
Bloomberg: Putin will in China das Gaspipeline-Projekt freischalten

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Dienstag seine Reise nach China angetreten. Wie Bloomberg mit Verweis auf vertraute Quellen berichtete, hoffe Moskau, dass im Rahmen des Staatsbesuchs Fortschritte bei dem Projekt der Gaspipeline "Kraft Sibiriens 2" erzielt werden können.

Unter anderem rechne Russland damit, dass die turbulente Lage auf den Energiemärkten wegen des Nahost-Konflikts China dazu bewegen würde, während der Gespräche über einen Vertrag zu den Gaspreisen flexibler vorzugehen. Beamte in Peking sollen sich interessiert an der Beschleunigung der Verhandlungen gezeigt haben, wesentliche Fortschritte gebe es aber bislang nicht, zitierte Bloomberg einen russischen Beamten.
Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten, hatte am Montag erklärt, dass die Fragen im Zusammenhang mit der Kraft Sibiriens 2 an der Tagesordnung stünden. Das Thema werde bei Putins Besuch ausführlich diskutiert. Gemeinsam mit Putin reisen relevante Minister sowie Leiter staatlicher und privater Unternehmen mit Präsenz in China zu dem zweitägigen Besuch nach China, betonte Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Die Pipeline "Kraft Sibiriens 2" ist seit September 2020 in Planung. Die etwa 6.700 Kilometer lange Leitung wird von den Gasfeldern in Westsibirien über die Mongolei nach China führen. Die geplante Kapazität soll bis zu 50 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr betragen. Im September 2025 unterzeichneten Russland, die Mongolei und China ein neues Memorandum über den Bau der Gaspipeline.
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