International

Moskau: Russland steht in "absoluter Solidarität" mit China

Russland betrachtet den Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi in Taiwan als "reine Provokation" und unterstützt China voll und ganz in seinem Streit mit Washington. Das verkündete Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag auf einer Pressekonferenz.
Moskau: Russland steht in "absoluter Solidarität" mit China© Sefa Karacan/Anadolu Agency via Getty Images

Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, erklärte, dass Moskau nicht sicher gewesen sei, ob Pelosi auf der Insel Taiwan landen wird oder nicht. Er warnte aber, dass ihre gesamte Tour durch die Region und ihr möglicher Besuch in Taipeh "eine Situation provoziert" und "zu Spannungen führt". Er hob hervor:

"Wir sehen das, es wird von allen Ländern der Welt registriert. Wir stehen hier in absoluter Solidarität mit China. Seine Sensibilität in dieser Frage ist verständlich. Sie ist gerechtfertigt. Und anstatt dies zu respektieren, wählen die USA den Weg der Konfrontation. Das verheißt nichts Gutes."

Der Kremlsprecher fügte hinzu, dass die Entscheidung Washingtons "nur bedauerlich" sei.

Peskow wies auch darauf hin, dass die russische Armee im Falle eines militärischen Konflikts infolge der anhaltenden Spannungen zwischen China und den USA die Grenzen Russlands sichern würde: "Unabhängig von der Entstehung einiger provokativer Situationen wird die Sicherheit unserer Grenzen entlang des gesamten Grenzverlaufs zuverlässig von den Streitkräften der Russischen Föderation gewährleistet."

Allein die Ankündigung einer möglichen Ankunft der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi in Taiwan hat die diplomatische Lage enorm angespannt. Peking betont, dass es auf die Ankunft Pelosis entsprechend reagieren wird.

Mehr zum ThemaUS-Flugzeugträgerkampfgruppe steuert möglicherweise auf Taiwan zu

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.