Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee nimmt Kämpfe um Grigorowka in der Region Saporoschje auf

4.03.2026 13:54 Uhr
13:54 Uhr
Sacharowa: London beabsichtigt, Kiew in das Abenteuer gegen Iran einzubeziehen
London sei fest entschlossen, das Regime in Kiew in das Abenteuer gegen Iran im Persischen Golf einzubeziehen, was die ausbeuterische Haltung Großbritanniens gegenüber den Ukrainern zeige, sagt Maria Sacharowa, die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums.
"In London gibt es große Spezialisten für die Entwicklung solcher Optionen, die als 'One way ticket' (Einwegticket) bezeichnet werden. Alles deutet darauf hin, dass die britischen Behörden fest entschlossen sind, ihre ukrainischen Vasallen in ihr nächstes geopolitisches Abenteuer einzubeziehen. All dies zeigt deutlich die rein ausbeuterische Haltung Großbritanniens gegenüber der Ukraine und den Ukrainern."
13:18 Uhr
Saporoschje: Ukrainisches Militär greift Zivilfahrzeug an
Wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, mitteilte, hat das ukrainische Militär einen Drohnenangriff auf ein Zivilfahrzeug in der Nähe der Ortschaft Wassiljewka in der Region Saporoschje durchgeführt. In seinem Telegram-Kanal schrieb der Gouverneur:
"Infolge des Angriffs durch die Drohne des Feindes wurde ein Zivilfahrzeug auf der Autobahn in Richtung der Stadt Wassiljewka beschädigt.Es gab keine Verletzten, die Gefahr weiterer Angriffe besteht jedoch weiterhin."12:54 Uhr
Peskow: Kiew erpresst Ungarn und die Slowakei wegen russischem Öl
Ungarn und die Slowakei, die russisches Erdöl kaufen, werden von der Ukraine erpresst, sagt Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten.
"Sie wissen, dass es Abnehmer für unser Öl gibt, beispielsweise Ungarn und die Slowakei, die derzeit mit Erpressung seitens des Regimes in Kiew konfrontiert sind. Gemeint ist Erpressung im Zusammenhang mit der absichtlichen Blockade der Lieferungen über die Ölpipeline Druschba."
12:26 Uhr
Kriegsgefangener: Ukrainisches Kommando untersagt verwundeten Soldaten den Rückzug
Wie der gefangene ukrainische Soldat Sergej Kostjuch in einem Gespräch mit dem russischen Verteidigungsministerium berichtete, untersagte das ukrainische Kommando den Truppen den Rückzug, obwohl alle Soldaten an den Stellungen verwundet worden waren. Das entsprechende Video des Ministeriums wurde heute von der Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht. Darin erklärt der 47-jährige Ukrainer unter anderem, dass er an die Front gekommen sei, nachdem er von Mitarbeitern des territorialen Rekrutierungszentrums gefasst worden sei – er sei mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren und "zusammen mit seinem Fahrrad" festgenommen worden. Kostjuсh berichtete außerdem, wie das Kommando den Verwundeten verboten habe, sich zurückzuziehen, um Hilfe zu holen:
"Sie sagten: Bleibt sitzen und wartet auf Anweisungen, haltet euch einfach zurück, bleibt versteckt. Man sagte uns, wir sollten auf unseren Positionen bleiben. Alle waren verwundet, und trotzdem mussten alle auf ihren Positionen bleiben. Aber dann kamen russische Soldaten und nahmen alle gefangen. Ich danke ihnen dafür, dass sie uns gefangen genommen haben."
11:53 Uhr
Einwohner von vier Regionen der Ukraine ohne Strom
Die Einwohner der Regionen Dnjepropetrowsk, Nikolajew, Charkow und Sumy in der Ukraine seien ohne Strom, teilt das ukrainische Energieunternehmen Ukrenergo auf Telegram mit.
Das Unternehmen teilt außerdem mit, dass in der Region Charkow Notabschaltungen vorgenommen würden, um die Lage im Stromnetz zu stabilisieren. Die stündlichen Abschaltpläne würden vorübergehend nicht gelten.
11:26 Uhr
Donezk: Ukrainische Streitkräfte setzen neuen Typ von US-Drohnen ein
Das ukrainische Militär hat bei einem Angriff auf Donezk einen neuen Typ von US-Drohnen eingesetzt, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Dmitri Sadownik, stellvertretender Direktor des Herstellers von Drohnen-Detektoren "Tjen" (dt. Schatten). Er erzählte auch, dass dieser Typ von UAV Ziele in einer Entfernung von bis zu 145 Kilometern treffen und eine Last von etwa fünf Kilogramm tragen kann. Diese Drohne verfügt laut dem Experten über Satellitennavigation und kann autonome Routen programmieren. Sadownik bemerkte:
"Bei dem Angriff auf zivile Objekte in Donezk am Montag setzte das ukrainische Militär erstmals eine neue Flugzeug-UAV vom Typ Hornet ein. Darauf deuten die für diese Drohne charakteristischen Fragmente hin, die am Ort des Angriffs zurückblieben. Die gefundenen Fragmente deuten auch darauf hin, dass die eingesetzte Drohne dem amerikanischen Unternehmen Swift Beat LLC gehört, das an der Entwicklung von Drohnensystemen der neuen Generation für die Ukraine beteiligt ist. Dieser Typ von UAV wurde bereits zuvor in der Region Saporischschja eingesetzt."10:54 Uhr
Schule in Wolgograd wegen vermeintlicher Drohnentrümmer evakuiert
Eine Schule in Wolgograd wurde evakuiert, nachdem in der Nähe des Eingangs Gegenstände gefunden wurden, die wie Trümmer eines Drohnenflugzeugs aussahen, teilt Maxim Bannow, der Vorsitzende des Ausschusses für Informationspolitik der Verwaltung von Wolgograd, mit.
"Auf dem Gelände der Schule Nr. 117 wurden in der Nähe des Eingangs Gegenstände gefunden, die wie Trümmer eines Drohnenflugzeugs aussahen. Sofort wurden Mitarbeiter der Rosgwardija (Russische Nationalgarde) hinzugezogen. Auf ihre Empfehlung hin wurden die Schüler der Schule evakuiert."
Zuvor hatte Gouverneur Andrei Botscharow berichtet, dass fünf Menschen bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf die Region Wolgograd verletzt worden seien.
10:28 Uhr
Russische Armee nimmt Kämpfe bei Grigorowka in der Region Saporoschje auf
Das russische Militär habe Kämpfe um die Befreiung von Grigorowka im Gebiet Saporoschje aufgenommen, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko.
"Im Rahmen der aktiven Befreiungsmaßnahmen in der Region Saporoschje sind unsere Einheiten an die Ortschaft Grigorowka herangerückt und haben mit den Maßnahmen zu ihrer Befreiung begonnen."
Grigorowka liegt etwa 26 Kilometer von Saporoschje entfernt.
09:53 Uhr
In Udmurtien gilt Gefahr durch Drohnen
Im russischen Gebiet Udmurtien, 1400 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt, gilt die Warnung vor Drohnenangriffen. Dies teilte die Regierung dieser Region mit. Wie das Portal Lenta.ru schreibt, wurde der Drohnenalarm in diesem russischen Gebiet schrittweise in bestimmten Gegenden eingeführt, wo das Risiko von Angriffen am höchsten ist – zuerst im Süden, dann im Westen und Norden. Momentan gilt die Drohnengefahr für das gesamte Gebiet von Udmurtien. In einer Mitteilung der lokalen Regierung wurde den Einwohnern empfohlen, bei der Entdeckung einer ukrainischen Drohne nicht in Panik zu geraten, die Notdienste anzurufen, sich in einem Schutzraum zu verstecken sowie die Trümmer der Drohne nicht zu berühren.
09:24 Uhr
Militärexperte: Kiew verstärkt Truppen bei Gorki mit Sturmtruppen aus ehemaligen Häftlingen
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verstärke seine Truppen bei Gorki in der Region Saporoschje mit Sturmtruppen, die aus ehemaligen Häftlingen bestehen. Dies behauptet der Militärexperte Andrei Marotschko. Er fügt hinzu, dass Kiew in Kürze versuchen werde, an diesem Frontabschnitt einen Gegenangriff zu starten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.