Liveticker Ukraine-Krieg: Fico reist am Freitag in die Ukraine

17.09.2026 19:43 Uhr
19:43 Uhr
Le Pen warnt vor hundertjährigem Krieg
Der Krieg in der Ukraine könnte hundert Jahre lang dauern, erklärt Marine Le Pen beim Fernsehsender LCI. Die Politikerin betont:
"Entweder tritt die NATO in diesen Krieg ein, und dann haben wir einen dritten Weltkrieg, oder wir werden Zeugen eines hundertjährigen Krieges."
Le Pen erinnert hierbei daran, dass der Ukraine-Konflikt bereits länger andauert als der Erste Weltkrieg.
Des Weiteren ruft die Französin zu einer Konferenz auf hoher Ebene auf, um Lösungen für den Konflikt zu finden. Sie möchte das Thema mit den Präsidenten von Russland und der Ukraine persönlich erörtern. An dem Verhandlungsprozess sollten auch Deutschland, Polen und die Türkei beteiligt sein.
Die historische Rolle von Frankreich bestünde genau darin, die notwendigen Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen, die zum Frieden führen, betonte Le Pen.
Nach ihrer Ansicht sei Frankreich derzeit nicht mehr in der Lage, die Ukraine im bisherigen Umfang finanziell zu unterstützen. Paris wäre trotzdem bereit, ukrainische Soldaten auszubilden und Kiew mit Waffen zu beliefern.
19:22 Uhr
Fico reist am Freitag in die Ukraine

Archivbild: Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico im November 2024 in BudapestJanos Kummer / Gettyimages.ru Robert Fico hat einen Besuch in der Ukraine am Freitag angekündigt. In einem Beitrag auf Facebook schrieb der Ministerpräsident der Slowakei:
"Ich hoffe, ich bin morgen Abend, wenn ich aus der Ukraine zurückkehre, nicht mehr so skeptisch wie jetzt."
Der Besuch wird einige Stunden dauern. In der Nacht zum Samstag wird Fico in die Slowakei zurückkehren. Weitere Einzelheiten gab der Ministerpräsident nicht bekannt.
18:57 Uhr
Medien: Russische und ukrainische Zivilisten kehren zu Familien zurück
An der weißrussisch-ukrainischen Grenze hat erneut eine humanitäre Aktion stattgefunden, berichtet die Nachrichtenagentur BelTA. Demnach reisten fünfzehn Menschen aus Russland zu ihren Verwandten in die Ukraine. Aus der Ukraine nach Russland kehrten drei Menschen zurück. Dabei handelte es sich vorwiegend um Rentner und Personen mit beschränkter Mobilität, die ihre Familien seit Jahren nicht sahen.
Die humanitäre Aktion wurde am Grenzkontrollpunkt "Nowaja Guta" durchgeführt, wo Russland und die Ukraine heute auch sterbliche Überreste von Soldaten ausgetauscht hatten.
18:37 Uhr
Ukrainische Armee setzt Angriff auf Gebiet Belgorod fort
Ukrainische Truppen haben Schebekino im Gebiet Belgorod mit einer Drohne angegriffen. Laut dem regionalen Krisenstab wurde dabei eine Frau verletzt. Sie erhielt medizinische Hilfe in einem Krankenhaus in Belgorod.
Außerdem stellten die Behörden die Identität eines Zivilisten fest, der beim ukrainischen Angriff am 16. September auf den Kreis Krasnaja Jaruga.
18:15 Uhr
Medien: Türkei unterbreitet Russland und der Ukraine einen Vorschlag zu Angriffen im Schwarzen Meer
Die Türkei hat Russland und der Ukraine einen Vorschlag unterbreitet, der die Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer beenden soll. AFP berichtet mit Verweis auf eine Quelle unter türkischen Diplomaten:
"Wir haben Russland und der Ukraine den Text eines Memorandums, einen Entwurf, übermittelt, um eine Lösung für diese Angriffe im Schwarzen Meer zu finden."
17:54 Uhr
Lawrow: "Der Westen verzeiht dem Kiewer Regime alles"

RT Der Außenminister Russlands, Sergei Lawrow, erklärte bei seiner Eröffnungsrede des IV. Kongresses der Internationalen Bewegung der Russophilen, dass "der Westen dem Kiewer Regime alles verzeiht". Er erinnerte daran, dass in der Ukraine Bücher in russischer Sprache offen vernichtet werden – so wie in Deutschland unter der Nazi-Herrschaft.
Und im Frühjahr dieses Jahres wurden in der Ukraine die Überreste von Andrei Melnik, einem Komplizen Hitlers und Gründer der Organisation Ukrainischer Nationalisten, mit allen Ehren umgebettet. All dies sei Satanismus – doch Europa ignoriert es, betonte Lawrow.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:20 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff auf DVR – mehrere Verletzte, darunter Kinder
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind fünf Zivilisten verletzt worden. Laut Bürgermeister Iwan Prichodko sind unter den Betroffenen drei Minderjährige der Jahrgänge 2019, 2011 und 2009.
16:58 Uhr
Kommandeur: Befreiung von Konstantinowka erweitert Einsatzradius russischer FPV-Drohnen
Nach der Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk können FPV-Drohnenbesatzungen des russischen Truppenverbands Süd näher an ukrainischen Stellungen operieren und ihre Reichweite deutlich ausdehnen, teilte der Kommandeur einer Flugabwehrraketenbatterie des 1465. motorisierten Schützenregiments mit dem Kampfnamen "Pamir" mit.
Seinen Angaben zufolge werden nun ukrainische Drohnen über Druschkowka und Alexejewo-Druschkowka abgefangen und zerstört. Die Zahl der R-18-Kopter über Konstantinowka sei zudem spürbar zurückgegangen. Dies ermögliche den russischen Sturmtrupps einen Vorstoß sowie den Aufbau sicherer Logistik entlang der Vormarschroute – während sich die gegnerischen Drohnenleitstände weiter zurückzögen und dadurch an Reichweite verlören.
16:17 Uhr
Moskau: Westliche Geheimdienste an Terroranschlägen in Kampfzone beteiligt
Vertreter westlicher Geheimdienste sind direkt an der Organisation von Terror- und Sabotageangriffen in der Zone der militärischen Sonderoperation beteiligt, erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Der Diplomat äußert sich zum Thema bei der Vorstellung eines Buches des ehemaligen Offiziers des ukrainischen Geheimdienstes Wassili Prosorow.
Im Buch werde auf Daten hingewiesen, die eindeutig bestätigen, dass westliche Agenten im Jahr 2014 direkt an der Organisation des Maidan beteiligt gewesen seien, dann auch an der "antiterroristischen Operation" im Donbas sowie an den Provokationen auf dem Gebiet der Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Seit 2022 seien sie aktiv in Terroranschläge und Sabotageakte aller Art verwickelt.
16:00 Uhr
Frontabschnitt Charkow: Russische Tornado-S-Besatzung zerstört US-Mehrfachraketenwerfer HIMARS
Eine Besatzung des Mehrfachraketenwerfers Tornado-S der 79. Brigade des Truppenverbands West hat am Frontabschnitt Charkow einen HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Der präzise Treffer habe zur vollständigen Zerstörung der gegnerischen Technik geführt.
Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht entsprechende Aufnahmen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

