Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiew im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk zunehmend unter Druck

28.08.2026 09:42 Uhr
09:42 Uhr
Flugabwehr zerstört Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Gebieten
In der Nacht zum Freitag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 512 unbemannte Fluggeräte über 19 Gebieten und dem Schwarzen Meer abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 20 Uhr am 27. August bis 8:30 Uhr am 28. August Moskauer Zeit setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.
08:44 Uhr
Sewastopol: Brand nach ukrainischem Drohnenangriff auf Wohngebäude gelöscht
In der Nacht zum Freitag hat eine ukrainische Drohne ein fünfstöckiges Wohnhaus in Sewastopol in der russischen Teilrepublik Krim getroffen. Die Einsatzkräfte hätten mittlerweile den Brand gelöscht, der nach dem Angriff ausgebrochen sei, teilt der Gouverneur der Großstadt, Michail Raswoschajew, mit. Die Rettungskräfte seien nun dabei, Trümmer zu beseitigen.
Laut dem Beamten erlitten mindestens drei Zivilisten Verletzungen. Eine Frau soll sich auf der Intensivstation befinden.
Zugleich wies der Gouverneur Berichte zurück, wonach angeblich Öldepots in der Stadt brennen. Bei der Drohnenattacke seien alte Tanks mit Treibstoffresten getroffen worden. Gras in der Nähe der Anlagen habe Feuer gefangen, welches bereits gelöscht worden sei.
08:07 Uhr
Kiew terrorisiert weiterhin Volksrepublik Donezk – Dutzende Angriffe gemeldet
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 24 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 24 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. August bis 0 Uhr am 28. August (Ortszeit) erlitt ein Zivilist Verletzungen. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Spezialfahrzeuge zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 17 Angriffe aus der Ukraine gemeldet.
07:22 Uhr
Militärexperte: Russische Truppen rücken im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk allmählich voran
Laut dem russischen Militärexperten Andrei Marotschko stellt der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk derzeit den Brennpunkt entlang der gesamten Frontlinie dar. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS sagte er, die russische Armee durchbreche allmählich die Verteidigungslinien der ukrainischen Truppen.
Bei ihrem Vormarsch kämpften die russischen Soldaten hart "um jeden Meter", so der Experte. Das Tempo des Vormarsches bezeichnete er als "sehr gut".
"Man dürfe aber nicht vergessen, dass der Gegner hier über eine mehrschichtige Verteidigung verfügt", setzte Marotschko fort. Kiewer Kräfte seien zudem dabei, jene Festungen wiederaufzubauen, die von russischen Truppen zerstört worden seien.
27.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Milliarden für Kiew: Klimakanzler Merz ist in der Ukraine beliebter als in Deutschland

Das georgische Sprichwort lässt sich auf Merz' Ukraine-Politik zuspitzen: Wer den Fuchs gewähren lässt, muss damit rechnen, dass am Ende nicht nur die Hühner, sondern auch die Schafe fehlen – oder, überspitzt gesagt, dass die deutsche Staatskasse immer weiter geplündert wird.RT Merz punktet in Kiew und verliert in Deutschland. Für die Ukraine ist er ein verlässlicher Partner, der Waffen und Milliarden bereitstellt. Für viele Deutsche ist er dagegen der Kanzler einer schwächelnden Wirtschaft, hoher Belastungen und ungelöster Probleme. Der Applaus kommt aus Kiew, der Frust aus Berlin.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Hans-Ueli Läppli.21:51 Uhr
Russische Drohnen treffen Logistikzentrum für Drohnenkomponenten bei Kiew
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte mit Kampfdrohnen ein Transport- und Logistikzentrum Rawen-Ukraine in Browary bei Kiew getroffen. In dem Zentrum seien Komponenten für Drohnen verschiedener Typen gelagert und verteilt worden.
21:44 Uhr
Schweden übergibt der Ukraine zehn Boote
Die schwedische Küstenwache wird der Ukraine zehn Boote übergeben. Dies teilt das schwedische Verteidigungsministerium mit. Einen Zeitplan für die Lieferung nennt das Ministerium nicht. Die Boote sollen demnach unter anderem für die Räumung von Flussläufen von Minen im Rahmen von Rettungseinsätzen eingesetzt werden.
21:35 Uhr
Kiew fordert Einwohner des von der Ukraine kontrollierten Cherson zur Ausreise auf
Der von Kiew eingesetzte Chef der Militärverwaltung des Gebiets Cherson Alexander Prokudin fordert die Einwohner Chersons zur Ausreise auf. Im Winter könne die Stadt längere Zeit ohne Strom und Wärme bleiben. Er schreibt auf Telegram:
"Ich wende mich erneut an die Einwohner von Cherson, insbesondere an Familien mit Kindern und ältere Menschen: Wenn ihr die Möglichkeit habt und Verwandte oder Freunde in sichereren Regionen habt – reist aus."
Seinen Angaben zufolge ist in diesem Winter nicht damit zu rechnen, dass Wärmekraftwerke und andere kritische Infrastruktureinrichtungen wie gewohnt betrieben werden könnten. "Cherson könnte nicht nur stunden- oder tageweise, sondern über längere Zeit ohne Strom und Wärme bleiben. Darauf muss man sich schon jetzt vorbereiten", erklärt er.
21:21 Uhr
Britische Medien veröffentlichen Karten mit Militärbasen im Land
Britische Medien veröffentlichen vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerungen der russischen Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa Karten mit Standorten britischer Militärbasen.
Sacharowa erklärte zuvor, Moskau habe Informationen über die Weitergabe britischer Technologiedaten an die Ukraine erhalten, die für eine mögliche Produktion von Storm-Shadow-Marschflugkörpern in der Ukraine benötigt würden. Als mögliche Reaktion auf ukrainische Angriffe mit britischen Waffen könnten britische Militärobjekte in der Ukraine und außerhalb des Landes zu Zielen werden, warnte sie.
Kurz darauf veröffentlicht die Zeitung Independent Karten mit Standorten von Stützpunkten der britischen Luft- und Landstreitkräfte. Dem Blatt zufolge gibt es in Großbritannien mehr als 2.000 Militärbasen, darunter Reserveeinrichtungen. Eine Karte zeigt die Standorte von mehr als 30 Basen der Royal Air Force, eine weitere die Dichte der Militärstützpunkte in den einzelnen Regionen des Landes.
In den sozialen Netzwerken wurde die Veröffentlichung teilweise mit Spott kommentiert.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
