
Selenskij-Trump-Telefonat: US-Präsident wünscht, dass der Konflikt in einem Monat endet

US-Präsident Donald Trump soll dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij am Mittwoch in einem Telefonat gesagt haben, er wünsche, dass der Krieg zwischen Moskau und Kiew schnellstmöglich beendet werde. Dies berichtete das Portal Axios unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen.
Wie es heißt, sei das Gespräch, das eine halbe Stunde dauerte, "freundlich und positiv" gewesen. Der ukrainische Politiker habe Trump für all seine Hilfe gedankt. "Selenskij sagte daraufhin, er hoffe, dass der Krieg noch in diesem Jahr beendet werde, woraufhin Trump antwortete, dass der Krieg schon viel zu lange andauere und er sich wünsche, dass er innerhalb eines Monats beendet werde", so eine der Quellen.
Nach Angaben einer ukrainischen Quelle habe Trump seine Bereitschaft bekräftigt, der Ukraine im Rahmen eines möglichen Friedensabkommens mit Russland wesentliche Sicherheitsgarantien der USA zu gewährleisten.
Das gestrige Telefonat war das erste Gespräch zwischen Trump und Selenskij seit ihrem Treffen in Davos Ende Januar.
Noch am Mittwochabend berichtete Selenskij über das Telefonat mit Trump. Der ukrainische Politiker bestätigte, dass auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, am Telefongespräch teilgenommen hätten.

Laut Selenskij hätten die Seiten die Fragen erörtert, die auf der Tagesordnung des Treffens zwischen Rustem Umerow, dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine, Witkoff und Kushner stehen würden. Die bilateralen Gespräche werden heute in Genf abgehalten. "Wir haben über die Themen gesprochen, an denen unsere Vertreter morgen in Genf bei einem bilateralen Treffen arbeiten werden, sowie über die Vorbereitungen für das nächste Treffen der gesamten Verhandlungsteams im trilateralen Format Anfang März", schrieb Selenskij auf Telegram. Außerdem brachte er seine Hoffnung zum Ausdruck, dass "dies die Möglichkeit bietet, Verhandlungen auf Führungsebene aufzunehmen".
Zuvor hatte Witkoff erklärt, dass eine neue Runde dreiseitiger Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA zur Beilegung des Konflikts innerhalb der nächsten zehn Tage stattfinden könnte.
Mehr zum Thema – Selenskij: USA bestehen darauf, dass Kiew "aus dem Donbass geht"
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.