Nach Jahren der Abwesenheit – Russland kehrt zur Biennale in Venedig zurück

Russland kehrt mit dem Projekt "Der Baum ist im Himmel verwurzelt" zur Biennale für zeitgenössische Kunst in Venedig zurück. Das Land hat mehrere Jahre lang nicht an der Biennale teilgenommen. Dies berichtet das US-Magazin ARTnews. Zuletzt nahm Russland im Jahr 2022 an der Biennale teil. Bei der Schau im Jahr 2024 übergab Russland die Schlüssel für seinen Pavillon an Bolivien für dessen Ausstellung, berichtet ARTnews weiter.
Die Teilnahme Russlands wurde auch vom Beauftragten für internationale kulturelle Beziehungen, Michail Schwidkoj, bestätigt. An der bevorstehenden Veranstaltung werden mehr als 50 junge Musiker, Dichter und Philosophen aus Russland und anderen Ländern – Argentinien, Brasilien, Mali und Mexiko – teilnehmen. Dabei habe sich das Land laut Schwidkoj aus Venedig nie zurückgezogen. Er betonte:
"Die bloße Präsenz unseres Pavillons – unabhängig davon, was dort stattfindet, seien es Ausstellungen unserer lateinamerikanischen Freunde oder die Unterbringung eines Bildungszentrums für die gesamte Biennale – bedeutet die Präsenz unseres Landes im kulturellen Raum Venedigs. Russland hat die Biennale von Venedig nie verlassen. Da wir also nirgendwo hingegangen sind, kehren wir auch nicht zurück."
Die Biennale von Venedig ist eine der weltweit bekanntesten internationalen Kunstausstellungen, die alle zwei Jahre stattfindet. Das Festival besteht aus zwei Hauptteilen, bekannt als Kunstbiennale (la Biennale d’Arte di Venezia) und Architekturbiennale (la Biennale d’Architettura di Venezia), die abwechselnd stattfinden (daraus leitet sich auch der Name ab).
Die Biennale fand erstmals im Jahr 1895 statt. Seit dem Jahr 2021 findet die Kunstbiennale in den geraden Jahren statt, die Architekturbiennale in den ungeraden.
Mehr zum Thema – Russland stellt Pavillon auf der Biennale von Venedig lateinamerikanischen Künstlern zur Verfügung
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