Liveticker Ukraine-Krieg: FSB vereitelt von Kiew organisierten Terroranschlag auf Sicherheitsbeamte

23.06.2026 09:59 Uhr
09:59 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 70 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 97 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte zerstörten 76 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen. Infolge der Angriffe kam eine Zivilistin ums Leben, eine weitere wurde verletzt.
09:13 Uhr
Russische Diplomatin: Waffenlieferungen an Kiew werden Lage nicht verändern
Westliche Waffenlieferungen an die Ukraine können die Lage an der Front nicht verändern. Dies erklärte Anna Jewstignejewa, stellvertretende Ständige Vertreterin Russlands bei der UNO, während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine.
"Russland wird die Aufgaben der militärischen Sonderoperation weiterhin konsequent erfüllen. Weder westliche Waffenlieferungen noch Sanktionen oder Druck auf Russland können die Lage an der Front verändern. Die Ziele der Sonderoperation werden in vollem Umfang erreicht, und alle Bedrohungen für Russlands Sicherheit werden beseitigt."
08:30 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium teilte am Morgen mit, dass die Luftabwehr insgesamt 143 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk, Rostow und Astrachan, den Regionen Stawropol und Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.
07:47 Uhr
Von Kiew organisierter Terroranschlag auf Sicherheitsbeamte in Pjatigorsk vereitelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat gemeinsam mit dem Ermittlungskomitee einen Doppelterroranschlag auf Sicherheitsbeamte in der Stadt Pjatigorsk in der Region Stawropol verhindert. Dies teilte der Pressedienst des FSB mit. Zwei Frauen, die im Auftrag Kiews Sprengsätze nach Pjatigorsk transportiert hatten, wurden festgenommen.
Laut FSB wurde zunächst eine Frau, Jahrgang 2006, in der Nähe eines Polizeigebäudes in Pjatigorsk festgenommen. In ihrem Rucksack wurde ein selbst gebauter Sprengsatz mit einer Sprengkraft von etwa zwei Kilogramm TNT gefunden.
Daraufhin wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und die Suche nach möglichen Komplizen begonnen. Infolgedessen wurde eine weitere Frau, Jahrgang 1979, in der Nähe des selben Polizeigebäudes festgenommen. Sie beabsichtigte, auf Anweisung der ukrainischen Kontaktpersonen einen ähnlichen Sprengsatz zum Ort der ersten Explosion zu bringen, "während die Ermittlungsgruppe noch im Einsatz war".
Die beiden Sprengsätze wurden entschärft.
Nach Angaben des FSB planten die ukrainischen Geheimdienste, diese Frauen als Selbstmordattentäterinnen einzusetzen. Die beiden Festgenommenen haben ein Geständnis abgelegt, dass sie auf Anweisung von Vertretern der ukrainischen Geheimdienste gehandelt haben, ohne zu wissen, dass sie als Selbstmordattentäterinnen eingesetzt werden würden."
22.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Deutscher Botschafter provoziert zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Alexander Graf Lambsdorff, deutscher Botschafter in Russland.Urheberrechtlich geschützt Der deutsche Botschafter provoziert mit einer zynischen Videobotschaft zum 85. Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion. Er wäscht die Ukraine von ihrer Schuld rein und leugnet die Verantwortung Deutschlands für die Entwicklung hin zum Ukraine-Krieg. Er legt damit deutsche Bösartigkeit offen.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Gert Ewen Ungar.21:44 Uhr
Zwei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen in Belgorod und bei Anapa verletzt
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod und in der Region Krasnodar sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilten die regionalen Krisenstäbe mit. In Schebekino im Gebiet Belgorod traf eine FPV-Drohne ein Gewerbeobjekt. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen im Gesicht und am Arm. Er wurde im Krankenhaus behandelt und wird nun ambulant weiter versorgt. In Supsech bei Anapa in der Region Krasnodar wurde eine 58-jährige Frau verletzt, als Trümmer abgeschossener Drohnen in einem Wohngebiet niedergingen. Sie erlitt eine Splitterverletzung und erhielt medizinische Hilfe.
21:35 Uhr
Medien: Polens größter Gegner ist nicht Moskau, sondern Kiew
Der Streit zwischen Polen und der Ukraine um die Verherrlichung von Persönlichkeiten der OUN habe gezeigt, dass Warschaus größter Gegner nicht Moskau, sondern Kiew sei. Dies schreibt die polnische Zeitung Myśl Polska.
"Die Ukraine hat ihre Wahl getroffen. Sie hat bewiesen, dass gerade wir Polen für sie immer der Hauptfeind waren – sogar mehr als die Russen. Uns bleibt nur, daraus die offensichtlichen Schlussfolgerungen zu ziehen."
Der Autor vertritt die Ansicht, dass der Ukraine-Konflikt früher oder später mit einer Niederlage Kiews enden werde. An Polens Südostgrenze werde dann weiterhin eine "korrupte oligarchische Macht" bestehen, die mit fragwürdigen internationalen Einflussgruppen verbunden sei. Hinzu komme eine große ukrainische Armee, die überwiegend aus demoralisierten Soldaten bestehe. Unter diesen Umständen könne Polen sehr schnell vom Unterstützer und Verbündeten zum Opfer des Kiewer Regimes werden.
"Anstatt die polnische Armee auf einen mythischen Krieg mit Russland vorzubereiten, sollte man sie auf einen durchaus wahrscheinlichen Krieg mit der Ukraine vorbereiten."
21:22 Uhr
Russische Luftabwehr meldet Abschuss von 141 ukrainischen Drohnen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr am Sonntag zwischen 7 und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 141 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut dem Ministerium wurden die Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Smolensk, Tula und Orjol, über dem Moskauer Gebiet, der Region Krasnodar und der Teilrepublik Krim abgeschossen. Weitere Drohnen seien über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt worden.
21:11 Uhr
Uschakow: Wir warten nicht auf die Einhaltung der US-Zusagen in Anchorage, sondern auf den Sieg

Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow hat sich am Sonntag, dem 21. Juni 2026, zu dem aktuellen Stand der in Anchorage mit den USA getroffenen Vereinbarungen geäußert.
"Nun ist es aber so, dass sich die eine Seite nach wie vor an die in Anchorage besprochenen Vereinbarungen hält, während die andere Seite – das lässt sich mittlerweile wohl sagen – offenbar nicht ganz in der Lage war, ihren Teil der Vereinbarung einzuhalten und die versprochenen Vereinbarungen zu erfüllen. Wir warten nicht darauf, dass diese Vereinbarungen oder Absprachen umgesetzt werden, wir warten auf den Sieg."Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

