Liveticker Ukraine-Krieg – Rjabkow: Moskau sieht Annäherung der USA an antirussische EU-Politik

23.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Putin: Westen spricht von Krieg – Russland zur Antwort bereit

Russlands Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin bei seiner Rede vor Abgängern russischer Militärakademien. Georgssaal des Großen Kreml-Palastes, Moskau, 23. Juni 2026.Kreml Während die Führungsriegen des Westens einen Krieg gegen Russland planen, hält die Russische Föderation eine angemessene, schnelle und harte Antwort auf eine unmittelbare Aggression seitens der NATO bereit. Dies versicherte Präsident Putin den Abgängern russischer Militärakademien.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:55 Uhr
Gebiet Saporoschje: Mehrere Menschen bei ukrainischem Angriff verletzt
Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Energodar im Gebiet Saporoschje sind drei Menschen verletzt worden. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Maxim Puchow auf Telegram mit. Die Verletzten erlitten Minen- und Sprengverletzungen und erhielten umgehend die notwendige medizinische Versorgung. Laut Puchow arbeiten alle städtischen Dienste weiterhin im normalen Betrieb. Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki berichtet, dass bei einem ukrainischen Angriff ein Mitarbeiter des städtischen Versorgungsdienstes von Energodar getötet worden sei.
21:50 Uhr
Kiew setzt Terroranschläge gegen Zivilisten im Gebiet Belgorod fort
Bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf ein Fahrzeug im Dorf Alexandrowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf der Plattform Max mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen am Brustkorb, am Kopf und an der Schulter. Ein Rettungsteam brachte ihn ins Krankenhaus. Dort werde ihm jede notwendige medizinische Hilfe geleistet. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Zudem erlitt ein weiteres Auto Splitterschäden.
21:45 Uhr
Haubitze Msta-B zerstört Drohnenleitstand der ukrainischen Armee (Video)
Die Besatzung einer Haubitze vom Typ Msta-B des Truppenverbands Mitte hat einen Gefechtsstand zur Steuerung unbemannter Luftfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Die Aufnahmen stammen vom Frontabschnitt bei Dobropolje. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der gegnerische Drohnenleitstand durch präzisen Artilleriebeschuss getroffen und ausgeschaltet.
21:30 Uhr
Rjabkow: Moskau sieht Annäherung der USA an antirussische EU-Politik
Russland beobachtet nach eigenen Angaben eine Veränderung der US-Position im Ukraine-Konflikt. Dies erklärt der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow am Rande des internationalen Forums "Primakow-Lesungen". Moskau registriere alle Äußerungen von US-Präsident Donald Trump sowie anderer Vertreter der US-Regierung, so Rjabkow. Nach Ansicht des Diplomaten weicht Washington jedoch von den "grundlegenden Verständigungen" ab, die die Präsidenten Russlands und der USA vor knapp einem Jahr in Anchorage getroffen hätten.
Zugleich wirft Rjabkow Washington vor, sich der "aggressivsten antirussischen Politik" europäischer Verbündeter anzunähern – insbesondere der Linie Großbritanniens und Frankreichs. Auch die Rolle Deutschlands sowie der EU-Kommission kritisiert der Diplomat. Die europäischen Institutionen spielten dabei eine "zutiefst destruktive und gefährliche Rolle". Trotz dieser Kritik hoffe Moskau, dass die USA ihre Bemühungen um eine Lösung des Ukraine-Konflikts fortsetzen werden, so Rjabkow weiter.
"Wir führen einen Dialog mit den USA. Wir schätzen, dass die Regierung von Trump in der vergangenen Zeit nach Anchorage Anstrengungen unternommen hat und hoffentlich auch weiterhin unternehmen wird, eine vernünftige Lösung für die Sicherheitskrise im euroatlantischen Raum zu finden."
Im Zentrum dieser Krise stehe die Situation in der Ukraine, die nach Ansicht Moskaus ihre Ursachen in der "ungezügelten NATO-Osterweiterung" hat, fügt der Diplomat hinzu.
21:21 Uhr
Video: Russische Drohneneinheiten greifen Ziele der ukrainischen Armee an
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen von Einsätzen verschiedener Drohneneinheiten gegen Stellungen und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte auf Telegram.
Zu sehen sind unter anderem Angriffe auf Artilleriegeschütze und Feldmunitionslager im Gebiet Saporoschje, die Zerstörung von Fahrzeugen und eines Drohnenleitstands am Orechow-Abschnitt sowie Einsätze gegen ukrainische Drohnen und bodengestützte Robotersysteme bei Dobropolje.
Darüber hinaus griffen russische Drohnenbesatzungen Unterstände mit ukrainischen Soldaten an. Zum Abschluss zeigen die Aufnahmen die Zerstörung eines gegnerischen Pick-ups am Stadtrand von Kramatorsk.
21:11 Uhr
Schoigu: Schutz vor Drohnenangriffen soll weiter verbessert werden
Der Schutz vor Drohnenangriffen soll in Russland weiter ausgebaut werden. Diesem Thema widmeten die Behörden große Aufmerksamkeit, erklärt der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Sergei Schoigu nach einem Besuch in Indien.
"Es wird intensiv daran gearbeitet, neue Systeme zur Abwehr unbemannter Fluggeräte und neue Verteidigungslinien zu schaffen."
Die Lage werde sich mit der Umsetzung neuer Projekte und Systeme verbessern, zeigt sich Schoigu überzeugt. Zugleich räumt er ein, dass sich auch die gegnerischen Angriffssysteme weiterentwickeln.
"Wie Sie wissen, steht nichts still – auch der Gegner nicht. Wenn wir unser Schutzsystem verbessern, verbessert sich dort natürlich auch das Angriffssystem."
Nach Angaben Schoigus sind an den Maßnahmen zahlreiche staatliche Stellen und Unternehmen beteiligt. Dazu zählen unter anderem der russische Präsident, das Verteidigungsministerium, die Gouverneure sowie Vertreter der Industrie. Darüber hinaus wirkten mehrere Ministerien mit, darunter das Energie- und das Verkehrsministerium.
21:01 Uhr
Putin: Wegen aussichtsloser Lage an der Front intensiviert Kiew Angriffe auf zivile Objekte

Bei einem Arbeitstreffen mit der russischen Regierung appellierte der russische Präsident Wladimir Putin an die Minister, dass auch sie in der Verantwortung stehen, die derzeit schwierige Lage in den Griff zu bekommen.
Zwar betonte der russische Präsident Wladimir Putin, dass das Kiewer Regime angesichts der sich rapide verschlechternden Lage an der Front verstärkt Attacken gegen zivile Objekte durchführt, was "natürlich" in den Verantwortungsbereich des Verteidigungsministeriums und anderer Sicherheitsbehörden fällt.
Aber angesichts der Konsequenzen dieser Angriffe für die Energieversorgung und die Tourismussaison, "was uns über verschiedene Kanäle sehr direkt mitgeteilt wird", so Putin, "muss die Regierung der Russischen Föderation zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Folgen solcher Handlungen zu minimieren und letztlich zu beseitigen."
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:00 Uhr
Putin: Kiews Terrorangriffe können Lage an der Front nicht beeinflussen
Die Angriffe Kiews könnten die Situation an der Front nicht verändern. Dies erklärte der russisch Präsident Wladimir Putin bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern.
"All diese im Grunde terroristischen Angriffe verändern die Ereignisse an der Front und an der Kontaktlinie nicht und können sie auch nicht beeinflussen."
Die russischen Streitkräfte würden weiterhin "einen Ort nach dem anderen und ein Gebiet nach dem anderen befreien". Zugleich erklärt der Präsident, die ukrainischen Streitkräfte würden "ein Gebiet nach dem anderen verlieren". Russland werde seine Offensive in allen Richtungen fortsetzen und sich dabei auf die Stabilisierung der Wirtschaft sowie militärische Erfolge stützen.
Putin äußert sich dabei auch zu den jüngsten Angriffen auf einen Bus mit Kindern aus Weißrussland sowie auf ein Studentenwohnheim in Starobelsk. Die ukrainische Seite führe solche Angriffe aus, um den Eindruck einer stärkeren Verhandlungsposition zu erwecken, so der russische Präsident.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

