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Liveticker Ukraine-Krieg – Rjabkow: Europa bereitet sich zur Aggression gegen Russland vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rjabkow: Europa bereitet sich zur Aggression gegen Russland vorQuelle: Gettyimages.ru © Joern Pollex
  • 6.07.2026 18:43 Uhr

    18:43 Uhr

    Vize-Außenminister Rjabkow hält Militarisierung in Europa für Vorbereitungen zu Aggression gegen Russland

    Die europäische Militarisierung kann man kaum anders interpretieren als als Vorbereitung zu einer militärischen Aggression gegen Russland, meint Sergei Rjabkow, der stellvertretende russische Außenminister. Ihm zufolge dienen Erklärungen aus Europa über die Bereitschaft zum Dialog mit Moskau als "Ablenkungsmanöver". Die EU-Länder möchten Zeit gewinnen, um ihr militärisches und industrielles Potenzial auszubauen.

    Außerdem beabsichtigt die EU, ihre Rolle als "militarisierte Vorhut des antirussischen Westens" zu stärken und die Ukraine als Instrument des anhaltenden militärischen Drucks auf Russland zu erhalten, führt Rjabkow hinzu.

  • 18:08 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Kühlturm am AKW Kursk an

    In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Kühlturm des im Bau befindlichen Meilers am Atomkraftwerk Kursk angegriffen, berichtet Sergei Lichatschow, der Chef des staatlichen Unternehmens Rosatom. Ihm zufolge wurden zudem Drohnen nahe den Atomkraftwerken Leningrad und Smolensk beobachtet:

    "Insgesamt leidet natürlich die gesamte Atombranche der Russischen Föderation derzeit unter den Folgen der ukrainischen Angriffe."

  • 17:34 Uhr

    Russland über Washingtons Position zu Ukraine skeptisch

    Russland wird beobachten, welche Position die USA nach dem anstehenden NATO-Gipfel in Ankara zum Ukraine-Konflikt einnehmen werden, sagt Russlands stellvertretender Außenminister, Sergei Rjabkow. In einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt er:

    "Für uns ist es offensichtlich: Versuche der Gegner einer politischen Regulierung und der europäischen Kriegspartei, das zu vereiteln, was auf Grundlage unserer Zustimmung zu den Vorschlägen der USA in Anchorage getan werden könnte, nehmen zu. Warten wir die Ergebnisse des NATO-Gipfels ab und sehen wir, was die US-Administration formuliert, dann wird es klarer. Bisher ist es ein großes Fragezeichen."

    Rjabkow fügte hinzu, dass Russland die Beteiligung der USA am Ukraine-Konflikt verurteilt:

    "US-Amerikaner wissen, dass wir das nicht akzeptieren. Entsprechende Signale werden intensivst an Washington weitergeleitet."

  • 16:52 Uhr

    "Horrorgeschichten" – Peskow zu Behauptungen, Moskau plane Angriff auf Polen

    Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat in einer am Sonntag, dem 5. Juli 2026, ausgestrahlten Sendung Berichte zurückgewiesen, wonach Moskau einen Angriff auf Polen plane, und bezeichnete sie als "Horrorgeschichten".

    Allerdings sollte es Polen trotzdem zu denken geben, da auf seinem Territorium Drohnen montiert werden, die gegen Russland und seine Truppen eingesetzt würden. "Ich würde nicht so weit gehen, mich als eine Art Weltuntergangsprophet zu bezeichnen, aber es ist eine Tatsache, dass genau das auf polnischem Territorium geschieht. Sie erinnern sich sicherlich an die Veröffentlichung unseres Verteidigungsministeriums mit einer Liste von Unternehmen, in der Standorte in zahlreichen europäischen Ländern aufgeführt waren", erklärte der Sprecher des Präsidenten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:13 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs bekannt.

    Laut Angaben der Behörde verlor Kiew in den Gebieten Sumy und Charkow durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord bis zu 195 Soldaten. Ein Panzer, ein US-produziertes gepanzertes Fahrzeug vom Typ HMMWV sowie sieben Autos wurden ausgeschaltet.

    Einheiten des Truppenverbands West bezogen günstigere Stellungen, wobei die ukrainische Seite über 200 Soldaten, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und ein Geschütz verlor.

    Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Frontlage. Kiews Truppen verloren am entsprechenden Abschnitt über 165 Soldaten, 13 Autos, eine Paladin-Panzerhaubitze aus US-Produktion sowie zwei Eloka-Anlagen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär bis zu 310 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Autos und fünf Eloka-Anlagen wurden zerstört.

    Beim Vorrücken der Einheiten des Truppenverbands Ost verlor die Ukraine über 455 Soldaten, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und ein Geschütz.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden bis zu 55 ukrainische Soldaten getötet. Acht Autos und drei Eloka-Anlagen wurden zerstört.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie neun Lenkgleitbomben und 811 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 15:38 Uhr

    Ukraine greift Linienbus in Gebiet Belgorod an – sechs Verletzte

    Eine ukrainische Drohne hat im Gebiet Belgorod einen Linienbus angegriffen. Wie der operative Stab der Region mitteilt, ereignete sich der Vorfall im Kreis Belgorod auf der Straße zwischen den Orten Nikolskoje und Tawrowo.

    Bei dem Angriff sind sechs Menschen verwundet worden, darunter ein einjähriges Mädchen und ein zehnjähriger Junge.

    Alexandr Schuwajew, amtierender Gouverneur der Region, versicherte, dass die Verwundeten alle notwendige Hilfe erhalten, und betonte im Zusammenhang mit dem Angriff:

    "Das war ein vorsätzlicher Angriff gegen ein ziviles Fahrzeug, gegen friedliche Menschen, die in ihren alltäglichen Angelegenheiten unterwegs waren.

    Solche Aktionen haben keine Rechtfertigung."

  • 14:33 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium kündigt Zunahme der Angriffe gegen Ukraine an

    In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli habe das ukrainische Militär insgesamt 625 Drohnen mit großer Reichweite gegen das russische Territorium abgeschossen, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Die Behörde meldet weiter, dass sich der Großteil der Angriffe gegen zivile Energie-Infrastruktur in den Gebieten Leningrad, Brjansk, Belgorod, Jaroslawl, Kaluga, Kursk und auf der Krim gerichtet habe, und erklärt:

    "Ziel dieses Angriffs war Selenskijs Bestreben, im Vorfeld des NATO-Gipfels in Ankara seinen Geldgebern aus europäischen Ländern, darunter aus Großbritannien, die Bereitschaft zu demonstrieren, für ihr Geld zivile Objekte in der Russischen Föderation vom Gebiet der Ukraine aus anzugreifen."

    Das Ministerium gibt bekannt, dass der Angriff abgewehrt worden sei und Russlands Luftabwehr 613 Drohnen abgeschossen habe. Einzelne beschädigte Objekte würden in nächster Zeit repariert, so die Mitarbeiter weiter.

    Parallel dazu erklärt die Behörde, dass der in der Nacht auf den 6. Juli erfolgte Großangriff gegen militärische Infrastruktur der Ukraine eine Reaktion auf Anschläge Kiews dargestellt habe. Moskau kündigte eine weitere Zunahme der Anzahl und Stärke der Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte an.

  • 13:41 Uhr

    Lukaschenko: Internationale Kriegspartei will keine Friedenslösung des Ukraine-Konflikts

    Ein hybrider Krieg und Provokationen an der weißrussischen Grenze dauern an, erklärt Weißrusslands Präsident Alexandr Lukaschenko. Bei einem Treffen mit Militärangehörigen des Landes betonte er:

    "Wir brauchen keinen Krieg, wir sind friedliche Menschen, werden uns aber auch dem Feind nicht beugen."

    Lukaschenko räumte dabei ein, dass Weißrussland vom Westen unter Druck gesetzt werde, um Minsk in den Krieg hineinzuziehen:

    "Ein wirtschaftliches Diktat sowie politischer und informationeller Druck werden durch aktive Spionage und Provokationen an unseren Südgrenzen ergänzt. Einzelne westliche Politiker sind über unsere Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, unser Bündnis mit Russland und das Streben nach einer friedlichen Regulierung des Konflikts in der Ukraine verärgert."

    Weißrusslands Präsident betonte, dass er dennoch nicht vorhabe, Truppen im Ukraine-Konflikt einzusetzen:

    "Ich betone abermals, werte Genossen, dass niemand euch in dieses Gemetzel schicken wird. Wir brauchen keinen Krieg. Es ist schlecht, dass in der Ukraine Krieg herrscht. Wir sind für eine friedliche Lösung dieser Angelegenheit, doch die internationale Kriegspartei will das nicht."

  • 12:19 Uhr

    Russischer Nachtangriff auf Kiew: Lager mit Uran-Munition zerstört

    Bei einem russischen Angriff auf militärische Ziele in Stadt und Gebiet Kiew während der vergangenen Nacht wurde unter anderem ein Munitionslager zerstört, in dem die aus dem Westen gelieferten Geschosse mit abgereichertem Uran aufbewahrt wurden. Dies berichtete der Ex-Rada-Abgeordnete und ehemalige stellvertretende Kommandeur des neonazistischen Asow-Bataillons, Igor Mossijtschuk. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

    "Eine russische Rakete hat ein Munitionslager getroffen! Unter anderem gab es dort Streumunition und Munition mit abgereichertem Uran."

    Mossijtschuk warf dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij vor, den Vorfall zu verschweigen, und forderte einen Rücktritt des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow, weil die Munitionslager in einem Kiewer Vorort platziert wurden.

    Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium bekannt gegeben, in der Nacht mehrere Raketentreffer gegen Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie erzielt zu haben. In der Stadt Wischnjowoje im Gebiet Kiew wurden dabei heftige Explosionen verzeichnet. Die Ortsverwaltung ordnete eine Evakuierung der Bewohner an.

  • 11:30 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist durch ukrainischen Drohnenangriff getötet

    Ein Bewohner des russischen Gebiets Belgorod ist ums Leben gekommen, nachdem sein Fahrzeug von einer ukrainischen FPV-Drohne getroffen wurde. Der operative Stab der Region berichtet dazu:

    "Im Dorf Dunaika hat eine FPV-Drohne ein Auto angegriffen. Der Fahrer ist an erlittenen Wunden an Ort und Stelle verstorben. Unser Beileid gilt der Familie des Verstorbenen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.