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Liveticker Ukraine-Krieg: Slowakei droht mit Veto gegen neue Russland-Sanktionen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Slowakei droht mit Veto gegen neue Russland-Sanktionen
  • 16.04.2026 17:44 Uhr

    17:44 Uhr

    "Gegner als Informanten nutzen" – Russische Soldaten stürmen ukrainischen Unterstand

    Soldaten der russischen Armee gelang es, eine gefährliche Operation durchzuführen. Sie hatten den Auftrag, einen Stützpunkt des Gegners zu erobern – wobei es vor allem darum ging, die Soldaten der ukrainischen Armee gefangen zu nehmen und als Informanten zu nutzen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:30 Uhr

    Russland meldet Abschuss von 48 ukrainischen Drohnen

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr 48 ukrainische Starflügglerdrohnen abgeschossen. Betroffen waren demnach die Gebiete Belgorod, Brjansk und Kursk sowie das Schwarze Meer.

  • 17:14 Uhr

    Slowakei droht mit Veto gegen neue Russland-Sanktionen

    Die Slowakei ist bereit, ein neues Sanktionspaket der EU gegen Russland zu blockieren. Dies berichtet die Zeitung Denník Nсо unter Berufung auf Außenminister Juraj Blanár.

    Demnach wolle Bratislava den 20. Sanktionspakt so lange aufhalten, bis es Garantien für die Wiederaufnahme der Lieferungen über die Pipeline "Druschba" erhält. Die Förderung durch die Leitung war zuvor von Kiew gestoppt worden. Das Blatt zitierte Blanár:

    "Die Slowakei ist bereit, ein neues Sanktionspaket gegen Russland zu blockieren, wird sich jedoch nicht gegen einen Kredit für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro stellen."

    Nach seinen Worten werde die Republik die Sanktionen so lange blockieren, bis verbindliche Zusagen zur Wiederinbetriebnahme der Pipeline vorliegen.

  • 16:53 Uhr

    Nach Drohnenangriff auf Tuapse: Abgeordneter fordert "härtere Schläge"

    Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Tuapse hat der Duma-Abgeordnete Andrei Kolesnik zu entschlosseneren Gegenmaßnahmen aufgerufen. In einem Gespräch mit Lenta.ru erklärte er, Russland müsse härter auf solche Angriffe reagieren und auch die Sicherheitsdienste stärker einbinden.

    Nach Einschätzung des Abgeordneten könnten ukrainische Militärs versucht haben, den Hafen oder eine Ölraffinerie in Tuapse anzugreifen. Das Ziel solcher Attacken sei es, die russische Wirtschaft zu schwächen und die Bevölkerung einzuschüchtern. Kolesnik betonte, der Ölhandel sei ein wichtiger Bestandteil des Haushalts, weshalb strengere Maßnahmen notwendig seien.

    "Die Angriffe können von unserem Territorium aus erfolgen, von mobilen Plattformen – Lastwagen, vorbeifahrenden, als zivil getarnten Schiffen. Alle Strukturen müssen sich ernsthaft damit befassen, nicht nur die Streitkräfte. Möglicherweise sollten auch die Geheimdienste, die für Spionageabwehr und Terrorbekämpfung zuständig sind, zusätzliche Mittel erhalten."

  • 16:29 Uhr

    "Gute Nacht, europäische Partner" – Medwedew warnt Rom und Kiew wegen Drohnendeal

    Der ukrainische Präsident Selenskij ist am Mittwoch zu einem Staatsbesuch nach Rom gekommen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz kündigte die italienische Regierungschefin eine enge Zusammenarbeit in der Rüstungsbranche beider Länder an:

    "Italien ist insbesondere sehr daran interessiert, eine gemeinsame Produktion vor allem im Bereich der Drohnen aufzubauen."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:15 Uhr

    Matwijenko: Erdoğan schlägt Istanbul als Austragungsort für Ukraine-Gespräche vor

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat Istanbul als Austragungsort für die Fortsetzung der Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vorgeschlagen. Dies erklärte die Vorsitzende des russischen Föderationsrats, Walentina Matwijenko, nach einem Treffen mit dem türkischen Staatschef.

    "Wir haben die Ukraine-Verhandlungen besprochen. Der geehrte Präsident der Türkei hat erneut Istanbul als Ort für die Fortsetzung der Gespräche vorgeschlagen. Sie nehmen eine ausgewogene Position ein."

  • 15:52 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilisten verletzt bei ukrainischen Drohnenangriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, erlitten zwei Zivilisten Verletzungen bei ukrainischen Attacken auf die Region. Dies meldete der Politiker auf Telegram.

    Ein Mann wurde bei einem Drohnenangriff auf das Dorf Potschajewo verwundet. Bei ihm wurden eine Minenexplosionsverletzung sowie Splitterverletzungen an Brust, Arm und Bein diagnostiziert.

    Gladkow zufolge wurde eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff auf einen Dienstbus verletzt. Sie hat ein Krankenhaus in der Stadt Belgorod aufgesucht. Die Ärzte haben bei ihr ein Barotrauma sowie mehrere Splitterverletzungen an den Beinen diagnostiziert.

  • 15:33 Uhr

    Experte: Ukraine-Konflikt wird zunehmend automatisiert

    Der Militäranalyst Wladislaw Schurygin hat sich zu einer Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij geäußert. Dieser hatte behauptet, Roboter hätten russische Stellungen im Gebiet der militärischen Sonderoperation eingenommen.

    Im Gespräch mit Tsargrad.tv zeigte sich Schurygin davon nicht überrascht. Seiner Einschätzung nach entwickelt sich der Ukraine-Konflikt zunehmend in Richtung ferngesteuerter Systeme.

    "Die Gegner versuchen, so viele Innovationen wie möglich einzuführen. Es gibt Versuche, künstliche Intelligenz zu nutzen, Schwarmintelligenzsysteme zu schaffen sowie maschinelles Sehen und Gedächtnis einzusetzen. All das wird maximal getestet und genutzt, und jede Seite versucht, sich einen Vorteil zu verschaffen."

    Zugleich erinnerte er daran, dass die Ukraine ein Gebiet sei, auf dem der Westen seine modernen Systeme erprobe.

    Am 13. April hatte Selenskij erklärt, die ukrainischen Streitkräfte hätten angeblich "erstmals in der Geschichte" russische Positionen ausschließlich mit unbemannten Plattformen eingenommen. Dabei habe es sich um bodengestützte Robotersysteme und Drohnen gehandelt. Konkrete Angaben zu den eingenommenen Gebieten machte er nicht.

  • 15:12 Uhr

    Zwei Tote und drei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo wirft der Führung in Kiew weitere "barbarische" Verbrechen gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson vor. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken zwei Zivilisten ums Leben gekommen, weitere drei seien verletzt worden. So sei in der Ortschaft Winogradow eine 63 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ein 65 Jahre alter Mann habe ein Explosionstrauma und zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Bei einer Drohnenattacke auf ein Auto sei eine 74 Jahre alte Einwohnerin der Stadt Kachowka getötet worden. In der Ortschaft Radensk habe ein 50 Jahre alter Mann Verletzungen erlitten. In der Ortschaft Solonzy sei ein 42 Jahre alter Fahrer auf eine Mine aufgefahren und habe dabei einen Knochenbruch und ein Explosionstrauma erlitten.   

    Saldo berichtet darüber hinaus über Sachschäden. In der Ortschaft Kostogrysowo sei ein Wohnhaus beschädigt worden. In der Siedlung Nikolajewka seien mehrere Autos zu Schaden gekommen. Außerdem habe der Gegner Aljoschki, Golaja Pristan, Obrywka, Radensk und Staraja Sburjewka unter Beschuss genommen und mehr als ein Dutzend Ortschaften mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen.

  • 14:55 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Tanker im russischen Hoheitsgewässer an – Kapitän verletzt

    Nach der massiven ukrainischen Drohnenattacke auf die Region Krasnodar hat das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation eine strafrechtliche Untersuchung wegen Terrorismus eingeleitet. In einer entsprechenden Erklärung gab die Behördensprecherin Swetlana Petrenko darüber hinaus weitere Einzelheiten des nächtlichen Angriffs auf die russische Schwarzmeerküste bekannt. Ihr zufolge sei ein Tankschiff mit Drohnen attackiert worden, das unter Liberias Flagge im russischen Hoheitsgewässer unterwegs gewesen sei. Der Kapitän, der ein türkischer Bürger sei, habe Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Zuvor hatte Gouverneur Weniamin Kondratjew auf Telegram geschrieben, dass im Schwarzmeer-Hafen Noworossijsk ein ziviles Schiff in Brand geraten sei. Das Feuer sei schnell gelöscht worden. Ein Mensch habe Verletzungen erlitten.  

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.