
Szijjártó: Selenskij lügt über Schäden an der Druschba-Pipeline

Seit Ende Januar blockiert die Ukraine russische Erdöllieferungen über die Druschba-Pipeline und belastet damit vor allem die Energieversorgung Ungarns und der Slowakei. Die Regierung unter Präsident Wladimir Selenskij behauptet, dass die Leitung angeblich bei Angriffen der russischen Armee beschädigt und deswegen stillgelegt worden sei.
Nun weist der ungarische Außenminister Péter Szijjártó die Angaben aus Kiew zurück. "Wir haben Satellitenbilder ausgewertet, die einen für Ungarn wichtigen Abschnitt der Ölleitung Druschba zeigen", sagte der Spitzendiplomat in einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft.
"Die Satellitenbilder zeigen eindeutig, dass Präsident Selenskij lügt. Die Satellitenbilder zeigen eindeutig, dass es keinen technischen oder ingenieurtechnischen Grund für die Blockade der Druschba-Ölpipeline gibt."

Kürzlich erklärte auch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, Selenskij lüge, wenn er behaupte, dass die Erdölleitung wegen Infrastrukturschäden ausgefallen sei. In einem Gespräch mit dem Radiosender Kossuth betonte der Politiker, es gebe keine technischen Hindernisse für die Wiederaufnahme der russischen Öllieferungen über das ukrainische Staatsgebiet nach Ungarn.
"Wir werden die Ölblockade durchbrechen, das ist eine sehr feste und ernsthafte Zusage", stellte Orbán klar. Des Weiteren meinte der ungarische Premier, die Politiker in Westeuropa seien naiv und glaubten Selenskijs Behauptung, die Ölblockade sei auf technische Umstände zurückzuführen.
"Doch die Westeuropäer werden allmählich nüchtern und erkennen Tag für Tag, dass die Ukrainer lügen", fügte Ungarns Regierungschef hinzu. Zugleich gab er an, Kiew lehne bisher den Vorschlag ab, dass ein ungarisches Team die Druschba-Ölleitung vor Ort inspiziere.
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