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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit binnen einer Woche elf Ortschaften

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit binnen einer Woche elf OrtschaftenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 21.08.2026 14:20 Uhr

    14:20 Uhr

    Russische Armee befreit binnen einer Woche elf Ortschaften

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe dieser Woche insgesamt elf Ortschaften befreit:

    • Kudijewka im Gebiet Charkow,
    • Perschomarjewka, Orechowatka, Nikolaipolje, Andrejewskaja Obschtschina, Krasnopodolje, Wodjanskoje, Matjaschewo, Rybalskoje und Nowosoloschino in der Volksrepublik Donezk,
    • Seljonoje im Gebiet Charkow.
  • 13:49 Uhr

    Kreml kommentiert ukrainische Sanktionen gegen "Mascha und der Bär" 

    Kiews jüngste Sanktionen gegen die populäre russische Animationsserie "Mascha und der Bär" offenbare einmal mehr "die Hässlichkeit des Kiewer Regimes", erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

    "Die Tatsache, dass die Ukraine nun auch gegen Zeichentrickfilme einen Krieg begonnen hat, zeigt wohl einmal mehr die Hässlichkeit des Kiewer Regimes."

    Am Donnerstag haben die ukrainischen Behörden Sanktionen gegen fünf russische Einzelpersonen und vier Organisationen verhängt, die an der Produktion und dem Vertrieb der Zeichentrickserie "Mascha und der Bär" beteiligt waren.

    Auf der Webseite des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij heißt es, dass diese Animationsserie "prorussische Narrative, getarnt als Kinderprogramm," verbreite und daher "eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der Ukraine" darstelle.

  • 13:10 Uhr

    Angriffe auf Gebiet Saporoschje – zwei Tote und sechs Verletzte 

    In den vergangenen 24 Stunden hat der Gegner seine Drohnenangriffe auf zivile Ziele im Gebiet Saporoschje fortgesetzt, wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mitteilte

    Infolge der Attacken seien im Laufe des Tages zwei Menschen ums Leben gekommen und sechs weitere verletzt worden.

    Außerdem meldete der Gouverneur zahlreiche Sachschäden. Bei den Angriffen seien vier Pkw, 18 Lkw, ein Privathaus und ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden.

  • 12:38 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden vier Verletzte

    Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, erlitten im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe vier Zivilisten Verletzungen. Eine der Verletzten sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, präzisierte der Politiker.

    Insgesamt seien 17 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region fünfmal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner achtmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. 

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 152 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügte der Gouverneur hinzu.

  • 12:05 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 120 Drohnen abgefangen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 84 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 122 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

    Chinstein vermeldete einen Verletzten.

    Bei den Attacken seien zudem drei Privathäuser, ein Krankenhaus, mehrere Garagen und sechs Autos beschädigt worden.

  • 11:27 Uhr

    FSB nimmt einen Ausländer wegen Vorbereitung einer Sabotageaktion fest 

    Beamte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben einen ausländischen Staatsbürger im Gebiet Murmansk festgenommen, der nach Norwegen auszureisen plante. Dies teilt der Pressedienst der Behörde mit. Nach Angaben des FSB habe der Mann "auf dem Weg zur russisch-norwegischen Grenze gegen die Einreisebestimmungen für die Grenzregion" verstoßen.

    Es wurde festgestellt, dass der Mann im Jahr 2023 einen Kontakt zu ukrainischen Geheimdiensten über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen habe. Auf Anweisung der ukrainischen Seite sei er nach Moskau gereist. Er soll an dem Versuch beteiligt sein, eine FPV-Drohne zu starten, um Regierungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur und öffentliche Plätze auszukundschaften. An einem der Bahnhöfe der russischen Hauptstadt soll er Informationen gesammelt haben, um Güterzüge, die Erdölprodukte transportierten, ausfindig zu machen.

    Nachdem der Mann Vorbereitungen für die Durchführung von Sabotage- und Terroranschlägen getroffen hatte, sei er von Moskau nach Murmansk geflogen, um illegal die Grenze nach Norwegen zu überqueren, so der FSB.

  • 10:50 Uhr

    Kiew: Ukraine bereit, sich mit Russen an Verhandlungstisch zu setzen

    Die Ukraine sei bereit für Verhandlungen mit Russland über die Beilegung des Konflikts, erklärte Sergei Kisliza, Erster Stellvertretender Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, gegenüber Ukrinform.

    "Wir sind bereit, uns an den Verhandlungstisch zu setzen, der amerikanischen Seite zuzuhören, mit den Russen zu sprechen und unsere Argumente darzulegen, warum dieser Krieg beendet werden muss."

    Ferner betonte Kisliza, dass die Frage eines Treffens mit den US-Unterhändlern weiterhin aktuell sei, obwohl die US-Seite ihren Besuch in Kiew mehrmals verschoben habe. Die ukrainische Führung setze auf Washington, weil "die US-Seite den Verlauf dieses Verhandlungsprozesses maßgeblich beeinflussen" könne, so Kisliza.

  • 10:03 Uhr

    FSB: Acht Personen wegen versuchten Drohnenangriffs auf Rüstungsbetrieb festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat acht Personen, einen Täter und sieben Komplizen, im Zusammenhang mit einem geplanten Terroranschlag mit FPV-Drohnen auf ein strategisches Unternehmen in der Region Moskau festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der Behörde mit. In der Erklärung hieß es, dass einer der Komplizen, der bei der Festnahme einen bewaffneten Widerstand leistete, neutralisiert worden sei.

    Bereits im Juli hatte der FSB über die Vereitelung eines Anschlags auf ein Rüstungsunternehmen in der Region Moskau berichtet. Der Anschlag sei auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) geplant worden. Wie es heißt, sollen die Festgenommenen geplant haben, 35 mit Sprengstoff bestückte FPV-Drohnen dabei einzusetzen. Nach Angaben des FSB seien diese Drohnen mit Unterstützung europäischer Geheimdienste über Polen und Weißrussland aus der Slowakei nach Russland geschmuggelt worden.

    Die Drohnen sollten von einem gemieteten Hangar aus gestartet werden, den zwei moldauische Staatsbürger, die Russland später verließen, zu diesem Zweck vorbereitet hatten. 

    Das Video zeigt, wie die Kriminellen die Drohnen testen. Während der Festnahme kam es zu einer Schießerei mit den FSB-Beamten.

  • 09:24 Uhr

    Moskau: Versuche der EU, Zeit für Wiederbewaffnung der ukrainischen Armee zu gewinnen, inakzeptabel

    Die Versuche der EU und des Kiewer Regimes, ihre Forderungen durchzusetzen oder Zeit für die Wiederbewaffnung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen, seien für Moskau unannehmbar. Dies erklärte Sergei Rjabkow, der stellvertretende russische Außenminister, in einem Interview für News.ru.

    "Die Russische Föderation ist bereit, alle vernünftigen Vorschläge und Ideen anzuhören, die im Einklang mit den vom russischen Präsidenten festgelegten Zielen stehen und die Realitäten 'auf dem Boden' berücksichtigen. Aber die Versuche, maximalistische Forderungen der EU und der Ukraine durchzusetzen oder Zeit für die Wiederbewaffnung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen, sind absolut inakzeptabel und können nicht zu einer nachhaltigen Lösung beitragen."

  • 08:49 Uhr

    Ukrainische Militärdepots im Gebiet Odessa mit Kampfdrohnen getroffen

    Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mithilfe von Kampfdrohnen auf ukrainische Hafenanlagen fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

    In der Nacht zum Freitag seien Lagerhallen mit Waffen, Militärtechnik und anderen Gütern im Hafen Reni im Gebiet Odessa getroffen worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.