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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte treffen vier Schiffe mit Militärgütern für Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 3.08.2026 20:20 Uhr

    20:20 Uhr

    Gebiet Belgorod: Dreijähriger und Großmutter bei Drohnenangriff verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Belgorod sind ein dreijähriger Junge und seine Großmutter schwer verletzt worden. Das teilte der operative Stab der Region mit. Demnach explodierte die Drohne im Hof eines Privathauses im Weiler Perwomaiski im Bezirk Krasnaja Jaruga. Der Junge erlitt mehrere Splitterverletzungen, seine Großmutter eine penetrierende Bauchverletzung. Beide wurden in das Zentralkrankenhaus von Krasnaja Jaruga eingeliefert. Der Zustand beider wird als schwer beschrieben.

  • 19:50 Uhr

    Medienbericht: USA ziehen sich aus der Leitung der NATO-Hilfsgruppe für die Ukraine zurück

    Es wird berichtet, dass sich die US-Führung aus der Leitung der NATO-Hilfsgruppe für die Ukraine zurückziehen will. Ein anderes Mitglied des Militärbündnisses soll diese Rolle übernehmen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 19:19 Uhr

    Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – fünf Verletzte

    Bei Angriffen ukrainischer Drohnen im Gebiet Belgorod sind fünf Menschen verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. In der Stadt Schebekino traf eine Drohne einen Parkplatz. Eine Frau erlitt eine Splitterverletzung am Gesäß und wurde ins Zentralkrankenhaus von Schebekino gebracht.

    Im Dorf Rschewka wurde eine weitere Frau durch den Angriff einer FPV-Drohne auf ein Privathaus verletzt. Sie erlitt eine Streifverletzung am Kopf. In der Siedlung Proletarski wurde zudem ein Mann nach der Explosion einer Drohne auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert.

    Im Ort Jakowlewo griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein Geschäftsgebäude an. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Eine Frau mit einer Splitterverletzung am Arm wurde vor Ort behandelt und lehnte einen Transport ins Krankenhaus ab. Ein Mann mit Splitterverletzungen am Brustkorb und am Unterschenkel wurde in ein städtisches Krankenhaus gebracht.

    Beschädigt wurden zudem mehrere Fahrzeuge sowie Gebäude, darunter ein Vordach und eine Fassade.

  • 18:35 Uhr

    Russische Streitkräfte treffen vier Schiffe mit Militärgütern für Kiew

    Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums vier Schiffe mit militärischer Fracht für die Ukraine getroffen. Das Ministerium teilte mit:

    "Im Schwarzen Meer wurden zwei Frachtschiffe getroffen, die militärische Güter transportierten."

    Zwei weitere Schiffe seien im Hafen von Nikolajew beim Entladen angegriffen worden. Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium zudem Angriffe auf temporäre Stationierungsorte ausländischer Söldner, Energie- und Verkehrsinfrastruktur sowie Logistikzentren gemeldet, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt würden.

  • 18:08 Uhr

    Es steht fest: Was von der Ukraine übrig bleibt, werden sich die Amerikaner unter den Nagel reißen

    Donald Trump bringt den Rohstoffdeal mit der Ukraine wieder ins Spiel. Neben seltenen Erden fordert er nun auch Zugriff auf lukrative Vermögenswerte. Während die militärische Lage für Kiew prekär wird, könnte Washington weitere Hilfen vom Zugang zu Bodenschätzen, Infrastruktur und Agrarflächen abhängig machen.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Kirill Strelnikow.

  • 17:47 Uhr

    US-Botschafter: Keine Patriot-Raketenproduktion für Ukraine bis Winter

    Eine mögliche Lizenzvereinbarung zwischen den USA und der Ukraine zur Produktion von Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme werde nicht vor dem Winter zustande kommen. Dies erklärte der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, dem Sender Fox Business:

    "Eine langfristige Vereinbarung über die Produktion von Abfangraketen wird bis zu diesem Winter nicht zustande kommen."

    Er fügte hinzu, dass die Gespräche zwar fortgesetzt würden, Washington in dieser Frage derzeit jedoch nichts bekanntzugeben habe.

    In der vergangenen Woche hatte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump erklärt, dieser habe einer Lizenz für die Produktion von Patriot-Abfangraketen zugestimmt. Trump sagte später hingegen, eine Entscheidung sei bislang nicht getroffen worden.

  • 17:17 Uhr

    Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab mit. In der Ortschaft Bessonowka erlitt eine Frau durch die Explosion einer FPV-Drohne eine Splitterverletzung am Arm. Sie wurde in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht. In der Ortschaft Woltschja Alexandrowka traf eine Drohne ein Auto. Drei Männer erlitten dabei Splitterverletzungen und werden in einem örtlichen Krankenhaus medizinisch versorgt.

  • 16:46 Uhr

    Mobile punktuelle Drohnenabwehr – USA gehen denselben Weg wie Russland

    Luftabwehr war schon immer eine äußerst personalintensive Truppengattung: Vor allem die hohe Zahl an notwendigem Personal zur Zielerortung und -erfassung führte zu einem großen Logistikaufwand – dieser seinerseits ebenfalls personalintensiv. KI-gestützte Feuerleitanlagen versprechen Abhilfe – doch vollständig ersetzen werden sie den Menschen nicht.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Starsche Eddy.

  • 16:30 Uhr

    Drohnenangriff auf Gelendschik – Zahl der Opfer auf 40 gestiegen, sieben Tote

    Laut Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, ist die Zahl der Todesopfer nach dem Drohnenangriff auf die Siedlung Archipo-Osipowka bei der Schwarzmeerstadt Gelendschik auf sieben gestiegen, darunter drei Kinder.

    Die Zahl der Verletzten habe etwa 40 erreicht, so Kondratjew. 21 von ihnen seien in medizinische Einrichtungen gebracht worden, wo sie jede notwendige Versorgung erhielten.

    Die russische Kinderrechtsbeauftragte Maria Lwowa-Belowa präzisierte, dass nach vorläufigen Angaben zwei Kinder in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden seien.

  • 16:15 Uhr

    Frontbericht des Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.295 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 155 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, drei  Artilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar Rada aus israelischer Produktion.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, vier Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 175 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und vier Artilleriegeschütze zerstört.   

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 345 Kämpfer. Russlands Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Auto und ein Artillerieaufklärungsradar Rada aus israelischer Produktion außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte einen Verlust von mehr als 370 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, drei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden 21 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Darüber hinaus wurden Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen ins Visier genommen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 151 Bezirken konnten ebenfalls getroffen werden. 

    Russische Luftabwehrkräfte fingen sieben gelenkte Bomben, fünf Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 651 Starrflüglerdrohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 196.070 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.411 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.768 Mehrfachraketenwerfer, 36.016 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.210 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.