Liveticker Ukraine-Krieg: Russland trifft Rüstungsbetriebe, Häfen und Schiffe in der Ukraine

9.09.2026 10:56 Uhr
10:56 Uhr
Wadephul: Berlin könnte Kiew Daten über wehrfähige Männer bereitstellen
Bundesaußenminister Johann Wadephul ist der Ansicht, dass ukrainische Männer im wehrfähigen Alter, die sich derzeit in Deutschland befinden, in die Ukraine zurückkehren sollten. Die deutsche Regierung könnte dabei helfen. In einem Bild-Interview erläutert Wadephul:
"Wir wissen ja, wer hier lebt. Wer zum Beispiel die Sozialleistungen bezieht oder wer hier angemeldet ist, wer einen Aufenthaltsstatus hat."
Anhand dieser Daten könnten die Männer von der ukrainischen Regierung angeschrieben werden, dass sie herangezogen werden sollen. Wadephul zufolge kann und muss man das Thema besprechen. Die Rückkehr sollte jedoch ohne Zwang erfolgen.
Außerdem wünschte sich Deutschland mehr Rüstungsverträge von der Ukraine. Der Minister betont:
"Wir sind mittlerweile der stärkste Unterstützer der Ukraine, was finanzielle und militärische Unterstützung angeht. Und es muss naturgemäß so sein, dass die deutsche Verteidigungsindustrie davon profitiert."
Derzeit sei Deutschland nicht ganz zufrieden mit dem, was es an Bestellungen gibt. Berlin habe die ukrainische Regierung gebeten, "das zu überprüfen und dafür zu sorgen, dass es besser wird".
10:13 Uhr
Russland trifft Rüstungsbetriebe, Häfen und Schiffe in der Ukraine

SymbolbildJewgeni Jepantschinzew / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben erneut Angriffe mit land- und luftgestützten Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen gegen Rüstungsbetriebe, Häfen, Schiffe und Logistikzentren durchgeführt, die im Interesse ukrainischer Truppen betrieben werden.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurde in Kiew das Lager eines Unternehmens getroffen, das unbemannte Boote und Flugzeuge sowie deren Komponenten herstellte.
Im Gebiet Nikolajew und der Stadt Nikolajew attackierte Russland folgende Anlagen:
- einen Ladeterminal, wobei drei Behälter für Treib- und Schmierstoffe und drei Speicher mit militärischer Ausrüstung zerstört wurden,
- eine Werkstatt und ein Speicher für Drohnen,
- fünf Logistikzentren,
- zwei Umschlagbasen, wobei sechs Behälter für Treib- und Schmierstoffe und fünf Speicher mit militärischer Ausrüstung zerstört wurden,
- ein Umspannwerk zur Versorgung des Hafens von Nikolajew.
Im Hafen von Nikolajew gerieten vier Behälter für Treib- und Schmierstoffe und ein Lager mit Ausrüstung unter Beschuss.
Außerdem griff die russische Armee einen Frachter, der Militärgüter in die Ukraine transportierte, auf dem Weg zum Hafen von Odessa sowie Logistikeinrichtungen an einem Grenzkontrollpunkt an.
09:33 Uhr
Region Krasnodar wehrt Drohnenangriff ab – mehrere Tote und Verletzte
Die Region Krasnodar hat in der Nacht einen massiven Drohnenangriff abgewehrt. Am stärksten war die Stadt Noworossijsk betroffen. Laut Gouverneur Weniamin Kondratjew kamen vier Menschen ums Leben, unter ihnen ein Kind. Insgesamt 29 Zivilisten wurden verletzt, drei von ihnen erlitten schwere Verwundungen. Zudem wurden in der Stadt drei private und fünf mehrstöckige Wohnhäuser sowie eine Kirche und das Gebäude eines Kindergartens beschädigt.
Mehrere Wohnhäuser und ein Kindergarten kamen auch in der Stadt Anapa zu Schaden, betont Kondratjew.
08:59 Uhr
Gebiet Belgorod meldet mehrere Verletzte an einem Tag durch ukrainische Angriffe
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind acht Einwohner des Gebietes Belgorod durch ukrainische Angriffe verletzt worden, berichtet der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew. Die Verletzten erhalten notwendige medizinische Hilfe.
Kiews Truppen führten 161 Angriffe an einem Tag durch, darunter mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern, betont der Gouverneur. Die Flugabwehr schoss 134 Drohnen ab.
08:31 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht fast 600 Drohnen
In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 596 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr am Dienstag und 8 Uhr am Mittwoch (Moskauer Zeit) über zwölf Regionen Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
07:55 Uhr
Rubio stellt Fahrplan für Wiederaufnahme der Friedensgespräche in Aussicht

US-Außenminister Marco Rubio. Aufnahme vom 3. September 2026Andrew Harnik / Gettyimages.ru In den kommenden Wochen kann ein Fahrplan für die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen im Ukraine-Konflikt entstehen, erklärt US-Außenminister Marco Rubio. Im Gespräch mit Journalisten in Kolumbien warnt der Diplomat vor übertriebenem Optimismus, schließt jedoch die Möglichkeit nicht aus.
Ein potenzieller Fahrplan könnte seiner Ansicht nach eine Lösung erzielen, mit der die beiden Konfliktparteien zufrieden wären. Genau das sei für eine Beilegung notwendig.
Bei den Gesprächen in Moskau und Kiew, an denen die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner teilnahmen, wurden neue Ideen zur Beilegung des Konflikts erörtert, fügt Rubio hinzu.
8.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
RT DE-Exklusiv: Leben retten unter Beschuss – Militärmedizinerin erzählt von ihrem Einsatz

Mediziner im Sonderoperationsgebiet riskieren täglich ihr Leben, um Verwundete unter schwierigsten Bedingungen zu versorgen. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij sprach mit der Oberschwester einer Garde-Sanitätseinheit über ihren Einsatz in Feldlazaretten, die Angst vor Fehlern und den Moment, als ihr Team ein schwer verletztes dreijähriges Kind stabilisierte.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
21:35 Uhr
DVR: Ein Toter und 13 Verwundete nach ukrainischen Angriffen
Ein Zivilist ist im Verlauf des Tages bei ukrainischen Drohnenangriffen gegen die Donezker Volksrepublik ums Leben gekommen. Wie das Oberhaupt der DVR, Denis Puschilin, berichtet, verstarb der 33-Jährige an der Autostraße R-150 im Kreis Jassinowataja. Am gleichen Ort wurden vier weitere Männer und eine Frau verwundet.
Weitere Opfer forderten die Angriffe auf das Dorf Krasnaja Poljana im Kreis Welikaja Nowossjolka, einen Zug am Bahnhof Wolnowacha und die Stadt Gorlowka. Insgesamt erlitten dabei acht Menschen Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.
Zusätzlich wurden laut Puschilins Angaben mehrere zivile Gebäude und Fahrzeuge in Donezk, Gorlowka, Debalzewo, Mariupol, Tores sowie in den Kreisen Wolnowacha, Welikaja Nowossjolka, Telmanowo und Jassinowataja beschädigt.
21:04 Uhr
"Der Winter naht" – Pistorius sagt Kiew umfangreiche Waffenlieferungen zu

In einer live übertragenen Online-Konferenz der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius Kiew am Dienstag massive neue Rüstungshilfen zugesagt.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



