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Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär befreit Tichonowka in der DVR

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär befreit Tichonowka in der DVRQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow/RIA Nowosti
  • 1.06.2026 15:02 Uhr

    15:02 Uhr

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    Gebiet Belgorod: Ein Toter und ein Verletzter nach Drohnenangriff der Ukraine

    Im Dorf Puschkarnoje im Gebiet Belgorod kam ein Mann bei der Detonation einer ukrainischen Drohne ums Leben. Ein weiterer Mann wurde verletzt. Dies teilte der regionale Krisenstab auf Telegram mit. Der Verletzte erlitt ersten Angaben zufolge ein Drucktrauma. Er wird derzeit von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.

  • 14:45 Uhr

    CSU-Politiker Weber: Ukraine kann Sicherheitsgewinn für Europa sein

    Der Vorschlag von Bundeskanzler Friedrich Merz für einen EU-Sonderstatus der Ukraine sei ein kreativer ​und guter Vorstoß, sagte Manfred Weber ⁠den Zeitungen der Funke ​Mediengruppe.

    Die Ukraine werde mit ihrer ‌erfahrenen ⁠Armee und Verteidigungstechnik ​ein Sicherheitsgewinn für Europa sein, so der CSU-Politiker und Chef der ​Europäischen Volkspartei (EVP).

    "Wir können unsere Ostflanke dauerhaft gemeinsam sichern."

    Zu möglichen Friedensgesprächen ‌mit Russland sagte Weber, Europa solle sich ​darauf vorbereiten, eigenständig Gespräche zu führen.

  • 14:25 Uhr

    LVR: Ukrainische Drohne greift Feuerwehrfahrzeug bei Lissitschansk an

    Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht zum Montag Rettungskräfte in Mirnaja Dolina bei Lissitschansk in der Lugansker Volksrepublik angegriffen. Dies teilte die regionale Verwaltung des russischen Katastrophenschutzministeriums mit. Verletzt wurde niemand. Das Feuerwehrfahrzeug erlitt Schäden an der linken Fahrzeugseite.

  • 13:50 Uhr

    Rosatom-Chef: Kiew will Arbeit am AKW Saporoschje stören

    Alexei Lichatschow, der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom, sieht das Ziel des jüngsten ukrainischen Angriffs auf das Kernkraftwerk Saporoschje in der Einschüchterung der Mitarbeiter und der Störung des Betriebs der Anlage.  In der Sendung des Ersten Kanals sagte er:

    "Das Ziel ist ein massiver Druck auf die Menschen. Angriffe auf Menschen, Familien, soziale Einrichtungen und Kindergärten sollen die Arbeit des großen Kollektivs der Kernkraftwerker von Saporoschje nicht auf militärischem, sondern auf terroristischem Wege beeinträchtigen."

    Zuvor hatte Lichatschow erklärt, dass eine ukrainische Kampfdrohne am Samstag das Maschinenhaus des sechsten Kraftwerksblocks getroffen habe. Laut der Kraftwerksleitung gab es weder Verletzte noch kritische Schäden. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt worden und die Strahlungswerte lägen im Normalbereich.

  • 13:35 Uhr

    Polen: Ukrainische Flagge vom Rathaus in Lublin entfernt

    In der ostpolnischen Stadt Lublin wurde die ukrainische Flagge, die vor vier Jahren am Rathaus gehisst worden war, auf Anordnung der Behörden entfernt. Damit reagierten sie auf die Entscheidung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, einer Militäreinheit den "Ehrennamen" "Helden der UPA" zu verleihen. Dies berichtet das Internetportal Interia.

    UPA ist in russischer und ukrainischer Sprache die Abkürzung für Ukrainische Aufständische Armee, deren Mitglieder während des Zweiten Weltkrieges Massaker an ethnischen Polen verübt hatten.

    Die Stadtverwaltung teilte auf Anfrage des Portals mit, ihre Anordnung stehe in direktem Zusammenhang mit der Entscheidung des ukrainischen Präsidenten.

    Interia zitiert hierbei aus der Mitteilung:

    "Wir teilen die kritische Haltung des polnischen Außenministeriums und der polnischen Botschaft in Kiew hinsichtlich der Entscheidung von Wladimir Selenskij."

    Mit der Verherrlichung der für Verbrechen gegen polnische Zivilisten verantwortlichen Einheiten werde die Erinnerung an Geschichte manipuliert und das Andenken an die Opfer verletzt, stellten die Behörden von Lublin klar.

  • 12:59 Uhr

    Russische Artillerie vereitelt Truppenrotation im Raum Saporoschje (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen eine Besatzung des Mehrfachraketenwerfers vom Typ Grad im Einsatz. Wie es heißt, verhinderten die Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost die Rotation der ukrainischen Einheiten im Gebiet Saporoschje.

  • 12:35 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben 1.335 Soldaten an einem Tag in der Zone der Kampfhandlungen verloren, hieß es im täglichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau zur Lage im Ukraine-Konflikt. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • 70 Kraftfahrzeuge,
    • elf Artilleriegeschütze,
    • sieben gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • acht Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

    Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Speicher und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Energie-, Transport- und Flughafeninfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, Depots mit Munition und Treibstoff sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 137 Kreisen. Die Flugabwehr schoss neun Flugbomben und 233 Drohnen ab.

  • 12:12 Uhr

    Russisches Militär befreit Tichonowka in der DVR

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau meldet, hat das russische Militär die volle Kontrolle über Tichonowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) übernommen.

    "Einheiten des Truppenverbandes Süd haben durch aktive Schritte die Siedlung Tichonowka in der Donezker Volksrepublik befreit."

  • 11:54 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne greift am Kindertag Schule an

    Ukrainische Truppen haben mit einer Drohne ein Schulgebäude in der frontnahen Stadt Wassiljewka im Gebiet Saporoschje angegriffen. Dabei wurde das Dach beschädigt. Verletzte gab es nicht, teilte Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Er erklärte, der Angriff auf eine Bildungseinrichtung am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, zeige, dass den ukrainischen Streitkräften "jegliche moralischen Grenzen und humanitären Normen" fehlten. Die Einsatzkräfte hätten bereits mit der Beseitigung der Schäden begonnen.

  • 11:22 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Im Gebiet Belgorod wurde bei einem Drohnenangriff der Ukraine ein Zivilist verletzt. Dies teilten die regionalen Einsatzkräfte auf der Plattform Max mit. Eine Drohne griff einen Lastwagen an. Durch den Einschlag geriet die Fahrerkabine in Brand. Das Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht. Ein Mann, bei dem vorläufig ein Drucktrauma sowie Prellungen am Unterarm und Knie diagnostiziert wurden, wurde ins Krankenhaus gebracht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.