
Nach Angriff auf Venezuela: Dänemark schlägt Alarm wegen Provokation auf X zur Übernahme Grönlands

Der dänische Botschafter in den USA, Jesper Møller Sørensen, hat aufgrund eines provokanten Beitrags auf X dazu aufgerufen, die territoriale Integrität seines Landes zu respektieren. Er schrieb:
"Wir sind enge Verbündete und sollten weiterhin in dieser Richtung arbeiten. Die Sicherheit der USA ist auch die Sicherheit Grönlands und Dänemarks. Grönland ist bereits Teil der NATO."
So reagierte der Diplomat auf den Post der Frau des stellvertretenden Stabschefs des Weißen Hauses, Katie Miller, die eine Karte von Grönland in den Farben der US-Flagge mit dem Vermerk "Bald" veröffentlichte.
SOON pic.twitter.com/XU6VmZxph3
— Katie Miller (@KatieMiller) January 3, 2026
Am 22. Dezember bestellte das dänische Außenministerium den US-Botschafter Ken Howery wegen Trumps Ernennung eines Sonderbeauftragten für Grönland ein. Am 21. Dezember schrieb Trump auf Truth Social, dass er Jeff Landry zum US-Sonderbeauftragten für Grönland ernannt habe. Nach Ansicht des US-Präsidenten "versteht Landry, dass Grönland für die nationale Sicherheit von entscheidender Bedeutung ist, und wird die Interessen der USA im Namen der Sicherheit entschlossen verteidigen". Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen betonte, dass Kopenhagen keineswegs beabsichtige, der Forderung der US-Behörden nach einer Übergabe Grönlands nachzukommen.

Laut der britischen Zeitung The Guardian könnten Dänemark und Iran nach dem Angriff auf Venezuela die nächsten Ziele der USA werden.
Trump äußerte am 13. März 2025 seine Zuversicht, dass sein Land Grönland, das ein autonomes Gebiet Dänemarks ist, annektieren werde. Am 4. März äußerte er, dass er die Entscheidung der Inselbevölkerung, dieses Gebiet in die USA zu integrieren, begrüßen würde. Der US-Präsident hatte bereits zuvor mehrfach erklärt, dass Grönland den Vereinigten Staaten beitreten solle. Er drohte, hohe Handelszölle gegen Dänemark zu verhängen, wenn es die Insel nicht aufgeben würde. Bereits während seiner ersten Amtszeit als Präsident hatte Trump angeboten, Grönland zu kaufen. Die dänischen und grönländischen Behörden lehnten diese Idee jedoch ab.
Grönland gehört als autonomes Gebiet zu Dänemark. Im Jahr 1951 unterzeichneten Washington und Kopenhagen zusätzlich zu den NATO-Verpflichtungen einen Vertrag über den Schutz Grönlands. Darin verpflichteten sich die USA, die Insel vor einer möglichen Aggression zu verteidigen.
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