International

Ukraine-Krieg: Berlin genehmigt Verkauf von 100 Panzerhaubitzen

Die Bundesregierung hat den Verkauf von 100 Panzerhaubitzen an die Ukraine genehmigt. Bereits im April hatte das Land eine direkte Anfrage an den Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann gestellt. Das Auftragsvolumen des nunmehr genehmigten Waffengeschäfts übersteigt das Volumen früherer Lieferungen um ein Vielfaches.
Ukraine-Krieg: Berlin genehmigt Verkauf von 100 PanzerhaubitzenQuelle: www.globallookpress.com © Sven Eckelkamp / www.imago-images.de

Die Bundesregierung hat den Verkauf von 100 modernen Panzerhaubitzen an die Ukraine genehmigt, wie das Nachrichtenmagagzin Der Spiegel berichtet. Bereits am 13. Juli habe das Bundeswirtschaftsministerium dem deutschen Rüstungshersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) eine Herstellungsgenehmigung für die Systeme vom Typ "Panzerhaubitze 2000" erteilt, so das Blatt weiter. Im April hatte die Ukraine bei dem Rüstungshersteller angefragt, ob man die Haubitzen direkt bei ihm erwerben könne. KMW hatte daraufhin ein entsprechendes Angebot abgegeben.

Nach Aussage eines Unternehmenssprechers habe KMW dann am 11. Juli einen entsprechenden Antrag beim Wirtschaftsministerium gestellt und bereits zwei Tage später die Genehmigung erhalten. Es werde nun umgehend mit der Produktion der Waffensysteme begonnen, so der Sprecher weiter. Wann die ersten Haubitzen an die Ukraine gehen, ist allerdings noch völlig offen. Die Fertigstellung aller Haubitzen dürfte sich über mehrere Jahre hinziehen.

Die Bundesregierung hatte in den letzten Wochen jedoch bereits einige Systeme desselben Typs aus Bundeswehrbeständen an die Ukraine geliefert. Zuvor waren ukrainische Soldaten in Deutschland an dem System ausgebildet worden. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter kursierten wenig später Bilder, die das Waffensystem im Einsatz zeigten. 

Das Budget für den nun genehmigten Auftrag bezifferte das Unternehmen auf eine Summe von rund 1,7 Milliarden Euro. Damit übersteigt das Auftragsvolumen den Wert aller bisherigen Waffenlieferungen in Höhe von rund 600 Millionen Euro um ein Vielfaches.

Mehr zum Thema"Keine Ahnung, wohin sie gehen" – Westen will Waffenlieferungen an die Ukraine nachverfolgen 

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.