Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

2.07.2026 11:59 Uhr
11:59 Uhr
Peskow äußert sich zu Medienberichten über mögliche Präsidentschaftswahlen in der Ukraine
Der Kreml hat die jüngsten Medienberichte gesehen, wonach Präsidentschaftswahlen in der Ukraine angeblich nicht ausgeschlossen seien, hat aber noch keine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema gehört. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.
"Informationen, die das Wort 'angeblich' enthalten, möchten wir nicht kommentieren. Aber wir haben tatsächlich Medienberichte gesehen, wonach [Präsidentschafts-]Wahlen in der Ukraine nicht ausgeschlossen sind und dass irgendwelche Treffen zu diesem Thema stattfinden."
11:17 Uhr
Russisches Militär trifft fünf Militärbetriebe in Kiew
Infolge eines massiven Schlages haben die russischen Streitkräfte fünf Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes in der ukrainischen Hauptstadt getroffen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.
Nach Angaben der Behörde wurde ein Werk in Kiew getroffen, das Leitsysteme für die bodengestützten Langstreckenraketen vom Typ Flamingo herstellt. Es handelt sich um den Militärbetrieb Radioniks, der auch Systeme für die Raketen vom Typ Fire Point-7, Fire Point-9, Neptune-MD sowie für Flugabwehrlenkraketen entwickelt. Die Ausrüstung, die bei diesem Unternehmen hergestellt wird, hat "direkte Auswirkungen auf die Kampffähigkeiten der ukrainischen Luftstreitkräfte und ihre Fähigkeit, Luftverteidigungssysteme zu bekämpfen", heißt es in der Erklärung.
Zu weiteren getroffenen Militärbetrieben zählen:
- das Werk ATLON AVIA, das die ukrainischen Streitkräfte unter anderem mit Drohnen vom Typ An-196 Ljuty und Magura UA versorgt,
- das Antonow-Flugzeugindustriewerk, das Militärflugzeuge sowie Drohnen vom Typ An-196 Ljuty entwickelt und produziert,
- das Kiewer Radiowerk, das Zielsysteme für alle Arten von in der Ukraine hergestellten Panzern und Schützenpanzern modernisiert,
- das Industrieunternehmen Kiew-25, das das elektronische Kampfführungssystem Lima herstellt und lagert.
Darüber hinaus wurden infolge der Attacke auf Kiew ein Transport- und Logistikzentrum Tschaika für Drohnenlagerung, ein Treibstoff- und Schmierstofflager Kiew-3, das die Militäreinheiten der Kiewer Garnison mit Dieselkraftstoff versorgt, sowie mehrere Gasverteilungsstationen, die den Betrieb von Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes gewährleisten, getroffen.
10:38 Uhr
Sieben ukrainische Kämpfer bei Nowosjolowka gefangen genommen
Zwei russische Soldaten haben sieben ukrainische Kämpfer bei der Siedlung Nowosjolowka im Gebiet Dnjepropetrowsk gefangen genommen. Dies erklärte ein Schütze des Truppenverbandes Ost mit dem Rufnamen Belyj gegenüber TASS.
"Vor Kurzem haben meine Kameraden sieben Männer gefangen genommen. Zwei unserer Soldaten haben sieben gegnerische Soldaten gefangen genommen. Sie sind buchstäblich an den Stützpunkt herangegangen, haben ein paar Schüsse abgegeben und gesagt: 'Gebt auf!' Der Gegner war moralisch deprimiert. Er hat sich ergeben."
Am 28. Juni meldete das russische Verteidigungsministerium die Befreiung der Ortschaft Nowosjolowka.
09:56 Uhr
Mehrere Zivilisten binnen 24 Stunden im Gebiet Kursk verletzt
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 113 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 158 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 13 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Infolge der Attacken auf die Stadt Rylsk wurden sechs zivile Einwohner verletzt.
Zu Schaden kamen ein Privathaus und zwei Fahrzeuge.
09:13 Uhr
Zivilist bei Drohnenangriff auf Gebiet Nischni Nowgorod getötet
Ein Zivilist kam bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf dem Gebiet Nischni Nowgorod ums Leben. Vier weitere Personen wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region, Gleb Nikitin, mitteilte. Sie werden medizinisch versorgt.
Trümmer einer Drohne haben eine Industrieanlage und mehrere Wohnhäuser beschädigt. Die Luftverteidigung hat in der Nacht insgesamt 30 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen, so der Gouverneur.
08:39 Uhr
Lantratowa: Moskau und Kiew arbeiten an einem weiteren Gefangenenaustausch
Russland und die Ukraine führen Gespräche über einen weiteren Gefangenenaustausch, erklärte Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa gegenüber Iswestija.
"Die Arbeit an den Austauschen läuft weiter. Ich hoffe, dass bald ein weiterer Austausch stattfinden wird. Wir können aus Sicherheitsgründen keine Termine und Details im Voraus bekannt geben. Es besteht jedoch Kontakt, Listen werden erstellt, die Arbeit läuft, und ich hoffe auf ein baldiges Ergebnis."
07:56 Uhr
Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

Symbolbild: Ein russischer Su-34-JagdbomberWalentin Kapustin / Sputnik Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf zivile Infrastruktur auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven Schlag mit hochpräzisen, weitreichenden luft-, boden- und seegestützten Waffen und Kampfdrohnen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag mit.
Infolge der Attacken wurden Militärbetriebe und Objekte des Brennstoff- und Energiekomplexes in der Stadt Kiew und im Gebiet Kiew beschädigt. Darüber hinaus wurde die Infrastruktur der Militärflugplätze in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Poltawa, Tscherkassy, Tschernigow und Kiew getroffen.
07:15 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 327 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Saratow, Tambow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
1.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Syrski: "Putin prüft Optionen für Offensiven auf Kiew"

In einem am 30. Juni 2026 veröffentlichten Interview für den ukrainischen Fernsehsender TSN hat der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, erklärt, dass der russische Präsident Wladimir Putin den russischen Generalstab angewiesen habe, "verschiedene Optionen für eine Offensive auszuarbeiten, darunter auch die Einnahme von Kiew."
Eine dieser Optionen, die angeblich geprüft würden, soll "auch von weißrussischem Territorium ausgehen." Syrski bezweifelte jedoch, dass Minsk "das eigene Staatsgebiet dafür nutzen und sich einmischen" werde.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

