Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär setzt Neutralisierung des Gegners in Krasny Liman fort

8.07.2026 18:43 Uhr
18:43 Uhr
Kommandeur: Einwohner von Krasny Liman erwarten Befreiung durch russische Soldaten
Die Zivilisten in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) erklärten im Gespräch mit russischen Soldaten, sie warteten auf die Befreiung der Stadt durch das russische Militär. Die russischen Soldaten versorgen die Einwohner mit Lebensmitteln und Wasser. Dies teilte ein Kommandeur mit dem Rufnamen Tobol, der im Truppenverband West kämpft, gegenüber den Staatsmedien mit.
Laut den Zivilisten hätten ihnen die ukrainischen Soldaten, als sie in der Ortschaft stationiert gewesen seien, Wasser, Lebensmittel und sogar Haushaltsgeräte weggenommen.
"Selbstverständlich helfen wir", sagte der Offizier. Das russische Militär unterstütze die örtliche Bevölkerung kontinuierlich vor Ort.
18:18 Uhr
Trump: USA könnten Flugverbotszone über Ukraine nach Beilegung des Konflikts einrichten
US-Präsident Donald Trump hat bei dem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij in Ankara angegeben, die Vereinigten Staaten von Amerika könnten die Schließung des Luftraums über der Ukraine als Sicherheitsgarantie gewährleisten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Weitere Aussagen von Trump russischen Medienberichten zufolge lauteten:
- Die USA könnten der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung von Patriot-Flugabwehrraketensystemen erteilen. "So können Sie sich nicht beschweren, dass wir nicht genügend davon liefern", fügte Trump hinzu.
- Die Beilegung des Konflikts in der Ukraine erfordert möglicherweise keine Sicherheitsgarantien für das Land.
- Laut Trump plane er ein Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am heutigen Mittwoch. "Ich spreche oft mit Präsident Putin. Er will den Krieg beenden."
- Moskau und Kiew haben bedeutende Fortschritte bei der Konfliktlösung erzielt. Beide Seiten wollen Frieden.
17:51 Uhr
Abkommen zur gemeinsamen Drohnenproduktion zwischen Kiew und Berlin unterzeichnet
Am Mittwoch gab der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga auf der Plattform X bekannt, dass er und der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius ein Abkommen zur gemeinsamen Produktion von BARS-Drohnen unterzeichnet haben.
Dank der Zusammenarbeit der ukrainischen und deutschen Verteidigungsministerien wurde die Vereinbarung im Rahmen der Initiative "Build with Ukraine" erzielt. Laut Sibiga wird die deutsche Seite die Produktion der Drohnen in der ersten Projektphase finanzieren.
"Alle hergestellten Produkte werden an die ukrainischen Streitkräfte geliefert."
17:29 Uhr
Lawrow: Europa hält Wirtschaft mit Rüstungsausgaben "über Wasser"

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat auf das Streben der europäischen Staaten nach einer totalen Militarisierung hingewiesen. Er warf Deutschland vor, in Nostalgie nach jenen Zeiten zu schwelgen, als es ganz Europa unter Nazi-Fahnen vereinte. Die Rolle des "Fahnenträgers" habe nun Wladimir Selenskij übernommen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
16:52 Uhr
LVR-Chef meldet Verletzte bei fortgesetzten ukrainischen Drohnenangriffen
Seit Dienstag führen ukrainische Kämpfer weiterhin chaotische Angriffe auf Ortschaften in der Volksrepublik Lugansk durch. Der Gegner greift Zivilisten und zivile Infrastruktureinrichtungen mit unbemannten Fluggeräten an. Der Republikchef Leonid Passetschnik gibt das auf der Plattform Max bekannt.
Laut dem Beamten wehren die mobilen Feuergruppen fortgesetzte Drohnenattacken ab. Es seien mittlerweile 70 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen worden.
Wie Passetschnik weiter mitteilt, griffen Kiewer Kräfte einen Milchtanker, einen zivilen Lkw sowie einen Pkw auf den Straßen mit Drohnen an. Infolgedessen seien drei Fahrer verletzt worden.
16:27 Uhr
AKW Saporoschje: Ukrainische Armee versucht, Energodar durch Angriffe auf Zufahrtsstraßen zu blockieren
Die ukrainischen Truppen beschießen zivile Fahrzeuge und verminen die Zufahrtsstraßen zu Energodar, der Satellitenstadt des AKW Saporoschje. Ziel ist es, die Stadt zu blockieren. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW, gegenüber TASS mit.
"Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre systematischen Beschüsse von Energodar fort, greifen regelmäßig Wohngebiete und zivile Fahrzeuge an und verminen die Zufahrtsstraßen zur Stadt. Diese Aktionen zielen darauf ab, den Verkehr maximal zu behindern und eine faktische Blockade der Atomstadt zu errichten."
15:56 Uhr
Peskow: Moskau warnte Ankara vor Kiews Angriffen auf Energieanlagen
Russland hat die Türkei wiederholt auf Kiews anhaltende Versuche aufmerksam gemacht, die Infrastruktur der Pipelines TurkStream und Blue Stream anzugreifen. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.
"Wir haben unsere türkischen Kollegen wiederholt auf die äußerst gefährlichen Aktivitäten des Kiewer Regimes und die ständigen Versuche hingewiesen, die Objekte der Energieinfrastruktur anzugreifen, die den Gastransport über Blue Stream und TurkStream gewährleisten."
15:31 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.450 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Schützenpanzer
- ein Flugabwehrraketensystem vom Typ Rapid Ranger aus britischer Produktion
- fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung
- neun gepanzerte Kampffahrzeuge
- zehn Artilleriegeschütze
- 71 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 157 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung acht Lenkbomben und 903 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
15:06 Uhr
Gebiet Kursk: Zwei Erwachsene und Kind verletzt bei Angriff auf Tankstelle
Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Tankstelle im Gebiet Kursk wurden eine schwangere Frau, ihr zweijähriger Sohn und ein Mann verletzt, wie der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, mitteilte. Sie werden alle ins Regionalkrankenhaus in Kursk gebracht. Er fügte hinzu, dass die Tankstelle selbst keine ernsthaften Schäden erlitten hat.
"Der Gegner greift absichtlich unsere Infrastruktur an, um die Bevölkerung ohne Treibstoff zurückzulassen. Gemeinsam mit den Tankstellenbesitzern werden wir die Sicherheit der Energieanlagen stärken."
14:40 Uhr
FSB nimmt zwei Agenten ukrainischer Geheimdienste auf der Krim fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei russische Staatsangehörige, Jahrgänge 1991 und 1996, auf der Krim festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der Behörde mit. Die beiden Männer werden der Zusammenarbeit mit Kiew verdächtigt.
Wie es heißt, sollen sie den Kontakt mit Mitarbeitern der ukrainischen Geheimdienste über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben. Auf ihre Anweisung hätten die Festgenommenen Informationen über die Stationierungsorte von russischen Einheiten in der Zone der militärischen Sonderoperation, russisches Militärpersonal, den Standort von Luftverteidigungssystemen auf der Halbinsel gesammelt. Darüber hinaus hätten sie die Folgen ukrainischer Angriffe auf russisches Territorium festgehalten. Diese Daten sollen sie dann der ukrainischen Seite übermittelt haben.
Gegen den Agenten wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
