Liveticker Ukraine-Krieg: Militärziele in ukrainischen Häfen mit Kampfdrohnen getroffen

7.09.2026 09:57 Uhr
09:57 Uhr
Gebiet Perm: Ein Toter und vier Verletzte nach Drohnenangriff auf Mehrfamilienhaus
In der Nacht haben die Luftverteidigungskräfte und mobile Feuergruppen einen massiven Angriff gegnerischer Drohnen über dem Gebiet Perm abgewehrt. Nach Angaben von Dmitri Machonin, dem Gouverneur der Region, seien insgesamt 27 Drohnen abgeschossen worden.
Infolge der Attacken sei ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Eine Person sei dabei ums Leben gekommen und vier weitere Personen seien verletzt worden. Die Behörden hätten für die Bewohner eine provisorische Unterkunft eingerichtet, so Machonin.
09:30 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 130 Drohnen abgefangen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 90 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte hätten 133 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 14 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet zwei Verletzte.
Infolge der Angriffe seien vier Privathäuser und eine Energieanlage beschädigt worden, woraufhin die Stromversorgung von 45 Haushalten unterbrochen worden sei.
08:59 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 306 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Samara, Saratow, Tambow, Uljanowsk, der Region Perm, den Teilrepubliken Krim, Tatarstan, Udmurtien und Tschuwaschien sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
08:14 Uhr
Grenzgebiet Belgorod binnen einer Woche mehr als 2.000 Mal angegriffen
In der vergangenen Woche hätten die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Belgorod mehr als 2.000 Mal angegriffen, wie der Vorsitzende der Regionalduma Belgorod, Juri Klepikow, auf seinem Telegram-Kanal mitteilt. Diese Attacken hätten zu mehreren Opfern unter der Zivilbevölkerung geführt.
"Die Lage im Gebiet Belgorod blieb in der vergangenen Woche leider angespannt. Mehr als 2.000 Angriffe der ukrainischen Streitkräfte wurden verzeichnet. Bei Angriffen auf das Gebiet Belgorod kamen 16 Zivilisten ums Leben und mehr als 100 weitere wurden verletzt."
Klepikow fügte hinzu, dass ukrainische Einheiten gezielt Infrastruktur, Wohngebäude, Logistikobjekte sowie Zivilfahrzeuge, darunter Krankenwagen, angegriffen hätten.
07:43 Uhr
Militärziele in ukrainischen Häfen mit Kampfdrohnen getroffen

SymbolbildStanislaw Krasilnikow / Sputnik Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf Hafeninfrastruktur und Marineschiffe fort, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Wie es heißt, seien dabei Kampfdrohnen eingesetzt worden.
Am Sonntagabend sei der Trockenfrachter Mawka mit militärischer Ausrüstung im Hafen von Tschernomorsk getroffen worden.
Zudem habe die russische Armee am Montagmorgen folgende Objekte angegriffen:
einen Produktions- und Verladekomplex im Hafen von Ismail, der zum Entladen von Militärgütern westlicher Länder für die ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde;
ein Patrouillenboot im Schwarzen Meer, das Schiffe mit militärischer Fracht begleitete.
6.09.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:59 Uhr
Ukrainische Medien berichten von Warteschlangen in Supermärkten
In zahlreichen ukrainischen Städten bilden sich in Supermärkten Warteschlangen aus Menschen, die massenhaft Lebensmittel und Bedarfsartikel einkaufen. Dies berichtet der ukrainische Radiosender NV. In einer entsprechenden Meldung heißt es dazu:
"In Supermärkten Kiews, Odessas und anderer Städte gibt es Massen von Menschen und Warteschlangen an Kassen. Die Menschen kaufen massenhaft Graupen, Zucker, Mehl, Öl und andere Waren ein."
Parallel dazu hat das ukrainische Nachrichtenportal Strana berichtet, dass das größte Supermarktnetz des Landes, ATB, Einschränkungen beim Verkauf bestimmter Warenkategorien eingeführt habe.
Zuvor hatte das Oberhaupt der Kiewer Verwaltung des ukrainischen Staatsdienstes für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz, Anatoli Katerentschuk, Anfang September die Bewohner des Landes aufgerufen, Vorräte an Lebensmitteln und Trinkwasser für eine bis eineinhalb Wochen anzulegen.
20:42 Uhr
Luftabwehr schießt 29 ukrainische Drohnen ab
Russlands Luftabwehrkräfte haben im Laufe des heutigen Sonntags insgesamt 29 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 8:00 und 20:00 Uhr über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rjasan und Tambow sowie über der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.
20:19 Uhr
Zur Kriegsfinanzierung – Kiew erwägt Legalisierung von Pornographie
Ein ukrainischer Gesetzentwurf sieht eine Legalisierung von Pornographie zur Auffüllung des Militärbudgets vor, berichtet die Zeitung The Wall Street Journal. Angaben des Blatts zufolge sei ein entsprechender Gesetzentwurf in der ersten Lesung im ukrainischen Parlament im Juli angenommen worden und erwarte gegenwärtig eine zweite Lesung. Das WSJ schreibt über einen der Autoren des Gesetzentwurfs, den Abgeordneten Jaroslaw Schelesnjnak:
"Schelesnjak leitet jetzt eine Kampagne für die Legalisierung der Pornographie in der Ukraine. Er behauptet, dass dies nicht nur bei der Korruptionsbekämpfung helfen, sondern auch bis zu 25 Millionen US-Dollar an jährlichen Steuereinnahmen einbringen würde. Der vom Schelesnjak prognostizierte Betrag würde für die Anschaffung von 30.000 Drohnen ausreichen."
Im Juni hatte Schelesnjak verkündet, dass sein Gesetzentwurf zur Dekriminalisierung von pornographischen Inhalten im Parlament registriert worden sei. Er pries seine Initiative für die Abschaffung "alter sowjetischer Normen und des Mittelalters". Das Projekt wurde bereits von 45 ukrainischen Abgeordneten aus unterschiedlichen Fraktionen unterzeichnet.
19:44 Uhr
Russische Verwaltung des Gebiets Charkow: Ukraine behindert Evakuierung von Zivilisten
Das ukrainische Militär behindert die Evakuierung von Zivilisten aus den von Russland befreiten Orten des Gebiets Charkow. Dies erklärte Witali Gantschew, Leiter der russischen militärisch-zivilen Verwaltung der Region. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn folgendermaßen:
"Mit dem Vormarsch unserer Militärangehörigen eröffnet sich eine reale Möglichkeit, Zivilisten aus dem Zentrum der Kämpfe zu evakuieren. Leider legt der Gegner überhaupt keinen Wert auf Menschenleben und versucht, die Evakuierung nach Kräften zu stören."
Gantschew führte aus, dass Kiews Truppen aktiv das Gelände verminen und Zivilisten mit Drohnen angreifen. Dennoch gelinge es russischen Soldaten, "Dutzende" Zivilisten zu evakuieren.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
