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Liveticker Ukraine-Krieg – Fico: Konflikt wird bis zum 1. November 2027 enden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Fico: Konflikt wird bis zum 1. November 2027 enden© Urheberrechtlich geschützt
  • 27.01.2026 21:30 Uhr

    21:30 Uhr

    "Äußerst schwierig, aber lösbar" – Befreiung der Volksrepublik Donezk kommt voran

    Einheiten der russischen Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation setzen ihren Vormarsch an sämtlichen Frontabschnitten fort, erklärte Generalstabschef Waleri Gerassimow.

    Während seines Inspektionsbesuchs beim Truppenverband West gab Gerassimow bekannt, dass die russische Armee seit Monatsbeginn 17 Siedlungen befreit und eine Fläche von über 500 Quadratkilometern unter ihre Kontrolle gebracht hat.

    Eine der befreiten Ortschaften ist Sakotnoje am Frontabschnitt Slawjansk. Am Vormarsch beteiligte russische Soldaten berichteten ausführlicher darüber, wie die Befreiung verlief.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:00 Uhr

    Fico: Konflikt wird bis zum 1. November 2027 enden

    Der Konflikt in der Ukraine wird bis zum 1. November 2027 enden, meint der slowakische Ministerpräsident Robert Fico auf einer Pressekonferenz. Sobald der Krieg vorbei sei, würden alle zur Vernunft kommen und voller Hast nach Russland eilen, um dort Geschäfte zu machen.

    Seine Einschätzung teilt Fico im Zusammenhang mit dem Verbot von Importen russischer Energie mit, das Anfang 2027 in Kraft treten wird. Die Publikation Hlavné Správy zitiert den Ministerpräsidenten:

    "Denn sich auf diese Weise von der russischen Energieversorgung abzuwenden, ist Selbstmord. Das sage nicht nur ich, sondern auch deutsche Wirtschaftswissenschaftler, deutsche Politiker und nun auch andere EU-Politiker."

    Fico zufolge handelt es sich um eine sinnlose, ideologisch motivierte Entscheidung, die aus Hass gegen die Russische Föderation getroffen wurde.

  • 20:40 Uhr

    Trump spricht über "sehr positive Entwicklungen" bei Ukraine-Gesprächen

    Verhandlungen über die Ukraine in Abu Dhabi haben "sehr positive Entwicklungen" gezeigt, erklärt US-Präsident Donald Trump im Gespräch mit Journalisten vor dem Weißen Haus. Auf eine entsprechende Frage antwortet Trump, ohne Einzelheiten zu erläutern:

    "Wir sehen sehr positive Entwicklungen in Bezug auf die Ukraine und Russland."

  • 20:17 Uhr

    Moskalkowa: Mehr als 1.800 russische Kriegsgefangene im vergangenen Jahr in die Heimat zurückgebracht

    Im Jahr 2025 wurden über 1.851 russische Soldaten aus der ukrainischen Gefangenschaft zurückgebracht, erklärt die Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa. Interfax zitiert die Beamte:

    "Allein durch Appelle an mich, wenn ich Verhandlungen führe und die Zusammenarbeit vorantreibe, konnten wir an der Freilassung von 1.851 Gefangenen mitwirken."

    Moskalkowa betont, dass dieses Ergebnis unter anderem den Bemühungen des Präsidenten, des Verteidigungsministeriums, des Außenministeriums, der Sicherheitsdienste, der Mitglieder der Verhandlungsmission im Istanbul-Format und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zu verdanken ist.

  • 19:35 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört weiterhin gegnerische Drohnen

    Die russische Flugabwehr hat zwischen 13 und 20 Uhr Moskauer Zeit 18 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Das Verteidigungsministerium listet die Regionen des Landes, wo die Flugziele zum Absturz gebracht wurden, wie folgt auf:

    • über dem Gebiet Belgorod sechs,
    • über der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer je vier,
    • über dem Gebiet Brjansk drei,
    • über dem Gebiet Kursk eines.
  • 19:13 Uhr

    Orbán warnt vor "ukrainischer Bedrohung" für Ungarns kommende Wahlen

    Am Montag, dem 26. Januar 2026, hat der ungarische Regierungschef Viktor Orbán sich per Videobotschaft über soziale Medien zu ukrainischen Versuchen geäußert, die im Frühling 2026 in seinem Land stattfindende Parlamentswahl zu beeinflussen.

    Orbán spricht dabei von "äußerst beleidigenden und drohenden Äußerungen gegen Ungarn und die ungarische Regierung" seitens verschiedener ukrainischer Politiker – darunter auch des ukrainischen Staatspräsidenten Wladimir Selenskij selbst.

    Des Weiteren merkte Orbán an, dass Ungarns nationale Sicherheitsbehörden mittlerweile von einer Strategie ausgehen, diese Attacken seien "Teil einer koordinierten Serie von Handlungen, die darauf abzielt, sich in die Wahlen in Ungarn einzumischen". Orbán konkretisierte zwar nicht, auf welche Aussagen er sich bezieht, aber Selenskij hat bei einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum letzte Woche in Davos dem ungarischen Volksvertreter vorgeworfen, "europäische Interessen" zu verraten.

    Die ungarischen Parlamentswahlen sind für den 12. April 2026 angesetzt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:48 Uhr

    Drohnenangriff auf Gebiet Cherson: Krankenhausmitarbeiter verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Dienstag ihre Angriffe auf das Gebiet Cherson fortgesetzt. Laut Gouverneur Wladimir Saldo wurde wegen einer Drohnenattacke ein Mitarbeiter des Krankenhauses der Stadt Golaja Pristan verletzt. Zur Zeit des Angriffs war der Mann mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen hospitalisiert.

  • 18:27 Uhr

    Aserbaidschan liefert elektrische Ausrüstung an die Ukraine

    Aserbaidschan hat der Ukraine elektrische Ausrüstung übergeben. Nach Angaben der staatlichen Medien wurde die humanitäre Lieferung vom Energieministerium in Baku auf Anordnung von Präsident Ilcham Alijew durchgeführt.

  • 17:45 Uhr

    Weißrussischer Sicherheitsrat: Kiew muss die Tötung des ukrainischen Volkes stoppen

    Alexander Wolfowitsch, Sekretär des weißrussischen Sicherheitsrats, erklärt, dass die frühere Sowjetrepublik Maßnahmen treffe, damit sich der Ukraine-Krieg nicht auf Weißrussland ausweite. Sein Land setze dabei nicht auf eine Aufstockung der Streitkräfte, was der einheimischen Wirtschaft schaden könnte, sondern auf eine hochwertige Ausbildung von Soldaten. Darüber hinaus prüfe Weißrussland die Erfahrungen anderer Staaten und neue Waffen.  

    Gleichzeitig rät er der Führung in der benachbarten Ukraine, den bewaffneten Konflikt "mit allen Kräften" zu beenden. Die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA zitiert Wolfowitsch mit den Worten:  

    "Sie müssen mit allen Kräften den Krieg und die Tötung ihres Volkes, des leidgeprüften ukrainischen Volkes, stoppen. Sie denken aber nicht daran, wobei Abertausende Ukrainer täglich in diesem Konflikt sterben. Es gibt keinen einzigen Politiker, dessen Kinder an der vordersten Front kämpfen. Eben deswegen geht der Krieg weiter."

    Der Generalleutnant wirft zudem Polen und den baltischen EU-Ländern vor, den Wohlstand ihrer Völker für die Militarisierung aufzuopfern. Diese Länder steigerten ihre Militäretats, kauften Waffen und errichten Militärinfrastrukturen in der Nähe der weißrussischen Grenze. Somit zeigten sie, dass sie keine friedlichen Vorsätze hätten, resümiert Wolfowitsch.

  • 17:15 Uhr

    Wadephul: "Russland erwägt keinen Angriff auf die NATO, weil wir stark sind"

    Bei einer Pressekonferenz mit der lettischen Außenministerin Baiba Braže in Riga am Montag hat der deutsche Außenminister Johann Wadephul die militärische Abschreckungskraft der NATO auffällig hervorgehoben. Seine Hauptbotschaft: Ein Angriff Russlands auf das Bündnisgebiet werde aus einem einfachen Grund ausbleiben – weil die NATO schlicht stark sei.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.