International

Putin würdigt Partnerschaft mit China

Gegenüber dem chinesischen Außenminister Wang Yi würdigte Wladimir Putin die gute Zusammenarbeit zwischen China und Russland. Im Mai, bei dem Besuch des chinesischen Staatschefs Xi Jinping, werde man über das Kooperationspotenzial in internationalen Organisationen sprechen.
Putin würdigt Partnerschaft mit ChinaQuelle: Sputnik © Grigori Sysojew

Laut Aussage des russischen Präsidenten Wladimir Putin arbeiten Russland und China in der Weltpolitik hervorragend zusammen. Während eines Treffens mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi im Kreml sagte er am Dienstag:

"Wir möchten unsere Zufriedenheit darüber zum Ausdruck bringen, wie sich unsere Beziehungen entwickeln, auch mit der direkten Unterstützung unserer jeweiligen Außenministerien."

Dabei teilte der russische Präsident mit, dass der chinesische Präsident Xi Jinping an den Siegesfeiern zum Zweiten Weltkrieg am 9. Mai in Moskau teilnehmen werde. Während seines Staatsbesuchs werde man auch die russisch-chinesische Kooperation in internationalen Organisationen besprechen. Putin erklärte dazu:

"Wir werden Gelegenheit haben, den aktuellen Stand der bilateralen Beziehungen und unsere Interaktion auf internationaler Ebene zu erörtern, vor allem in den Vereinten Nationen – dem UN-Sicherheitsrat – sowie in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, den BRICS und einer Reihe anderer Plattformen, auf denen wir mit großem Erfolg zusammenarbeiten."

Der chinesische Außenminister hob hervor, dass die bilateralen Beziehungen auf "gegenseitigem Vertrauen" basierten. Beide Länder würden weiterhin "die gemeinsamen Interessen beider Seiten in internationalen und regionalen Angelegenheiten wahren". 

"Die chinesisch-russische Zusammenarbeit ist niemals gegen eine dritte Partei gerichtet und unterliegt niemals einer Einmischung von außen", so Wang.

Am Dienstag nahm Wang auch an einem separaten Treffen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow teil. Das russische Außenministerium teilte dazu auf seiner Website mit:

"Die beiden Seiten tauschten sich über die Möglichkeiten einer Lösung der Ukraine-Krise aus. Sie betonten die Notwendigkeit, die Ursachen des Konflikts zu beseitigen".

Peking hatte sich stets geweigert, Russland die Schuld am Ukraine-Konflikt zu geben. Zudem verurteilte das Land die westlichen Sanktionen gegen Moskau. Den USA warf es eine auf Konfrontation ausgerichtete "Mentalität des Kalten Krieges" vor.

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