International

Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert zahlreiche westliche Militärtechnik

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert zahlreiche westliche Militärtechnik© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.04.2026 15:40 Uhr

    15:40 Uhr

    Vance lobt Orbán als "sehr wichtigen Partner für Frieden"

    US-Vizepräsident JD Vance lobt bei seinem Besuch in Budapest den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán für seine Bemühungen um die Lösung des Ukraine-Konflikts. Die meisten europäischen Länder seien bei weitem nicht so hilfreich wie Orbán, den Vance als einen "sehr, sehr wichtigen Partner für Frieden" bezeichnet.

    Darüber hinaus seien die USA vom Großteil der politischen Führung in Europa enttäuscht, da sie kein besonderes Interesse an der Lösung des Konfliktes zu haben scheinen, führt Vance weiter aus. Als Ausnahmen nennt er die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und "einige westeuropäische Hauptstädte". Orbán sei jedoch derjenige, der Washington dazu ermutigt habe, den Konflikt wirklich zu verstehen.

  • 15:10 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Behörden melden Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur der Region Saporoschje, wurden vier Menschen getötet und zehn weitere verletzt infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Region.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurden acht Fälle der Aggression der Kiewer Nazis registriert. Angegriffen wurden die Bezirke Wassiljewka, Kamenka Dnjeprowskaja und Akimowka. Dabei kamen vier Menschen ums Leben, zehn weitere wurden in ein Krankenhaus eingeliefert."  

  • 14:35 Uhr

    Peskow: Russland erwartet Wiederaufnahme trilateraler Konsultationen

    Russland rechnet in absehbarer Zukunft mit einer aktiveren Beteiligung der US-Seite am Friedensprozess um die Ukraine, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Zudem erwarte Moskau die Wiederaufnahme der trilateralen Konsultationen. Der Beamte antwortet somit auf die Frage der Journalisten, ob der Waffenstillstand im Iran-Krieg die Bemühungen um die Ukraine-Lösung intensivieren würde.

  • 14:07 Uhr

    15 Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Schule im Gebiet Saporoschje

    Im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Drohnen eine Dorfschule während des Unterrichts angegriffen. Dabei sollen 15 Menschen verletzt worden sein, darunter auch Kinder. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, dass während der Evakuierung der stellvertretende Leiter des Gemeidebezirks Kamenka-Dnjeprowskaja ums Leben gekommen ist.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:30 Uhr

    Untergrund: Entladestelle mit NATO-Militärtechnik im Gebiet Odessa getroffen

    Russische Streitkräfte haben eine Entladestelle im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa angegriffen. Sergei Lebedew, einer der Koordinatoren des Nikolajewer Untergrunds, teilt gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti diesbezüglich mit:

    "Nach vorliegenden Informationen erfolgte der Angriff während der Entlade- und Verladearbeiten. Ein Schiff mit einer Charge an Militärtechnik nach NATO-Standard und Drohnen war eingetroffen."

    Lebedew zufolge wurde das Schiff beschädigt.

  • 12:51 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.110 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 170 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, zwei Munitionslager und sechs Materiallager. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West musste das ukrainische Militär etwa 200 Kämpfer einbüßen. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Artilleriegeschütz, ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion sowie zwei Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd verlor das ukrainische Militär mehr als 165 Kämpfer. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ Kosak, 14 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, eine Selbstfahrlafette vom Typ Krab aus polnischer Produktion, eine Station für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager und ein Brennstofflager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 335 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Panzer vom Typ Leopard aus deutscher Produktion, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Flugabwehrraketensystem vom Typ Raven aus britischer Produktion sowie neun Autos. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 200 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Schützenpanzer, einen Mannschaftstransportwagen, fünf Autos und ein Munitionslager außer Gefecht. 

    Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr etwa 40 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband 13 Autos, ein Artilleriegeschütz, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, eine RADA-RPS-42-Radarstation aus israelischer Produktion, zwei Munitionslager und ein Materiallager der ukrainischen Armee.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Brennstoff- und Energieinfrastruktur sowie Objekte der Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 143 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben 13 gelenkte Bomben und 265 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

  • 12:19 Uhr

    Gebiet Kursk: Dutzende Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 63 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 7. April bis 7:00 Uhr am 8. April wurden insgesamt 31 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Elfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete eine Verletzte. Infolge der Angriffe wurden mehrere Wohnhäuser, Fahrzeuge, Stromleitungen sowie ein leerer Öltank eines Öldepots in der Stadt Lgow beschädigt.

  • 11:40 Uhr

    Agentin ukrainischer Geheimdienste auf der Krim festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine 25-jährige Einwohnerin der Republik Krim festgenommen, wie die Pressestelle der Behörde mitteilte. Die Frau soll Kontakt mit einem Vertreter der Hauptverwaltung für Aufklärung beim Verteidigungsministerium der Ukraine (GUR) über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben.

    "Im Auftrag des Kontaktmannes hat sie die Daten über Stationierungsorte der Militärobjekte und Luftabwehrmittel sowie über Bewegungen der Militärangehörigen und Standorte der Schiffe in den Gewässern der Straße von Kertsch übergeben." 

    "Die erhaltenen Informationen hat die Täterin an einen Vertreter eines ausländischen Geheimdienstes weitergegeben, damit ukrainische paramilitärische Formationen Artillerie-, Raketen- und Bombenangriffe auf Stellungen der Streitkräfte der Russischen Föderation durchführen konnten."

    Nach Angaben des FSB sei die Frau auf Anweisung des Kontaktmannes in der Gegend der Krimbrücke eingetroffen, "von wo aus sie einen Raketenangriff auf eine Güterzugfähre im Hafen Kaukasus (Region Krasnodar) koordinierte".

    Die Agentin habe eine finanzielle Belohnung in Form von Kryptowährung erhalten, berichtete der FSB.

    Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Der festgenommenen Frau droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.

  • 10:59 Uhr

    Gebiet Belgorod: 57 Zivilisten seit Jahresbeginn bei ukrainischen Attacken umgekommen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, sind seit Jahresbeginn 57 zivile Einwohner bei ukrainischen Angriffen ums Leben gekommen, 487 Zivilisten erlitten Verletzungen. Dies berichtete der Politiker auf Telegram. Zudem wurden seit dem 1. Januar mehr als 3.000 Häuser und Wohnungen sowie über 1.000 Fahrzeuge beschädigt.

  • 10:14 Uhr

    Friedhof für nicht identifizierte Leichen der ukrainischen Soldaten im Gebiet Sumy eingerichtet

    Die lokalen Behörden richten im Gebiet Sumy einen Friedhof für nicht identifizierte Leichen der ukrainischen Soldaten ein, berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste. Die Kosten belaufen sich auf 13 Millionen Griwna (etwa 259.000 Euro).  

    "In der Nähe des Dorfes Nowosseliza richten die lokalen Behörden einen Friedhof für die nicht identifizierten Leichen von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ein. Aus dem regionalen Haushalt wurden dafür über 13 Millionen Griwna bereitgestellt."

    Wie es heißt, werden alle vermissten Soldaten in Massengräbern auf diesem Friedhof beigesetzt, der bis Ende 2026 fertiggestellt werden soll.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.