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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen legen Industrieanlagen des Militärs in Saporoschje lahm

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen legen Industrieanlagen des Militärs in Saporoschje lahm© KI-generiert
  • 30.06.2026 20:06 Uhr

    20:06 Uhr

    Syrski warnt vor möglicher russischer Offensive im Gebiet Tschernigow

    Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, hat vor einer möglichen Offensive der russischen Armee im Gebiet Tschernigow gewarnt. Dies erklärte er in einem Interview mit dem Sender TSN:

    "Die russischen Streitkräfte könnten eine Offensive in der Region Tschernigow beginnen." 

    Seinen Angaben zufolge könnte der Angriff vom Gebiet Brjansk aus erfolgen. Zugleich betonte er, dass sich die ukrainischen Truppen auf dieses Szenario vorbereiteten.

  • 19:40 Uhr

    Kiewer Regime zerstören: Putin sagt endlich das Wesentliche zur russischen Sonderoperation

    Putin spricht von einem absehbaren Ende des Kiewer Regimes. Und das, wundert sich ein Leser der Westmedien, wo Russlands Hinterland brennt und der erneut geeinte Westen noch viel mehr Lenkwaffen an Kiew liefert als zuvor. Doch warum bittet dann Selenskij den Kreml schon wieder um einen Waffenstillstand – und erstmals um eine Beschränkung der Kampfhandlungen auf die "neuen" Gebiete Russlands?

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Alexander Nossowitsch.

  • 19:22 Uhr

    Rheinmetall erhält Auftrag aus der Ukraine für weitreichende Artilleriemunition

    Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach eigenen Angaben einen millionenschweren Auftrag aus der Ukraine zur Lieferung weitreichender Artilleriemunition erhalten. In einer Mitteilung des Konzerns heißt es:

    "Die Ukraine hat bei Rheinmetall einen Auftrag zur Lieferung von Artilleriemunition mit großer Reichweite platziert. Der Auftrag umfasst mehrere zehntausend 155-mm-Artilleriegranaten sowie Treibladungen. Der Vertragswert, der in der Berichterstattung für das zweite Quartal 2026 ausgewiesen wird, beträgt mehrere zehn Millionen Euro."

    Die Produktion der Munition übernimmt die spanische Tochtergesellschaft Rheinmetall Expal Munitions. Die 155-mm-Geschosse und Treibladungen, die geliefert werden sollen, sind bereits in mehreren NATO-Staaten im Einsatz. Zudem teilte Rheinmetall mit, dass das Unternehmen bis 2030 eine Jahresproduktion von rund 1,5 Millionen 155-mm-Artilleriegranaten anstrebt.

  • 19:00 Uhr

    Mann bei Drohnenangriff im Gebiet Belgorod verletzt

    Im Gebiet Belgorod ist im Dorf Bessonowka ein Lkw-Fahrer bei einem Angriff einer FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Er erlitt eine Splitterverletzung am Kopf und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Im Krankenhaus wurden ein Drucktrauma sowie eine Weichteilverletzung am Kopf diagnostiziert. Nach der Versorgung wurde er in ambulante Behandlung entlassen.

    Auch in weiteren Orten kam es zu Schäden: In Oktjabrski wurden bei der Detonation von Drohnen ein Gewerbeobjekt und vier Fahrzeuge beschädigt. In Krasny Chutor wurde ein Lastwagen getroffen. In Krasnaja Jaruga wurden das Dach eines Mehrfamilienhauses und ein Lkw demoliert. In Nowaja Tawolschanka und mehreren Dörfern der Region wurden zudem Wohngebäude und Fahrzeuge beschädigt.

  • 18:40 Uhr

    Kiew und Paris führen Gespräche über Produktion von SCALP-Raketen in der Ukraine

    Kiew will eine Lizenz für die Herstellung französischer SCALP-Raketen auf ukrainischem Territorium erhalten. Die Gespräche zwischen der Ukraine und Frankreich über eine Erteilung der Lizenz laufen schon, wie der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow mitteilte. 

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:28 Uhr

    Polen will Ukraine keine MiG-29-Kampfjets übergeben

    Die Frage einer Übergabe polnischer MiG-29-Kampfjets an die Ukraine sei vom Tisch, erklärte die stellvertretende polnische Verteidigungsministerin Magdalena Sobkowiak-Czarnecka nach einer Kabinettssitzung gegenüber Journalisten. Zuvor hatten polnische Militärvertreter mehrfach erklärt, sie seien bereit, die verbliebenen MiG-29 im Austausch gegen ukrainische Drohnentechnologien zu liefern.

    "Es geht um eine Art Tauschgeschäft. Die ukrainische Seite hat uns um die Übergabe der MiGs gebeten. Die Bedingungen waren von Anfang an klar: Wir übergeben die MiGs gegen Drohnen. Zu einem solchen Tausch kam es jedoch nicht. Es war eine einfache Sache: MiGs in die eine Richtung, Drohnen in die andere. Wenn die Antwort 'Nein' lautet, dann existiert dieses Thema nicht mehr."

  • 18:08 Uhr

    Russische Drohnen legen Industrieanlagen des Militärs in Saporoschje lahm

    Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mit Geran-Drohnen die Energieinfrastruktur im Gebiet Saporoschje getroffen. Dadurch seien einige Industrieanlagen, die für die ukrainischen Streitkräfte arbeiten, ohne Strom geblieben, teilte das Verteidigungsministerium mit.

    "Durch Treffer an Masten einer 154-Kilovolt-Hochspannungsleitung wurden Objekte stromlos geschaltet, die im Interesse der bewaffneten Formationen der Ukraine arbeiteten."

    Zudem hatte das russische Verteidigungsministerium am Tag zuvor erklärt, dass russische Kräfte 25 Tankstellen sowie mehrere Treibstofftanks auf gegnerischem Gebiet getroffen hätten. Außerdem seien temporäre Stellungen von Kämpfern in Orechow und Krasnopolje beschossen worden.

  • 17:47 Uhr

    Russische Su-34-Kampfjets werfen tonnenschwere FAB-Bomben auf gegnerische Stellungen ab (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie einen temporären Truppenstandort der Ukraine im Gebiet Saporoschje und einen Stützpunkt im Raum Sumy mit Bomben des Typs FAB-3000 und FAB-5000.

  • 17:17 Uhr

    Ukraine: Alleinerziehender Vater mobilisiert, während Tochter im Kindergarten war

    In der ukrainischen Stadt Kriwoi Rog ist ein alleinerziehender Vater mobilisiert worden, während seine fünfjährige Tochter im Kindergarten war. Dadurch blieb das Mädchen ohne seinen einzigen Erziehungsberechtigten zurück. Dies teilte der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez auf Telegram mit.

    "Es geht um die Mobilisierung eines 34-jährigen Mannes, der nach vorliegenden Informationen seine fünfjährige Tochter allein erzogen hat. Als er abgeholt wurde, befand sich das Kind im Kindergarten und blieb somit ohne erwachsene Bezugsperson."

    Laut dem Ombudsmann hatte der Mann zweimal einen Aufschub der Mobilisierung beantragt, jedoch eine Ablehnung erhalten. Derzeit befindet sich das Kind bei der Leiterin des Kindergartens, die das Mädchen nach der Mobilisierung des Vaters zu sich genommen hat. Lubinez zufolge prüfe sein Regionalvertreter bereits die Umstände des Falls.

  • 16:56 Uhr

    Ukrainische Drohnen verminen Zufahrtsstraßen nach Energodar

    Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Dienstag erneut unter Einsatz unbemannter Fluggeräte Minen an den Zufahrtswegen nach Energodar gelegt. Bürgermeister Maxim Puchow teilte dies in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

    Unweit der Stadt am linken Dnjepr-Ufer befindet sich das russische Atomkraftwerk Saporoschje.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.