Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Beweise für Tribunal gegen Kallas gesammelt

26.01.2026 20:40 Uhr
20:40 Uhr
Explosionen und Stromausfall in ukrainischer Grenzstadt Charkow gemeldet
In der ukrainischen Grenzstadt Charkow gab es Explosionen. Das teilt der Bürgermeister der Stadt, Igor Terechow, auf seinem Telegram-Kanal mit:
"Charkow wurde von Raketen getroffen. Wir klären gerade die Folgen."
Wie die ukrainische Zeitung Strana berichtet, habe es in der Stadt einen teilweisen Stromausfall gegeben, und zwei von drei U-Bahn-Linien seien nun ohne Strom.
Auf Telegram kursieren Videos des Stromausfalls.
20:19 Uhr
Mehr als 40 Abgeordnete der Werchowna Rada wegen Korruption angeklagt
Der Leiter der Speziellen Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) der Ukraine, Alexander Klimenko, hat erklärt, dass gegen mehr als vierzig Abgeordnete der aktuellen Werchowna Rada Korruptionsvorwürfe erhoben werden. Dies sagte Klimenko in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Ukrinform:
"Insgesamt haben 41 Abgeordnete der IX. Werchowna Rada Anklagen von der SAP erhalten."
Er fügte hinzu, dass seit der Gründung der Antikorruptionsbehörden vor zehn Jahren insgesamt 79 ehemalige und amtierende ukrainische Abgeordnete wegen Korruption angeklagt worden seien.
20:00 Uhr
Spanischer Ex-Soldat: Europas Hilfe für die Ukraine verlängert den Krieg
Die Unterstützung der Ukraine durch Europa führt laut einem ehemaligen spanischen Soldaten, der in den Reihen der russischen Armee kämpfte, nur zu einer Verlängerung des Konflikts. Dies berichtet RIA Nowosti. Der Mann, der anonym bleiben wollte, sagte, dass Russland früher oder später siegen werde.
Er betonte, dass die Hilfe für die Ukraine von gewöhnlichen Menschen bezahlt werde. Jedes Mal, wenn ein Spanier in den Supermarkt gehe, sehe er, dass die Preise deutlich gestiegen seien.
"Ich denke, dass dieses Geld zum Beispiel für Infrastruktur, für Bildung, Gesundheit, für die Bürger ausgegeben werden sollte, die Steuern zahlen, und nicht für Hilfe in einem Krieg, der erstens nicht zweckmäßig ist, zweitens keinen Sinn hat und drittens längst hätte beendet sein müssen."
19:44 Uhr
"Neuronetz-generiertes Fake": Gouverneur von Cherson bestreitet HIV-Epidemie
Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, hat die Informationen über eine angebliche HIV-Epidemie in der Region zurückgewiesen und sie als vom Neuronetz generierten Fake und die Scans der Dokumente als Fälschung bezeichnet. Der Politiker schrieb auf Telegram:
"Liebe Landsleute, der Gegner verbreitet auf Telegram Desinformationen über eine HIV-Epidemie im Gebiet Cherson. Das ist eine Lüge! Das Video, in dem angeblich medizinisches Personal auftritt und die Stimme unseres Gesundheitsministers zu hören ist, ist ein vom Neuronetz generierter Fake, und die Scans der Dokumente sind primitive Fälschungen."
Saldo zufolge sei das Ziel der Desinformations- und Propagandaoperation der ukrainischen Seite die Destabilisierung der Lage in der Region und die Diskreditierung der Armee. Weiter hieß es:
"Liebe Freunde, lasst euch nicht provozieren und vertraut nur offiziellen Informationsquellen! Die sanitäre Lage in der Region ist derzeit stabil und unter Kontrolle. Es gibt weder Epidemien noch Ausbrüche gefährlicher Infektionskrankheiten, und selbst die saisonale Erkrankungsrate an akuten Atemwegsinfektionen hat keine hohen Werte erreicht."
19:25 Uhr
Peskow: Europäer haben Trump nichts entgegenzusetzen und werden von ihm über's Knie gelegt

Die Politiker Europas können sich gegen die Durchsetzungskraft des US-Präsidenten Donald Trump, der sich auf die Prinzipien "harter, gnadenloser Unternehmensführung" stützt, nicht behaupten, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow in einem Interview mit dem Reporter Pawel Sarubin.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:14 Uhr
Peskow: Fragmentarische Diskussion der Ukraine-Agenda ist falsch
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat eine fragmentarische Diskussion einzelner Punkte der Agenda zur Regelung des Ukraine-Konflikts als falsch bezeichnet. Er sprach damit über die Ergebnisse der Verhandlungen in Abu Dhabi:
"Das ist der Beginn der Arbeit. Arbeit auf Expertenebene. Diese Arbeit in der Arbeitsgruppe wird fortgesetzt. Einzelne Punkte der Agenda fragmentarisch zu diskutieren, wäre falsch."
Auf die Frage, ob sich die Zusammensetzung der russischen Verhandlungsgruppe ändern werde, antwortete Peskow, dies hänge von Präsident Wladimir Putin ab. Bislang gebe es keine "Indikationen" in dieser Richtung.
19:00 Uhr
NATO-Generalsekretär Rutte: Europa kann Ukraine ohne US-Waffen nicht halten
NATO-Generalsekretär Mark Rutte räumte während einer Diskussion mit Abgeordneten des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europaparlaments ein, dass Europa die Ukraine nicht im erforderlichen Umfang mit Waffen versorgen könne. Ohne die Waffenlieferungen der USA könne die Ukraine den Konflikt nicht weiterführen.
"Die EU leistet hier lebenswichtige Arbeit, das Paket über 90 Milliarden Euro wird einen großen Unterschied für die Sicherheit und den Wohlstand der Ukraine machen. Aber hier würde ich Sie wirklich dringend auffordern, Flexibilität bei der Verwendung dieser Mittel zu gewährleisten und nicht zu restriktiv mit der Klausel 'Kaufe in der EU' zu sein."
"Europa baut derzeit seine Verteidigungsindustrie auf, und das ist lebenswichtig. Aber im Moment kann sie kaum genug liefern, um der Ukraine zu helfen, sich heute zu verteidigen und morgen abzuschrecken … Wir wissen alle, dass wir ohne die Zufuhr von Waffen aus den USA die Ukraine im Kampf nicht unterstützen können."
18:38 Uhr
"Verhandlungen" zum Wort des Jahres 2025 in der Ukraine gewählt
Das Wörterbuch der modernen ukrainischen Sprache "Myslowo" wählte das Wort "Verhandlungen" zum beliebtesten Wort der Ukraine im Jahr 2025. Auf der Webseite des Wörterbuchs wird erklärt:
"Durch die Bemühungen des neuen alten US-Präsidenten, der versprochen hatte, den Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden, stand dieses Wort das ganze Jahr über im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit."
Im Jahr 2024 war laut dem Wörterbuch das beliebteste Wort in der Ukraine "Bussifizierung", was Zwangsmobilisierung bedeutet.
18:19 Uhr
Kiews Armee terrorisiert weiterhin Gebiet Belgorod – zwei Verletzte
Bei Angriffen ukrainischer Drohnen auf Fahrzeuge im Graiworonski-Bezirk des Gebiets Belgorod sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der operative Stab auf Telegram.
Zunächst griff eine Drohne im Dorf Gora-Podol einen Pkw an. Ein Mann erlitt dabei eine Drucktrauma-Verletzung. Das Dorf Golowtschino wurde anschließend von zwei weiteren Drohnen attackiert. Dabei wurde der Fahrer eines Pkw verletzt.
Bei den Drohnenangriffen brannte zudem ein Auto aus und ein Lastwagen wurde beschädigt.
18:00 Uhr
NYT: Ukrainische Armee kämpft an der Front mit Kälte und Schnee
Die ukrainischen Streitkräfte haben an der Front mit schwierigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Dies berichtet die New York Times unter Berufung auf Militärangehörige.
Demnach erschwert die Kälte den Soldaten die Bewegung und den Einsatz im Gefecht. Zudem leidet die Technik, insbesondere die Drohnen, unter den niedrigen Temperaturen.
"Niedrige Temperaturen können die Lebensdauer von Batterien verkürzen. Wenn es schneit, können einige Drohnen ausfallen. Das schafft ein Risiko für den Vormarsch des Gegners."
Ein Drohnen-Sergeant mit dem Rufnamen Sol sagte der Zeitung, der Schnee beeinträchtige die Arbeit seiner Teams. Wetter und Technik seien keine Freunde, klagte er. Zudem müssten die ukrainischen Truppen wegen der Drohnengefahr tiefere Bunker graben. Das sei besonders schwierig, da der Boden gefroren sei.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
