Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 72 gegnerische Drohnen

8.03.2026 09:04 Uhr
09:04 Uhr
Exklusiv aus dem Donbass: Neue Feldküche im Einsatz

Die Versorgung an der Front ist ein entscheidender Faktor – deshalb werden Zubereitung und Transport von Verpflegung kontinuierlich weiterentwickelt. Vor Ort hat sich RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij ein Bild von einer neuen Feldküche gemacht. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:31 Uhr
DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. März bis 0 Uhr am 8. März (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, vier zivile Infrastrukturobjekte und Kommunalfahrzeuge zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Ein Wohnhaus, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos wurden beschädigt.
08:03 Uhr
Drohnenattacke auf südrussische Region Krasnodar: Erdöldepot steht in Flammen
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Luftabwehr über der Region Krasnodar im Süden des Landes vier unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Der Krisenstab der Region bestätigte die nächtliche Attacke und gab Einzelheiten bekannt. Wie die Behörde auf Telegram schrieb, sei ein Erdöldepot in der Stadt Armawir in Brand geraten. Die Flammen hätten eine Fläche von 700 Quadratmetern ergriffen. Am Sonntagmorgen sei es der Feuerwehr gelungen, das Feuer einzudämmen. An den Löscharbeiten seien 120 Menschen und 38 Löschfahrzeuge beteiligt, hieß es.
07:32 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Wassiljewka an: Mindestens zehn Opfer
In der Nacht zum Sonntag hat das ukrainische Militär die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje angegriffen. Gouverneur Jewgeni Balizki schrieb auf der Plattform Telegram, dass bei der Drohnenattacke ein Mehrfamilienhaus getroffen worden sei. Der Politiker berichtete zunächst über mindestens zehn Verletzte und Todesopfer. Balizki veröffentlichte ein Video, auf dem ein brennendes fünfgeschossiges Haus zu sehen war.
07:00 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 72 ukrainische Drohnen

Archivbild: Ein russischer Flugabwehrraketenkomplex des Typs Tor-M1 am Frontabschnitt Krasnoarmeisk, 4. März 2026STANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 72 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Astrachan – 20,
- Teilrepublik Krim – 20,
- Gebiet Rostow – 14,
- Gebiet Belgorod – 8,
- Region Krasnodar – 4,
- Gebiet Kursk – 3,
- Gebiet Wolgograd – 2,
- Asowsches Meer – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
7.03.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:59 Uhr
Fünf ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen
Die russischen Luftabwehrkräfte haben innerhalb von drei Stunden fünf ukrainische Drohnen über zwei russischen Gebieten zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In der Erklärung auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Zwischen 17 und 20 Uhr Moskauer Zeit zerstörten die russischen Luftabwehrkräfte fünf ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte:
- drei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
- zwei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."
19:41 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist bei Detonation ukrainischer Drohne verletzt
Ein Zivilist wurde im Dorf Grusskoje im Gebiet Belgorod durch die Detonation einer ukrainischen Drohne verletzt, wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt. Auf der Plattform Max schreibt er:
"Im Dorf Grusskoje im Bezirk Borissowka wurde ein Zivilist durch die Detonation einer feindlichen Drohne verletzt."
Der Gouverneur fügt hinzu, dass der Mann, der eine Minenexplosion und mehrere Splitterwunden an Rücken, Unterarm und Hand erlitten hatte, in das Zentrale Bezirkskrankenhaus Borissowka eingeliefert wurde. Zur weiteren Behandlung wird er in das Krankenhaus Nr. 2 der Stadt Belgorod verlegt.
19:31 Uhr
Szijjártó an Kiew: "Niemals in ihrem stinkenden Leben werden sie EU-Mitglied"

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat am Freitag während einer Veranstaltung der Ukraine vorgeworfen, sich in die Wahlen in Ungarn einzumischen. Die Ukraine wolle, dass die oppositionelle Tisza-Partei gewinnt und Ungarn sich in den Ukraine-Konflikt hineinziehen lässt.
"Aber wenn wir die Wahlen gewinnen, werden wir den Frieden und die Sicherheit Ungarns bewahren. Das Geld des ungarischen Volkes wird Ungarn zum Fortschritt verhelfen, und niemals in ihrem stinkenden Leben werden sie Mitglieder der Europäischen Union werden", betonte Szijjártó vor einer jubelnden Menge.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:11 Uhr
Bastrykin erstattet Putin Bericht über Ermittlungen zu Verbrechen Kiews im Donbass

7. März 2026: Der russische Präsident Wladimir Putin und der Vorsitzende des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation Alexander Bastrykin (rechts) bei einem TreffenGawriil Grigorow / Sputnik Alexander Bastrykin, der Vorsitzender des russischen Ermittlungskomitees, berichtet Wladimir Putin über die Ergebnisse des Kampfes gegen die vom Kiewer Regime begangenen Verbrechen. Er erklärt:
"Umfangreiche forensische Untersuchungen wurden durchgeführt, um das genaue Ausmaß und die Art der Schäden zu ermitteln, die durch die kriminellen Aktivitäten des Kiewer Regimes im Donbass verursacht wurden. Der Schaden beläuft sich auf 580 Milliarden Rubel."
Gleichzeitig wurden fast 1.100 Kämpfer und Söldner verurteilt. Bastrykin präzisiert:
"Darunter 71 Personen, die wegen Mordes an Zivilisten und grausamer Behandlung von Kriegsgefangenen zu lebenslanger Haft verurteilt wurden."
Der Leiter des Ermittlungskomitees berichtet auch, dass er im vergangenen Jahr 20-mal persönlich in den Donbass gereist sei und dort Gespräche geführt habe.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



