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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij bereit für Treffen mit Putin in den USA oder im Nahen Osten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij bereit für Treffen mit Putin in den USA oder im Nahen Osten© Urheberrechtlich geschützt
  • 9.04.2026 11:44 Uhr

    11:44 Uhr

    35 ukrainische Drohnen im Gebiet Kursk abgeschossen 

    Im Gebiet Kursk sind innerhalb von 24 Stunden 35 Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen worden. Zudem wurde das Grenzgebiet mehrfach unter Artilleriefeuer gesetzt. Das teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinschtein, mit. In 21 Fällen seien die Drohnen mit Sprengsätzen eingesetzt worden. Sachschäden wurden unter anderem im Dorf Iljek im Bezirk Belowski sowie im Ort Dobroje Pole im Bezirk Chomutowski gemeldet. Tote oder Verletzte gab es laut Behörden nicht.

  • 11:10 Uhr

    Marotschko: Kiew setzt Züge für Armee ein – Verbindungen gestrichen

    Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko hat die ukrainische Eisenbahn mehrere Züge aus dem Betrieb genommen und für die Streitkräfte bereitgestellt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS. In der Folge sollen mehrere Verbindungen im Gebiet Charkow sowie die Strecke zwischen den Gebieten Charkiw und Poltawa eingestellt worden sein. Marotschko zufolge zeigt diese Entscheidung erneut die Verbrechen des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung, da Züge zu legitimen Zielen der russischen Streitkräfte werden.

  • 10:41 Uhr

    Neuer Austausch von Gefallenen zwischen Russland und Ukraine geplant

    Für den 9. April ist ein weiterer Austausch von gefallenen Soldaten zwischen Russland und der Ukraine geplant. Dies erklärte der Abgeordnete der Staatsduma, Schamsail Saralijew, der Nachrichtenagentur RBK.

    Zuletzt war ein solcher Schritt Ende Februar erfolgt. Dabei wurden der Ukraine die sterblichen Überreste von 1.000 Soldaten übergeben, Russland erhielt im Gegenzug 35.
    Anfang März hatten zudem mehrere Gefangenenaustausche stattgefunden: Am 5. März wurden jeweils 200 Personen ausgetauscht, am 6. März jeweils 300.

    Zuvor hatte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa erklärt, Moskau und Kiew arbeiteten an weiteren Austauschen von Kriegsgefangenen im Vorfeld des Osterfestes.

  • 10:09 Uhr

    Selenskij bereit für Treffen mit Putin in den USA oder im Nahen Osten

    Der ukrainische Präsident hat seine Bereitschaft zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten auf neutralem Territorium erklärt. Als mögliche Orte nannte er die USA, Europa oder den Nahen Osten.

    In einem Interview mit dem italienischen Radiosender RAI betonte Selenskij, dass ein Treffen weder in Moskau noch in Kiew stattfinden werde. Zugleich erklärte er sich zu verschiedenen Verhandlungsformaten bereit, während die Gespräche unter Beteiligung der USA, vor allem mit Fokus auf den Nahen Osten, weiterliefen.

    Zuvor hatte die russische Seite mehrfach eine direkte Begegnung in Moskau vorgeschlagen. Selenskij hatte diese Option abgelehnt und stattdessen andere Austragungsorte ins Spiel gebracht. Laut Berichten wird zudem über mögliche trilaterale Gesprächsformate diskutiert, die jedoch bislang nicht umgesetzt wurden.

  • 09:45 Uhr

    Bericht: Mehr als 60 Drohnenleitstellen im Gebiet Charkow zerstört

    Seit Anfang April haben Einheiten für Drohnensysteme und Artillerie des russischen Truppenverbandes Nord mehr als 60 Steuerpunkte ukrainischer Drohnen im Gebiet Charkow zerstört. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf einen Offizier mit dem Rufzeichen "Karta":

    "Im Verlauf aktiver Gefechtsarbeit haben Einheiten des 11. Armeekorps mehr als 60 Steuerpunkte für unbemannte Fluggeräte der ukrainischen Streitkräfte entdeckt und massiv unter Feuer genommen."

    Nach seinen Angaben begünstigt die Witterung die Aufklärung aus der Luft. Start- und Leitstellen würden durch Unterstände, Antennen und verstärkte Signale enttarnt. Anschließend würden die Koordinaten operativ an das Kommando und die Drohnenbesatzungen übermittelt.

    Zudem ermögliche die eingespielte Datenübertragung eine Kontrolle in Echtzeit und die Koordination der Einheiten. Start- und Steuerpunkte von Drohnen seien vorrangige Ziele, die mit Artillerie und Angriffsdrohnen bekämpft würden.

  • 09:09 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine ist in der Region Krasnodar ein Mann ums Leben gekommen und im Gebiet Brjansk ist eine Frau verletzt worden. Dies teilten die regionalen Behörden auf der Plattform Max mit.

    Der Mann sei im Ort Sauk-Dere im Bezirk Krymsk gestorben, als Trümmer einer Drohne auf ein Mehrfamilienhaus fielen, so der Gouverneur Weniamin Kondratjew. Er habe sich auf dem Balkon befunden. Den Angehörigen wurde Hilfe zugesichert.

    Weitere Trümmerteile stürzten auf ein Feld bei Krymsk sowie auf das Gelände eines Betriebs. Auch im Dorf Moldawanskoje wurden mehrere Fundorte gemeldet. In diesen Fällen gab es keine Verletzten oder Schäden.

    Im Gebiet Brjansk wurde unterdessen eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff verletzt. Gouverneur Alexander Bogomas erklärte, Drohnen-Kamikaze hätten ein ziviles Fahrzeug im Dorf Nowy Ropsk im Klimowski-Bezirk angegriffen. "Infolge des Angriffs wurde leider eine Zivilistin verletzt", schrieb er. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht.

  • 08:43 Uhr

    Experte: Russische Kräfte schaffen Brückenkopf bei Rai-Alexandrowka

    Russische Truppen haben bei Rai-Alexandrowka neue Stellungen eingenommen und einen Brückenkopf für weitere Offensiven geschaffen. Dies erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Agentur TASS:

    "Unsere Soldaten haben neue Stellungen und Positionen im Waldgebiet bei Rai-Alexandrowka besetzt und bereiten einen Brückenkopf für weiteres Vorrücken vor. Das Gelände ist jedoch schwierig. Der Gegner hat noch einige taktische Vorteile, daher gehen wir vorsichtig und auf breiter Front vor."

    Zugleich berichtete Marotschko von weiteren Fortschritten: Nordöstlich der Ortschaft sei die taktische Lage verbessert worden. Auch im Raum Kaleniki habe es leichte Geländegewinne gegeben.

    Zuvor hatte er bereits erklärt, dass russische Kräfte ukrainische Stellungen bei Rai-Alexandrowka aus zwei Richtungen angriffen – ausgehend von Kriwaja Luka und Nikiforowka. Die ukrainische Führung versuche, die strategisch wichtige Ortschaft trotz hoher Verluste zu halten.

  • 08:09 Uhr

    Militärexperte: Russische Kräfte rücken bei Konstantinowka vor

    Russische Truppen verbessern nach eigenen Angaben trotz starken Widerstands der ukrainischen Streitkräfte ihre Positionen bei Konstantinowka. Dies sagte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Agentur TASS:

    "Im Raum Konstantinowka dauert die aktive Phase der Kämpfe an. Es gibt zudem kleinere Fortschritte östlich von Iljinowka und südlich von Nowodmitrowka. Insgesamt kann ich sagen, dass unsere Soldaten trotz erbitterten Widerstands sehr schwere Gefechte führen – es gibt dort nahezu täglich Erfolge."

    Zuvor hatte der Berater des DVR-Chefs, Igor Kimakowski, mitgeteilt, russische Drohnen hätten im Zuge der Einkreisung von Konstantinowka die logistischen Verbindungen der ukrainischen Kräfte rund um die Stadt unter Kontrolle gebracht.

  • 07:42 Uhr

    Marotschko: Russische Truppen erweitern Kontrollzone bei Slawjansk

    Russische Einheiten haben nach eigenen Angaben ihre Kontrollzone bei Slawjansk ausgeweitet. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Im Tagesverlauf gab es leichte Vorstöße südwestlich von Nikiforowka. Zwischen Nikiforowka und Minkowka haben unsere Soldaten ihre taktische Lage verbessert und die Kontrollzone erweitert."

    Zudem seien russische Kräfte in der Agglomeration Slawjansk–Kramatorsk in Richtung Slawjansk vorgerückt – ausgehend von Tschassow Jar. Zuvor hatte Marotschko berichtet, russische Einheiten hätten östlich von Slawjansk auf dem Abschnitt Kriwaja Luka–Nikiforowka mehr als zehn Kilometer Frontlinie begradigt.

  • 07:08 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 69 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Kursk und Astrachan, der Region Krasnodar sowie über dem Asowschen Meer zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.