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Schweden stoppt Frachter aus Russland

Beamte der schwedischen Küstenwache haben am Sonntagmorgen (Ortszeit) den Massengutfrachter "Hui Yuan" geentert, der von Russland nach Spanien unterwegs war. Grund sei gewesen, dass die Besatzung Kohleabfälle im Meer entsorgt habe. Das Schiff darf nun Schweden verlassen.
Schweden stoppt Frachter aus Russland© Urheberrechtlich geschützt

Im Auftrag der schwedischen Staatsanwaltschaft hat die Küstenwache des Landes die "Hui Yuan" um 8 Uhr am Sonntagmorgen (Ortszeit) vor Ystad geentert. Die Beamten haben den Verdacht, dass die Besatzung Kohleabfälle ins Meer gekippt und damit gegen das Umweltrecht verstoßen hat. Dies geht aus einer Erklärung der schwedischen Küstenwache hervor. Ihr Flugzeug soll den Verstoß zuvor bei der Überwachung der Ostsee festgestellt haben.

Wie es heißt, ist der 225 Meter lange und 32 Meter breite Massengutfrachter "Hui Yuan" in Panama registriert. Er sei erst kürzlich aus Russland gekommen und befinde sich auf dem Weg nach Las Palmas in Spanien.  

Die schwedischen Behörden setzten alles daran, die Ordnung auf See aufrechtzuerhalten, heißt es in der Mitteilung weiter. Daniel Stenling, der stellvertretende Einsatzleiter der Küstenwache, betonte, die Beamten würden je nach Umständen eingreifen, wenn ein verdächtiges Schiff gesichtet werde.

In einer zusätzlichen Stellungnahme gab die schwedische Behörde bekannt, dass der Kapitän des Frachters den Verstoß gegen das Umweltgesetz eingeräumt und Kaution hinterlegt habe. Das Schiff dürfe nun Schweden verlassen.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur RIA Nowosti teilte Russlands Botschaft in Stockholm mit, dass sich keine russischen Staatsbürger an Bord der "Hui Yuan" befänden. Laut russischen Diplomaten habe die Küstenwache Schwedens diese Angaben bestätigt.

Kürzlich hat die schwedische Küstenwache den unter der Flagge Sierra Leones fahrenden Tanker "Flora 1" gekapert und durchsucht. Der Tanker war aus dem nahe Sankt Petersburg gelegenen russischen Hafen Primorsk unterwegs. Schweden beschuldigte die 24-köpfige Besatzung, für eine "großflächige Mineralölverschmutzung" in der Ostsee östlich von Gotland verantwortlich zu sein.

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