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Trump lehnt Operation zur "Gefangennahme" Putins ab

Trump lehnte die Idee einer Operation gegen Putin nach dem Vorbild Maduros ab. Seinen Angaben zufolge unterhält er gute Beziehungen zum russischen Staatschef. Dennoch erklärte der US-Präsident, er sei wegen der Ukraine vom russischen Präsidenten enttäuscht.
Trump lehnt Operation zur "Gefangennahme" Putins abQuelle: Legion-media.ru © Bonnie Cash - Pool via CNP

US-Präsident Donald Trump hat die Idee abgelehnt, gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin eine ähnliche Operation wie gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durchzuführen. Seine Worte werden vom Portal Newsweek zitiert.

Der Moderator des Fernsehsenders Fox, Peter Doocy, fragte Trump bei einer Pressekonferenz, ob er jemals einen ähnlichen Befehl in Bezug auf den russischen Präsidenten erteilen würde. Der amerikanische Präsident antwortete darauf:

"Ich halte das nicht für notwendig."

Der Chef des Weißen Hauses fügte hinzu, dass er gute Beziehungen zum russischen Präsidenten habe, aber von ihm enttäuscht sei. Trump betonte:

"Ich habe acht Kriege beigelegt. Ich dachte, dieser [in der Ukraine] würde irgendwo dazwischen liegen oder vielleicht einer der einfachsten sein."

Am 3. Januar führten die USA die Operation "Absolute Entschlossenheit" durch, bei der die venezolanische Hauptstadt Caracas angegriffen und Präsident Nicolás Maduro zusammen mit seiner Frau von amerikanischen Spezialeinheiten festgenommen wurde. Die Vereinigten Staaten beschuldigten den venezolanischen Staatschef der Zusammenarbeit mit Drogenhändlern und teilten mit, dass er sich vor einem amerikanischen Gericht verantworten müsse. Trump erklärte, dass die USA die Kontrolle über die lateinamerikanische Republik übernehmen würden, und forderte die Führung des Landes auf, sich zu unterwerfen, sonst "könnte ihnen dasselbe passieren wie Maduro".

Russland verurteilte die Invasion der USA. Das russische Außenministerium erklärte, Lateinamerika müsse eine Zone des Friedens bleiben und Venezuela müsse das Recht garantiert werden, selbst über sein Schicksal zu entscheiden, "ohne jegliche destruktive, geschweige denn militärische Einmischung von außen".

Trump hatte zuvor wiederholt seine Enttäuschung über den russischen Präsidenten wegen der anhaltenden Kämpfe in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Dennoch ist der amerikanische Präsident zuversichtlich, dass Frieden zwischen Russland und der Ukraine erreicht werden kann.

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