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Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Kiew verhindert Grossis Reise zum AKW Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Kiew verhindert Grossis Reise zum AKW SaporoschjeQuelle: Sputnik © Sputnik
  • 18.08.2026 16:42 Uhr

    16:42 Uhr

    Elon Musk hofft auf baldigen Frieden

    US-Milliardär Elon Musk hat die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Ukraine-Konflikts geäußert. "Ich versuche, das Richtige zu tun. Ich hoffe, dass bald Frieden herrscht", schrieb Musk auf X. Zuvor hatte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow Musk als "wahrscheinlich den wichtigsten Technologen und Unternehmer der Welt" für die Ukraine bezeichnet.

    Laut The Atlantic versucht Fjodorow weiterhin, Musk zur Freigabe von Starlink für ukrainische Angriffe tief im russischen Hinterland zu bewegen. Der Tech-Milliardär lehnt dies jedoch wegen des Risikos einer Eskalation ab. Außerdem verweigerte er, sich während des USA-Besuchs des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij mit diesem zu treffen. Bereits im Juli erklärte Musk:

    "Ich bin schon lange für Frieden. Vor einigen Jahren schrieb ich, dass gewisse Zugeständnisse an Russland tatsächlich notwendig sind. Das bedeutet nicht, dass ich für Russland bin, ich bin einfach pragmatisch."

    Im vergangenen Jahr bezeichnete er Starlink als "Rückgrat der ukrainischen Armee". Ohne den Zugang zu dem System werde "die gesamte Frontlinie der ukrainischen Streitkräfte zusammenbrechen", sagte Musk damals.

  • 16:23 Uhr

    Frau aus Konstantinowka: Kiew tötet eigene Leute, damit sie hier nicht als Russen weiterleben

    In einem am 17. August 2026 vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Interview kommt eine Einwohnerin namens Vera aus dem von Russland befreiten Konstantinowka zu Wort. Darin schildert sie ihre Erfahrungen mit den ukrainischen Streitkräften und deren Vorgehen beim eigenen Rückzug.

    Demnach hätten die ukrainischen Soldaten die Frau gedrängt, mit ihnen Richtung Westen zu gehen. Die ukrainischen Streitkräfte hätten "die eigenen Leute getötet, damit sie hier [in den befreiten Gebieten] nicht als Russen weiterleben".

    "Sie warten hier aber auf die Russen", zitiert Vera die ukrainischen Streitkräfte. "Hätte ich denen gesagt, dass ich auf die Russen warte, hätten die mich ja sofort erschossen", erklärte sie ferner.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:24 Uhr

    Sacharowa: Kiew verhindert Grossis Reise zum AKW Saporoschje

    Der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, plante für den 20. und 21. August eine Reise nach Energodar und einen Besuch im Kernkraftwerk Saporoschje. Doch die Ukraine habe diese Pläne vereitelt. Dies gab die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bekannt.

    "Alle Details wurden im Vorfeld vom IAEA-Sekretariat und der russischen Seite ausgearbeitet", schreibt Sacharowa in einem auf Telegram veröffentlichten Post. Russland habe die notwendigen Sicherheitsgarantien bereitgestellt, die die Behörde vollumfänglich zufriedengestellt hätten.

    Und weiter:

    "Kiew drohte dem IAEA-Generaldirektor jedoch unverhohlen, indem es direkt erklärte, man könne seine Sicherheit bei der Hinreise zum Kernkraftwerk Saporoschje über das russische Staatsgebiet nicht garantieren."

    Kiew verberge seine kriminellen Absichten gegenüber der Führung einer der größten internationalen Organisationen nicht und nehme diese damit faktisch ins Visier, erklärt die Sprecherin weiter.

    "Es ist klar, dass Rafael Grossi unter diesen Umständen gezwungen war, seinen Besuch abzusagen."

  • 14:41 Uhr

    Krasnopodolje in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium gibt in seinem Frontbericht vom Dienstag die Befreiung einer weiteren Ortschaft in der Volksrepublik Donezk (DVR) bekannt. Wie es heißt, wurde Krasnopodolje von Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit. Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 13:59 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär befreite die Ortschaften Orechowatka und Krasnopodolje in der Volksrepublik Donezk (DVR).  

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.445 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • zwei Mannschaftstransporter
    • zwei Artillerieaufklärungsradare
    • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • neun Artilleriegeschütze
    • drei Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • 90 Fahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 144 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, vier Raketen aus Mehrfachraketenwerfern und 797 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 13:16 Uhr

    Warschau bietet Kiew kampfuntaugliche MiG-29 an

    Die MiG-29-Kampfflugzeuge, die Polen der Ukraine im Austausch gegen ukrainische Erfahrungen mit dem Drohneneinsatz auf dem Schlachtfeld angeboten hat, können nicht im Kampf eingesetzt werden. Der ukrainische Botschafter in Warschau, Wassili Bodnar, erklärte dies im Gespräch mit dem Radiosender RMF FM.

    Die Maschinen müssten modernisiert werden, bevor sie eingesetzt werden könnten, fügte Bodnar hinzu.

    Dabei wollen weder Polen noch die Ukraine die Modernisierung bezahlen. Deshalb suchen sie nach "Finanzmitteln von außen".

    Kiew hatte zuvor mit Warschau die Lieferung von MiG-29-Kampfjets vereinbart. Die Ukraine lehnte den Deal später ab, woraufhin auch Polen davon Abstand nahm. Nun haben die Parteien ihren Dialog zum Thema wieder aufgenommen.

  • 12:32 Uhr

    Drohnen treffen getarnte Reserven der ukrainischen Streitkräfte in Orechow im Raum Saporoschje (Video)

    Aufklärungskräfte des russischen Truppenverbands Dnjepr haben getarnte Ansammlungen der gegnerischen Reserven in Orechow im Gebiet Saporoschje aufgespürt. Diese wurden anschließend mit Kampfdrohnen angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet darüber unter Verweis auf einen Kommandeur der 42. Gardedivision.

    Orechow liegt an der Frontlinie. Das ukrainische Militär bündelt in der Stadt seine Kräfte.  

    Laut dem Offizier seien zudem mehrere Stützpunkte der ukrainischen Truppen an der Frontlinie eliminiert worden. Dabei sei auch Artillerie zum Einsatz gekommen, die gemäß den von Drohnenpiloten zur Verfügung gestellten Zielkoordinaten Anlagen der ukrainischen Einheiten zerstört hätten.

    Die Agentur RIA Nowosti teilt entsprechende Aufnahmen auf ihrer Webseite.

  • 12:10 Uhr

    Konzentrationslager Ukraine? In der Diktatur des Komikers packt eine Popsängerin aus

    Ein seltener Ausbruch eines Prominenten hat die Atmosphäre der Angst in der Ukraine durchbrochen und Zwangsentführungen, Repression und ein Regime offengelegt, das panische Angst vor der Wahrheit hat.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 11:33 Uhr

    Botschafter: Kiew und Warschau verhandeln weiterhin über Lieferung von Patriot-Raketen

    Der ukrainische Botschafter in Polen, Wassili Bodnar, ging im Gespräch mit dem Radiosender RMF FM auf die Frage ein, ob Polen der Ukraine letztendlich Raketen für das Flugabwehrraketensystem Patriot übergeben werde.

    "Wir arbeiten daran, aber das Verteidigungsministerium wird die Einzelheiten bekanntgeben", sagte Bodnar. Und er fügte hinzu:

    "Informationen über die Ergebnisse der Verhandlungen werden nicht öffentlich sein und nicht von mir stammen."

  • 10:57 Uhr

    TASS: Ukrainische Sperreinheiten töten bei Charkow Söldner, die sich ergeben wollten

    Östlich des Dorffriedhofs in Dolschanka im Raum Charkow wurde eine Gruppe von Söldnern asiatischer Herkunft eingekesselt. Sie warfen ihre Waffen aus ihrer Deckung und signalisierten damit die Bereitschaft, sich den russischen Streitkräften zu ergeben. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands. 

    Laut der Quelle seien drei der Söldner von Sperreinheiten getötet worden. Der vierte, unbewaffnete Mann habe Zuflucht im Keller eines verlassenen Gebäudes gesucht, das unter der Feuerkontrolle der russischen Truppen stehe.

    Die Sperrverbände als Teil der ukrainischen Streitkräfte agierten entlang der gesamten Front, heißt es in dem Medienbericht. Das sei durch Aussagen ukrainischer Kriegsgefangener und Experten mehrfach bestätigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.