Liveticker Ukraine-Krieg: FSB vereitelt ukrainischen Angriff auf Betrieb im Gebiet Moskau

14.07.2026 17:50 Uhr
17:50 Uhr
Stromausfälle in Sewastopol und auf der Krim
Nach den nächtlichen Angriffen der Ukraine bleibt Sewastopol stundenlang ohne Strom. Laut den örtlichen Behörden gibt es vorerst nur noch für zwei Stunden Strom, gefolgt von sechsstündigen Ausfällen.
Der Gouverneur von Sewastopol, Sergei Raswoschajew, erklärt diesbezüglich, dass ein Team von Fachleuten aktuell dabei sei, das Netzwerk umzustellen und alle verfügbaren Reserven einzusetzen. In der Zwischenzeit ruft er Einwohner und Unternehmen dazu auf, ihren Stromverbrauch möglichst zu reduzieren und auf energieintensive Geräte zu verzichten. Die Behörden hoffen, die Dauer der Stromausfälle gegen Abend verkürzen zu können.
Energieobjekte auf der ganzen Halbinsel Krim sind auch weiterhin ukrainischen Angriffen ausgesetzt. Laut dem regionalen Versorger werden Stromausfälle in mehreren Städten und Kreisen verzeichnet.
17:30 Uhr
Lawrow: Europa will Vereinbarungen zwischen Russland und den USA untergraben
Europa strebt danach, die Vereinbarungen zwischen Russland und den USA zur Lösung des Ukraine-Konflikts zu untergraben. Davon ist der russische Außenminister Sergei Lawrow überzeugt. Bei der Pressekonferenz nach einem Treffen mit seinem tschadischen Amtskollegen Abdoulaye Sabre Fadoul erklärte Lawrow:
"Wir haben unseren Kollegen [aus Tschad] unsere Einschätzungen zu den jüngsten Ereignissen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise mitgeteilt, zu den jüngsten Manövern der Europäer, mit denen sie versuchen, die bestehenden Vereinbarungen zwischen der Russischen Föderation und den Vereinigten Staaten zu untergraben."
17:16 Uhr
Mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf LVR
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Lugansker Volksrepublik (LVR) erneut unter Beschuss genommen. In Lugansk trafen Kiews Truppen einen Lkw. Der 49-jährige Fahrer wurde schwer verletzt, teilt der Chef der Region, Leonid Passetschnik, mit. Ein 73-jähriger Mann sei zudem bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Rubeschnoje verwundet worden.
Außerdem griff der Gegner einen Parkplatz in Lugansk an, fügt Passetschnik hinzu. Dabei wurden mehrere Lkw beschädigt, ein Brand brach aus. Eine Einheit des Katastrophenschutzes war vor Ort im Einsatz, als die Ukraine den Parkplatz erneut attackierte. Im Ergebnis seien mehrere Feuerwehrleute verletzt worden, so der Leiter der LVR.
17:10 Uhr
Chersons Gouverneur gibt Opferbilanz der letzten 24 Stunden bekannt – zwei Tote
Wladimir Saldo, der Gouverneur des am Dnjepr gelegenen Gebietes Cherson, hat auf seinem Telegram-Kanal die Opferzahlen der vergangenen 24 Stunden bekannt gegeben. Demnach kamen durch Angriffe der Truppen des Selenskij-Regimes zwei Zivilisten ums Leben. Fünf Menschen erlitten Verletzungen.
Die tödlichen Attacken fanden in Nischnije Serogosy und in Kachowka statt. Beide Male führten Drohnenangriffe zum Tode der angegriffenen Zivilisten – eines 1950 und eines 1976 geborenen Mannes.
Verletzte gab es unter anderem in Aljoschki. Auch sie wurden Opfer von Drohnenangriffen, überlebten jedoch und kamen ins Krankenhaus. Weitere Drohnenattacken mit Verwundeten fanden in Nowaja Sburjewka und Askanija-Nowa statt. Darüber hinaus waren Schäden an Infrastruktur und Gebäuden zu verzeichnen.
16:58 Uhr
Ukrainische Soldaten marschieren auf der Avenue des Champs Élysées
Frankreich begeht heute seinen Nationalfeiertag anlässlich des 237. Jahrestages der Erstürmung der Bastille mit einer großen Militärparade auf den Champs Élysées. Auch Regierungsvertreter der sogenannten "Koalition der Willigen" wie Bundeskanzler Friedrich Merz waren als Zuschauer geladen.
Unter den Truppen, die vor den Ehrengästen defilierten, waren zum ersten Mal auch ukrainische Soldaten. Aufnahmen zeigen ein kleines Kontinent von zwanzig ukrainischen Militärangehörigen, die mit der blau-gelben Flagge marschieren. Offensichtlich wollte Präsident Macron ein Zeichen der Verbundenheit der Europäer mit dem Selenskij-Regime setzen und wählte den französischen Nationalfeiertag als symbolträchtiges Datum dafür.
Die Ukrainer marschierten am Ende des Zugs unter dem Applaus der Zuschauer. Bereits zuvor waren Truppen verschiedener anderer Länder der "Koalition der Willigen" aufgetreten, ebenso wie ein multinationales NATO-Korps, das in Estland stationiert ist.
16:35 Uhr
Brand bei Industriebetrieb in Baschkortostan gelöscht
Die zuständigen Dienste haben den Brand in einem Betrieb in Salawat in der Teilrepublik Baschkortostan gelöscht. Dies erklärt Oleg Tyschtschenko, der stellvertretende regionale Minister für Industrie, Energie und Innovationen.
Am Dienstagmorgen hatte Radi Chabirow, der Leiter der Teilrepublik, über die Abwehr einer massiven Drohnenattacke auf das Industriegebiet von Salawat berichtet. Nach seinen Angaben waren über der Stadt Rauchwolken zu sehen.
16:17 Uhr
Russland meldet weitere Angriffe auf Objekte im Gebiet Odessa
Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weitere Angriffe auf militärische Objekte in der Ukraine durchgeführt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, wurden zwei Frachter auf dem Weg zwischen den Häfen von Tschernomorsk und Odessa mit Kampfdrohnen getroffen. Nach Angaben des Ressorts fuhren die Schiffe im Interesse der ukrainischen Armee.
Außerdem wurden Ziele im Hafen von Juschny mit luftgestützten Hochpräzisionswaffen getroffen. Im Einzelnen nahmen russische Truppen das Logistikzentrum einer Transportfirma ins Visier. Zudem attackierte Russland zwölf Lkw und einen Tankwagen, mit dem Militärgüter sowie Treib- und Kraftstoff für die gegnerischen Truppen befördert wurden.
15:45 Uhr
Macron kündigt Militärübung von Ukraine-Friedenstruppe an

Emmanuel Macron begrüßt Wladimir Selenskij im Vorfeld des Gipfeltreffens der "Koalition der Willigen" in Paris, 13. Juli 2026.Teresa Suarez/POOL via AP Bei einem Treffen der "Koalition der Willigen" haben Kiews westliche Partner weitere militärische Hilfe für die Ukraine zugesagt. Zudem einigten sich Paris und Kiew auf die Lieferung von Rafale-Kampfjets, neue Luftverteidigungssysteme sowie die Lizenzproduktion von Rüstungsgütern in der Ukraine.
Laut dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron hätten die Teilnehmer des Treffens beschlossen, Übungen für die multinationale Friedenstruppe durchzuführen, die Europa nach dem Ende des Konflikts in die Ukraine entsenden will.
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15:26 Uhr
Bulgarien lehnt Beteiligung an "Koalition der Willigen" ab
Bulgarien ist kein Teil der "Koalition der Willigen" für die Ukraine. Dies erklärte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew im Gespräch mit Journalisten in Paris. Der staatliche Rundfunk BNR zitiert den Regierungschef wie folgt:
"Ich habe persönlich von Präsident Macron eine Einladung zur Beteiligung Bulgariens an der 'Koalition der Willigen' bekommen. Wir nehmen aber an der Koalition, die auf weiterer finanzieller und militärischer Hilfe für die Ukraine besteht, nicht teil."
Eine Lösung des Ukraine-Konfliktes sehe Radew nicht in dessen Verlängerung mit militärischen Mitteln, sondern in einer starken diplomatischen Mission, die der Eskalation ein Ende setze.
In der vergangenen Woche hatte der Politiker betont, dass Bulgarien die Ukraine nach seinen Möglichkeiten nach wie vor unterstütze. In diesem Zusammenhang wies er auf soziale Verpflichtungen gegenüber den eigenen Bürgern sowie auf das erhebliche Haushaltsdefizit hin. Im Juni kündigte Radew einen Stopp bulgarischer Waffenlieferungen an die Ukraine an.
14:59 Uhr
Peskow: Aussagen über Sicherheitsgarantien für die Ukraine ohne Russland demonstrieren ausweglose Position der EU
Die jüngsten Aussagen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz zeigen, dass die EU mit ihrer Position zur Ukraine in eine Sackgasse geraten ist. Diese Ansicht vertritt Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Nach dem Treffen der "Koalition der Willigen" in Paris hatte Merz erklärt, dass die Ukraine und ihre Partner die Einzelheiten der Sicherheitsgarantien bestimmen würden, nicht Russland.
Peskow kommentierte dies gegenüber Reportern mit den Worten:
"Diese Aussage von Bundeskanzler Merz demonstriert die Sackgasse, in der sich die Europäer befinden."
Sollte die EU auf dieser Position bestehen, sei ihre Beteiligung an einer Lösung des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen, führte Peskow weiter aus. Ihm zufolge sei die Arbeit an Sicherheitsgarantien für die Ukraine ohne Russland unmöglich.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
