Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in Kiew mit Präzisionswaffen getroffen

8.08.2026 11:44 Uhr
11:44 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und 24 Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, kam im Laufe des Tages infolge der ukrainischen Angriffe ein Mann ums Leben. 24 Zivilisten erlitten Verletzungen. Acht der Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert.
Laut Schuwajew hätten die ukrainischen Streitkräfte die Region zwölfmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner viermal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 154 ukrainische Drohnen über der Region abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
11:09 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 100 Geschosse aus der Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 103 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 250 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Achtmal haben Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken wurden ein Privathaus, zwei Fahrzeuge und ein Schulgebäude beschädigt.
10:35 Uhr
Ukrainische Luftstreitkräfte: Keine einzige russische Rakete in der Nacht abgefangen
Vergangene Nacht hat die russische Armee einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen auf militärische Ziele in Kiew durchgeführt. Am Morgen teilten die Luftstreitkräfte der Ukraine auf Telegram mit, dass die Luftabwehr des Landes keine der russischen Raketen abgeschossen habe.
Laut der Behörde hätten die russischen Streitkräfte bei dem Angriff sechs ballistische Raketen vom Typ Iskander-M und Flugabwehrlenkraketen vom Typ S-400 eingesetzt.
10:01 Uhr
Drohnenangriff auf Gebiet Lipezk – Zivilisten verletzt
In der Stadt Sadonsk im Gebiet Lipezk wurden zwei Personen durch den Absturz einer ukrainischen Drohne verletzt, wie der Gouverneur der Region, Igor Artamonow, mitteilte.
"In der Nacht erlitten zwei Personen bei einem Drohnenabsturz in Sadonsk Verletzungen. Die beiden Männer im Alter von 50 und 28 Jahren wurden ins Krankenhaus gebracht. Sie erhalten die notwendige medizinische Hilfe."
Artamonow fügte hinzu, dass in der Stadt vier Wohnhäuser, ein Auto und eine Stromleitung beschädigt worden seien. Eine weitere Drohne sei in der Stadt Lipezk auf ein im Bau befindliches Mehrfamilienhaus abgestürzt. Nach ersten Informationen gab es dabei keine Verletzten, so der Gouverneur.
09:30 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Am Samstagmorgen haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden insgesamt 83 gegnerische Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol und Tula, über der Region Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
08:59 Uhr
Region Krasnodar: Feuer in Ölraffinerie nach Drohnenangriff ausgebrochen
Infolge eines Drohnenangriffs auf die Ölraffinerie Iljinski in der Region Krasnodar brach ein Feuer aus. Mehrere Personen wurden verletzt, wie der regionale Operativstab mitteilte.
"Durch herabfallende Drohnenteile brach in der Ölraffinerie Iljinski ein Feuer aus. Nach ersten Informationen erlitten fünf Personen Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt. Die Einsatzkräfte sind vor Ort."
08:15 Uhr
Militärische Ziele in Kiew mit Präzisionswaffen getroffen
In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Infolge der Attacke wurden folgende Objekte in Kiew getroffen:
- das Industrieunternehmen Kiew-111 (Fire Point), das Komponenten und Gefechtsköpfe für bodengestützte Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo produziert und auf dessen Gelände zudem Komponenten für die Herstellung von Feststoff-Beschleunigern gelagert wurden;
- das Treibstoff- und Schmierstofflager Kiew-3 (Grandterminal), das die ukrainischen Streitkräfte mit Erdölprodukten beliefert und in dem täglich Tankwagen betankt werden, die zur Versorgung der ukrainischen Armee in Richtung Osten fahren.
Darüber hinaus wurden südlich von Odessa mithilfe von Kampfdrohnen zwei Trockenfrachtschiffe angegriffen, die Waffen und militärische Ausrüstung in ukrainische Häfen transportierten.
- das Industrieunternehmen Kiew-111 (Fire Point), das Komponenten und Gefechtsköpfe für bodengestützte Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo produziert und auf dessen Gelände zudem Komponenten für die Herstellung von Feststoff-Beschleunigern gelagert wurden;
07:27 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 397 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Tambow, Tula, über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
7.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:33 Uhr
Medien: Ex-Verteidigungsminister Fjodorow bittet Musk weiterhin um Erlaubnis bei Starlink
US-Milliardär Elon Musk lehnt die Bitte der Ukraine ab, das Satellitennetzwerk Starlink für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet zu erlauben, berichtet The Atlantic.
Laut den Quellen der Publikation wirbt der Ex-Verteidigungsminister der Ukraine, Michail Fjodorow, auch nach seiner Entlassung, "hinter den Kulissen" um Musks Zustimmung. Musk spräche seinerseits über das Risiko einer Eskalation im russisch-ukrainischen Konflikt.
Derzeit gebe es keine positive Entscheidung, erklärt eine Quelle aus dem Umfeld von Fjodorow.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.