
Republikanische Abgeordnete lädt russische Duma-Mitglieder nach Washington ein

Anna Paulina Luna, die republikanische Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus, gibt bekannt, sie habe vom Außenministerium die Genehmigung erhalten, vier Mitglieder der russischen Staatsduma (Unterhaus des Parlaments) nach Washington einzuladen.
Die russischen Parlamentarier sollen demnach Beratungen mit Mitgliedern des US-Kongresses über die Beilegung des Ukraine-Konflikts durchführen. Es würden auch andere Themen erörtert, schreibt Luna auf der Plattform X.
I have received authorization from the State Department for four members from the Russian Duma to come meet with members of Congress regarding peace talks, etc., and have extended a formal invitation to those members to meet with us here in Washington, D.C., later this month.…
— Rep. Anna Paulina Luna (@RepLuna) January 8, 2026

Die Kongressabgeordnete dankte außerdem dem US-Außenminister Marco Rubio für seine Unterstützung. Das Treffen, so Luna weiter, soll im Januar in Washington stattfinden. Sie nannte jedoch nicht die Namen der russischen Abgeordneten.
Kirill Dmitrijew, der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, kündigte ein Treffen zwischen den russischen und US-amerikanischen Parlamentariern bereits Ende Oktober 2025 an. Damals bezeichnete er Luna als "eine der Kongressabgeordneten, die sich konsequent für einen Dialog zwischen Russland und den USA einsetzt".
Zuvor hatte sich Luna mehrfach für die Wiederaufnahme und den Ausbau der Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika ausgesprochen. Sie betonte, Moskau und Washington befänden sich nicht mehr im Zustand des Kalten Krieges. Russland und die USA hätten keinen Grund, Feinde zu sein, betonte die Kongressabgeordnete.
Mehr zum Thema ‒ Gabriel bei Maischberger: USA haben NATO und EU erfunden, um die Deutschen kleinzukriegen
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.