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Medienbericht: Kallas gerät wegen Ukraine in Streit mit Rubio

Beim Gipfel der Außenminister der G7 soll es laut Medienberichten zu einem Streit zwischen der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und dem US-Außenminister Marco Rubio gekommen sein. Rubio drohte, dass sein Land seine Beteiligung an der Beilegung des Konflikts aufgeben könnte.
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Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sei bei einem Treffen der Außenminister der G7 mit US-Außenminister Marco Rubio wegen der Rolle der Vereinigten Staaten bei der Beilegung des Konflikts in der Ukraine aneinandergeraten, berichtet die Nachrichtenwebseite Axios. Die EU-Diplomatin soll die USA dafür kritisiert haben, dass Washington den Druck auf Moskau nicht verstärke.

Nach Angaben des Portals drohte Rubio daraufhin mit einem vollständigen Rückzug Washingtons aus dem Verhandlungsprozess. Dabei erhob er seine Stimme und betonte:

"Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um den Konflikt zu beenden. Wenn Sie glauben, dass Sie es besser können, bitte."

Wie Axios präzisiert, beeilten sich europäische Minister, in den Streit einzugreifen, und versicherten, dass sie die Vermittlungsbemühungen des Weißen Hauses unterstützen würden.

Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, hatte zuvor angemerkt, dass in den Verhandlungen zur Ukraine eine Pause eingetreten sei und sich die USA auf andere Themen konzentrierten. Moskau erwarte eine neue Verhandlungsrunde, doch Ort und Zeitpunkt des Treffens stünden noch nicht fest.

Seit Jahresbeginn haben Delegationen aus Russland und der Ukraine unter Beteiligung der Vereinigten Staaten drei Verhandlungsrunden abgehalten. Die letzte fand am 17. und 18. Februar in Genf statt.

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