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Vučić: Bombe nahe der Gaspipeline zwischen Serbien und Ungarn gefunden

Serbische Sicherheitskräfte entdeckten unweit der Ferngasleitung, über die das russische Gas nach Serbien und Ungarn kommt, Sprengstoff mit hoher Zerstörungskraft. Präsident Aleksandar Vučić teilte mit, den ungarischen Premier Orbán Viktor in Kenntnis gesetzt zu haben.
Vučić: Bombe nahe der Gaspipeline zwischen Serbien und Ungarn gefunden© Urheberrechtlich geschützt

In der Nähe einer Pipeline zwischen Serbien und Ungarn, die Gas aus Russland transportiert, wurde eine Bombe gefunden. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić gibt das in einem auf Instagram veröffentlichten Post bekannt.

Der Spitzenpolitiker soll diesbezüglich ein Telefongespräch mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Orbán Viktor geführt und über die vorläufigen Ergebnisse der Ermittlungen berichtet haben.

Vučić spricht in dem Zusammenhang von der Bedrohung, die für kritische Gasinfrastruktur zwischen Serbien und Ungarn entstanden sei. Die serbischen Sicherheitsbeamten haben laut dem Politiker Sprengstoff mit hoher Zerstörungskraft und Zünder nicht weit der Erdgaspipeline sichergestellt.

Der gefährliche Fund sei in der autonomen Provinz Vojvodina im Norden des Landes in der Nähe der Ferngasleitung entdeckt worden, so der Präsident weiter. Über die Pipeline werde Gas von der Schwarzmeer-Pipeline TurkStream nach Serbien und Ungarn geliefert.

Lokale Medien berichten von einem versuchten Terroranschlag gegen die wichtige Gasleitung sowie über einen Großeinsatz von Polizei und Militärs. 

"Es wurden zwei Rucksäcke und zwei große Pakete mit Sprengstoff und Zündern gefunden", sagte Vučić laut einem Bericht der serbischen Zeitung Kurir. "Wir haben im Zuge der Ermittlungen weitere Hinweise erhalten."

In einem Gespräch mit Blic kündigte Serbiens Staatschef an, dass "wir gegen jeden, der es wagt, lebenswichtige Infrastruktur zu bedrohen, gnadenlos vorgehen werden".

Vučić hatte zuvor erklärt, dass die Streitkräfte aufgrund von Sicherheitsbedrohungen die wichtigste Verdichterstation im Dorf Žabari im zentralen Teil des Landes bewachen würden.

Orbán kündigte nach dem Gespräch mit dem serbischen Präsidenten an, umgehend den Verteidigungsrat Ungarns einzuberufen.

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