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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift weiterhin Hafeninfrastruktur und Frachter an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift weiterhin Hafeninfrastruktur und Frachter anQuelle: TASS © Alexander Polegenko
  • 7.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:33 Uhr

    Medien: Ex-Verteidigungsminister Fjodorow bittet Musk weiterhin um Erlaubnis bei Starlink

    US-Milliardär Elon Musk lehnt die Bitte der Ukraine ab, das Satellitennetzwerk Starlink für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet zu erlauben, berichtet The Atlantic.

    Laut den Quellen der Publikation wirbt der Ex-Verteidigungsminister der Ukraine, Michail Fjodorow, auch nach seiner Entlassung, "hinter den Kulissen" um Musks Zustimmung. Musk spräche seinerseits über das Risiko einer Eskalation im russisch-ukrainischen Konflikt.

    Derzeit gebe es keine positive Entscheidung, erklärt eine Quelle aus dem Umfeld von Fjodorow.

  • 20:49 Uhr

    Flugabwehr zerstört Dutzende ukrainische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 75 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden die Flugziele über vier Gebieten des Landes, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:12 Uhr

    Gebiet Belgorod: Radfahrer bei ukrainischem Drohnenangriff umgekommen

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod ist ein Mann ums Leben gekommen. Laut dem regionalen Krisenstab war der Zivilist mit einem Fahrrad im Ort Samostje im Kreis Graiworon unterwegs. Der Mann erlag noch vor Ort den Verletzungen.

  • 19:37 Uhr

    Russland greift weiterhin Hafeninfrastruktur und Frachter an

    Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte Behälter mit Treib- und Schmierstoffen im ukrainischen Hafen von Juschny getroffen, wie das Verteidigungsministeriums in Moskau in einer Erklärung bekannt gab. Der Treibstoff war für die ukrainische Armee bestimmt.

    Im Schwarzen Meer wurden zwei Frachter mit Waffen und Ausrüstung an Bord angegriffen. Für die Attacken setzten russische Truppen bodengestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen ein.

  • 18:56 Uhr

    WaPo: Europa will keine Patriot-Raketen an die Ukraine liefern

    Aus Angst, ihre eigene Verteidigung zu schwächen, zögern europäische Länder mit den Lieferungen ihrer Patriot-Raketen an die Ukraine, berichtet die Zeitung Washington Post (WaPo) unter Berufung auf Quellen.

    Demnach forderte die Trump-Regierung Anfang des Jahres europäische Länder zur Übergabe von Abfangraketen an Kiew auf, doch einige weigerten sich. Am Freitag kündigte Trump ein Abkommen über die Lizenzproduktion der Patriot-Raketen in der Ukraine.

    Die Zeitung merkt unter Berufung auf offizielle Stellungnahmen von NATO-Vertretern an, dass die Produktion US-amerikanischer Luftverteidigungssysteme und anderer Waffensysteme hinter dem Tempo globaler Konflikte zurückbleibt.

  • 18:17 Uhr

    Wohnhaus auf der Krim von ukrainischer Drohne angegriffen – zwei Tote

    Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ist in ein mehrstöckiges Wohnhaus in der Stadt Kertsch eingeschlagen, berichtet der Chef der Teilrepublik Krim, Sergei Axjonow. Nach seinen Angaben kamen zwei Menschen ums Leben, ein Mensch wurde verletzt.

  • 16:50 Uhr

    TASS: Kiews Truppen stationieren Söldner in im laufenden Betrieb befindlichem Kinderlager

    Ein sich in laufendem Betrieb befindendes Erholungslager für Kinder im ukrainischen Gebiet Lwow wird vom Kiewer Militär als Unterkunftsort für Söldner und Waffenlager genutzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine russische militärische Quelle. Der Gesprächspartner der Agentur erklärte dazu:

    "Eltern von Kindern aus dem Gebiet Sumy, die ihre Jungen in ein Lager im Dorf Sprynja schickten, klagen in sozialen Netzwerken, dass auf dem Gelände des Erholungslagers auch Söldner aus Kolumbien und anderen lateinamerikanischen Ländern wohnen. Darüber hinaus befinden sich auf dem Lagergelände Arsenale einiger Spezialverbände der ukrainischen Streitkräfte, deren Angehörige Treffen mit den Kindern veranstalten."

  • 16:38 Uhr

    "Zum Scheitern verurteilt" – Selenskij will russisch-chinesische Beziehung sabotieren

    Der Aufruf Wladimir Selenskijs an ukrainische Diplomaten, eine Annäherung zwischen Moskau und Peking zu verhindern, sei zum Scheitern verurteilt, erklärte Alexej Fadejew, stellvertretender Direktor der Abteilung für Information und Presse des russischen Außenministeriums.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 15:37 Uhr

    Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    Im Verlauf der vergangenen Woche haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes insgesamt 14 kombinierte Angriffe gegen ukrainische militärische Infrastruktur ausgeführt. Nach Angaben der Behörde wurden dabei Rüstungsbetriebe, logistische Zentren, Energie- und Verkehrsobjekte, die vom ukrainischen Militär genutzt werden, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner unter Einsatz von Präzisionswaffen und Drohnen angegriffen.

    Weitere Angriffe erfolgten gegen Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur und Schiffe, die zur Lagerung sowie zum Transport von Kriegsgerät und Treibstoff für das ukrainische Militär eingesetzt wurden. Dabei wurden 31 Frachtschiffe und drei Schlepper getroffen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.