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Liveticker Ukraine-Krieg – Vučić: Russland wird keine militärische Niederlage zulassen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 18.05.2026 21:44 Uhr

    21:44 Uhr

    Kiews Armee terrorisiert weiterhin Volksrepublik Donezk – ein Toter und zwei Verletzte

    Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf das Territorium der Donezker Volksrepublik ist ein Zivilist getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Dies teilte Republikchef Denis Puschilin auf Telegram mit:

    "Im Straßenabschnitt Wolnowacha–Dmitrijewka im Munizipalbezirk Wolnowacha wurde bei einem Angriff einer Kampfdrohne der ukrainischen bewaffneten Formationen auf ein ziviles Fahrzeug ein Mann des Jahrgangs 1993 getötet. Ein Mann des Jahrgangs 1983 erlitt mittelschwere Verletzungen."

    Zudem wurde seinen Angaben zufolge in Wolnowacha ein Mann des Jahrgangs 1980 bei einem weiteren Drohnenangriff mittelschwer verletzt. Die Verletzten erhielten qualifizierte medizinische Hilfe.

  • 21:35 Uhr

    Vučić: Russland wird keine militärische Niederlage zulassen

    Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat erklärt, Russland werde keine militärische Niederlage zulassen. Anlass waren Fragen serbischer Journalisten zu den ukrainischen Drohnenangriffen auf russisches Gebiet, die ihm während seines Arbeitsbesuchs in Aserbaidschan gestellt wurden. Vučić führte dazu aus:

    "Es ist übertrieben zu sagen, dass Moskau brennt. Ist die Situation unangenehm? Ja. Deshalb denke ich, dass Frieden die beste Lösung ist."

    Zugleich warnte er vor voreiligen Schlussfolgerungen über Russland:

    "Diejenigen, die sich bereits über eine Niederlage Russlands freuen, irren sich. Russland ist nicht leicht zu besiegen. Wird es eine militärische Niederlage zulassen? Nein."

    Zudem rief der serbische Präsident US-Präsident Donald Trump dazu auf, sich um eine friedliche Lösung des Konflikts zu bemühen.

  • 21:11 Uhr

    Rada-Abgeordneter fordert Auflösung der ukrainischen Militärkommissariate

    Der Abgeordnete der Werchowna Rada Dmitri Rasumkow hat die Auflösung der ukrainischen Militärkommissariate gefordert. Die territorialen Rekrutierungszentren (TZK) hätten sich vollständig diskreditiert und würden heute nicht mehr mit dem Schutz des Staates, sondern mit Korruption und Straflosigkeit assoziiert, erklärte er auf Telegram:

    "Die territorialen Rekrutierungszentren können nicht einfach umbenannt oder reformiert werden. Diese Struktur muss zerschlagen werden, weil sie sich sowohl in den Augen der Zivilbevölkerung als auch des Militärs vollständig diskreditiert hat."

    Zuvor hatte der Sekretär des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit und Verteidigung, Roman Kostenko, erklärt, die TZK könnten wegen der Probleme bei der Mobilisierung in "Einberufungsbüros" umbenannt werden. Verteidigungsminister Michail Fjodorow hatte zudem bereits im Februar eine Reform des Mobilisierungssystems angekündigt.

  • 20:48 Uhr

    Merkel lehnt Vermittlerrolle in Ukraine-Verhandlungen ab

    Altkanzlerin Angela Merkel äußerte sich skeptisch über Vorschläge, sie oder ihr Vorgänger Gerhard Schröder könnten als Vermittler in den Ukraine-Verhandlungen agieren.

    In einer Rede beim WDR-"Europaforum" auf der Republica in Berlin wies Merkel darauf hin, dass sie einst als Vermittlerin bei den Minsker Abkommen zusammen mit dem französischen Präsidenten François Hollande aufgetreten ist. Damals sei ihre Teilnahme durch das Amt der Bundeskanzlerin begründet worden.

    Es sei wenig sinnvoll, einen Vertreter ohne die entsprechende politische Macht zu Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten zu entsenden. Merkel betont:

    "Und ich persönlich wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen, einen Vermittler zu fragen, ob er für mich nach Minsk fährt und dort mit Putin spricht."

  • 20:24 Uhr

    Politico nennt EU-Kandidaten für Russland-Verhandlungen – Merkel dabei

    Nachdem Wladimir Putin eine solche Möglichkeit erwähnt hat, steht die EU laut diplomatischen Quellen unter Druck, einen Sonderbeauftragten für Friedensverhandlungen mit Russland zu ernennen. Als mögliche Kandidaten werden dabei sogar Politiker von außerhalb Europas gehandelt, berichtet das Magazin Politico.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:02 Uhr

    Rosatom-Chef: Lage um AKW Saporoschje einem Kipppunkt nah

    Die Lage um das Atomkraftwerk Saporoschje wird immer schlimmer und nähert sich einem Kipppunkt. Dies erklärte Alexei Lichatschow, der Chef des russischen Energieunternehmens "Rosatom", im Gespräch mit Journalisten.

    Europäische Staats- und Regierungschefs sollten dringend zur Deeskalation beitragen. Dieses Spiel mit dem Feuer stelle eine Gefahr vor allem für die osteuropäischen Länder dar. 

    Lichatschow erinnerte daran, dass schätzungsweise rund 2.600 Tonnen Kernbrennstoff, frischer und verbrauchter, am AKW-Gelände aufbewahrt würden. Bei einem gezielten Angriff, insbesondere auf die Brennstoffbehälter, entstünden Risiken auf regionaler Ebene. 

    Außerdem habe sich die Lage durch Angriffe auf die soziale Infrastruktur der AKW-Stadt Energodar verschärft, fügte der Rosatom-Chef hinzu.

  • 19:44 Uhr

    Fidan: Ukraine-Konflikt verursacht schweren Schaden für Europa

    Der seit inzwischen fünf Jahren andauernde Konflikt in der Ukraine fügt Europa schweren Schaden zu. Dies erklärte der türkische Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz in Berlin:

    "Der Konflikt, der sich im Herzen Europas abspielt und bereits im fünften Jahr andauert, verursacht der Region und ganz Europa schweren Schaden. Kurzfristige Waffenruhen in der Ukraine zeigen, dass die Grundlage für einen dauerhaften Waffenstillstand gelegt werden kann. Die Türkei wird ihre Vermittlungsbemühungen fortsetzen."

  • 19:35 Uhr

    Gebiet Cherson meldet Brand von zwei Gastankwagen nach ukrainischer Drohnenattacke

    Im Gebiet Cherson sind nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte zwei Tanklastwagen für Flüssiggas in Brand geraten. Dies meldet der Pressesprecher des Gouverneurs, Wladimir Wassilenko, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Nach seinen Angaben wurde ein Mann des Jahrgangs 1972 verletzt. Er habe Verbrennungen ersten und zweiten Grades an Rücken und Unterarmen erlitten. Vor Ort sei medizinische Hilfe geleistet worden, eine Hospitalisierung habe der Verletzte abgelehnt.

  • 19:19 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe

    Den Angaben der Behörden zufolge haben die ukrainischen Streitkräfte in mehreren von Russland kontrollierten Gebieten Angriffe mit Drohnen und Artillerie durchgeführt. Dabei gab es Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung.

    Besonders schwerwiegend war ein Angriff in der Lugansker Volksrepublik. Auf der Strecke Lissitschansk–Sewerodonezk wurde dort ein Linien-Kleinbus von einer Drohne getroffen. Dabei kam ein minderjähriges Mädchen ums Leben, drei weitere Menschen wurden verletzt. Das Mädchen hätte in zehn Tagen seinen 18. Geburtstag gefeiert, teilte der Chef der Lugansker Volksrepublik, Leonid Pasetschnik, auf Telegram mit.

    Auch aus dem Gebiet Kursk wurden neue Verletzte gemeldet. Nach Angaben des Gouverneurs Alexander Chinschtein suchte eine 48-jährige Frau nach einem Drohnenangriff auf einen Laden medizinische Hilfe. Sie habe eine akute Lärmtraumatisierung sowie Kopfschmerzen erlitten. Die Behandlung erfolge ambulant, Lebensgefahr bestehe nicht.

    Im Gebiet Saporoschje kam es ebenfalls zu Angriffen mit Drohnen und Artillerie auf den Kamensko-Dnjeprowski-Bezirk. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtete von mindestens fünf Explosionen. Dabei wurde ein Zivilist durch Splitter verletzt und ein Wohnhaus erheblich beschädigt.

  • 18:46 Uhr

    EU-Kredit für die Ukraine: Weitere Dokumente vor erster Tranche notwendig

    Die Europäische Union und die Ukraine müssen noch drei Abkommen schließen, bevor Kiew die erste Tranche im Rahmen des Kredits von 90 Milliarden Euro erhalten kann. Dies erklärt Sprecher Balazs Ujvari auf einer Pressekonferenz.

    Ihm zufolge erzielten Brüssel und Kiew die größten Fortschritte bei der Absichtserklärung über makrofinanzielle Unterstützung. Das Dokument sei noch nicht finalisiert.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.