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Liveticker Ukraine-Krieg: Massiver russischer Angriff gegen militärische Ziele in der Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 6.07.2026 14:33 Uhr

    14:33 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium kündigt Zunahme der Angriffe gegen Ukraine an

    In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli habe das ukrainische Militär insgesamt 625 Drohnen mit großer Reichweite gegen das russische Territorium abgeschossen, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Die Behörde meldet weiter, dass sich der Großteil der Angriffe gegen zivile Energie-Infrastruktur in den Gebieten Leningrad, Brjansk, Belgorod, Jaroslawl, Kaluga, Kursk und auf der Krim gerichtet habe, und erklärt:

    "Ziel dieses Angriffs war Selenskijs Bestreben, im Vorfeld des NATO-Gipfels in Ankara seinen Geldgebern aus europäischen Ländern, darunter aus Großbritannien, die Bereitschaft zu demonstrieren, für ihr Geld zivile Objekte in der Russischen Föderation vom Gebiet der Ukraine aus anzugreifen."

    Das Ministerium gibt bekannt, dass der Angriff abgewehrt worden sei und Russlands Luftabwehr 613 Drohnen abgeschossen habe. Einzelne beschädigte Objekte würden in nächster Zeit repariert, so die Mitarbeiter weiter.

    Parallel dazu erklärt die Behörde, dass der in der Nacht auf den 6. Juli erfolgte Großangriff gegen militärische Infrastruktur der Ukraine eine Reaktion auf Anschläge Kiews dargestellt habe. Moskau kündigte eine weitere Zunahme der Anzahl und Stärke der Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte an.

  • 13:41 Uhr

    Lukaschenko: Internationale Kriegspartei will keine Friedenslösung des Ukraine-Konflikts

    Ein hybrider Krieg und Provokationen an der weißrussischen Grenze dauern an, erklärt Weißrusslands Präsident Alexandr Lukaschenko. Bei einem Treffen mit Militärangehörigen des Landes betonte er:

    "Wir brauchen keinen Krieg, wir sind friedliche Menschen, werden uns aber auch dem Feind nicht beugen."

    Lukaschenko räumte dabei ein, dass Weißrussland vom Westen unter Druck gesetzt werde, um Minsk in den Krieg hineinzuziehen:

    "Ein wirtschaftliches Diktat sowie politischer und informationeller Druck werden durch aktive Spionage und Provokationen an unseren Südgrenzen ergänzt. Einzelne westliche Politiker sind über unsere Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, unser Bündnis mit Russland und das Streben nach einer friedlichen Regulierung des Konflikts in der Ukraine verärgert."

    Weißrusslands Präsident betonte, dass er dennoch nicht vorhabe, Truppen im Ukraine-Konflikt einzusetzen:

    "Ich betone abermals, werte Genossen, dass niemand euch in dieses Gemetzel schicken wird. Wir brauchen keinen Krieg. Es ist schlecht, dass in der Ukraine Krieg herrscht. Wir sind für eine friedliche Lösung dieser Angelegenheit, doch die internationale Kriegspartei will das nicht."

  • 12:19 Uhr

    Russischer Nachtangriff auf Kiew: Lager mit Uran-Munition zerstört

    Bei einem russischen Angriff auf militärische Ziele in Stadt und Gebiet Kiew während der vergangenen Nacht wurde unter anderem ein Munitionslager zerstört, in dem die aus dem Westen gelieferten Geschosse mit abgereichertem Uran aufbewahrt wurden. Dies berichtete der Ex-Rada-Abgeordnete und ehemalige stellvertretende Kommandeur des neonazistischen Asow-Bataillons, Igor Mossijtschuk. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

    "Eine russische Rakete hat ein Munitionslager getroffen! Unter anderem gab es dort Streumunition und Munition mit abgereichertem Uran."

    Mossijtschuk warf dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij vor, den Vorfall zu verschweigen, und forderte einen Rücktritt des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow, weil die Munitionslager in einem Kiewer Vorort platziert wurden.

    Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium bekannt gegeben, in der Nacht mehrere Raketentreffer gegen Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie erzielt zu haben. In der Stadt Wischnjowoje im Gebiet Kiew wurden dabei heftige Explosionen verzeichnet. Die Ortsverwaltung ordnete eine Evakuierung der Bewohner an.

  • 11:30 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist durch ukrainischen Drohnenangriff getötet

    Ein Bewohner des russischen Gebiets Belgorod ist ums Leben gekommen, nachdem sein Fahrzeug von einer ukrainischen FPV-Drohne getroffen wurde. Der operative Stab der Region berichtet dazu:

    "Im Dorf Dunaika hat eine FPV-Drohne ein Auto angegriffen. Der Fahrer ist an erlittenen Wunden an Ort und Stelle verstorben. Unser Beileid gilt der Familie des Verstorbenen."

  • 10:47 Uhr

    FSB verhindert Massenanschlag gegen russische Militärangehörige: Sprengsätze als Parfümpakete getarnt

    Russische Sicherheitsbehörden im Gebiet Swerdlowsk haben einen jungen Mann festgehalten, der im Auftrag von ukrainischen Geheimdiensten an russische Militärangehörige als Parfümpakete getarnte Sprengsätze verschickt hatte. Der Pressedienst des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB meldet dazu:

    "Er entnahm aus Verstecken in Tscheljabinsk Sprengsätze, die als Parfümsets getarnt waren, und versendete sie über die russische Post an Militärangehörige und Beamte, die in Moskau, in Woronesch, im Gebiet Krasnodar und im Gebiet Saratow wohnten."

    Mitarbeiter des FSB haben die Sendungen abgefangen und die Sprengsätze entschärft.

    Der Verdächtigte des Jahrgangs 2003 war im März des vergangenen Jahres in der Stadt Perwouralsk festgenommen worden. Er gestand, dass ukrainische Kuratoren ihm für seine Anschläge eine Belohnung versprochen, allerdings nach der Erfüllung des Auftrags den Kontakt abgebrochen hatten. Gegen den jungen Mann wurde ein Verfahren wegen illegalen Erwerbs, Lagerung und Transport von Sprengstoff sowie wegen Hochverrats eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung kann ihm eine lebenslange Haft drohen. 

  • 08:24 Uhr

    Massiver russischer Angriff gegen militärische Ziele in der Ukraine

    Russlands Streitkräfte haben in der Nacht einen kombinierten Angriff gegen Objekte der ukrainischen militärischen Infrastruktur durchgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium betonte, erfolgte der Angriff als Reaktion auf Kiews Terroranschläge gegen zivile Ziele in Russland. Nach Angaben der Behörde wurden dabei Objekte der Rüstungsindustrie und der Energie-Infrastruktur in Kiew und im Gebiet Kiew sowie militärische Flugplätze in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Poltawa, Tscherkassy, Tschernigow und Kiew mit Raketen und Drohnen getroffen.

    Das Ministerium präzisierte weiter, dass speziell in Kiew fünf große industrielle Betriebe getroffen wurden, die unter anderem Luft- und Seedrohnen und entsprechendes Zubehör, Militärfahrzeuge sowie Bauteile für Radaranlagen und Raketen hergestellt haben. Im Gebiet Kiew wurden in Schuljany eine Fabrik für Bauteile für Drohnen und Luftabwehranlagen  sowie ein Brenn- und Schmierstofflager in Wischnjowoje getroffen, was zu Bränden und heftigen Explosionen geführt habe.

    Ukrainische militärische Kanäle bezeichneten den Angriff als "einen der schlimmsten", bei dem keine der abgefeuerten russischen ballistischen Raketen vom Typ Zirkon abgeschossen worden sei. Der ukrainische Energiekonzern Ukrenergo meldet Stromabschaltungen in den Gebieten Kiew, Tschernigow, Sumy, Charkow, Dnjepropetrowsk und dem ukrainisch kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje.

    Auf sozialen Netzwerken kursieren Aufnahmen der Explosionen in Wischnjowoje.

  • 07:34 Uhr

    Über 500 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen

    Im Verlaufe der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte 519 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Pskow, Nowgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Tula, Twer, Jaroslawl, Woronesch, Smolensk, Kaluga, Rjasan, Lipezk, Rostow, Samara, Saratow, Wolgograd, Leningrad, Moskau, Krasnodar sowie über der Krim und dem Asowschen Meer zerstört. 

  • 5.07.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:50 Uhr

    Flugabwehr zerstört mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 116 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zehn Gebieten und über der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt.

  • 20:29 Uhr

    Staatliches Energieunternehmen der Ukraine meldet Großbrände an Objekten in mehreren Regionen

    An mehreren Produktionsanlagen des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz sind Großbrände ausgebrochen. Laut einer Erklärung des Unternehmens werden die Anlagen den zweiten Tag in Folge angegriffen, der Beschuss dauert an. Großbrände brachen an Objekten in den Gebieten Poltawa, Charkow und Sumy aus, zudem meldete Naftogaz erheblichen Schaden.

    Infolgedessen wurde der Betrieb einiger Anlagen vorübergehend eingestellt. Keiner der Mitarbeiter erlitt Verletzungen. Das Ausmaß des Schadens bleibt noch nicht bekannt, eine Bewertung beginnt, sobald es die Lage erlaubt, betont das Unternehmen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.