Russischer MiG-31-Jäger vereitelt Verletzung der Staatsgrenze durch norwegisches Militärflugzeug

Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, entdeckte die russische Luftraumüberwachung am 31. August ein Objekt, das sich der russischen Grenze über der Barentssee näherte. Umgehend sei ein MiG-31-Kampfjet der Nordflotte in die Luft gebracht worden, um es zu identifizieren, so das Ressort.
Es wurde festgestellt, dass es sich dabei um ein Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug der norwegischen Luftstreitkräfte vom Typ P-8A Poseidon handelt. In der Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums hieß es weiter:
"Als sich der russische Kampfjet näherte, drehte das ausländische Militärflugzeug ab und entfernte sich von der russischen Staatsgrenze."
Zugleich betonte das russische Militär, dass es zu keiner Grenzverletzung gekommen sei. Der Flug des russischen Kampfjets sei in Übereinstimmung mit den internationalen Regeln für die Nutzung des Luftraums über neutralen Gewässern durchgeführt worden, versicherte das Verteidigungsministerium.
Am 24. August ereignete sich der letzte ähnliche Vorfall. Zuvor hatte sich die norwegische Poseidon auch am 14. August über der Barentssee den Grenzen Russlands genähert. In beiden Fällen gingen MiG-29 in die Luft, um sie abzufangen.
Russische Kampfjets zwangen auch über dem Schwarzen Meer gesichtete Spionagedrohnen schon mehrmals zum Abdrehen. So entdeckten russische Erfassungsgeräte am 5. August eine US-amerikanische Aufklärungsdrohne MQ-9A Reaper über dem Schwarzen Meer. Sie flog weg, als der Su-30-Kampfjet auf sie zuflog.
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