Liveticker Ukraine-Krieg – Drohnenalarm in Lettland: Flugobjekt durchquert Luftraum

17.05.2026 12:33 Uhr
12:33 Uhr
Drohnenalarm in Lettland: Flugobjekt durchquert Luftraum

Archivbild: Die Skyline der lettischen Hauptstadt Riga, 9. Mai 2026Daniel / Legion-media.ru Im Baltikum haben die Streitkräfte des EU- und NATO-Mitglieds Lettland Anwohner über eine mögliche Bedrohungslage durch eine Drohne im Osten des Landes informiert. Das Flugobjekt sei am Morgen in den Luftraum eingedrungen und habe diesen dann wieder verlassen, teilten die Streitkräfte mit. Kampfjets der NATO seien aktiviert worden, hieß es ohne nähere Angaben. Das Militär in Riga teilte weiter mit:
"Solange die russische Aggression in der Ukraine andauert, ist es möglich, dass es erneut zu Vorfällen kommt, bei denen ausländische Drohnen in den lettischen Luftraum eindringen oder sich diesem nähern."
Der Luftraum werde ständig überwacht, gemeinsam mit den NATO-Verbündeten sei auch eine schnelle Reaktion auf Bedrohungslagen gewährleistet.
In der Vergangenheit war es bereits zu Explosionen durch Drohnenvorfälle auf lettischem Gebiet gekommen. In diesem Monat war ein kaum genutztes Öllager mit leeren Tanks in Rēzekne im Osten des Landes getroffen worden. Bei dem Vorfall stürzten zwei fehlgeleitete ukrainische Drohnen nahe der russischen Grenze ab. Niemand wurde verletzt. Der Zwischenfall löste eine politische Krise in dem Land aus, infolge derer zuerst Verteidigungsminister Andris Sprūds und später Regierungschefin Evika Siliņa zurücktrat.
12:05 Uhr
Zwei Tote und zwei Verletzte bei Angriffen auf 24 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 24 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe.
In der Statistik wird über zwei Verletzte und zwei Tote berichtet. In der Siedlung Krasnaja Jaruga sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. In der Siedlung Neschegol sei ein Lkw-Fahrer getötet worden. Bei der Detonation einer ukrainischen Drohne seien zwei Einwohner der Stadt Schebekino – eine Frau und ein 14 Jahre altes Kind – zu Schaden gekommen.
Darüber hinaus meldet der Krisenstab viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zwei Mehrfamilienhäuser, 20 Einfamilienhäuser, ein Geschäft, ein Betrieb, zwei Infrastrukturobjekte, eine Garage, eine Stromleitung, eine Gasleitung, zwei Lkw, zwei Traktoren, ein Kleintransporter und 17 Autos zerstört oder beschädigt worden.
11:31 Uhr
Drohnenangriff tief in Russland: Kiew tötet vier Zivilisten – darunter ein Kind

In der Nacht auf Freitag wurde ein schwerer Drohnenangriff auf Rjasan verübt. Vier Menschen, darunter ein siebenjähriges Mädchen, kamen ums Leben. Zwei mehrstöckige Wohnhäuser wurden bei dem Angriff schwer beschädigt. Nach Angaben von Augenzeugen begannen die Angriffe etwa ab zwei Uhr nachts und dauerten zwei Stunden.
Rjasan ist eine Großstadt in Zentralrussland und die Hauptstadt des gleichnamigen Gebiets. Die Stadt liegt rund 200 Kilometer südöstlich von Moskau.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
11:08 Uhr
Drei Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 16. Mai bis 8 Uhr MESZ am 17. Mai 88 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 115-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 16 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet drei Verletzte unter der Zivilbevölkerung. In der Nähe der Siedlung Nadeschdowka habe ein 35-jähriger Mann zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. In der Nähe der Siedlung Fonow sei eine 69-jährige Frau verletzt worden. Im Dorf Nekrassowo sei ein 66-jähriger Mann zu Schaden gekommen. Der Politiker berichtet auch über Schäden an einer Energieanlage in der Siedlung Werchnjaja Grunja. In vier Ortschaften gebe es keinen Strom. In der Siedlung Kuibyschew sei die Fassade eines Geschäfts beschädigt worden.
10:34 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Mai 25 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki – 5,
- Dnjeprjany – 3,
- Gornostajewka – 4,
- Kachowka – 3,
- Kasatschji Lageri – 3,
- Konstantinowka – 2,
- Malokachowka – 2,
- Nowaja Kachowka – 3.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Aljoschki, Staraja Sburjewka und Golaja Pristan seien insgesamt elf Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
10:01 Uhr
Selenskij: Russland bekommt immer noch westliche Elektronik
Nach schweren russischen Raketenangriffen hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij eine Einhaltung der Techniksanktionen gegen Russland gefordert. In seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew sagte der Politiker:
"Bei dem Angriff auf Kiew in dieser Woche haben die Russen Raketen eingesetzt, die in diesem Jahr hergestellt wurden. Ohne Komponenten von Unternehmen aus Europa, Japan und den USA hätten die Russen diese Raketen einfach nicht herstellen können."
Gleiches gelte für andere Waffen der russischen Armee. Russlands Verbindungen zur Welt, die dem Krieg dienten, seien eine direkte Bedrohung für das Leben, sagte der Staatschef.
Wegen ihrer militärischen Nutzbarkeit ist der Export von Elektronikbauteilen nach Russland verboten. Solche Teile werden aber oft über Drittstaaten geschickt.
09:35 Uhr
"Keine negativen Auswirkungen" – USA stoppen Verlegung von 4.000 Soldaten nach Polen

Die USA haben die geplante Verlegung von rund 4.000 Soldaten nach Polen gestoppt. Hintergrund ist eine Entscheidung der Trump-Regierung zur Reduzierung der Truppenpräsenz in Europa.
Polen betonte am Freitag, dass die Maßnahme keine direkten Auswirkungen auf die Sicherheit des Landes habe. Außerdem habe das Land eine Zusicherung erhalten, "dass die Entscheidung von Präsident Trump, Truppen aus Deutschland abzuziehen, keine negativen Auswirkungen auf Polen haben wird", erklärte Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
09:00 Uhr
DVR meldet 19 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 19 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 19 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 16. Mai bis 0 Uhr am 17. Mai (Ortszeit) kam ein Jugendlicher ums Leben. Weitere zehn zivile Personen, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist wurde dabei getötet. Neun weitere Menschen erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen sieben Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos.
08:32 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 556 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der zurückliegenden Nacht 556 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Kaluga, Kursk, Orjol, Brjansk, Woronesch, Tula, Smolensk, Pskow, Lipezk, Twer und Rostow, der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
08:03 Uhr
Schäden und Stromabschaltungen wegen Drohnenattacke auf Sewastopol
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte auch in der Stadt Sewastopol auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zugeschlagen. Über der Stadt und dem Schwarzen Meer wurden mindestens 25 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Auf der Plattform MAX schrieb Gouverneur Michail Raswoschajew, dass eine abgeschossene Drohne eine Hochspannungsleitung beschädigt habe. Daher komme es in Sewastopol zu Störungen bei der Energieversorgung. Mit den Reparaturarbeiten werde man erst nach dem Ende des Luftalarms beginnen. Der Politiker meldete außerdem Sachschäden an mehreren Mehrfamilienhäusern. Weitere Schäden wurden an drei Einfamilienhäusern gemeldet.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


