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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet SaporoschjeQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 24.02.2026 16:55 Uhr

    16:55 Uhr

    Orbán: Selenskij setzt Ungarn mit Drohungen unter Druck

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij vorgeworfen, Ungarn unter Druck zu setzen. Das schrieb er im sozialen Netzwerk X:

    "Ungarn hat sich von Anfang an für den Frieden eingesetzt. Und dennoch droht Präsident Selenskij selbst heute, am Jahrestag des Konfliktbeginns, Ungarn und übt Druck aus, weil wir uns weigern, in den Krieg hineingezogen zu werden, Geld an die Ukraine zu schicken und auf günstige russische Energie zu verzichten."

    Zudem beschuldigte er die ungarische Opposition, Selenskij zu unterstützen und die Interessen des ungarischen Volkes zu verraten.

  • 16:40 Uhr

    "Werden uns keiner ausländischen Macht beugen" – Orbán kontert Öl-Stopp der Ukraine

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán kritisierte am Montag vor dem ungarischen Parlament den Stopp russischer Öllieferungen durch die Ukraine via Druschba-Pipeline scharf. Da es keine technischen Hindernisse gebe, bezeichnete er die Blockade als "offene politische Erpressung", der sich Ungarn nicht beugen werde.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:00 Uhr

    Tausende Zivilisten wurden seit Kriegsbeginn Opfer von Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte

    Seit Februar 2022 wurden mehr als 27.000 zivile Einwohner Opfer der ukrainischen Armee. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

    "Infolge der verbrecherischen Taten der ukrainischen Kämpfer wurden in den vergangenen vier Jahren 27.000 Zivilisten verletzt, 8.000 kamen dabei ums Leben. Im Jahr 2025 haben wir jede Woche 100 bis 150 verletzte Zivilisten registriert. Seit 2014 hat die Zahl der Opfer 41.000 überschritten. Darunter sind 2.000 Kinder."

    Miroschnik zufolge wurden seit Februar 2022 1.400 Kinder Opfer von Verbrechen ukrainischer Streitkräfte, 240 von ihnen kamen ums Leben.

  • 15:44 Uhr

    Passagierbus im Gebiet Brjansk mit Drohnen angegriffen

    Die ukrainischen Kämpfer haben einen fahrenden Passagierbus im Gebiet Brjansk angegriffen. Laut dem Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, gab es keine Verletzten.

    "Die ukrainischen Nazis haben einen gezielten Angriff mit Kamikaze-Drohnen auf einen fahrenden Bus mit Passagieren in der Siedlung Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewski durchgeführt. Es gibt keine Verletzten. Infolge der Attacke wurde der Bus beschädigt. Die Einsatzkräfte sind vor Ort."

  • 15:29 Uhr

    Medwedew: Sollten London und Paris Kiew Atomwaffen übergeben, wäre Moskau zu Atomschlag berechtigt

    Der Vize-Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat eine Pressemitteilung des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR kommentiert, laut der Großbritannien und Frankreich derzeit an der Bereitstellung einer Atombombe und ihrer Trägermittel für die Ukraine arbeiten sollen. Auf Anfrage des russischen Auslandssenders RT sagte der ehemalige russische Präsident, dass die dem SWR vorliegenden Informationen die Situation grundsätzlich veränderten.

    "Es geht dabei nicht bloß um eine Verletzung des Atomwaffensperrvertrags oder irgendeiner anderen Vorschrift im Völkerrecht. Es geht um eine direkte Übergabe von Atomwaffen an ein kämpfendes Land."

    In diesem Zusammenhang schickte Medwedew eine eindeutige Warnung an London und Paris: Bei einer solchen Entwicklung müsste Russland auf beliebige ihm zur Verfügung stehende Waffen zurückgreifen und darunter nicht-strategische Atomwaffen gegen Ziele in der Ukraine einsetzen – "und bei Bedarf auch gegen die Lieferstaaten, die in diesem Fall zu Teilnehmern eines Atomkonflikts mit Russland werden".

    Russland habe das Recht, eine solche symmetrische Antwort zu erhalten, betonte Medwedew.

  • 15:15 Uhr

    Warschau lieferte an Kiew mehr als 300 Panzer seit Kriegsbeginn

    Seit dem 24. Februar 2022 lieferte Polen an die ukrainischen Streitkräfte insgesamt 318 Panzer, 586 Schützenpanzerwagen von verschiedenen Typen, 137 Artilleriegeschütze, zehn Kampfjets vom Typ MiG-29 sowie zehn Hubschrauber vom Typ Mi-24. Dies teilte die Kanzlei des polnischen Regierungschefs Donald Tusk mit. 

    Zu den gelieferten gepanzerten Kampffahrzeugen gehören:

    • Panzer der Typen T-72, PT-91 und Leopard 2A4, 
    • Schützenpanzer vom Typ BMP-1 und gepanzerte Aufklärungspatrouillenfahrzeuge vom Typ BRDM-2 aus sowjetischer Produktion, 
    • Rosomak-Schützenpanzerwagen aus polnischer Produktion.

    Zudem entsandte Warschau in die Ukraine Artilleriegeschütze vom Typ Krab und Mörser vom Typ Rak aus polnischer Produktion.

    Der Gesamtwert der Militärgüter, die an Kiew bis März 2025 geliefert wurden, beläuft sich auf 18 Milliarden Złoty (über fünf Milliarden US-Dollar).

  • 14:55 Uhr

    Noch ein Todesopfer im russischen Grenzgebiet Belgorod

    Im russischen Grenzgebiet Belgorod steigt die Zahl der ukrainischen Angriffe weiter an. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet auf Telegram zwei weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung. Nahe der Ortschaft Tschaiki habe eine ukrainische Drohne gezielt einen Lkw angegriffen. Der Fahrer sei am Ort des Geschehens seinen Verletzungen erlegen. Das Fahrzeug sei beschädigt worden. Ein weiterer Zivilist habe Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne in der Siedlung Nikolskoje sein Auto attackiert habe. Dieses Fahrzeug sei ebenfalls beschädigt worden.

    Gladkow spricht der Familie und den Angehörigen des getöteten Mannes sein aufrichtiges Beileid aus.

  • 14:37 Uhr

    Pistorius rügt Trumps Nähe zu Putin und würdigt Durchhaltewillen der Ukrainer

    Zum vierten Jahrestag des Kriegs gegen die Ukraine hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius dem US-Präsidenten Donald Trump eine zu große Nähe zu seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin vorgeworfen. Der Republikaner habe den Kremlchef beim Gipfeltreffen in Alaska "wie einen Kumpel" auf dem roten Teppich begrüßt und sich zugleich vollständig aus der militärischen Unterstützung der Ukraine zurückgezogen, kritisierte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Zudem habe der US-Präsident frühzeitig und aus Pistorius' Sicht unnötig eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine vom Verhandlungstisch genommen.

    "Das wäre ja ein Pfund gewesen, mit dem man auch über andere Dinge hätte verhandeln können."

    Scharf verurteilte Pistorius die russischen Luftangriffe mit Raketen und Drohnen auf ukrainische Städte. Die Unterstützer der Ukraine stünden weiterhin in der Pflicht, dem Land beizustehen und Stärke zu zeigen.

    "Hier wird die Zivilbevölkerung terrorisiert – bei minus 20 Grad. Und kein Quadratmeter Boden wird damit gewonnen, sondern die Moral der Ukrainer soll gebrochen und das Land zerstört werden."

    Pistorius würdigte den "unglaublichen Durchhaltewillen" der Ukrainer sowie ihre "Stärke und Moral".

  • 14:19 Uhr

    NATO-Chef Rutte: Ukraine braucht wirksame Sicherheitsgarantien

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat zum vierten Jahrestag des Ukraine-Kriegs wirksame Sicherheitsgarantien für einen dauerhaften Frieden gefordert. Im Hauptquartier des westlichen Militärbündnisses in Brüssel sagte der Niederländer:

    "Wenn die Kämpfe endlich aufhören, muss der Frieden Bestand haben."

    Dafür brauche es starke ukrainische Streitkräfte und Sicherheitsgarantien von Europa, Kanada und den Vereinigten Staaten, fügte Rutte hinzu. Dabei lobte er den Mut der ukrainischen Bevölkerung und Soldaten. Es sei unerlässlich, dass die Ukraine weiterhin die militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe erhalte, die sie benötige. Die Ukraine brauche mehr Unterstützung.

    "Denn ein Versprechen von Hilfe beendet keinen Krieg."

  • 14:00 Uhr

    Macron attestiert Russland "dreifachen Misserfolg" in Ukraine

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Ukraine-Krieg vier Jahre nach dessen Beginn als "dreifachen Misserfolg" für Russland bezeichnet: aus "militärischer, wirtschaftlicher und strategischer Sicht", schrieb Macron auf der Plattform X. Der Krieg habe die NATO gestärkt, die Europäer vereint und die "Zerbrechlichkeit eines Imperialismus aus einem anderen Zeitalter" offenbart. Die Ukraine sei die "erste Verteidigungslinie" Europas, und Europa werde ihr zur Seite stehen.

    "Diejenigen, die glauben, auf unsere Ermüdung zählen zu können, irren sich."

    In diesem Zusammenhang betonte Macron, dass die Lieferung von Rüstungsgütern und die Ausbildung von Soldaten fortgesetzt würden, damit die Ukraine standhalte und die Führung in Russland verstehe, dass die Zeit nicht für sie arbeite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.