Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij trifft Trump im Weißen Haus
28.07.2026 19:19 Uhr
19:19 Uhr
Mehrere Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Kertsch verletzt
Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Kertsch sind sechs Zivilisten verletzt worden, darunter ein Kind. Dies teilte der Berater des Republikoberhaupts der Krim, Oleg Krjutschkow, mit:
"Der Feind hat mit einer Drohne ein Privathaus in Kertsch angegriffen. Eine ganze Familie wurde verletzt. Vier Menschen, darunter ein Kind, wurden in Krankenhäuser von Kertsch eingeliefert."
Später erlitten zwei weitere Menschen bei einem Angriff in einer Straße der Stadt Verletzungen.
18:48 Uhr
Bloomberg: US-Senat einigt sich auf Gesetzentwurf für neue Russland-Sanktionen
Die US-Senatoren beider Parteien haben sich auf ein neues Sanktionspaket gegen Russland geeinigt, das auf dem Entwurf des verstorbenen Kongressabgeordneten Lindsey Graham basiert. Dies berichtet Bloomberg.
Laut der Zeitung sollen von den Sanktionen ausländische Unternehmen betroffen sein, die den russischen militärisch-industriellen Komplex nach Ansicht der Verfasser des Gesetzentwurfs unterstützen. Zudem könnten gegen Länder, die russische Energieträger kaufen, Zölle von bis zu 100 Prozent verhängt werden.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hatte zuvor erklärt, dass US-Sanktionen gegen Länder, die russische Energieressourcen importieren, eine Gefahr für die gesamte Weltwirtschaft darstellen.
18:30 Uhr
Sacharowa: Neue Sanktionen werden Washington selbst mehr Schaden zufügen

Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs über Sanktionen gegen Russland in den USA käme für Washington einem "Schuss ins eigene Bein" gleich, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:08 Uhr
Gebiet Belgorod: Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto im Weiler Romaschowka im Bezirk Waluiki, Gebiet Belgorod, ist ein Mann getötet worden. Ein weiterer trug Verletzungen davon. Er wird nach der medizinischen Versorgung ambulant weiterbehandelt. Dies teilt der regionale Krisenstab auf seinem Kanal im Messenger Max mit.
17:40 Uhr
Selenskij trifft Trump im Weißen Haus – Gespräche über Ukraine-Konflikt
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wurde bei seiner Ankunft im Weißen Haus nicht über den Haupteingang, sondern über einen Seiteneingang in die Residenz des US-Präsidenten geführt. Dies teilte der Pressepool des Weißen Hauses mit.
Laut der Financial Times wollte Selenskij Trump davon überzeugen, dass die Unterstützung Kiews im Interesse Washingtons liege. Zudem hoffte der ukrainische Präsident, den US-Präsidenten zu einer härteren Haltung gegenüber Russland zu bewegen. Außerdem wollte er eine Beschleunigung der Lieferungen von Patriot-Luftabwehrsystemen sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Kiew und Washington bei der Waffenproduktion erreichen.
Laut Reuters waren alle US-Senatoren zu dem Gespräch eingeladen. Sie hätten demnach während der Verhandlungen mit der Abstimmung über ein Gesetz zur Einführung weiterer Sanktionen gegen Russland beginnen können. Laut der US-Regierung wollte Trump mit Selenskij vor allem über eine Friedenslösung für die Ukraine sprechen. Die USA seien der Ansicht, dass die Zeit gekommen sei, den Konflikt zu beenden.
Nach dem Treffen verließ Selenskij das Weiße Haus. Die Gespräche mit Trump dauerten knapp eine Stunde. Eine offizielle Stellungnahme des Weißen Hauses zu den Verhandlungen liegt bislang nicht vor.
17:22 Uhr
Ukrainische Einheiten scheitern bei Krasny Liman an Festsetzung
Russische Truppen hindern ukrainische Einheiten daran, sich im Raum Krasny Liman festzusetzen. Dies erklärte der Stabschef des 37. Motorisierten Schützenregiments der 25. Armee des Truppenverbandes West mit dem Rufnamen "Schara". Laut seinen Angaben rückten die russischen Truppen weiter vor. Artillerie- und Drohneneinheiten spürten verbliebene ukrainische Kräfte sowie deren Drohnenstellungen auf und zerstörten sie. Der Gegner sei demoralisiert und meide den direkten Kontakt mit den russischen Stoßtrupps. Der Stabschef resümiert:
"Mit der Zeit verliert der Feind angesichts des Ansturms unserer Stoßtrupps den Kampfgeist."
17:00 Uhr
Estnische Staatsbürger vor großen Problemen an überfülltem Grenzübergang zu Russland

Vor dem Grenzübergang Narva-1, Standbild von Überwachungsvideomaterial am 27. Juli 2026Baltic Live Cam Die Zahl der Menschen, die über Narva nach Russland einreisen wollen, übersteigt die Kapazität des estnischen Grenzübergangs. Grenzgänger müssen daher einen ganzen Tag in der Schlange warten, ohne die Möglichkeit zu übernachten.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.16:45 Uhr
Trockenfrachtschiffe im Hafen von Nikolajew getroffen
Die russischen Streitkräfte haben zwei Trockenfrachtschiffe im ukrainischen Hafen von Nikolajew mit Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen. Die Präzisionsschläge hätten die beiden gegnerischen Ziele erfolgreich getroffen, teilte das Ministerium mit.
Darüber hinaus wurde ein Frachtschiff etwa elf Kilometer östlich von Odessa durch Drohnen getroffen. Laut weiteren Angaben transportierte das Schiff Militärgüter in die Häfen von Odessa und Tschernomorsk.
16:16 Uhr
Frontbericht des Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.410 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 250 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein Artilleriegeschütz.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten 22 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 150 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Mannschaftstransportwagen vom Typ Bucephalus, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 29 Autos, drei Artilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 360 Kämpfer. Die russische Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Auto und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 365 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich acht gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein Artilleriegeschütz.
Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 65 Soldaten. Außerdem wurden 20 Autos zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Munitions- und Brennstofflager, Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Die russischen Luftabwehrkräfte haben 17 gelenkte Bomben, drei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 842 Starrflüglerdrohnen abgefangen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 191.280 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.339 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer, 35.933 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.675 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
15:55 Uhr
Ortschaft Krasny Kut in DVR befreit
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Dienstag mit, dass die Ortschaft Krasny Kut in der Volksrepublik Donezk im Zuge des aktiven Handelns der Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit worden sei.
Die Einnahme dieser Siedlung sei für das weitere Vorrücken des Truppenverbands und die vollständige Kontrolle über die gesamte DVR von entscheidender Bedeutung gewesen, betonte die Militärbehörde.
Unter Einsatz von Drohnen und Artillerie haben die russischen Stoßtruppen die gegnerischen Verteidigungsstellungen durchbrochen und sich an den eingenommenen Positionen festgesetzt. Die ukrainischen Streitkräfte erlitten dabei große Verluste an Personal und Ausrüstung sowie Drohnen-Leitungssystemen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


