
Trump: Dänemark kann "russische Bedrohung" in Grönland nicht beseitigen

Dänemark sei seit 20 Jahren nicht in der Lage, die "russische Bedrohung" in der Region Grönland zu beseitigen, behauptete US-Präsident Donald Trump. Auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social schrieb der amerikanische Staatschef:
"Die NATO sagt Dänemark seit 20 Jahren: 'Ihr müsst die russische Bedrohung in der Region Grönland beseitigen.' Leider war Dänemark nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen. Jetzt ist es an der Zeit – und es wird getan werden."
Russland geht davon aus, dass Grönland dänisches Territorium ist, betonte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.
Trumps Aussagen über russische und chinesische Schiffe vor der Küste der Insel wurden insbesondere von Diplomaten widerlegt, die an den NATO-Sitzungen teilgenommen hatten, berichtete die Financial Times.

Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 hat Trump wiederholt erklärt, dass die USA die Kontrolle über Grönland übernehmen sollten. Er begründete seine Ansprüche auf die Insel mit der Notwendigkeit, die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten zu gewährleisten. Dabei schloss der amerikanische Präsident den Einsatz militärischer Gewalt zur Erlangung der Kontrolle über Grönland nicht aus.
Vor dem Hintergrund der Annexionsdrohungen beschlossen sechs europäische Länder, darunter Frankreich, Deutschland, Schweden und Norwegen, ihre Truppen nach Grönland zu entsenden. Am 18. Januar berichtete die Bild, dass Berlin seine Soldaten ohne Angabe von Gründen heimlich abgezogen habe.
Einen Tag zuvor hatte Trump die Einführung eines Zolls von zehn Prozent auf Waren aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Finnland angekündigt. Der US-Präsident erklärte, dass die europäischen Länder so lange Zölle zahlen würden, bis eine Einigung über den Kauf Grönlands erzielt sei. Ab dem 1. Juni werde der Zollsatz auf 25 Prozent steigen, fügte er hinzu.
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