Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew attackiert zwei Tankschiffe bei Noworossijsk: Ölverladung ausgesetzt

19.07.2026 18:24 Uhr
18:24 Uhr
Kommandant: Russische Streitkräfte finden Mittel zur Bekämpfung neuer Hornet-Drohnen
Die Einheiten der russischen Streitkräfte haben Wege gefunden, die neuen Drohnen vom Typ "Hornet" der ukrainischen Streitkräfte zu bekämpfen. Dies teilte der Kommandant der Drohnenkompanie der 123. eigenständigen motorisierten Schützenbrigade der Südlichen Truppengruppe gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Er merkte an:
"Die Drohne ist im Prinzip vielseitig einsetzbar. Sie hat eine Reichweite von maximal 150 Kilometern, aber es gibt bereits Fälle, in denen diese Drohne neutralisiert und zur Landung gezwungen wurde. Sie wurde bereits untersucht, und die Gegenmaßnahmen gegen sie werden nun nur noch zunehmen."
17:55 Uhr
Rumänischer Politologe: Die EU eskaliert den Ukraine-Konflikt zur Verschleierung interner Probleme

SymbolbildRIA Nowosti / Alexei Witwizkij / Sputnik Der rumänische Politikwissenschaftler und Soziologe Dan Dungaciu erklärte in einem Interview mit der größten rumänischen Zeitung Gândul, dass die derzeitigen Führungskräfte der Europäischen Union die Eskalation des Konflikts in der Ukraine nutzen, um ihre Ohnmacht in der Innenpolitik zu verschleiern. Er betonte:
"Die derzeitigen Führungskräfte der Europäischen Union nutzen die Eskalation in der Ukraine, um ihre Ohnmacht in der Innenpolitik zu verschleiern und ihre wankende Legitimität zu wahren. Dies ist eine erzwungene Maßnahme, um an der Macht zu bleiben."17:22 Uhr
Konstantinow: Selenskij verlängert Konflikt wegen westlicher Finanzhilfen
Der Ukraine-Konflikt zieht sich in die Länge, da Wladimir Selenskij neue Finanzhilfen aus dem Westen benötigt. Dies erklärte der Vorsitzende des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Im Gespräch mit der Agentur betonte er:
"Ihre Aufgabe ist es, alles zu tun, damit das Geld aus dem Westen bis zu Selenskijs Pensionierung nicht ausgeht. Das ist ihr sehnlichster Traum."
16:51 Uhr
Bericht: Französische Flugzeugträgergruppe beobachtete Lage in der Ukraine
Die französische Flugzeugträgergruppe führte Aufklärungsaufgaben im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise durch, teilte der Befehlshaber der Einheit, Admiral Thibault Haudos de Possesse, mit. Dies erklärte er gegenüber dem Journal du Dimanche. Der Admiral stellte klar, dass sich der Flugzeugträger "Charles de Gaulle" zwar zum Schutz französischer Staatsangehöriger im Nahen Osten befand, seine Mission sich jedoch nicht darauf beschränkte.
Laut Thibault Haudos de Possesse forderte der französische Präsident Emmanuel Macron, die Aufgaben zur Lagebeurteilung in Krisengebieten, darunter auch in der Ukraine, fortzusetzen. Dabei ging es um die Beobachtung taktischer und operativer Bewegungen in der Konfliktzone.
16:19 Uhr
Militär: Inseln im Dnjepr-Auengebiet übersät mit Überresten ukrainischer Kämpfer
Russische Militärangehörige finden auf den Inseln im Dnjepr-Delta in der Region Cherson die Überreste von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte sowie Munition nach NATO-Standard. Dies teilte der Kommandeur eines Sturmzuges der 18. kombinierten Armee des Truppenverbands "Dnjepr" der Nachrichtenagentur TASS mit. Er betonte:
"Dort gab es früher viele Kämpfe. Dort liegen Skelette und Gegenstände des Gegners […] Wir halten diese Inseln schon seit langer Zeit. Der Gegner wagt sich nicht dorthin. Alles ist vermint."
15:47 Uhr
LVR: Opfer bei Drohnenangriffen auf Zivilisten
Das ukrainische Militär hat in den vergangenen 24 Stunden auch die Volksrepublik Lugansk (LVR) mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Der Republikchef Leonid Passetschnik berichtet auf der Plattform MAX über einen Toten und drei Verletzte. Demnach habe eine ukrainische Drohne ein Auto attackiert, in dem sich ein Ehepaar befand. Der 64-jährige Mann habe Verletzungen erlitten, seine Frau sei ums Leben gekommen. In der Stadt Kremennaja seien eine 69-jährige Frau und ein 70-jähriger Mann zu Schaden gekommen.
Darüber hinaus berichtet der Politiker über ukrainische Drohnenattacken auf einen Lebensmittelmarkt, ein Industriegelände und parkende Autos. Dabei sei allerdings niemand verletzt worden. Beschädigt worden seien ein Wohnhaus sowie mehrere Lkw und Autos.
15:12 Uhr
Zum Fronteinsatz: Ukrainische Wehrbehörden nehmen Migranten aus Asien großflächig fest
Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, die sich auf eine Quelle aus russischen Sicherheitskreisen beruft, nimmt die ukrainische Einwanderungsbehörde derzeit großflächig Migranten aus asiatischen Ländern fest, die zum Arbeiten in die Ukraine gekommen sind. Die festgenommenen Frauen werden abgeschoben, während die Männer zwangsweise in die Reihen der ukrainischen Streitkräfte eingezogen werden. Dabei werden ihnen zunächst "Hinterlandposten" zugewiesen, mit der Aussicht auf eine spätere Versetzung in Sturmtruppen.
14:38 Uhr
Generalstabschef Gerassimow: Russische Truppen rücken an allen Fronten vor

Die russischen Streitkräfte rücken nach Angaben von Generalstabschef Waleri Gerassimow vom Samstag an allen Frontabschnitten im Donbass und in Noworossija vor und befreien weitere Gebiete.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:09 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Wolnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Ryschewka, Mogriza und Sadki im Gebiet Sumy sowie Lipzy, Chatneje, Slatino, Losowoje, Solotschew und Bely Kolodes im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 210 Soldaten verloren. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Autos und drei Geschütze seien dabei außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Tatjanowka in der DVR getroffen. Dabei seien bis zu 200 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 19 Autos, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, eine Haubitze und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Slawjansk, Nikolaipole, Weroljubowka, Kramatorsk, Druschkowka, Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka und Nowonikolajewka in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Kämpfer. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Autos und ein Geschütz verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nowowodjanoje, Artjoma, Rubeschnoje, Grusskoje, Belosjorskoje, Annowka, Sergejewka, Schewtschenko und Dobropolje in der DVR sowie Nowotroizkoje, Nowopawlowka und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 340 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos und ein Geschütz seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe die Ortschaft Wolnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wassilkowka, Tschaplino, Malinowka, Welikomichailowka und Prossjanaja im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Swoboda und Sorewka im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 480 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und elf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Wesseljanka, Leschino, Jurkowka und Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 75 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 24 Autos, eine Selbstfahrlafette und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke, militärisch relevante Logistikzentren, Energie- und Verkehrsanlagen sowie 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden hingegen zwei Neptun-MD-Raketen, acht Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 678 Drohnen abgefangen. Außerdem habe die russische Schwarzmeer-Flotte zwei unbemannte Wasserfahrzeuge zerstört.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 184.608 Drohnen, 666 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.203 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.760 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.816 Geschütze und Mörser verloren.
13:37 Uhr
Vier Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo meldet andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Demnach seien im Zeitraum vom 18. bis 19. Juli in der Region vier Zivilisten verletzt worden. In der Ortschaft Welikije Kopani habe ein 63 Jahre alter Mann Verletzungen erlitten. Infolge von zwei Drohnenattacken auf die Ortschaft Welikaja Lepeticha seien drei Männer der Jahrgänge 1950, 1969 und 1970 zu Schaden gekommen. Saldo berichtet darüber hinaus über Sachschäden in 19 Ortschaften.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


