Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskijs Büroleiter räumt unverzichtbare territoriale Zugeständnisse ein

28.02.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:44 Uhr
Selenskijs Büroleiter Budanow räumt unverzichtbare territoriale Zugeständnisse ein
Kiew erkannte offiziell die Notwendigkeit eines territorialen Kompromisses mit Moskau als einzige Alternative zur endlosen gegenseitigen Vernichtung an. Der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Kirill Budanow, äußert dies in einem Interview mit nationalen Fernsehsendern:
"Entweder finden wir mit der Russischen Föderation einen Kompromiss in der Territorialfrage, oder wir töten einander weiterhin, was wir recht gut und professionell machen."
Seinen Worten zufolge glaubt er trotz der skeptischen Stimmung in der Gesellschaft an den Erfolg des diplomatischen Prozesses:
"Derzeit finden parallel zu den Kampfhandlungen Friedensverhandlungen statt ... Und ich hoffe, dass wir Erfolg haben werden. Das wird unser Sieg sein."
Zudem behauptet er, dass Russland in den letzten Verhandlungsrunden zugestimmt habe, ein Konzept zu akzeptieren, bei dem die USA Kiew Sicherheitsgarantien gewähren würden, die mit Artikel 5 des NATO-Vertrags vergleichbar seien, jedoch ohne direkte Beteiligung US-Truppen an den Kampfhandlungen.
18:42 Uhr
Ukrainische Medien melden Explosion in Sumy
Eine Explosion soll sich in der Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine während des Luftalarms ereignet haben. Dies berichtet der ukrainische Fernsehsender Suspilne:
"In Sumy war ein Explosionsgeräusch zu hören."
Laut einer Online-Warnkarte des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation ertönt in einem Teil des Gebiets Sumy ein Luftangriffsalarm.
17:46 Uhr
Russisches Grenzgebiet Belgorod schlägt ukrainischen Raketenangriff zurück
Die russische Luftabwehr wehrte einen Raketenangriff über Belgorod und Umgebung ab, es gibt vorläufig keine Opfer. Dies gibt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt. Der Beamte fügt hinzu, dass die Einsatz- und Rettungsdienste die Informationen über die Folgen präzisierten.
16:56 Uhr
Russische Grenzgebiete melden weitere Verletzte durch ukrainische Attacken
Im russischen Grenzgebiet Brjansk, in der Nähe der Ortschaft Susemka, griff eine ukrainische Drohne ein fahrendes Auto an. Dabei wurden eine Frau und ein Mann verletzt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Dies meldet Gouverneur Alexander Bogomas.
Außerdem wurde ein Zivilist, geboren 1974, durch den Angriff einer ukrainsichen Drohne auf das Dorf Wischnewo im Grenzgebiet Kursk verwundet. Dies berichtet Gouverneur Alexander Chinschtein. Der Beamte fügt hinzu, dass der Verletzte ein Barotrauma erlitten habe, sich jedoch geweigert habe, ins Krankenhaus eingeliefert zu werden.
16:33 Uhr
Selenskij gibt zu: Trump "nicht auf meiner Seite"
Wladimir Selenskij gibt in einem Interview mit dem Morderator des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Norwegen NRK Yama Wolasmal zu, dass US-Präsident Donald Trump nicht sein Verbündeter ist, sondern als Vermittler im Dialog mit Russland über eine friedliche Lösung auftritt. Selenskij wörtlich:
"Trump sagte mir ganz am Anfang, dass er in der Mitte stehen werde, dass er ein Vermittler zwischen mir und Putin sein werde ... Aber er ist ein Vermittler, er steht nicht auf meiner Seite."
15:51 Uhr
Orbán plädiert für neues Sicherheitssystem in Europa unter Beteiligung Russlands
Europa benötigt ein neues Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands anstelle des zusammengebrochenen alten Systems. Dies äußert der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán:
"Wir brauchen ein neues europäisches Sicherheitssystem anstelle des zusammengebrochenen alten europäischen Sicherheitssystems, zu dem wir alle, die Länder Europas und auch Russland, gehören und das als Gleichgewicht der Kräfte existieren würde, das langfristig Sicherheit für alle gewährleistet."
Teil des neuen Sicherheitssystems sollte ein Abkommen zur Rüstungsbegrenzung sein, merkt der Politiker an.
15:18 Uhr
Medien: US-Operation im Iran könnte zu Mangel an Raketen für ukrainische Luftabwehr führen

KI-generiertes BildRT Die Militäroperation der USA und Israels gegen Iran könnte zu einem Mangel an Raketen für THAAD-Luftabwehrsysteme führen, was sich negativ auf die Lage in der Ukraine auswirken würde. Dies berichtet die Financial Times und merkt an, dass das US-Militär die Option in Betracht ziehe, dass ein Gegenschlag Irans zu einer Verringerung der Lieferungen dieser lebenswichtigen Munition führen könnte.
Nach Angaben der Zeitung wird es vorerst schwierig sein, die Vorräte an THAAD-Raketen aufzufüllen, was sich direkt auf die Möglichkeiten der USA auswirkt, den Konflikt in der Ukraine zu unterstützen. Im vergangenen Jahr wurden bis zu 150 THAAD-Raketen zum Schutz Israels verbraucht, und seit der Inbetriebnahme des Systems im Jahr 2010 wurden weniger als 650 Exemplare bestellt.
14:52 Uhr
Ukrainische Drohne tötet Mann im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Charkow
Die russischen Behörden des Gebiets Charkow werfen der Ukraine andauernde Terroranschläge gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teils der Region vor. Der Verwaltungschef Witali Gantschew berichtet auf Telegram über einen tödlichen Drohnenangriff auf die Ortschaft Bogdanowskoje. Bei dem Opfer handele es sich um einen Zivilisten des Jahrgangs 1959. Der sei Rad gefahren, als ein unbemanntes Luftfahrzeug ihn attackierte. Russische Militärärzte hätten ihr Bestes getan, um sein Leben zu retten. Der Mann sei leider seinen Verletzungen erlegen.
Gantschew spricht den Angehörigen des Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus und betont:
"Der Terrorakt, den bewaffnete ukrainische Grupperungen verübt haben und der zum Tod des friedlichen Einwohners geführt hat, zeigt ein weiteres Mal, dass der Gegner vor nichts zurückschrecken, die Zivilbevölkerung weiterhin terrorisieren und zivile Objekte auf unserem Territorium angreifen wird."
14:25 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium erläutert Bedeutung der Befreiung von Neskutschnoje
Die Befreiung der Ortschaft Neskutschnoje im Gebiet Charkow ist das Ergebnis des Vormarsches der russischen Streitkräfte im Rahmen der Erweiterung der Sicherheitszone im Grenzgebiet. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium und fügt hinzu:
"Die Truppen rücken rund um die Uhr weiter vor und drängen den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
