Liveticker Ukraine-Krieg: Ausländische Journalisten treffen in Starobelsk ein

24.05.2026 20:12 Uhr
20:12 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Wohnhäuser in Energodar an
Wie der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, berichtet, haben ukrainische Drohnen Wohnhäuser in Energodar – einer Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje – angegriffen. Dabei wurden Wohnungen von einfachen Bürgern beschädigt. In einer Sendung von Perwyj Kanalerklärte Puchow:
"Eines der Dächer eines Mehrfamilienhauses ist bei uns nach dem Einschlag einer FPV-Drohne in Brand geraten. Es gab mehrere Einschläge in Wohnungen von Wohnhäusern. Und all das sorgt für die angespannte Lage, die derzeit in der Stadt herrscht. Wie wir bereits gesagt haben, versucht der Feind mit diesen Methoden, die Lage zu destabilisieren, die Bevölkerung einzuschüchtern und hier, innerhalb der Stadt, Chaos zu stiften."
20:01 Uhr
Ex-Pressesprecherin Selenskijs: Die Ressourcen der Ukraine sind erschöpft
Die Ukraine ist im fünften Jahr des Konflikts völlig erschöpft, erklärte die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, nach der jüngsten Serie von Explosionen in Kiew. Laut Mendel wird von Jahr zu Jahr deutlicher, dass die wiederholten Versprechungen der ukrainischen Propaganda nur in einem weiteren russischen Angriff enden, wie heute Morgen. Dennoch bräuchten manche noch Zeit, um die Tatsache zu akzeptieren, dass eine rein militärische Lösung des Problems nicht mehr möglich sei, betonte sie. Im Netzwerk X schrieb Mendel:
"Das fünfte Jahr dieses gnadenlosen Krieges hat das Land erschöpft und es unaufhaltsam seiner Humanressourcen beraubt."
19:44 Uhr
Stubb: Europa könnte 2026 in Dialog mit Moskau treten
"Ich kann mir vorstellen, dass Europa in diesem Jahr in irgendeiner Form einen Dialog mit Russland aufnehmen wird", sagte der finnische Präsident Alexander Stubb. Damit beantwortete der Politiker die entsprechende Frage eines Hörers des Radiosenders Yle.
Es sei zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich zu sagen, wann das passieren werde, fügte Stubb hinzu.
Auf die Frage, ob er bereit wäre, als Vermittler zu fungieren, sagte Stubb: "Wenn ich gebeten würde, wäre es wahrscheinlich schwierig, Nein zu sagen."
19:31 Uhr
Rada-Abgeordneter nach nächtlichem Beschuss: "Kiew braucht dringend ein Ende des Konflikts"
Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Maksim Buschanskij, erklärte nach einer Reihe von Explosionen in Kiew am 24. Mai, dass die Ukraine "dringend" ein Ende des Konflikts mit Russland brauche. Der Abgeordnete fügte hinzu, dass ein hypothetisches Friedensabkommen vor jenen geschützt werden müsse, die permanent im Ausland geblieben seien, sowie vor jenen, die sich in das System der Kriegszeit eingefunden hätten und davon profitierten. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb der Abgeordnete:
"Wir brauchen dringend ein Ende des Krieges, und es ist nichts Falsches an dem Wort 'dringend'."19:10 Uhr
Ombudsfrau: Mehrzahl der in Starobelsk getöteten Studentinnen wird in Brautkleidern beigesetzt

Archivbild: Jana Lantratowa mit Porträts der ums Leben gekommenen StudentinnenRIA Nowosti / Jewgenij Bijatow / Sputnik Die meisten der Studentinnen, die bei dem Angriff auf die Berufsschule in Starobelsk ums Leben kamen, werden in Brautkleidern beigesetzt. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, ausländischen und russischen Journalisten am Ort der Tragödie mit. Sie berief sich auf Angaben von Angehörigen der Studentinnen und betonte:
"Wir haben mit den Angehörigen der Verletzten und der Verstorbenen gesprochen. Es ist sehr erschreckend, dass viele der Mädchen in ihren Brautkleidern beigesetzt werden."
Sie erklärte außerdem, dass die meisten der in Starobelsk getöteten Studenten zwischen 14 und 18 Jahre alt waren.18:59 Uhr
Russische Drohnen lassen dem Gegner keine Chance entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Mitte und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz.
Wie es heißt, zerstörten sie Drohnenleitstellen, Funkrelaisstationen und Aufklärungsdrohnen der ukrainischen Einheiten. Das russische Militär habe zudem die Truppenrotation des Gegners in der Volksrepublik Donezk unterbunden und einen Drohnenangriff im Raum Saporoschje abgewehrt.
18:46 Uhr
Gebiet Kiew: Fabrik zur Montage von FP-1-Kamikaze-Drohnen bei nächtlichem Beschuss getroffen
Ein Werk zur Herstellung von FP-1-Kamikaze-Drohnen wurde in der Region Kiew getroffen, berichtet der Telegram-Kanal SHOT. Nach Angaben der Quelle von SHOT befindet sich die Fabrik in der Stadt Belaja Zerkow. Außerdem trafen die Angriffe ein nahegelegenes Übungsgelände der ukrainischen Streitkräfte und einen Flugplatz, auf dem französische Hubschrauber sowie sowjetische An-12 und Il-76 stationiert waren, berichten die Autoren des Telegram-Kanals. Das russische Verteidigungsministerium hat sich dazu bislang nicht geäußert.18:17 Uhr
Macron sichert Ukraine weitere Unterstützung zu
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich auf der Plattform X zum Einsatz einer Hyperschall-Rakete des Typs Oreschnik durch Russland geäußert. Der Politiker verurteilte die massiven Angriffe auf die Ukraine in der Nacht und am Sonntagmorgen. Dies bedeute eine weitere Eskalation und zeige die Sackgasse des "russischen Angriffskrieges" auf. Außerdem warf Macron Russland Schläge gegen zivile Ziele vor, was Russlands Verteidigungsministerium in einer entsprechenden Stellungnahme entschlossen zurückwies.
Macron sicherte der Führung in Kiew seine Unterstützung zu. Paris sei weiterhin entschlossen, alles zu unternehmen, um einen gerechten und dauerhaften Frieden und die Sicherheit Europas zu stärken.
17:45 Uhr
Ausländische Journalisten treffen in Starobelsk ein
Wie der TASS-Korrespondent aus Starobelsk berichtet, sind ausländische Journalisten am Ort der Tragödie eingetroffen, die sich infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs auf eine Berufsschule ereignet hat. Über 50 Journalisten aus 19 Ländern – Österreich, Brasilien, Großbritannien, Ungarn, Venezuela, Deutschland, Griechenland, Spanien, Italien, Katar, China, Kuba, Libanon, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Pakistan, den USA, der Türkei, Finnland und Frankreich – begaben sich zum Ort des von ukrainischen Militärs verübten Anschlags.
Den Medienvertretern wird ausführlich über die Ereignisse jener Nacht berichtet: Man zeigt ihnen, wo sich die Ausgänge befanden, wie der Angriff erfolgte und welche Zerstörungen die Gebäude erlitten haben. Einige haben gegenüber TASS bereits ihre Eindrücke geschildert. So bezeichnete ein Journalist der italienischen Zeitung La Stampa die Folgen des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf das Wohnheim in Starobelsk, LVR, als schrecklich. Er sagte:
"Das ist schrecklich. Das sind enorme Zerstörungen."17:15 Uhr
Vergeltungsschlag gegen Kiew: Moskau bestätigt Einsatz von Oreschnik

Russlands Verteidigungsministerium hat den massiven nächtlichen Angriff auf Ziele in der Ukraine bestätigt. Es handelte sich dabei um einen Vergeltungsschlag nach Terrorattacken der Ukraine auf zivile Objekte in Russland.
Das russische Militär hat ballistische Raketen des Typs Oreschnik und Iskander sowie Hyperschallraketen des Typs Kinschal und Marschflugkörper des Typs Zirkon eingesetzt.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

