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Russischer Auslandsgeheimdienst: Westen bereitet Putsch in Weißrussland vor

Die westlichen Länder nehmen erneut Weißrussland ins Visier, warnt Russlands Auslandsgeheimdienst SWR. Ziel sei, durch eine Farbrevolution die verfassungsmäßige Ordnung im Land zu ändern. Der Westen wolle damit die enge Bindung zwischen Minsk und Moskau schwächen.
Russischer Auslandsgeheimdienst: Westen bereitet Putsch in Weißrussland vorQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow

Nach Angaben des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR mobilisiert der Westen Kräfte und Mittel, um erneut zu versuchen, die Lage in Weißrussland zu destabilisieren und den Machtwechsel herbeizuführen. Dafür sollen die westlichen Nichtregierungsorganisationen unter anderem aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Polen das Szenario einer Farbrevolution im Land umsetzen, heißt es in der Mitteilung der Behörde vom Montag.

"Der Westen hofft, die Bindung zwischen Minsk und Moskau im Rahmen des Unionsstaates zu schwächen und es Russland zu erschweren, die Ziele seiner militärischen Spezialoperation zu erreichen."  

Um seine Pläne zu verwirklichen, suche der Westen in der weißrussischen Gesellschaft nach "neuen liberal gesinnten Machern". Wie es heißt, offenbarten flüchtige Aktivisten unter der Führung von Swetlana Tichanowskaja, die sich in Litauen und Polen verschanzt hätten, ihre völlige Unfähigkeit, Einfluss auf die Ereignisse in ihrem Heimatland zu nehmen.

Aus diesem Grund plane der Westen "eine gründliche Bestandsaufnahme" potenzieller Oppositioneller in Weißrussland, um festzustellen, ob diese für subversive Aktivitäten eingesetzt werden könnten.

Geplant sei, die Menschen zu vereinen, "die Wut auf Alexander Lukaschenko haben". Diese Kräfte sollten laut dem SWR anschließend instrumentalisiert werden, um das politische System vor und während der Präsidentschaftswahlen 2030 ins Wanken zu bringen.

"Im Westen wird jedoch ein wichtiges Detail übersehen", betont der russische Geheimdienst. Die weißrussische Gesellschaft habe die von feindlichen externen Akteuren inszenierte innenpolitische Krise im Jahr 2020 überwunden und dadurch "immun" gegen Destabilisierungsversuche geworden.

Darüber hinaus erlebten die weißrussischen Bürger die Situation in der Ukraine, in Moldawien und in vielen anderen Ländern hautnah mit. Diese Länder seien zerstört worden, um die geopolitischen Ambitionen des Westens voranzutreiben, "unter dem Deckmantel falscher Parolen über den Schutz von Demokratie und Menschenrechten".

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