Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew erwägt Ermordung von Ex-Verteidigungsminister Fjodorow

17.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:56 Uhr
Lancet-Drohnen zerstören ukrainische unbemannte Boote im Schwarzen Meer (Video)
Russische Drohnenpiloten setzten mithilfe von Lancet-Kamikazedrohnen zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte in den Gewässern des Schwarzen Meeres und der Jegorlyzki-Bucht außer Gefecht. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
21:35 Uhr
Russische Artillerie trifft Kiewer Kräfte an der Front bei Kramatorsk (Video)
Artilleristen des russischen Truppenverbands Süd eliminierten gemeinsam mit Drohnenpiloten Fahrzeuge und Stellungen der ukrainischen Armee samt Personal. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt Aufnahmen der Einsätze im Raum Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) auf Telegram.
21:17 Uhr
RIA Nowosti: Kiew erwägt Ermordung des ehemaligen Verteidigungsministers Fjodorow
In der Ukraine sind bereits erste Berichte erschienen, wonach gegen den jüngst abgesetzten Verteidigungsminister Michail Fjodorow ein Strafverfahren eingeleitet werden könnte. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet dies unter Berufung auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Die Quelle der Agentur führte aus:
"Unseren Informationen zufolge laufen derzeit Verhandlungen, die zur Zwangsabschiebung von Fjodorow in ein europäisches Land führen könnten, wo er anschließend von Leuten des Sicherheitsdienstes SBU liquidiert wird."
20:58 Uhr
Gebiet Cherson: Behörden im von Kiew kontrollierten Teil weiten Evakuierungszone aus
In dem Teil des Gebietes Cherson, der derzeit unter der Kontrolle ukrainischer Streitkräfte steht, wurde eine weitere Evakuierung angekündigt. Dies gab Alexander Prokudin, der von Kiew eingesetzte Chef der Militärverwaltung, auf Telegram bekannt.
Laut dem Beamten sollen die Einwohner weiterer Ortschaften im Kreis Kreschtschjonowka in sichere Regionen der Ukraine evakuiert werden. Die Anordnung gilt zudem für die Bewohner der Dörfer Tschariwnoje und Seljonowka, des Wohngebiets Textilny sowie einzelner Straßen in drei Stadtteilen von Cherson.
Das Gebiet Cherson ist nach einem Referendum im September 2022 Teil der Russischen Föderation geworden. Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow hatte Ende August 2025 bekannt gegeben, dass die russischen Truppen 76 Prozent des Gebietes befreit hätten.
20:31 Uhr
Russische Streitkräfte greifen erneut Häfen und Schiffe an, die vom Kiewer Militär genutzt werden
Die Streitkräfte der Russischen Föderation haben tagsüber am Freitag weiterhin Häfen und Schiffe in der Ukraine angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf einen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums.
Konkret seien im Hafen von Odessa Treibstofftanks getroffen worden, die für die ukrainischen Truppen bestimmt waren. Im Hafen "Juschny" sei ein Frachtschiff mit Gütern für die Kiewer Armee und im Hafen von Nikolajew vier weitere Frachter beim Entladen zerstört worden.
Wie es heißt, wurden bei den Angriffen präzisionsgelenkte luftgestützte Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen eingesetzt.
Das russische Militär überwinde bei seinen Angriffen Luft- und Raketenabwehrsysteme des Gegners und könne jedes Ziel sowohl in Kiew als auch auf dem gesamten Staatsgebiet der Ukraine eliminieren.
19:59 Uhr
Ukrainer protestieren weiterhin gegen Entlassung von Verteidigungsminister Fjodorow
In der Ukraine dauern die Proteste gegen die Personalentscheidungen von Präsident Wladimir Selenskij im Zuge der Regierungsumbildung an. Die Menschen demonstrieren bereits den zweiten Tag in Folge. Sie fordern vor allem die Wiedereinsetzung des entlassenen Verteidigungsministers Michail Fjodorow, wie die Nachrichtenagentur Ukrinform meldet.
Viele verlangen darüber hinaus eine Entlassung des Oberbefehlshabers der ukrainischen Armee, Alexander Syrski.
19:33 Uhr
Lawrow: Witkoff und Kushner sollen sich um Iran kümmern
Die US-amerikanischen Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner sollen sich mit Iran befassen, während Russland seine Angelegenheiten hinsichtlich der Ukraine erledigt. Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte dies bei einer Pressekonferenz am Freitag, wie die Agentur RIA Nowosti berichtet.
"Mögen die universellen US-amerikanischen Verhandlungsführer sich mit den Aufgaben befassen, die ihnen der Präsident stellt", meinte der Spitzendiplomat. "Und wir lösen unsere Aufgaben."
Mit Blick auf den Ukraine-Konflikt erklärte Lawrow, sämtliche Versuche einer friedlichen Lösung seien gescheitert, weil "alle Unterzeichner der vorherigen Dokumente gelogen und dann zugegeben hatten, dass sie gar nichts erfüllen wollten."
Russlands Präsident Wladimir Putin habe klar zum Ausdruck gebracht, dass "die Arbeit, die nach dem Scheitern aller Versuche begonnen hat, auch zum Abschluss gebracht wird."
18:58 Uhr
Russische Drohnenpiloten machen Jagd auf den Gegner bei Krasny Liman (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands West im Einsatz an der Front bei Krasny Liman. Wie es heißt, zerstörten sie einen Startplatz schwerer Drohnen sowie bodengestützte Robotersysteme der ukrainischen Einheiten.
18:32 Uhr
Todesopfer bei ukrainischem Angriff auf die Krim gemeldet
Das ukrainische Militär hat am Freitag (Ortszeit) erneut die russische Teilrepublik Krim angegriffen. "Leider wurden bei einem weiteren feindlichen Angriff auf die Nordkrim zwei Menschen getötet und ein weiterer verletzt", schreibt der Republikchef Sergei Axjonow auf der Plattform Max.
Axjonow sprach den Familien der Todesopfer sein Beileid aus und versprach, dass die Behörden ihnen und dem Verletzten die notwendige Hilfe zukommen lassen würden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.