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Aktive Abschreckung: DVRK testet neuen großkalibrigen Mehrfachraketenwerfer

Die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) hat eine neue Waffe getestet. Es handelt sich um einen großkalibrigen Mehrfachraketenwerfer. Aus einer Mitteilung geht hervor, dass seine Reichweite mindestens 400 Kilometer beträgt. Kim Jong-un lobt den Fortschritt im Militärwesen.
Aktive Abschreckung: DVRK testet neuen großkalibrigen Mehrfachraketenwerfer© KCNA

Angesichts der Spannungen auf der Koreanischen Halbinsel treibt die Führung in Pjöngjang ihr Raketenprogramm voran. An diesem Dienstag, dem 27. Januar, hat das DVRK-Militär ein neues Waffensystem getestet. Wie die Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch berichtet, handelt es sich um einen modernisierten großkalibrigen Mehrfachraketenwerfer. Der Test soll erfolgreich verlaufen sein. Fotos zeigen DVRK-Staatschef Kim Jong-un in Begleitung seiner Tochter Ju-ae.

Beim Test wurde demnach die Effizienz des Raketensystems unter Beweis gestellt. Vier Projektile schlugen im vorgegebenen Ziel ein, das sich in einer Entfernung von 358,5 Kilometern befand. Nach der Inspektion zeigte sich der DVRK-Führer zufrieden und hob die Rolle des modernisierten Mehrfachraketenwerfers hervor, um die strategische Abschreckung wirksam zu verbessern. Kim zufolge könne das System, dessen Eigenschaften verbessert worden seien, bei "spezifischen Angriffen" zum Einsatz kommen. Er lobte unter anderem die Manövrierfähigkeit und die Präzision der Waffe. Die erfolgreiche Probe beweise die kontinuierliche Entwicklung der Rüstungstechnologie des Landes.

Zuvor hatte der Generalstab der Republik Korea am Dienstag einen Raketentest im Nachbarland gemeldet. Demnach wurden die Flugkörper am Nachmittag Ortszeit nördlich der nordkoreanischen Hauptstadt abgefeuert. Sie flogen dann rund 350 Kilometer in Richtung des Japanischen Meeres. Auch die japanische Küstenwache bestätigte den Raketenstart. Sowohl Seoul als auch Tokio kritisierten das Vorgehen Pjöngjangs. Die südkoreanische Regierung forderte Nordkorea dazu auf, derartige Provokationen "unverzüglich einzustellen".

Zuletzt hatte Pjöngjang nach eigenen Angaben am 4. Januar eine Hyperschallrakete getestet.

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