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Liveticker Ukraine-Krieg: USA erwägen Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Erdöl aus Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: USA erwägen Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Erdöl aus RusslandQuelle: Legion-media.ru © Aleksandr Kichigin
  • 7.03.2026 13:08 Uhr

    13:08 Uhr

    Boykott statt Wettkampf: Der Westen macht die Paralympics zur politischen Bühne

    Am Freitag hat in der italienischen Stadt Verona die Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele stattgefunden. Nachdem das Internationale Paralympische Komitee jedoch die Sperre für russische und belarussische Athleten aufgehoben hatte, kündigten einige europäische Fernsehsender an, die Eröffnungsfeier nicht zu übertragen.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 12:36 Uhr

    Russland meldet massiven Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke in Ukraine

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform MAX über einen massiven Angriff auf ukrainische Rüstungswerke und Energieanlagen, die das ukrainische Militär im eigenen Interesse benutze. Die russische Behörde bezeichnet die Attacke als Vergeltungsschlag, nachdem der Gegner zivile Objekte in Russland angegriffen habe. Dabei seien hochpräzise boden-, luft- und seebasierte Waffen und Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Verkehrsobjekte, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dabei sei ein ukrainischer Hubschrauber des Typs Mi-8 zerstört worden. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits drei Lenkbomben und 200 Drohnen abgefangen.

    Die ukrainischen Behörden bestätigen die massive Attacke aus Russland. Dabei berichten sie über mindestens acht Todesopfer. Allein in der Stadt Charkow seien sieben Zivilisten, darunter ein 13-jähriges Mädchen und ein Junge, ums Leben gekommen, als eine Rakete in einem fünfgeschossigen Wohnhaus eingeschlagen habe. Fünfzehn weitere Menschen, darunter zwei Jungen im Alter von sechs und elf Jahren und eine 17-jährige Teenagerin, seien verletzt worden. Ein weiterer Mensch sei im Gebiet Dnjepropetrowsk tödlich verletzt worden.

    Schäden werden aus den Gebieten Schitomir, Dnjepropetrowsk, Saporoschje, Winniza, Odessa, Poltawa, Sumy und Tscherkassy gemeldet. In Polen hat die Luftwaffe am frühen Samstagmorgen mehrere Kampfflugzeuge zum Schutz des Luftraums in an die Ukraine angrenzenden Regionen aufsteigen lassen.

  • 12:09 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Militärbehörde auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Choten, Nowodmitrowka, Miropolje, Grabowskoje und Nowaja Setsch im Gebiet Sumy sowie Woltschanskije Chutora, Pestschanoje, Granow und Stariza im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 200 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem zehn Wagen, eine Radaranlage, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, vier Munitionslager und ein Lager mit Kriegszubehör zerstört.

    Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Borowaja und Nowossinowo im Gebiet Charkow sowie Losowoje, Jazkowka, Swjatogorsk, Krasny Liman und Rubzy in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe einen Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 16 Wagen, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, eine Radaranlage und drei Munitionslager verloren.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Druschkowka, Nowossjolowka, Kondratowka, Kaleniki, Iljinowka, Kramatorsk, Nikiforowka, Golubowka und Konstantinowka in der DVR getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 200 Kämpfer. Dabei seien ein Kampfpanzer, ein Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Wagen, drei Geschütze, eine Radaranlage, ein Artillerieaufklärungsradar sowie sechs Munitions- und Materiallager zerstört worden.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und dabei Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Annowka, Solotoi Kolodes, Torezkoje, Sergejewka, Belizkoje und Grischino in der DVR sowie Nowopodgorodnoje, Nowonikolajewka und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 335 Kämpfer verloren. Neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt, wobei er zuletzt vier ukrainische Gegenattacken in der Nähe der Ortschaften Gai, Dobropassowo und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk abgewehrt habe. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 40 Soldaten. Drei Transportpanzer, ein Schützenpanzer und zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge seien außer Gefecht gesetzt worden. Zudem habe das russische Militär gegnerische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Komsomolskoje, Werchnjaja Tersa und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Starokassjanowskoje, Saretschnoje, Kolomijzy und Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie getroffen. Der Gegner habe mehr als 360 Kämpfer verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und drei Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Grigorowka und Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 60 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Wagen und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 120.160 Drohnen, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.083 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.681 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.677 Geschütze und Mörser verloren.

  • 11:37 Uhr

    Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 49 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 49 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens vier Geschosse abgefeuert und 158 Drohnen eingesetzt, von denen 65 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer FPV-Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Kosinka Verletzungen erlitten. Zwei weitere Zivilisten seien in der Siedlung Potschajewo verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Lkw angegriffen habe. Ein weiterer Mann sei bei der Detonation einer FPV-Drohne in der Siedlung Surkowo zu Schaden gekommen. Außerdem habe am Freitag ein Einwohner der Stadt Graiworon eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er zuvor am 4. März infolge einer Drohnenattacke eine Splitterverletzung erlitten hatte.

    Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt elf Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Geschäfte, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Landwirtschaftsfahrzeug, drei Energieanlagen, eine Stromleitung, sieben Lkw, zwei Minibusse und elf Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:10 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen zwei Agroholdings im russischen Grenzgebiet Brjansk an

    Gouverneur Alexander Bogomas meldet ukrainische Attacken auf zwei Bezirke im russischen Grenzgebiet Brjansk. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hatte es der Gegner auf zwei große Landwirtschaftsunternehmen abgesehen. Auf dem Gelände der Agroholding Mirotorg sei ein Verwaltungsgebäude beschädigt worden. Zudem sei ein Lagerhaus der Agrarholding Ochotno beschädigt worden.

    Bogomas meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Seinen Angaben zufolge habe die örtliche Luftabwehr in der zurückliegenden Nacht 29 ukrainische Drohnen unschädlich gemacht.

  • 10:32 Uhr

    USA erwägen Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Erdöl aus Russland

    US-Finanzminister Scott Bessent hat eine weitere Lockerung der Sanktionen gegen Erdöl aus Russland nicht ausgeschlossen. Es befänden sich Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes Rohöl auf See, sagte Bessent dem Sender Fox Business am Freitag. Durch eine Aufhebung der Sanktionen könne das Finanzministerium das Angebot ausweiten. "Wir prüfen das", fügte er hinzu.

    Am Vortag hatte Washington eine Ausnahmeregelung für Rohöl aus Russland auf dem Weg nach Indien erlassen. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs stieg der Preis für US-Erdöl der Sorte WTI am Freitag um zwölf Prozent.

  • 10:05 Uhr

    Pistorius will Ukraine nicht vernachlässigen

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ​hat angesichts des Krieges im Nahen Osten davor gewarnt, den Ukraine-Krieg zu vernachlässigen. Es dürfe nicht ⁠dazu führen, "dass wir den Fokus ​auf den Krieg in Europa verlieren, nämlich den ‌Krieg, den ​Putin gegen die Ukraine führt", sagte der SPD-Politiker. Mit Blick auf die weltweite Knappheit an Luftverteidigungssystemen und Munition sagte er:

    "Wir müssen unsere Kräfte jetzt vernünftig verteilen, und nicht alle müssen überall alles ⁠machen."

    Der deutsche Schwerpunkt ​liege auf der Ukraine, der Ostflanke ‌und dem Atlantik, während andere ‌europäische Partner andere Schwerpunkte setzen. Dies ​werde derzeit unter den Verbündeten abgestimmt, erklärte der Minister.

  • 09:31 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 60 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. März 44 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kachowka — 6,
    • Nowaja Kachowka — 30,
    • Kardaschinka — 3,
    • Nowaja Majatschka — 3,
    • Obrywka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Aljoschki, Dnjeprjany, Korsunka und Podstepnoje seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:00 Uhr

    Selenskij warnt vor Russlands Frühlingsoffensive

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat bei einer Reise in die umkämpfte Donbass-Region vor einer Frühlingsoffensive der russischen Streitkräfte gewarnt. In seiner abendlichen Videoansprache aus der gut 20 Kilometer von der Front entfernten Stadt Druschkowka sagte der Politiker, die russische Offensive werde gerade vorbereitet und es sei wichtig, dass die Verteidigungspositionen ausgebaut würden, und die ukrainischen Soldaten für diesen Fall gut ausgerüstet seien.

    Zuvor hatte Selenskij mehrere Kommandopunkte der Ukrainer in der Region besucht, Soldaten ausgezeichnet und sich von den Offizieren ein Lagebild geben lassen. Es war nicht die erste Reise Selenskijs ins Frontgebiet.

  • 08:34 Uhr

    Gefangenenaustausch: Russland und Ukraine übergeben jeweils 500 Soldaten

    Russland und die Ukraine haben einen Gefangenenaustausch vollzogen. Beide Seiten gaben jeweils 500 Militärangehörige frei. Der Austausch wurde in zwei Phasen abgewickelt und nach Angaben der Beteiligten von den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA vermittelt.

    Die freigelassenen russischen Soldaten wurden zunächst nach Weißrussland gebracht. Einer von ihnen sprach mit RT. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.