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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit fünf Ortschaften

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit fünf OrtschaftenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 4.07.2026 20:59 Uhr

    20:59 Uhr

    Konstantinowka unter russischer Kontrolle: Was bedeutet das für den Donbass?

    Moskau meldet die Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk und spricht von einem wichtigen Schritt auf dem Weg zum Ballungsgebiet Kramatorsk-Slawjansk. Das russische Verteidigungsministerium berichtet von schweren ukrainischen Verlusten und bietet eine Feuerpause zur Übergabe gefallener Soldaten an, während Kiew den Verlust der Stadt weiter bestreitet.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:26 Uhr

    Konstantinowka: Russland schlägt lokale Waffenruhe zur Gefallenenübergabe vor

    Im Zusammenhang mit der Befreiung der Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk schlägt Russland der Ukraine eine lokale Waffenruhe zur Übergabe von ukrainischen Gefallenen vor. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu in einer Erklärung bekannt:

    "Die russische Seite ist bereit, eine humanitäre Aktion durchzuführen, um Leichen von ukrainischen Militärangehörigen, die in diesem Ort gefallen sind, zu übergeben.

    Zu diesem Zwecke wird der ukrainischen Seite vorgeschlagen, von 12 bis 18 Uhr Moskauer Zeit am 6. Juli 2026 den Beschuss der Stadt Konstantinowka einzustellen."

    Eine Antwort der ukrainischen Seite werde bis 12 Uhr Moskauer Zeit am 5. Juli erwartet, heißt es in der Meldung weiter.

  • 20:02 Uhr

    Russischer Generalstab: Konstantinowka befreit – Kiew verliert 13.500 Soldaten

    Nach der Einnahme der Stadt Konstantinowka durch die russische Armee hat der Leiter der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Generaloberst Sergei Rudskoi, ein Briefing in Moskau abgehalten, bei dem er über Einzelheiten der Operation berichtete.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 19:37 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. 

    Nach Angaben der Behörde verlor die Ukraine durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord über 205 Soldaten, 16 Autos und ein Geschütz.

    Einheiten des Truppenverbands West setzten die Erstürmung der Stadt Krasny Liman fort. Dabei verlor Kiews Militär bis zu 20 Soldaten. Zudem wurden zwei Pickups, drei robotisierte Komplexe und elf Drohnenleitstellen zerstört. Insgesamt verlor die Ukraine im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands über 230 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos, drei Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer sowie zwei Eloka-Anlagen.

    Ukrainische Verluste im Abschnitt des Truppenverbands Süd beliefen sich auf bis zu 170 Soldaten, 22 Autos und fünf Geschütze.

    Beim Vorrücken des Truppenverbands Mitte verlor die Ukraine 310 Kämpfer, zehn Autos und vier Geschütze.

    Über 375 weitere Soldaten hatte Kiews Militär durch Angriffe des Truppenverbands Ost verloren. Am entsprechenden Frontabschnitt wurden zudem drei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Autos zerstört.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjper verlor Kiews Militär bis zu 60 Soldaten, 18 Autos und eine Eloka-Anlage.

  • 18:44 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Freiwillig an die Front – "Ich konnte einfach nicht tatenlos zusehen"

    In unserem nächsten Bericht geht es um den Scharfschützen Alexander mit dem Kampfnamen "Rus". Er konnte nicht tatenlos zusehen, wie seine Landsleute starben, und ging 2022 an die Front. Für seinen Mut erhielt er eine Tapferkeitsmedaille und wurde für zwei weitere Auszeichnungen vorgeschlagen. Der Soldat betonte, das Wertvollste für ihn sei das Leben seiner Kameraden.

    Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat mit Alexander gesprochen. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 17:58 Uhr

    Russlands Armee befreit fünf Ortschaften

    Im Verlauf des vergangenen Tages haben Russlands Streitkräfte vier Siedlungen im Gebiet Charkow und einen weiteren Ort in der Donezker Volksrepublik befreit. Das russische Verteidigungsministerium berichtet dazu:

    "Die Einheiten des Truppenverbands West haben günstigere Stellungen bezogen und die Dörfer Schijkowka, Nowy Mir, Tscherneschtschina und Druscheljubowka unter ihre Kontrolle gebracht."

    Parallel dazu haben die Einheiten des Truppenverbands Mitte ihre taktische Lage verbessert und die Ortschaft Wassilewka in der DVR befreit, so die Meldung weiter.

  • 17:04 Uhr

    Militärpräsenz im Baltikum: Deutsche Soldaten auf den Straßen "mehr als willkommen"

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag die Staats- und Regierungschefs der baltischen Staaten in Berlin empfangen. Ein zentrales Thema des Treffens war die Ausgestaltung der deutschen Militärpräsenz an der NATO-Ostflanke. Der lettische Staatspräsident Edgars Rinkēvičs bewertete die veränderte Führungsstruktur im nördlichen Baltikum und betonte:

    "Die Tatsache, dass das deutsch-niederländische Korps die Verantwortung für die Verteidigung von Lettland und Estland übernommen hat, wird von uns sehr hoch geschätzt."

    Merz verknüpfte die geopolitischen Interessen der Bundesrepublik direkt mit der Region und erklärte:

    "Die Sicherheit des Baltikums ist auch die Sicherheit Deutschlands."

    Der litauische Staatspräsident Gitanas Nausėda kommentierte die für das kommende Jahr geplante dauerhafte Verlegung einer kompletten deutschen Brigade und die damit verbundene Etablierung ausländischer Kräfte im öffentlichen Raum:

    "Sie sind mehr als willkommen."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 16:20 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium: Massiver ukrainischer Raketenangriff vereitelt

    In der Nacht auf den 4. Juli haben russische Luftabwehrkräfte einen massiven ukrainischen Raketen- und Drohnenangriff vereitelt. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, habe es sich bei dem Angriff um einen Versuch Kiews gehandelt, von den Folgen des russischen Angriffs auf ukrainische Militärobjekte bei Kiew am 2. Juni sowie vom Verlust der Stadt Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik abzulenken. Die Behörde gibt weiter bekannt:

    "Im Rahmen der Abwehr des Angriffs haben russische Luftabwehrkräfte in der Nacht und am Morgen des 4. Juli über 500 Luftziele zerstört, darunter: zehn Marschflugkörper vom Typ Flamingo, neun HIMARS-Geschosse aus US-Produktion im Gebiet Belgorod sowie 494 Drohnen mit großer Reichweite."

    Insgesamt wurden im Juni etwa 13.000 Raketen und Drohnen abgeschossen, so die Meldung weiter. Das Ministerium betonte, dass die ukrainischen Angriffe von Spezialisten aus zahlreichen europäischen Ländern, einschließlich Großbritannien, koordiniert werden. Zudem kündigte die Behörde Vergeltungsschläge an:

    "W. Selenskijs Versuch, zivile Objekte der Russischen Föderation zu beschädigen, wird nicht ohne entsprechende Reaktionen der Streitkräfte der Russischen Föderation bleiben."

  • 15:44 Uhr

    Reservestärkungsgesetz auf den Weg: Was bedeutet das im Klartext?

    Trotz des geringen Interesses am Wehrdienst und der wirtschaftlichen Probleme Deutschlands hat die Bundesregierung das sogenannte Reservestärkungsgesetz gebilligt. Demnach sind Arbeitgeber künftig verpflichtet, ihre Beschäftigten für Übungen der Bundeswehr freizustellen. Welche Folgen das Gesetz haben könnte, erläutert Professor Dr. Harald Weyel vom Institut für Konservative Wirtschaftspolitik.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:08 Uhr

    Merz telefoniert mit Selenskij

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij telefoniert. Der Ukrainer thematisierte nach eigenen Angaben den Bedarf der ukrainischen Flugabwehr. Nach dem Telefonat schrieb der Politiker in den sozialen Netzwerken, dass Raketen für die Patriot-Systeme oberste Priorität hätten. Es sei in dem heutigen Telefonat darum gegangen, wie mehr Munition für die Patriot-Flugabwehrsysteme beschafft werden könne. Selenskij bedankte sich währenddessen für die Unterstützung Deutschlands und widersprach der Behauptung des russischen Verteidigungsministeriums, dass die russische Armee die Stadt Konstantinowka vollständig eingenommen habe.

    Ein Sprecher der Bundesregierung teilte nur wortkarg mit, dass es in dem Telefonat um die russischen Angriffe auf Kiew und andere Teile der Ukraine in den vergangenen Tagen gegangen sei. Selenskij habe Merz über die Folgen des Luftangriffs vom Donnerstag mit 30 Toten informiert. Bundeskanzler Merz habe in dem Gespräch die fortgesetzte deutsche Unterstützung für die Ukraine bekräftigt.

    Ein Teil dieser Unterstützung ist die NATO-Militärhilfe an die Ukraine in Höhe von je 70 Milliarden Euro in diesem und im nächsten Jahr, auf die sich die Mitgliedstaaten gestern geeinigt haben. Offiziell beschlossen wird das Hilfspaket an die Ukraine beim NATO-Gipfel in Ankara in der nächsten Woche, bei dem Merz und Selenskij persönlich aufeinandertreffen werden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.