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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij droht Weißrussland erneut

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij droht Weißrussland erneut© Urheberrechtlich geschützt
  • 21.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Krim unter massivem Drohnenangriff: Tote, Verletzte und Stromausfälle

    Kiew setzt seine Angriffe auf die Krim und zivile Infrastruktur fort: In der Nacht zum 21. Juni wurde die Halbinsel nach Angaben der örtlichen Behörden Ziel eines massiven Drohnenangriffs. Besonders betroffen war Kertsch im Osten der Krim, wo mehrere Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:35 Uhr

    Selenskij droht Weißrussland erneut

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij fordert erneut von Weißrussland eine Beseitigung von Transpondern, die angeblich die Steuerung russischer Drohnen unterstützen, und impliziert andernfalls einen möglichen ukrainischen Angriff. Im Rahmen der gleichgeschalteten ukrainischen Nachrichtensendung leistete er sich einen verbalen Ausfall gegen Weißrusslands Präsidenten Alexandr Lukaschenko und sagte:

    "Seine Entschuldigungen kann er behalten. Falls Lukaschenko die Transponder binnen einer Woche nicht beseitigt, wird es die Ukraine selbst tun. Ich habe ihm erklärt: Der erste Schritt ist – keine technische Unterstützung für russische Transponder."

    Zuvor hatte Lukaschenko erklärt, dass er sich bei Selenskij "entschuldige", falls sich der ukrainische Machthaber beleidigt fühle.

  • 21:07 Uhr

    Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Im Verlauf des heutigen Sonntags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 168 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 7:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Twer, Tula, Smolensk, Moskau und Krasnodar sowie über der Krim und dem Asowschen und Schwarzen Meer abgeschossen.

  • 20:33 Uhr

    Dänemark entdeckt: Stress macht Ukrainer zu Neonazis

    Vor dem Hintergrund des polnisch-ukrainischen Skandals über die Umbettung des Hitler-Kollaborateurs Melnik bemerkt auch Dänemark ganz plötzlich die Ausbreitung des ukrainischen Neonazismus. Grund dafür sei alles Mögliche, nur nicht die jahrelang von Europa unterstützte Politik Kiews.

    Lesen Sie den Meinungsartikel von Tatjana Pop hier auf unserer Webseite.

  • 19:53 Uhr

    Experte: Kiew übt Terror wegen Niederlagen auf dem Schlachtfeld

    Vor dem Hintergrund der Niederlagen an der Front greift Kiew zunehmend zu Terrormethoden, erklärt der Politologe und Professor der Russischen Akademie der Wissenschaften, Alexandr Gussew. In einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti kommentierte er die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe gegen russische Gebiete:

    "In den vergangenen Tagen unternahm Kiew Drohnenangriffe gegen russische Regionen. Das ist eine Agonie des Kiewer Regimes. Erinnern wir uns daran, wie Selenskij behauptete, dass die Ukraine zum 'Plan B' übergehe, der in Terroranschlägen bestehe."

    Gussew fügte hinzu, dass Russlands Streitkräfte in der Zwischenzeit Geländegewinne erzielen und er mit einer baldigen Befreiung der Donezker Volksrepublik rechne:

    "Bis Slawjansk und Kramatorsk bleiben weniger, als zehn Kilometer. Ich vermute, dass die DVR in der nächsten Zeit vollständig befreit wird."

  • 18:42 Uhr

    Estnischer Ministerpräsident: Europa sollte nicht an russisch-ukrainischen Verhandlungen teilnehmen

    Verhandlungen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts zwischen Moskau und Kiew sollten ohne die Teilnahme Europas erfolgen, behauptet Estlands Ministerpräsident Kristen Michal. In einem entsprechenden Beitrag auf Facebook forderte er eine Verstärkung des Drucks auf Russland und schrieb:

    "Verhandlungen können nur zwischen der Ukraine und Russland stattfinden. Und sie müssen zu ukrainischen Bedingungen stattfinden. Die Europäische Union kann kein Vermittler sein, weil das die Hilfe für die Ukraine begrenzen würde."

    Zuvor hatten sowohl Russlands als auch Europas Vertreter mehrmals hervorgehoben, dass die EU als Konfliktpartei im Ukraine-Krieg auftrete und deshalb keine Vermittlerposition einnehmen könne.

  • 17:11 Uhr

    Drohnenalarm – Rumänien startet NATO-Jäger an Grenze zu Ukraine

    Rumänien hat in der Nacht zwei Kampfjets vom Typ Eurofighter Typhoon der britischen Luftwaffe wegen eines Drohnenalarms aufsteigen lassen. Wie das rumänische Verteidigungsministerium berichtet, ereignete sich der Vorfall im Kreis Tulcea, der an das ukrainische Gebiet Odessa grenzt.

    Die Flugzeuge wurden nach dem Empfang einer Gruppe von Drohnensignalen 22 Kilometer nordöstlich der ukrainischen Stadt Wilkowo gestartet. Zu einer Verletzung des rumänischen Luftraums oder Abstürzen von Drohnen sei es nicht gekommen, so die Meldung weiter.

    Zuvor hatte das rumänische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das einen Abschuss von Drohnen erlaubt, die in den Luftraum des Landes eindringen.

  • 16:29 Uhr

    Gebiet Cherson: Zwei Tote durch ukrainische Drohnenangriffe

    Während des vergangenen Tages sind zwei Bewohner des Gebiets Cherson durch ukrainische Drohnenangriffe ums Leben gekommen, neun weitere Zivilisten wurden verwundet.

    Wie Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet, wurde ein Mann im Dorf Kostogrysowo beim Angriff einer Drohne auf einen Pkw getötet. Ein weiterer Mann verstarb in Aljoschki an Wunden, die er bei einem Angriff am 17. Juni erlitten hatte.

    Vier weitere Frauen und fünf Männer wurden laut Saldos Angaben zudem in Kostogrysowo, Malyje Kopani, Kachowka, Radensk, Malaja Lepeticha und Werchni Rogatschik sowie auf einer Straße von Kamenka nach Zukury verwundet.

  • 15:53 Uhr

    Selenskij droht Weißrussland: "Wir kennen jedes Werk, das für Russland und diesen Krieg arbeitet"

    In einer offiziellen Videobotschaft hat der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am Samstag vor dem Hintergrund der jüngsten, von Kiew gemeldeten russischen Drohnenangriffe Weißrussland ins Visier genommen. Selenskij behauptete, auf weißrussischem Gebiet seien nahe der ukrainischen Grenze technische Anlagen installiert worden, die Russland bei Drohnenangriffen auf die Ukraine unterstützten. Dabei richtete er mit den Worten "Weißrussland hat noch Zeit, diese Ausrüstung abzubauen" eine Warnung an Minsk.

    Selenskijs Worten zufolge kennt der ukrainische Geheimdienst zudem jedes Unternehmen in Weißrussland, das für Russland arbeitet oder Komponenten für gepanzerte Fahrzeuge, Raketensysteme sowie Treibstoff für militärische Zwecke liefert. Jedes dieser Unternehmen, so der ukrainische Staatschef, trage dazu bei, Weißrussland weiter in den Konflikt zu verwickeln.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.