Liveticker Ukraine-Krieg - Experte: Kiew bereitet eine Invasion der Krim vor

25.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Ukraine-Wiederaufbaukonferenz: EU zahlt Kiew 3,2 Milliarden Euro als erste Tranche

Die EU hat für die Ukraine eine erste Tranche in Höhe von 3,2 Milliarden Euro im Rahmen ihrer neuen sogenannten Makrofinanzhilfe (MFA) freigegeben. Die Auszahlung wurde am Donnerstag von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz im polnischen Danzig verkündet.
Von der Leyen erklärte, "eine prosperierende Ukraine von morgen erfordere bereits heute massive Investitionen". Seit Beginn des Krieges hätten die EU und ihre Mitgliedstaaten bereits rund 200 Milliarden Euro an wirtschaftlicher, finanzieller und militärischer Hilfe geleistet.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz sicherte der Ukraine weitere Unterstützung zu. Europas Unterstützung für Kiew sei "unerschütterlich", erklärte Merz. Zugleich forderte der Bundeskanzler Russland zu "Verhandlungen" auf, denn Moskau erkenne angeblich, dass es diesen Krieg nicht gewinnen könne.
"Und heute senden wir eine klare Botschaft an Russland: Die Zeit für Verhandlungen ist gekommen, um die Frontlinie einzufrieren und das Töten zu beenden", so Merz wörtlich.Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
21:41 Uhr
Ukrainischer Energieminister fordert Bürger zur Vorbereitung auf harten Winter auf
Der ukrainische Energieminister Denis Schmygal ruft die Bürger auf, sich auf einen harten Winter vorzubereiten – und zwar unabhängig davon, ob die Kriegshandlungen andauern oder nicht. In seiner Rede auf der internationalen Konferenz zur Ukraine, der "Ukraine Recovery Conference 2026" (URC 2026), im polnischen Danzig sagt Schmygal:
"Es spielt keine Rolle, ob es ein Kriegswinter wird oder ob die Kampfhandlungen eingestellt werden – dieser Winter wird hart werden, und wir müssen darauf vorbereitet sein."
21:26 Uhr
Sewastopol: Weitere Gemäldefragmente aus dem zerbombten Museum aus den Trümmern geborgen

Im Bild: Zusammenrollen von Teilen des Gemäldes "Die Verteidigung von Sewastopol 1854–1855" für den Transport zur RestaurierungRIA Nowosti / Konstantin Michaltschewski / Sputnik Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Anna Strischak, die Kuratorin des Museums, berichtet, wurden mehrere Fragmente des Panorama-Gemäldes "Die Verteidigung von Sewastopol", das nach einem Brand infolge eines Angriffs ukrainischer Truppen beschädigt worden war, aus den Trümmern geborgen. In Kürze werden sie an Fachleute zur Konservierung und Restaurierung übergeben. Im Gespräch mit Journalisten erklärte Strischak:
"Wir konnten mehrere Fragmente mit handlungsrelevanten Motiven bergen. Es handelt sich um dreizehn große Motivfragmente. Ein mittelgroßes Panorama-Motivfragment, drei große Himmelsfragmente und acht mittelgroße Himmelsfragmente. Diese Bruchstücke sind nun konserviert. Sie wurden von Restauratoren begutachtet … Insgesamt sind die Fragmente in einem schlechten Zustand. Sie befinden sich derzeit alle auf der Festungsmauer. Wir hoffen, sie in Kürze an Fachleute übergeben zu können, damit sie möglicherweise gerettet werden können."
20:43 Uhr
Lukaschenko: Selenskij versteht, dass man Minsk nicht in einen Krieg hineinziehen darf
Laut dem weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko traf er sich kürzlich mit Vertretern des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und bat darum, diesem Folgendes zu übermitteln:
"Wenn er glaubt, er könne so mit uns reden und uns in einen Krieg hineinziehen, sollte er verstehen, dass sich die Art des Krieges dadurch schlagartig ändern wird. Dieser Krieg wird völlig anders sein."
Lukaschenko betonte, dass Weißrussland "eine friedliche Position vertritt", es werde aber in jeder Situation an der Seite Russlands stehen.
Selenskij hatte zuvor gedroht, das ukrainische Militär werde die angeblich an der Grenze zur Ukraine befindlichen Relaisstationen selbst entfernen, wenn Minsk dies nicht innerhalb einer Woche tue.
20:29 Uhr
Militärexperte: Sollte Kiew Weißrussland angreifen, müsste Russland Kiew einnehmen
Im Falle einer Provokation Kiews auf weißrussischem Territorium würde die russische Armee nicht nur für ihr Partnerland eintreten, sondern könnte auch eine Offensive in Richtung Kiew starten. Dies erklärt der Militärexperte und verdiente Militärflieger, Generalmajor der Luftwaffe Wladimir Popow, im Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez. Der Experte weist darauf hin, dass Kiew die Zwangsevakuierung von zwölf Ortschaften im Gebiet Tschernigow angekündigt habe, die an Russland und Weißrussland grenzen. Seiner Meinung nach könnte dies ein indirekter Hinweis auf Vorbereitungen für einen Angriff auf Weißrussland sein. Popow betont:
"Sollte es zu einer Provokation kommen, würden wir gemeinsam mit Weißrussland Truppen in die Ukraine entsenden. Das ist ihnen vollkommen klar ... Kiew werden wir auf jeden Fall einnehmen. Und zwar sehr schnell. Aber nicht jetzt, nicht in den nächsten zwei oder drei Monaten. Wenn das ukrainische Militär jedoch diese heftige Provokation inszeniert, werden wir gezwungen sein, über Weißrussland dorthin vorzudringen. Sollte sich die Lage rund um Weißrussland mehr oder weniger beruhigen, werden wir unsere Angelegenheiten zu Ende bringen, ohne unseren Nachbarn einzubeziehen."
20:07 Uhr
Lawrow: Russland lässt sich nicht mehr hinters Licht führen

Russland sei zu Verhandlungen über die Ukraine bereit, werdeaber niemandem mehr einfach so glauben. Darüber hinaus werde Russland seine Truppen an der Kontaktlinie nicht zugunsten von Verhandlungen aufhalten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Rande des XII. internationalen Wissenschafts- und Expertenforums "Primakow-Lesungen".
Russland, so betonte Lawrow, akzeptiere auch keine Vorbedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies gelte auch für den im Westen geforderten Waffenstillstand an der Kontaktlinie.
Er erinnerte daran, dass Moskau im Jahr 2022 während der Verhandlungen in Istanbul nicht nur den Waffenstillstand eingehalten, sondern sogar seine Truppen von Kiew abgezogen habe. Als Reaktion darauf habe man gescheiterte, nur mit einem Paraph-Vermerk versehene Vereinbarungen und die Inszenierung in Butscha erhalten.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
19:35 Uhr
Experte: Kiew bereitet eine Invasion der Krim vor
Die Ukraine könnte eine groß angelegte Provokation auf der Krim vorbereiten, warnte der Militärexperte Juri Knutow. Seinen Angaben zufolge bereiten sich die ukrainischen Streitkräfte bereits aktiv auf eine groß angelegte Landungsoperation auf dem Gebiet der Halbinsel vor. Dies werde, so Knutow, durch mehrere Tatsachen belegt. Knutow merkte außerdem an, dass es dem Gegner nicht gelingen werde, die gesamte Halbinsel zu besetzen, sein Ziel sei es jedoch, der Region erheblichen Schaden zuzufügen. Er betonte:
"Die Ukraine hat vor einem Monat ihre Marineinfanterieeinheiten von der Front abgezogen und ins Hinterland verlegt, höchstwahrscheinlich, um Vorbereitungen für eine Landungsoperation zu treffen. Natürlich werden auch Landungsboote vorbereitet … Auf der Krim sind recht intensive Aktivitäten im Gange. Diese stehen im Zusammenhang mit der Isolierung der Halbinsel. Wir beobachten dies anhand der Anzahl der Drohnen, die im Gebiet Saporoschje und im Bereich der Landverbindung zwischen Russland und der Krim im Einsatz sind."
18:56 Uhr
Minister: Minsk spürt deutlich den Versuch, das Land in den Krieg hineinzuziehen
Der belarussische Verteidigungsminister Wiktor Chrenin, erklärte, dass die Lage an den Landesgrenzen äußerst instabil sei und eine Eskalation zu befürchten sei. Minsk spüre derzeit deutlich, dass man versuche, das Land in einen umfassenden Krieg hineinzuziehen. Wie das belarussische Verteidigungsministerium mitteilt, wies Chrenin darauf hin, dass die Lage heute stark an das Jahr 1941 vor Kriegsausbruch erinnere, und betonte:
"Die Lage an unseren Grenzen ist äußerst instabil und eskaliert zunehmend […] Es werden Anstrengungen unternommen, den vom Westen in der Ukraine entfesselten bewaffneten Konflikt in die Länge zu ziehen und sogar auszuweiten. Heute spüren wir deutlich den offensichtlichen Versuch, Belarus in den Krieg hineinzuziehen."18:15 Uhr
Russland schließt rumänisches Generalkonsulat in St. Petersburg

Im Bild: Der rumänische Botschafter in Moskau Cristian Istrate am 25.06. vor dem russischen AußenministeriumRIA Nowosti/Kirill Sykow / Sputnik Als Reaktion auf die unfreundlichen Handlungen Rumäniens – darunter vor allem auf die Schließung des russischen Konsulats in Konstanza – hat Moskau nun Gegenmaßnahmen ergriffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, der Agentur mitteilte, wurde der rumänische Botschafter in Moskau, Cristian Istrate, ins russische Außenministerium einbestellt, wo ihm die Gegenmaßnahmen zur Schließung des russischen Generalkonsulats in Konstanza mitgeteilt wurden. Er hielt sich etwa 30 Minuten im Ministeriumsgebäude auf und verließ es anschließend ohne Stellungnahme, berichtete ein TASS-Korrespondent.
Das russische Außenministerium betonte, dass Istrate eine Note zur Erklärung des rumänischen Generalkonsuls in Sankt Petersburg zur persona non grata sowie zur bevorstehenden Schließung des dortigen Generalkonsulats seines Landes übergeben wurde.
Zuvor hatte Rumänien Russland die Verantwortung für den Absturz einer ukrainischen Drohne auf seinem Staatsgebiet zugeschrieben und beschlossen, das russische Generalkonsulat in Konstanza zu schließen sowie den russischen Generalkonsul zur persona non grata zu erklären.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



