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Gab es die Nord Stream-Nachricht "It's done" von Truss an Blinken? Sacharowa fragt nach

Der Internetunternehmer Kim Dotcom behauptete, dass die ehemalige britische Premierministerin Liz Truss kurz nach den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines eine Nachricht an US-Außenminister Antony Blinken gesendet haben soll. Nun reagiert Moskau darauf.
Gab es die Nord Stream-Nachricht "It's done" von Truss an Blinken? Sacharowa fragt nachQuelle: AFP © Daniel Leal

"It's done", auf Deutsch: "Es ist erledigt", soll die ehemalige britische Premierministerin Liz Truss nur eine Minute nach den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines an US-Außenminister Antony Blinken geschrieben haben. Das behauptet der Internetunternehmer Kim Dotcom in einem Tweet von Sonntag.

Dotcom schrieb auf Twitter:

"Woher wissen die Russen, dass das Vereinigte Königreich in Zusammenarbeit mit den USA die North-Stream-Pipelines gesprengt hat? Weil @trussliz ihr iPhone benutzt hat, um eine Nachricht zu senden an @SecBlinken eine Minute nach der Sprengung der Pipeline und bevor irgendjemand anderes davon wusste, eine Nachricht mit dem Inhalt 'Es ist erledigt'. iCloud-Admin-Zugang rockt!"

Er fügte hinzu:

"Nicht nur die Five Eyes haben durch eine Hintertür Zugang zu allen Datenbanken der Big Tech. Auch Russland und China haben ausgeklügelte Cyber-Einheiten. Das Komische daran ist, dass Regierungsbeamte mit höchster Sicherheitsfreigabe immer noch lieber iPhones als ihre von NSA und GCHQ ausgegebenen verschlüsselten Scheißtelefone benutzen."

Moskau hatte vor wenigen Tagen die britische Kriegsmarine für die Anschläge von am 26. September verantwortlich gemacht. Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa reagierte auf die Tweets von Dotcom und schrieb auf Telegram:

"Mich interessiert die Antwort Londons auf folgende Frage: Hat die britische Premierministerin Liz Truss unmittelbar nach der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines eine Nachricht an US-Außenminister Antony Blinken mit den Worten 'It's done' geschickt?"

Auf die Antwort Londons warten "Millionen von Menschen auf der ganzen Welt", so Sacharowa. Am 29. Oktober hatte die britische Zeitung Daily Mail berichtet, dass Truss' privates Telefon im Sommer gehackt worden sei. Was die Inhalte des Telefons betrifft, war bis jetzt nichts bekannt. Auch Dotcom versah seinen Tweet mit keinem Beleg für seine Behauptungen.

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