Liveticker Ukraine-Krieg – Alaudinow: Verluste der ukrainischen Armee nähern sich zwei Millionen

21.04.2026 14:54 Uhr
14:54 Uhr
Botschafter: Berlin bestreitet Militärproduktion für Kiew nicht
Berlin bestreitet nach russischen Angaben nicht, dass an den vom Verteidigungsministerium genannten Standorten militärische Produktion für die Ukraine erfolgt. Dies erklärte der russische Botschafter in Deutschland, Sergei Netschajew.
"Niemand bestreitet, dass es sich um militärische Produktion handelt, die für die Ukraine bestimmt ist – im Kontext des jüngsten Besuchs von Wladimir Selenskij und der Etablierung einer strategischen Partnerschaft zwischen Deutschland und der Ukraine, insbesondere im militärtechnischen Bereich."
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium Adressen veröffentlicht, an denen sich nach eigenen Angaben ukrainische sowie gemeinsame Produktionsstätten für Drohnen und deren Komponenten befinden.
14:35 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.050 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 63 Autos,
- ein Pick-up,
- 18 Materiallager,
- drei EloKa-Anlagen,
- vier Munitionslager,
- sieben Artilleriegeschütze,
- eine Gegenbatteriestation,
- sieben gepanzerte Kampffahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 149 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 13 Lenkbomben, drei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 434 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
14:14 Uhr
Lawrow: Moskau hofft auf Umsetzung der Alaska-Vereinbarungen
Russland setzt auf die Einhaltung und Umsetzung der mit den USA erzielten Vereinbarungen zur Ukraine. Dies erklärte Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz:
"Wir bewahren weiterhin Optimismus […] Wir hoffen insbesondere, dass die in Alaska erzielten Vereinbarungen eingehalten und umgesetzt werden."
13:53 Uhr
Über 130 Drohnen: Mehrere Verletzte nach Angriffen im Gebiet Belgorod
Ukrainische Streitkräfte haben binnen 24 Stunden Ortschaften im Gebiet Belgorod mit mehr als 130 Drohnen angegriffen und über 15 Geschosse abgefeuert. Dies teilte der operative Stab der Region mit.
Dabei kam es zu mehreren Verletzten. In der Ortschaft Samostje erlitt eine 19-jährige Frau durch den Einschlag einer FPV-Drohne ein Drucktrauma und wurde ambulant behandelt.
Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, meldete zudem zwei weitere verletzte Zivilisten infolge von Drohnenangriffen auf Fahrzeuge. Bei einem Angriff nahe dem Dorf Puljajewka wurde ein Mann schwer verletzt und in ein Krankenhaus in Belgorod eingeliefert. Ein weiterer Mann wurde im Bezirk Rakitjanski im Dorf Soldatskoje mit schweren Verletzungen, darunter Splitterwunden, einem Beinbruch und Gesichtsverbrennungen, in eine Klinik gebracht.
Darüber hinaus wurde ein soziales Objekt in Belgorod Ziel eines Drohnenangriffs. Dabei wurde eine Frau verletzt. Sie wurde mit einem Drucktrauma sowie multiplen Splitterverletzungen an den Beinen und nicht penetrierenden Verletzungen am Bauch und Kopf in das städtische Krankenhaus eingeliefert. An dem Gebäude wurden die Verglasung und die Fassade beschädigt.
13:33 Uhr
Russisches Militär befreit Grischino in der DVR
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau meldet, hat das russische Militär die volle Kontrolle über Grischino in der Donezker Volksrepublik (DVR) übernommen.
"Einheiten des Truppenverbandes Mitte haben durch aktive Schritte die Siedlung Grischino in der Donezker Volksrepublik befreit."
13:20 Uhr
Bericht: Ungarns Außenminister nimmt nicht an EU-Treffen teil
Ungarns Außenminister Péter Szijjártó wird nicht an einem Treffen der EU-Außenminister teilnehmen, bei dem unter anderem ein Kredit für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro sowie neue Sanktionen gegen Russland erörtert werden sollen. Dies berichtet Politico. Ein EU-Beamter wird in dem Bericht wie folgt zitiert:
"Da Vertreter von Orbán weiterhin an dem Treffen in Luxemburg teilnehmen, jedoch ohne Szijjártó, ist es unwahrscheinlich, dass es bei den zentralen Fragen zu Fortschritten kommt."
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte zuvor geäußert, sie hoffe, eine Einigung über den Kredit könne noch am selben Tag erzielt werden.12:52 Uhr
Experte: Ukrainische KI-Drohnen greifen auch zivile Ziele an
Die ukrainischen Streitkräfte setzen Drohnen mit künstlicher Intelligenz ein. Diese werden aus europäischen Ländern geliefert und teils in der Ukraine produziert. Sie würden auch gegen zivile Fahrzeuge in russischen Regionen eingesetzt. Dies erklärt Igor Potapow, Experte für unbemannte Systeme und elektronische Kampfführung sowie Vertreter eines Forschungsunternehmens, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Der Gegner nutzt und erprobt sämtliche technischen Mittel seiner Partner. Drohnen mit neuronalen Netzen verfügen über eine eigene Datenbasis, vergleichen Ziele selbstständig und schlagen ohne menschliche Steuerung zu. Für sie spielt es keine Rolle, ob es sich um ein militärisches oder ziviles Fahrzeug handelt."
Laut Potapow handele es sich um Systeme mit integrierter Bilderkennung. Die Reichweite habe sich deutlich erhöht: "Wenn die Kill-Zone früher bei fünf, zehn oder 15 Kilometern lag, beträgt sie jetzt 15, 50 und teils bis zu 100 Kilometer. Die sogenannte Grauzone hat sich faktisch auf bis zu 50 Kilometer ausgeweitet." Die Ortung solcher Drohnen sei erschwert, da sie ohne Funkverbindung im "stillen Modus" fliegen. "Hier helfen nur Radarsysteme, die Objekte am Himmel erfassen. Dafür braucht es jedoch Masse", erklärt er.
Zugleich fordert der Experte den Ausbau einer gestaffelten Luftabwehr sowie mehr mobile Feuergruppen. Zudem müsse der Informationsaustausch zwischen den Regionen verbessert werden, um Flugbewegungen rechtzeitig verfolgen zu können.
12:34 Uhr
Bild-Redakteur Julian Röpcke wird Drohnen-Lobbyist im Dienste Kiews

Der nachweislich russophobe BILD-Propagandist und Ukraine-Unterstützer Julian Röpcke als engagierter Kriegsberichterstatter in Cherson (Archivbild)Urheberrechtlich geschützt Bild-Mitarbeiter Julian Röpcke gilt seit Jahren als "Miltärexperte" und "Frontberichterstatter" des Springer-Mediums. Zudem präsentiert er sich zuverlässig an der Seite Kiews, dies untermauert mit extrem russophoben Wahrnehmungen. Nun informiert er darüber, dass er beruflich zu einem deutsch-ukrainischen Drohnenbauer wechselt.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.12:11 Uhr
Belgien stellt weitere 100 Millionen Euro für Waffenlieferungen bereit
Belgien will zusätzliche 100 Millionen Euro für den Kauf von US-Waffen für die Ukraine bereitstellen. Dies erklärte Außenminister Maxime Prévot vor einem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg:
"Belgien hat beschlossen, zusätzlich 100 Millionen Euro für das Programm PURL bereitzustellen."
Zugleich äußerte Prévot die Hoffnung, dass nach den Wahlen in Ungarn sowohl ein Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für Kiew als auch ein 20. Sanktionspaket gegen Russland innerhalb der EU freigegeben werden könnten.11:41 Uhr
Gebiet Saporoschje: Fünf Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt
Im Gebiet Saporoschje sind innerhalb von 24 Stunden fünf Zivilisten infolge von Angriffen ukrainischer Streitkräfte verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit:
"Fünf Menschen befinden sich derzeit in medizinischen Einrichtungen, Ärzte leisten ihnen die notwendige Hilfe. Unter den Verletzten befinden sich Männer der Jahrgänge 1955, 1950, 1982 und 1975 sowie eine Frau des Jahrgangs 1964."
Laut Balizki habe es insgesamt 18 Angriffe gegeben. Betroffen waren demnach mehrere Bezirke der Region sowie die Stadt Berdjansk. In mehreren Ortschaften seien Schäden an Nebengebäuden entstanden, zudem habe es nach Einschlägen Brände gegeben. Auch ein Krankenhaus in der Stadt Dnjeprorudnoje sei Ziel eines Angriffs geworden. Medizinisches Personal und Patienten seien dabei nicht verletzt worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
