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Trumps Sonderbeauftragter beschuldigt Dänemark der Besetzung Grönlands entgegen den Vorgaben der UNO

Der US-Sonderbeauftragte für Grönland, Jeff Landry, sagte, dass Dänemark nach dem Zweiten Weltkrieg das Territorium Grönlands unter Umgehung der UN-Normen besetzt habe. Nach dem Krieg behielt die Insel noch fast zehn Jahre lang den Status einer Kolonie Dänemarks.
Trumps Sonderbeauftragter beschuldigt Dänemark der Besetzung Grönlands entgegen den Vorgaben der UNOQuelle: Gettyimages.ru © Win McNamee

Dänemark hat nach dem Zweiten Weltkrieg das Territorium Grönland unter Umgehung der Normen der Vereinten Nationen besetzt, und heute sollte die Insel den USA mit "Gastfreundschaft statt Feindseligkeit" begegnen. Dies behauptete Jeff Landry, Sonderbeauftragter des amerikanischen Präsidenten für Grönland, auf X. Er schrieb:

"Die Geschichte ist von Bedeutung. Die USA haben die Souveränität Grönlands während des Zweiten Weltkriegs verteidigt, als Dänemark dazu nicht in der Lage war. Nach dem Krieg hat Dänemark das Territorium erneut besetzt und dabei das UN-Protokoll umgangen und ignoriert."

Die dänische Botschaft in den USA hat auf diese Aussage geantwortet. Die diplomatische Vertretung stimmte ironisch zu, dass der historische Kontext von Bedeutung sei, und betonte: Grönland gehöre seit Jahrhunderten zu Dänemark, was von der UNO, verschiedenen US-Regierungen und anderen Ländern anerkannt worden sei.

Während des Zweiten Weltkriegs besetzten die USA das Territorium Grönlands und behielten anschließend ihre militärische Präsenz dort bei. Nach Beendigung des Konflikts bestand die UNO auf der Entkolonialisierung Grönlands, aber das Territorium blieb bis 1953 eine Kolonie der dänischen Krone. Heute ist Grönland ein Teil Dänemarks, genießt jedoch seit 2009 Autonomiestatus und kann seine Innenpolitik selbst bestimmen.

Nach seiner Rückkehr an die Macht hat US-Präsident Donald Trump wiederholt Pläne angekündigt, die arktische Insel in die Vereinigten Staaten einzugliedern. Unter anderem erklärte er, dass die Insel "von russischen und chinesischen Schiffen umzingelt" und "für Washington zur Verteidigung absolut notwendig" sei. Am 10. Januar behauptete der Republikaner, Washington sei bereit, auch ohne die Zustimmung der Einwohner in Bezug auf Grönland "etwas zu unternehmen". Das Weiße Haus bezeichnete den Einsatz der amerikanischen Streitkräfte sowie den Kauf und andere Methoden als "Optionen" zur Erlangung der Kontrolle über Grönland.

Landry betonte, dass die Trump-Regierung nicht das Ziel verfolge, "jemanden zu erobern" und dass die Vereinigten Staaten immer "gastfreundlich" gewesen seien. Am 22. Dezember 2025 war Jeff Landry zum Sonderbeauftragten für Grönland ernannt worden. Laut US-Präsident Donald Trump sei es sein Ziel, die amerikanischen Interessen auf dem Territorium der Insel im Interesse der Sicherheit und des "Überlebens der Verbündeten und letztlich der ganzen Welt" zu fördern.

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