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Liveticker Ukraine-Krieg – SWR-Chef: Westen räumt Unmöglichkeit ein, "Oreschnik" zu blockieren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – SWR-Chef: Westen räumt Unmöglichkeit ein, "Oreschnik" zu blockieren© Russlands Verteidigungsministerium
  • 26.01.2026 08:11 Uhr

    08:11 Uhr

    SWR-Chef Naryschkin: Westen räumt Unmöglichkeit ein, "Oreschnik" zu blockieren

    Westliche Spezialisten hätten eingeräumt, dass sie über keine militärtechnischen Mittel zur Blockierung des russischen ballistischen Raketensystems "Oreschnik" verfügen. Dies erklärt der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), Sergei Naryschkin, in einem Interview mit RIA Nowosti. Er sagt: 

    "Sowohl Experten als auch Militärspezialisten haben eingeräumt, dass sie nicht über die militärtechnischen  Mittel verfügen, um diese Systeme zu blockieren."

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte in der Nacht zum 9. Januar mit einem Angriff unter dem Einsatz eines "Oreschnik"-Bodenraketenkomplexes das ukrainische Flugzeugreparaturwerk in Lwow außer Gefecht gesetzt hätten. 

    Die Behörde wies darauf hin, dass dieses Werk Kampfflugzeuge vom Typ F-16 und MiG-29 gewartet und auch Kampfdrohnen hergestellt habe, die für Angriffe auf russische zivile Objekte eingesetzt worden seien.

  • 07:34 Uhr

    Krankenwagen im Gebiet Saporoschje angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Krankenwagen mithilfe einer Drohne in der Ortschaft Wassiljewka im Gebiet Saporoschje angegriffen, teilt TASS unter Berufung auf das Gesundheitsministerium der Region mit.

    "In Wassiljewka hat eine Drohne einen Krankenwagen angegriffen, als er einen Patienten ins Krankenhaus lieferte. Der Angriff erfolgte bei der Einfahrt in die medizinische Einrichtung. Der Fahrer wurde verletzt. Sein Zustand wird als mittelschwer eingeschätzt. Alle notwendige medizinische Hilfe wird geleistet."

  • 07:00 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 40 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Region Krasnodar – 34,
    • Gewässer des Asowschen Meeres – vier,
    • Gebiet Brjansk – eine,
    • Gebiet Kaluga– eine.
  • 25.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Zwischen Verhandlungstisch und Front: Neue Spannungen nach Abu-Dhabi-Treffen

    Nach dem Ende der trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi hat ein Drohnenangriff im Gebiet Cherson auf einen Krankenwagen drei Menschen das Leben gekostet, weitere Angriffe trafen medizinisches Personal in Saporoschje.

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums warf der Ukraine schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und Heuchelei in ihren Friedensbekundungen vor, während Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, es gebe keinen schnellen Weg zur Lösung des Konflikts.

    Die Gespräche fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt; laut Weißem Haus wurden Sicherheitsfragen, eine Pufferzone und Kontrollmechanismen erörtert. Die Vereinigten Arabischen Emirate äußerten die Hoffnung auf Fortschritte, während Moskau von einem langen und schwierigen Verhandlungsprozess spricht

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 25. Januar 2026]

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:45 Uhr

    Vier ukrainische Drohnen über Gebiet Kursk abgeschossen

    Die diensthabenden Luftabwehrkräfte haben innerhalb von acht Stunden vier ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über dem Territorium des Gebiets Kursk abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 12:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden vier ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über dem Territorium des Gebiets Kursk von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört."

  • 19:26 Uhr

    Puschilin: Russische Streitkräfte rücken in Konstantinowka bei Bahnhof vor

    Die russischen Truppen verzeichnen in der Zone der militärischen Sonderoperation Erfolge in den Frontabschnitten Konstantinowka, Krasny Liman, Slawjansk und Dobropolje. Dies teilte der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, mit. Er berichtete:

    "Wir sehen Fortschritte in Konstantinowka selbst im Bereich des Bahnhofs sowie in der Umgebung der Ortschaften Berestok, Stepanowka und Iljinowka."

    Unterdessen rücken die russischen Kämpfer im Frontabschnitt Krasny Liman bei den Dörfern Aleksandrowka und Korowi Jar, den Siedlungen Sosnowoje, Jarowaja und Drobyschewo sowie in der Nähe von Krasny Liman vor. Im Raum Dobropolje, in der Nähe des Dorfes Nowoje Schachowo, finden heftige Kämpfe statt. Puschilin fügte hinzu:

    "Im Frontabschnitt Slawjansk dauern die Kämpfe in der Nähe von Beresnjakowka und Nikiforowka an."

  • 18:58 Uhr

    Poltawa: Mann direkt aus der Toilette mobilisiert

    Mitarbeiter des Militärkommissariats in Poltawa in der Ukraine haben die Tür eingetreten und einen Mann direkt aus der Toilette einer Tankstelle mobilisiert, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Strana. In der Meldung, die auf dem Telegram-Kanal der Nachrichtenagentur veröffentlicht wurde, heißt es:

    "In Poltawa haben Mitarbeiter des territorialen Rekrutierungszentrums [so werden Militärkommissariate in der Ukraine genannt] die Tür eingetreten und einen Mann direkt aus der Toilette einer Tankstelle mobilisiert. Der Mann versuchte, vor ihnen zu fliehen und sich in der Toilette der Tankstelle zu verstecken. Eine Putzfrau und eine Kassiererin versuchten, ihn zu schützen, wurden jedoch von den Mitarbeitern des regionalen Rekrutierungszentrums an den Armen weggezogen."

  • 18:33 Uhr

    Selenskij: Hauptfeinde Kiews sind sowjetisches Moskau und imperiales Sankt Petersburg

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij bezeichnete in seiner Rede in Vilnius anlässlich der Feierlichkeiten zum Jahrestag des Aufstands von 1863–1864 "das sowjetische Moskau und das imperiale Sankt Petersburg" als die Hauptfeinde Kiews.

    In seiner Rede wandte er sich an die Verbündeten der Ukraine und nannte unter ihnen Polen und Litauen, alle nördlichen Länder Europas, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, alle Staaten Südeuropas und fast alle Länder Mitteleuropas.

    Selenskij forderte diese Staaten auf, Kiew "zu einhundert Prozent und nicht nur zur Hälfte" zu unterstützen. Er behauptete, dass es sich um einen Konflikt zwischen zwei Gesellschaftsordnungen handele, wobei auf der einen Seite die Ukraine stehe und auf der anderen Seite die Regierung, die er als Erbe des "sowjetischen Moskaus und des imperialen Sankt Petersburgs" bezeichnete.

    Die Rede des ukrainischen Staatschefs erfolgte im Rahmen seines Besuchs in Litauen, wo er sich mit den Präsidenten Litauens und Polens traf, um die weitere Unterstützung der Ukraine und die Koordinierung der Maßnahmen zu besprechen.

  • 18:00 Uhr

    Selenskij weigert sich, Territorien abzutreten, und fordert Kompromisse von den USA

    In den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine sind noch zahlreiche strittige Fragen zu klären. So will Kiew "unter keinen Umständen" auf seine Gebietsansprüche verzichten, sagte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij.

    Er betonte, dass seine Position in der Territorialfrage unverändert sei und alle drei Verhandlungsparteien – einschließlich der USA – Kompromisse eingehen müssten. Selenskij fügte hinzu:

    "Es gab viele problematische Fragen, aber es werden immer weniger."

    Der Machthaber teilte außerdem mit, dass das Dokument über Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu 100 Prozent fertig sei und Kiew auf ein Signal der USA bezüglich des Datums und des Ortes der Unterzeichnung warte. Danach werde das Dokument im US-Kongress und im ukrainischen Parlament ratifiziert.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.