
Nach Sabotagevorwurf: Finnland lässt Frachtschiff "Fitburg" frei

Finnland hat das Frachtschiff "Fitburg" freigegeben, das kurz vor Neujahr von den örtlichen Behörden festgehalten worden war. Dies berichtete der staatliche Rundfunk Yle. Das Schiff verließ nun den Hafen Kantvik in Kirkkonummi. Die Ausfahrt des Schiffes aus den finnischen Hoheitsgewässern wurde demnach vom Grenzschutz überwacht.
Die "Fitburg" wurde der Sabotage eines Unterwasser-Telekommunikationskabels verdächtigt, das von Helsinki über den Finnischen Meerbusen nach Tallinn verläuft. Das Schiff wurde zur Durchführung einer Voruntersuchung festgesetzt. Die Ermittlungen dauern unterdessen an.

Das Schiff war auf dem Weg von Sankt Petersburg nach Israel. An Bord befanden sich zum Zeitpunkt der Festnahme 14 Personen aus Russland, Georgien, Aserbaidschan und Kasachstan.
Jetzt ermittelt die Polizei gegen die "Fitburg" wegen schwerer Sachbeschädigung, versuchter schwerer Sachbeschädigung und des Verdachts auf schwere Störung der Telekommunikationsverbindungen. Ein Besatzungsmitglied wurde am 11. Januar "aufgrund stichhaltiger Beweise" festgenommen. Laut Yle handelt es sich um einen aserbaidschanischen Staatsbürger. Drei weiteren Besatzungsmitgliedern, darunter einem Russen, wurde verboten, Finnland zu verlassen.
Nach Angaben der New York Times gehört das Schiff der Fitburg Shipping Company Ltd. Es wird von Albros Shipping and Trading Ltd. betrieben. Der Hauptsitz der Organisation befindet sich in der Türkei.
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