Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift gegnerische Stellungen bei Dnjepropetrowsk an

17.09.2026 10:41 Uhr
10:41 Uhr
Gebiet Belgorod: Neun Verletzte binnen 24 Stunden bei ukrainischen Angriffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Alexander Schuwajew binnen 24 Stunden rund 86-mal angegriffen. Dabei wurden neun Zivilisten verletzt.
Betroffen waren Belgorod selbst sowie mehrere umliegende Bezirke. Dem Gouverneur zufolge habe der Gegner das Gebiet sechsmal mit Artillerie beschossen und sechsmal Sprengkörper von Drohnen abgeworfen. 105 Drohnen seien abgeschossen worden.
Zudem starb im Krankenhaus eine Frau, die bei einem Drohnenangriff auf ein Auto im Bezirk Belgorod am 21. August verletzt worden war.
10:10 Uhr
Wahlkommissionsvorsitzende in der Region Saporoschje bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Die Zentrale Wahlkommission Russlands teilt mit, dass die Vorsitzende der Bezirkswahlkommission Nr. 394, Jelena Astanina, am 15. September bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen ist.
Astanina war seit 2022 im Wahlsystem tätig und an der Organisation des Referendums über den Beitritt der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie der Gebiete Saporoschje und Cherson zu Russland beteiligt.
09:37 Uhr
Panzerbesatzungen des Truppenverbands Nord zerstören gegnerische Unterstände und Drohnenleitstände bei Charkow
Besatzungen von Kampfpanzern des Typs T-80BWM des Truppenverbands Nord haben im Gebiet Charkow getarnte Unterstände und Leitstände für Drohnen zerstört sowie Soldaten eingeschlossener ukrainischer Einheiten neutralisiert.
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
09:03 Uhr
Luftabwehr fängt in der Nacht 641 ukrainische Drohnen ab
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Flugabwehr in der Nacht 641 ukrainische Starrflügeldrohnen abgefangen und zerstört hat.
Betroffen waren die Gebiete Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kostroma, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Moskau und Jaroslawl, die Region Krasnodar sowie die Teilrepublik Krim. Weitere Drohnen wurden über dem Asowschen, dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer abgeschossen.
08:34 Uhr
Drohnenangriff auf Jaroslawl beschädigt Ölraffinerie
Die russische Luftabwehr hat nach Angaben von Gouverneur Michail Jewrajew 65 Drohnen über dem Gebiet Jaroslawl abgeschossen.
Dabei wurde eine Ölraffinerie beschädigt, auf deren Gelände ein Brand ausbrach, der inzwischen gelöscht wurde. Durch herabfallende Trümmer wurden zudem Fenster mehrerer Mehrfamilienhäuser zerstört und Autos beschädigt. Opfer gab es dem Gouverneur zufolge keine.
07:54 Uhr
Drohnen des Truppenverbands Mitte zerstören mit Panzerabwehrminen ukrainischen Stützpunkt
Am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk haben Drohnenbesatzungen des Truppenverbands Mitte einen befestigten ukrainischen Stützpunkt durch den Abwurf von Panzerabwehrminen TM-62 zerstört. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Stellungen zuerst mit Aufklärungsdrohnen entdeckt. Trotz gegnerischer EloKa-Störung gelang der präzise Abwurf: Die Stützpunkte wurden zerstört, die Soldaten und die Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte wurden neutralisiert. Dadurch sei der Vormarsch der eigenen Sturmtrupps in dem Abschnitt gesichert worden.
07:18 Uhr
Frontabschnitt Dnjepropetrowsk: Mehrfachraketenwerfer Grad trifft ukrainische Truppenansammlung
Ein Mehrfachraketenwerfer Grad des Truppenverbands Mitte hat eine ukrainische Truppenansammlung am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk getroffen, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Zuvor hatten Aufklärungsdrohnen in einem Waldstreifen die Bewegung ukrainischer Soldaten entdeckt und die Koordinaten an die Gefechtsleitung übermittelt. Daraufhin feuerten die Besatzungen eine Serie ungelenkter 122-mm-Raketen ab. Die Ansammlung ukrainischer Truppen im Zielgebiet sei vollständig neutralisiert worden.
16.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Korruptionsaffäre in der Ukraine: Selenskij entlässt Generalstaatsanwalt

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko seines Amtes enthoben. Hintergrund ist die Operation "Karthago" des Nationalen Antikorruptionsbüros NABU und der Sonderstaatsanwaltschaft zur Korruptionsbekämpfung SAP, bei der auch gegen Mitarbeiter der Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wird.
Krawtschenko verließ unterdessen die Ukraine und erhob seinerseits schwere Vorwürfe gegen NABU-Direktor Semjon Kriwonos. Er wirft ihm unter anderem Dokumentenfälschung zur Erlangung eines unrechtmäßigen Vorteils vor. Das NABU weist die Anschuldigungen zurück und spricht von einem "systematischen Angriff auf unabhängige Antikorruptionsbehörden".
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 16. September 2026]
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:44 Uhr
Budanow: Schlimmstes Szenario für die Ukraine liegt nicht an der Front
Kirill Budanow, Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, hat das aus seiner Sicht schlimmste Szenario für die Ukraine auf seinem Telegram-Kanal beschrieben:
"Was das schlimmste Szenario der Entwicklung der Ereignisse betrifft, so ist es nicht die Front, sondern die innere Destabilisierung und der Verlust der Staatlichkeit".
Zudem erklärte Budanow, dass niemand mit Ländern Geschäfte machen wolle, die zu den Verlierern gehörten.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
