Liveticker Ukraine-Krieg: Sechs Tote und 26 Verletzte nach Raketenangriff auf Betrieb in Kirow

24.07.2026 18:27 Uhr
18:27 Uhr
Polen will gemeinsam mit USA und Ukraine Raketen für Patriots produzieren
Polen sei daran interessiert, gemeinsam mit den USA und der Ukraine Raketen für das Patriot-Luftverteidigungssystem herzustellen. Dies erklärte Magdalena Sobkowiak-Czarnecka, die polnische stellvertretende Verteidigungsministerin, am Donnerstag nach einem Treffen mit US-Beamten in Washington.
Bei einer Pressekonferenz sagte sie, dass die Produktion von Raketen für Patriot-Systeme eines der Gesprächsthemen gewesen sei. Unter anderem sei die Idee diskutiert worden, in der Ukraine eine Munitionsfabrik für diese Systeme zu bauen.
"Wir haben darüber gesprochen, was Präsident Trump beim Gipfeltreffen in Ankara erwähnt hat, nämlich seine Aussage, dass eine Patriot-Produktionsstätte in der Ukraine in Erwägung gezogen würde."
Laut Sobkowiak-Czarnecka habe die polnische Seite eine trilaterale Zusammenarbeit zwischen Warschau, Washington und Kiew vorgeschlagen.
"Das Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass diese Produktion an einem sicheren Ort stattfindet."
17:56 Uhr
Lissitschansk: Ukrainisches Militär greift ein Fahrzeug während der Wasserverteilung an
Wie der Chef der Lugansker Volksrepublik, Leonid Passetschnik, mitteilt, haben die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe einer Drohne gezielt ein Fahrzeug des Regionalbeauftragten der Republik Tatarstan angegriffen, während es in Lissitschansk Wasser verteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Passetschnik:
"In Lissitschansk haben ukrainische Streitkräfte gezielt ein Fahrzeug des Regionalbeauftragten der Republik Tatarstan angegriffen, während gerade Wasser an Einwohner verteilt wurde, die vorübergehend ohne Wasserversorgung sind. Wie durch ein Wunder wurde dabei niemand verletzt."
17:24 Uhr
Neuer ukrainischer Armeechef Drapaty: Russland hat als Nation kein Existenzrecht

Michail Drapaty, der vor wenigen Tagen zum militärischen Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine ernannt wurde, hat in einem Interview aus dem Jahr 2023 erklärt, er betrachte Russland als "eine Nation mit einer Ausrichtung, die in der zivilisierten Welt kein Existenzrecht hat". Drapaty gelangte zu Berühmtheit, als er seinen BMP im Mai 2014 mit Vollgas durch die Barrikaden von Demonstranten fahren ließ. Der "fliegende BMP" von Michail Drapaty wurde zum ikonischen Bild für das Vorgehen der neuen Machthaber, welches direkt in den Bürgerkrieg im Donbass führte.
Im Interview wird deutlich, warum er keine besonderen Probleme damit hatte, als Soldat gegen die Protestbewegung im Süden der Ukraine, die sich gegen den Staatsstreich 2014 in Kiew richtete, vorzugehen. Für Drapaty sind die Bewohner der DVR und der LVR bloß "Zuwanderer und kriminelle Elemente", denen es egal sei, in welchem Staat sie leben. Seiner Meinung nach wollen sie "nicht arbeiten, sondern nur auf Kosten anderer leben".Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
16:53 Uhr
DVR: Seit 2014 mehr als 200 Kinder infolge ukrainischer Aggression getötet
In der Volksrepublik Donezk sind seit 2014 mehr als 200 Kinder infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Dies erklärte die Menschenrechtsbeauftragte der Republik, Darja Morosowa, gegenüber der TASS.
"Seit 2014 sind 256 Kinder durch Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk gestorben. Jeder einzelne Verlust ist eine unermessliche Tragödie für die Familien und unser gesamtes Volk."
Die Ombudsfrau fügte hinzu, dass in diesem Zeitraum außerdem 1.076 Kinder verletzt worden seien.
16:27 Uhr
Kämpfer: Kiew hat keine Chance, Krasny Liman zurückzuerobern
Die ukrainische Armee hat keine Chance, die Ortschaft Krasny Liman zurückzuerobern. Das erklärte einer der Kommandeure des Truppenverbands West mit dem Rufnamen Gamatsch. Wie die Agentur TASS berichtet, stellte er fest:
"Meistens, wenn der Kontakt beginnt, flüchten sie einfach von ihren Positionen, zu denen wir gehen. Sie haben also keine Chance, die Stadt zurückzuerobern."
15:45 Uhr
Musk: Ende des Ukraine-Konflikts ohne Zugeständnisse an Moskau unmöglich
Der Konflikt in der Ukraine wird nur dann enden, wenn Kiew gemeinsam mit seinen westlichen Verbündeten Zugeständnisse zugunsten Russlands macht. Dies sagte der US-amerikanische Milliardär Elon Musk in einem Interview für das Magazin Economist. Es sei unrealistisch zu glauben, dass die Ukraine im Stande sein wird, die verlorenen Territorien zurückzuerlangen, so Musk weiter. Er kritisierte auch Aussagen von Diplomaten, die "Sieben-Gänge-Abendessen an noblen Orten verzehren" und dabei über den Abzug der russischen Truppen spekulieren. Musk betonte:
"Aber sie werden die Truppen nicht abziehen. Russland wird sich nicht zurückziehen... Ich stehe schon lange für Frieden. Vor einigen Jahren habe ich geschrieben, dass es wirklich notwendig ist, bestimmte Zugeständnisse an Russland zu machen. Das bedeutet nicht, dass ich für Russland bin, ich war einfach pragmatisch."
15:13 Uhr
Russische Armee befreit binnen einer Woche mehrere Orte
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche mehrere Orte freigekämpft.
Im Zuge des entschlossenen Handelns des Truppenverbands Mitte wurden die Siedlung Lenina (Mirnoje) und die Stadt Belizkoje in der Volksrepublik Donezk befreit.
Der Truppenverband Ost hat den Gegner aus den Ortschaften Wolnoje und Blagodatnoje im Gebiet Saporoschje vertrieben.
Darüber hinaus nahmen die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaften Sacharowka, Iwaschkino, Wolochowskoje und Artelnoje im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle.
14:40 Uhr
Lawrow kommentiert Rubios Aussagen zum Scheitern der Vorschläge von Anchorage
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat auf die jüngsten Äußerungen seines US-Kollegen Marco Rubio reagiert, wonach "die Vorschläge von Anchorage gescheitert" seien. Lawrow wörtlich:
"Was die Behauptung angeht, dass die Vereinbarungen von Anchorage gescheitert seien, muss man wohl klären, wer konkret gescheitert ist."
Der russische Chefdiplomat erinnerte daran, dass Russlands Präsident Wladimir Putin nach Alaska gereist sei, nachdem die US-Seite ihre Vorschläge zur Beilegung des Ukraine-Konflikts unterbreitet habe. Moskau habe diesen Vorschlägen zugestimmt, so Lawrow.
"Wenn es einen Vorschlag und eine Zustimmung gab, dann gab es doch wohl auch vereinbarte Ergebnisse in Anchorage? Ja, die gab es. Präsident Trump – ich verrate hier kein großes Geheimnis – hat mehr als einmal gesagt, dass dies unser Vorschlag sei, der teilweise auf Kompromissen beruhe. Wir haben akzeptiert, dass es sich um einen Kompromissvorschlag handelt. Es ist wohl unvermeidlich, dass jede Vereinbarung ein Element des Kompromisses enthalten muss."
Ferner merkte Lawrow an:
"Aber er fügte hinzu, dass Selenskij seinen Vorschlag umsetzen werde. Nun, es hat nicht geklappt."
Am Donnerstag hatte Rubio bei einer Pressekonferenz am Rande des ASEAN-Gipfels in Manila erklärt, dass Kiew die von Moskau und Washington in Alaska erzielten Ergebnisse für inakzeptabel halte. Deswegen seien die "Vorschläge von Anchorage gescheitert", betonte Rubio.
"Man kann kein Friedensabkommen schließen, wenn nicht beide Seiten zustimmen, und die Ukrainer haben nicht zugestimmt, deshalb hat dieser Versuch nicht funktioniert. Wir müssen also neue Vorschläge und Ideen finden."
Das Gipfeltreffen zwischen Putin und Trump hatte am 15. August 2025 in Anchorage stattgefunden.
14:14 Uhr
Miroschnik: Kiew will mit Drohnenangriffen auf Lager Versorgung der Zivilbevölkerung stören
Das Kiewer Regime hat mit seinem nächtlichen Drohnenangriff auf Lager im Gebiet Leningrad versucht, die Versorgung der Zivilbevölkerung zu unterbrechen. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Auf Telegram schrieb er:
"Die Nazis haben eine Reihe von Terroranschlägen auf zivile Lager durchgeführt, die in keinerlei Zusammenhang mit militärischen Lieferungen stehen. Das Ziel des Gegners besteht darin, die Versorgung der Zivilbevölkerung zu stören und die Stimmung der Zivilisten zu beeinflussen."
Am Freitagmorgen teilte der Gouverneur des Gebietes Leningrad, Alexander Drosdenko, mit, dass mehrere Lager des russischen Online-Marktplatzes Wildberries bei Drohnenangriffen getroffen worden seien. Drei Personen erlitten dabei mittelschwere Verletzungen.
13:51 Uhr
Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.000 Drohnen ab

Symbolbild: Das Flugabwehrraketensystem vom Typ BUK-M2Stanislaw Krassilnikow / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 18. bis 24. Juli.
Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und 18 kombinierte Schläge mit hochpräzisen Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen durch. Infolge dieser Attacken wurden Infrastrukturobjekte der Häfen "Odessa", "Tschernomorsk", "Juschny", "Ismail" und "Nikolajew" getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen genutzt wurden. Im Laufe einer Woche beschädigte das russische Militär insgesamt 27 Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt wurden. Darüber hinaus wurden Rüstungsunternehmen in Kiew und im Gebiet Kiew, Logistikzentren, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen sowie Lager für unbemannte Boote und Munition getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord auf mehr als 1.695 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär dort einen Panzer, 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Autos, 13 Feldartilleriegeschütze und zwei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 1.495 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte die russische Armee hier 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 105 Autos, acht Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Werba und acht Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 1.175 Kämpfer ein. Die russischen Einheiten zerstörten 23 gepanzerte Kampffahrzeuge,174 Autos und 17 Feldartilleriegeschütze.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.415 Kämpfer. Die russische Armee zerstörte dort 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 49 Autos, elf Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost verloren die ukrainischen Truppen mehr als 2.960 Kämpfer. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 76 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und zwei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 425 Soldaten. Zudem eliminierte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 118 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung.
Einheiten der Flugabwehr fingen im Laufe der Woche 71 gelenkte Bomben, 23 Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, 13 Marschflugkörper vom Typ Flamingo, zwei Langstreckenraketen vom Typ Neptun und 5.249 Drohnen ab.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte sieben unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 188.415 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.286 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.765 Mehrfachraketenwerfer, 35.886 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.326 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

