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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Arme greift mehrere Häfen und Frachtschiffe des Gegners an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Arme greift mehrere Häfen und Frachtschiffe des Gegners an© Urheberrechtlich geschützt
  • 4.08.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Fünf Feuerwehrleute bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Im Gebiet Belgorod sind fünf Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes bei einem erneuten Drohnenangriff auf ein Einsatzfahrzeug verletzt worden. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit.

    In der Stadt Schebekino geriet demnach ein Lastwagen nach einem Drohnenangriff in Brand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Als die Einsatzkräfte den Ort verlassen wollten, traf ein FPV-Drohnenangriff ihr Dienstfahrzeug.

    Die fünf Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht und erhalten dort medizinische Hilfe. Das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr wurde beschädigt.

  • 19:49 Uhr

    Scott Ritter: "Putin hat die Samthandschuhe abgelegt"

    Der ehemalige Offizier des US-Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter analysiert im Gespräch mit Andrew Napolitano die russische Strategie in der Ukraine als umfassenden Abnutzungskrieg. Russlands Präsident Wladimir Putin habe sich anfangs zurückgehalten, um internationale Beziehungen nicht zu gefährden.

    Er habe abgewartet, bis ein hartes Vorgehen alternativlos geworden sei. Da dieser Punkt nun erreicht sei, versuche Russland durch die Blockade Odessas und die Zerstörung der Infrastruktur, den vollständigen Kollaps der Ukraine von innen heraus zu erzwingen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:30 Uhr

    Putin und Lula da Silva sprechen über Ukraine-Konflikt

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva über die bilateralen Beziehungen und den Ukraine-Konflikt gesprochen. Dies teilt der Kreml mit. Besonderes Augenmerk solle auf den Ausbau und die Diversifizierung des gegenseitigen Handels gelegt werden.

    Die beiden Staatschefs tauschten sich zudem über aktuelle internationale Themen aus, darunter die Lage in der Ukraine. Putin dankte Lula da Silva für dessen Bemühungen um eine Beilegung des Konflikts. Darüber hinaus vereinbarten beide Seiten, die Zusammenarbeit in den Vereinten Nationen und anderen multilateralen Formaten fortzusetzen. Das Telefonat fand auf Initiative der brasilianischen Seite statt.

  • 19:01 Uhr

    Militärzeitschrift: S-400 schossen an einem Tag zehn MiG-29 ab

    Russische S-400-Luftabwehrsysteme haben im Jahr 2023 bei Einsätzen über dem Horizont an einem einzigen Tag zehn ukrainische MiG-29 abgeschossen. Dies geht aus einem Fachbeitrag in der Zeitschrift Wojennaja Mysl des russischen Verteidigungsministeriums hervor. Im gemeinsam mit dem Chef der Flugabwehrraketentruppen der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, Generalmajor Alexander Romanenkow, verfassten Artikel heißt es: 

    "Die Ergebnisse der ersten Über-den-Horizont-Einsätze des S-400-Systems Triumf im Jahr 2023 waren tatsächlich triumphal: An einem Tag wurden zehn ukrainische MiG-29 abgeschossen, innerhalb einer Woche insgesamt 24 Flugzeuge."

    Dem Beitrag zufolge hat der Gegner die russische Taktik des Über-den-Horizont-Einsatzes der S-400-Systeme inzwischen "ausreichend gründlich" analysiert.

  • 18:40 Uhr

    Ex-Sprecherin Mendel rechnet ab: Selenskij ist das Hauptproblem der Ukraine

    Julia Mendel, die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, erhebt schwere Vorwürfe bezüglich seines Klammerns an der Macht, der weitreichenden Korruption im Land und des Andauerns des Konflikts. Was sie im Interview preisgibt.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:22 Uhr

    Charkow: Russische Streitkräfte drängen ukrainische Truppen von der russischen Grenze ab

    Einheiten der Truppengruppe Nord setzen die Einrichtung einer Sicherheitszone in den Gebieten Sumy und Charkow fort – darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums. Darin heißt es, dass Einheiten der Truppengruppe Nord an mehreren Frontabschnitten gleichzeitig weiterhin Sicherheitszonen in den Gebieten Charkow und Sumy einrichten. Die Truppen rücken täglich vor und drängen die ukrainischen Streitkräfte von der Staatsgrenze ab, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.

  • 18:00 Uhr

    Saporoschje: Wiederherstellung der Stromversorgung durch Drohnenangriffsgefahr erschwert

    Wie der Gouverneur des Gebiets Jewgeni Balizki mitteilt, werden die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung in einzelnen Teilen des Gebietes Saporoschje durch die Gefahr von Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte erschwert. Auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken schreibt der Gouverneur:

    "Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromnetze dauern an. Eine Reihe wichtiger Energieanlagen wurde beschädigt. Die Energieversorger haben den entstandenen Schaden begutachtet und den Umfang der Wiederherstellungsarbeiten ermittelt. In einigen Abschnitten werden bereits Arbeiten durchgeführt, in anderen besteht weiterhin die Gefahr von Drohnenangriffen."

  • 17:45 Uhr

    Russische Streitkräfte greifen Häfen und Frachtschiffe der Ukraine an

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf ukrainische Häfen, Frachtschiffe und Hafeninfrastruktur fortgesetzt, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden.

    Demnach wurden im Hafen von Nikolajew drei Frachtschiffe getroffen. Im Hafen von Tschornomorsk wurde ein Containerterminal mit Militärgütern sowie ein Lager mit FP-2-Drohnen und deren Komponenten angegriffen.

    Südlich von Odessa im Schwarzen Meer sei zudem ein Frachtschiff getroffen worden, das Militärgüter transportiert habe. Im nördlichen Teil des Schwarzen Meeres, südöstlich von Otschakow, wurden außerdem zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

  • 17:39 Uhr

    Im Auftrag Kiews: FSB unterbindet Sabotageakte auf der Krim

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben in Sewastopol auf der Krim zwei russische Staatsbürger festgenommen, die im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste Sabotage betrieben und terroristische Aktivitäten ausgeübt haben.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:17 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.435 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Panzer,
    • 83 Fahrzeuge,
    • zwölf Artilleriegeschütze,
    • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 16 Lenkbomben und 753 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.