Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow befreit

26.03.2026 19:33 Uhr
19:33 Uhr
Russische Soldaten befreien Schewjakowka im Raum Charkow (Video)
Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow durch den Truppenverband Nord. Wie es heißt, drangen die Stoßtrupps ins Dorf ein und kappten die Routen, über die das ukrainische Militär mit Lebensmitteln und Munition versorgt wurde.
Die Drohnenpiloten spürten die gegnerischen Feldmunitionslager sowie Drohnenleitstellen auf und zerstörten diese, teilt die Behörde in Moskau mit. Die Gegend sei anschließend entmint worden.
19:04 Uhr
Trump: "Ukraine-Krieg ist nicht unser Krieg"
US-Präsident Donald Trump berichtet, wie er auf eine Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz reagiert habe, der Iran-Krieg gehe Europa nichts an.
Trump soll Merz gesagt haben, dass der Krieg in der Ukraine "nicht unser Krieg ist".
"Wir haben geholfen, aber es ist nicht unser Krieg."
Außerdem bestätigt Trump, dass ein Teil der für Kiew bestimmten Munition in den Nahen Osten umgeleitet werde.
18:37 Uhr
Medien: Iran-Krieg setzt Selenskij enorm unter Druck
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat allen Grund zu befürchten, dass die USA die Sanktionen gegen russische Ölimporte aufheben könnte, um die globale Energiekrise zu bewältigen. Dies würde Russland wirtschaftliche Vorteile bringen und seine Position in der internationalen Politik stärken. Dies berichtet das chinesische Nachrichtenportal Sohu.
Washington solle die Beziehungen zu Moskau wiederherstellen, um eigene wirtschaftlichen Probleme lösen zu können, heißt es im Bericht. Das werde Kiew noch härter treffen.
Weiter berichtet Sohu:
"Kiews Verhandlungsposition ist derzeit sehr schwach, und Selenskij will einen Dreiergipfel, den er zuvor abgelehnt hatte. Dies deutet darauf hin, dass er seine prekäre Lage erkannt hat und zutiefst besorgt ist."
Wie es heißt, sehe die Zukunft der Ukraine äußerst ungewiss aus, und die Situation für Selenskij werde sich nur verschlechtern, solange die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Iran-Krieg gerichtet sei.
18:07 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 13 Uhr bis 18 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 96 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Smolensk, Nowgorod, Twer, Tula, Moskau und der Republik Krim abgefangen oder zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.
17:35 Uhr
Russischer Diplomat: EU könnte Ukraine instrumentalisieren, um Wahlen in Ungarn zu beeinflussen
Die Ukraine hat Erfahrung in der Organisation von Maidan-Protesten und Aktionen, die auf den Zerfall des Staates abzielen. Es gibt dort ziemlich viel politische Strategen mit derartiger Erfahrung. Angesichts dieser Tatsache könnte die EU die Ukraine nutzen, um die Parlamentswahlen in Ungarn im April zu beeinflussen. Rodion Miroschnik, der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, erklärte das in einem Interview mit der russischsprachigen RT-Redaktion.
Laut dem Diplomaten könnten die ukrainischen politischen Strategen provokative Maßnahmen in Ungarn veranstalten, zumal es dort eine relativ große ukrainische Diaspora gebe.
17:07 Uhr
Rutte: NATO-Beitritt der Ukraine steht nicht auf der Tagesordnung
NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, der Weg der Ukraine zur NATO-Mitgliedschaft sei auf dem Gipfeltreffen des Bündnisses 2024 vereinbart worden. Das werde aber Zeit brauchen, da einige Verbündete diese Entwicklung noch nicht befürworteten, fügte der NATO-Chef hinzu.
"Daher steht das Thema derzeit nicht auf der Tagesordnung. Stattdessen arbeiten wir an Sicherheitsgarantien für den Fall eines Waffenstillstands oder eines Friedensabkommens."
Moskau erklärte mehrfach, ein möglicher Beitritt der Ukraine zur NATO würde eine Sicherheitsbedrohung für Russland darstellen. Genau das sei einer der Gründe für den Beginn der militärischen Spezialoperation gewesen.
16:37 Uhr
Massiver Artillerieangriff auf Stellungen ukrainischer Armee (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen der Truppenverbände Ost und Nord in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie Drohnenleitstellen, eine Befestigung und einen temporären Standort der ukrainischen Armee.
16:11 Uhr
Steinmeier will "europäische Sicherheit gegen Russland" – Nichts anderes trieb er all diese Jahre

Frank-Walter Steinmeier am 24. März 2026 im Auswärtigen Amt in BerlinUrheberrechtlich geschützt Steinmeiers jüngste Rede macht vor allem durch seine Aussagen zum Iran-Krieg Schlagzeilen. Hinter der hellen Aufregung darüber geht unter, dass der Bundespräsident Deutschland und seine Diplomaten in derselben Rede auf einen ewigen Konflikt mit Russland eingeschworen hat.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Alexej Danckwardt auf unserer Website.
15:46 Uhr
USA erwägen Umleitung von Ukraine-Hilfe nach Nahost – Selenskij warnt vor Unterfinanzierung der Armee
Die US-Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten. Grund dafür sei, dass der Krieg im Iran Bestände des US-Militärs an besonders wichtiger Munition verbrauche, berichtet die Washington Post unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.
WP: The U.S. is considering diverting key air defense missiles (like Patriot/THAAD) from Ukraine to the Middle East because the Iran war is rapidly depleting U.S. stockpiles.Future aid to Ukraine could be reduced or delayed—especially air defense. pic.twitter.com/RpBXLPJRxB
— PPN - PulsePoint News (@wogoa1) March 26, 2026Inzwischen warnt der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij wegen der Blockade des EU-Kredits in Milliardenhöhe vor einem drohenden Geldmangel für seine Armee. Die französische Zeitung Le Monde zitiert den Politiker mit den Worten:
"Die Produktion von Drohnen – weitreichenden Drohnen, Abfangdrohnen sowie Luftabwehrsystemen – wird unterfinanziert sein, da wir aus diesen Mitteln sowohl den Kauf europäischer Luftabwehrsysteme als auch amerikanischer PAC-3-Raketen finanzieren."
Das sei ein Risiko für die europäische Sicherheit. Er hoffe darauf, dass die Europäer eine Lösung finden.
Zudem kritisiert Selenskij im exklusiven Interview für das französische Blatt die Aussetzung eines Teils der US-Sanktionen gegen russische Erdöllieferungen wegen des Iran-Krieges. Aus den Einnahmen könne Russland seinen Krieg weiter finanzieren.
15:30 Uhr
Britische Streitkräfte dürfen sanktionierte Schiffe festsetzen
Die britische Regierung hat der Armee des Landes die Erlaubnis erteilt, sanktionierte Schiffe, die in Verbindung mit Russland stehen, beim Durchqueren britischer Hoheitsgewässer zu entern und zu beschlagnahmen. Großbritanniens Premierminister Keir Starmer stimmte zu, "dass die britischen Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden nun Schiffe stoppen können, die vom Vereinigten Königreich sanktioniert wurden und britische Gewässer durchqueren". Starmer begründete den Schritt damit, die russischen Einnahmen reduzieren zu wollen. Der Kremlchef Wladimir Putin reibe sich angesichts des Kriegs im Nahen Osten die Hände, weil er glaube, dass höhere Ölpreise ihm die Taschen füllen würden.
"Deshalb gehen wir noch härter gegen seine Schattenflotte vor."
Als "Schattenflotte" werden die unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland mutmaßlich das westliche Erdöl-Embargo umgeht. Nach Angaben der britischen Regierung stehen seit dem Kriegsbeginn Ende Februar 2022 bereits mehr als 500 solche Schiffe auf der Sanktionsliste.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
