Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: "Ukraine hat bereits ein Fünftel ihres Territoriums verloren"

21.05.2026 13:50 Uhr
13:50 Uhr
Bundeskanzler Merz schlägt EU-Sonderstatus für die Ukraine vor
"Ich schlage vor, die Idee einer 'assoziierten Mitgliedschaft' für die Ukraine weiter zu erörtern", schreibt der Kanzler Friedrich Merz in einem Brief an die EU-Spitzen, über den mehrere Medien berichten. Die Ukraine soll demnach etwa an Treffen des Rats der EU-Länder teilnehmen können, ohne jedoch ein Stimmrecht zu erhalten.
Laut Merz soll der Vorschlag auch die Friedensgespräche erleichtern – unter anderem durch eine Zusage der Mitgliedstaaten, die EU-Beistandsklausel auch auf die Ukraine anzuwenden.
Der am 18. Mai datierte Brief ist Berichten zufolge an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident António Costa und den zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides adressiert. Zypern hat derzeit die halbjährlich rotierende EU-Ratspräsidentschaft inne.
13:20 Uhr
Medwedew: "Ukraine hat bereits ein Fünftel ihres Territoriums verloren"

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew.Jekaterina Schtukina/RIA Nowosti / Sputnik Die Ukraine habe unwiderruflich bereits mehr als 20 Prozent des Territoriums verloren, das sie nach dem Zerfall der Sowjetunion erhalten habe. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, in seinem Kanal auf der Plattform Max. Zugleich behauptete Medwedew, die Ukraine werde bald weitere Gebiete einbüßen. "Eine stabile Kontrolle über das eigene Territorium" sei eines der grundlegenden Merkmale eines "vollwertigen Staates", betonte er.
12:53 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands Nord brachten im Zuge der offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Schesterowka im Raum Charkow unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.205 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 90 Fahrzeuge
- acht Artilleriegeschütze
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
- sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zwei Artillerieaufklärungsradare.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung drei Lenkbomben und 516 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
12:31 Uhr
Gebiet Cherson: Zivilistin durch ukrainischen Drohnenabwurf verletzt
In der Siedlung Welikaja Lepeticha ist beim Abwurf eines Sprengsatzes von einer ukrainischen Drohne eine Frau des Jahrgangs 1973 verletzt worden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo, mit. Nach Angaben des Gouverneurs erlitt sie Splitterverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
12:02 Uhr
Sacharowa: Selenskij habe Ukrainer "so schwer getäuscht wie Deutsche durch Hitler"
Die ukrainische Bevölkerung sei durch ihr entgegengebrachtes Vertrauen in Wladimir Selenskij auf schwer getäuscht worden, was eine Parallele zu der einstigen Täuschung des deutschen Volkes durch Adolf Hitler aufweise. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf einer Pressekonferenz. Sie warf der ukrainischen Führung zudem vor, "zynischer" zu handeln als die nach 2014 an die Macht gekommenen Politiker in Kiew. Sie beschuldigte sie außerdem, das Land im großen Stil zu "verkaufen".
"Die einfachen Ukrainer sterben – wofür? Für goldene Toiletten von Timur Minditsch? Für die Luxus-Schmuckstücke von Elena Selenskaja? Damit diese ganze Clique von Betrügern in der Ukraine ins Ausland reisen und Spaß haben kann? Damit sie Millionen – ach was, Milliarden – an gestohlenen Geldern für die Zukunft ihrer Kinder zurücklegen, die offenbar nicht in der Ukraine leben werden?"
11:37 Uhr
Duma-Abgeordneter: Selenskij nutzt Angriffspläne für neue Waffenforderungen
Die jüngste Erklärung von Wladimir Selenskij über einen angeblich vorbereiteten Plan für Angriffe auf Russland im Juni sei vor allem ein "Bericht an westliche Geldgeber" und zugleich eine Forderung nach weiteren Waffenlieferungen. Dies erklärte der Duma-Abgeordnete Leonid Iwljew gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Iwljew sagte, vor dem Hintergrund verstärkter westlicher Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte seien solche Aussagen eher als Nachweis gegenüber "Kreditgebern" sowie als Versuch zu verstehen, weitere militärische Unterstützung zu erhalten. Zugleich versuche Selenskij damit, seinen Unterstützern in Westeuropa den "Kampffähigkeitszustand" der ukrainischen Streitkräfte zu demonstrieren. Die genannten Angriffe hätten jedoch keinen strategischen oder operativ-taktischen Einfluss auf die russischen Streitkräfte oder das militärisch-wirtschaftliche Potenzial Russlands, so der Abgeordnete.
Zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow, erklärt, entsprechende Aussagen Selenskijs über angebliche Angriffspläne würden nicht zu einer politischen Lösung des Konflikts beitragen.11:11 Uhr
Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Zwei Tote und ein Verletzter gemeldet
Ukrainische Einheiten griffen die Siedlungen im Gebiet Saporoschje innerhalb von 24 Stunden 27-mal an. Dabei wurden zwei Menschen getötet und eine Person verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, mit.
Demnach wurde nahe dem Dorf Osipenko im Bezirk Berdjansk ein ziviles Auto von einer Drohne getroffen. Dabei starb ein Mann des Jahrgangs 1977. Bei einem Angriff auf die Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja wurde ein Mann schwer verletzt und erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.
In Berdjansk wurde zudem ein weiterer Mann des Jahrgangs 1966 verletzt. Er wird medizinisch behandelt, Lebensgefahr bestehe nicht.
10:42 Uhr
Rutte: NATO-Reaktion auf möglichen Atomwaffeneinsatz wäre "verheerend"
Die Reaktion der NATO auf einen möglichen Einsatz von Atomwaffen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt wäre "verheerend". Dies sagte der NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf einer Pressekonferenz, als er zu möglichen NATO-Schritten im Fall eines russischen Atomwaffeneinsatzes gegen die Ukraine befragt wurde.
"Sie wissen, dass die Reaktion verheerend sein wird, falls dies geschieht."
Zuvor hatte der russische Sondergesandte im Außenministerium, Andrei Beloussow, die Darstellung zurückgewiesen, Russland erwäge den Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine.
Moskau weist solche Spekulationen seit Jahren zurück und betont zugleich, dass die NATO-Aktivität an den westlichen Grenzen Russlands deutlich zugenommen habe. Aus dem Kreml heißt es, Russland stelle keine Bedrohung dar, werde aber Maßnahmen, die seine Interessen gefährden könnten, genau beobachten.
10:24 Uhr
Angriffe auf Gebiet Kursk: Zivilistin stirbt nach ukrainischer Drohnenattacke
Innerhalb von 24 Stunden griffen ukrainische Einheiten das Gebiet Kursk 138-mal mit Artillerie an. Zudem kam es zu drei Drohnenangriffen mit Sprengsätzen. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinschtein, mit. Im Krankenhaus ist zudem eine Zivilistin gestorben, die bereits am 18. Mai bei einem Drohnenangriff auf den Kreis Gluschkowo verletzt worden war.
09:59 Uhr
Drohnen- und Artillerieangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter, acht Verletzte
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb von 24 Stunden 107-mal angegriffen, berichtet der amtierende Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew. Dabei wurden acht Menschen verletzt, einer von ihnen befindet sich im Krankenhaus. Zudem erlag ein Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen, die er bereits am 18. Mai im Kreis Schebekino durch eine Sprengfalle erlitten hatte.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
