"Nachdrückliche" Bitte: Witkoff berichtet von Gesprächen mit Russland über Iran

Der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff, hat mitgeteilt, dass er die russische Seite persönlich gebeten habe, keine Geheimdienstinformationen an Teheran weiterzugeben. Das erklärte er gegenüber Journalisten während eines Fluges nach Miami zusammen mit US-Präsident Donald Trump.
Einer der Journalisten fragte, ob Witkoff Kontakt zu Moskau aufgenommen habe, um dort aufzufordern, "den Iranern keine Informationen über Ziele und andere Hilfe weiterzugeben". Witkoff antwortete:
"Ich habe dies nachdrücklich geäußert."
Auf die Frage, ob er glaube, dass solche Hilfe geleistet werde, drückte Witkoff die Hoffnung aus, "dass dies nicht der Fall ist". Trump erklärte seinerseits, er habe "keinerlei Hinweise" darauf:
"Wenn dies der Fall ist, dann arbeiten sie nicht sehr gut, denn Iran läuft nicht sehr gut."
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, betonte, dass Moskau keine Anfragen aus Iran bezüglich der Bereitstellung von Hilfe, einschließlich Waffen, erhalten habe.
Wie das Magazin Foreign Policy feststellte, habe Moskau Teheran deutlich zu verstehen gegeben, dass die Partnerschaft beider Länder keine militärische Allianz sei. Russland, das Beziehungen zu Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien unterhält, geht keine Verpflichtungen ein, die seine außenpolitische Flexibilität gefährden könnten.
Im Januar 2025 haben Teheran und Moskau ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft geschlossen. Der stellvertretende russische Außenminister Andrei Rudenko unterstrich, dass das Abkommen kein gegenseitiges Verteidigungsbündnis sei und Russland im Falle eines Angriffs der USA auf Iran nicht verpflichtet sei, diesem militärische Hilfe zu leisten. Das Abkommen sieht eine Zusammenarbeit bei der Bekämpfung gemeinsamer Bedrohungen und die Verweigerung der Unterstützung des Angreifers vor, beinhaltet jedoch keine kollektive Verteidigung.
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