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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland führt "Oreschnik"-Schlag auf kritische Objekte der Ukraine durch

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland führt "Oreschnik"-Schlag auf kritische Objekte der Ukraine durch© Russlands Verteidigungsministerium
  • 9.01.2026 09:34 Uhr

    09:34 Uhr

    Gebiet Belgorod: Eine halbe Million Menschen bleibt ohne Strom 

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, blieben 556.000 Verbraucher ohne Stromversorgung infolge eines nächtlichen Beschusses aus der Ukraine. Auf Telegram teilt der Politiker mit: 

    "Um 6:00 Uhr haben wir 556.000 Menschen ohne Strom in sechs Bezirken, fast dieselbe Anzahl ohne Heizung, vor allem in 1.920 Mehrfamilienhäusern. Fast 200.000 Menschen sind ohne Wasser und Abwasserentsorgung."

    Zuvor berichtete Gladkow über einen Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Belgorod. Nach vorläufigen Angaben gebe es keine Verletzten. Eine Infrastrukturanlage sei schwer beschädigt worden.

  • 08:40 Uhr

    Ukrainische Armee erhöht Intensität von Drohnenangriffen im Gebiet Sumy

    Die ukrainischen Streitkräfte hätten im Gebiet Sumy die Angriffe mit FPV-Drohnen verstärkt, vor dem Hintergrund eines Mangels an Infanterie, meldet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Am Frontabschnitt Krasnopolje ist eine Zunahme der Intensität von FPV-Angriffen seitens der ukrainischen Streitkräfte zu verzeichnen. Auf diese Weise versucht das ukrainische Kommando, den Mangel an Infanterie an vordersten Stellungen auszugleichen."

  • 07:50 Uhr

    Russische Armee führt "Oreschnik"-Schlag auf kritische Objekte der Ukraine durch

    Als Reaktion auf Kiews Angriff auf die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin haben russische Soldaten einen massiven Schlag, unter anderem mit dem Raketenkomplex "Oreschnik", auf kritische Objekte der Ukraine ausgeführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitagmorgen auf Telegram mit.

    "Heute Nacht haben die russischen Streitkräfte als Reaktion auf den Terroranschlag des Kiewer Regimes auf die Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation im Gebiet Nowgorod in der Nacht zum 29. Dezember 2025 einen massiven Schlag mit hochpräzisen, luft- und seegestützten Langstreckenwaffen, darunter mit dem Raketenkomplex mittlerer Reichweite 'Oreschnik', sowie mit unbemannten Kampfdrohnen gegen kritische Objekte auf dem Territorium der Ukraine durchgeführt."

    Wie es heißt, seien die Ziele des Angriffs erreicht worden.

    "Es wurden Produktionsstätten für Drohnen, die bei dem Terroranschlag eingesetzt wurden, und Objekte der Energieinfrastruktur, die den Betrieb des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine gewährleisten, getroffen."

  • 07:04 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt fünf ukrainische Drohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Brjansk – zwei,
    • Gebiet Belgorod – eine,
    • Gebiet Rostow – eine,
    • Gebiet Orjol – eine.
  • 8.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Experte: Ohne Russland scheitern alle Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts

    Alle Treffen westlicher Staats- und Regierungschefs zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sind ohne Beteiligung Russlands zum Scheitern verurteilt. Dies erklärte der pensionierte Oberstleutnant der US-Armee Daniel L. Davis im sozialen Netzwerk X. In einem Kommentar zum jüngsten Treffen der "Koalition der Willigen" in Paris schrieb er:

    "Diese Treffen sind von vornherein zum Scheitern verurteilt. Man kommt auf dem Weg zum Frieden nicht voran, wenn man nicht einmal mit der russischen Seite spricht. Und ein 20-Punkte-Friedensplan ist bedeutungslos, wenn er die grundlegenden Forderungen Russlands ignoriert. Denn um eine Lösung des Konflikts zu erreichen, müssen beide Seiten denselben Bedingungen zustimmen."

  • 21:37 Uhr

    Quelle: Ukrainischer Soldatenfriedhof in Charkow wächst "mit rasender Geschwindigkeit"

    Der Friedhof mit den Gräbern ukrainischer Soldaten in Charkow wächst mit rasender Geschwindigkeit ‒ täglich finden dort mehrere Beerdigungen statt. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mit. Ein Gesprächspartner der Agentur berichtete:

    "Die ukrainischen Medien haben einen der größten Friedhöfe in Charkow gezeigt. Journalisten stellen fest, dass der Friedhof in erschreckendem Tempo wächst. Er besteht aus drei riesigen Feldern, obwohl er vor kurzem noch um ein Vielfaches kleiner war. Pro Tag finden dort mehrere Trauerzüge statt. Es gibt so viele Beerdigungen, dass die Friedhofsmitarbeiter die Gräber im Voraus ausheben [...] Dort liegen in erster Linie die 92. separate Sturmbrigade und die 127. separate mechanisierte Brigade. Oft findet man auch Gräber von Kämpfern der Nazi-Einheiten wie Kraken und Asow."

  • 21:16 Uhr

    Fico: Es ist ein Fehler, über den Ukraine-Konflikt mit Russland abrechnen zu wollen

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico bezeichnete es als großen Fehler zu glauben, dass man mit Russland über den Konflikt in der Ukraine abrechnen könne. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš sagte Fico:

    "Wir irren uns gewaltig, wenn wir glauben, dass durch den Krieg in der Ukraine […] jemand mit Russland abrechnen kann. Das ist ein großer Fehler. Leider werden vor allem die Ukrainer für diesen Fehler bezahlen."

    Zuvor hatte Fico erklärt, solange er an der Spitze der Regierung der Republik stehe, werde kein slowakischer Soldat in die Ukraine geschickt.

  • 20:55 Uhr

    Gebiet Belgorod: Leiter des Bezirks Graiworon bei ukrainischem Angriff verletzt

    Der Leiter des Bezirks Graiworon im Belgoroder Gebiet, Dmitri Pankow, wurde bei einem Angriff durch eine ukrainische Drohne verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er wies darauf hin, dass dies bereits die dritte Verletzung Pankows in letzter Zeit sei, und schrieb:

    "Bei einem Angriff einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte wurde der Leiter des Bezirks Graiworon verwundet. In der Ortschaft Golowtschino traf eine Drohne ein Gewerbeobjekt. Der Leiter des Bezirks, Dmitri Alexandrowitsch Pankow, begab sich zum Ort des Geschehens, um die Folgen des Angriffs zu begutachten. In diesem Moment griff eine weitere feindliche Drohne das Objekt erneut an. Während des Angriffs der zweiten Drohne half Dmitri Alexandrowitsch einer Frau, deren Auto durch den ersten Schlag der Drohne beschädigt worden war. Mit einem geschlossenen Schädel-Hirn-Trauma und mehreren Splitterwunden wurde der Bezirksleiter in das Zentralkrankenhaus von Graiworon gebracht. Nach Einschätzung der Ärzte ist sein Zustand mittelschwer."

  • 20:18 Uhr

    Tucker Carlson: Die USA benötigen Beziehungen zu Russland, um zu überleben

    In seinem neuesten Video äußert sich der US-Moderator Tucker Carlson zur aktuellen geopolitischen Lage und warnt eindringlich vor einem drohenden globalen Konflikt.

    Auslöser seiner Analyse ist die massive Erhöhung des US-Rüstungsshaushalts auf 1,5 Billionen Dollar, die er als eindeutiges "Kriegsbudget" interpretiert. Laut Carlson deuten alle Anzeichen darauf hin, dass sich die USA auf einen großflächigen Krieg zubewegen.

    Vor diesem Hintergrund fordert Carlson eine radikale strategische Neuausrichtung: Anstatt Russland als Feind zu betrachten, sollten die USA aufgrund der russischen Landmasse und der enormen Ressourcen eine Partnerschaft mit Moskau suchen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.