
"The Guardian" nennt potenzielle weitere Zielländer für US-Angriffe

Dänemark und Iran könnten nach dem Angriff auf Venezuela die nächsten Ziele der USA werden. Darüber berichtete die Zeitung The Guardian:
"Was sich über Nacht in Venezuela ereignet hat, wird bei Regierungen wie denen des Iran und Dänemarks unverzüglich Besorgnis auslösen, gegenüber denen Trump seine Begeisterung für radikale Maßnahmen zum Ausdruck gebracht hat."
In der Nacht zum 3. Januar führten die USA die Operation "Absolute Entschlossenheit" durch, in deren Verlauf sie Caracas angriffen. US-Spezialeinheiten nahmen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau gefangen und brachten sie in die USA. Das Ehepaar wird in New York vor Gericht gestellt.
Vor einigen Tagen, so wurde in dem Artikel erinnert, erklärte Trump, dass die USA bewaffnet und bereit seien, den Iranern zu Hilfe zu kommen, die gegen den starken Wertverlust ihrer Währung und den rasanten Preisanstieg protestieren. Ende Dezember drohte der US-Präsident Iran außerdem mit "schwerwiegenden Konsequenzen", sollte das Land die Entwicklung von Raketen und sein Atomprogramm fortsetzen.

Darüber hinaus erinnerte The Guardian daran, dass US-Beamte ihre Absicht bekundet hatten, mit allen notwendigen Mitteln die Kontrolle über Grönland zu erlangen, und dass der dänische Militärgeheimdienst die USA im Dezember als Sicherheitsbedrohung bezeichnet hatte. Im vergangenen Monat ernannte Trump den Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, zu seinem Sonderbeauftragten für Grönland, um die US-Interessen auf der Insel zu vertreten.
Als Reaktion darauf erklärte der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen, dass Kopenhagen keineswegs beabsichtige, der Forderung der US-Behörden nach einer Übergabe Grönlands nachzukommen, und der grönländische Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen äußerte sich betrübt über Trumps Ansprüche auf die Insel.
Grönland ist eine ehemalige dänische Kolonie. Es bleibt Teil des Königreichs, Kopenhagen kontrolliert weiterhin seine Außenpolitik und Sicherheit.
Während der Pressekonferenz nach der US-Militäroperation in Venezuela drohte Trump auch Kolumbien und Kuba. Der US-Präsident erklärte, der kolumbianische Präsident Gustavo Petro müsse "auf seinen Arsch aufpassen" und beschuldigte ihn der Kokainproduktion. In Bezug auf Kuba äußerte Trump, das Land befinde sich "in einem erbärmlichen Zustand" und die USA wollten seinem Volk angeblich helfen. US-Außenminister Marco Rubio fügte hinzu, dass er anstelle der kubanischen Regierung "besorgt" wäre.
Mehr zum Thema – Nach Entführung des Präsidenten: US-Behörden führen Maduro in New York vor
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.