Liveticker Ukraine-Krieg: Merkel ruft europäische Länder zum Dialog mit Russland auf

7.03.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:59 Uhr
Fünf ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen
Die russischen Luftabwehrkräfte haben innerhalb von drei Stunden fünf ukrainische Drohnen über zwei russischen Gebieten zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In der Erklärung auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Zwischen 17 und 20 Uhr Moskauer Zeit zerstörten die russischen Luftabwehrkräfte fünf ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte:
drei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
zwei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."
19:41 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist bei Detonation ukrainischer Drohne verletzt
Ein Zivilist wurde im Dorf Grusskoje im Gebiet Belgorod durch die Detonation einer ukrainischen Drohne verletzt, wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt. Auf der Plattform Max schreibt er:
"Im Dorf Grusskoje im Bezirk Borissowka wurde ein Zivilist durch die Detonation einer feindlichen Drohne verletzt."
Der Gouverneur fügt hinzu, dass der Mann, der eine Minenexplosion und mehrere Splitterwunden an Rücken, Unterarm und Hand erlitten hatte, in das Zentrale Bezirkskrankenhaus Borissowka eingeliefert wurde. Zur weiteren Behandlung wird er in das Krankenhaus Nr. 2 der Stadt Belgorod verlegt.
19:31 Uhr
Szijjártó an Kiew: "Niemals in ihrem stinkenden Leben werden sie EU-Mitglied"

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat am Freitag während einer Veranstaltung der Ukraine vorgeworfen, sich in die Wahlen in Ungarn einzumischen. Die Ukraine wolle, dass die oppositionelle Tisza-Partei gewinnt und Ungarn sich in den Ukraine-Konflikt hineinziehen lässt.
"Aber wenn wir die Wahlen gewinnen, werden wir den Frieden und die Sicherheit Ungarns bewahren. Das Geld des ungarischen Volkes wird Ungarn zum Fortschritt verhelfen, und niemals in ihrem stinkenden Leben werden sie Mitglieder der Europäischen Union werden", betonte Szijjártó vor einer jubelnden Menge.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:11 Uhr
Bastrykin erstattet Putin Bericht über Ermittlungen zu Verbrechen Kiews im Donbass

7. März 2026: Der russische Präsident Wladimir Putin und der Vorsitzende des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation Alexander Bastrykin (rechts) bei einem TreffenGawriil Grigorow / Sputnik Alexander Bastrykin, der Vorsitzender des russischen Ermittlungskomitees, berichtet Wladimir Putin über die Ergebnisse des Kampfes gegen die vom Kiewer Regime begangenen Verbrechen. Er erklärt:
"Umfangreiche forensische Untersuchungen wurden durchgeführt, um das genaue Ausmaß und die Art der Schäden zu ermitteln, die durch die kriminellen Aktivitäten des Kiewer Regimes im Donbass verursacht wurden. Der Schaden beläuft sich auf 580 Milliarden Rubel."
Gleichzeitig wurden fast 1.100 Kämpfer und Söldner verurteilt. Bastrykin präzisiert:
"Darunter 71 Personen, die wegen Mordes an Zivilisten und grausamer Behandlung von Kriegsgefangenen zu lebenslanger Haft verurteilt wurden."
Der Leiter des Ermittlungskomitees berichtet auch, dass er im vergangenen Jahr 20-mal persönlich in den Donbass gereist sei und dort Gespräche geführt habe.
18:33 Uhr
Orbán erklärt, er mache sich keine Sorgen über Selenskijs Drohungen
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärt, er mache sich keine Sorgen wegen der Drohungen Wladimir Selenskijs; dafür sei sein Sicherheitspersonal zuständig. Auf die Frage ungarischer Medien, warum er mit nur wenigen Sicherheitskräften zu einer Wahlkampfveranstaltung in Debrecen erschienen sei, sagt Orbán:
"Das ist Sache der Profis; dafür gibt es ein Protokoll. Die Sicherheitsvorkehrungen werden üblicherweise verstärkt, wenn eine Bedrohung besteht. Aber zum Glück muss ich mir darüber keine Gedanken machen; das tun die Profis. In solchen Fällen sind sie natürlich besonders wachsam. Es ist unangenehm, und wir sollten dem nicht gleichgültig gegenüberstehen, aber wir sollten uns auch nicht davor fürchten."
Der Ministerpräsident betont, dass Drohungen vermieden werden müssten und dass es notwendig sei, "unsere Arbeit entschlossen fortzusetzen". Orbán fügt hinzu:
"Wir müssen klarstellen, dass wir natürlich vorsichtig sind, uns aber weder erpressen noch bedrohen lassen."
17:42 Uhr
Merkel ruft europäische Länder zum Dialog mit Russland auf
Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft bei einem Empfang in Matthiä-Mahl im Hamburger Rathaus die europäischen Länder zum Dialog mit Russland auf, um den Ukraine-Konflikt beizulegen.
Merkel wünscht sich, dass die EU der Ukraine nicht nur militärisch beisteht, sondern auch ihre diplomatische Macht einsetzt. Die ehemalige Kanzlerin sagt:
"Es geht hier um vitale Interessen Europas. Nur mit beidem – militärischer und diplomatischer Stärke – werden wir das erreichen, was wir wollen, dass Russland den Krieg nicht gewinnt und somit die Ukraine als souveräner Staat in Frieden und Freiheit eine Zukunft hat."
Ende 2025 behauptete Merkel, es sei falsch, die Verhandlungen mit Russland dem Ermessen der Vereinigten Staaten zu überlassen.
16:57 Uhr
37 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Die russische Luftabwehr hat innerhalb von sieben Stunden 37 ukrainische Drohnen über drei russischen Gebieten zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In der Erklärung der Behörde heißt es:
"Am 7. März zerstörten die Einsatzkräfte der Luftabwehr zwischen 10:00 und 17:00 Uhr Moskauer Zeit 37 ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte:
- 20 Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
- 12 Drohnen über dem Gebiet Kursk,
- 5 Drohnen über dem Gebiet Brjansk."
16:33 Uhr
Streit um 90-Milliarden-Paket: Selenskij droht Orbán mit Gewalt

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist von bissigen Kommentaren zu offenen Drohungen gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán übergegangen. Demnach stellte Selenskij Vergeltungsmaßnahmen der ukrainischen Armee in Aussicht, falls Ungarn das 90-Milliarden-Euro-Paket der EU für die Ukraine blockieren sollte.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
16:19 Uhr
Ukrainer warnen ihre Mitbürger in privaten Anzeigen vor TZK-Standort
Ukrainer weisen in ihren Anzeigen für Dienstleistungen, Immobilienverkäufe oder -vermietungen auf die Wahrscheinlichkeit hin, Offiziere des TZK (Territorialen Rekrutierungszentrums – so werden in der Ukraine "Militärkommissariate" genannt) anzutreffen. Grund dafür seien regelmäßige Fälle von Zwangsmobilisierungen in einem bestimmten Bezirk, wie ein Korrespondent von RIA Nowosti herausfand.
Ein Nutzer, der ein Haus mit Grundstück im Gebiet Lwow verkauft, merkt an, dass die Lage "in der Nähe des TZK" sei. Oleg, der ein Datscha-Grundstück mit Haus im Gebiet Charkow anbietet, schreibt:
"Ein sicherer Ort, kein TZK, keine Alarmanlage und keine Ankünfte (die gesamte Kooperative von etwa 400 Datschen ist hinter einem Tor mit Zahlenschloss gesichert, und das TZK weiß wahrscheinlich nicht einmal, dass es existiert. So können sich diejenigen, die ihre Häuser nicht verlassen, die Beine vertreten und spazieren gehen). Es gibt eine Straße von Charkow direkt zu den Datschen, die völlig frei von Kontrollpunkten ist (ich zeige sie Ihnen kostenlos)."
In Anzeigen für Mietobjekte betonen einige Nutzer im Titel:
"Kein TZK."
Vermieter aus Odessa weisen darauf hin:
"Ein separates Büro von 55 Quadratmetern – hier findet Sie das TZK nicht! Das Gebäude ist von der Straße aus nicht einsehbar, und es gibt viel Platz zum Verstecken."
Der Inserent einer Sofa-Anzeige in Uman warnt, dass die Abholung in einem Gebäude gegenüber dem TZK erfolgt. Auch Friseure haben sich an die Realität der Zwangsmobilisierung angepasst. Auf der Suche nach einem kostenlosen Modell versichert der Friseursalon, dass es sich nicht um eine gefälschte Nachricht des TZK handelt und es während des Service keine unangenehmen Überraschungen geben wird. Und Irina aus Kamenskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk ist bereit, Wehrdienstverweigerern zu Hause die Haare zu schneiden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


