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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Wasserdrohnen greifen Erdölterminal bei Noworossijsk an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Wasserdrohnen greifen Erdölterminal bei Noworossijsk anQuelle: TASS © JURI BERESNJUK
  • 29.11.2025 18:15 Uhr

    18:15 Uhr

    Exklusiv aus DVR: Internationale Kämpfer im Einsatz bei der Sonderoperation

    "Verschiedene Nationalitäten, aber ein Ziel" – so lautet das Motto der Internationalen Brigade des Freiwilligenkorps. Über die Teilnahme der internationalen Kämpfer an der militärischen Sonderoperation berichtet unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 17:58 Uhr

    Wasserdrohnen beschädigen wiederholt Tanker vor türkischer Küste

    Ein Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte ist nach Angaben des türkischen Verkehrsministeriums am Samstag zum zweiten Mal binnen weniger Stunden mit unbemannten Wasserfahrzeugen angegriffen worden. Die "Virat" habe dabei leichte Schäden erlitten, befinde sich aber in einem stabilen Zustand und die Besatzung sei wohlauf. Der Vorfall habe sich am Morgen vor der türkischen Schwarzmeerküste ereignet, nachdem das Schiff bereits am späten Freitagabend ein erstes Mal angegriffen worden sei.

    Zudem dauerten den Angaben zufolge die Lösch- und Kühlarbeiten auf einem weiteren Tanker an, der im Schwarzen Meer nach einer Explosion in Brand geraten war.

    Am Freitag hatte die Türkei erklärt, die "Kairos" sei auf dem Weg zum russischen Hafen Noworossijsk gewesen, als sie vor der türkischen Küste eine "externe Einwirkung" gemeldet habe, die ein Feuer verursacht habe. 25 Crewmitglieder seien von der 274 Meter langen "Kairos" evakuiert worden.

    Die Türkei machte bislang keine Angaben zur Herkunft der Drohnen.

  • 17:32 Uhr

    Zwei Einwohner des Gebiets Brjansk bei ukrainischer Drohnenattacke verletzt

    Der Gouverneur des Grenzgebiets Brjansk, Alexander Bogomas, berichtet über einen ukrainischen Angriff auf die Siedlung Stratiwa. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, sei die Ortschaft mit Kamikaze-Drohnen angegriffen worden. Ein ziviler Kleintransporter der Marke GAZelle, der gerade unterwegs war, sei attackiert worden, wobei zwei Zivilisten verletzt worden seien. Bogomas bezeichnet den Angriff als terroristisch und wünscht den beiden Männern eine möglichst schnelle Genesung.

  • 16:59 Uhr

    "Spinnhilda" – Sacharowa zerlegt Kallas

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die Aussage der Chefdiplomatin der Europäischen Union, Kaja Kallas, über die Anzahl der russischen Angriffe in den letzten 100 Jahren kommentiert. Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb Sacharowa:

    "Ruft die Sanitäter ... Vielleicht kann uns diese Spinnhilda sagen, wie oft westliche Bündnisse souveräne Nationen angegriffen haben? Zumindest in den letzten 100 Jahren? Oder braucht sie dafür mehr als einen Tag?"

    Sacharowa merkte auch an, dass sie die Weigerung des US-Außenministers Marco Rubio, sich mit Kallas zu treffen, verstehe, und bezeichnete dies als zu "gefährlich".

    Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 16:25 Uhr

    Bericht: USA empfahlen Selenskij, Jermak wegen seiner mangelnden Englischkenntnisse zu entlassen

    Wie die Zeitung The Daily Telegraph berichtet, empfahlen Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump bereits im Februar dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, seinen früheren Stabschef Andrei Jermak wegen dessen unzureichender Englischkenntnisse zu entlassen. Dem Blatt zufolge gaben amerikanische Beamte nach einem Treffen im Weißen Haus den Rat, Jermak zu entlassen, unter anderem weil er bei den Verhandlungen einen Dolmetscher benötigte.

  • 15:51 Uhr

    Tödliches Risiko: Warum will Macron Truppen nach Kiew und Odessa schicken?

    Truppen in die Ukraine zu entsenden, ist bei manchen westlichen Politikern zu einer wahrhaften Zwangsvorstellung geworden. Derlei Vorhaben bergen jedoch nicht bloß Eskalationsrisiken – sondern drohen auch, jegliche Friedensverhandlungen im Keim zu ersticken.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Polina Duchanowa auf unserer Website.

  • 15:17 Uhr

    Ukrainischer Kriegsgefangener: "Britische Ausbilder bezeichneten uns als Gesindel"

    Die britischen Ausbilder, die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ausbildeten, bezeichneten sie als "Gesindel". Dies erklärte der in Gefangenschaft geratene Soldat der ukrainischen Armee Nikolai Werchowez. Wie das russische Verteidigungsministerium unter Berufung auf diesen Kriegsgefangenen mitteilt, konnte er die herablassende Haltung der Briten auf dem Truppenübungsplatz in der Region Rowno beobachten. Dort absolvierte er seine Militärausbildung. Werchowez wandte sich auch an seine ehemaligen Kameraden und sagte:

    "Es waren Briten da, die uns Taktik, Medizin, Schießen und Granatenwerfen beibrachten. Sie bezeichneten uns als Gesindel. Brüder, ergebt euch, hier werden wir gut behandelt. Sterbt nicht sinnlos."

  • 14:43 Uhr

    Antikorruptionsbehörden durchsuchen Büro von Selenskijs Stabschef Jermak

    Ukrainische Ermittler der Antikorruptionsbehörden haben das Büro von Andrei Jermak durchsucht. Auslöser dürfte der Energoatom-Skandal sein, in dem Beamte im Verdacht stehen, sich an Staatsaufträgen bereichert zu haben. Jermak steht seit Langem in der Kritik. Selenskij lehnt Rücktrittsforderungen ab.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 14:12 Uhr

    Gebiet Kursk: Nach ukrainischem Angriff etwa 600 Menschen ohne Strom

    Wie der Gouverneur der Region Kursk, Alexander Chinstein, mitteilte, führte der Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Energieanlage im Dorf Krupez im Bezirk Rylsk dazu, dass etwa 600 Menschen ohne Strom blieben. Nach Angaben des Regionalchefs werden Notfallteams mit der Wiederherstellung der Stromversorgung und der Beseitigung der Schäden beginnen, sobald es die operative Lage zulässt. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Chinstein:

    "Das ukrainische Militär gibt seine Versuche, unsere Energieinfrastruktur anzugreifen, nicht auf. Durch den feindlichen Angriff wurde eine Energieanlage im Dorf Krupez im Bezirk Rylsk beschädigt. Etwa 600 Nutzer sind von der Stromversorgung abgeschnitten."

  • 13:36 Uhr

    Mehr als 600.000 Haushalte in Kiew und Umgebung ohne Strom

    Nach einem russischen Drohnenangriff liegt die Stromversorgung in Teilen der ukrainischen Hauptstadt Kiew und ihrer Umgebung lahm. Das Energieministerium in Kiew teilt auf Telegram mit, dass in der Hauptstadt mehr als 500.000 Haushalte ohne Strom seien. Mehr als 100.000 weitere müssten im Umland von Kiew ohne Elektrizität ausharren. Im Gebiet Charkow seien 8.000 Kunden vom Stromausfall betroffen.

    Darüber hinaus melden die ukrainischen Behörden zwei Tote und zwei Dutzend Verletzte. In der Hauptstadt Kiew seien demnach die ganze Nacht über Explosionen zu hören gewesen. Der Leiter der Militärverwaltung von Kiew, Timur Tkatschenko, teilt auf Telegram mit, russische Drohnen hätten einen Ort im Stadtzentrum sowie in den östlichen Vororten getroffen. Mehrere Wohngebäude in verschiedenen Stadtbezirken seien beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.