Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Pentagon-Berater: Russische Armee macht Ukraine zum Rumpf-Staat

2.08.2026 16:48 Uhr
16:48 Uhr
Rosatom-Chef: Personal am AKW Saporoschje beweist bewundernswerten Heldenmut
Der Generaldirektor des russischen Energiekonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow, äußerte sich am Sonntag zu der Lage in der Stadt Energodar, wo sich das Kernkraftwerk Saporoschje befindet.
Die wichtigsten Aussagen des Konzernchefs lauten wie folgt:
- das ukrainische Militär greift Energodar und das Gelände um das Kernkraftwerk Saporoschje täglich an. Dabei werden hauptsächlich Kampfdrohnen eingesetzt;
- in der Nacht zum Sonntag griff eine Kampfdrohne eine Galerie an, die alle sechs Kraftwerkseinheiten miteinander verbindet und für das Personal vorgesehen ist. Der Einschlag ereignete sich nur wenige Meter von der Reaktorhalle von Block 3 entfernt. Zum Glück gab es keine Explosion;
- es handelt sich hierbei um einen Versuch gezielter Angriffe auf nukleare Infrastruktur. Derartige Aktionen des ukrainischen Militärs stellen eine direkte Gefahr für die Atomanlage dar;
- trotz Beschuss und Drohnenvorfällen, die in anderen Atomkraftwerken als außergewöhnliche Ereignisse gelten, im AKW Saporoschje aber zum Alltag gehören, beweist das Personal bewundernswerten Heldenmut und Professionalität und sorgt weiterhin dafür, dass die Anlage in einem absolut sicheren Zustand bleibt.
16:15 Uhr
Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen in der LVR
Bei ukrainischen Angriffen in der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Republikchef Leonid Passetschnik mit:
"In Rubeschnoje schlug der Feind in der Nähe eines Mehrfamilienhauses ein. Eine 67-jährige Frau wurde verletzt. Im Munizipalbezirk Swatowo wurde ein Pkw angegriffen. Ein 64-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen."
Nach seinen Angaben griffen ukrainische Streitkräfte zudem Lastwagen auf der Fernstraße Lugansk–Altschewsk sowie zivile und kommunale Infrastruktur in mehreren Orten der Republik an. Innerhalb von 24 Stunden zerstörten mobile Feuergruppen und Luftabwehrsysteme der LVR rund 90 ukrainische Luftziele.
15:48 Uhr
Graham-Blumenthal-Gesetzentwurf zu Russland-Sanktionen könnte auch EU treffen

US-Präsident Donald Trump (l.) zusammen mit dem verstorbenen Republikaner und Russland-Hasser Lindsay GrahamUrheberrechtlich geschützt Ein im US-Senat verhandelter Sanktionsgesetzentwurf birgt die Gefahr, Donald Trump ein mächtiges Instrument in die Hand zu geben, um sowohl vermeintliche Verbündete als auch Gegner mit Zöllen zu belegen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.15:22 Uhr
Ex-Sprecherin Selenskijs: Macron will Fehler bei Ukraine-Hilfe nicht eingestehen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron unterstützt Wladimir Selenskij weiterhin, da ein Eingeständnis, sich geirrt zu haben, ihm politisch schaden könnte. Dies erklärte Selenskijs ehemalige Pressesprecherin Julija Mendel in einem Interview mit der französischen Zeitung Journal du dimanche.
Macron habe Milliardenbeträge für die Unterstützung Kiews bewilligt. Einzugestehen, dass Selenskij "nicht der ist, für den er sich ausgibt", würde jedem Politiker schaden, der diese Mittel bewilligt hat, so Mendel. Als weiteren Grund für die anhaltende Unterstützung nannte Mendel die europäische Rüstungsindustrie. Ein Großteil der EU-Mittel komme den Industrieunternehmen der Mitgliedstaaten zugute.
14:58 Uhr
Russische Artillerie greift Stellungen im Raum Saporoschje massiv an (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie den gegnerischen Stellungen mithilfe des Uragan-Mehrfachraketenwerfers erheblichen Feuerschaden zu.
14:33 Uhr
Tote und Verletzte bei ukrainischem Raketenangriff auf Gebiet Belgorod
Bei einem Raketenangriff der Ukraine auf das Dorf Kasatschja Lissiza im Bezirk Graiworon des Gebiets Belgorod sind drei Menschen ums Leben gekommen. Wie der regionale Krisenstab mitteilte, erlitten drei weitere Männer Splitterverletzungen. Nach einer Erstversorgung im Zentralkrankenhaus von Borissowka sollen sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht werden.
14:13 Uhr
Teilrepublik Udmurtien: Todesopfer und Verletzte beim Angriff aus Ukraine
Ukrainische Kämpfer haben am Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein ziviles Fahrzeug im nördlichen Teil der russischen Teilrepublik Udmurtien mit Drohnen attackiert.
Drei Menschen wurden dabei getötet, gibt die kommissarische Republikchefin Olga Abramowa bekannt. Zwei weitere Einwohner, darunter ein Kind, seien verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
"Eine in ihrer Sinnlosigkeit monströse Tat: Diese Menschen waren definitiv kein militärisches Ziel", schreibt die Beamtin in einem auf Telegram veröffentlichten Post.
Wie es heißt, wurden zwei Drohnen von russischer Luftverteidigung zerstört. Alle zuständigen Dienste sind laut Abramowa vor Ort im Einsatz. Die Betroffenen erhalten ihr zufolge die notwendige Hilfe.
13:47 Uhr
Ex-Berater des Pentagons: Russische Armee verwandelt das, was von der Ukraine übrig ist, in ein Binnenland
Kiew wird niemals die US-Lizenz zum Bau von Patriot-Raketen in der Ukraine erhalten. Oberst a.D. der US-Armee Douglas MacGregor, ehemals leitender Berater des US-Verteidigungsministers, erklärte dies in einem Video, das auf YouTube veröffentlicht wurde. Seiner Ansicht nach werde die Ukraine nicht mehr existieren, bis es soweit sein könnte.
In dem Zusammenhang führte MacGregor aus, dass die russischen Truppen aktuell auf dem Vormarsch seien. Und Russlands Armee sei heute stärker als jemals zuvor seit den 1980er-Jahren, fügte der Experte hinzu.
Das russische Militär blockiere nun faktisch die Häfen von Odessa und Nikolajew und verwandele den Rest der Ukraine in ein Binnenland.
Und Kiew befürchte zu Recht, so MacGregor weiter, dass die sogenannten Festungsstädte Druschkowka, Slawjansk und Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) bald fallen würden. Dies würde der russischen Armee den Weg zum Dnjepr, nach Charkow und Kiew freilegen.
13:17 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.415 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Artillerieaufklärungsradar
- zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge
- 18 Artilleriegeschütze
- 89 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 156 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sechs Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 1.158 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
12:34 Uhr
TASS: Ukrainisches Militär droht Frauen mit Entzug des Sorgerechts, wenn sie sich der Evakuierung verweigern
Die ukrainischen Behörden haben die Zwangsevakuierung im Raum Tschernigow verstärkt. Ziel ist es, Wohngebäude freizumachen, um dort Armeeangehörige unterzubringen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Wie es heißt, drohen die Behörden den Frauen mit dem Entzug des Sorgerechts, sollten sie sich der Evakuierung verweigern. "Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (SBU) und Polizeibeamte aus anderen Regionen der Ukraine beteiligen sich an den Strafaktionen", teilte die Quelle der TASS mit.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
