Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert mehr als 1,5 Millionen Soldaten seit Kriegsbeginn

20.02.2026 09:14 Uhr
09:14 Uhr
Ukrainische Soldaten im Gebiet Sumy gefangen genommen
Fünf ukrainische Soldaten haben sich den russischen Einheiten des Truppenverbandes Nord im Gebiet Sumy ergeben, berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Die Stoßtruppen des Truppenverbandes Nord rückten in neun Abschnitten im Gebiet Sumy vor. Im Zuge des Vormarsches wurden drei Soldaten der 21. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen."
Darüber hinaus sei ein Gegenangriff der 71. separaten Luftsturmbrigade abgewehrt worden.
"Während der Abwehrmaßnahmen wurden zwei weitere ukrainische Soldaten gefangen genommen."
08:39 Uhr
Mehrere ukrainische Drohnen über Sewastopol abgeschossen
In der Nacht zum Freitag habe die russische Luftabwehr 26 ukrainische Drohnen über Sewastopol in der Republik Krim abgeschossen, wie Michail Raswosschajew, der Gouverneur der Stadt, auf Telegram mitteilt. Ihm zufolge seien die gegnerischen Drohnen mit Metallkugeln gefüllt worden.
Bei den Attacken kam ein Zivilist ums Leben, eine weitere zivile Einwohnerin erlitt Verletzungen.
Zu Schaden kamen zehn Wohngebäude und elf Fahrzeuge.
07:57 Uhr
Russlands Generalstab: Kiew verliert mehr als 1,5 Millionen Soldaten seit Kriegsbeginn
Die ukrainische Armee habe im Laufe der militärischen Sonderoperation mehr als 1,5 Millionen Soldaten verloren. Dies erklärt Generaloberst Sergei Rudskoi, der Chef der Hauptabteilung für Operationen des russischen Generalstabs, der erste stellvertretende Chef des russischen Generalstabs, in einem Interview für die Zeitung Krasnaja Swesda.
"Insgesamt haben die ukrainischen Truppen seit Beginn der militärischen Sonderoperation mehr als 1,5 Millionen Menschen verloren."
Ihm zufolge beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im vergangenen Jahr auf mehr als 520.000 Kämpfer. Darüber hinaus habe die ukrainische Armee mehr als 12.000 Geschütze und Mörser sowie etwa 6.700 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge im Jahr 2025 verloren.
07:00 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht 149 ukrainische Drohnen ab
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 149 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Brjansk – 57,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – 28,
- Gewässer des Asowschen Meeres – 24,
- Republik Krim – 20,
- Region Krasnodar – 17,
- Gebiet Rostow – zwei,
- Gebiet Belgorod – eine.
19.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Exklusiv vor Ort: Militärtraining der "Achmat"-Kämpfer

RT Die Freiwilligeneinheit "Achmat" durchläuft eine intensive militärische Ausbildung. Unter Anleitung erfahrener Instrukteure trainieren die Kämpfer Schießtechniken, taktisches Vorgehen und notfallmedizinische Versorgung, um den Anforderungen an der Front gewachsen zu sein. RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij berichtet vor Ort.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:40 Uhr
Trump verlängert Sanktionen gegen Russland um ein Jahr
US-Präsident Donald Trump hat die Sanktionen gegen Russland, die im Zusammenhang mit der militärischen Sonderoperation in der Ukraine verhängt worden waren, um ein weiteres Jahr verlängert, wie aus Daten des US-Bundesregisters hervorgeht.
Es handelt sich um US-Sanktionen, die 2014, 2018 und 2022 aufgrund der Lage in der Ukraine verhängt wurden. In der Verordnung heißt es:
"Die in diesen Verordnungen (13660, 13661, 13662, 13685, 13849, 14065) genannten Maßnahmen und Politiken stellen weiterhin eine außergewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung für die nationale Sicherheit und die Außenpolitik der Vereinigten Staaten dar. (...) Ich verlängere den Ausnahmezustand um ein Jahr."
Das Dokument wird offiziell am 20. Februar veröffentlicht.
Die Verlängerung der Sanktionen erfolgte trotz der laufenden Verhandlungen über die Ukraine, an denen die USA als Vermittler beteiligt sind.
21:11 Uhr
Orbán: Kiew und Brüssel wollen uns in den Krieg drängen

RT Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich am Mittwoch, dem 18. Februar 2026, zu den Öllieferungen über die Druschba-Pipeline geäußert, die von der Ukraine mutmaßlich blockiert werden.
Die Ukraine gibt an, dass die durch ihr Gebiet verlaufende Druschba-Pipeline infolge eines angeblichen Drohnenangriffs am 27. Januar 2026 beschädigt wurde. Am Wochenende erklärten Ungarn und die Slowakei, die Pipeline sei repariert worden, und behaupteten, die Unterbrechung werde absichtlich verlängert, um beide Länder dazu zu drängen, den EU-Beitritt der Ukraine und die fortgesetzte militärische Unterstützung zu befürworten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:51 Uhr
EU-Kommission drängt Ukraine nicht zur Reparatur der Druschba-Pipeline
Die Europäische Kommission hat nicht vor, Kiew zur Wiederaufnahme der Lieferungen über die Ölpipeline Druschba zu drängen, behauptet die Sprecherin der EU-Kommission Anna-Kaisa Itkonen. Bei einer Pressekonferenz in Brüssel sagt sie:
"Wir stehen mit allen Seiten in Kontakt, (...) um Klarheit über den Zeitplan für die Reparatur zu schaffen. Wir drängen die Ukraine nicht, üben keinen Druck auf sie aus und setzen keine Fristen."
20:35 Uhr
Beerdigt in Kiew, gewürdigt in Bonn: Kult um deutsche Ukraine-Kämpferin im Haus der Geschichte

Savita Diana Wagner, gefallene deutsche Kämpferin beim nationalistischen Freiwilligenbataillon "Karpatska Sitsch".Screenshot Arte, Generalanzeiger Das deutsche Heldenpantheon wird um eine neue Figur reicher. Mit viel Pathos und antirussischer Freiheitsrhetorik würdigen Medien, Verlage und Museen die Kriegssanitäterin Savita Wagner. Sie kam in die Ukraine um "Europas Werte" gegen Putin zu verteidigen und starb bei den Kämpfen. Helm, Tarnjacke und Tapferkeitsmedaille der Toten werden in einem Bundesmuseum ausgestellt.
Mehr dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


