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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft militärische Ziele in Kiew und im Gebiet Odessa

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft militärische Ziele in Kiew und im Gebiet OdessaQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 14.07.2026 10:55 Uhr

    10:55 Uhr

    FSB vereitelt ukrainischen Angriff auf Betrieb im Gebiet Moskau

    Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat einen massiven Angriff auf einen strategisch wichtigen Betrieb im Gebiet Moskau vereitelt. Laut einer offiziellen Erklärung wurde die Attacke vom ukrainischen Geheimdienst (SBU) vorbereitet.

    Insgesamt 35 FPV-Drohnen, ausgestattet mit Lenksystemen aus kanadischer Produktion, sollten von einem Depot in der Nähe des Betriebs aus ferngesteuert ins Ziel gelenkt werden. Laut dem FSB wurden die Drohnen in einer Lieferung spanischer Keramikfliesen versteckt und über die Slowakei, Polen und Weißrussland in das Gebiet Moskau geschmuggelt.

    An den Vorbereitungen des Terrorangriffs sei der ukrainische Blogger und Rapper Kiyvstoner (bürgerlicher Name: Albert Wassiljew) beteiligt gewesen, erklärte der FSB.

    Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nahmen den mutmaßlichen Täter der vereitelten Attacke fest. Der Mieter des Depots habe bei der Festnahme bewaffneten Widerstand geleistet und sei noch vor Ort erschossen worden.

  • 10:18 Uhr

    Region Krasnodar meldet Brand in Ölraffinerie

    Die Ölraffinerie nahe dem Ort Afipski in der Region Krasnodar ist nach einem Drohnenangriff in Brand geraten, teilte der regionale Krisenstab mit. In mehreren benachbarten Orten stürzten Trümmer der Drohnen ab. Die Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Ein Zivilist wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

    Update: Der Brand in der Ölraffinerie ist laut dem Krisenstab gelöscht worden. Die Zahl der Verletzten stieg nach aktualisierten Angaben auf zwei.

  • 09:43 Uhr

    Leopard-Panzer im Gebiet Sumy zerstört

    Soldaten des russischen Truppenverbandes Nord haben einen Leopard-Panzer aus deutscher Produktion außer Gefecht gesetzt. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde der Panzer auf einer getarnten Stellung im Gebiet Sumy entdeckt. Drohnenbediener trafen zunächst die Schutzvorrichtungen, dann den Motor und den Turm, woraufhin die Munition des Panzers explodierte.

  • 09:20 Uhr

    Außenministerium: 40 Tote, mehr als 270 Verletzte in der vergangenen Woche wegen ukrainischer Angriffe

    In der vergangenen Woche sind 40 Menschen, unter ihnen ein Kind, durch die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, berichtet Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Insgesamt 272 Zivilisten, 13 von ihnen Minderjährige, erlitten Verletzungen.

    Zudem kam es in der vergangenen Woche wiederholt zu Angriffen auf russische Tanker und zivile Schiffe im Asowschen Meer, wobei zwei Seemänner umkamen und zehn verletzt wurden. Außerdem verzeichneten die Behörden mehrere Attacken auf medizinische Einrichtungen in den russischen Regionen, betont Miroschnik.

  • 08:46 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Industriegelände in Baschkortostan an

    Die Teilrepublik Baschkortostan in Russland hat in der vergangenen Nacht einen massiven Drohnenangriff der Ukraine auf das Industriegebiet der Stadt Salawat abgewehrt, teilt das Oberhaupt der Region Radij Chabirow mit. Mehrere Rauchwolken, verursacht durch Absturz von Drohnenfragmenten, wurden gesichtet. Es gab keine Verletzten, die Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz, betont Chabirow.

  • 08:21 Uhr

    Flugabwehr zerstört mehr als 280 ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 288 unbemannte Flugzeuge des Gegners abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele von 20 Uhr am Montag bis 8 Uhr am Dienstag (Moskauer Zeit) über zwölf Gebieten des Landes sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Baschkortostan, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 07:57 Uhr

    Russische Armee trifft militärische Ziele in Kiew und im Gebiet Odessa

    In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte mehrere Angriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau kamen dabei luft- und bodengestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite sowie unbemannte Flugzeuge zum Einsatz.

    Getroffen wurden Rüstungsbetriebe in Kiew, die sich mit der Entwicklung und Produktion von Raketen und Drohnen befassen, sowie Objekte im Hafen von Juschny im Gebiet Odessa, die zum Entladen und Lagern von Treibstoff und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.

  • 13.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:39 Uhr

    "Verprügeln bis zum Tod" – Russischer Soldat berichtet über grausame Folter in ukrainischer Gefangenschaft

    Ein russischer Soldat mit dem Rufzeichen "Kap" erzählte über schwere Misshandlungen und Folter in der ukrainsichen Gefangenschaft. Er wurde im Züge des Gefangenenaustauschs freigelassen und von Menschenrechtler Maxim Grigorjew befragt. Das Video mit dem Gespräch hat Grigorjew, der seit Jahren ukrainische Kriegsverbrechen dokumentiert, auf seinen Kanälen in den sozialen Medien veröffentlicht.

    "Kap" und seine Kameraden wurden nackt ausgezogen und mit Eisenrohren, Metallstäben und Peitschen systematisch verprügelt – und das über mehrere Tage. Kampfhunde wurden auf sie gehetzt. Nach einer der Prügelattacke starb sein Kamerad. Hier einige grausame Details aus dem Bericht des Soldaten:

    "Sie zogen uns nackt aus und schlugen uns. Auf den zweiten Gefangenen hetzten sie Hunde, zwei Rottweiler. Sie ließen die Hunde absichtlich auf die Gefangenen los. Danach warfen sie uns in eine Grube". [...]

    Sie schlugen uns mit Stöcken und Eisenrohren. Sie hatten auch Peitschen an Stöcken. Sie schlugen uns auf den Rücken und auf die Beine. Die ganze Zeit über waren wir völlig nackt. Das dauerte etwa eine Stunde. Wenn man nicht aufstehen kann, heben sie einen selbst hoch, lehnen einen an die Wand, damit man sich festhalten kann, und schlagen weiter auf einen ein. [...]

    Den zweiten Kämpfer trugen sie nach einer weiteren Prügelattacke hinaus. Er lebte noch. Sie legten ihn auf eine Bank. Einer von ihnen schrie, man müsse den Rettungsdienst rufen. Ein anderer antwortete, es sei schon zu spät. Er starb."

  • 21:23 Uhr

    Europäische "Schutztruppe" plant Übungen in Nachbarstaaten der Ukraine

    Die geplante internationale Schutztruppe für die Ukraine soll erstmals Militärmanöver in den Nachbarstaaten der Ukraine abhalten. "Wir haben heute entschieden, dass in den kommenden Monaten Militärübungen stattfinden sollen", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. Ziel sei es, "zu demonstrieren, dass wir bereit, entschlossen und glaubwürdig sind, zu Land, in der Luft und zur See". In Paris haben sich am Montag Vertreter der sogenannten Koalition der Willigen aus mehr als 30 Staaten versammelt, um über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine zu beraten. 

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.