International

Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in ukrainischen Häfen getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in ukrainischen Häfen getroffenQuelle: Gettyimages.ru © Joel Carillet
  • 21.09.2026 08:07 Uhr

    08:07 Uhr

    Militärische Ziele in ukrainischen Häfen getroffen

    In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf gegnerische Logistikzentren, Lager, Häfen und Schiffe mittels Kampfdrohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Im Gebiet Odessa habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen: 

    • ein Frachtschiff im Hafen von Odessa mit Gütern für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte,
    • Infrastruktur im Hafen von Ismajil für Entladung und Lagerung militärischer Güter.

    Darüber hinaus sei ein Frachtschiff beschädigt worden, das für die Versorgung der ukrainischen Armee bestimmte Güter zum Hafen von Odessa transportiert hatte.

    Folgende Objekte seien im Gebiet Kiew getroffen worden:

    • das Logistikzentrum BDU Logistic für Lagerung und Verteilung von militärischen Gütern,
    • eine Gasverteilungsstation, die die Gasversorgung für Betriebe des ukrainischen Rüstungskomplexes sicherstellte.
  • 07:32 Uhr

    Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

    Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 53 ukrainische Soldaten, sieben Drohnenleitstellen sowie neun Geländefahrzeuge eliminiert worden, hieß es.

    Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 125 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

  • 20.09.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:55 Uhr

    Gebiet Brjansk: Sechs Menschen bei Angriff auf einen Minibus und ein Auto verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben Fahrzeuge in der Region Brjansk angegriffen – zu den Zielen gehörte ein Minibus mit Fahrgästen. Unter den Verletzten des Angriffs auf den Minibus befand sich auch ein 15-jähriges Mädchen. Dies teilte der amtierende Gouverneur der Region, Jegor Kowaltschuk, mit. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er zudem, dass bei dem Angriff einer weiteren Drohne auf einen Pkw in der Ortschaft Starodub zwei Männer verletzt worden seien, und berichtete:

    "Vier Menschen wurden bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf einen Kleinbus in einem Vorort von Starodub verletzt. Drei Frauen und ein Mann erlitten Splitterverletzungen. Der Kleinbus des Verkehrsunternehmens brannte aus... Nach aktualisierten Informationen erlitt auch ein 15-jähriges Mädchen bei diesem Angriff einer ukrainischen Drohne Splitterverletzungen."

  • 20:31 Uhr

    Vorsitzender des Menschenrechtsrats: Nächtlicher Drohnenangriff hängt mit den Wahlen zusammen

    Nach Ansicht von Waleri Fadejew, dem Vorsitzenden des Rates beim Präsidenten Russlands für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte, hängt der nächtliche Drohnenangriff auf Russland mit den Wahlen zusammen. Im Gespräch mit Journalisten betonte Fadejew:

    "In dieser Nacht gab es einen massiven Angriff auf viele Regionen unseres Landes, fast schon einen Rekordangriff. Das hängt mit den Wahlen zusammen. Das sind unsere Feinde."

  • 20:10 Uhr

    Ministerium: Nach jüngsten Attacken verstärkt Moskau Angriffe auf militärische Ziele in Kiew

    Als Reaktion auf die Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf die zivile Infrastruktur während der Wahlen in Russland wird die russische Armee die Intensität ihrer Angriffe auf militärische Ziele in Kiew erhöhen. Dies hat das Verteidigungsministerium erklärt und dabei betont:

    "Der Versuch eines massiven Angriffs auf Moskau ist gescheitert. Der Gegner hat seine Ziele nicht erreicht. Als Reaktion auf die Angriffe des Kiewer Regimes auf zivile Objekte auf russischem Territorium werden die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe mit hochpräzisen Waffen auf militärische Ziele in Kiew fortsetzen und verstärken."

  • 19:59 Uhr

    Fico: "Für den Ukraine-Krieg sind Milliarden immer da, für Entlastungen bei hohen Preisen nie"

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat am Samstag in einer Videoansprache erneut vor einer direkten Konfrontation zwischen der NATO und Russland gewarnt. Da der Versuch, Moskau militärisch zu besiegen, gescheitert sei, steuerten westliche Politiker nun fahrlässig auf einen Eskalationskurs zu.

    Fico betonte, dass der Ukraine-Krieg weder die Slowakei noch die NATO direkt betreffe. Um die Gefahr einer nuklearen Eskalation abzuwenden, forderte er sofortige Friedensverhandlungen. Zudem warf er der EU Doppelmoral vor und sprach von einer "geheuchelten Solidarität": Während Hunderte Milliarden in den Ukraine-Krieg flössen, bleibe die eigene Bevölkerung angesichts hoher Energiepreise ohne spürbare Unterstützung.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 19:45 Uhr

    Bericht: Die Ukraine hat keine Stahlindustrie mehr

    Die drei größten Stahlwerke der Ukraine haben nach russischen Angriffen den Betrieb eingestellt. Auf diese Werke entfielen rund 90 Prozent der Stahlproduktion des Landes, berichtet die Zeitung Financial Times unter Berufung auf Branchenvertreter. Dabei handelt es sich um "Saporoschstal", "Kametstal" im Gebiet Dnjepropetrowsk und "ArcelorMittal" in Kriwoi Rog. Die Unternehmen gehören den Konzernen Metinvest und ArcelorMittal. Der Leiter des Büros des Generaldirektors von Metinvest, Alexander Wodowis, erklärte im Gespräch mit der Zeitung:

    "Zum heutigen Tag gibt es in der Ukraine keine Stahlindustrie mehr."

  • 19:24 Uhr

    LVR-Wahlkomission: Die Arbeit geht trotz der Drohungen Kiews weiter

    Wie die Vorsitzende der regionalen Wahlkommission erklärte, lassen sich die Mitglieder der Wahlkommission der Volksrepublik Lugansk nicht einschüchtern; die Arbeit gehe trotz der Drohungen aus Kiew weiter. Marianna Sumskaja betonte im Gespräch mit Journalisten:

    "Unsere Wahlvorstände lassen sich angesichts ihrer Erfahrung mit Wahlkampagnen nicht einschüchtern, und sie werden heute bis 16:00 Uhr die Stimmabgabe organisieren."

  • 18:56 Uhr

    Ukrainische Quellen: Panzertruppen stecken in einer Krise

    Russland könnte einen Panzerdurchbruch wie im Jahr 2022 wiederholen, warnen die Autoren des ukrainischen Portals Texty.org.ua. Doch im Gegensatz zur Situation vor vier Jahren verfügen die ukrainischen Streitkräfte nun weder über spezialisierte Panzerabwehrwaffen noch über eine ausreichende Anzahl an Panzern oder gut ausgebildete Panzersoldaten. In einem Artikel auf dem Portal heißt es:

    "Aufgrund des technologischen Wandels spielen ukrainische Panzer heute an der Front keine so wichtige Rolle mehr wie früher. Das gilt auch für die russischen, doch der Feind passt seine Panzertechnik trotz allem an den Kampf gegen Drohnen an, produziert und hortet sie weiter und bereitet sich auf Panzerdurchbrüche und die Einkreisung unserer Einheiten vor. Während wir zu Beginn noch in der Lage waren, russische Panzer zu zerstören, und über die entsprechenden Mittel verfügten, sehen sich die ukrainischen Panzertruppen nun mit einer Personal-, Technologie- und Logistikkrise konfrontiert."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.