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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Annowka in DVR befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Annowka in DVR befreit© VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION
  • 25.08.2026 18:08 Uhr

    18:08 Uhr

    Bloomberg: Personalmangel bremst Waffenproduktion in der Ukraine

    Der Mangel an Ingenieuren stellt ein kritisches Hindernis für den Ausbau der ukrainischen Rüstungsproduktion dar. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Trotz milliardenschwerer Investitionen und einer hohen Nachfrage nach Waffen kann der Arbeitsmarkt den Bedarf der Branche nicht decken.

    Unternehmen locken Mitarbeiter mit bis zu dreimal höheren Gehältern und bezahltem Wohnraum. Laut Sergei Wyssozki, Vizepräsident des Nationalen Verbands der ukrainischen Rüstungsunternehmen, suchen einige Betriebe sogar pensionierte Fachkräfte und bitten sie, an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Marta Chrypjak, Leiterin des Bereichs Verteidigungstechnologien bei der Personalagentur Lobby X, sagte:

    "Auf dem Arbeitsmarkt beobachten wir etwas, das einem internen Kannibalismus ähnelt: Wir wenden uns immer wieder an dieselben Menschen und nutzen alle verfügbaren Mittel, um sie anzuwerben." 

    Besonders groß ist der Fachkräftemangel bei Hardwareentwicklern, Hochfrequenztechnikern und Chemikern. Wegen des Personalmangels werden Drohnen teilweise von Buchhaltern und HR-Mitarbeitern montiert. Auch Menschen ohne technische Ausbildung werden eingestellt und von Grund auf angelernt. Der Personalmangel in der Ukraine hängt laut früheren Berichten auch mit der Mobilisierung zusammen. Besonders in Industrie und Verkehr fehlen Arbeitskräfte. Zudem übernehmen zunehmend Frauen Arbeitsplätze, die traditionell von Männern besetzt wurden.

  • 17:43 Uhr

    US-Medium: Westliche Panzer in der Ukraine angesichts von Drohnen weitgehend nutzlos

    In der Ukraine stehen westliche Panzer im Wert von rund zehn Millionen US-Dollar größtenteils "im Spinnennetz" in den Wäldern. Gegen billige Drohnen sind sie auf dem Schlachtfeld weitgehend machtlos, wie die New York Times (NYT) unter Berufung auf ukrainische Soldaten berichtet. "Wir setzen gepanzerte Fahrzeuge praktisch nicht mehr ein", sagte der ehemalige ukrainische Oberbefehlshaber Alexander Syrski kürzlich.

    Die Ukraine hatte bereits kurz nach Beginn des Konflikts im Februar 2022 westliche Panzer gefordert. Großbritannien, Deutschland und die USA stimmten Lieferungen schließlich im Januar 2023 zu. Die für den Einsatz westlicher Panzer aufgestellte 33. mechanisierte Brigade zog im Frühjahr 2023 in die Kämpfe. Zu diesem Zeitpunkt begannen bereits billige Drohnen, die Fahrzeuge zu treffen.

    Daraufhin rüsteten die russischen Streitkräfte ihre Panzer mit Netzen und Gittern zum Schutz vor Drohnen aus. "Damals lachten sie darüber und nannten diese Konstruktionen 'Barbecue-Grills'", sagte der Leiter des technischen Panzerwartungsdienstes der 33. Brigade mit dem Rufnamen "Energetik" der Zeitung. "Aber sie bewegten sich in die richtige Richtung", fügte er hinzu.

    Die Ukraine hält weiterhin Panzer vor und bildet Soldaten an ihnen aus. In einem Wald im Gebiet Charkow stehen deutsche Leopard-Panzer unter Tarnnetzen. Einige warten auf Reparatur oder Wartung, andere befinden sich in Reserve. Laut NYT wurden die Fahrzeuge unter anderem durch Minen und Drohnen beschädigt – teilweise sogar während ihrer "Evakuierung". Der Kreml erklärte wiederholt, dass westliche Waffen den Kriegsverlauf nicht grundlegend verändern könnten. Für die Ukraine gebe es "keine Wunderpille, keine Wunderwaffe", hieß es in Moskau.

  • 17:29 Uhr

    Russisches Militär präsentiert tragbare Laserwaffe (VIDEO)

    Russlands Militär hat ein neues tragbares Lasersystem vorgestellt, das bereits in Serienproduktion ist. Es dient vor allem der Entschärfung von Minen und Blindgängern aus sicherer Entfernung. Das Laser-Minenräumsystem ist eine verkleinerte Version einer robotergestützten Variante.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:07 Uhr

    Medien: Ukraine setzt wegen Treibstoffmangels auf Panzersimulatoren

    Aufgrund von Treibstoffmangel und hohen Verlusten bei der Ausbildung ihrer Soldaten setzen die ukrainischen Streitkräfte vermehrt auf Simulatoren. Dies berichtet Life.ru unter Berufung auf den Telegram-Kanal SHOT.

    Demnach hat das ukrainische Verteidigungsministerium aus Kostengründen eine Reihe von Simulatoren für die Ausbildung an Leopard- und T-72-Panzern bestellt. Die erste Lieferung soll bis spätestens 30. September an das 300. Ausbildungs-Panzerregiment im Gebiet Tschernigow gehen. Ein Simulator kostet demnach rund sieben Millionen Griwna (umgerechnet etwa 155.000 US-Dollar).

    Die Geräte werden mit normalem Strom betrieben und können bis zu zwölf Stunden ununterbrochen eingesetzt werden. Die Kabine ist dem Innenraum eines echten Panzers nachempfunden. Mithilfe der Software können Ausbilder verschiedene Gelände, Wetterbedingungen und Tageszeiten simulieren sowie technische Ausfälle erzeugen.

    Laut SHOT hat die Ukraine seit Beginn des Konflikts mehr als 87 von Deutschland gelieferte Leopard-Panzer verloren. Zudem hätten russische Angriffe die Logistik der ukrainischen Streitkräfte erheblich erschwert und zu einem Treibstoffmangel geführt. Als Beispiel nennt der Kanal Angriffe auf Anlagen im Gebiet Poltawa, bei denen Tankstellen an einer wichtigen Versorgungsroute zerstört worden seien.

  • 16:44 Uhr

    EU erlaubt Ukraine vorerst keine Patriot-Käufe in den USA

    Die Europäische Kommission hat der Ukraine bislang nicht gestattet, Patriot-Luftabwehrsysteme in den USA mit Mitteln aus dem EU-Militärfinanzierungsprogramm in Höhe von 90 Milliarden Euro zu erwerben. Dies erklärte EU-Kommissionssprecher Bálint Ujvari bei einem Briefing.

    Ein ukrainischer Journalist fragte Ujvari, ob Kiew die am 24. August von der EU bereitgestellten 6,1 Milliarden Euro für dringende Käufe von Patriot-Abfangraketen in den USA verwenden könne. Ujvari sagte dazu:

    "Im Rahmen des 90-Milliarden-Euro-Programms haben wir erstmals vor allem Raketenabwehrsysteme sowie Raketen und Radarsysteme genehmigt. Um Ihre Frage zu beantworten: Wir können keine Angaben zu den Einzelheiten dieser Verträge machen, da diese vertraulich sind. Aber ich kann sagen, dass es in dieser Tranche keine Ausnahmen gibt. Das bedeutet, dass alle Waffen ausschließlich in der EU oder in der Ukraine hergestellt werden."

    Am 24. August hatte der britische Premierminister Andy Burnham die Verbündeten der Ukraine aufgefordert, Kiew weitere Patriot-Systeme bereitzustellen. Zudem forderte er den US-Kongress auf, den wirtschaftlichen Druck auf Russland zu erhöhen.

  • 16:16 Uhr

    Peskow: Russland nimmt britische Raketenproduktion in der Ukraine ins Visier

    Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow wurde nach seiner Haltung zur jüngsten Visite des neuen britischen Premierministers Andy Burnham in Kiew gefragt. Dabei ging es unter anderem auch um die Übermittlung geheimer Daten an die Ukraine zur Produktion von SCALP-Marschflugkörpern.

    Der Kremlsprecher stellte zunächst fest, dass "Großbritannien an diesem Krieg teilnimmt – (…) auf der Seite des Kiewer Regimes". Ferner versicherte er:

    "Unsere Streitkräfte ergreifen die notwendigen Maßnahmen, sammeln die relevanten Erkenntnisse, um die Produktionsstätten solcher Marschflugkörper und anderer militärischer Ausrüstung zu identifizieren und zu zerstören."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:55 Uhr

    Selenskij: Ukraine erhält begrenzte Zahl von Patriot-Abfangraketen

    Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij zuletzt eine kleine Zahl von Abfangraketen für die US-Luftabwehrsysteme Patriot erhalten. Diese können auch gegen russische ballistische Raketen eingesetzt werden. Die Äußerungen Selenskijs wurden von Reuters zitiert.

    Unterdessen bestätigte Frankreich die Lieferung von Crotale-Luftabwehrsystemen an die Ukraine. Angaben zur Anzahl der Systeme und zu den Lieferanten wurden nicht gemacht.

    Die Ukraine setzt zudem große Hoffnungen auf die von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellte Genehmigung zur eigenen Produktion von Patriot-Abfangraketen. Trump schloss später jedoch nicht aus, dass Kiew keine Erlaubnis zum Bau einer entsprechenden Fabrik erhalten könnte. Die Verhandlungen darüber laufen derzeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

  • 15:34 Uhr

    Russland und Vatikan sprechen über Ukraine-Krieg

    Russland und der Vatikan unterhalten weiterhin ihre diplomatischen Kontakte. Am Dienstag hat der russische Außenminister Sergei Lawrow in Moskau Erzbischof Paul Richard Gallagher empfangen. Das Treffen drehte sich offenbar um humanitäre und diplomatische Initiativen im Ukraine-Krieg. Zu Beginn seiner Verhandlungen mit Lawrow sagte Gallagher:

    "Im derzeit schwierigen Klima der internationalen Beziehungen ist Dialog wichtiger denn je. Die Welt braucht Diplomatie mehr denn je."

    Danach bestätigte der ranghohe Vertreter des Heiligen Stuhls, dass die beiden Seiten willig seien, trotz aller fortbestehenden Differenzen in verschiedenen Fragen ihre Kommunikationskanäle offen zu halten. Man habe gewisse Berührungspunkte gefunden.

    "Bei unserem Gespräch habe ich den Aufruf von Papst Leo XIV. zur Beendigung der Kriegshandlungen und zum Beginn von echten Verhandlungen mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft bestätigt. Der Standpunkt des Heiligen Stuhls bleibt offensichtlich: Der Konflikt kann nicht auf dem militärischen Weg gelöst werden."

    Lawrow erklärte, der Kreml wolle den "vertrauensvollen, respektvollen Dialog" mit dem Vatikan fortsetzen. Dabei dankte er dem Stadtstaat für seine ausgewogene Position in Bezug auf die Ukraine und andere relevante Themen. Der Diplomat beharrte darauf, dass die Grundursachen des Konfliktes völlig beseitigt werden müssten, um eine Friedenslösung möglich zu machen. Lawrow machte Gallagher außerdem auf die "Vernichtung der kanonischen Ukrainisch-Orthodoxen Kirche" durch die jetzige Regierung in Kiew und tödliche Angriffe auf die Zivilbevölkerung in Russland aufmerksam.

    Es ist der erste Besuch Gallaghers in Russland seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges vor rund viereinhalb Jahren. Am Mittwoch will der Vatikan-Diplomat Juri Uschakow, den außenpolitischen Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, treffen. Gallagher hatte vor einem Monat in der Ukraine mit Präsident Wladimir Selenskij und Außenminister Andrei Sibiga gesprochen.

  • 15:05 Uhr

    Selenskij sieht Zeitfenster für US-Friedensvermittlung bis Sommer 2027

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sieht bis zum Spätsommer 2027 ein Zeitfenster für eine US-vermittelte Friedenslösung mit Russland. Die Ukraine habe gemeinsam mit Vertretern der USA und Europas ein nur eine Seite umfassendes Thesenpapier ausgearbeitet, das Moskau vorgelegt werden solle, sagte Selenskij am Dienstag. Kernpunkte des Dokuments seien ein Waffenstillstand sowie ein US-Vorschlag für eine Freihandelszone im Donbass, die von einer dritten Seite verwaltet werden solle.

    Selenskij zufolge erstrecke sich die Gelegenheit für ein Ende des seit fast viereinhalb Jahren andauernden Krieges vom G20-Gipfel in den USA im kommenden Dezember bis zum Ende des Sommers 2027. Danach rücke in den USA der Wahlkampf für die Präsidentenwahl 2028 in den Fokus.

    Die von den USA geführten Friedensgespräche waren Anfang des Jahres gescheitert. Die Ukraine wies die russischen Forderungen nach Gebietsabtretungen zurück. Zudem war die US-Regierung zunehmend durch den Konflikt mit dem Iran beansprucht.

  • 14:38 Uhr

    Ukraine nach 35 Jahren: Zwischen Krise, Krieg und Abhängigkeit

    35 Jahre nach der Unabhängigkeit fällt die Bilanz der Ukraine düster aus: Trotz großer industrieller und wirtschaftlicher Ausgangsvorteile haben Krisen, politische Umbrüche, Korruption und schließlich der Krieg die Entwicklung des Landes geprägt. Heute verschärfen sich die Probleme an Front, in Wirtschaft und Staatshaushalt, während Kiew weiterhin stark auf westliche Unterstützung angewiesen ist.

    Der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Nikolaj Asarow und der Vorsitzende der ukrainischen Derschawa-Partei Dmitrij Wasilez äußern sich kritisch zur politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und stellen auch die tatsächliche Unabhängigkeit der Ukraine infrage.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.