IWF: US-Staatsverschuldung könnte gefährliches Niveau für Welt erreichen

Die US-Staatsverschuldung könnte 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreichen. Dies geht aus einer Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Lage der US-Wirtschaft hervor, die der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti vorliegt. In dem Dokument heißt es:
"Bei den derzeitigen Ansätzen wird ein Defizit von sieben bis acht Prozent des BIP erwartet, was bis 2031 zu einer Staatsverschuldung von 140 Prozent des BIP führen wird."
Weiter heißt es im Papier, dass dies die Stabilität der gesamten Weltwirtschaft gefährde. Um die Situation zu lösen, empfiehlt der IWF den Vereinigten Staaten, einen klaren und zielgerichteten Plan zur Haushaltskonsolidierung auszuarbeiten.
Die geschäftsführende Direktorin des IWF, Kristalina Georgiewa, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass "der anhaltende Anstieg der Staatsverschuldung weiterhin Anlass zur Sorge gibt". Dies sei nach wie vor "ein ernstes Problem, das aufmerksam verfolgt werden muss", fügte sie hinzu.
In Bezug auf die Ankündigung der Regierung in Washington, bis 2027 bis zu 1,5 Billionen US-Dollar für militärische Zwecke auszugeben, ergänzte Georgiewa:
"Die USA sind in der Lage, ihre Ausgaben, die Staatsausgaben, zu bezahlen. Wir empfehlen jedoch, mittelfristig den Fokus auf den Abbau der Schulden und des Defizits zu legen."
Nach Angaben des US-Finanzministeriums war das erste Jahr der zweiten Amtszeit von Donald Trump ein Rekordjahr für das Wachstum der Staatsverschuldung des Landes: Sie erreichte bereits 37,787 Billionen US-Dollar. Im Februar 2025 lag dieser Wert noch bei 36,219 Billionen US-Dollar.
Mehr zum Thema – Warum Washington und die BRICS-Staaten dieselbe Geschichte über die Entdollarisierung erzählen
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.