
Epstein-Enthüllungen: WEF-Präsident Børge Brende tritt zurück

Børge Brende tritt laut einer Mitteilung vom Donnerstag von seinem Amt als Präsident des Weltwirtschaftsforums (WEF) zurück. "Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, als Präsident und CEO des Weltwirtschaftsforums zurückzutreten", heißt es darin. Der ehemalige norwegische Außenminister begründete seine Entscheidung damit, dass das Forum seine Arbeit ohne Ablenkungen fortsetzen solle.
Der Rücktritt folgte auf eine Untersuchung zu den Kontakten des WEF-Präsidenten zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, die von externen Anwälte durchgeführt wurde.

Infolge der Freigabe vieler Epstein-Akten durch das US-Justizministerium war bekannt geworden, dass sich Brende mehrmals in Epsteins New Yorker Stadthaus zu Abendessen traf. Auch seinen 53. Geburtstag feierte der WEF-Chef dort. Laut der Untersuchung haben die beiden mindestens 100 Mal per E-Mail und SMS miteinander kommuniziert.
Brende hatte im November 2025 öffentlich erklärt, nie Kontakt mit Epstein gehabt zu haben. Inzwischen musste er nicht nur den Kontakt eingestehen, sondern auch einräumen, dass er wusste, dass Epstein ein verurteilter Sexualstraftäter war.
Laut der Mitteilung ist die externe Untersuchung nun abgeschlossen. "Die Ergebnisse ergaben, dass es keine weiteren Bedenken gibt, die über die bereits offengelegten hinausgehen", heißt es in dem Schreiben.
In einer weiteren Mitteilung erklärten die Co-Vorsitzenden des WEF-Stiftungsrates, André Hoffmann (Vizepräsident von Roche) und Larry Fink (Chef von BlackRock), dass sie die Rücktritts-Entscheidung Brendes akzeptieren. Beide bedankten sich bei dem Norweger für dessen Führung während einer wichtigen Reformphase und das erfolgreiche Jahrestreffen in Davos.
Zum Interimspräsidenten wurde der gegenwärtige Managing Director des WEF, Alois Zwinggi, ernannt. Der Stiftungsrat werde nun die Suche nach einer dauerhaften Nachfolge einleiten. Brende hatte das Amt des WEF-Präsidenten achteinhalb Jahre inne.
Mehr zum Thema - Bericht: Geheime Lagerräume von Epstein wurden noch immer nicht durchsucht
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