Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau kündigt Waffenruhe zum 9. Mai an

4.05.2026 19:40 Uhr
19:40 Uhr
Moskau kündigt Waffenruhe zum 9. Mai an – und warnt Kiew vor Vergeltungsschlag
Auf Anordnung des russischen Oberbefehlshabers Wladimir Putin wird anlässlich des Jahrestags des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg für den 8. und 9. Mai 2026 eine Waffenruhe ausgerufen.
"Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite diesem Beispiel folgen wird."
Zugleich verwies Moskau auf eine Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Rande des Gipfels der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan, die Drohungen eines Angriffs auf Moskau am 9. Mai enthalte.
"Die Streitkräfte der Russischen Föderation werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Feierlichkeiten zu gewährleisten."
"Sollte das Kiewer Regime versuchen, seine verbrecherischen Pläne umzusetzen und die Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges zu stören, werden die Streitkräfte der Russischen Föderation einen Vergeltungsschlag mit massiven Raketenangriffen auf das Zentrum Kiews durchführen."
Russland habe sich "trotz vorhandener Möglichkeiten" bislang aus humanitären Gründen von solchen Maßnahmen zurückgehalten.
"Wir warnen die Zivilbevölkerung Kiews und die Mitarbeiter ausländischer diplomatischer Vertretungen, damit sie die Stadt rechtzeitig verlassen können."
19:29 Uhr
Puschilin: Vorstoß Richtung Schlüsselkanal im Donbass
Die russische Armee rückt in Richtung des strategisch wichtigen Sewerski-Donez-Donbass-Kanals vor. Dies erklärte der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, im Interview mit der Zeitung Westi:
"Auf dem Krasnolimansker Abschnitt setzen unsere Einheiten ihre Bewegung in Richtung des Kanals Sewerski Donez–Donbass fort. Gefechte verzeichnen wir derzeit im Raum Stary Karawan sowie bei dem zuvor befreiten Brussowka."
Er fügte hinzu, dass die Straßenkämpfe in Krasny Liman andauerten. Russische Truppen hätten demnach ihre Positionen im Nordosten und Südosten der Stadt verbessert.
19:19 Uhr
Selenskij: Kanada stellt weitere 200 Millionen Dollar Militärhilfe bereit
Die Regierung von Kanada stellt der Ukraine im Rahmen des PURL-Programms weitere 200 Millionen US-Dollar für militärische Unterstützung zur Verfügung. Dies teilte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram mit:
"Die zusätzlichen 200 Millionen Dollar, die heute Premierminister Mark Carney angekündigt hat, sind ein wichtiger Beitrag."
Insgesamt habe Kanada im Rahmen dieser Initiative bereits mehr als 830 Millionen US-Dollar an Kiew bereitgestellt, fügte er hinzu.
18:50 Uhr
Kiews Armee terrorisiert Gebiet Belgorod weiter
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist getötet worden, sieben weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf der Plattform Max mit. Er schreibt:
"Drei Gemeinden waren terroristischen Angriffen durch die ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt. Ein Zivilist ist ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen, darunter ein zehnjähriges Kind und ein Kämpfer der Einheit 'Orlan', erlitten verschiedene Verletzungen."
18:18 Uhr
Konstantinowka: Weiterer Leopard-Panzer schmückt Trophäensammlung der russischen Armee

Die russische Armee setzt ihren Vormarsch an der Front in der Volksrepublik Donezk fort. Um die Ortschaft Konstantinowka wird derzeit heftig gekämpft. Genau dort entdeckte ein Drohnenpilot während eines Einsatzes getarnte gegnerische Fahrzeuge.
Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um einen Leopard-Panzer aus deutscher Produktion handelte. Der Großteil seiner Artgenossen hat das Schlachtfeld bereits verlassen. Diesem Exemplar ereilte dasselbe Schicksal.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:08 Uhr
Medien: Kiew versucht, Offiziere aus Konstantinowka abzuziehen
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte versucht, Offiziere aus Konstantinowka abzuziehen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsstrukturen:
"Der Gegner erkennt die Unvermeidlichkeit des Zusammenbruchs seiner Verteidigung in Konstantinowka und versucht, den Offiziersbestand abzuziehen."
Mehrere solcher Versuche seien laut den Angaben erfolglos geblieben.
17:44 Uhr
Bericht: Ukrainische Einheit verlangt Geld für Frontabzug
Das Kommando des separaten Sturmregiments "Skala" der ukrainischen Streitkräfte soll Kämpfern im Dorf Lesnoje im Gebiet Saporoschje angeboten haben, gegen Bezahlung die Front zu verlassen. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsstrukturen:
"Den in Lesnoje bei Guljaipole sterbenden Kämpfern von 'Skala' haben die Kommandeure angeboten, sich die Freiheit und den Abzug von der Front zu erkaufen."
Den Angaben zufolge kann die sogenannte "Demobilisierung" bis zu mehrere Zehntausend Dollar kosten. "Wer noch lebt und plant, ins Hinterland zu gelangen, sucht nach Geld", erklärten die Sicherheitsstrukturen.
17:30 Uhr
Selenskij fordert Beteiligung Europas am Verhandlungstisch
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine Beteiligung Europas an möglichen Verhandlungen zur Ukraine gefordert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform:
"Wir müssen ein funktionierendes diplomatisches Format finden. Und Europa muss bei allen Verhandlungen mit am Tisch sitzen."
Zugleich müssten die europäischen Staaten eine gemeinsame Position für den Dialog mit Moskau erarbeiten. Im März hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt, Russland halte eine Beteiligung europäischer Länder am Verhandlungsprozess zur Ukraine nicht für zweckmäßig.
17:15 Uhr
Fico stellt Kiew-Reise infrage: "Keine billigen Gesten"

Der slowakische Premierminister Robert Fico und der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij bei einem Treffen in Jerewan am 3. Mai 2026.Urheberrechtlich geschützt Nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Jerewan hat der slowakische Premierminister Robert Fico Zweifel gegenüber einer Reise nach Kiew geäußert. Das berichtet die Zeitung Denník N:
"Mir schien, dass Präsident Selenskij recht flexibel ist. Deshalb werden wir versuchen, ein Treffen in Bratislava zu organisieren. Ich habe keinen Grund für billige Gesten."
Am 2. Mai hatte der slowakische Regierungschef nach eigenen Angaben in einem Telefonat mit Selenskij vereinbart, gegenseitige Besuche in den Hauptstädten beider Länder durchzuführen.
16:54 Uhr
Fico: "Keine Militärkredite und keine Gratis-Waffen für Ukraine"
Die Slowakei wird keine Militärkredite für die Ukraine unterstützen und auch keine Waffen kostenlos liefern. Dies erklärte Ministerpräsident Robert Fico am Montag vor Journalisten am Rande eines Treffens der Europäische Politische Gemeinschaft:
"Die Slowakei wird keine Militärkredite für die Ukraine unterstützen und der Ukraine keine Waffen kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn jemand etwas kaufen will, soll er es bei uns kaufen."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

