Liveticker Ukraine-Krieg: Brückeneinsturz nach ukrainischem Angriff auf Gebiet Brjansk

28.09.2026 18:33 Uhr
18:33 Uhr
Ukrainischer Premier warnt vor möglichem Internetausfall
Die Ukraine müsse sich auf einen möglichen Ausfall des Internets einstellen, so Premierminister Sergei Korezki. Die Risiken für die gesamte Infrastruktur würden bis zum Ende des russisch-ukrainischen Konflikts bestehen, sagte er dem Sender TSN."Man muss vom schlimmsten Szenario ausgehen, genau so denken und sich darauf vorbereiten – das ist eine Tatsache."
18:08 Uhr
Polen will Abschuss von Luftzielen ohne Sichtkontakt ermöglichen
Polen will die Einsatzregeln für seine Luftstreitkräfte ändern. Künftig sollen Piloten und Einsatzkommandanten über einen Abschuss potenziell feindlicher Flugobjekte entscheiden können, ohne das Ziel zuvor visuell identifiziert zu haben. Dies teilte der stellvertretende Verteidigungsminister Cezary Tomczyk der Rzeczpospolita mit.
Anstelle einer visuellen Bestimmung von Typ und Zugehörigkeit soll demnach eine "zuverlässige Identifizierung" anhand mehrerer Datenquellen ausreichen. Dazu könnten Radardaten sowie Informationen der ukrainischen Seite gehören. Auch ein Verstoß gegen eine Flugverbotszone könne als Kriterium herangezogen werden.
"Es wird möglich sein, Waffen aus der Entfernung einzusetzen und dabei die Systeme des Flugzeugs oder Hubschraubers zu nutzen", so Tomczyk. Die neuen Verfahren sollen in den kommenden Tagen eingeführt werden. Bisher wurden solche Möglichkeiten nicht genutzt, da sie normalerweise für Kriegszeiten oder den Ausnahmezustand vorgesehen sind.
17:49 Uhr
Kallas: "Russland plant weitere Sabotage gegen EU-Demokratien"

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat am Montag auf geheimdienstliche Hinweise verwiesen, nach denen Russland "weitere Sabotageakte und Angriffe auf europäische Demokratien" plant, um die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen. Die EU berät daher über ein neues Notfallprotokoll, um künftig schon im Vorfeld auf solche Warnungen reagieren zu können.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:29 Uhr
Kallas: Europa konnte sich nicht auf Patriot-Raketen für Kiew einigen
Die Ukraine wartet weiterhin auf konkrete Zusagen aus Europa bezüglich zusätzlicher Patriot-Raketen. Nach dem Treffen der EU-Verteidigungsminister erklärte Kaja Kallas, dass es bislang keine entsprechende Einigung gebe. Zugleich betonte sie, dass die Gespräche darüber weitergehen würden:
"Nein, heute haben wir keine konkreten Entscheidungen getroffen. Es gab jedoch Aufrufe und Gespräche über diese Raketen, und diese werden fortgesetzt. Leider gibt es in dieser Frage heute keinen konkreten Erfolg."
17:07 Uhr
Kreml: Kiew wird für sein Handeln einen Preis zahlen müssen
Das Kiewer Regime werde für seine Handlungen in den vergangenen Monaten einen Preis zahlen müssen, erklärt Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, gegenüber Reportern.
"Die Ukraine wird für die Handlungen der vergangenen Monate einen Preis zahlen müssen. Genau das geschieht derzeit. Unsere Streitkräfte setzen die militärische Sonderoperation fort und schlagen sehr konsequent gegen jene Ziele, die sie für angemessen halten."
16:44 Uhr
Gebiet Cherson: Sieben Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Markt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Markt in Weliki Kopani im Gebiet Cherson seien sieben Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der Leiter des Aljoschkinski-Bezirks, Ruslan Chomenko, mit. Die Verletzten erlitten demnach unter anderem Splitterverletzungen an Brust, Kopf und Beinen sowie Prellungen. Chomenko schrieb auf der Plattform Max:
"Es war ein gewöhnlicher Handelstag mit Verkäufern und Käufern. Der Drohnenoperator konnte die Menschen unmöglich nicht sehen. Und wenn die Drohne mit künstlicher Intelligenz gesteuert wurde, war der Angriff auf die Menschenmenge im Voraus programmiert."
Er bezeichnete den Angriff als "Jagd auf Zivilisten". Einwohner von Weliki Kopani hätten den Verletzten dabei geholfen, medizinische Einrichtungen zu erreichen.16:16 Uhr
Befreiung von Nowowodjanoje ermöglicht weiteres Vorrücken der russischen Armee in DVR
Die Befreiung der Ortschaft Nowowodjanoje in der Volksrepublik Donezk schaffe die Voraussetzungen für einen weiteren Vorstoß russischer Einheiten in Richtung der Stadt Dobropolje. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
"Durch koordinierte Handlungen aller beteiligten Einheiten wurde Nowowodjanoje vollständig von Verbänden der ukrainischen Streitkräfte befreit. Dies ermöglichte es, die Stellungen der Einheiten des Truppenverbands Mitte an der Kontaktlinie zu verbessern. Zudem wurden die Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung am Abschnitt Dobropolje im Rahmen der militärischen Sonderoperation geschaffen."
Das russische Verteidigungsministerium meldete am Montag die Befreiung von Nowowodjanoje.
16:00 Uhr
"Er hat einen Text vorgelesen" – Lawrow über das Treffen mit Wadephul

Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte, dass der deutsche Außenminister Johann Wadephul bei dem Treffen lediglich die bekannten Positionen der Bundesregierung zum Ukraine-Konflikt wiederholt habe. Neue Vorschläge oder konkrete Impulse habe der deutsche Außenminister nicht eingebracht:
"Ich hatte gehofft, dass er etwas Interessantes, etwas Ungewöhnliches vorbringen würde. Um all das mitzuteilen, hätte er auch einfach anrufen und sagen können: 'Lesen Sie meine Rede.'"Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:45 Uhr
Russische Einheiten befreien binnen eines Tages 70 Gebäude in Dobropolje
In der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk seien die Sturmgruppen des russischen Truppenverbands Mitte im Laufe des Tages in den nordöstlichen, zentralen und südlichen Stadtteilen vorgerückt. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium.
Gleichzeitig hätten die Einheiten der Marineinfanterie im östlichen Teil operiert und einen befestigten Stützpunkt des Gegners zerstört.
Zudem seien 70 Gebäude befreit und etwa 30 ukrainische Kämpfer eliminiert worden.
15:16 Uhr
Frontbericht: Kiew verliert binnen 24 Stunden mehr als 1.300 Kämpfer
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.350 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 285 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte über 190 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad neutralisiert.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 460 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 180 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos und zwei Artilleriegeschütze.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 25 Soldaten. Außerdem wurden acht Autos zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Produktionsstätten und Lager für Drohnen und deren Komponenten angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 151 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen zehn gelenkte Bomben und 442 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 247.289 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.058 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.783 Mehrfachraketenwerfer, 36.581 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 73.082 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

