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Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-SBU-Offizier: Kiews Wahltag-Angriffe sollten Russland destabilisieren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-SBU-Offizier: Kiews Wahltag-Angriffe sollten Russland destabilisieren© Urheberrechtlich geschützt
  • 21.09.2026 20:44 Uhr

    20:44 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 45 gegnerische Drohnen binnen zwölf Stunden

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Luftabwehr am Montag zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit 45 Starrflüglerdrohnen der ukrainischen Streitkräfte abgefangen und zerstört hat. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kursk und Rjasan sowie die Teilrepubliken Baschkortostan und Krim.

  • 20:17 Uhr

    Ex-SBU-Mitarbeiter: Kiew wollte mit Angriffen an Wahltagen Russland von innen destabilisieren

    Der ehemalige Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU, Wassili Prosorow, erklärte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS, Kiew habe angesichts der nahenden Niederlage in der Sonderoperation versucht, mit Angriffen während der Wahlen zur Staatsduma Russland von innen zu destabilisieren. Prosorow sagte:

    "Die ukrainischen Streitkräfte schlagen gegen zivile Infrastruktur und Zivilisten ausschließlich mit dem Ziel, negative Stimmungen innerhalb der russischen Gesellschaft zu erzeugen. Wie die Ukraine annahm, sollten Angriffe auf Russland am Tag der Staatsduma-Wahlen und mögliche Massenopfer in den Köpfen der einfachen Bürger mit den Wahlen und dem Handeln der Staatsmacht in Verbindung gebracht werden."

    Die Drohnenangriffe auf russisches Territorium hätten kein militärisches Ziel verfolgt, betonte der Experte. Da das Hauptmerkmal eines Terrorakts die Einschüchterung und das Schüren von Angst sei, könnten die Handlungen der Ukraine als Terrorismus eingestuft werden.

  • 19:56 Uhr

    DVR-Gericht verurteilt ukrainischen Bataillonskommandeur wegen Einsatzes von Chemiewaffen zu 24 Jahren Haft

    Sergei Filimonow, Kommandeur eines Sturmbataillons der ukrainischen Streitkräfte, der in Russland als Extremist und Terrorist gelistet ist, wurde von dem Obersten Gericht der Volksrepublik Donezk (DVR) in Abwesenheit wegen Einsatzes von Chemiewaffen zu 24 Jahren Haft verurteilt.

    Laut Gericht hatte Filimonow im März 2025 an seiner Gefechtsposition im Bezirk Jassinowataja in der DVR eine Massenvernichtungswaffe gegen russische Soldaten eingesetzt, indem er von einer Drohne aus Glasampullen mit Chlorpikrin, einem chemischen Kampfstoff aus der Gruppe der Lungenkampfstoffe, abwarf.

    Der Verurteilte wurde der Tatbestände Mord sowie Einsatz verbotener Kriegsmittel und -methoden für schuldig befunden.

  • 19:24 Uhr

    Gebiet Belgorod: Drei Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben mehrere Orte im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen, wobei drei Zivilisten verletzt wurden. Das teilte der Einsatzstab des Gebiets mit.

    In der Siedlung Tawrowo im Bezirk Belgorod wurde ein Mann durch eine Drohnendetonation auf dem Gelände eines kommerziellen Objekts verletzt. In der Siedlung Maslowa Pristan im Bezirk Schebekino hat eine Drohne ein Fahrzeug angegriffen und eine Frau dabei verletzt. Zudem erlitt ein Mann bei einem Drohnenangriff auf einen Lkw in der Stadt Schebekino eine Verletzung.

    In den Bezirken Schebekino, Waluiki und Graiworon wurden unter anderem mehrere Fahrzeuge, Privathäuser sowie ein kommerzielles Objekt beschädigt.

  • 18:53 Uhr

    Drei Rettungskräfte des russischen Katastrophenschutzes bei Drohnenangriff im Gebiet Saporoschje verletzt

    Bei einem Angriff einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte auf ein Feuerwehr-Tanklöschfahrzeug im Gebiet Saporoschje wurden drei Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes verletzt. Das teilte die Behörde auf ihrem Kanal auf Max mit.

    Am 20. September war demnach ein Brand trockener Vegetation auf einer Fläche von 120 Quadratmetern in der Siedlung Wessjoloje gemeldet worden. Eine fünfköpfige Feuerwehr- und Rettungseinheit löschte den Brand, wurde jedoch auf dem Rückweg von einer Drohne angegriffen, wobei drei Einsatzkräfte verletzt wurden. Zudem wurde das Tanklöschfahrzeug beschädigt.

  • 18:25 Uhr

    Kreml: Humanitäre Lage in Aljoschki im Gebiet Cherson bleibt kritisch

    Aufgrund von Beschuss und Drohnenangriffen seitens Kiews sei die Lage in der frontnahen Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson kritisch, erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, auf einem Briefing.

    "Es gibt dort tatsächlich Probleme bei der Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten. Das Kiewer Regime tut buchstäblich alles, um diese Lieferungen zu behindern. Drohnen sind ständig in der Luft und töten Menschen. Die Situation ist wirklich kritisch."

    Das russische Militär arbeite daran, die humanitäre Krise in der Region zu lösen, fügt der Kremlsprecher hinzu.

  • 17:55 Uhr

    Gebiet Cherson: Mehr als 600 ukrainische Angriffe auf Stadtbezirk Nowaja Kachowka binnen einer Woche

    Vom 14. bis 20. September haben die ukrainischen Truppen den Stadtbezirk Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson mehr als 600 Mal beschossen. Der Bezirksleiter, Wladimir Oganessow, teilte mit, dass bei den Angriffen ein Einwohner verletzt wurde. Tote gab es nicht.

    Beschädigt wurden unter anderem zwei Verwaltungsgebäude, drei kommerzielle Objekte, sieben Mehrfamilienhäuser, sieben Einfamilienhäuser, ein Fahrzeug sowie Straßenbeläge. Zudem kam es zu Schäden an der Strom- und Gasversorgung sowie zu Bränden in der Umgebung.

  • 17:23 Uhr

    Frankreichs Präsidentschaftskandidat: Waffenlieferungen an Kiew ziehen EU in den Konflikt hinein

    Der französische Präsidentschaftskandidat für die Wahl 2027 und nationale Sekretär der Kommunistischen Partei Frankreichs, Fabien Roussel, erklärt, dass Lieferungen europäischer Waffen an die Ukraine die EU-Staaten zunehmend in den Konflikt hineinziehen. Gegenüber dem Sender France Inter sagte Roussel:

    "Die Entscheidung für offensive Waffenlieferungen an die Ukraine, für Waffen, die Moskau und Ziele tief im Landesinneren erreichen können, führt dazu, dass die EU und Frankreich zunehmend selbst zu Konfliktparteien werden."

    Roussel betonte, dass das Vorgehen der EU und Frankreichs einer Deeskalation des Konflikts entgegenstehe.

  • 16:47 Uhr

    Puschilin meldet Erfolge der russischen Armee in DVR

    Die russischen Streitkräfte setzten die Kämpfe zur Befreiung von Ortschaften in der Volksrepublik Donezk fort, teilt der Leiter der DVR, Denis Puschilin, mit. Wie es heißt, bilde die russische Armee eine Umkreisung von Druschkowka an der Ostflanke der Stadt.

    In der Ortschaft Sergejewka fänden ebenfalls Gefechte statt. Dort rücke das russische Militär entlang der Verwaltungsgrenze zwischen der DVR und dem Gebiet Dnjepropetrowsk vor, berichtet Puschilin weiter.

    Es liefen Vorbereitungen, um die Stadt Dobropolje von Südwesten und Nordosten einzukesseln. Zudem eliminiere die russische Armee südlich der Stadt aktiv gegnerische Stellungen mithilfe von Drohnen, sagt der DVR-Chef.

  • 16:11 Uhr

    Frontbericht: Kiew verliert US-Militärtechnik durch russische Angriffe 

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.440 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 265 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos, einen Mehrfachraketenwerfer, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten elf Autos, vier Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ M777 aus US-Produktion, einen Mehrfachraketenwerfer und einen Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-36 aus US-Produktion.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 215 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 19 Autos und acht Feldartilleriegeschütze zerstört.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 430 Kämpfer. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, fünf Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Paladin aus US‑Produktion, und vier Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 260 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 50 Soldaten. Außerdem wurden 17 Autos, ein Feldartilleriegeschütz vom Typ M777 aus US-Produktion und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärflugplätze, Munitions-, Treibstoff- und Materiallager, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager, Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 153 Bezirken ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 634 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 242.630 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.982 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.780 Mehrfachraketenwerfer, 36.529 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.465 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.