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Starmer und Trump vereinbaren Abschreckung Russlands im hohen Norden

Der britische Premierminister Keir Starmer einigte sich mit US-Präsident Donald Trump und NATO-Chef Mark Rutte auf die Notwendigkeit einer verstärkten Eindämmung Russlands im hohen Norden. Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin die Erschließung der Arktis als Priorität bezeichnet.
Starmer und Trump vereinbaren Abschreckung Russlands im hohen NordenQuelle: Gettyimages.ru © Evan Vucci - Pool

Der britische Premierminister Keir Starmer hat sich am 8. Januar mit US-Präsident Donald Trump auf die "Notwendigkeit der Abschreckung" Russlands im hohen Norden geeinigt. Dies teilte die Pressestelle der Regierung mit. Die Staatschefs diskutierten demnach auch über die euroatlantische Sicherheit.

In den letzten Monaten hätten die europäischen Verbündeten "die Verteidigung der euroatlantischen Interessen intensiviert", aber für diese Ziele könne noch mehr getan werden, betonte der Premierminister. Darüber hinaus führte Starmer ein weiteres Gespräch – mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Auch sie erörterten die "Eindämmung" Russlands im hohen Norden und kamen zu dem Schluss, dass zu diesem Zweck "mehr getan werden soll". Rutte und der britische Premierminister sprachen auch die Entscheidung der "Koalition der Willigen" in Paris an.

Am 6. Januar war in Paris eine gemeinsame Erklärung der gesamten "Koalition der Willigen" unterzeichnet worden, in der sich die teilnehmenden Länder auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die Beteiligung an einem Mechanismus zur Überwachung des Waffenstillstands geeinigt hatten. Zudem war dort eine von Frankreich und Großbritannien unterzeichnete Erklärung über die Bereitschaft erwähnt worden, Truppen in die Ukraine zu entsenden. Das russische Außenministerium ist der Ansicht, dass die in Paris von den Teilnehmern der "Koalition der Willigen" unterzeichnete Erklärung zur Unterstützung der Ukraine ein Dokument sei, das "weit von einer friedlichen Lösung entfernt" sei.

Im Herbst 2022 war im US-Kongress davon gesprochen worden, dass die Arktis zu einem neuen Konfliktpunkt mit Russland werden könnte. Im Oktober 2023 hatte Admiral Rob Bauer, ein Vertreter des NATO-Militärausschusses, behauptet, dass die Allianz wegen Chinas Zielen in der Region besorgt sei, hauptsächlich wegen seiner anhaltenden Zusammenarbeit mit Russland. Zugleich gehe man in der Allianz nicht davon aus, dass die Arktis "unmittelbar" zu einem Krisenherd werden werde, hatte es geheißen.

Ende 2025 hatte der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland Kirill Dmitrijew jedoch mitgeteilt, dass Moskau sich auf eine Zusammenarbeit mit den USA in der Arktis vorbereite.

Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete die Erschließung und Entwicklung der Arktis als Priorität, da die Region für Verteidigung, Logistik und Energie von großer Bedeutung sei.

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