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Liveticker Ukraine-Krieg – RIA Nowosti: USA bauten vier Biolabore in der Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – RIA Nowosti: USA bauten vier Biolabore in der Ukraine© Urheberrechtlich geschützt
  • 12.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Putin trifft Soldaten zum Tag Russlands

    Anlässlich des Tages Russlands traf Wladimir Putin Teilnehmer der militärischen Sonderoperation und dankte ihnen für ihren Einsatz. Dabei sprach er über den Ausbau russischer Satellitenkonstellationen zur präziseren Drohnensteuerung sowie über die Entwicklung von FPV-Drohnen und unbemannten Systemen mit künstlicher Intelligenz.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:45 Uhr

    Selenskij hebt Schutzstatus des Russischen in der Ukraine auf

    Die russische Sprache ist in der Ukraine von der Liste von Sprachen gestrichen worden, auf die die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen angewandt wird. Ein entsprechendes Gesetz wurde laut einer Mitteilung der ukrainischen Rada vom Staatschef Wladimir Selenskij unterzeichnet.

    Als Begründung wird angeführt, dass die ukrainische Übersetzung der Charta aus dem Russischen und nicht aus dem Englischen oder dem Französischen angefertigt worden sei, weswegen der Begriff der Minderheit in der Bedeutung "nationale Minderheit" übersetzt worden sei, während er sich angeblich auf zahlenmäßige Minderheit beziehe. Dies hat laut dem Kiewer Regime "Voraussetzungen für Unterminierung der ukrainischen Sprache als Staatssprache" geschaffen.

  • 21:36 Uhr

    Gebiet Brjansk: Zivilist durch ukrainischen Angriff getötet

    Im russischen Gebiet Brjansk sind drei Zivilisten durch ukrainische Drohnenangriffe verwundet worden, einer davon tödlich. Jegor Kowaltschuk, Interimsgouverneur der Region, berichtet dazu:

    "In Starodub hat eine Zivilistin durch den Angriff einer FPV-Drohne Verwundungen erlitten. In der Siedlung Susemka wurden zwei Zivilisten durch eine Kamikazedrohne verwundet. Die Verwundeten wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die Ärzte taten alles Mögliche, doch die Verletzung war zu schwer, und einer der Verwundeten ist verstorben."

  • 21:12 Uhr

    Attentat gegen ehemaligen Minister für Staatssicherheit der DVR

    Andrei Pintschuk, ehemaliger Minister für Staatssicherheit der Volksrepublik Donezk, ist zum Ziel eines Attentats geworden. Wie der russische Kriegsberichterstatter Alexander Koz berichtet, wurde ein Sprengsatz als eine Warenlieferung getarnt. Koz zitiert Pintschuk dazu:

    "Die Sprengung war auf den Eingang gezielt. Ich gehe schnell, daher haben sie sich verrechnet. Ich habe eine gepanzerte Tür, die ich geschlossen habe, da kam die Explosion. Dank der Tür und meiner Geschwindigkeit ging die Explosion an mir vorbei."

    Polizei und Notdienste sind vor Ort im Einsatz.

    Pintschuk hatte von Juli 2014 bis März 2015 das Amt des Sicherheitsministers der DVR bekleidet. Er ist Mitbegründer des Vereins der Freiwilligen des Donbass.

  • 20:33 Uhr

    Ukrainisches Militär bereitet Verteidigung von Druschkowka vor

    Die Stadt Druschkowka in der Volksrepublik Donezk wird von ukrainischen Truppen auf Verteidigung vorbereitet. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle bei russischen Streitkräften:

    "Der Gegner bereitet aktiv die Nachbarstadt von Konstantinowka, Druschkowka, auf Verteidigung vor. Die von Einheimischen veröffentlichten Aufnahmen zeigen hunderte Meter Stacheldraht und Betonblöcke."

    Die Quelle fügte hinzu, dass in der benachbarten Stadt Kramatorsk ukrainische Musterungsbehörden weiterhin aktiv Zwangsrekrutierungen unter den Bewohnern der Stadt betreiben.

  • 19:51 Uhr

    Anatolij Scharij über das TZK: "Diese Dämonen werden immer häufiger geschlagen"

    Am Donnerstag ging ein Video aus der ukrainischen Stadt Nikolajew viral, in dem ein junger Mann gleich drei Beamte des TZK auf offener Straße zusammenschlägt.

    Seit Jahren schon kann das Kiewer Regime nur noch mithilfe der brutalen, menschenverachtenden Zwangsrekrutierung die Front bemannen. Eine Praxis, die immer mehr Widerstand hervorruft und auch schon zahlreiche Todesopfer auf beiden Seiten gefordert hat. Immer wieder gehen Videos viral, die sowohl das unfassbare Vorgehen der TZK-Beamten zeigen als auch engagierten Widerstand seitens der Betroffenen, ihrer Nachbarn, aber auch zufälliger Passanten.

    Im aktuellen Fall heißt es, der junge Mann habe seinen Vater infolge der Zwangsrekrutierung verloren und spontan Rache genommen, als er Zeuge eines weiteren Rekrutierungsversuchs wurde. Die Umstehenden freuen sich hörbar über diese Szene und feuern den jungen Mann energisch an. Am Ende des Clips ist zu sehen, wie die eigentlichen Opfer der TZK-Beamten davonlaufen.

    Dem bekannten, im spanischen Exil lebenden ukrainischen Journalisten Anatolij Scharij zufolge kommt es immer häufiger zu solchen Szenen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:10 Uhr

    RIA Nowosti: USA bauten vier Biolabore in der Ukraine

    Die USA haben in der Ukraine vier biologische Laboratorien gebaut, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Unter Verweis auf ein ihr vorliegendes Dokument des US-Geheimdienstes berichtet die Agentur, dass das Pentagon den Bau des Diagnose-Laboratoriums in Cherson, das Institut für Tiermedizin der Nationalen Akademie der Agrarwissenschaften der Ukraine, das zentrale Referenzlaboratorium des ukrainischen Pestforschungsinstituts und das Diagnose-Laboratorium von Transkarpatien finanziert habe. Für jede der Einrichtungen wurden 1,7 bis 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben.

  • 18:53 Uhr

    Selenskij sanktioniert weitere russische Medien

    Die Ukraine führt neue Sanktionen gegen russische Richter und Massenmedien ein. Die entsprechende Anordnung hat Präsident Wladimir Selenskij unterzeichnet. Unter anderem stehen auf der Liste der Russische Journalistenverband sowie die Publikationen Gazeta.Ru und Lenta.ru. Insgesamt werden 29 Personen und 17 Organisationen sanktioniert.

  • 18:19 Uhr

    Putin: Über 700.000 Soldaten bei Sonderoperation eingesetzt

    Russlands Präsident Wladimir Putin gibt die Gesamtstärke des bei der Sonderoperation eingesetzten russischen Truppenverbands bekannt. Bei einem Treffen mit Teilnehmern der Sonderoperation im Kreml anlässlich des russischen Nationalfeiertags erklärt Putin:

    "Es ist klar, dass wir dort einen großen Truppenverband haben, über 700.000 Menschen."

    Zu Beginn des Treffens betont der Präsident, dass er in  regelmäßigem Kontakt mit russischen Militärangehörigen stehe.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.