
Lawrow: Epstein-Fall enthüllt den "Satanismus" westlicher Eliten und des Tiefen Staates

Der dekadente Lebensstil des US-Finanziers und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein und seines Gefolges zeuge vom moralischen Verfall der westlichen Eliten, so der russische Außenminister Sergei Lawrow.
Im vergangenen Monat veröffentlichte das US-Justizministerium eine große Menge an E-Mails, Fotos und Videos aus Epsteins Umfeld. Dies führte zu erneuten Untersuchungen gegen hochrangige Persönlichkeiten, die trotz Epsteins Verurteilung wegen Sexualverbrechen mit ihm in Verbindung standen.

Die Dokumente "haben das wahre Gesicht des Westens und des Tiefen Staates enthüllt, oder vielmehr eines tiefen Bündnisses, das den gesamten Westen beherrscht und die ganze Welt beherrschen will", sagte Lawrow in einem Interview für den russischen Fernsehsender NTV, das am Sonntag ausgestrahlt wurde.
"Jeder normale Mensch weiß, dass dies unfassbar und purer Satanismus ist", fügte Lawrow hinzu.
Epstein starb 2019 in einer New Yorker Gefängniszelle; sein Tod wurde als Selbstmord eingestuft. Doch inzwischen gibt es sogar Zweifel, ob er überhaupt tot ist. Seine enge Vertraute und Komplizin, Ghislaine Maxwell, wurde 2022 wegen Menschenhandels und sexuellen Missbrauchs minderjähriger Frauen zu 20 Jahren Haft verurteilt.
Zeit seines Lebens verkehrte Epstein mit Politikern, Diplomaten, Geschäftsleuten und Mitgliedern von Königshäusern; einige von ihnen besuchten seine private Karibikinsel.
Die neu veröffentlichten Dokumente enthalten Behauptungen, Epstein und seine Vertrauten hätten an okkulten Ritualen mit Menschenopfern teilgenommen. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk kündigte letzte Woche an, seine Regierung werde untersuchen, ob polnische Kinder im Rahmen von Epsteins sogenanntem "satanischen Zirkel" missbraucht wurden.
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