Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen jeweils 193 Kriegsgefangene aus
24.04.2026 17:58 Uhr
17:58 Uhr
Merz gegen schnellen EU-Beitritt der Ukraine – "Zwischenschritte nötig"
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich gegen einen sofortigen EU-Beitritt der Ukraine ausgesprochen und eine schrittweise Annäherungsstrategie gefordert. Nach einem EU-Gipfel auf Zypern sagte Merz:
"Allen ist klar, dass ein sofortiger Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union natürlich nicht möglich ist."
Zugleich sprach er sich für eine Strategie der Annäherung aus, die letztlich auf eine Vollmitgliedschaft abzielt: "Dafür brauchen wir Zwischenschritte", so Merz. Als mögliche Maßnahmen nannte er eine engere Einbindung in EU-Institutionen, beispielsweise die Teilnahme an Sitzungen des Europäischen Rates, des Europäischen Parlaments oder der EU-Kommission ohne Stimmrecht. Zudem schlug er eine schrittweise Integration in einzelne Politikbereiche vor, die vom Reformfortschritt abhängig ist.
17:37 Uhr
Ex-Generalstabschef Balujewski: "Wann fangen wir endlich an, ernsthaft Krieg zu führen?"

In Moskau hat am 21. April 2026 die wissenschaftlich-praktische Konferenz "Die Einheit von Armee und Volk als Voraussetzung für die Gewährleistung der nationalen Sicherheit und Souveränität Russlands" stattgefunden. Der ehemalige Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Juri Balujewski, warnte:
"Entweder gibt es ein starkes Russland oder es gibt gar kein Russland."Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:16 Uhr
Sacharowa: Deutschland weiß, dass es zur Rechenschaft gezogen wird
Deutschland scheue die Verantwortung für seine Rolle bei den Verbrechen des Kiewer Regimes, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Anlass war die Reaktion Berlins auf die Veröffentlichung einer Liste von Unternehmen, die Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte herstellen. Sacharowa führte dazu laut RIA Nowosti aus:
"Die Einbestellung unseres Botschafters ins Auswärtige Amt zeigt, dass man in Berlin Angst hat. Einfach Angst. Wovor? Nicht vor uns. Sondern weil sie die eigene Mitverantwortung an den Verbrechen des Kiewer Regimes erkennen. Und sie wissen, dass man dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Sie fürchten internationale juristische Formulierungen, etwa den Vorwurf der Terrorismusfinanzierung. Doch genau das sind sie: Sponsoren des Terrorismus."
16:49 Uhr
Sacharowa kritisiert EU: Sicherheit in Tschernobyl statt Sanktionspolitik
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat die EU aufgefordert, sich auf die Reparatur des Sarkophags über dem Kernkraftwerk Tschernobyl zu konzentrieren, statt neue antirussische Sanktionen zu entwickeln. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Vielleicht sollte man all diese Juristen, Ökonomen und Finanzexperten, die für Sanktionen eingesetzt werden, lieber für die eigene Sicherheit einsetzen."
Zuvor hatte die Internationale Atomenergie-Organisation berichtet, dass der neue Sarkophag nach einem Drohnenangriff im Februar seine grundlegenden Sicherheitsfunktionen verloren habe.
16:15 Uhr
Gebiet Kursk: Ein Mann bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Eine ukrainische FPV-Drohne ist auf dem Gelände eines privaten Hauses im Kreis Rylsk des Gebietes Kursk eingeschlagen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein erlitt ein Mann Verletzungen. Der 38-Jährige erhält medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.
15:44 Uhr
Moskau und Kiew tauschen jeweils 193 Kriegsgefangene aus

Russische Soldaten nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft in der Ukraine. Aufnahme vom 5. März 2026Michail Woskressenski / Sputnik Russland und die Ukraine haben am Freitag Kriegsgefangene ausgetauscht. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau brachte Russland 193 Soldaten zurück. Der ukrainischen Seite wurden ebenfalls 193 Soldaten übergeben.
Der Gefangenenaustausch konnte dank der Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate und den USA stattfinden.
Derzeit befinden sich die russischen Soldaten in Weißrussland, wo ihnen die notwendige psychologische und medizinische Hilfe geleistet wird. Ferner werden sie zur Behandlung und Rehabilitierung nach Russland gebracht.
15:16 Uhr
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben zwischen dem 18. und dem 24. April 8.225 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem wöchentlichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- 91 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 494 Kraftfahrzeuge,
- 67 Artilleriegeschütze,
- 45 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artillerieaufklärungsradare,
- 161 Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung.
Russische Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener zerstörten zwei Abschussvorrichtungen des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers, fünf Kampffahrzeuge der Mehrfachraketensysteme der Typen Uragan, Grad und RAK-SA-12 sowie drei Transportladefahrzeuge. Einheiten der Flugabwehr schossen 50 Flugbomben, acht HIMARS-Raketen, einen Neptun-Marschflugkörper und 2.464 Drohnen ab.
14:51 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium meldet mehrere Angriffe auf Militärziele in der Ukraine
Zwischen dem 18. und dem 24. April haben die russischen Streitkräfte sechs Gruppenangriffe auf Ziele in der Ukraine unternommen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums kamen dabei luft-, see- und bodengestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite und Kampfdrohnen zum Einsatz.
Getroffen wurden Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie, Objekte der Energie-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, militärische Flugstützpunkte, Montagehallen, Speicher und Stellungen für den Abschuss von Drohnen sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Das Verteidigungsministerium erklärte die Angriffe als Reaktion auf ukrainische Terrorattacken auf zivile Objekte in Russland.
14:27 Uhr
Russische Armee befreit zwei Orte im Laufe der Woche

Archivbild: Ein Soldat der russischen Streitkräfte in der Zone der militärischen SonderoperationSergei Bobylew / Sputnik In den vergangenen sieben Tagen haben die russischen Streitkräfte zwei Ortschaften in der Zone der militärischen Sonderoperation befreit, erklärt das Verteidigungsministerium in Moskau.
Einheiten des Truppenverbandes Nord nahmen den Ort Weterinarnoje im Gebiet Charkow ein. In der Donezker Volksrepublik wurde der Ort Grischino durch den Einsatz des Truppenverbandes Mitte befreit.
14:00 Uhr
Gebiet Cherson: Mitarbeiter des Katastrophenschutzes und seine Frau durch ukrainischen Angriff getötet
Ein Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzministeriums und seine Ehefrau sind bei dem ukrainischen Angriff auf das Gebiet Cherson ums Leben gekommen. Die regionale Abteilung des Ministeriums betont in einer Mitteilung, dass der Verstorbene seit vielen Jahren angestellt war. Er erwies sich als verantwortungsbewusster, kompetenter und hilfsbereiter Fachmann und genoss hohes Ansehen bei seinem Team.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


