Russlands Vizepremier: Selbst wenn Nahostkrise heute endet, sind Folgen noch Monate spürbar

In einem Gespräch mit dem Fernsehjournalisten Pawel Sarubin hat der russische Vizepremier Alexander Nowak erklärt, die aktuelle Krise im Nahen Osten sei wahrlich beispiellos, sodass die ganze Welt unter Schock stehe. Das Ausmaß der Erschütterung sei so groß, dass es sich zuvor niemand hätte vorstellen können, betonte Nowak.
Einen solchen Schock in einem solchen Ausmaß habe es noch nie gegeben, fügte der Vizepremier hinzu.
Und weiter:
"Die Welt hat einen tiefen Schock erlitten, und seine Folgen werden auch dann noch mindestens mehrere Monate lang zu bewältigen sein, wenn der Konflikt heute endet."
Wie Nowak kürzlich in einem Gespräch mit Journalisten anmerkte, habe die Gewalteskalation im Nahen Osten bereits gravierende Folgen für den globalen Energiemarkt.
Zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt, alles deute darauf hin, dass sich der Krieg ausweite. Es sei schwierig, eine Prognose abzugeben, wie sich die Ereignisse in der Golfregion weiterentwickeln.
Auch europäische Staats- und Regierungschefs äußern ihre Besorgnis. Laut der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni werde der Nahostkonflikt alle Länder betreffen, und eine weitere Eskalation könne sich sogar negativ auf afrikanische Staaten auswirken.
Finnlands Präsident Alexander Stubb meinte, dass die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Nahen Osten schwerwiegender sein könnten als die der Corona-Pandemie, was eine globale Rezession auslösen könne.
UN-Generalsekretär António Guterres betonte seinerseits, die US-amerikanische und israelische Operation gegen Iran sei außer Kontrolle geraten und die Welt stehe gefährlich nahe an einem großangelegten militärischen Konflikt.
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