Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA benötigen Patriot-Abfangraketen für eigenen Bedarf

2.09.2026 20:22 Uhr
20:22 Uhr
Sacharowa: Lawrow und Rubio stimmen sich regelmäßig zur Ukraine ab
Russlands Außenminister Sergei Lawrow und sein US-amerikanischer Kollege Marco Rubio stimmen sich regelmäßig über die Lage rund um die Ukraine ab. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einem Interview mit RIA Nowosti. Sie sagte am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums:
"Beide Seiten verstehen, dass der Kontakt aufrechterhalten werden muss. Sie gleichen regelmäßig ihre Positionen zur Lage rund um die Ukraine ab und besprechen natürlich auch bilaterale Fragen sowie verschiedene Aspekte der internationalen Tagesordnung."
Ihr zufolge telefonieren Lawrow und Rubio bei Bedarf miteinander und treffen sich auch persönlich.
20:02 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen zivile Ziele in Cherson und der DVR an
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine ist eine Mitarbeiterin der Verwaltung des Kreises Kachowka im Gebiet Cherson verletzt worden. Nachdem sie medizinisch versorgt wurde, befindet sie sich in stabilem Zustand, teilte der Kreisleiter Pawel Filiptschuk mit.
In Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) wurde zudem ein Linienbus des zivilen Personennahverkehrs durch einen Drohnenangriff der Ukraine beschädigt. Laut Bürgermeister Iwan Prichodko gab es keine Verletzten. Auch ein Fahrzeug eines kommunalen Betriebs sei von einer ukrainischen Drohne angegriffen worden.
20:00 Uhr
Rubio: USA benötigen Patriot-Abfangraketen vor allem selbst

Symbolbild: Patriot-Luftabwehrsystem.Urheberrechtlich geschützt Der US-Außenminister Marco Rubio hat die Forderungen Kiews nach weiteren Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme kommentiert. Diese würden weltweit dringend benötigt, vor allem aber von den USA selbst, sagte Rubio in einem Interview mit dem Fox-News-Journalisten Brian Kilmeade.
"Wir haben sie der Ukraine bereits früher geliefert, und offensichtlich bittet die ganze Welt, wie Sie wissen, um mehr Abfangraketen. Sie sind zum wichtigsten Bedarf auf dem Planeten geworden. Nicht nur für die Ukraine, sondern für den ganzen Planeten."
Zugleich betonte Rubio, dass Washington seine eigenen Bedürfnisse berücksichtigen müsse. "Wir müssen immer zuerst auf Amerika schauen", sagte er. Der US-Außenminister bestätigte, dass die USA die Ukraine weiterhin militärisch unterstützen werden, allerdings "im Rahmen unserer eigenen Möglichkeiten". Dabei müssten die Interessen der USA an erster Stelle stehen.
Unterdessen liefen Verhandlungen über eine Lizenz für die Ukraine zur Herstellung von Raketen für Patriot-Systeme, so Rubio. Eine solche Vereinbarung könne jedoch keine kurzfristige Lösung sein, da der Bau entsprechender Produktionsanlagen mehrere Jahre dauere. Die Lizenz könne langfristig helfen, werde aber "das kurzfristige Problem" der Ukraine nicht lösen.
19:50 Uhr
TASS: Schießerei in Kiew könnte mit Callcentern zusammenhängen
Bei einer Schießerei zwischen Mitarbeitern des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR und des Sicherheitsdienstes SBU in Kiew könnte es um die Kontrolle über betrügerische Callcenter gegangen sein. Dies berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitskreise.
Nach deren Angaben sei es zu dem Schusswechsel gekommen, als mehrere GUR-Mitarbeiter versucht hätten, den stellvertretenden Kommandeur für Kampfeinsätze des sogenannten Russischen Freiwilligenkorps, Stepan Kaplunow, zu befreien. Dabei sei ein GUR-Mitarbeiter getötet und mindestens zwei weitere verletzt worden.
Zuvor habe sich herausgestellt, dass die vermeintlichen Entführer Kaplunows SBU-Spezialkräfte waren. Drei SBU-Mitarbeiter, die an der Schießerei beteiligt gewesen sein sollen, wurden inzwischen festgenommen. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana.ua unter Verweis auf das Staatliche Ermittlungsbüro.
Der russische Botschafter für Sonderaufträge im Außenministerium, Rodion Miroschnik, hatte zuvor gegenüber RIA Nowosti erklärt, dass Personen, die mit betrügerischen Callcentern in der Ukraine befasst gewesen seien, inzwischen der Regierung oder dem engsten Umfeld von Wladimir Selenskij angehörten.
19:44 Uhr
Mehrere Regionen Russlands von ukrainischen Drohnen angegriffen
Bei ukrainischen Drohnenangriffen sind in den Gebieten Brjansk und Kursk mehrere Menschen verletzt worden. Zudem wurden in der Region Saporoschje zivile Gebäude beschädigt.
Im Gebiet Brjansk wurde eine Frau nach einem Drohnenangriff in ein Krankenhaus in Nowosybkow gebracht. Im Bezirk Slynkowski wurden zudem drei zivile Fahrzeuge, ein Lebensmittelgeschäft und die Fassade eines Verwaltungsgebäudes beschädigt.
Im Gebiet Kursk erlitt eine 23-jährige Frau bei einem Angriff auf der Strecke Belaja–Iwnja Splitterverletzungen. Zudem begab sich ein 38-jähriger Mann in ärztliche Behandlung, der am Vortag bei einem Drohnenangriff im Bezirk Korenowo verletzt worden war.
In Energodar im Gebiet Saporoschje wurden bei einem massiven Drohnenangriff vier Kindergärten und eine Schule beschädigt. Verletzte gab es nicht. Der Schulunterricht in Energodar sowie in den Bezirken Wassiljewka und Kamensko-Dnjeprowski findet vorerst online statt.
Außerdem wurde das Zentralkrankenhaus in der Stadt Wassiljewka im Gebiet Saporoschje nach Angaben der Regionalbehörden von einer Drohne angegriffen. Dabei wurde die Verglasung des Gebäudes beschädigt. Es gab keine Verletzten.
19:35 Uhr
Rubio: Witkoff und Kushner konzentrieren sich auf Friedensverhandlungen
US-Außenminister Marco Rubio zufolge widmen sich der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner derzeit vollständig den Verhandlungen über Friedensabkommen. Dazu gehört auch die Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies erklärte Rubio in einem Interview mit Fox Radio.
Auf die Frage, ob er selbst eine größere Rolle bei der Beilegung der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten übernehmen wolle, verwies Rubio auf die Zuständigkeiten von Witkoff und Kushner:
"Wir haben Leute, deren Aufgabe darin besteht, über Friedensabkommen zu verhandeln. Das sind Steve Witkoff und Jared Kushner."
Beide würden "100 Prozent ihrer Zeit" den Verhandlungen über Friedensvereinbarungen widmen, betonte Rubio. Für jeden außenpolitischen Bereich stelle die US-Regierung eigene Teams zusammen. Alle Beteiligten arbeiteten dabei nach einem gemeinsamen Ansatz.
19:22 Uhr
Nach Vorfall am Leipziger Flughafen: EU kündigt "umfangreiche Sanktionen" gegen Russland an

Kaja Kallas, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission.Urheberrechtlich geschützt Nach dem Leipziger Drohnenvorfall will die EU den Druck auf Russland verschärfen. Brüssel kündigt neue Sanktionen an, von der Leyen spricht von einem russischen Angriff auf EU-Gebiet. Moskau weist die Vorwürfe zurück und warnt vor einer "beispiellosen Eskalation".
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Ukraine: Schulartikel mit Bandera- und Rechter-Sektor-Symbolik im Verkauf
In der Ukraine werden Schulranzen, Notizbücher, Kugelschreiber und andere Schulartikel mit Abbildungen des Nationalisten Stepan Bandera, Symbolen des Rechten Sektors und weiteren nationalistischen Motiven angeboten. Unter anderem sind Kinderrucksäcke in Form einer Flasche mit Molotowcocktail sowie mit antirussischen Aufschriften erhältlich. Ein Teil dieser Produkte ist bereits seit mehreren Jahren verfügbar und wurde vor Beginn des neuen Schuljahres erneut in das Sortiment ukrainischer Online-Shops aufgenommen.
18:54 Uhr
Russische Drohnen treffen Bahnhof im Zentrum Kiews
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Telegram-Kanals ANNA NEWS mehrere turbogetriebene Kamikazedrohnen vom Typ Geran auf einen Bahnhof im Zentrum Kiews eingesetzt. Der Kanal beruft sich dabei auf Videoaufnahmen aus lokalen Telegram-Kanälen.
18:40 Uhr
AfD-Fraktionsvize Frohnmaier: Zweifel, dass Russland hinter der Drohne in Leipzig steht

Archivbild: Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, Markus Frohnmaier, spricht am 17. August 2026 in Weferlingen (Sachsen-Anhalt) auf dem öffentlichen Forum der AfD zur Landtagswahl 2026.Urheberrechtlich geschützt Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion Markus Frohnmaier hat am Mittwoch Zweifel an der Verantwortung Russlands für die Anfang August auf dem Flughafen Leipzig-Halle gefundene Drohne geäußert. Er vermisse Transparenz seitens der Bundesregierung, außerdem habe die Ukraine ein Motiv, sagte er.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


