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Liveticker Ukraine-Krieg – Gebiet Cherson: Drohnenangriff in der Neujahrsnacht, mindestens 24 Tote

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Gebiet Cherson: Drohnenangriff in der Neujahrsnacht, mindestens 24 Tote© Pressedienst des Gouverneurs des Gebiets Cherson
  • 1.01.2026 11:45 Uhr

    11:45 Uhr

    Marija Sacharowa: Wir klagen an!

    Die Sprecherin des Außenministeriums der Russischen Föderation, Maria Sacharowa, hat ebenfalls den heimtückischen Massenmord an Zivilisten kommentiert, den das Kiewer Regime im russischen Gebiet Cherson mithilfe von Kamikazedrohnen in der Silvesternacht 2025/2026 begangen hat. Sacharowa fasste sich im Vergleich zu RT-Chefin Simonjan nur geringfügig weniger emotional – der von kaltem Zorn durchtränkte Sarkasmus spricht für sich:

    "Diese Nacht wurde auf der Bankowaja-Straße in Kiew gebührend gefeiert – des Neujahrsfestes würdig:

    Das ukrainische Militär hat ein Café im Gebiet Cherson angegriffen; 24 Personen kamen ums Leben, über 50 Menschen wurden verwundet. Fünf Kinder wurden ins Krankenhaus eingeliefert."

    Separate Beachtung schenkt die Diplomatin der Waffe der Wahl der ukrainischen Faschisten und ihrem Einsatz – dem Brandsatz, den eine der Kampfdrohnen trug und mit dessen Hilfe die Zivilisten im Café angegriffen und dem Tod durch Ersticken und Brand anheimgegeben wurden. Dies bewog Sacharowa zum Ziehen offensichtlicher geschichtlicher Parallelen:

    "Auf dieselbe Weise verbrannten Kollaborateure aus der Westukraine Menschen in dem weißrussischen Dorf Chatyn: Sie trieben die Menschen in Scheunen, die sie dann anzündeten. Und wer es aus diesen ins Freie schaffte, wurde erschossen.

    Der Unterschied liegt darin, dass damals, vor 85 Jahren, die Nazis sich nicht hinter dem Deckmäntelchen der Demokratietreue und des angeblichen Schutzes von Kindern versteckten. Sondern sie verbrannten die Menschen einfach, gaben ihnen mit Gewehrkolben den Rest, begruben sie bei lebendigem Leibe und erstachen dann diejenigen mit Bajonetten, die daraufhin nicht erstickten.

    Heute sehen wir diese bestialische Handschrift beim Kiewer Neonazi-Regime: derselbe Hass, dieselbe Entmenschlichung in geometrischer Progression, dieselbe Schändung des Heiligen."

    Die Frage, ob denn den Gönnern und Lehnsherren des Kiewer Regimes im Westen ihr Frühstück am ersten Morgen des neuen Jahres munden wird, schwingt in der Anklage der Diplomatin mit:

    "Heute werden den Präsidenten und Premierministern des kollektiven Westens auf den Frühstückstisch, zusammen mit Croissants und pochierten Eiern, auch Berichte darüber vorgelegt, wie die Milliarden ihrer Steuerzahler ausgegeben wurden: wie viele Geschenke zum Neuen Jahr damit erworben wurden, die man zum Mord an Zivilisten einsetzt; wie sie an der Vernichtung von Kindern teilgenommen haben.

    Dessen klagen wir all jene an, die die terroristischen Bastarde in der Ukraine sponsern!

    Wir klagen an – des Mordes an Kindern und der Vernichtung von Zivilisten!

    Wir klagen an – der Zersetzung der ukrainischen Staatlichkeit, die sich in eine Mordmaschine verwandelt hat!

    Wir klagen an!"

    Mehr zum Thema - Russland erinnert den Westen an alte und neue Schulden

  • 11:06 Uhr

    Matwijenko bezeichnet ukrainischen Angriff auf Hotel in Chorky als moralische Abscheulichkeit

    Die Sprecherin des russischen Föderationsrates, Walentina Matwijenko, bezeichnete den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten im Gebiet Cherson als absolute moralische Abscheulichkeit und erklärte, dass die Vertreter des Kiewer Regimes keine politische Zukunft haben sollten. Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb sie:

    "Wir haben es hier mit einer absoluten moralischen Abscheulichkeit zu tun. Mit Wesen, denen jegliche Verbindung zu dem inneren moralischen Gesetz fehlt, mit dem Gott den Menschen ausgestattet hat. Und die daher keinerlei moralisches Recht haben, in einer normalen Gesellschaft die Macht zu vertreten und die Unterstützung des Volkes zu beanspruchen. Umso mehr dürfen sie keine politische Zukunft haben."

    Laut Matwijenko gebe es keine Rechtfertigung für den Zynismus und die bestialische Grausamkeit der Kiewer Führung, die in der Silvesternacht die Entscheidung getroffen habe, unbewaffnete Menschen zu töten. Sie betonte:

    "Sie wussten genau, dass sich dort friedliche Urlauber und Familien mit Kindern befanden, und haben bewusst angegriffen."

  • 10:34 Uhr

    Simonjan zum Massenmord im Gebiet Cherson: Kriegsverbrecher einfangen, ausmerzen, ausweiden

    RT-Chefin Margarita Simonjan hat den unmenschlichen Terroranschlag des faschistischen Kiewer Regimes im Gebiet Cherson in der Silvesternacht 2025/2026 kommentiert. Bei diesem wurden 24 Zivilisten heimtückisch und niederträchtig ermordet – darunter ein Kind –, von denen auch einige bei lebendem Leib verbrannten. Weitere 50 Personen wurden verletzt oder verwundet. Simonjan wörtlich:

    "Die blöden Böcke mit den mongolischen Haarschnitten haben 25 Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt – direkt in einem Café im Gebiet Cherson, während des Glockenschlags der Kreml-Uhr.

    Ich erkenne sofort die Handschrift des Nicht-Bruders Mykowa.

    Dies sind nicht bloß Kriegsverbrecher – es sind Sadisten, die ihrer geistigen Väter von der Gestapo würdig sind.

    Jeder einzelne von ihnen wird eingefangen werden. Eingefangen, ausgemerzt und ausgeweidet.

    Diesmal wird der Plan, die Verfolgung in irgendeinem Argentinien auszusitzen, nicht aufgehen. Solcherlei 'Argentinien' finden sich in der heutigen Welt nicht mehr."  

    Mehr zum Thema - Straffreiheit für Nazi-Mörder – Rückblick auf Odessa-Massaker 2014

  • 09:59 Uhr

    Milonow über Angriff ukrainischer Streitkräfte auf Gebiet Cherson: "Handschrift echter Terroristen"

    Der Abgeordnete der Staatsduma Witali Milonow bezeichnete in einem Gespräch mit RT den nächtlichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Cherson als zynischen Terrorakt. Der Parlamentarier erklärte:

    "Das ist die Handschrift echter Terroristen im Stile von Schamil Bassajew. Es handelt sich ohne Übertreibung um einen schrecklichen und zynischen Terrorakt, der unter dem Glockenschlag verübt wurde."

    Seinen Worten zufolge gingen solche Handlungen über jedes Verständnis hinaus. Milonow fasste zusammen:

    "Die Organisatoren und Ausführenden müssen wie tollwütige Hunde vernichtet werden."

  • 09:37 Uhr

    "Blutiges Verbrechen": Krim-Chef über ukrainischen Angriff auf Gebiet Cherson

    Das brutale Nazi-Regime in Kiew hat ein neues blutiges Verbrechen begangen, indem es in der Neujahrsnacht mit Drohnen friedliche Menschen in Chorly im Gebiet Cherson angegriffen hat. Das schrieb der Chef der Krim, Sergei Axjonow, in dem sozialen Netzwerk Max. Er erklärte:

    "Blutiges Verbrechen der brutalisierten ukrainischen Nazis in der Neujahrsnacht: Angriff auf friedliche Menschen im Gebiet Cherson. Dutzende Tote und Verletzte. Es gibt keine Worte, um unsere Trauer und unseren Schmerz auszudrücken …"

    Axjonow sprach den Angehörigen und Freunden der Getöteten sein aufrichtiges und tiefes Beileid aus. Er fügte hinzu, dass die Krim bereit sei, "den Nachbarn und Brüdern jede notwendige Unterstützung zu gewähren."

  • 09:09 Uhr

    Föderationsrat: Kossatschow bezeichnet Drohnenangriff im Gebiet Cherson als ungeheuerlich

    Der stellvertretende Sprecher des russischen Föderationsrates, Konstantin Kossatschow, bezeichnete den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Café in Chorly im Gebiet Cherson, bei dem mehr als 20 Menschen ums Leben kamen, als ungeheuerlich. In einem Sonderkommentar für RT sagte er:

    "Ein abscheuliches Verbrechen. Jeder Angriff auf zivile Objekte ist ein Kriegsverbrechen. Hier ändern sich die Einschätzungen nicht von Tag zu Tag oder von Jahr zu Jahr. Aber in diesem Fall handelt es sich um ein Verbrechen, das mit besonderem Zynismus begangen wurde, weil es unter dem Glockenschlag in der Neujahrsnacht verübt wurde. Mit enormen Opfern, von denen es, Gott bewahre, noch mehr geben wird. Ich hoffe, dass die Welt endlich aufwacht und erkennt, dass wir es mit einem kriminellen Terrorregime zu tun haben. Wir trauern mit dem ganzen Land."

  • 08:40 Uhr

    168 ukrainische Drohnen in der Neujahrsnacht über russischen Regionen abgeschossen

    In der Neujahrsnacht haben die diensthabenden Luftabwehrkräfte mehr als 160 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "In der vergangenen Nacht wurden 168 ukrainische Drohnen des Typs Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

    • 61 über dem Territorium des Gebietes Brjansk,
    • 25 über dem Territorium der Region Krasnodar,
    • 24 über dem Asowschen Meer,
    • 23 über dem Territorium des Gebietes Tula,
    • 16 über dem Territorium der Republik Krim,
    • 12 über der Region Moskau, darunter neun Drohnen, die auf Moskau zuflogen,
    • 7 über dem Territorium des Gebietes Kaluga."
  • 08:12 Uhr

    Gebiet Cherson: Drohnenangriff in der Neujahrsnacht, mindestens 24 Tote

    Mehr als 20 Menschen sind in der Neujahrsnacht bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Café und ein Hotel im Gebiet Cherson ums Leben gekommen, teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Drei Drohnen haben ein Café und ein Hotel an der Schwarzmeerküste in Chorly angegriffen. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt, 24 Menschen wurden getötet. Die Zahlen werden noch präzisiert. Viele verbrannten bei lebendigem Leib. Ein Kind kam ums Leben."

    Laut Saldo hat das Kiewer Regime die Menschen gezielt verbrannt: Eine der Drohnen war mit einer Brandmischung ausgestattet. Der Regionalchef betonte:

    "Dieses Verbrechen steht auf einer Stufe mit dem Anschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa. (…) Besonders zynisch ist, dass der Angriff nach dem Einsatz einer Aufklärungsdrohne erfolgte – fast zeitgleich mit dem Glockenschlag."

    Es wird präzisiert, dass das Feuer erst am Morgen gelöscht werden konnte. Derzeit versuchten Ärzte, die Verletzten zu retten, fügte er hinzu.

    Update: Erste Aufnahmen vom Ort des Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte in Chorly sind aufgetaucht. Die Fotos wurden vom Pressedienst des Gouverneurs des Gebietes Cherson aufgenommen.

  • 31.12.2025 18:00 Uhr

    18:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 8 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 17:56 Uhr

    Medien-Prognose: Im Jahr 2026 lehnt Selenskij jeglichen Gebiets-Kompromiss ab

    Die britische Zeitung Financial Times hat ihre traditionelle Prognose für das Jahr 2026 veröffentlicht, in der die Ukraine-Krise eine zentrale Rolle spielt. Westliche Experten gehen dabei davon aus, dass Wladimir Selenskij im kommenden Jahr keinerlei Zugeständnisse machen und sich kategorisch weigern wird, die Donbass-Region aufzugeben.

    Dabei bezeichnete die Financial Times ihre vorherige Prognose für das Jahr 2025 als die schlechteste in ihrer Geschichte. Sieben von 20 Annahmen der Zeitung erwiesen sich als falsch. Vor einem Jahr beispielsweise überzeugte Financial Times ihre Leser mit Nachdruck davon, dass im auslaufenden Jahr 2025 ein Friedensabkommen zur Ukraine geschlossen werden würde. Wie nun klar ist, haben sich die Experten geirrt.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.