Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Batschewsk im Gebiet Sumy befreit

11.07.2026 16:52 Uhr
16:52 Uhr
Blutspende für Teilnehmer der Militäroperation – russische Ombudsfrau macht mit

Das Haus der Menschenrechte im Zentrum der russischen Hauptstadt ist der Sitz des Menschenrechtsbeauftragten der Russischen Föderation. Am 10. Juli fand hier eine Wohltätigkeitsveranstaltung "Tag des Spenders" statt. Das Büro des Menschenrechtsbeauftragten organisierte die Aktion gemeinsam mit dem Föderalen Medizinisch-Biologischen Amt Russlands (FMBA). Die Ombudsfrau Jana Lantratowa nahm an der Blutspendenaktion persönlich teil.
An der Blutspende, die in der Zentrale jedes Quartal stattfindet, nehmen traditionell rund 50 Mitarbeiter teil.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
16:26 Uhr
Kesselhaus und Lebensmittelgeschäft in AKW-Stadt Energodar beschädigt
Am Samstag hat das ukrainische Militär wieder in der AKW-Stadt Energodar zugeschlagen, die sich im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje befindet. Wie Bürgermeister Maxim Puchow mitteilt, habe eine Attacke einem Kesselhaus gegolten. Die technische Ausrüstung sei außer Betrieb gesetzt worden. Das Dach und die Fassade seien ebenfalls beschädigt worden. Bei einem weiteren Angriff habe der Gegner es auf ein Lebensmittelgeschäft abgesehen. Dabei sei ein Transportwagen beschädigt worden. Der Politiker meldet keine Opfer. Puchow wirft der Führung in Kiew Terror gegen die Zivilbevölkerung vor:
"Bewaffnete ukrainische Gruppierungen versuchen, Chaos und Panik zu säen. Energodar war und bleibt eine Festung."
15:51 Uhr
Bericht: NATO blieb wegen Ukraine militärisch hinter Russland zurück
Wegen ihrer Beteiligung am Ukraine-Konflikt ist es den NATO-Staaten nicht gelungen, eine Armee aufzubauen, die es mit den russischen Streitkräften aufnehmen könnte. Das berichtet die britische Zeitung The Daily Telegraph. In dem Zeitungsartikel dazu heißt es:
"Die NATO ist in einen Stellvertreterkrieg mit Russland verwickelt worden, was das Bündnis dazu zwingt, wertvolle militärische Ressourcen – finanzielle und materielle – in die Ukraine umzuleiten. Das Land hat sich mitunter in einen riesigen Ofen verwandelt, der alles verschlingt, was in ihn gelangt, ohne dabei einen Vorteil gegenüber Russland zu verschaffen […] Innerhalb der NATO, einschließlich der USA, gibt es derzeit keine einzige nationale Armee, die auf einem modernen Schlachtfeld einen Sieg über einen Gegner vom Kaliber Russlands erringen könnte. […] Die Aufgabe der NATO besteht darin, eine moderne Armee aufzubauen und zu unterhalten, welche in der Lage ist, gegen einen modernen Gegner wie Russland zu kämpfen. In dieser Hinsicht hat die NATO versagt."
15:24 Uhr
Gebiet Charkow: Ukrainische Soldaten scheitern bei Fluchtversuch an eigenen Minen
Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, versuchten ukrainische Soldaten in der Ortschaft Wolochowsk im Gebiet Charkow, von ihren Stellungen zu fliehen, scheiterten jedoch an ihren eigenen Minen. Eine Quelle der Agentur gab an:
"Soldaten der 113. separaten Brigade der Territorialverteidigung versuchten, aus ihren Stellungen in Wolochowsk zu fliehen, wurden jedoch durch Minen getötet, die Einheiten der ukrainischen Armee mithilfe von Fernminierungsgeräten verlegt hatten."
14:38 Uhr
"Sie können immer auf uns zählen": Polnische Politiker spenden russischen Streitkräften Hilfspakete

Der polnische Politiker Krzysztof Tołwiński hat in den sozialen Medien einen Beitrag mit dem Titel "Polnische medizinische Hilfe für russische Soldaten" veröffentlicht. Zwar ist Tołwiński Präsident der polnischen Partei "Front", doch diese im heutigen politischen Klima eher unübliche Hilfsaktion organisierte er gemeinsam mit seinem Parteikollegen Wacław Klukowski auf privater Basis. Dafür waren sie in Minsk im weißrussischen Unternehmen "CzEFI", einem bekannten Hersteller von Verbandskästen und medizinischer Ausrüstung.
"Im Übrigen wünschen wir den Jungs, den russischen Soldaten in den Schützengräben, dass sie diese Hilfe nicht in Anspruch nehmen müssen, aber sollte etwas passieren, können sie immer auf unsere Hilfe zählen."
Sowohl die polnische Partei "Front" als auch die weißrussischen Kollegen aus der Liberal-Demokratischen Partei Weißrusslands, die sie bei der jüngsten Aktion unterstützt haben, werden in der EU und in den NATO-kuratierten Medien in Europa regelmäßig als "Rechtsextreme", "Antisemiten" und "Putin-Versteher" diffamiert.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
14:05 Uhr
US-Senator fordert von China Druck auf Russland für Friedensgespräche
Der republikanische US-Senator Lindsey Graham hat während seines Besuchs in der ukrainischen Hauptstadt Kiew China eine entscheidende Rolle bei der Lösung des Ukraine-Kriegs zugeschrieben. Vor Reportern sagte der Politiker, der Weg zum Frieden führe mehr durch Peking als durch Washington, Kiew oder Moskau. China habe einen übergroßen Einfluss und solle diesen zum Wohle der Welt nutzen.
Zuvor hatte sich Graham mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij getroffen, um unter anderem über weitere Sanktionen gegen Russland und über den dringenden Bedarf an Luftverteidigung zu sprechen. Selenskij bezeichnete das Treffen am Samstagabend auf der Plattform X als "gut". Dies sei schon der zehnte Besuch des Senators in der Ukraine, und die Regierung in Kiew schätze diese Unterstützung.
Хороша зустріч із cенатором США Ліндсі Гремом у Києві. Вже десятий візит до нашої країни, і ми цінуємо цю підтримку.
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) July 10, 2026
Вдячний Ліндсі за відзначення наших воїнів. Чим сильнішою Україна є на полі бою, тим більше шансів, що дипломатія зрештою зможе спрацювати. І саме зараз важливо… pic.twitter.com/ibPxIMvOYf13:33 Uhr
Kiew greift parkende Linienbusse im Gebiet Saporoschje an
Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften vor, erneut gezielt zivile Objekte im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje angegriffen zu haben. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, seien diesmal mehrere parkende Passagierbusse unter Beschuss geraten. Es handle sich um einfache Linienbusse, mit denen man zur Arbeit oder zu Besuchen fahre.
"Zum Glück gibt es keine Opfer, da sich niemand zum Zeitpunkt der Attacke am Einschlagsort befunden hat."
Balizki bezeichnet die Verantwortlichen als "wütende Terroristen, die gegen die Zivilbevölkerung und zivile Infrastrukturobjekte kämpfen". Auf Telegram teilt der Gouverneur Fotos, die das Ausmaß der Schäden zeigen.
13:01 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Batschewsk im Gebiet Sumy befreit

VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION / Telegram Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Batschewsk im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und zudem ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Stepok, Ryschewka, Mogriza, Prochody und Wolnaja Sloboda im selben Gebiet sowie Kasatschja Lopan, Bely Kolodes, Jurtschenkowo und Wodjanoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 175 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Pestschany Karjer, Schijkowka und Monatschinowka im Gebiet Charkow sowie Schtschurowo, Krasny Liman und Swjatogorsk in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Autos, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nikolaipole, Ischewka, Wassiljewskaja Pustosch, Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka, Weroljubowka und Orechowatka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 215 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem einen Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 33 Autos und ein Geschütz verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Torskoje, Nowoalexandrowka, Artjoma, Dobropolje und Rubeschnoje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 335 Armeeangehörige verloren. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Gawrilowka, Iwanowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Sergejewka, Ljubizkoje, Noworosowka und Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 455 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje sowie nahe der Stadt Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 70 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 22 Autos und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die das ukrainische Militär zu eigenen Zwecken nutze, Lager mit Langstreckendrohnen und Munition sowie 152 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hingegen habe in den letzten 24 Stunden zwei Lenkbomben, zwei Marschflugkörper und 445 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 178.940 Drohnen, 665 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.112 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.756 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.727 Geschütze und Mörser verloren.
12:37 Uhr
Bundesaußenminister Wadephul drängt auf Friedensgespräche
Die Bundesregierung sieht laut einem Bericht des Tagesspiegels momentan einen günstigen Zeitpunkt für Verhandlungen mit Iran und Russland. Das Blatt zitiert Bundesaußenminister Johann Wadephul mit den Worten:
"Keiner der beiden Konflikte wird auf dem Schlachtfeld entschieden werden, sondern am Verhandlungstisch – je eher, desto besser für die Menschen."
Die Angriffe Russlands und Irans rund um den NATO-Gipfel seien kein Zufall gewesen und hätten Stärke demonstrieren sollen, behauptet der CDU-Politiker. Die auf dem Gipfel beschlossenen Finanzzusagen an die Regierung in Kiew seien jedoch eine klare Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass die Ukraine den längeren Atem habe und Russland nun verhandeln müsse.
12:10 Uhr
"Sie beschossen unsere Häuser" – Zivilisten aus Konstantinowka über ukrainische Soldaten

Zivilisten aus Konstantinowka berichten, wie die Soldaten der ukrainischen Armee mit ihnen umgegangen sind. Augenzeugen zufolge habe die ukrainische Artillerie absichtlich Wohnhäuser beschossen, um die Bewohner zu vertreiben und anschließend selbst Stellungen in den Gebäuden zu beziehen. Zugleich hätten sie die Zivilisten nicht aus der Stadt herauslassen wollen. Ein Soldat der Asow-Einheit soll gedroht haben:
"Wir werden euch als Zeugen töten."
Dennoch gelang es den Zivilisten schließlich, sich in Sicherheit zu bringen – dabei halfen ihnen Soldaten der russischen Armee.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



