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Russisches Militär macht Ukraine für Raketenangriff auf Bahnhof in Kramatorsk verantwortlich

Das russische Verteidigungsministerium dementierte, das russische Militär habe einen Raketenangriff auf den Bahnhof in der ukrainischen Stadt Kramatorsk durchgeführt. Verantwortlich für die Attacke soll die Ukraine sein, die jegliche Aussagen Russlands bestreitet.
Russisches Militär macht Ukraine für Raketenangriff auf Bahnhof in Kramatorsk verantwortlichQuelle: AFP © FADEL SENNA

Das russische Verteidigungsministerium betonte, dass Russlands Militär keinen Raketenangriff auf den Bahnhof der ukrainischen Stadt Kramatorsk durchgeführt hat, auch wenn die Stadt unter der Kontrolle der Ukraine sei. Laut Ministerium haben ukrainische Truppen den Bahnhof von Kramatorsk aus der 45 Kilometer entfernten Stadt Dobropolje angegriffen. In der Erklärung heißt es:

"Die russischen Streitkräfte haben am 8. April in der Stadt Kramatorsk keine Schießaufgaben ausgeführt oder geplant."

Das russische Verteidigungsministerium unterstrich, Erklärungen der ukrainischen Behörden über einen angeblichen russischen Raketenangriff auf den Bahnhof von Kramatorsk am 8. April seien "eine Provokation und entsprechen der Wirklichkeit in keiner Weise". Zudem erklärte das russische Militär:

"Wir betonen ausdrücklich, dass die taktischen Totschka-U-Raketen, deren Wrackteile in der Nähe des Bahnhofs von Kramatorsk gefunden wurden und deren Bilder von Zeugen veröffentlicht wurden, ausschließlich von den ukrainischen Streitkräften verwendet werden."

Auch der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow wies die Erklärungen der ukrainischen Behörden zurück. Peskow wörtlich:

"Man sollte sich hier zunächst von der Erklärung des Verteidigungsministeriums leiten lassen, die den Einsatz dieser Rakete durch unsere Streitkräfte ausschließt. Unsere Streitkräfte setzen diesen Raketentyp nicht ein."

Unterdessen veröffentlichte die ukrainische Seite Fotos von Totschka-U-Raketen, die bei der russisch-weißrussischen Übung "Unionsbeschluss 2022" im Februar eingesetzt worden sind. Über diese verfüge aber nur das weißrussische Militär, nicht das russische, so das Verteidigungsministerium weiter.

In diesem Zusammenhang erinnerte das russische Ministerium daran, dass am 14. März eine ähnliche Totschka-U-Rakete eines Bataillons der 19. Raketenbrigade der ukrainischen Streitkräfte im Zentrum von Donezk einschlug, wobei 17 Menschen vor Ort getötet und 36 weitere Zivilisten verletzt wurden.

Mehr zum Thema - Zentrum von Donezk: Entsetzliche Bilder nach ukrainischem Raketenbeschuss

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