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Liveticker zum Ukraine-Krieg – Ukraine beschießt Donezk: 10-jähriges Mädchen getötet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker zum Ukraine-Krieg – Ukraine beschießt Donezk: 10-jähriges Mädchen getötet© TG-Kanal Tipitschnyj Donezk / https://t.me/itsdonetsk/20381?single

 

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  • 5.07.2022 18:00 Uhr

    18:00 Uhr

    Johnson und Selenskij besprechen Schicksal in DVR verurteilter britischer Söldner

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij und der britische Premierminister Boris Johnson haben bei einem Telefonat das Schicksal der britischen Söldner Aiden Aslin und Shaun Pinner erörtert, die in der Volksrepublik Donezk zuvor zum Tode verurteilt worden waren. Dies teilte das Büro des britischen Regierungschefs am Dienstag mit. Es hieß in der Erklärung:

    "Die Führer erörterten auch die Fälle von ukrainischen Kämpfern britischer Herkunft, die in den vergangenen Wochen von den russischen Streitkräften gefangen genommen wurden."

    Die beiden Briten Shaun Pinner und Aidan Aslin sowie der Marokkaner Ibrahim Saadun waren am 9. Juni als ausländische Söldner in Donezk zur Hinrichtung verurteilt worden. Alle drei bekannten sich der bewaffneten Aggression auf Seiten der Ukraine schuldig, die auf die Machtübernahme in der Volksrepublik Donezk abzielte. Später legten alle drei Ausländer beim Obersten Gericht der DVR Berufung gegen das Urteil ein.

  • 17:25 Uhr

    10-jähriges Mädchen im Zentrum von Donezk durch ukrainischen Beschuss getötet

    RIA Nowosti meldet den Tod eines zehnjährigen Kindes im Zentrum von Donezk. Das Mädchen wurde durch Beschuss vonseiten der ukrainischen Armee getötet, wie der Bürgermeister von Donezk, Alexei Kulemsin, in seinem Telegram-Kanal mitgeteilt habe.

    "Ein zehnjähriges Mädchen wurde im Woroschilow-Bezirk von Donezk durch den Beschuss der WFU (ukrainische bewaffnete Formationen – Anm. d. Red.) getötet",

    heißt es in der Veröffentlichung.

    Minuten zuvor meldete Kulemsin, dass die ukrainischen Streitkräfte den zentralen Woroschilow-Bezirk der Stadt mit Artilleriegranaten des "NATO"-Kalibers 155 Millimeter beschossen hätten.

    Der Telegram-Kanal Tipitschnyj Donezk hatte zwei Video-Kurzberichte über den Tod des Mädchens vom Ort des Geschehens veröffentlicht.

  • 16:45 Uhr

    DVR-Oberhaupt meldet Truppenverlegung an Donezker Front

    Militärverbände der Donezker Volksrepublik, welche die Befreiung der Lugansker Volksrepublik unterstützt hatten, sollen nun im Raum Donezk eingesetzt werden. Dies meldete das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert ihn wie folgt:

    "Die Lugansker Volksrepublik ist frei. Wir können sagen, dass unser Korps, der unsere Brüder unterstützt hat, in Richtung Donezk versetzt wird. Ebenso wird das zweite Lugansker Korps versetzt."

    Puschilin betonte, dass die ukrainischen Truppen gegenwärtig zahlreiche Städte der DVR unter Beschuss nehmen und dabei zivile Infrastruktur zerstören und Zivilisten töten. Dies geschehe, weil die Ukraine den Donbass schon längst nicht mehr als eine ihrer Regionen betrachtet, so Puschilin.

  • 16:15 Uhr

    Eisenbahnverbindung zwischen Gebiet Rostow und Donbass-Republiken soll wiederhergestellt werden

    Der Gouverneur des russischen Gebiets Rostow, Wassili Golubew, hat der Nachrichtenagentur TASS mitgeteilt, dass eine Wiederherstellung der Eisenbahnverbindung zwischen der Region sowie den Donbass-Republiken in Planung sei. Dies sei sowohl für Güterlieferungen als auch für Personenbeförderung notwendig. Golubew sagte:

    "Das ist das wichtigste Element der Entwicklung und der Wiederherstellung der Wirtschaft. Wir finden, dass dies eine der prinzipiellen Aufgaben der nächsten Zeit ist."

    Der Gouverneur sprach sich ebenfalls über die Notwendigkeit der Einrichtung von Busverbindungen zwischen dem Gebiet Rostow, der DVR und der LVR aus. "Je eher, desto besser", sagte er.

  • 15:45 Uhr

    Russland richtet zwei humanitäre Korridore für Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer ein

    Russland hat zwei humanitäre Korridore im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer eingerichtet. Das verkündete der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu. Laut RIA Nowosti erklärte er:

    "Eine Reihe von Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt in den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres wird derzeit umgesetzt."

    "Die Minengefahr in den Gewässern des Hafens von Mariupol ist vollständig beseitigt."

    Westliche Länder haben Russland wiederholt beschuldigt, die Ausfuhr ukrainischen Getreides zu verhindern und eine Verknappung des Getreides auf dem Weltmarkt zu provozieren. Moskau weist seinerseits alle Anschuldigungen zurück und besteht darauf, dass es sich nicht in die Weizenausfuhr aus ukrainischen Häfen einmischt. Der Marktanteil des in der Ukraine blockierten Getreides habe kaum Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.

  • 15:00 Uhr

    Großbritannien verbietet die Einfuhr von Stahl, Eisen und Rüstungsgütern aus Weißrussland

    Die britischen Behörden haben ein Einfuhrverbot für Eisen, Stahl und Waffen aus Weißrussland verhängt und die Beschränkungen für Kalidünger erweitert. Dies geht aus einer Klarstellung für Importeure hervor, die am Dienstag auf der Webseite der britischen Regierung veröffentlicht wurde. In dem Dokument heißt es laut TASS:

    "Die neuen Sanktionen gegen Einfuhren aus Weißrussland traten am 5. Juli 2022 in Kraft, zusammen mit einem breiteren Paket von Handelssanktionen. Dazu gehören ein Verbot der Einfuhr von Waffen und verwandten Materialien, Eisen und Stahl sowie erweiterte Beschränkungen für Kali und Mineralien."

    Wie das britische Außenministerium am Vortag bei der Ankündigung dieser Sanktionen erklärte, war der Grund für die verschärften Restriktionen die aktive Unterstützung der russischen militärischen Sonderoperation in der Ukraine durch die weißrussischen Behörden unter Führung von Präsident Alexander Lukaschenko.

  • 14:35 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte beschießen Dorf im Gebiet Brjansk

    Das im russischen Gebiet Brjansk an der Grenze zur Ukraine gelegene Dorf Sernowo wurde von den ukrainischen Streitkräften beschossen. Dies berichtete der Gouverneur der Region Aleksandr Bogomas in seinem Telegramkanal:

    "Heute Morgen wurde ein Artillerieangriff auf das Dorf Sernowo des Bezirks Susemka unternommen. Etwa 18 Schüsse wurden abgefeuert. Es gibt keine Verletzten. Die Notfalldienste sind vor Ort im Einsatz."

    In den vergangenen Monaten waren die an der Grenze zur Ukraine gelegenen russischen Dörfer wiederholt durch ukrainische Streitkräfte beschossen worden.

  • 13:55 Uhr

    Aus ukrainischer Gefangenschaft befreite Russen berichten von mehrfacher Folter

    Russische Soldaten, die aus der Gefangenschaft in der Ukraine befreit wurden, haben zahlreiche Fälle von Gewalt gegen sie beschrieben. Dies teilte der Pressedienst des Untersuchungsausschusses am Dienstag Journalisten mit. In der Erklärung heißt es laut TASS:

    "Der Untersuchungsausschuss prüft die Fakten über die unmenschliche Behandlung russischer Kriegsgefangener in der Ukraine. Die russischen Soldaten, die im Rahmen eines Gefangenenaustauschs mit der ukrainischen Seite auf das Territorium der Russischen Föderation zurückkehrten, berichteten Mitarbeitern des russischen Ermittlungskomitees von zahlreichen Gewalttaten, denen sie ausgesetzt waren."

  • 13:35 Uhr

    Russische Luftwaffe beschießt Stellung von Söldnergruppen im Gebiet Nikolajew

    In den vergangenen 24 Stunden hat die russische Luftwaffe mithilfe von Präzisionswaffen mit großer Reichweite eine vorübergehende Stellung ausländischer Söldner in der Nähe des Dorfes Liman im Gebiet Nikolajew sowie zwei ukrainische Kontrollpunkte in der Volksrepublik Donezk und vier Munitionsdepots im Gebiet Charkow zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium laut RIA Nowosti am Dienstag mit.

    Darüber hinaus seien bis zu 150 ukrainische Soldaten und zwölf Einheiten Kriegsgerät der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Charkow zerstört worden.

  • 13:05 Uhr

    Medienbericht: Zweiter französischer Söldner in der Ukraine gefallen

    Nach Angaben des französischen Radiosenders RTL ist der Söldner Adrien D. als zweiter französischer Staatsangehöriger in der Ukraine gefallen. Der 20-Jährige soll am 25. Juni seinen Verletzungen, die er bei einem russischen Artillerieangriff nahe Charkow erhalten hatte, erlegen sein.

    Am 2. Juni hatte die französische Radiostation Europe 1 den Tod des ersten französischen Söldners in der Ukraine gemeldet. Es handelte sich dabei um den 32-jährigen Wilfried Blériot, der nach Angaben der Zeitung Libération Verbindungen zum rechtsextremen Milieu Frankreichs hatte. Blériot starb beim gleichen Artillerieangriff, bei dem Adrien D. verwundet wurde. Die Gesamtanzahl der französischen Söldner in der Ukraine wird auf etwa 50 Personen geschätzt.

    Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium über seinen Pressesprecher Generalleutnant Igor Konaschenkow verkündet, dass ausländische Söldner in der Ukraine nicht als Kombattanten betrachtet werden und "bestenfalls mit einer langen Gefängnisstrafe rechnen müssen".

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