Russland und Thailand erörtern Einführung der MIR-Karte

Das Projekt zur Einführung der Karten des Zahlungssystems MIR in Thailand befindet sich "in einem recht fortgeschrittenen Stadium". Noch vor der Pandemie wurde eine erfolgreiche Testzahlung durchgeführt, und nun hängt alles von der Entscheidung der Regulierungsbehörde ab. Darüber berichtete der russische Botschafter in Bangkok, Jewgeni Tomichin, in einem Exklusivinterview mit dem Portal RTVI. Er berichtete auch, dass das Projekt mit den MIR-Karten bereits vor der Pandemie "ziemlich weit fortgeschritten" war, als immer mehr russische Touristen nach Thailand kamen. Aber dann kam die Pandemie, und anschließend "änderten sich die geopolitischen Umstände". Der Botschafter betonte:
"Ich muss jedoch sagen, dass das Projekt zur Verwendung von MIR-Karten in Thailand grundsätzlich schon recht weit fortgeschritten ist. Im Prinzip befanden wir uns in einer recht fortgeschrittenen Phase. Soweit ich von meinen thailändischen Kollegen weiß, wurde sogar eine Testzahlung durchgeführt, die erfolgreich war. Sobald eine politische Entscheidung getroffen ist, sobald eine Entscheidung der Aufsichtsbehörde, der thailändischen Zentralbank, vorliegt, wird es meiner Meinung nach nicht sehr schwierig sein, das Projekt zu starten."
Zuvor hatte der stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation, Andrej Rudenko, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS erklärt, dass Russland mit Thailand über die Nutzung von MIR-Karten durch Touristen verhandelt. Laut Rudenko befinden sich die Gespräche zu diesem Thema weiterhin in einer aktiven Phase. Details und mögliche Fristen für Entscheidungen nannte er nicht. Ebenfalls im Dezember des Jahres 2025 schrieb der Telegram-Kanal Shot, dass russische Touristen über die Einführung der MIR-Karten auf den Malediven berichtet hätten.
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