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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiew intensiviert Gegenangriffe an drei Frontabschnitten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiew intensiviert Gegenangriffe an drei Frontabschnitten© Andriy Dubchak/Frontliner/Getty Images
  • 27.07.2026 12:14 Uhr

    12:14 Uhr

    Zwei Tote und sieben Verletzte nach Drohnenangriffen auf Fahrzeuge in LVR

    Wie der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte den Terror gegen die Zivilbevölkerung fortgesetzt. 

    Heute Morgen wurde in der Stadt Perewalsk ein ziviler Lkw angegriffen, wobei der Fahrer getötet wurde.

    Bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug der Gasversorgung im Stadtbezirk Perwomaisk kam ebenfalls der Fahrer vor Ort ums Leben, drei weitere Mitarbeiter wurden verletzt.

    Weitere Attacken ereigneten sich im Stadtbezirk Nowoaidarsk. Ein Ehepaar wurde bei einem Angriff auf einen Gazelle-Lkw verletzt. Ein weiterer Mann erlitt Verletzungen, als sein Auto getroffen wurde.

    Darüber hinaus wurde ein Fahrer nach einem Angriff auf einen Passagierbus in der Stadt Lugansk verletzt. 

    In den vergangenen 24 Stunden seien über 40 Luftziele abgeschossen worden, fügte Passetschnik hinzu.

  • 11:43 Uhr

    Gebiet Rostow: Gouverneur meldet Verletzte und Sachschäden

    In der Nacht war das Gebiet Rostow einem massiven Drohnenangriff ausgesetzt, bei dem etwa 50 gegnerische Drohnen abgefangen wurden. Dies teilt Juri Sljusar, der Gouverneur des Gebietes Rostow, mit. Ihm zufolge seien acht Personen durch herabfallende Drohnenteile auf Wohnhäuser in der Stadt Rostow verletzt worden. Sechs Verletzte seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Ein Mann befindet sich demnach in ernstem Zustand. Der Zustand weiterer Opfer wird als stabil eingeschätzt. Die Bewohner der betroffenen Wohnhäuser wurden evakuiert und 56 Personen in einer Notunterkunft untergebracht. 

    Bei den Attacken wurde zudem ein Zentrum für Obdachlose getroffen. Zum Zeitpunkt des Angriffs auf die soziale Einrichtung befanden sich dort 43 Bewohner und drei Mitarbeiter. Sie alle blieben unverletzt. 

    Durch herabfallende Drohnenfragmente seien insgesamt drei Mehrfamilienhäuser, 17 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, fünf Pkw, ein Café und mehrere Lagerhallen beschädigt worden, präzisierte der Gouverneur.

  • 11:09 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 100 Drohnen abgeschossen  

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 108 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 114 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Elfmal haben die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

    Laut Chinstein seien vier Zivilisten verletzt worden. Bei den Attacken seien zudem ein Mehrfamilienhaus, ein Traktor und zwei Pkw beschädigt worden.  

  • 10:40 Uhr

    Mehrere Ortschaften auf Krim ohne Strom

    Infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen auf Stromversorgungsanlagen ist es in mehreren Ortschaften der Republik Krim zu Stromausfällen  gekommen. Dies vermeldet das Energieunternehmen Krymenergo. Im Nordwesten, Osten und Süden der Halbinsel sei die Lage aktuell schwierig.

    "In der Republik Krim gelten Einschränkungen der Stromversorgung. Stromabschaltungen hängen von der Lage in den Versorgungsgebieten ab. Die Energieversorger führen rund um die Uhr Wiederherstellungsarbeiten am Stromnetz durch."

  • 10:07 Uhr

    Militärische Ziele im Hafen von Nikolajew getroffen

    In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf Militärziele in ukrainischen Häfen geführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Im Hafen von Nikolajew haben russische Kampfdrohnen demnach zwei Trockenfrachter beim Entladen von Militärgütern getroffen.

  • 09:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 270 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zu Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 276 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Nischni Nowgorow, Orjol, Pensa, Rostow, Tula, Uljanowsk, Jaroslawl, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim, Tatarstan und Udmurtien sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 09:00 Uhr

    Verletzte nach massiver ukrainischer Drohnenattacke auf Belgorod

    In der Nacht wurde die Stadt Belgorod massiv von gegnerischen Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Krisenstabs seien zwölf Zivilisten verletzt worden, darunter zwei Kinder. Eine Frau habe medizinische Hilfe vor Ort erhalten. Weitere Verletzte seien mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht worden. 

    Der Krisenstab meldete zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in mehreren Wohnungen eines Mehrfamilienhauses Brände ausgebrochen. Mehr als 15 in der Nähe geparkte Autos seien ebenfalls in Brand geraten. Die Feuerwehr hat die Brände inzwischen gelöscht. Darüber hinaus wurde ein Privathaus teilweise zerstört und mehrere Mehrfamilienhäuser beschädigt.

  • 08:24 Uhr

    Experte: Kiew intensiviert Gegenangriffe an drei Frontabschnitten

    Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko hat die ukrainische Armee in der vergangenen Woche die Zahl ihrer Gegenangriffe an drei Frontabschnitten verstärkt. Der Gegner habe versucht, die verlorenen Stellungen in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk und Saporoschje zurückzugewinnen.

    "In der vergangenen Woche eskalierte die Lage entlang der Kontaktlinie. Der Gegner wurde in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk und Saporoschje aktiver. Die Zahl der Angriffsaktionen der ukrainischen Streitkräfte in diesen Gebieten nahm deutlich zu. Die ukrainischen Kämpfer versuchten, verlorene Linien und Stellungen unter dem Einsatz von verschiedenen Drohnen und Artillerie zurückzuerobern."

    Marotschko fügte hinzu, dass der Gegner zusätzliche Kräfte und Ausrüstung in diese Gebiete verlegt habe.

  • 07:31 Uhr

    Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Rostow am Don

    Infolge nächtlicher Attacken auf die Stadt Rostow am Don kamen zwei Menschen, ein Ehepaar, ums Leben. Dies teilte Juri Sljusar, der Gouverneur des Gebietes Rostow, am Morgen mit. Fünf weitere Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Grades. Zwei von ihnen, darunter ein Jugendlicher, befinden sich in ernstem Zustand. Alle Verletzten würden aktuell medizinisch versorgt, heißt es.

    In mehreren Stadtbezirken wurden Schäden gemeldet. Durch herabfallende Drohnenteile sei es laut dem Gouverneur zu Bränden an mehreren Orten gekommen, darunter auf dem Gelände eines Privatunternehmens, in Lagerhallen und in mehreren Privathäusern. In der Nähe der Häuser gerieten mehrere Autos in Brand. Fast alle Brände konnten jedoch schnell gelöscht werden.

    In mehreren Privathäusern, in den oberen Stockwerken eines mehrstöckigen Wohngebäudes und in einer sozialen Einrichtung seien Fenster beschädigt worden, fügte Sljusar hinzu.

  • 26.07.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.