Liveticker Ukraine-Krieg - Miroschnik: Statt Panzer greift Kiew Busse und Krankenhäuser an

10.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:54 Uhr
Lawrow: Russland glaubt nicht mehr an Verhandlungen mit dem Westen

Russland glaube nicht mehr an die Bereitschaft der westlichen Länder, Verhandlungen zur Ukraine-Krise zu führen.
Das erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow während seines Besuchs in Mosambik. Der Minister erinnerte daran, dass bereits zuvor Vereinbarungen zur Ukraine-Krise unter der Garantie des Westens getroffen worden seien, diese jedoch jedes Mal "vom Westen selbst zunichte gemacht wurden und sich als wertlos erwiesen haben."
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21:28 Uhr
Bericht: Nördlich und östlich von Slawjansk schaffen Russen "Todeszonen" für Armee der Ukraine
Der Gürtel der Donbass-Festungen, zu dem auch Slawjansk und Kramatorsk gehören, entwickelt sich zu einem der wichtigsten Schauplätze des Konflikts, schreibt die polnische Wochenzeitschrift Polityka. Dies ist der letzte Teil des Donbass-Gebiets, den die russischen Truppen bislang noch nicht eingenommen haben. Im nördlichen Abschnitt des Festungsgürtels konnten sie Erfolge erzielen und stellen nun eine reale Bedrohung dar, räumen die Autoren der Zeitschrift ein. Sie bezeichnen diese Gebiete als "Todeszonen":
"Die schwierigste Lage ergibt sich auf der anderen Seite des Donez, in Richtung der Dörfer Rajgorodok und Nikolajewka, die nordöstlich und östlich von Slawjansk liegen. Dort ist es den Russen gelungen, die Gruppe ukrainischer Brigaden aufzuteilen, die entlang eines Waldstreifens Verteidigungsstellungen gehalten hatten. Durch diese Aufspaltung entstehen sogenannte 'Todeszonen', in denen die ukrainischen Stellungen von den Russen von drei Seiten eingekesselt sind ... Dort wüten russische Drohnen, und Maschinengewehrfeuer kann aus den unerwartetsten Richtungen kommen, sodass es schwer ist, sich davor zu verstecken ... Die Personalstärke der Brigaden und Bataillone schwindet; bei einigen sind nur noch 20 bis 40 Prozent der Sollstärke übrig."
20:59 Uhr
Miroschnik: Statt Panzer greift Kiew Wohnhäuser und Krankenhäuser an

Archivbild: Der durch einen Drohnenangriff ausgebrannte Bus der Linie Moskau – Simferopol in Jenakijewo, DVRRIA Nowosti/Taisija Woronzowa / Sputnik Kiew greift Krankenhäuser und zivile Busse anstelle von Panzern und Schützengräben an und setzt damit verbotene Methoden und Formen der Kriegsführung ein. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums. Er merkt an, dass die letzten Monate recht deutlich und unmissverständlich gezeigt hätten, dass Kiew, da es keine Möglichkeit habe, auf dem Schlachtfeld zu siegen, auf einen "Terrorkrieg" setze. Miroschnik betont:
"Durch den Einsatz verbotener Formen und Methoden der Kriegsführung versuchen sie, Siege zu inszenieren: Anstelle von Panzern greifen sie Linienbusse und Zivilfahrzeuge an, anstelle von Bunkern und Befestigungsanlagen führen sie Angriffe auf Wohnhäuser und Krankenhäuser durch."
20:36 Uhr
Abgeordneter: Der Westen hält nicht mehr geheim, dass er Russland angreifen will
Der Westen hält nicht mehr geheim, dass er einen Angriff auf Russland vorbereitet, erklärt Andrei Kolesnik, Mitglied des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, in einem Kommentar gegenüber dem Portal Lenta.ru. Anlass dafür war ein Interview des niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten mit der Zeitung Kyiv Independent, in dem dieser Europa dazu aufrief, die Ukraine zu unterstützen, um das Tempo der Angriffe tief ins russische Territorium hinein aufrechtzuerhalten. Kolesnik verspricht, dass Russland entsprechend reagieren werde. Er betonte:
"Diese Äußerung des niederländischen Politikers bestätigt, dass der Westen nicht mehr verhehlt, dass er unter dem Vorwand, 'Russland wolle uns angreifen', selbst einen Angriff auf Russland vorbereitet und versucht, dies mit diesem Informationslärm auf jede erdenkliche Weise zu verschleiern ... Das lässt sich unmöglich verschleiern, sie verraten sich trotzdem. Wir werden entsprechend reagieren. Die Niederlande sollten die Bedeutung des Namens ihres Landes nicht vergessen ... Er sollte sich also mit solchen Aussagen zurückhalten, die für sein eigenes Land risikoreich sind."
20:01 Uhr
Sibiga kritisiert mögliche Lockerung der Sanktionen gegen Russland
Eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland sei inakzeptabel. Dies erklärte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga. Anlass für diese Reaktion war ein Bericht des Portals Euractiv, wonach Vertreter der EU-Staaten bis Montag einen Kompromissvorschlag für das Sanktionspaket ausarbeiten. Der Minister betonte, dass der Sanktionsdruck auf Russland nicht nachlassen, sondern verstärkt werden müsse. In einem Kommentar gegenüber dem Portal Zensor.Net sagte Sibiga unter anderem:
"Ich weiß nicht, was 'abgeschwächte' Sanktionen sind, ich weiß aber, was wirksame Sanktionen sind."19:50 Uhr
Nach Widerstand gegen Kiews Menschenfänger: Protestler müssen "Ruhm dem TZK" skandieren

Nachdem eine Menschenmenge am 8. Juli in Lwow Widerstand gegen Beamte des Territorialen Zentrums für Rekrutierung (TZK) geleistet hat, wurden einige davon geschnappt und bestraft. Sie wurden genötigt "Slawa TZK" zu skandieren und sich öffentlich zu entschuldigen.
Einer der Festgenommenen erklärte, er werde sich nun "freiwillig" an die Front melden. Ein anderer, der angab, bereits Soldat der ukrainischen Armee zu sein, bat um Verzeihung und erklärte, dass er nach seinem Fronturlaub wieder in den Kampf zurückkehren wird.
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19:31 Uhr
Nowak: Kraftstoffmangel an Tankstellen entsteht durch ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Der Kraftstoffmangel an russischen Tankstellen ist auf den teilweisen Ausfall von Raffinerien nach Angriffen ukrainischer Drohnen zurückzuführen. Deshalb kommt es auch zu Warteschlangen an den Tankstellen. Dies erklärte heute der stellvertretende Ministerpräsident Russlands, Alexander Nowak, der für die Bewältigung der Kraftstoffkrise zuständig ist. Nowak betonte:
"Wir müssen anerkennen, dass es auf dem Kraftstoffmarkt Probleme und eine Verknappung gibt, die zu den Warteschlangen führt. Oder auch dazu, dass Tankstellen manchmal unregelmäßig arbeiten. Die Verknappung ist aus verständlichen Gründen entstanden, da unsere Ölraffinerien durch Drohnenangriffe teilweise außer Betrieb gesetzt und repariert werden müssen. Dennoch tun wir alles, um den Schutz unserer Ölraffinerien zu verstärken."18:59 Uhr
Lichatschjow: AKW Saporoschje seit Mitte März von mehr als 400 gegnerischen Drohnen angegriffen
Seit Mitte März haben die ukrainischen Streitkräfte das AKW Saporoschje mehr als 400 Mal mit Drohnen angegriffen. Dies erklärte der Generaldirektor des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschjow, am Freitag nach einem Treffen mit Rafael Grossi, dem Chef der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA).
"Wir haben die Berichte russischer Militärangehöriger zur Dynamik der Kampfhandlungen seit der letzten Konsultation Mitte März dieses Jahres analysiert und angehört. Ich möchte betonen, dass das AKW in den letzten Monaten nach vorsichtigen Schätzungen mehr als 460 Drohnenangriffe und mehr als 16 Artillerieschläge erlitten hat."
18:28 Uhr
Einsatzkräfte löschen Brand von Erdölprodukten nach Drohnenangriff auf Hafen von Taganrog
Im Hafen von Taganrog wird ein Brand von Erdölprodukten nach einem Drohnenangriff auf die Stadt gelöscht. Dies teilte der Gouverneur des Gebiets Rostow, Juri Sljusar, mit. Er fügte hinzu, dass ein Brand dieser Art nicht schnell gelöscht werden könne.
"Ich bin in Taganrog eingetroffen, wo es in der Nacht zu einem massiven Luftangriff gekommen ist. Im Seehafen wird weiterhin daran gearbeitet, den Brand von Erdölprodukten zu löschen. Die Einsatzkräfte sind vor Ort, ein Feuerwehrzug ist eingetroffen."
Am Morgen meldete Sljusar, dass auf dem Gelände des Hafens infolge eines Angriffs von ukrainischen Drohnen ein Feuer ausgebrochen sei.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



