International

Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Westen liefert Kiew immer zögerlicher Abfangraketen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Westen liefert Kiew immer zögerlicher AbfangraketenQuelle: Gettyimages.ru © Omar Marques
  • 6.08.2026 18:39 Uhr

    18:39 Uhr

    "Ukraine erhält dreimal weniger Luftabwehrraketen" – Selenskij vermutet politischen Druck

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat angedeutet, dass die deutlich geringeren Lieferungen von Luftabwehrraketen durch westliche Partner ein Mittel sein könnten, um Kiew zu Verhandlungen zu bewegen.

    Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats erklärte Selenskij, die Lieferungen von Flugabwehrraketen seien in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr auf ein Drittel zurückgegangen.

    "Vielleicht handelt es sich auch um politische Schritte, um die Ukraine, sagen wir mal, kompromissbereiter zu machen. Meiner Meinung nach ist da durchaus etwas dran." 

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:08 Uhr

    Experte: Kein einziges großes Schiff seit Anfang der Woche in Hafen von Odessa eingelaufen

    Vor dem Hintergrund russischer Militärangriffe ist diese Woche kein einziges größeres Schiff in die Häfen von Odessa, Nikolajew oder Ismail eingelaufen. Dies erklärt Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Nach Angaben, die mir vorliegen, ist seit Anfang dieser Woche kein einziges größeres Schiff in die Häfen von Odessa, Nikolajew oder Ismail eingelaufen."

  • 17:40 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Sechs Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Linienbus 

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Linienbus im Gebiet Saporoschje sind sechs Zivilisten verletzt worden. Der Bus war auf der Strecke von Tokmak nach Melitopol unterwegs. Laut dem Leiter des Tokmakker Stadtbezirks, Alexander Kalmykow, wurde der Bus getroffen, als er an einer Haltestelle stand. Unter den Verletzten befinden sich vier Männer und zwei Frauen. Drei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, die übrigen wurden ambulant behandelt.

  • 17:17 Uhr

    Gebiet Kursk erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – zwei Verletzte

    Bei einem Drohnenangriff auf das Dorf Wischnewo im grenznahen Belowski-Bezirk im Kursker Gebiet sind zwei Menschen verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Demnach erlitten zwei Männer Splitterverletzungen. Sie hätten bereits Erste Hilfe erhalten und würden in ein Gebietskrankenhaus gebracht.

  • 16:36 Uhr

    Saluschny: Kiew hat alle Waffenressourcen ausgeschöpft

    Die Ukraine hat ihr Potenzial für militärische Neuerungen auf dem Schlachtfeld ausgeschöpft. Dies erklärte der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und heutige Botschafter in Großbritannien, Waleri Saluschny.

    "2026 hat die Ukraine praktisch alle Waffensysteme eingesetzt – mit Ausnahme von Tomahawk-Marschflugkörpern, Atomwaffen, Flugzeugträgern und F-35-Kampfjets aus dem NATO-Arsenal. Auch die entsprechenden Einsatzdoktrinen wurden angewandt. Das Potenzial ist ausgeschöpft. Russland hat für all das Gegenmaßnahmen gefunden."

    Bereits zuvor hatte Saluschny erklärt, die Ukraine werde niemals der NATO beitreten. Putin hat einen möglichen NATO-Beitritt Kiews wiederholt als Bedrohung für Russlands Sicherheit und als einen der Gründe für den Beginn der militärischen Sonderoperation bezeichnet.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 15:45 Uhr

    Außenministerium: Moskau ist offen für Ukraine-Initiativen aus den USA

    Russland sei weiterhin bereit, Vorschläge der US-Unterhändler zur Ukraine zu prüfen, so das Außenministerium. Gleichzeitig forderte Moskau Washington auf, sich auf eine politische und diplomatische Lösung des Konflikts zu konzentrieren. Der stellvertretende Direktor der Informations- und Presseabteilung des russischen Außenministeriums, Alexei Fadejew, erklärte dazu:

    "Wir sind jederzeit bereit, konkrete konstruktive Ideen der amerikanischen Unterhändler zu erörtern, sofern es solche gibt."

    Die russische Seite rufe alle, auch die USA, dazu auf, die Situation objektiv zu bewerten und ihre Bemühungen auf den politischen Prozess statt auf eine Fortsetzung der Kämpfe zu richten. Die Parameter einer künftigen Regelung seien bereits mehrfach dargelegt worden.

  • 15:22 Uhr

    Medien: Ukraine betreibt unterirdische Fabriken für Drohnenproduktion

    In der Ukraine werden in einer geheimen Untergrundanlage täglich Hunderte von Drohnen produziert, heißt es in einem Bericht von Sky News. Der Betrieb sei demnach das Zentrum der landesweiten Bemühungen um die Entwicklung von Langstrecken-Kampfdrohnen, die Produktion laufe rund um die Uhr. Es gebe viele ähnliche Anlagen im ganzen Land.

    Der Betrieb stelle täglich über 200 Drohnen her, und zwar vom Typ FP1 mit einer Reichweite von 3.000 Kilometern, erklärt Sky News weiter. Die Produktionskosten belaufen sich demnach auf etwa 60.000 US-Dollar und werden durch die internationale Gemeinschaft über das Verteidigungsministerium finanziert.

  • 14:53 Uhr

    NYT: Westen liefert Kiew immer zögerlicher Abfangraketen

    Westliche Staaten stellen der Ukraine laut der New York Times immer zurückhaltender Abfangraketen zur Verfügung, da sie diese zunehmend für die eigene Verteidigung benötigen.

    "Selenskijs Bitten haben angesichts der veränderten geopolitischen Lage keinen Erfolg mehr", schreibt die Zeitung. Die westlichen Verbündeten gäben Raketen nur noch ungern ab, weil der Krieg inzwischen an mehreren Fronten geführt werde – auch im Nahen Osten, wo die Kämpfe die weltweiten Bestände verringert hätten.

    Selbst wenn die Partner Kiews den Forderungen Selenskijs nachkämen, könnten sie den ukrainischen Bedarf nicht vollständig decken. Russland produziere ballistische Raketen schneller, als der Westen entsprechende Abfangraketen herstellen könne, so die New York Times.

    Auch das Programm PURL, über das Verbündete US-Rüstungsgüter für die Ukraine finanzieren, habe laut der Zeitung "die Erwartungen nicht erfüllt". Anstelle der von Selenskij angestrebten eine Milliarde US-Dollar pro Monat seien bislang lediglich Beiträge in Höhe von der Hälfte zusammengekommen.

  • 13:48 Uhr

    Mehr als 470 ukrainische Soldaten wegen Überfall auf Kursk verurteilt

    Russland hat mehr als 470 Angehörige der ukrainischen Streitkräfte im Zusammenhang mit dem Überfall auf das Gebiet Kursk verurteilt. Dies teilt die russische Generalstaatsanwaltschaft mit. Von den Verurteilten wurden 89 Soldaten in Abwesenheit angeklagt.

    Bei 36 Personen handele es sich zudem um ausländische Söldner. Alle Angeklagten seien zu Haftstrafen, auch lebenslangen, verurteilt worden.

  • 13:20 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben während der Kampfhandlungen in den zurückliegenden 24 Stunden 1.395 Soldaten verloren. Dies besagt der Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russlands Truppen zerstörten dabei folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • vier Mannschaftstransportwagen,
    • 16 gepanzerte Kampffahrzeugen,
    • 100 Kraftfahrzeuge,
    • zwölf Artilleriegeschütze,
    • fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung und zwei Anlagen der elektronischen Aufklärung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Treibstoff- und Transportinfrastruktur und Logistikzentren, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden. Des Weiteren Lager mit unbemannten Flugzeugen sowie ukrainische Truppen und ausländische Söldner in 155 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 20 Flugbomben, eine HIMARS-Rakete und 1.155 Drohnen ab. Die Marineflieger der Schwarzmeerflotten zerstörten ihrerseits ein unbemanntes Boot.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.