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Liveticker Ukraine-Krieg: Frontlage bei Slawjansk verändert sich zugunsten Russlands

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Frontlage bei Slawjansk verändert sich zugunsten RusslandsQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew/RIA Nowosti
  • 14.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Lenkflugkörperangriff auf Flugzeugwerk bei Kiew – Instandsetzungshallen für F-16 getroffen

    Ein Angriff traf ein Flugzeugreparaturwerk in Schuljany bei Kiew, wo das ukrainische Militär seine F-16-Kampfflugzeuge aus US-Fertigung reparieren lässt. Dies teilt Sergei Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds in Stadt und Gebiet Nikolajew, RIA Nowosti mit.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:44 Uhr

    Medien: Massenzusammenstoß zwischen Zivilisten und Mobilisierungsbeamten in Odessa

    In Odessa ist es zu einem größeren Zusammenstoß zwischen Zivilisten sowie Mitarbeitern des Militärkommissariats und der Polizei gekommen. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana.ua.

    Demnach setzten Mitarbeiter des Militärkommissariats gemeinsam mit Polizisten einen Mann gewaltsam in ein Fahrzeug, was bei Passanten Empörung auslöste. Daraufhin hätten sich nach Angaben ukrainischer Journalisten rund 30 Menschen versammelt, um dem Mobilisierten zu helfen, und die Weiterfahrt des Fahrzeugs des Militärkommissariats blockiert.

    Später seien etwa 20 Polizeibeamte am Ort des Geschehens eingetroffen. Dabei sei eine anwesende Frau geschlagen und ein junger Mann festgenommen worden, berichtet das Medium.

  • 21:35 Uhr

    Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter und drei Verletzte

    Nach Angaben des regionalen Krisenstabs haben die ukrainischen Streitkräfte mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei kam ein Mensch ums Leben, drei weitere wurden verletzt.

    Im Dorf Golowtschino im Bezirk Graiworon traf eine FPV-Drohne das Gelände eines Privathauses. Ein Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Ein weiterer Mann erlitt Splitterverletzungen an Kopf und Beinen und wurde in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.

    Im Dorf Berschakowo im Bezirk Schebekino wurden zwei Männer bei der Explosion einer Drohne verletzt. Sie erlitten Splitterverletzungen im Gesicht und Drucktraumata. Nach ambulanter Behandlung wurden sie wieder entlassen.

  • 21:11 Uhr

    Reisender in Brjansk mutmaßlich bei Drohnenangriff getötet

    Der 37-jährige Reisende Sascha Kon aus Stawropol, der mit einem selbstgebauten Handwagen zu Fuß nach Brasilien unterwegs war, ist im Gebiet Brjansk mutmaßlich bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf Einsatzkräfte der Region.

    Die Identität des Mannes sei bislang nicht abschließend bestätigt worden, da er keine Dokumente bei sich getragen habe. Ein Sprecher der Einsatzdienste erklärte:

    "Der Getötete hatte keine Dokumente bei sich. Leider können wir das nicht mit Sicherheit sagen. Es handelt sich vermutlich um den Reisenden."

    Neben der Leiche sei ein selbstgebauter Handwagen gefunden worden, mit dem der Mann seine Habseligkeiten transportiert habe.

  • 20:50 Uhr

    Im Gebiet Charkow nehmen illegale Waffenverkäufe zu

    Laut russischen Sicherheitsstrukturen setzt sich im Gebiet Charkow ein umfangreicher illegaler Handel mit Waffen und Munition fort. Ukrainische Militärangehörige sollen diese an kriminelle Gruppen weiterverkaufen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Sicherheitskreise.

    "Ukrainische Nationalisten bringen täglich Dutzende, manchmal Hunderte Schusswaffen in die Regionalhauptstadt und übergeben sie zur Weiterveräußerung an kriminelle Gruppen."

    Demnach komme es auch zu Festnahmen im Zusammenhang mit illegalem Waffenbesitz von Angehörigen der ukrainischen Nationalgarde. Als Beispiel wurde angeführt, dass ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte versucht habe, fast 100 Sturmgewehre sowie mehr als 400 zugehörige Patronen in die Regionalhauptstadt Charkow zu bringen.

  • 20:35 Uhr

    Drohnenangriffe bei Energodar: Mehrere Verletzte gemeldet

    Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Energodar ist nach Angaben des Stadtchefs Maxim Puchow bei einem Drohnenangriff verletzt worden. Er habe leichte Verletzungen erlitten und sei umgehend medizinisch versorgt worden.

    Auch am nahegelegenen Saporoschje-Kernkraftwerk kam es zu einem weiteren Vorfall. Laut der Kraftwerksleitung wurden zwei Mitarbeiter bei einem Drohnenangriff auf das angrenzende Gelände verletzt. Der Angriff ereignete sich demnach in rund 100 Metern Entfernung vom Kraftwerksgelände, während die Betroffenen dienstlich unterwegs waren.

    Die Kraftwerksleitung erklärte, Angriffe dieser Art stellten eine direkte Gefahr für das Personal der nuklearen Infrastruktur dar. In einer Mitteilung auf dem Telegram-Kanal der Anlage hieß es:

    "Derartige Handlungen stellen eine direkte Bedrohung für Leben und Gesundheit des Personals dar, das an einer nuklearen Infrastruktur arbeitet. Atomarbeiter dürfen nicht Ziel von Angriffen werden. Die Sicherheit der Mitarbeiter und der stabile Betrieb der Anlage müssen uneingeschränkte Priorität haben."

  • 20:15 Uhr

    Peskow: Kiew hat Krieg nicht gestoppt, sondern eskaliert

    Der Kreml wirft der politischen Führung in Kiew vor, ihre Wahlversprechen zum Kriegsende nicht eingehalten zu haben. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, im Interview mit dem Sender Perwy Kanal.

    "Das ist ein Regime, das unter der Führung von Selenskij an die Macht kam, auf der Welle eigener Versprechen, den Krieg nicht weiterzuführen und zu stoppen. Sie haben das Gegenteil getan, sie haben ihr Land in eine Katastrophe gestürzt."

  • 19:49 Uhr

    DVR-Chef meldet Vormarsch bei Krasny Liman und Swjatogorsk

    Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS am Rande des Forums "Russland – Islamische Welt: KazanForum" erklärte der Chef der DVR, Denis Puschilin, die russischen Streitkräfte würden Krasny Liman zunehmend einkesseln.

    "In Krasny Liman selbst dauern die Kämpfe im Nordwesten an. Im Osten und Südosten der Stadt verbessern sich unsere Positionen, die Einkreisung der Ortschaft schreitet voran."

    Zudem erklärte er, russische Truppen säuberten derzeit Waldstreifen vor Swjatogorsk, um neue Brückenköpfe für eine Offensive auf Slawjansk zu schaffen.

    "Wir warten auf die vollständige Befreiung von Swjatogorsk und die Möglichkeit, den nächsten Brückenkopf zur Befreiung von Slawjansk zu errichten. Dafür werden derzeit die Waldstreifen gesäubert."

    Er betonte außerdem, dass die russischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt weiter vorrückten.

  • 19:20 Uhr

    Modi: Gespräche mit Lawrow über Ukraine und Nahost geführt

    Der indische Premierminister Narendra Modi und der russische Außenminister Sergei Lawrow haben regionale und globale Fragen erörtert, darunter die Lage in der Ukraine und im Nahen Osten. Modi erklärte auf der Plattform X, er habe Lawrow zu einem Gespräch empfangen:

    "Wir haben uns auch über verschiedene regionale und globale Themen ausgetauscht, darunter die Situation in der Ukraine und im Nahen Osten."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.