
Frankreich behauptet, ein weiteres Tankschiff der "russischen Schattenflotte" gekapert zu haben
Die französische Kriegsmarine hat das unter mosambikanischer Flagge fahrende Schiff Deyna festgesetzt, das angeblich von Russland aus unterwegs war, wie die Préfecture Maritime de la Méditerranée informiert. In der Mitteilung heißt es:

"Am 20. März 2026 führte die französische Marine im westlichen Mittelmeer eine Operation auf hoher See gegen den Öltanker 'Deyna' durch, der unter mosambikanischer Flagge aus Murmansk kam."
Laut französischer Behörden erfolgte die Festsetzung im Rahmen einer Überprüfung der Verwendung der mosambikanischen Flagge – es habe der Verdacht bestanden, sie sei dort rechtswidrig gehisst worden. Die Operation wurde mit Unterstützung Großbritanniens durchgeführt.
Präsident Emmanuel Macron erklärte, der Tanker könnte Teil der angeblichen und sogenannten "Schattenflotte" Russlands gewesen sein:
"Diese Schiffe, die internationale Sanktionen umgehen und gegen das Seerecht verstoßen, sind Kriegsspekulanten: Sie versuchen, Profite anzuhäufen und Russlands Militäranstrengungen zu finanzieren. Das werden wir nicht zulassen."
Maritime Traffic, einer Online-Plattform zum Echtzeit-Beobachten des Schiffsverkehrs zufolge befand sich das Schiff auf dem Weg nach Port Said in Ägypten.
Dies ist nicht das erste Mal, dass die Franzosen ein unter ausländischer Flagge fahrendes Schiff kapern, das angeblich der "Schattenflotte" angehören soll: Jüngst waren es die Tanker Grinch (am 22. Januar, ebenfalls mit Unterstützung Großbritanniens) und Ethera (am 1. März, zusammen mit Belgien).
Russlands Staatschef Wladimir Wladimirowitsch Putin klassifizierte bereits die Festsetzung des Tankers Boracay im Oktober 2025 als Piraterie und erklärte, er kenne das Ausmaß der Verbindungen des Schiffes zu Russland nicht. Russlands Außenministerium merkte an, dass die Kategorie der sogenannten Schattenflotte von der EU in deren Sanktionenrausch erfunden worden sei – ein solches Konzept existiere rechtlich nämlich überhaupt nicht.
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