Liveticker Ukraine-Krieg: DVR-Chef meldet Vorrücken russischer Armee auf Krasny Liman

8.06.2026 20:30 Uhr
20:30 Uhr
Abgeordneter: Haltung von Rafael Grossi bezüglich der Angriffe auf AKW Saporoschje ist kontraproduktiv
Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) schweigt weiterhin beharrlich darüber, wer vorsätzlich und systematisch das Kernkraftwerk Saporoschje angreift. Renat Kartschaa, Abgeordneter des regionalen Parlaments im Gebiet Saporoschje, äußerte sich dazu gegenüber der Agentur RIA Nowosti.
Dabei sei es das ukrainische Militär, das die Grundprinzipien der atomaren Sicherheit fortwährend verletze und einen nuklearen Terrorismus betreibe, betonte der Politiker.
Die Haltung von IAEA-Chef Rafael Grossi, der sich weigere, die Verantwortlichen für die Attacken auf das Atomkraftwerk beim Namen zu nennen, sei eindeutig kontraproduktiv, stellte der Abgeordnete klar.
Grossi hatte zuvor erklärt, er kenne die Herkunft der Drohne nicht, die am 5. Juni während der Waffenruhe einen Sprengsatz in der Nähe des AKW Saporoschje abgeworfen hat.
Kartschaa im Interview wörtlich:
"Der nukleare Terrorismus muss bestraft werden, und zwar hart und kompromisslos. Die pathologische und chronische Straflosigkeit des Kiewer Regimes stellt eine Bedrohung für die Welt und die Menschheit dar."
19:44 Uhr
Lawrow: Alle sollen Putins Äußerungen zur Spezialoperation ernst nehmen
Es ist unklar, wie angesichts des jüngsten Rüstungsabkommens zwischen Kiew und Europa über einen Dialog zur Ukraine gesprochen werden kann. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Montag bei einer Veranstaltung in Moskau.
Die Staats- und Regierungschefs Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs hätten bei ihrem Treffen mit Wladimir Selenskij in London vereinbart, die Ukraine mit zusätzlichen Langstreckenwaffen zu beliefern, betonte der Minister. Diese Waffen würden für Angriffe auf Russland, auch tief im russischen Hinterland, eingesetzt werden.
In dem Zusammenhang führte er aus:
"Alle müssen die Äußerung von Präsident Putin während seiner Fragerunde beim Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg ernst nehmen. Gegenwärtig hänge es nicht von Verhandlungen ab, sondern vom Einsatz unserer Helden an der Front."
19:17 Uhr
Volksrepublik Lugansk: Todesopfer und Verletzter bei ukrainischem Angriff auf Versorgungsunternehmen
Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) einen Spezialtransporter des Heizungsbetriebs Rubeschnoje Teplo in der Volksrepublik Lugansk (LVR) angegriffen. Infolge des feindlichen Drohnenangriffs sei ein Mitarbeiter des Versorgungsunternehmens getötet worden, teilten die Behörden auf der Plattform Max mit. Ein weiterer Mensch sei verletzt worden und befinde sich derzeit im Krankenhaus. Die Fachleute seien auf dem Rückweg von Reparaturarbeiten gewesen.
18:42 Uhr
Russisches Militär zerstört Patrouillenboot im Schwarzen Meer (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt, wie Drohnenpiloten ein Patrouillenboot der ukrainischen Armee im Schwarzen Meer mithilfe eines unbemannten Fluggeräts vom Typ Geran eliminieren. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti teilt auf ihrer Webseite entsprechende Aufnahmen.
17:59 Uhr
Sacharowa: Kiew setzt auf Terror gegen Zivilisten angesichts Niederlagen an der Front
Mit jüngsten Angriffen auf die Personenzüge auf der Krim hat das ukrainische Militär weitere Kriegsverbrechen begangen. Dies erklärte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Montag. Moskau verurteile die Verletzung der Völkerrechtsnormen durch Kiew aufs Schärfste.
In dem Zusammenhang führte sie aus:
"Angesichts weiterer Misserfolge und Rückzüge der ukrainischen Streitkräfte an der Front greift das neonazistische Kiewer Regime weiterhin zu terroristischen Taktiken gegen die Zivilbevölkerung Russlands."
Alle Personen, die an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen seien, würden identifiziert und eine gerechte Strafe erhalten, fügte die Sprecherin hinzu.
17:27 Uhr
Kiew erhält weitere EU-Hilfen in Milliardenhöhe
Die EU-Kommission hat bekannt gegeben, die siebte Zahlung aus der sogenannten Ukraine-Fazilität getätigt zu haben. Es seien dem Land knapp 2,8 Milliarden Euro überwiesen worden.
Laut der EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sei die Zahlung durch das "Tempo und das Engagement der Ukraine bei der Umsetzung bedeutender Reformen" gerechtfertigt.
Wie die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swiridenko erklärt, solle das Geld in die Finanzierung der wichtigsten Staatsausgaben fließen – darunter auch für den sozialen und humanitären Bedarf.
Die Ukraine-Fazilität ist ein Finanzierungsinstrument, mit dem Kiew bis Ende 2027 bis zu 50 Milliarden Euro erhalten soll.
16:52 Uhr
Peskow: Paris, London und Berlin sind inkonsequent in ihrer Haltung im Ukraine-Konflikt
Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premier Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprechen von Frieden in der Ukraine, kündigen aber zugleich an, das Kiewer Regime weiterhin bei der Produktion neuer Waffentypen zur Fortsetzung des Krieges zu unterstützen. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte dies am Montag im Gespräch mit Journalisten.
"Ist das nicht widersprüchlich?", meinte Peskow. Eine solche Haltung zeuge von den wahren Absichten der europäischen Spitzenpolitiker, fügte er hinzu.
Mit Blick auf den jüngsten ukrainischen Drohnenangriff auf den Personenzug Moskau–Simferopol auf der Krim betonte der Kremlsprecher, Kiew tue alles, um den Friedensprozess zu stören.
16:26 Uhr
Russischer TOS-Flammenwerfer trifft den Gegner im Raum Sumy (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe eines Flammenwerfers vom Typ TOS-1A-Solnzepjok (dt.: Sonnenglut) einen Stützpunkt und Ansammlungen von ukrainischen Kämpfern im Gebiet Sumy außer Gefecht.
16:01 Uhr
Puschilin meldet Vorrücken russischer Armee in Krasny Liman in DVR
Die Einheiten der russischen Armee rücken vor und nähern sich dem nördlichen Stadtrand von Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin gegenüber Westi. Er fügte hinzu, dass heftige Kämpfe in der Stadt andauern und die ukrainischen Kräfte in großer Menge Drohnen einsetzen.
"Unsere Einheiten rücken in Krasny Liman in den Bezirken Kommunalny und Zentralny vor. Der Gegner versucht, Gegenangriffe durchzuführen, um unsere Truppen vom östlichen Stadtrand zurückzudrängen. Unsere Einheiten halten die Lage jedoch unter Kontrolle."
15:41 Uhr
Lichatschow: Ukrainische Armee setzte Angriffe auf Energodar am Wochenende fort
Die Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf Energodar, der Satellitenstadt des AKW Saporoschje, wurden übers Wochenende fortgesetzt. Dies meldete der Rosatom-Chef Alexei Lichatschow am Montag gegenüber Journalisten.
"Leider haben die Angriffe das ganze Wochenende angedauert. Sie sind mittlerweile zur Routine geworden: Soziale Infrastruktur, Wohnhäuser, Zivilisten, zivile Fahrzeuge werden angegriffen."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.