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Uschakow: Trump-Regierung verspricht hieb- und stichfestes Abkommen mit Russland

Moskau und Washington verhandeln über eine langfristige Lösung des Ukraine-Konflikts. Eine Waffenruhe ist derzeit kein Gesprächsthema. Die US-Vertreter versichern, dass ein mögliches Abkommen unumstößlich sein wird. Dies erklärt der russische Präsidentenberater Juri Uschakow.
Uschakow: Trump-Regierung verspricht hieb- und stichfestes Abkommen mit Russland© Urheberrechtlich geschützt

Kürzlich fand im Kreml ein Gespräch zur Ukraine-Krise zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und den US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner statt. In einem Interview mit dem Fernsehjournalisten Pawel Sarubin ging der russische Präsidentenberater Juri Uschakow auf Details bezüglich der Verhandlungen mit Washington ein.

Die Beamten im Weißen Haus betonten demzufolge, dass sie sich von ihren Vorgängern aus der Amtszeit von Ex-Präsident Joe Biden unterscheiden, die den Konflikt in der Ukraine angezettelt hätten. Die derzeitigen US-Unterhändler stünden dem Präsidenten Donald Trump nahe und setzten seine Anweisungen strikt um, meinte Uschakow in dem Gespräch am Sonntag.

In dem Zusammenhang führte der Präsidentenberater aus:

"Diese US-Amerikaner schwören, dass, wenn Trump etwas zusagt, es hieb- und stichfest sein wird."

Ferner gab Uschakow an, dass Moskau und Washington an einer langfristigen Lösung des Konflikts arbeiteten. Es gebe keine Diskussion über einen Waffenstillstand.  

Wie es heißt, ringen die Parteien um eine Einigung über schwierige Bestimmungen, welche "die Form und die Zukunft" einer möglichen Vereinbarung festlegen müssen. Einige Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Ukraine erforderten laut Uschakow, dass die USA radikale Änderungen an ihren Dokumenten vornähmen.

Der Präsidentenberater gab außerdem an, dass der Vormarsch der russischen Armee an der Front ein günstigeres Umfeld für Verhandlungen mit der US-Delegation in Moskau geschaffen habe. Was die Ergebnisse der Gespräche im Kreml betreffe, sei es Russland und den USA gelungen, die Positionen des jeweils anderen besser zu verstehen. Ein mögliches Treffen zwischen Putin und Trump sei nicht besprochen worden.

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