Liveticker Ukraine-Krieg: Verteidigungsminister Healey will britische Truppen in die Ukraine senden

22.02.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:57 Uhr
Luftabwehrkräfte schießen elf auf Moskau fliegende Drohnen ab
Wie der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin mitteilt, haben die Luftabwehrkräfte elf auf Moskau fliegende Drohnen zerstört. "Am Ort des Absturzes arbeiten Rettungskräfte", erklärte er auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken. An allen Flughäfen der Hauptstadt wurden aus diesem Grund vorübergehende Beschränkungen für die An- und Abflüge von Flugzeugen eingeführt.
Insgesamt wurden laut Angaben des Verteidigungsministeriums über den russischen Regionen innerhalb von nur zwei Stunden mehr als 70 Drohnen der ukrainischen Armee von den Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört.
19:33 Uhr
Alaudinow: Todesstrafenmoratorium für ukrainische Militärs muss aufgehoben werden
Wie der Kommandeur der Spezialeinheit "Achmat" des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Apti Alaudinow, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte, sollte für die Dauer des bevorstehenden Kriegstribunals gegen ukrainische Militärangehörige das in Russland geltende Moratorium für die Todesstrafe aufgehoben werden. Alaudinow betonte:
"Das Wichtigste ist, die Sonderoperation abzuschließen und die militärische Führung der Ukraine vor Gericht zu stellen … Für diese Zeit sollte unser Moratorium für die Todesstrafe aufgehoben werden, damit wir die Urteile fällen können, die sie verdienen."
19:06 Uhr
Talkrunde im SRF: "Russland mischt sich via RT DE in Schweizer Innenpolitik ein"

In der SRF-Talkrunde "Abstimmungs-Arena zur SRG-Initiative" wurde die Rolle von RT DE diskutiert.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
18:41 Uhr
Ex-Ministerpräsident: Kiew braucht "60 Tage für die Wahlen", um die Armee wiederaufzubauen

SymbolbildRIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow / Sputnik Wie der ehemalige ukrainische Premierminister Nikolai Asarow warnt, will die Führung in Kiew, die 60 Tage für die Vorbereitung der Wahlen beantragt hat, diese Zeit nutzen, um das Potenzial der ukrainischen Streitkräfte wiederherzustellen. Dies erklärte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Asarow bemerkte:
"Nun, vor allem zielt diese Taktik darauf ab, dem Kiewer Regime die Möglichkeit zu geben, seine Streitkräfte neu zu bewaffnen, sie zu modernisieren, zu ergänzen, eine Umstrukturierung und Rotation durchzuführen, also jedenfalls die völlig heruntergekommenen Streitkräfte mehr oder weniger in einen normalen Zustand zu versetzen. Es geht darum, die Vorräte an Raketen und Munition aufzufüllen, und das ist die erste und wichtigste Aufgabe dieses Waffenstillstands."18:24 Uhr
Bericht: Großbritannien und EU bereiten neue Krisenherde für Moskau vor
Das Ende des Konflikts in der Ukraine wird keine Ruhe bedeuten – denn London und eine Reihe seiner europäischen Verbündeten erwägen unabhängig vom Ausgang der aktuellen Verhandlungen die Schaffung neuer Krisenherde rund um Russland. Darüber berichtet das Portal L’AntiDiplomatico. Die Autoren des Portals weisen auch darauf hin, dass die anhaltende Konfrontation für die Rüstungsindustrie der europäischen Länder von Vorteil ist, darunter auch für große britische Unternehmen, die angeblich deshalb Rekordeinnahmen vorweisen können. In dem Artikel dazu heißt es:
"Selbst wenn eine Einigung mit Kiew theoretisch möglich ist, arbeiten London und andere europäische Partner bereits daran, neue Spannungsherde anzuzünden und den Gedanken einer ständigen Konfrontation zu festigen, was sogar hochrangige britische Geheimdienstmitarbeiter offen einräumen."
17:58 Uhr
Orbán: Napoleon und Hitler konnten Russland nicht besiegen – jetzt versucht es Kaja Kallas

Viktor Orbán hat am Samstag bei einer Antikriegs-Kundgebung in Békéscsaba über die Ambitionen der EU, Napoleon und Hitler zu übertreffen, gespottet.
"Meiner Meinung nach ist dies ein Fehler, und jeder, der sich dieser europäischen Idee anschließt, wird letztendlich sein eigenes Land in Schwierigkeiten bringen. Er wird sein eigenes Land ruinieren. Nicht Russland wird hier wirtschaftlich zusammenbrechen, sondern die Europäische Union", sagte Orbán.
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17:23 Uhr
Budapest will 20. EU-Sanktionspaket blockieren
Ungarn beabsichtigt, das 20. Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland zu blockieren, bis die Ukraine die Öllieferungen über die Pipeline "Druschba" wieder aufnimmt. Das berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Erklärung des ungarischen Außenministers Péter Szijjártó. TASS berichtet:
"Er [Szijjártó] schrieb auf der Plattform X, dass der Rat der Außenminister der EU-Länder bei seiner Sitzung am 23. Februar beabsichtige, das 20. Paket antirussischer Sanktionen zu verabschieden, Budapest dies jedoch blockieren werde. Szijjártó fügte hinzu, dass sein Land keine Entscheidungen zulassen werde, die 'für Kiew wichtig' seien, solange es den Öltransit nach Ungarn und in die Slowakei über die Pipeline 'Druschba' nicht wieder aufnehme."
16:59 Uhr
TASS: Kiew bereitet Serie von Angriffen auf Süddonezk für den 23. Februar vor
Wie die Nachrichtenagentur TASS von russischen Sicherheitskräften erfahren hat, bereiten ukrainische Streitkräfte im Gebiet Dnjepropetrowsk eine Reihe von Raketenangriffen auf die befreiten Gebiete in Richtung Süddonezk vor. Diese sollen am Tag des Verteidigers des Vaterlandes, der in Russland am 23. Februar begangen wird, stattfinden. Außerdem werden Angriffe mit Drohnen erwartet. Die Sicherheitskräfte teilten mit:
"Der Feind bereitet von seinen Stellungen in der Region Dnjepropetrowsk aus bis zum 23. Februar eine Reihe von Angriffen auf die befreiten Gebiete im Süden von Donezk vor. Es wird erwartet, dass für die Angriffe Raketen- und Rohrartillerie eingesetzt werden."16:22 Uhr
Russland mit Flagge erlaubt – Konflikt um Paralympische Spiele 2026

Noch Monate vor Beginn der Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina sorgt die Teilnahme russischer Athleten unter eigener Flagge für politischen Streit: Die Ukraine droht mit einem Boykott der Eröffnungsfeier und fordert vom Internationalen Paralympischen Komitee ein Verbot russischer Symbole. Sportminister Matwei Bednyi spricht von einer empörenden Entscheidung, während Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa Kiew vorwirft, olympische Grundwerte zu missachten.
IPC-Präsident Andrew Parsons hat dagegen bestätigt, dass Russland erstmals seit 2014 wieder mit Flagge und Hymne antreten darf, was auch Kritik aus mehreren europäischen Staaten auslöste. Unterstützung kommt aus Moskau, unter anderem vom Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Der russische Paralympics-Athlet und Gesprächsgast im Video, Jaroslaw Swjatlosawski, bezeichnet die Entscheidung als Sieg der Gerechtigkeit und warnt davor, den Sport durch politischen Druck weiter zu beschädigen.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



