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Putin-Gesandter bestätigt Reise in die USA

Nun ist es offiziell: Der Wirtschafts-Gesandte des russischen Präsidenten, Kirill Alexandrowitsch Dmitrijew ist zu Gesprächen in die Vereinigten Staaten gereist. Er setzt den aufgenommenen Dialog zwischen Moskau und Washington auf hoher administrativer Ebene fort. Ziel ist die Normalisierung des Verhältnisses der beiden Staaten.
Putin-Gesandter bestätigt Reise in die USAQuelle: Sputnik © Ekaterina Chesnokova

Kirill Dmitrijew, Wirtschaft-Gesandter des russischen Präsidenten, bestätigte seine Ankunft in den USA. Er sei in Washington, mit dem Ziel, Gespräche mit Vertretern der USA zu führen. Damit bestätigte er Gerüchte um seine Reise, mit der die Gespräche zwischen den USA und Russland über die Normalisierung der Beziehungen sowie die Regulierung des Ukraine-Konflikts fortgesetzt werden sollen. Demnach ist er bereits gestern in den USA eingetroffen. 

Dmitrijew ist der bisher höchstrangige Vertreter Russlands, der nach der Eskalation des Ukraine-Konflikts im Jahr 2022 die USA besucht. Unter der Administration von Joe Biden wurden die diplomatischen Kontakte weitgehend zurückgefahren. 

Die Reise findet zu einer Zeit statt, in der sich Washington und Moskau um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemühen. Laut zuvor von US-Medien bereits veröffentlichter Berichte, wurde ein Treffen zwischen Dmitrijew und Trumps Sondergesandten Steve Witkoff erwartet. Der Trump-Vertraute Witkoff koordiniert die Kontakte zwischen Washington und Moskau. 

In einer Mitteilung auf Telegram bestätigte nun Witkoff seinen Aufenthalt in den USA und dass er "Gespräche mit Vertretern der Trump-Administration in Washington" im Auftrag des russischen Präsidenten führt. 

"Der Dialog zwischen Russland und den USA, der von zentraler Bedeutung für die ganze Welt ist, wurde von der Biden-Administration komplett zerstört", schrieb Dmitrijew. "Die Gegner einer Annäherung befürchten, dass Russland und die USA eine gemeinsame Basis des gegenseitigen Verstehens finden und so eine Zusammenarbeit sowohl in internationalen Angelegenheiten als auch in der Wirtschaft aufbauen könnten."

Er kannte allerdings an, dass die Wiederbelebung des Dialogs zwischen beiden Ländern ein schwieriger Prozess sei, der viele kleine Schritte erfordere. Aber "jedes Treffen, jedes offene Gespräch erlaubt uns, auf dem Weg voranzugehen."

"Echtes Verständnis der russischen Position öffnet neue Möglichkeiten für eine konstruktive Zusammenarbeit auch im Bereich von Investitionen und der Wirtschaft", sagte er. 

Dmitrijew war einer der Gesandten der russischen Seite, der bereits an den Gesprächen mit US-Vertretern teilgenommen hatte, die vor einem Monat in Saudi-Arabien stattfanden.  Seitdem arbeiten Washington und Kiew gemeinsam an Vereinbarungen zur Befriedung des Ukraine-Konflikts. Zuletzt wurde ein 30-tägiger Waffenstillstand im Schwarzen Meer und hinsichtlich Angriffen auf die Energieinfrastruktur vereinbart. 

Russland hat wiederholt geäußert, dass eine Vereinbarung die territorialen Gegebenheiten vor Ort anerkennen sowie die Ursache des Konflikts ausräumen muss. Die Absicht, die Ukraine in die NATO aufzunehmen, ist maßgeblich für die Entstehung des Konflikts verantwortlich, das Festhalten daran hat ihn eskalieren lassen. 

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