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Russland erhebt neue Vorwürfe zu den US-finanzierten Biolaboren in der Ukraine

Russland hatte der Ukraine jüngst die Entwicklung von Biowaffen vorgeworfen. Nun hieß es aus Moskau, dass aus Dokumenten hervorgehen würde, Kiew plane in vom Pentagon finanzierten Biolaboren entwickelte Krankheitserreger für Angriffe auf den Donbass und Russland einzusetzen.
Russland erhebt neue Vorwürfe zu den US-finanzierten Biolaboren in der UkraineQuelle: Gettyimages.ru © Adam Gault

Das russische Verteidigungsministerium hatte jüngst erklärt, dass die russischen Streitkräfte in der Ukraine demnach Beweise dafür gefunden hätten, dass in einem Netz von Laboren auf dem ukrainischen Territorium an der Entwicklung von Biowaffen gearbeitet worden sei. Am Mittwoch behauptete Moskau, dass Dokumente und andere Beweise aus von den USA finanzierten Laboren in der Ukraine darauf hindeuten würde, dass Kiew plante, Drohnen zum Einsatz von Krankheitserregern gegen den Donbass und Russland selbst einzusetzen.

Das Verteidigungsministerium behauptete außerdem, es habe einzelne US-amerikanische Mitarbeiter identifiziert, die an der Entwicklung von Biowaffen in dem osteuropäischen Land mitgewirkt hätten. Direkte Beweise zur Untermauerung dieser Behauptung wurden jedoch nicht vorgelegt.

Generalmajor Igor Konaschenkow, Sprecher des Verteidigungsministeriums, erklärte bei einem Briefing, dass für die russischen Ermittler von besonders großem Interesse Dokumente seien, "die die Pläne des Kiewer Regimes belegen, unbemannte Luftfahrzeuge einzusetzen, die tödliche Substanzen transportieren und versprühen können".

Dokumente im Besitz des russischen Militärs würden demnach "beweisen, dass das Kiewer Regime ernsthaft die Möglichkeit in Betracht zog, biologische Waffen gegen die Bevölkerung des Donbass und der Russischen Föderation einzusetzen", fügte Konaschenkow hinzu. Russland habe auch "bestimmte Personen identifiziert, die an der Entwicklung von Komponenten für biologische Waffen beteiligt waren", so der russische General weiter. Konkrete Namen nannte Konaschenkow jedoch nicht, sondern erklärte nur, dass es sich um "Abteilungsleiter und Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums sowie um dessen wichtigste Auftragnehmer" handele.

Diese Aktivitäten stünden "in direktem Zusammenhang mit dem Sohn des derzeitigen US-Präsidenten, Hunter Biden", fügte Konaschenkow unter Bezugnahme auf Berichte in westlichen Medien hinzu. Vergangene Woche hatte die englische Zeitung Daily Mail E-Mails veröffentlicht, aus denen Bidens Verbindungen zum Pentagon-Auftragnehmer Metabiota hervorgingen, der auf die Erforschung potenzieller pandemieauslösender Erreger spezialisiert ist, die als Biowaffen eingesetzt werden könnten.

Bidens Beteiligung an der US-Finanzierung ukrainischer Biolaboren wurde von Generalleutnant Igor Kirillow, dem Befehlshaber der russischen Nuklear-, Biologie- und Chemieschutztruppen, in einem Briefing am vergangenen Donnerstag zur Sprache gebracht. Die Ergebnisse der weiteren Auswertung von Dokumenten und anderen Beweisen aus den ukrainischen Biolabors werden "in naher Zukunft auf einer speziellen Pressekonferenz" detaillierter vorgestellt, versprach Konaschenkow. 

Washington hatte lange Zeit behauptet, dass die Vorwürfe über die vom Pentagon finanzierte Biolabore in der Ukraine "russische Desinformation" seien. Anfang dieses Monats hatte die US-Diplomatin Victoria Nuland jedoch vor dem Senat ausgesagt, dass es "biologische Forschungseinrichtungen in der Ukraine" gebe und die USA mit Kiew zusammenarbeiteten, "um sicherzustellen, dass die Forschungsmaterialien nicht in die Hände der russischen Streitkräfte fallen".

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