Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen neutralisieren gegnerische Reserven in Saporoschje

8.09.2026 13:10 Uhr
13:10 Uhr
Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen zur Einnahme von Dolgenkoje und Beresniki
Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die zeigen, wie Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Ortschaften Dolgenkoje und Beresniki im Gebiet Charkow übernommen haben. Die Videos zeigen den Einsatz von Rohr- und Raketenartillerie sowie Mörsertrupps des Verbandes und Operatoren von Kampfdrohnen, die gegnerische gepanzerte Kampffahrzeuge zerstören.
12:41 Uhr
Zwei Tote bei ukrainischem Angriff auf die Teilrepublik Krim
Bei einem ukrainischen Angriff auf die Teilrepublik Krim sind zwei Personen ums Leben gekommen, während eine weitere Person verletzt wurde. Das teilte der Republikchef Sergei Aksjonow auf der Plattform Max mit:
"Bei einem weiteren feindlichen Angriff auf die Teilrepublik Krim gibt es leider Opfer. Im Bezirk Simferopol kamen zwei Menschen ums Leben, ein weiterer wurde verletzt."
Aksjonow sprach den Angehörigen der Todesopfer sein Beileid aus und wünschte dem Verletzten baldige Genesung. Er betonte, die Behörden würden jede notwendige Hilfe leisten.
12:15 Uhr
Russischer Militärarzt: 40 Prozent der gegnerischen Soldaten schwer erkrankt
Der russische Militärchirurg mit dem Rufzeichen "Raspator" sagte der russischen Nachrichtenagentur TASS, rund 40 Prozent des Personals der ukrainischen Streitkräfte litten unter ernsten gesundheitlichen Problemen, häufig Tuberkulose, Diabetes oder Bronchialasthma. Da gesunde Rekruten zunehmend fehlten, würden praktisch alle genommen – auch Drogenabhängige, so der Chirurg.
11:41 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Im Gebiet Charkow erweitern Einheiten des Truppenverbandes Nord den äußeren Ring der Einkesselung. Dabei wurde die Ortschaft Dolgenkoje unter Kontrolle gebracht. Der innere Ring zieht sich weiter zusammen, und die Ortschaft Beresniki ist ebenfalls unter russische Kontrolle übergegangen.
Innerhalb des Kessels wurden gegnerische Einheiten bei Malaja Woltschja, Warwarowka, Busowo und Nefedowka geschlagen. Die Verluste des Gegners beliefen sich dort auf bis zu 30 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Quads und drei Drohnenleitstellen. Sämtliche Ausbruchsversuche aus der Einkesselung wurden unterbunden.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden binnen 24 Stunden insgesamt rund 1.285 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- neun gepanzerte Kampffahrzeuge
- 67 Fahrzeuge
- drei Artilleriegeschütze
- fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung
Die operativ-taktische Luftfahrt, Kampfdrohnen sowie Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte schlugen Objekte der von den ukrainischen Streitkräften genutzten Transport- und Logistikinfrastruktur, Munitionslager sowie vorübergehende Stützpunkte ukrainischer bewaffneter Formationen und ausländischer Söldner in 148 Bereichen.
Die russische Luftabwehr fing 12 Lenkbomben, ein Geschoss des US-amerikanischen Mehrfachraketenwerfersystems HIMARS und 713 Starrflüglerdrohnen ab.
11:09 Uhr
Ukrainischer Angriff auf Tankstelle im Gebiet Brjansk fordert ein Todesopfer
Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Tankstelle in der Stadt Starodub im Gebiet Brjansk angegriffen. Der interimistische Gouverneur des Gebiets, Jegor Kowaltschuk, schrieb auf der Plattform Max:
"Die ukrainischen Streitkräfte haben die Tankstelle in Starodub angegriffen. Ein 39-jähriger Mann starb noch vor Ort an seinen Verletzungen. Drei weitere Menschen wurden verletzt und erhielten medizinische Hilfe. Den Angehörigen und Nahestehenden des Verstorbenen mein aufrichtiges Beileid. Die Familie wird jede notwendige Hilfe und Unterstützung erhalten."
Nach Angaben Kowaltschuks wurden bei dem Angriff ein Vordach und die Verglasung zweier Verwaltungsgebäude sowie drei Fahrzeuge beschädigt.
10:41 Uhr
Russische Streitkräfte greifen ukrainische Rüstungsbetriebe und Hafenanlagen an
Russische Streitkräfte haben in der Nacht einen massiven Schlag mit präzisionsgelenkten Waffen boden-, luft- und seegestützter Systeme sowie mit weitreichenden Kampfdrohnen gegen militärische Ziele in der Ukraine geführt, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
In Kiew selbst wurden unter anderem ein Werk für Bestandteile von Aufklärungs- und Kampfdrohnen, ein Betrieb zur Fertigung von Gefechtsteilen für den Marschflugkörper FP-5 Flamingo sowie für Langstreckendrohnen des Typs FP-2 der Firma Fire Point, ein Werk für Komponenten der Mitteldistanz-Kampfdrohne Hornet sowie ein Lager- und Handelskomplex der Firma Ukrspecsystems, auf dessen Gelände Aufklärungsdrohnen vom Typ Shark sowie Mitteldistanz-Kampfdrohnen montiert und gelagert werden, getroffen.
Im Gebiet Kiew wurden ein Drohnenwerk in Belaja Zerkow (dort wurden die Drohnen TRX mit einer Reichweite von 450 Kilometern entwickelt und getestet), das Logistikzentrum Chimtransagro im Ort Schkarowka sowie das Logistikzentrum R-Plast in Belaja Zerkow getroffen. Zudem wurden der Luftwaffenstützpunkt Wasilkow, ein Treibstofflager bei Borispol und ein Aufklärungszentrum des ukrainischen Geheimdienstes SBU in Marchalewka beschädigt.
Getroffen wurden auch Anlagen im Hafen Tschernomorsk im Gebiet Odessa, die zur Entladung militärischer Fracht genutzt wurden, sowie ein Tanker mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte.
In der Stadt Odessa wurden außerdem eine Drohnenmontagehalle samt Lager sowie das Umspannwerk Dnestrowskaja getroffen, das für die Stromversorgung ukrainischer Häfen zuständig ist.
10:17 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff auf Saratow: Zehn Verletzte, darunter 3 Kinder
Der Gouverneur des Gebiets Saratow, Roman Bussargin, teilt auf der Plattform Max mit, dass das Gebiet von den ukrainischen Streitkräften angegriffen wurde. Infolge des Drohnenangriffs wurden 10 Menschen, darunter drei Kinder, verletzt. Der Gouverneur erklärte:
"Sechs Personen wurden ins Krankenhaus gebracht, es besteht keine Lebensgefahr. Allen wurde die notwendige medizinische Hilfe geleistet."
Außerdem wurden mehrere Häuser beschädigt. Für die betroffenen Anwohner sei laut Gouverneur eine Notunterkunft eingerichtet worden.
09:53 Uhr
Russische Streitkräfte treffen zwei gegnerische Drohnenleitstände im Gebiet Donezk
Operateure des Truppenverbands Süd haben zwei Leitstände für ukrainische Drohnen im Gebiet Donezk zerstört.
Im Dorf Kondratowka, das zur Stadtgemeinde Druschkowka gehört, hatten sich ukrainische Drohnenoperateure in einem verlassenen Einfamilienhaus eingerichtet, das durch einen FPV-Drohnenangriff getroffen wurde.
In der Siedlung Alexejewo-Druschkowka wurde ein weiterer getarnter Leitstand im Keller eines Mehrfamilienhauses entdeckt und mit zwei Drohnenangriffen ausgeschaltet.
09:21 Uhr
Ukraine greift in der Nacht Gebiet Belgorod an: Ein Toter und vier Verletzte
Der amtierende Gouverneur des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, teilt auf der Plattform Max mit, dass die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Belgorod in den vergangenen 24 Stunden 112 Mal angegriffen haben. In der Mitteilung heißt es weiter:
"Zu unserem großen Bedauern kam bei einem gezielten Angriff der ukrainischen Streitkräfte im Bezirk Graiworon ein Zivilist ums Leben. Außerdem wurden in den Bezirken Belgorod, Graiworon, Krasnaja Jaruga und Schebekino vier Menschen verletzt. Nach Einschätzung der Ärzte befinden sich alle in einem Zustand mittlerer Schwere. Die notwendige medizinische Hilfe wird geleistet."
Zudem haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Belgorod siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern angegriffen, einmal wurden Sprengsätze von einer Drohne abgeworfen. Über dem Gebiet wurden 130 ukrainische Drohnen abgeschossen oder elektronisch niedergekämpft.
08:47 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört binnen einer Nacht 384 ukrainische Drohnen
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Luftabwehr in der Nacht auf den 8. September insgesamt 384 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und über dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört hat.
Betroffen waren demnach zwischen 20:00 Uhr am 7. September und 08:00 Uhr (Moskauer Zeit) am 8. September die Gebiete Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Lipezk, Tambow, Orjol, Rostow, Saratow und Smolensk, die Region Moskau, die Region Krasnodar sowie die Teilrepublik Krim.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.