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USA schieben Migranten in fremden afrikanischen Staat ab

Die USA schieben Migranten in einen fremden afrikanischen Staat ab – Ruanda. Das Land gab an, dass drei der Abgeschobenen den Wunsch geäußert hätten, in ihre jeweiligen Herkunftsländer zurückzukehren, während vier Personen beabsichtigen, in Ruanda zu verbleiben. Ihre Nationalitäten gaben die Behörden nicht bekannt.
USA schieben Migranten in fremden afrikanischen Staat abQuelle: Gettyimages.ru © Stadtratte

Ruanda hat sieben Migranten aufgenommen, die im Rahmen eines neuen bilateralen Abkommens aus den USA abgeschoben wurden. Dieses Abkommen könnte dazu führen, dass das ostafrikanische Land Hunderte Menschen aufnimmt, denen Washington den Aufenthalt auf seinem Staatsgebiet verweigert.

Die erste Gruppe sei Mitte August in Kigali eingetroffen, erklärte die Sprecherin der ruandischen Regierung, Yolande Makolo, in einer Stellungnahme. Sie erhielten Unterkunft, Gesundheitsversorgung und Ausbildungsunterstützung, wobei sie von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und lokalen Diensten unterstützt würden, fügte sie hinzu. Makolo präzisierte, ohne ihre Nationalitäten preiszugeben:

"Drei der Personen haben den Wunsch geäußert, in ihre Heimatländer zurückzukehren, während vier bleiben und sich ein Leben in Ruanda aufbauen möchten."

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump traf trotz Kritik und Protesten Vereinbarungen mit Drittländern über die Umsiedlung von Asylbewerbern, um diese im Rahmen einer umfassenderen Bekämpfung der illegalen Einwanderung auszuweisen.

Berichten zufolge hatte Washington im Juni eine Vereinbarung mit Kigali getroffen, wonach das Binnenland bis zu 250 Abgeschobene aufnehmen soll, deren Heimatstaaten sich weigern, sie aufzunehmen. Makolo merkte an, dass Ruandas Entscheidung durch seine eigene Geschichte mit den "Schwierigkeiten der Vertreibung" beeinflusst worden sei, und fügte hinzu, dass jede für die Umsiedlung vorgemerkte Person von der Regierung überprüft und genehmigt werde.

Diese Entwicklung macht Ruanda zum jüngsten afrikanischen Land, das im Rahmen der Abschiebungsvereinbarungen der Trump-Regierung Deportierte aufnimmt, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA die Abschiebungen genehmigte. Das Heimatschutzministerium schob bereits fünf Personen, die es als "barbarische Kriminelle" bezeichnete, nach Eswatini und acht weitere Personen in den Südsudan ab. Auch Uganda soll einer Vereinbarung mit Washington zugestimmt haben, Migranten aufzunehmen, sofern sie nicht vorbestraft sind.

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