Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Militärbetriebe in Kiew mit Präzisionswaffen

8.07.2026 12:10 Uhr
12:10 Uhr
Melitopol und Energodar im Gebiet Saporoschje teilweise ohne Strom
Infolge der ukrainischen Attacken ist es zu Stromausfällen im Gebiet Saporoschje gekommen. Auf Telegram teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mit, dass Melitopol und Energodar sowie die Stadtbezirke Primorsk, Wassiljewka, Kamenka-Dnjeprowskaja, Tokmak und Kuibysсhewo teilweise ohne Strom sind. Die Einsatzkräfte arbeiten daran, die Stromversorgung wiederherzustellen.
11:45 Uhr
Energieinfrastruktur auf der Krim bei nächtlichen Angriffen beschädigt
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte die Infrastruktur der Halbinsel Krim angegriffen. Laut dem Energieunternehmen Krymenergo ist es zu Stromausfällen in einigen Bezirken und Städten der Republik gekommen.
"In der Nacht zum 8. Juli wurden Energieanlagen im Osten der Krim angegriffen. Auch in der nordwestlichen Energieregion ist die Stromversorgungslage kritisch. Derzeit sind die Städte Kertsch, Dschankoi und Krasnoperekopsk, der Stadtbezirk Armjansk sowie die Bezirke Dschankoi und Krasnoperekopsk ohne Strom."
11:13 Uhr
Gazprom meldet Drohnenangriffe auf Kompressorstation, die Gasversorgung über Blue Stream sicherstellt
Russlands Energieunternehmen Gazprom teilte am Mittwoch mit, dass die Kompressorstation Krasnodarskaja, die die Gasversorgung über die Blue-Stream-Pipeline sicherstellt, von den Drohnen angegriffen wurde. Der Angriff ereignete sich am 7. Juli um 19:51 Uhr Ortszeit. Ziel der Attacke war es, "die ununterbrochene Gasversorgung der Türkei durch Russland zu unterbrechen". Die ergriffenen Maßnahmen ermöglichten es, die Versorgungsengpässe zu verhindern. Die Reparaturarbeiten laufen derzeit, so Gazprom.
10:39 Uhr
Ukrainische Drohne greift einen Passagierbus im Gebiet Saporoschje an

Telegram-Kanal von Jewgeni Balizki Ein Passagierbus, der aus Krasnodar nach Melitopol gefahren ist, wurde auf einer Autobahn im Stadtbezirk Primorsk von einer gegnerischen Drohne angegriffen. Dies teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram mit.
"Ein gezielter Angriff auf einen Linienbus mit Zivilisten an Bord ist ein grober Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und ein weiteres Kriegsverbrechen."
Im Bus befanden sich elf Personen: neun Passagiere und zwei Fahrer. Alle konnten den Bus unverletzt verlassen. Einsatzkräfte sind vor Ort, so Balizki.
10:05 Uhr
Magyar: Budapest wird weiterhin keine Waffen an Kiew liefern
Die neue ungarische Regierung schließt die Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Dies bekräftigte der Ministerpräsident Péter Magyar vor Beginn einer Sitzung der Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten in Ankara.
"Wir leisten der Ukraine weiterhin humanitäre Hilfe. Aber, wie ich schon oft gesagt habe, wird Ungarn der Ukraine keine Waffen liefern."
09:34 Uhr
Mehrere Zivilisten verletzt nach Angriffen auf Gebiet Belgorod
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 76 Orte in 13 Bezirken getroffen. Der Gegner hat 26 Geschosse abgefeuert und 281 Drohnen eingesetzt, von denen 158 abgeschossen wurden.
Bei den Angriffen erlitten zwölf zivile Einwohner Verletzungen.
Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 39 Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, vier Infrastrukturobjekte, zwei Objekte der Verkehrsinfrastruktur sowie 70 Fahrzeuge.
08:57 Uhr
Experte: Kiew versucht, Slawjansk und Kramatorsk während des NATO-Gipfels unter Kontrolle zu halten
Für Wladimir Selenskij sei es wichtig, während des NATO-Gipfels die Kontrolle über die Städte Slawjansk und Kramatorsk in der DVR zu behalten. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.
"Während des NATO-Gipfels versucht Selenskij, seine westlichen Kollegen davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung und stabil ist. Die Aufgabe besteht darin, einen Durchbruch unserer Truppen entlang der Frontlinie bei Slawjansk und Kramatorsk zu verhindern."
Der NATO-Gipfel findet am 7. und 8. Juli in Ankara statt.
08:19 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 415 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Wologda, Woronesch, Wladimir, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, den Republiken Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
07:37 Uhr
Russische Armee trifft Militärbetrieb für Produktion von Komponenten für Flamingo-Raketen

Symbolbild: Ein ukrainischer Feuerwehrmann bekämpft einen Brand in KiewStaatlicher Dienst der Ukraine für Notfallsituationen/Anadolu via Getty Images Heute Nacht haben die Streitkräfte der Russischen Föderation als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf zivile Infrastruktur auf russischem Territorium einen kombinierten Schlag mit hochpräzisen bodengestützten Waffen gegen Militärbetriebe in Kiew durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch mit.
Infolge der Attacke wurden ein Betrieb von Samsung-Ukraine, in dem Komponenten für bodengestützte Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo hergestellt und gelagert wurden, sowie eine Produktionsstätte für Lang- und Mittelstrecken-Drohnen getroffen.
7.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

