Liveticker Ukraine-Krieg: Desertionen beim ukrainischen Militär nehmen zu

3.04.2025 20:58 Uhr
20:58 Uhr
Russischer Verwaltungschef des Gebiets Charkow: Kiews Truppen terrorisieren die Bewohner
Ein Zivilist neben einem zerstörten Wohnhaus im Gebiet CharkowSputnik Das ukrainische Militär terrorisiert die zivilen Bewohner des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Charkow, sagt der russische Verwaltungschef der Region, Witali Gantschew. Gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt er:
"Der Gegner begann aktiv mit dem Terror gegen die Zivilbevölkerung des von den russischen Streitkräften kontrollierten Teils des Gebiets Charkow: Zivile Objekte werden ständig beschossen, die Häuser der Menschen werden zerstört."
Auch im ukrainisch kontrollierten Teil des Gebiets leide die Zivilbevölkerung unter den Aktionen des Kiewer Militärs. Dazu führt Gantschew aus:
"Im ukrainisch besetzten Teil des Gebiets Charkow kommt es in frontnahen Gebieten immer häufiger zu Plünderungen. Die ukrainischen Kämpfer öffnen leerstehende Wohnungen und tragen wie Barbaren alles, was sie kriegen können, weg. Währenddessen vertreiben die lokalen Behörden die Menschen gewaltsam aus ihren Häusern."
20:25 Uhr
Russlands Luftabwehr schießt drei ukrainische Drohnen ab
Im Laufe des Nachmittags des heutigen Donnerstags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt drei ukrainische Drohnen abgefangen. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:
"Zwei Drohnen wurden über dem Gebiet Kursk und eine über dem Gebiet Belgorod vernichtet."
19:59 Uhr
Vier Ukrainer wegen Einmarsch ins Grenzgebiet Kursk verurteilt
Ein russisches Militärgericht hat drei Schützen und einen Späher der 47. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die an dem Einmarsch in das Gebiet Kursk beteiligt waren, zu Haftstrafen von 15 bis 16 Jahren verurteilt.
Das berichtet der Pressedienst der Behörde am Donnerstag.
Den Ermittlungen zufolge seien sie zu verschiedenen Zeitpunkten zwischen Ende September und Anfang Oktober 2024 zusammen mit anderen Soldaten mit einem Bradley-Schützenpanzer illegal in das russische Staatsgebiet eingedrungen und hätten an der Besatzung des Dorfes Wesjoloje teilgenommen.
Die Verurteilten wurden terroristischer Handlungen für schuldig befunden.
Wie es heißt, hätten sie im Dorf Wesjoloje mit vorgehaltener Waffe Privathäuser besetzt, die Evakuierung von Zivilisten verhindert und wiederholt auf Anwohner sowie russische Militärangehörige geschossen.
19:27 Uhr
Selenskij hält Waffenstillstand in kommenden Monaten für möglich
Archivbild: Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij.Aurelien Morissard / AP Ein Waffenstillstandsabkommen in den kommenden Wochen oder Monaten bleibt möglich, erklärt der ukrainische Staatschef, Wladimir Selenskij. Bei einem Treffen mit Vertretern der Gemeinden des ukrainischen Gebietes Tschernigow sagte er diesbezüglich:
"Ich denke, es ist möglich, dies so bald es geht, zu machen, in den nächsten Wochen, vielleicht Monaten. Es kann auf verschiedene Weise vonstattengehen, manchmal passiert alles in einem einzigen Moment."
18:53 Uhr
Russin im Gebiet Cherson wegen Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte festgenommen
Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat eine russische Staatsbürgerin im Gebiet Cherson wegen Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte festgenommen. Das berichtet das Presse- und Informationszentrum der Behörde am Donnerstag.
Wie es heißt, habe die Frau mehrfach persönliches Geld für den Kauf von gepanzerten Fahrzeugen, Munition, Ausrüstung sowie Medikamenten für die ukrainische Armee überwiesen.
Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet. Der Verdächtigen droht eine lebenslange Haftstrafe.
18:24 Uhr
Peskow: Russland möchte weiter mit den USA an einer Lösung des Ukraine-Konflikts arbeiten
Archivbild: Pressesekretär des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.Sergei Bobylew / Sputnik Moskau möchte weiterhin mit Washington zusammenarbeiten, um die Ukraine-Krise zu lösen. Das sagte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Wie die Agentur schreibt, erklärte Peskow in seinem Kommentar, dass Russland es vorziehe, bestimmte Anstrengungen fortzusetzen, um eine friedliche Lösung für den Konflikt in der Ukraine zu finden.
17:50 Uhr
Medien: Desertionen beim ukrainischen Militär nehmen zu
Symbolbild: Ukrainische Soldaten.Evgeniy Maloletka / AP Im vergangenen Jahr hat die Anzahl der Verurteilungen wegen Befehlsverweigerung, Fahnenflucht und Wehrdienstverweigerung beim ukrainischen Militär zugenommen. Das berichtet die ukrainische Zeitung Sudebno-juriditscheskaja Gaseta (Gerichtlich-juristische Zeitung).
Unter Verweis auf die Statistik des Obersten Gerichts der Ukraine meldet die Publikation eine Zunahme der Strafverfahren gegen Militärangehörige. Demnach seien im vergangenen Jahr 6.532 ukrainische Soldaten verurteilt worden, während sich diese Zahl 2023 auf 5.339 und 2022 auf 2.138 Personen belief. Die Zeitung meldet weiter:
"Zum Abschluss des Jahres 2024 ist eine Zunahme der Verurteilungen wegen Befehlsverweigerung, Wehrdienstverweigerung durch Selbstverstümmelung sowie Fahnenflucht zu verzeichnen."
17:08 Uhr
Kadyrow berichtet über Verhinderung gegnerischer Truppenrotation bei Rabotino
Kämpfer des Wostok-Achmat-Bataillons haben die Rotation der ukrainischen Soldaten in der Nähe der Siedlung Rabotin im Gebiet Saporoschje verhindert. Ramsan Kadyrow, das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, meldet:
"Kämpfer des Wostok-Achmat-Bataillons des russischen Verteidigungsministeriums unter dem Kommando von Wachi Chambulatow sind im Einsatz. Bei der Luftaufklärung in der Gegend der Siedlung Rabotino wurden Versuche des Feines beobachtet, Truppen zu rotieren. Der Aufklärungszug und die Drohnenpiloten haben sofort Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass diese Pläne nur auf dem Papier bleiben."
Durch das koordinierte Vorgehen der Einheiten und den gezielten Einsatz von Splitter- und anderer Munition sei es gelungen, die ukrainischen Militärs zu eliminieren.
16:26 Uhr
Mehr als 180 ukrainische Soldaten an einem Tag im Gebiet Kursk außer Gefecht gesetzt
Einheiten der russischen Streitkräfte setzen die Abwehr der Offensive gegen das Gebiet Kursk fort.
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstag heißt es, dass die russischen Einheiten in den zurückliegenden 24 Stunden drei gegnerischen Formationen unterschiedlicher Truppenarten Feuerschaden zugefügt hätten.
Die Gefechte fanden in der Nähe von insgesamt drei Ortschaften statt. Ein Gegenangriff des Feindes wurde abgewehrt.
"Im Laufe des Tages beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf mehr als 180 Soldaten. Außerdem wurden ein Schützenpanzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, zwei Mörser, fünf Drohnenleitstellen und ein Munitionslager zerstört oder getroffen."
Die Gesamtverluste der ukrainischen Streitkräfte seit dem Beginn der Offensive gegen das Gebiet Kursk beziffert das Ministerium in Moskau auf mehr als 71.750 Armeeangehörige.
Ferner seien zerstört oder getroffen worden:
- 403 Panzer,
- 330 Schützenpanzer,
- 293 gepanzerte Mannschaftstransportwagen,
- 2.244 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 2.602 Fahrzeuge,
- 592 Geschütze,
- 53 Mehrfachraketenwerfer, darunter 13 vom Typ HIMARS und sieben vom Typ MLRS aus US-Produktion,
- 26 Flugabwehrraketenkomplexe,
- ein Flugabwehrpanzer,
- zehn Ladefahrzeuge,
- 123 Stationen für elektronische Kampfführung,
- 18 Artillerieaufklärungsradare,
- zehn Luftabwehrradare,
- 56 Pioniergeräte.
15:53 Uhr
NYT: USA steuern Angriffe auf Russland aus Wiesbaden – Verstoß gegen Grundgesetz?
In Wiesbaden stationiertes US-Militär hat Recherchen der US-Zeitung New York Times (NYT) zufolge den ukrainischen Streitkräften Informationen über Stellungen der russischen Truppen übermittelt und "fast alle" Angriffe mit HIMARS-MLRS koordiniert. Wörtlich heißt es in dem am Sonnabend erschienenen Bericht:
"Das geheime Kooperationszentrum befand sich in der US-Armee-Garnison in Wiesbaden, Deutschland. Jeden Morgen legten amerikanische und ukrainische Militäroffiziere Zielprioritäten fest: russische Einheiten, Ausrüstungsteile oder Infrastruktur."
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.