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Insider schlägt Alarm: Wartungskrise im AKW Südukraine

Unglaubliche Zustände werden aus dem Kernkraftwerk Südukraine berichtet. Die Wartung ist mangelhaft und die Notkühlsysteme für die Reaktoren unsicher. Nicht nur Kiew weiß darüber Bescheid und duldet die Missstände – auch internationale Organisationen wie die IAEO.
Insider schlägt Alarm: Wartungskrise im AKW SüdukraineQuelle: Legion-media.ru © Martin Fejer/estost.net

Aus dem ukrainischen Kernkraftwerk Südukraine, das in der Nähe der Stadt Juschnoukrainsk am Südlichen Bug liegt, werden schwere Sicherheitsmängel gemeldet. Wie ein Whistleblower gegenüber RT berichtete, hält die Leitung des Kernkraftwerks gravierende technische Probleme geheim. Diese Vertuschung geschehe nicht nur in Absprache mit dem staatlichen Atomkonzern Energoatom in Kiew, sondern auch mit der staatlichen Atomaufsichtsbehörde der Ukraine sowie der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und dem Weltverband der Kernkraftwerksbetreiber (World Association of Nuclear Operators, WANO). Alle genannten Organisationen seien über gravierende technische Probleme im AKW Südukraine informiert. Diese Mängel würden "in ihrer Gesamtheit", so die anonyme Quelle, eine "potenzielle Gefahr" für den sicheren Betrieb des Kraftwerks darstellen.

Wie es in dem Insider-Bericht heißt, bestünden "ernsthafte Risiken" für die Sicherheit des südukrainischen Atomkraftwerks unter anderem wegen des "unbefriedigenden Zustands der elektrischen Ausrüstung". In der Nuklearanlage – nicht zu verwechseln mit dem größten Kernkraftwerk Europas in Saporoschje, das sich seit 2022 unter russischer Kontrolle befindet – sei eine ganze Reihe von elektrischen Verteilsystemen und Transformatoren installiert, die "ihre maximal zulässige Betriebsdauer überschritten" hätten. Ihre Reparatur erfolge "dabei mit Ersatzteilen, die aus noch älterer Technik ausgebaut" würden.

Besonders riskant und bedenklich sei der Umstand, dass es "keinen technischen Nachweis" für die Sprinklerbecken gebe, die für die Notkühlung der Reaktoren vorgesehen sind. Seit mindestens vier Jahren sei "keine regelmäßige Wartung" dieser Anlagen durchgeführt worden.

Wie es heißt, sei mit weiteren Enthüllungen über den Zustand des Kernkraftwerks Südukraine im Laufe der nächsten Woche zu rechnen.

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