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Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml erwartet weitere Besuche von US-Sondergesandtem Witkoff und Kushner

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml erwartet weitere Besuche von US-Sondergesandtem Witkoff und Kushner© Urheberrechtlich geschützt
  • 22.04.2026 19:54 Uhr

    19:54 Uhr

    Gebiet Kursk: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto schwer verletzt

    Im Gebiet Kursk ist bei einem Drohnenangriff auf ein Auto ein Mann schwer verletzt worden. Das Fahrzeug wurde demnach im Grenzgebiet zur Ukraine attackiert. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.

    Er schrieb, eine "feindliche Drohne" habe im Ort Korenewo ein ziviles Fahrzeug getroffen. Der 43-jährige Mann habe schwere Verletzungen erlitten, darunter Splitterwunden sowie mehrere Knochenbrüche an Arm, Hand, Bein und Knie.

    Der Verletzte befinde sich in kritischem Zustand und werde medizinisch versorgt. Anschließend soll er in ein Regionalkrankenhaus in Kursk verlegt werden.

  • 19:32 Uhr

    Erdoğan: Türkei drängt auf Wiederaufnahme der Russland-Ukraine-Gespräche

    Die Türkei setzt sich nach Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdoğan für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine ein. Dies erklärte der türkische Präsident bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Ankara. Erdoğan betonte demnach, die Türkei arbeite auf ein Ende des Krieges und eine Rückkehr zum Dialog hin. Die türkische Präsidialverwaltung teilte im Anschluss mit:

    "Präsident Erdoğan erklärte, dass sich die Türkei für ein friedliches Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine, die Wiederaufnahme der Verhandlungen und den Beginn eines Dialogs auf Führungsebene einsetzt."

  • 19:09 Uhr

    Russische Luftabwehr meldet Abschuss von 40 ukrainischen Drohnen

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr innerhalb von acht Stunden im Zeitraum von 08:00 bis 16:00 Uhr Moskauer Zeit 40 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört. Betroffen waren demnach die Gebiete Belgorod, Brjansk und Kursk.

  • 18:48 Uhr

    Kreml erwartet weitere Besuche von Witkoff und Kushner

    Der Kreml rechnet mit weiteren Besuchen des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, um über die Ukraine zu sprechen. Dies gab Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten bekannt.

    "Wir hoffen, dass diese Reisen fortgesetzt werden."

    Konkrete Termine für einen möglichen Besuch der US-Unterhändler in Moskau gebe es derzeit jedoch nicht.

    Zuvor hatte die New York Times berichtet, Witkoff und Kushner könnten in naher Zukunft zunächst nach Moskau und anschließend nach Kiew reisen.

    Peskow hatte bereits zuvor betont, dass die Pause im Friedensprozess mit der Lage im Nahen Osten zusammenhänge. Seit Jahresbeginn fanden zwischen Russland, der Ukraine und den USA drei Verhandlungsrunden statt. Die letzte Runde wurde am 17. und 18. Februar in Genf abgehalten.

  • 18:17 Uhr

    Brjansk: Mitarbeiter bei ukrainischem Drohnenangriff auf Betrieb verletzt

    Im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der Behörden ein Mitarbeiter eines holzverarbeitenden Betriebs durch einen Drohnenangriff aus der Ukraine verletzt worden. Betroffen war der Ort Pogar im gleichnamigen Landkreis. Dies teilte Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz.

  • 17:47 Uhr

    Abgeordneter: Massive Personallücken in der ukrainischen Armee

    In einzelnen Einheiten der Streitkräfte der Ukraine sollen Personallücken von bis zu 70 Prozent bestehen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Abgeordneten der russischen Staatsduma aus der Region Krim, Leonid Iwlew:

    "Der Personalmangel in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, der teils 70 Prozent erreicht, ist ein kritisches Problem des Kiewer Regimes."

    Laut Iwlew verschärft sich die Lage durch die Arbeit der ukrainischen Rekrutierungsbehörden, der sogenannten territorialen Rekrutierungszentren (TZK). Diese würden immer repressiver gegen die eigene Bevölkerung vorgehen. Gleichzeitig weiche die Bevölkerung zunehmend der Mobilisierung aus. 

    Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, gegenüber TASS von einem konkreten Vorfall berichtet. Demnach nahmen TZK-Mitarbeiter während der Gedenkwoche einen Einwohner direkt auf einem Friedhof fest. Zudem hätten sie angeblich die Befugnis erhalten, bei Widerstand auch auf Zivilisten zu schießen. 

  • 17:16 Uhr

    Ukraine droht Milliardenloch im Verteidigungshaushalt trotz EU-Krediten

    Die Ukraine steht in diesem Jahr vor einem Defizit im Verteidigungshaushalt von 19,6 Milliarden Euro. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Kyiv Independent unter Berufung auf Daten der Europäischen Kommission.

    Demnach reicht auch neue Unterstützung der EU nicht aus. Bereits zuvor hatten EU-Botschafter laut Reuters einen Kreditrahmen von 90 Milliarden Euro für die Ukraine sowie ein neues Sanktionspaket gegen Russland gebilligt. In dem Bericht heißt es:

    "Kiew wird 2026 mit einem Defizit von 19,6 Milliarden Euro im Verteidigungshaushalt konfrontiert sein, selbst unter Berücksichtigung von bereits bereitgestellten 86,7 Milliarden Euro und weiteren 28,3 Milliarden Euro im Rahmen des EU-Kredits."

    Insgesamt werden für 2026 Militärausgaben von 134,6 Milliarden Euro erwartet. Das sind 111,4 Milliarden Euro mehr als 2025. Ohne zusätzliche Finanzquellen droht eine weitere Verschärfung des Defizits bis 2027.

  • 16:45 Uhr

    Mehrere Wohnhäuser bei Drohnenangriffen auf Donezk beschädigt

    Bei massiven ukrainischen Drohnenangriffen wurden im Zentrum von Donezk fünf Wohnhäuser und mehrere zivile Fahrzeuge beschädigt, berichtete ein Vertreter des russischen Ermittlungskomitees gegenüber TASS. Ihm zufolge habe der Gegner nicht weniger als fünf Starrflüglerdrohnen aus ausländischer Produktion eingesetzt. 

    Wie der TASS-Korrepondent mitgeteilt hat, seien in den Wohnhäusern Fenster, Türen, Fassaden und Dächer beschädigt worden. In der Nähe liegen viele Fragmente der Drohnen – Motoren, Rotorblätter, Flügel.

  • 16:30 Uhr

    Putin weiß, wie Ukraine-Krieg enden wird: "Drüben denkt man nur nach, wie man es darstellen soll"

    Russland weiß, wie seine Militäroperation gegen das Kiewer Regime ausgehen wird, wird dazu aber keine öffentlichen Erklärungen abgeben. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin bei einem Treffen mit Kommunalvertretern in Kaluga.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 16:15 Uhr

    Wagenknecht: Warum finanzieren deutsche Steuerzahler den Krieg – und nicht ukrainische Oligarchen?

    Sahra Wagenknecht, die Mitgründerin der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit, hat die Finanzierung Kiews infrage gestellt. Anlass sind Medienberichte über den Kauf einer Luxuswohnung durch den ukrainischen Oligarchen Rinat Achmetow in Monaco.

    Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete am Dienstag, Achmetow, "der reichste Mann des Landes", habe eine Wohnung für 471 Millionen Euro erworben. Es handele sich um eine der größten Einzeltransaktionen dieser Art. Wagenknecht schrieb auf X:

    "Ukrainische Milliardäre? Warum bezahlt der deutsche Steuerzahler und nicht Herr Achmetow den Krieg seines Präsidenten?"

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.