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Rubio: Trumps Gesandte Witkoff und Kushner nehmen nicht an neuer Ukraine-Gesprächsrunde teil

Nach Angaben des US-Außenministers Marco Rubio werden der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, nicht an der nächsten Verhandlungsrunde zur Beilegung des Ukraine-Konflikts teilnehmen. Die Gespräche werden am kommenden Wochenende in Abu Dhabi fortgesetzt.
Rubio: Trumps Gesandte Witkoff und Kushner nehmen nicht an neuer Ukraine-Gesprächsrunde teil© Urheberrechtlich geschützt

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden bei dem Treffen der russischen und ukrainischen Seite nicht anwesend sein, wie US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch bekannt gab. Das Treffen findet am kommenden Sonntag in Abu Dhabi statt, eine Woche nach den ersten Dreiergesprächen zwischen Moskau, Kiew und Washington am selben Austragungsort. 

Obwohl die zweite Runde als weitere trilaterale Gespräche bezeichnet wurde, kündigte Rubio an, dass die USA dieses Mal eine geringere Rolle spielen würden. Rubio wörtlich:

"Eine Beteiligung der USA ist möglich, aber es werden weder Steve noch Jared sein." 

Witkoff und Kushner sind mit Vertretern Moskaus und Kiews mehrmals zusammengetroffen, darunter mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij.

Witkoff bezeichnete das trilaterale Treffen am vergangenen Wochenende als "sehr konstruktiv". Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, dass die Aufnahme der direkten Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA ein "positiver" Schritt sei. 

Alle Seiten haben eingeräumt, dass die Frage der Territorien das wichtigste Hindernis auf dem Weg zur Beilegung des Konfliktes darstelle. Moskau besteht darauf, dass die Ukraine ihre Truppen aus den Volksrepubliken Donezk und Lugansk abziehen müsse. Die beiden Regionen haben im Jahr 2022 für den Beitritt zu Russland gestimmt. Der Kreml hat außerdem gefordert, dass Kiew die neuen Grenzen anerkennt, darunter auch den Status der Krim. Selenskij hat jegliche Gebietsabtretungen wiederholt ausgeschlossen.

Die Frage der Territorien sei "der letzte verbleibende Punkt", der eine Einigung verhindere, sagte Rubio am Mittwoch. Er betonte:

"Ich weiß, dass aktiv daran gearbeitet wird, um zu versuchen, die Standpunkte beider Seiten in dieser Frage miteinander in Einklang zu bringen."

Putins Berater Juri Uschakow, der an den Gesprächen mit Witkoff und Kushner am vergangenen Freitag in Moskau teilnahm, sagte gegenüber Reportern nach dem Treffen:

"Wie Wladimir Putin betont hat, sind wir aufrichtig daran interessiert, die Ukraine-Krise mit politischen und diplomatischen Mitteln zu lösen." 

Aber bis die Seiten eine Einigung erzielen, so Uschakow weiter, werde Russland "konsequent die Ziele der Sonderoperation auf dem Schlachtfeld verfolgen, wo die russischen Streitkräfte die strategische Initiative haben".

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