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Liveticker Ukraine-Krieg: SWR spricht von ukrainischer Spur bei Drohnenvorfall in Leipzig

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 24.08.2026 14:50 Uhr

    14:50 Uhr

    SWR spricht von ukrainischer Spur bei Drohnenvorfall in Leipzig

    Der russische Auslandsnachrichtendienst SWR geht davon aus, dass deutsche Ermittler beim Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle auch eine ukrainische Spur prüfen. Die Drohne wurde am 5. August auf einem Parkplatz für ukrainische Transportflugzeuge entdeckt. Zugleich stellt der Dienst die Frage, ob die deutschen Behörden den politischen Willen haben, mögliche Ermittlungsergebnisse auch öffentlich zu machen.

    Nach Einschätzung des SWR könnte Kiew bereits von der politischen Wirkung des Vorfalls profitieren. Noch bevor vorläufige Ermittlungsergebnisse vorlagen, stellten deutsche Politiker verschiedener Parteien und anschließend auch europäische Medien den Vorfall als Hinweis auf eine mögliche Beteiligung Russlands dar. Damit sei erneut das Bild vom "langen Arm Moskaus" gezeichnet worden, der nun auch den Flughafen Leipzig/Halle erreicht habe, der unter anderem für militärische Zwecke genutzt wird.

    In Kiew könne man daher bereits von einem Erfolg sprechen, so der SWR. Europa sei durch neue "Fakten aggressiver und feindlicher Politik Russlands" aufgerüttelt worden und habe die eigenen Militärbestände zur Unterstützung des Kiewer Regimes weiter geleert. Zugleich könnte der Vorfall nach Einschätzung des russischen Geheimdienstes dazu beitragen, die Unterstützung für oppositionelle politische Kräfte in Deutschland zu schwächen, die sich gegenüber Russland für einen pragmatischeren Kurs einsetzen.

    Als Beispiel für ein ähnliches Vorgehen verweist der SWR auf die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines im Jahr 2022: Auch damals wurde in deutschen und europäischen Medien unmittelbar die These verbreitet, russische Geheimdienste stünden hinter der Sabotage. Der Leipziger Vorfall könnte demnach ebenfalls politisch genutzt werden, um die Wahrnehmung Russlands als Bedrohung zu verstärken und die Unterstützung für die Ukraine zu mobilisieren.

  • 14:29 Uhr

    Französischer Politiker kritisiert Beleuchtung des Eiffelturms in ukrainischen Farben

    Der Vorsitzende der französischen Partei Les Patriotes, Florian Philippot, hat die Entscheidung der Behörden kritisiert, den Eiffelturm in den Farben der ukrainischen Flagge anstrahlen zu lassen. Auf dem sozialen Netzwerk X schrieb Philippot:

    "Das Ganze aus Anlass des Unabhängigkeitstages der Ukraine – was geht uns das an? Soll das die Franzosen dazu bringen, die Entsendung neuer Milliarden dorthin hinzunehmen?"

    Philippot fügte hinzu, dass "die Verrückten, die dahinterstecken, auf die französische Flagge und die französische Souveränität pfeifen, aber um die ukrainische schwänzeln". Der Politiker forderte dazu auf, damit aufzuhören. 

  • 14:05 Uhr

    Russische Soldaten schießen "Flamingo"-Rakete über Tula ab – Gouverneur belohnt sie mit Süßigkeiten

    Soldaten der Brigade "BARS-Kursk", denen es gelang, eine ukrainische Rakete vom Typ "Flamingo" abzuschießen, die auf ein strategisches Objekt im Gebiet Tula zuflog, sollen süße Geschenke erhalten. Die entsprechende Anweisung habe laut der Pressestelle der Gebietsregierung Gouverneur Dmitri Miljajew erteilt.

    Die Soldaten hatten die "Flamingo"-Rakete vom Typ FP-5, die nachts in einer Höhe von weniger als 50 Metern mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 km/h geflogen sei, mithilfe eines Maschinengewehrs abgeschossen. Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, veröffentlichte in seinem Telegram-Kanal ein Video des Abschusses.

  • 13:34 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Siedlung Persche Trawnja im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle gebracht.

    In der Donezker Volksrepublik haben Einheiten des Truppenverbandes Mitte die Siedlung Kutscherow Jar befreit.

    Im Gebiet Saporoschje haben Truppeneinheiten des Truppenverbandes Ost die Siedlung Dolinka befreit.

    Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.400 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Ferner wurden zerstört oder getroffen:

    • 89 Fahrzeuge
    • 11 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • fünf Artilleriegeschütze
    • fünf Stationen für elektronische Kampfführung
    • vier Feldartilleriegeschütze
    • ein Leopard-Panzer deutscher Produktion

    Außerdem fing die russische Luftabwehr 17 Lenkbomben, drei HIMARS-Geschosse aus US-Produktion, elf Marschflugkörper vom Typ "Flamingo" sowie 988 Starrflüglerdrohnen ab.

    Russische Luft- und Raumfahrtkräfte, Drohnen, Raketen- und Artillerieeinheiten trafen zudem nach Angaben des Ministeriums ein Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes, Einrichtungen der Hafen-, Energie- und Verkehrsinfrastruktur, Logistikzentren, eine Produktionsstätte für Langstreckendrohnen sowie zeitweilige Stützpunkte ukrainischer und ausländischer Kämpfer in 142 Gebieten.

  • 12:58 Uhr

    Drohnenangriff auf Melitopol: Regionalbüro von "Einiges Russland" beschädigt

    Infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte auf Melitopol im Gebiet Saporoschje wurde das Regionalbüro der russischen Regierungspartei "Einiges Russland" beschädigt. Der Gouverneur des Gebiets, Ewgeni Balizki, erklärte, dass dieses Objekt seit langem als Zentrum für humanitäre Hilfe diente. Balizki schrieb:

    "In den letzten vier Jahren wurde von dort aus täglich daran gearbeitet, den Einwohnern gezielte Hilfe zu leisten. Hier erhielten die Menschen das Nötigste und Unterstützung in schwierigen Zeiten."

    Die Arbeit des Stabs und des Regionalverbands der Partei wird trotz des Angriffs fortgesetzt.

  • 12:24 Uhr

    Zwei Tote bei ukrainischen Drohnenattacken im Bezirk Belgorod

    Ukrainische Streitkräfte griffen den Bezirk Belgorod mit Drohnen an. Das teilte der regionale Einsatzstab auf der Plattform "Max" mit.

    Im Dorf Tawrowo detonierte eine Drohne auf dem Gelände eines Gewerbeobjekts. Zwei Männer kamen dabei ums Leben. In der Siedlung Oktjabrski wurde eine Frau durch die Explosion einer FPV-Drohne im Hof eines Privathauses durch Splitter an Brust und Schulter verletzt. Sie wird im örtlichen Krankenhaus behandelt.

    Ein weiterer Zivilist wurde bei einem Drohnenangriff auf den Parkplatz eines Gewerbeobjekts verletzt und mit einer Splitterverletzung am Oberschenkel ins Krankenhaus gebracht.

    Zudem wurden die Fassade eines Gebäudes sowie ein Lkw und ein Pkw beschädigt.

  • 11:58 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Ozon-Lager im Süden Russlands

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen wurden Logistikzentren des Onlinehändlers Ozon in Machatschkala in der Teilrepublik Dagestan und in Krasnodar getroffen. Das Unternehmen teilte dies auf der Plattform "Max" mit.

    In Machatschkala brach ein Feuer aus, mehrere Menschen wurden nach vorläufigen Angaben verletzt. Sie wurden medizinisch untersucht. Laut dem Unternehmen besteht keine Gefahr für ihr Leben oder ihre Gesundheit. Alle Mitarbeiter wurden evakuiert, der Betrieb des Lagers wurde vorübergehend eingestellt.

    Auch im Ozon-Komplex in Krasnodar kam es nach einem Drohnenangriff zu einem Brand. Alle Mitarbeiter wurden evakuiert, Verletzte gab es dort nicht.

    Außerdem versuchten nach Angaben des Unternehmens die ukrainischen Streitkräfte, Ozon-Standorte in Adygeisk in der Teilrepublik Adygeja und Newinnomyssk im Gebiet Stawropol anzugreifen. Weder Mitarbeiter noch Waren wurden dabei beschädigt. Die Lager sind geschlossen, Einsatzkräfte sind vor Ort.

  • 11:32 Uhr

    Großbritannien erlaubt die Weitergabe geheimer SCALP-Raketendaten an die Ukraine

    Großbritannien hat dem europäischen Rüstungskonzern MBDA erlaubt, geheime Informationen über britische Komponenten der Langstreckenrakete SCALP an die Ukraine weiterzugeben. Ziel ist es, die Produktion bzw. Montage der Raketen in der Ukraine zu ermöglichen.

    Premierminister Andy Burnham will dies bei seinem Besuch in Kiew bekannt geben und dabei mit Präsident Wladimir Selenskij über die weitere militärische Unterstützung sprechen.

  • 11:04 Uhr

    EU genehmigt weitere Rüstungsbeschaffungen für die Ukraine

    Die EU-Kommission hat nach eigenen Angaben Rüstungsbeschaffungen für die Ukraine im Umfang von 6,1 Milliarden Euro genehmigt. Die Mittel sollen unter anderem für Luft- und Raketenabwehrsysteme, Raketen sowie Munition und Radarsysteme eingesetzt werden.

  • 10:41 Uhr

    139 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Brjansk abgeschossen

    Nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Jegor Kowaltschuk wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden 139 ukrainische Starrflügeldrohnen über dem Gebiet Brjansk von russischen Luftabwehr- und Sicherheitseinheiten abgeschossen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.