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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau meldet ukrainische Drohnenattacke auf die TurkStream-Infrastruktur

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau meldet ukrainische Drohnenattacke auf die TurkStream-InfrastrukturQuelle: Sputnik © Witali Timkiw
  • 11.03.2026 18:22 Uhr

    18:22 Uhr

    Diplomat: Ukrainische Angriffe fordern seit Anfang März 272 zivile Opfer in Russland

    Seit Anfang März sind mindestens 272 Einwohner Russlands durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte zu Schaden gekommen, erklärte Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des Außenministeriums in Moskau, gegenüber TASS. Nach seinen Angaben kam jeder fünfte von ihnen ums Leben.

  • 17:49 Uhr

    Moskau meldet erneute ukrainische Drohnenattacke auf die TurkStream-Infrastruktur

    Das ukrainische Militär hat die Infrastruktur der "Russkaja"-Erdgaskompressorstation in Gai-Kodsor im Gebiet Krasnodar ein weiteres Mal mit zehn Starrflüglerdrohnen angegriffen. Die Anlage in Südrussland sichert die Gaslieferung durch die "TurkStream"-Pipeline.

    Alle Kampfdrohnen wurden von der russischen Luftverteidigung zerstört, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwochnachmittag bekanntgibt.

    Mit dem Angriff auf die wichtige Infrastruktur habe das Kiewer Regime die Gaslieferungen an europäische Verbraucher unterbinden wollen, heißt es in der Mitteilung.

    Zeitgleich mit der Drohnenattacke in Gai-Kodsor griffen Kiews Kräfte auch die Verdichterstation Beregowaja der Pipeline "Blue Stream" in der Nähe der Stadt Tuapse mit 14 Starrflüglerdrohnen an.  

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium entstand dank des koordinierten Einsatzes der Luftabwehrsysteme und Anlagen der elektronischen Kampfführung kein Schaden an der Infrastruktur.

  • 17:28 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 22 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Perm, Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.

  • 17:05 Uhr

    Peskow: Ukrainischer Raketenangriff auf Brjansk wäre ohne britische Spezialisten nicht möglich

    Der Raketenangriff mit Storm Shadow-Marschflugkörpern auf Brjansk wäre ohne die Beteiligung britischer Spezialisten nicht möglich gewesen. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bei einer Pressekonferenz.

    Peskow fügte hinzu, dass die Sonderoperation unter anderem durchgeführt werde, um Kiew die Möglichkeit zu nehmen, ähnliche Angriffe durchzuführen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:34 Uhr

    Kiew: Ungarische Delegation hat keine Befugnis, Druschba-Pipeline zu inspizieren

    Ungarische Beamte, die sich zur Inspektion der stillgelegten Ölpipeline Druschba in der Ukraine aufhalten, hätten keinen offiziellen Status und würden von Kiew als Touristen betrachtet, erklärt Georgi Tichi, ein Vertreter des ukrainischen Außenministeriums.

    "Wir wissen, dass heute Morgen eine Gruppe ungarischer Staatsbürger gemäß den für alle Bürger des Schengen-Raums geltenden Regeln unter Nutzung der Visumfreiheit in das Gebiet der Ukraine eingereist ist. Auf dem Gebiet der Ukraine hat diese Gruppe von Personen keinen offiziellen Status und keine geplanten offiziellen Treffen, daher ist es definitiv nicht korrekt, sie als 'Delegation' zu bezeichnen."

    Zuvor hatte am Mittwoch Zoltán Kovács, ein Sprecher der ungarischen Regierung, erklärt, dass eine Kommission aus Ungarn sich auf den Weg gemacht habe, um den Zustand der von der Ukraine stillgelegten Ölpipeline Druschba zu inspizieren. Allerdings sei es noch unklar, ob sie in die Ukraine einreisen dürfe.

  • 15:56 Uhr

    Bundestagspräsidentin Klöckner spricht vor ukrainischem Parlament

    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist am Mittwoch zu ihrem ersten Besuch in Kiew eingetroffen. Die CDU-Politikerin hat im ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada, eine Rede gehalten.

    Klöckner versicherte, dass die Ukraine trotz des Irankriegs nicht aus dem Blick geraten werde. Darüber hinaus betonte sie, dass "Ihr Parlament exemplarisch für den demokratischen Widerstand Europas steht".

    Medienberichten zufolge ist außerdem geplant, dass sich die Bundestagspräsidentin über Schwierigkeiten in der Energieversorgung und Fähigkeiten in der Drohnenabwehr informiert. Ein Gespräch mit Präsident Wladimir Selenskij soll auch auf dem Programm stehen.

  • 15:49 Uhr

    Gebiet Kursk: Ausländischer Ehrenamtlicher stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff

    Ukrainische Truppen haben ein Auto im Gebiet Kursk mit der FPV-Drohne angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurde dabei der Fahrer, ein 40-jähriger Ehrenamtlicher, Staatsbürger von St. Kitts und Nevis, verwundet. Er erlag seinen Verletzungen auf dem Weg zum Krankenhaus.

    Nach vorläufigen Angaben wurde das Auto in der Nacht zum Mittwoch auf der Straße zwischen den Orten Djakonowo und Sudscha attackiert, fügt Chinstein hinzu.

  • 15:41 Uhr

    Ukrainischer Beamter freut sich über ukrainischen Raketenangriff auf Zivilisten in Brjansk

    Andrei Kowalenko, Leiter des ukrainischen Zentrums für die Bekämpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat des Landes, hat seine Freude über den gestrigen Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten in Brjansk zum Ausdruck gebracht.

    "Brjansk. So sollte das Leben der Russen in ihren Städten aussehen."

    Zu seiner Bekundung in den sozialen Medien fügte der Beamte ein Video hinzu, das einen blutüberströmten Zivilisten aus Brjansk zeigt, der vor dem Hintergrund brennender Autos auf dem Bürgersteig sitzt.

  • 15:36 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Brjansk: Zahl der Toten auf sieben gestiegen

    Die Zahl der Toten bei dem ukrainischen Raketenangriff auf die Stadt Brjansk am Dienstag ist von sechs auf sieben Menschen gestiegen, teilt Gouverneur Alexander Bogomas im russischen Fernsehen mit. Nach seinen Angaben erlitten 42 Zivilisten Verletzungen.

  • 15:21 Uhr

    Ungarische Geheimdienste finden Beweise für Finanzierung der Opposition durch Kiew

    Die ungarischen Geheimdienste haben dem zuständigen Parlamentsausschuss Beweise dafür vorgelegt, dass die ungarische Opposition aus der Ukraine finanziert wird, erklärt Zoltán Kovács, ein ungarischer Regierungsvertreter.

    "Die nationalen Sicherheitsdienste haben dem parlamentarischen Ausschuss für nationale Sicherheit Beweise dafür vorgelegt, wie die Ukrainer die (oppositionelle) Partei Tisa auf verschiedene Weise finanzieren, wohin dieses Geld fließt, wohin es geleitet wird und wie es unter solchen Umständen durch Ungarn transportiert wird."

    Er merkt auch an, dass die angeblich in die Ukraine transportierten und beschlagnahmten Gelder der Oschadbank verdächtig genau dem Geldbetrag entsprechen, der laut dem Vorsitzenden der Partei Tisa, Péter Magyar, für den Wahlkampf benötigt wurde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.