
Vance: Die USA wollen Grönlands Ressourcen für den "Schutz" der Insel

Die USA erwarten einen Anteil an Grönlands Rohstoffen als Entschädigung dafür, der Insel militärischen "Schutz" zu bieten. Dies erklärte US-Vizepräsident J.D.Vance, der sich damit auf eine vermeintlich von Russland und China ausgehende Bedrohung des autonomen dänischen Gebiets bezog. Moskau und Peking haben wiederholt jedes Interesse an der arktischen Insel bestritten.
In einem Interview mit Newsmax am Donnerstag sagte Vance, die Macht der USA sei die einzige Abschreckung vor einer fremden Aggression in der Arktis. "Wir wollen einen Teil des Reichtums dieser schönen Landmasse mit einer Menge Mineralien und einer Menge Ressourcen, die wir grundlegend beschützen", sagte er.

"Was hält Russland oder China davon ab, in Grönland einzufallen? Ist es die Macht von Dänemark? So sehr ich Dänemark liebe, nein. Es ist die Macht der Vereinigten Staaten von Amerika", erklärte er.
Vance argumentierte außerdem, die Kontrolle über die Arktis zu übernehmen, sei strategisch lebenswichtig für die USA, da andernfalls ihr "ganzes Raketenabwehrsystem destabilisiert werden könnte", was Amerika "unsicherer" mache.
Vance kommentierte die Entwicklung, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, es läge nunmehr ein "Rahmen" für eine Einigung über Grönland auf dem Tisch, den er mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte ausgehandelt habe. Dieser solle den USA "allen militärischen Zugang, den wir wollen", bieten. Der vorgeschlagene Rahmen soll den USA "souveräne Stützpunktgebiete" auf der Insel garantieren, die US-Staatsgebiet wären, und die Förderrechte für seltene Erden beschleunigt erteilen.
Sowohl Moskau als auch Peking haben wiederholt und explizit jegliche Absicht bestritten, in dem autonomen dänischen Gebiet einzumarschieren oder es zu beanspruchen. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, die Debatte um Grönland "betrifft uns definitiv nicht". Zugleich erklärte Außenminister Sergei Lawrow, Washington sei sich "sehr bewusst", dass weder Russland noch China solche Pläne hegten.
Zudem hatte Peking zuvor verurteilt, dass Washington Russland und China als "Vorwand" für seine Expansionspläne in der Arktis nutze.
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