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Liveticker Ukraine-Krieg: Massive Drohnenattacke abgewehrt – über 600 ukrainische Drohnen abgefangen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Massive Drohnenattacke abgewehrt – über 600 ukrainische Drohnen abgefangenQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 6.08.2026 12:31 Uhr

    12:31 Uhr

    Gebiet Jaroslawl: Brand an einer Ölraffinerie nach Drohnenangriff – vier Verletzte

    Die Flugabwehr hat einen massiven Drohnenangriff auf das Gebiet Jaroslawl abgewehrt. Laut Gouverneur Michail Jewrajew wurden insgesamt 93 Drohnen zerstört.

    Die Fragmente der Drohnen schlugen in die Ölbehälter einer regionalen Raffinerie ein, sodass ein Brand ausbrach. Der Löscheinsatz sei aktuell im Gange, heißt es.

    Vier Menschen wurden bei dem Angriff verletzt, betont der Gouverneur.

  • 11:29 Uhr

    Großes Depot eines Treib- und Schmierstoffherstellers im Gebiet Kiew durch Brand zerstört 

    In der Nacht zum Sonntag hat ein Brand das Zentraldepot des Treib- und Schmierstoffherstellers Liqui Moly im Gebiet Kiew vollständig zerstört. Laut der ukrainischen Niederlassung der Firma wurden durch das Feuer tonnenweise Fertigprodukte vernichtet, die in dem Logistikzentrum gelagert waren.

    Trotz der Verluste arbeite das Unternehmen bereits daran, neue Lieferwege einzurichten und die Versorgungsengpässe so gering wie möglich zu halten.

    Das Feuer habe auch auf Räumlichkeiten anderer Logistikunternehmen in der Nähe übergegriffen, heißt es.

  • 10:47 Uhr

    Ermittlungskomitee: Nach Einmarsch ukrainischer Armee in Region Kursk über 600 Zivilisten getötet

    Mehr als 600 Zivilisten wurden bei der Invasion der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2024 im Grenzgebiet Kursk getötet. Dies berichtet Swetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees.

    "Infolge der grausamen Aktionen ukrainischer Kämpfer wurden 640 Zivilisten, darunter ein Kind, getötet und 561 Menschen, darunter 25 Kinder, verletzt."

    Laut Petrenko hätten die russischen Ermittler Verbrechen dokumentiert, die von ukrainischen Soldaten in 25 Ortschaften der Region begangen wurden. Insgesamt seien 711 Strafverfahren eingeleitet worden, fügte sie hinzu.

    Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig vom Gegner befreit.

  • 10:15 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehrere Tote und Verletzte

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 20 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 157 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 15 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.

    Laut Chinstein seien zwei Zivilisten ums Leben gekommen, elf weitere erlitten Verletzungen. 

    Bei den Attacken seien zudem ein Betrieb, ein Mobilfunkmast, ein Autoteilegeschäft, zehn Privathäuser, zwei Verwaltungsgebäude, sieben Autos, ein Lebensmittelgeschäft, mehrere Energieanlagen sowie das Gebäude eines stillgelegten Kindergartens beschädigt worden.

  • 09:38 Uhr

    Lantratowa: Schicksal von 302 Russen nach Kiews Einmarsch in Region Kursk weiterhin unbekannt 

    Mehr als 300 Einwohner des Grenzgebietes Kursk werden seit der ukrainischen Invasion in der Region im Jahr 2024 immer noch vermisst. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa.

    "Das Schicksal von 302 Menschen ist weiterhin ungewiss."

    Lantratowa betonte, dass die russischen Behörden insgesamt 170 Einwohner des Gebietes nach Russland zurückgeführt hätten, die nach der vorübergehenden Besetzung der Region durch die ukrainischen Streitkräfte in die Ukraine verschleppt worden waren.

    "Im Jahr 2024 kehrten 46 Personen zurück, 2025 waren es 107 und in diesem Jahr weitere 17. Am 27. Juni kehrten fünf Einwohner der Region in ihre Heimat zurück, deren Schicksal lange Zeit ungewiss war."

    Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig von dem Gegner befreit.

  • 08:59 Uhr

    Ukrainische Schiffe mit Militärgütern nahe Odessa getroffen

    Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften eingesetzten Seeschiffe im Schwarzen Meer fort.

    Nach Angaben des russischen Außenministeriums wurden am Mittwochabend zwei Trockenfrachter südlich und östlich von Odessa getroffen, die Militärgüter transportierten. Dabei seien Kampfdrohnen eingesetzt worden, präzisierte die Militärbehörde.

  • 08:17 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zu Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 605 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Jaroslawl, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:03 Uhr

    Vizeaußenminister: Deutschland wird Russland mit Säbelrasseln nicht einschüchtern

    Deutschland wird Russland mit Säbelrasseln nicht einschüchtern, erklärt der russische Vizeaußenminister Dmitri Ljubinski gegenüber RIA Nowosti. Seiner Ansicht nach könnte Berlins unnachgiebiges Streben nach Eskalation das Land in eine Katastrophe führen.

  • 07:35 Uhr

    Gebiet Kursk: Ein Mann tot, mehrere Verletzte nach Drohnenangriff

    Bei einem Drohnenangriff auf das Gebiet Kursk ist ein 57-jähriger Mann ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden zudem fünf Menschen verletzt, drei von ihnen befinden sich in sehr schlechtem Gesundheitszustand.

  • 5.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.