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Liveticker Ukraine-Krieg – Weidel: Kiews Kriegsführung setzt Deutschland hohem Sicherheitsrisiko aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 17.05.2026 19:44 Uhr

    19:44 Uhr

    AKW Saporoschje: Kiews Truppen nehmen Umspannwerk und Transportdienst ins Visier

    Das Atomkraftwerk Saporoschje meldet erneut ukrainische Drohnenangriffe. Laut einer Mitteilung wurde ein unbemanntes Flugzeug im Anflug auf das Umspannwerk "Raduga" neutralisiert. Es gab keine Detonation, die Anlage wurde nicht beschädigt.

    Außerdem geriet der Transportdienst des AKW unter Beschuss. Dabei wurden das Gebäude und einige Busse beschädigt.

    Im Ergebnis der beiden Angriffe gab es keine Verletzten, der Betrieb des AKW wurde nicht beeinträchtigt.

  • 19:01 Uhr

    Weidel: Kiews Kriegsführung setzt Deutschland hohem Sicherheitsrisiko aus

    AfD-Chefin Alice Weidel sieht die Kriegsführung der Ukraine als "hohes sicherheitspolitisches Risiko auch für die Bundesrepublik Deutschland". Beim verteidigungspolitischen Forum der AfD-Fraktion im Bundestag erklärt die Politikerin:

    "Sie können nicht [...] dem großen Bären mit einem heißen Eisen die ganze Zeit im Auge herumstochern, wie der Drohnenangriff tief nach Russland hinein, und dann erwarten, dass nichts passiert."

    Der Bär, also Russland, werde irgendwann mit der Pranke ausholen.

    Die Ukraine-Politik der Bundesregierung habe Deutschland einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgesetzt, führt Weidel aus. Im Falle einer Machtübernahme werde die AfD auf eine Ausgleichspolitik setzen.

  • 18:37 Uhr

    DVR meldet Dutzende ukrainische Angriffe in der vergangenen Woche

    In der vergangenen Woche haben Einheiten der Flugabwehr 38 ukrainische Drohnenangriffe auf die Donezker Volksrepublik (DVR) verhindert, teilt der Chef der Region Denis Puschilin mit. Der Gegner wende nach wie vor die Taktik kombinierter Schläge gegen Zivilisten und die Infrastruktur der Teilrepublik an. Sprengstoffteams sollen die abgeschossenen Drohnen ohne Verletzte oder Schäden an Infrastrukturobjekten erfolgreich entschärft haben.

  • 17:31 Uhr

    Kindergarten bei ukrainischem Angriff auf AKW-Stadt Energodar getroffen – keine Verletzten

    Ukrainische Truppen haben erneut die Stadt Energodar nahe dem AKW Saporoschje angegriffen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow schlug eine Drohne in einen Kindergarten ein. Es habe keine Verletzten gegeben, das Gebäude werde derzeit nicht zur Kinderbetreuung benutzt.

    Auf dem Gelände des Kindergartens seien Fragmente der Drohne sowie Brandspuren entdeckt worden, fügt Puchow hinzu. Es bestehe die Gefahr weiterer Angriffe auf Energodar.

  • 16:55 Uhr

    Indische Bürger unter Opfern der ukrainischen Drohnenattacke auf Gebiet Moskau

    Die indische Botschaft in Moskau teilt auf der Plattform X mit, dass infolge der nächtlichen Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt und ihre Umgebung einige Bürger des asiatischen Landes zu Schaden gekommen sind. Ein Arbeiter sei ums Leben gekommen, drei weitere seien verletzt worden, heißt es.

    Mitarbeiter der indischen Botschaft hätten den Ort des Geschehens besichtigt und ihre verletzten Landsleute im Krankenhaus getroffen. Die diplomatische Vertretung arbeite mit den russischen Behörden eng zusammen, um den indischen Bürgern die notwendige Hilfe zu erweisen.

    Ohne die Ukraine in dem Eintrag zu erwähnen, teilt die Botschaft mit, dass sie den Tod eines indischen Bürgers bedauere.

  • 16:17 Uhr

    Selenskij rechtfertigt Angriffe auf Moskau

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die jüngsten Drohnenangriffe gegen Moskau und die Hauptstadtregion als "völlig gerechtfertigt" bezeichnet. Es handele sich um die Reaktion des Landes auf den andauernden russischen Krieg, schrieb der Politiker auf der Plattform X. Er veröffentlichte auch ein Video mit einer großen Rauchwolke und einer fliegenden Drohne. Dabei behauptete er:

    "Die Konzentration der russischen Luftabwehr im Gebiet Moskau ist am größten. Aber wir überwinden sie."

    Die ukrainischen weitreichenden Drohnen hätten Ziele in 500 Kilometern Entfernung von der Staatsgrenze der Ukraine erreicht.

    "Wir sagen den Russen ganz klar: Ihr Staat muss diesen Krieg beenden. Die ukrainischen Hersteller von Drohnen und Raketen setzen ihre Arbeit fort."

    Anschließend dankte Selenskij den ukrainischen Streitkräften und dem Geheimdienst SBU für ihre "Treffsicherheit".

    Die russischen Behörden hatten zuvor mindestens drei Tote und 17 Verletzte sowie Schäden unter anderem an zahlreichen Wohnhäusern in Moskau und im Gebiet der Hauptstadt gemeldet.

  • 15:37 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 72 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr an diesem Sonntag im Zeitraum von 6 bis 13 Uhr MESZ 72 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Smolensk, Pskow und Rostow, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Details gibt das Ministerium nicht bekannt.

  • 15:10 Uhr

    Ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Rostow: Kindererholungszentrum beschädigt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntag unter anderem das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar berichtete anschließend auf Telegram über die Zerstörung von Drohnen über der Hafenstadt Taganrog am Asowschen Meer sowie über zwei weiteren Bezirken. Der Politiker meldete weder Todesopfer noch Verletzte.  

    Wie der Gouverneur erklärte, seien Drohnenteile auf ein Kindererholungszentrum in der Siedlung Nataljewka herabgestürzt. Dabei sei das Dach eines Gebäudes beschädigt worden. Am Sonntag finde auf dem Gelände des Resorts "Sputnik" eine Veranstaltung statt. Die Teilnehmer seien wohlauf.

  • 14:39 Uhr

    Massive Stromabschaltungen in den Gebieten Saporoschje und Cherson

    Die von Russland kontrollierten Teile der Gebiete Saporoschje und Cherson kämpfen derzeit mit Problemen bei der Stromversorgung. Der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, teilt auf der Plattform X mit, dass man daran arbeite, die durch ukrainische Angriffe beschädigten Stromnetze zu stabilisieren. Von den Abschaltungen seien deutliche Teile der Region betroffen. Alle kritisch wichtigen Infrastrukturobjekte würden mithilfe von Reservequellen versorgt.

    Der Gouverneur des benachbarten Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, berichtet ebenfalls auf der Plattform Telegram, dass alle Bezirke des Gebiets Cherson vollständig oder zum Teil ohne Stromversorgung gewesen seien. Man unternehme alles, um die Stromversorgung möglichst schnell wiederherzustellen.

    Zuvor hatte Gouverneur Michail Raswoschajew erklärt, dass infolge eines massiven ukrainischen Angriffs auf die Krim-Stadt Sewastopol eine Hochspannungsleitung beschädigt worden sei. Deswegen komme es in Sewastopol zu Störungen bei der Energieversorgung.

  • 14:09 Uhr

    Rosatom-Generaldirektor wirft Kiew Jagd auf zivile Lkw in Energodar vor: Drohnen stören Warenlieferung

    Die russische Atomenergie-Behörde Rosatom ist wegen der Situation in der AKW-Stadt Energodar besorgt. An diesem Sonntag hat Rosatom-Generaldirektor Alexei Lichatschow der Führung in Kiew vorgeworfen, gezielt auf zivile Lkw, Busse und Autos in der Nähe des AKW Saporoschje mit Drohnen zu jagen. Dadurch werde die Lieferung von Nahrungsmitteln und Bedarfsgütern gestört. Der Gegner habe außerdem die beiden Tankstellen in Energodar außer Betrieb gesetzt.

    Lichatschow erinnerte zudem an eine Attacke auf zwei Mitarbeiter des AKW, die sich am 14. Mai ereignet hatte.

    "Ihr Auto wurde lediglich 100 Meter vom Zaun um das AKW angegriffen. Die Mitarbeiter gingen zu jenem Zeitpunkt ihren Arbeitsaufgaben nach. Dem Gegner war das nicht genug. Eine Stunde lang ließen seine Kampfdrohnen keine Rettungswagen an den Ort des Geschehens heran. Die Evakuierung der Verletzten ähnelte einer Militäroperation."

    Zudem habe ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung am selben Tag ein Barotrauma erlitten, als eine ukrainische Drohne das Verwaltungsgebäude getroffen habe, sagte Lichatschow.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.