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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew meldet Verlust eines F-16-Kampfjets während Einsatz

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew meldet Verlust eines F-16-Kampfjets während Einsatz© Urheberrechtlich geschützt
  • 29.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Russland bereitet tiefen Vorstoß in der DVR vor

    Russlands Streitkräfte haben das Dorf Krasny Kut in der Donezker Volksrepublik vollständig befreit. Obwohl es ein kleiner Ort ist, ändert seine Einnahme die operative Lage an diesem Frontabschnitt: Die russischen Truppen bereiten einen Vorstoß gegen Druschkowka vor.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Andrei Restschikow.

  • 21:55 Uhr

    Kiew: Ukraine kann keine Abfangdrohnen für schnelle Ziele herstellen

    Die Ukraine ist eigenen Angaben zufolge nicht in der Lage, Abfangdrohnen für schnelle Luftziele herzustellen, und ist bei deren Bekämpfung vollständig auf westliche Flugabwehrraketen angewiesen. Dies erklärte der ukrainische Beauftragte für Sanktionspolitik, Wladislaw Wlassjuk.

    Laut Wlassjuk können ukrainische Abfangdrohnen nur mit langsam fliegenden Drohnen umgehen. Selbst dabei gebe es Probleme, wenn der Versuch unternommen werde, eine Drohne mit einer Maschinengewehrlafette abzufangen. Für die Bekämpfung schnellerer Ziele seien Flugabwehrraketen erforderlich, deren Kosten den Wert der abzuschießenden Drohne deutlich übersteigen könnten.

  • 21:43 Uhr

    US-Professor: Russland könnte bis Jahresende gesamten Donbass kontrollieren

    Die russischen Streitkräfte könnten nach Einschätzung des US-Politikwissenschaftlers John Mearsheimer bis Ende des Jahres die Kontrolle über den gesamten Donbass erlangen. Er sagte in der YouTube-Sendung des britischen Moderators Piers Morgan:

    "Russland gewinnt weiter. Schauen Sie sich die Frontlinie an. Die Russen rücken vor. Langsam, aber unaufhaltsam. Es besteht kein Zweifel daran, dass sie bis Ende des Jahres den gesamten Donbass erobern werden."

    Der Professor verwies zudem auf die aus seiner Sicht schweren Probleme der Ukraine. Dazu gehörten massenhafte Fahnenflucht und Wehrdienstentziehung sowie hohe Verluste auf dem Schlachtfeld.

    Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit dem indischen Sender India Today erklärt, entweder werde die russische Armee die von Kiew kontrollierten Gebiete militärisch einnehmen oder die ukrainischen Streitkräfte würden diese eigenständig verlassen, um die Tötung von Menschen zu beenden.

  • 21:35 Uhr

    "Zum Töten von Russen": Lindsey Grahams Geburtstagsdrohne geht an die Front

    Die Drohne war eigentlich als persönliches Geschenk für den verstorbenen US-Senator gedacht. Nach seinem Tod änderten sich die Pläne – nun soll sie an der Front eingesetzt werden. Die konservative Aktivistin Laura Loomer berichtet von der überraschenden Wendung.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:31 Uhr

    Gebiet Belgorod: 130 Verletzte nach ukrainischen Angriffen in Krankenhäusern

    Nach Angaben der Behörden werden derzeit 130 Menschen, die bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen Tagen verletzt wurden, in Krankenhäusern der russischen Grenzregion Belgorod behandelt. Wie Regionalgesundheitsminister Andrei Ikonnikow mitteilte, befinden sich 17 Patienten auf der Intensivstation. Alle Verletzten erhielten die notwendige medizinische Versorgung. Am Vortag wurden laut Behördenangaben 47 Menschen verletzt und vier weitere getötet. 23 Verletzte konnten ambulant weiterbehandelt werden, 24 wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

  • 21:21 Uhr

    Ukraine meldet Verlust eines F-16-Kampfjets während Einsatz

    Die ukrainischen Luftstreitkräfte haben den Verlust eines F-16-Kampfjets während eines Kampfeinsatzes gemeldet. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. In einer Mitteilung der ukrainischen Streitkräfte auf Telegram heißt es: 

    "Der Kontakt zum F-16-Kampfjet der ukrainischen Luftstreitkräfte ging verloren. In einem Frontabschnitt führte der Pilot einen Kampfeinsatz zur Abwehr von Luftzielen durch. Der Pilot war gezwungen, sich mit dem Schleudersitz auszuschießen."

    Nach Angaben der ukrainischen Armee wurde der Pilot in eine medizinische Einrichtung gebracht. An der Absturzstelle seien Experten und Ermittler im Einsatz. Die Absturzursache werde untersucht.

  • 21:01 Uhr

    Trumps angebliche Patriot-Zusage an die Ukraine hat mehrere Haken

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij behauptet, die Ukraine werde künftig Patriot-Raketen selbst produzieren können. US-Präsident Trump soll ihm die Lizenzen für die Produktion zugesagt haben. Selbst wenn dies zuträfe, stünde die Ukraine noch vor erheblichen Hürden.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 20:46 Uhr

    USA bevorzugen Produktion von Patriot-Raketen in Polen statt in der Ukraine

    Die USA halten eine Produktion von Patriot-Raketen für die Ukraine in Polen für sicherer als eine Produktion direkt auf ukrainischem Gebiet. Dies berichtet eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle gegenüber RIA Nowosti. Die Quelle sagte:

    "Offenbar hat Washington Selenskijs Pläne für eine Lokalisierung der Patriot-Produktion in der Ukraine gebremst und sich stattdessen für die polnische Initiative entschieden."

    Demnach wolle Wladimir Selenskij das Thema noch am Mittwoch mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk besprechen. Die Produktion von PAC-3-Raketen könne im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen den USA, Polen und der Ukraine in Polen erfolgen.

    Zuvor hatte Selenskij nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump erklärt, dieser habe einer Lizenzierung der Produktion von Patriot-Abfangraketen für die Ukraine zugestimmt. Später sprach sich Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz dafür aus, die Produktion auf polnischem Territorium anzusiedeln.

  • 20:29 Uhr

    Russland meldet Abschuss von 150 ukrainischen Drohnen

    Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums innerhalb von zwölf Stunden 150 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut dem Ministerium wurden die Drohnen zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk und Rostow sowie über der Republik Krim, der Republik Udmurtien, der Region Krasnodar, der Region Perm und dem Schwarzen Meer abgefangen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.