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Sicherheit von WhatsApp: Durow nennt die, die daran glauben, "hirntot"

Telegram-Gründer Durow hält diejenigen, die an die Sicherheit von WhatsApp glauben, für "hirntot". Eine Analyse der Verschlüsselung des Messengers habe ergeben, dass er für Cyberangriffe anfällig sein könnte, hieß es. Der Geschäftsmann hat WhatsApp wiederholt kritisiert.
Sicherheit von WhatsApp: Durow nennt die, die daran glauben, "hirntot"Quelle: Gettyimages.ru © Ismail Aslandag/Anadolu

In diesem Jahr könnten nur "hirntote" Menschen an die Sicherheit des Messengers WhatsApp (gehört zum Konzern Meta) glauben, meinte der Gründer von Telegram, der russischstämmige Geschäftsmann Pawel Durow. Er veröffentlichte folgenden Beitrag auf X:

"Man muss schon völlig hirntot sein, um 2026 noch zu glauben, dass WhatsApp sicher ist. Als wir analysiert haben, wie er seine 'Verschlüsselung' umgesetzt hat, haben wir eine Reihe von Angriffsvektoren entdeckt."

Im Jahr 2024 bezeichnete der Milliardär und Eigentümer von X, Elon Musk, WhatsApp ebenfalls als unsicher und bereits zuvor hatte er erklärt, dass man dem Messenger "nicht trauen kann."

Durow brachte im Jahr 2022 zum Ausdruck, dass WhatsApp als "Überwachungsinstrument" diene. Er behauptete, dass Hacker aufgrund eines Problems im Sicherheitssystem vollständigen Zugriff auf alle Inhalte von Handys erhalten könnten, auf denen der Messenger installiert sei. Dabei habe es laut dem Geschäftsmann bis 2016 überhaupt keine Datenverschlüsselung in der Anwendung gegeben.

Im August 2025 kündigte die russische Aufsichtsbehörde im Bereich der Informationstechnologie und Massenkommunikation Roskomnadsor an, Sprachanrufe auf Telegram und WhatsApp zu beschränken. Dies wurde damit begründet, dass beide Messenger zu "den wichtigsten Sprachdiensten geworden sind, die für Betrug und Erpressung, sowie zur Verwicklung russischer Bürger in Sabotage- und Terroraktivitäten genutzt werden." Im Dezember warnte die Behörde, dass WhatsApp vollständig in Russland gesperrt werde, wenn es die Anforderungen der russischen Gesetzgebung nicht erfülle.

Der erste stellvertretende Vorsitzende des Staatsduma-Ausschusses für Informationspolitik, Anton Gorelkin, hatte zuvor geäußert, dass die Einschränkung der Nutzung von WhatsApp unter anderem aufgrund eines Leaks diplomatischer Verhandlungen erfolgt sei.

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