
Für Kiews Attacke auf Putins Residenz: Russland schlägt mit Oreschnik-Raketen zurück (VIDEO)
In der Nacht zu Freitag, dem 9. Januar, haben russische Truppen mit hochpräzisen Langstreckenwaffen vom Land und vom Meer aus einen großangelegten Schlag gegen kritische Ziele in der Ukraine geführt. Dies teilte der Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums mit und bezeichnete diesen Angriff als Reaktion auf den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Gebiet Nowgorod.
Bei der Attacke wurden unter anderem Mittelstreckenraketen vom Typ "Oreschnik" eingesetzt. Nach Angaben des russischen Militärs wurden Produktionsstätten für Drohnen und Energieinfrastrukturen getroffen, die den Betrieb des ukrainischen Verteidigungsindustriekomplexes sicherstellen.

Russlands Verteidigungsministerium versicherte, dass solche "terroristischen Aktionen" Kiews auch weiterhin "nicht unbeantwortet bleiben" würden. Das Militärressort erklärte, dass die Ziele des Angriffs erreicht worden seien.
Der Versuch der Ukraine, in der Nacht zum 29. Dezember Putins Residenz mit Drohnen anzugreifen, war von Außenminister Sergei Lawrow bekannt gegeben worden. Seinen Angaben zufolge wurden bei dem Angriff 91 Drohnen eingesetzt, die alle abgefangen werden konnten.
"Oreschnik" ist eine russische ballistische Mittelstreckenrakete. Zum ersten Mal wurde sie am 21. November 2024 bekannt, als Putin über einen Angriff mit "Oresсhnik" in nicht-nuklearer Hyperschallausrüstung auf den militärisch-industriellen Komplex in der ukrainischen Stadt Dnjepr berichtete.
Tags darauf erklärte der Staatschef, dass Russland über einen Vorrat an einsatzbereiten Raketen dieser Art verfüge und deren Serienproduktion bereits organisiert sei. Den Start der Produktion kündigte der Präsident Anfang November 2025 an.
Am 1. Januar gab das russische Verteidigungsministerium bekannt, dass es dem Vertreter des Militärattachés der US-Botschaft in Moskau Materialien mit entschlüsselten Routendaten und dem Steuergerät des ukrainischen Drohnenflugzeugs übergeben habe, mit dem versucht worden war, Putins Residenz im Gebiet Nowgorod anzugreifen.
Wie die Zeitung The Wall Street Journal schrieb, habe die Central Intelligence Agency (CIA) keine Hinweise auf einen Angriff auf Putins Residenz gefunden. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wies die Vorwürfe eines versuchten Anschlags zurück. US-Präsident Donald Trump erklärte, er glaube nicht, dass ein Angriff auf Putins Residenz stattgefunden habe. Zuvor hatte der US-Staatschef gesagt, er habe von Putin selbst von dem Angriff auf seine Residenz erfahren. Der Chef des Weißen Hauses erklärte damals, dass "jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für all das" sei.
Mehr zum Thema - Auswertung ukrainischer Drohne bestätigt: Ziel des Angriffs am 29. Dezember war Putins Residenz
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.