Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zieht Einkesselungsring im Gebiet Charkow enger

21.09.2026 14:34 Uhr
14:34 Uhr
Ukrainische Armee verlegt Reserven nach Orechow im Gebiet Saporoschje
Ukrainische Truppen verstärkten ihre Einheiten in der Stadt Orechow im Gebiet Saporoschje, wie russische Sicherheitsdienste gegenüber TASS mitteilen.
"Der Gegner verlegt eilig Reserveeinheiten nach Orechow, erleidet dort umgehend Verluste und führt erneut Kräfte heran."
Wie es heißt, würden einige der verlegten Kräfte von anderen Frontabschnitten oder aus Hinterland abgezogen.
13:59 Uhr
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.000 Kämpfer
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.000 Personen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.325 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt."
Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.700 ukrainische Drohnen, 16 Seeschiffe, 35 Feldartilleriegeschütze, 25 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.
13:17 Uhr
Russische Armee zieht Einkesselungsring im Gebiet Charkow enger

Russische Soldaten im Gebiet CharkowStanislaw Krassilnikow / Sputnik Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten binnen 24 Stunden den Einkreisungsring im Gebiet Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Aktive Kampfhandlungen zur Ausweitung der äußeren Kontrollzone bei den Siedlungen Petropawlowka und Prikolotnoje würden fortgesetzt.
Drei Versuche des Gegners, Verstärkungsgruppen von der Ortschaft Weliki Burluk in Richtung der Ortschaft Olchowatka einzuschleusen, seien unterbunden worden, so die Militärbehörde.
Wie es heißt, habe das russische Militär den gegnerischen Einheiten und deren Ausrüstung Schaden im Einkesselungsring nahe den Ortschaften Busowo, Krasny Jar, Resnikowo, Warwarowka und Chripuny zugefügt. Die Verluste der blockierten Formationen beliefen sich an einem Tag auf mehr als 35 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Artilleriegeschütz und ein bodengestütztes Robotersystem.
12:48 Uhr
Mitglied einer Wahlkommission im Gebiet Brjansk bei Drohnenangriff schwer verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte hätten gezielt ein Auto von Jelena Djatlowa, einem Mitglied einer lokalen Wahlkommission, im Gebiet Brjansk mit einer Drohne angegriffen. Dies teilt die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Russlands, Ella Pamfilowa, mit. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag.
Die Frau habe schwere Splitterverletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, so Pamfilowa.
12:09 Uhr
Mann wegen Vorbereitung eines Terroranschlags an Wahllokal in Donezk festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner von Donezk festgenommen, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Montag mit.
Es sei festgestellt worden, dass der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über das Internet aufgenommen und sich freiwillig bereit erklärt haben soll, den Gegner bei terroristischen Aktivitäten zu unterstützen.
Im Auftrag der ukrainischen Seite habe er 20 Kilogramm Sprengstoff für die Durchführung des Anschlags aus einem Versteck geholt. Zudem soll er mithilfe einer Drohne von SBU-Vertretern einen selbst gebauten Sprengsatz, elektronische Zünder sowie eine Platine zur Fernzündung erhalten haben, hieß es weiter.
Danach habe der Mann einen Privatwagen mit dem erhaltenen Sprengstoff und den Splitterelementen bestückt. Er habe geplant, das verminte Fahrzeug in der Nähe eines der Wahllokale zu platzieren und den Sprengsatz während einer Menschenansammlung an einem Wahltag zur Explosion zu bringen. Der Plan sei jedoch durch Festnahme des Täters vereitelt worden.
11:35 Uhr
Kreml hofft auf Wiederaufnahme der Gespräche zur Ukraine
Es gebe bislang "keinerlei Fortschritte" bei der Lösung des Konflikts in der Ukraine. Dies erklärt der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Reportern.
Moskau setze jedoch darauf, dass es gelingen werde, den Dialog wieder aufzunehmen, fügt der Kremlsprecher hinzu.
"Was die Wiederaufnahme der trilateralen Verhandlungen betrifft, so sind wir offen dafür. Ja, wir setzen die militärische Sonderoperation fort. Unser Militär arbeitet daran, die gesetzten Ziele zu erreichen. Dennoch hoffen wir, dass es uns gelingt, die trilateralen Verhandlungen wieder aufzunehmen."
10:52 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden drei Zivilisten verletzt
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 123 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 169 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 29 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet drei Verletzte.
Zu Schaden seien ein Mehrfamilienhaus, drei Privathäuser, ein Betrieb, ein Landwirtschaftsbetrieb, drei Autos und ein Mobilfunkmast gekommen. Zudem habe der Gegner ein Energieobjekt beschädigt, wodurch rund 500 Einwohner dreier Ortschaften ohne Strom seien.
10:08 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden elf Zivilisten verletzt
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe elf zivile Einwohner verletzt worden, darunter ein 17‑Jähriger. Wie es heißt, befänden sich fünf der Verletzten in einem Krankenhaus, einer davon in kritischem Zustand.
Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region 13 Mal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner zwölfmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 157 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
09:30 Uhr
Miroschnik: Kiews Versuche, Wahlen in Russland zu stören, gescheitert
Das Kiewer Regime, das selbst keine Wahlen anstrebe, habe erfolglos versucht, den Wahlprozess in Russland zu sabotieren. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram.
Seinen Angaben nach seien in zehn russischen Regionen 74 Gebäude von Wahlkommissionen beschädigt oder zerstört worden.
"Dies ist ein materieller Beweis für die geplanten Aktionen Kiews und seiner Partner, die darauf abzielten, die Wahlen in Russland zu stören."
08:53 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 244 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Orjol, Orenburg, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Twer, Tula, Uljanowsk, der Region Krasnodar, den Republiken Adygeja, Baschkortostan und Tatarstan sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
