Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit vier weitere Orte

30.07.2026 12:42 Uhr
12:42 Uhr
Russlands Streitkräfte befreien vier weitere Orte
Die russische Armee hat insgesamt vier weitere Ortschaften in den Gebieten Charkow und Sumy sowie in der Donezker Volksrepublik befreit. Russlands Verteidigungsministerium berichtet dazu:
"Einheiten des Truppenverbands Nord haben durch offensive Gefechtsführung die Siedlungen Jurtschenkowo im Gebiet Charkow, sowie Mogriza und Malaja Slobodka im Gebiet Sumy unter Kontrolle gebracht."
Weiteren Angaben der Behörde zufolge befreiten Einheiten des Truppenverbands Mitte die Ortschaft Krasnojarskoje in der Donezker Volksrepublik.
11:28 Uhr
Ukrainische Angriffe töten und verwunden Zivilisten im Gebiet Saporoschje
Ein Zivilist ist bei den ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen, insgesamt acht weitere wurden verwundet. Jewgeni Balizki, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Im Gemeindekreis Kuibyschew hat der Gegner an der Einfahrt zum Dorf Smirnowo mit einer Drohne einen Pkw angegriffen: Leider ist eine Person an Ort und Stelle gestorben, eine zweite wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingewiesen."
Balizki meldete weiter, dass drei weitere Personen am gleichen Ort durch einen Drohnenangriff auf einen Kleinbus verletzt wurden. Zwei weitere Insassen eines Pkws wurden im Gemeindekreis Akimowka verletzt. Bei Angriffen gegen Wohnhäuser in den Dörfern Winogradnoje und Schiroki Lan wurden ebenfalls zwei Menschen verwundet.
10:42 Uhr
Durchsuchungen in zahlreichen ukrainischen Wehrämtern
Über 100 Wehrämter in der Ukraine werden im Rahmen der so genannten Operation "Saubere Einberufung" durchsucht. Dies berichtet das staatliche Ermittlungsbüro des Landes. Die Behörde kündigte an, dass vor allem Fälle der Freilassung von Rekruten gegen Geld sowie Misshandlungen und Folter von Wehrpflichtigen untersucht werden sollen.
Zuvor hatte das ukrainische Verteidigungsministerium am 17. Juni Untersuchungen in Wehrämtern angekündigt, nachdem es Berichte über Misshandlungen, Einschüchterungen und illegale Festnahmen von Wehrpflichtigen in Odessa gegeben hatte. Am 21. Juli sagte der Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko, dass zwischen Dezember 2025 und Juni 2026 insgesamt 208 Fälle von Gesetzesbruch durch ukrainische Wehrämter festgestellt worden seien.
Im Internet kursieren zahlreiche Videoaufnahmen, auf denen Angehörige der ukrainischen Musterungsbehörden Männer zusammenschlagen und gewaltsam verschleppen. Wehrpflichtige versuchen, sich der Mobilmachung durch Flucht oder Verstecken zu entziehen, auch der gewaltsame Widerstand durch Brandstiftungen in Wehrämtern nimmt zu.
09:59 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischen Angriffen getötet
Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Grenzgebiet Belgorod insgesamt 59 Mal unter Einsatz von Drohnen und Mehrfachraketenwerfern angegriffen. Dies berichtet der Interimsgouverneur der Region, Alexander Schuwajew. Bei den Angriffe sei eine Person ums Leben gekommen, so Schuwajew weiter:
"Bei einem terroristischen Angriff des ukrainischen Militärs im Kreis Krasnaja Jaruga ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Mein aufrichtiges Beileid gilt seinen Hinterbliebenen. In Belgorod und im Kreis Schebekino wurden zwei Menschen verwundet, darunter ein Kind."
Schuwajew fügte hinzu, dass das verwundete Kind, ein 15-jähriger Junge, mittelschwere Verletzungen erlitten habe und in ein Krankenhaus eingewiesen worden sei.
09:02 Uhr
"Das ist ein Ultimatum" – Lawrow weist westliche Forderungen zu Waffenruhe zurück

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat dem Westen vorgeworfen, terroristische Methoden der Ukraine zur weiteren Eskalation des Konflikts mit Russland zu nutzen.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
08:23 Uhr
Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Russlands Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes in der vergangenen Nacht zahlreiche militärische Ziele in der Ukraine angegriffen. Bei den Attacken kamen land-, luft- und seegestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen zum Einsatz. Das Ministerium meldet dazu:
"Es wurden militärische Flugplätze, Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, militärische Telekommunikations- und Logistikzentren in den Städten Kiew und Lwow sowie in den Gebieten Iwano-Frankowsk, Schitomir, Rowno, Winniza und Dnjepropetrowsk getroffen."
Nach Angaben der Behörde dienten die Ziele unter anderem zur Herstellung und Lagerung von Raketen und Drohnen sowie zur Luftüberwachung.
Zudem seien im Hafen von Odessa und den umliegenden Gewässern insgesamt drei Frachtschiffe getroffen worden, die Waffen und militärische Güter transportiert hätten.
07:24 Uhr
Russland fängt in der Nacht über 250 ukrainische Drohnen ab
Im Verlaufe der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 258 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Pensa, Rostow, Tambow, Krasnodar, der Krim, der Teilrepublik Adygeja sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.
29.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Russland bereitet tiefen Vorstoß in der DVR vor

Russischer Soldat am Frontabschnitt Dobropolje (Symbolbild)Stanislaw Krassilnikow / Sputnik Russlands Streitkräfte haben das Dorf Krasny Kut in der Donezker Volksrepublik vollständig befreit. Obwohl es ein kleiner Ort ist, ändert seine Einnahme die operative Lage an diesem Frontabschnitt: Die russischen Truppen bereiten einen Vorstoß gegen Druschkowka vor.
Mehr dazu in dieser Analyse von Andrei Restschikow.21:55 Uhr
Kiew: Ukraine kann keine Abfangdrohnen für schnelle Ziele herstellen
Die Ukraine ist eigenen Angaben zufolge nicht in der Lage, Abfangdrohnen für schnelle Luftziele herzustellen, und ist bei deren Bekämpfung vollständig auf westliche Flugabwehrraketen angewiesen. Dies erklärte der ukrainische Beauftragte für Sanktionspolitik, Wladislaw Wlassjuk.
Laut Wlassjuk können ukrainische Abfangdrohnen nur mit langsam fliegenden Drohnen umgehen. Selbst dabei gebe es Probleme, wenn der Versuch unternommen werde, eine Drohne mit einer Maschinengewehrlafette abzufangen. Für die Bekämpfung schnellerer Ziele seien Flugabwehrraketen erforderlich, deren Kosten den Wert der abzuschießenden Drohne deutlich übersteigen könnten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

