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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Panzer zerstören getarnte Drohnenleitstellen im Raum Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Panzer zerstören getarnte Drohnenleitstellen im Raum SaporoschjeQuelle: TASS © Dmitri Jadodkin
  • 13.05.2026 10:20 Uhr

    10:20 Uhr

    Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilisten im Gebiet Belgorod

    In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 18 Ortschaften in zehn Kreisen mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, auf Telegram bekannt.

    Laut dem Beamten erlitten mindestens vier Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.

    Außerdem berichtet der Gouverneur über zahlreiche Sachschäden. Ihm zufolge wurden insgesamt zwölf Wohngebäude, 18 zivile Fahrzeuge, vier Betriebe und eine soziale Einrichtung beschädigt. Ein Fahrzeug brannte aus.  

  • 09:42 Uhr

    RIA Nowosti: Ukrainische Truppen in DVR verzeichnen Defizit an Stoßtrupps

    An der Front bei Donezk herrscht bei Kiewer Truppen ein akuter Mangel an Stoßtrupps. Dies gab ein russischer Drohnenpilot mit dem Rufnamen Moskwa gegenüber der Agentur RIA Nowosti an.

    Die Stoßtrupps der ukrainischen Armee seien geschwächt, berichtete der Soldat. Die zwangsrekrutierten Ukrainer seien bereit, an der Front zu kapitulieren. Aber das gelinge ihnen nicht immer, denn sie würden beim Versuch, sich dem russischen Militär zu ergeben, von ihren eigenen Mitkämpfern getötet.

    Wie es heißt, versucht die ukrainische Armee, den Mangel an guten Kämpfern durch eine große Anzahl von Kampfdrohnen verschiedener Typen auszugleichen.

  • 09:12 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Gasanlage in Südrussland an

    Russische Flugabwehrkräfte wehrten am Mittwoch (Ortszeit) einen Drohnenangriff des ukrainischen Militärs auf eine Gasaufbereitungsanlage im südrussischen Astrachan. Dies gibt der Gouverneur Igor Babuschkin auf Telegram bekannt.

    "Alle feindlichen Fluggeräte wurden abgeschossen oder durch Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt", teilt der Beamte mit.

    Durch herabfallende Trümmerteile entstand ein Brand. Laut dem russischen Katastrophenschutz wird das Feuer innerhalb weniger Stunden gelöscht sein.

    "In Astrachan besteht keine Gefahr der Luftverschmutzung", so der Gouverneur weiter. Es gebe keine Todesopfer oder Verletzten unter den Mitarbeitern des Betriebs.

  • 08:40 Uhr

    Korruption, Lügen, Machtspiele: Ex-Selenskij-Sprecherin packt aus

    Die ehemalige Selenskij-Sprecherin Julia Mendel hat im Gespräch mit Tucker Carlson schwere Vorwürfe gegen den ukrainischen Präsidenten erhoben. Laut Mendel soll Selenskij im Jahr 2022 intern bereit gewesen sein, den Donbass im Rahmen von Friedensverhandlungen aufzugeben, öffentlich jedoch das Gegenteil vertreten haben. Zudem warf sie ihm politische Widersprüche, Manipulation und Korruption vor.

    Über die Aussagen und ihre möglichen Folgen sprach unser Korrespondent Georg Sadownitschij im Studio. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:00 Uhr

    Russische Luftverteidigung wehrt massiven Drohnenangriff ab

    In der Zeitspanne von 20 Uhr Moskauer Zeit am Dienstag bis 7 Uhr am Mittwoch hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 286 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 17 Gebieten und über den Gewässern des Asowschen sowie des Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

  • 07:26 Uhr

    Russischer Truppenverband Ost setzt Drohnenleitstellen im Raum Saporoschje außer Gefecht

    Panzersoldaten des russischen Truppenverbands Ost zerstörten getarnte Drohnenleitstellen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Saporoschje. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

    Wie es heißt, wurden die gegnerischen Anlagen von russischen Drohnenpiloten im Zuge der Luftaufklärung aufgespürt. Die Koordinaten der identifizierten Ziele seien anschließend an die Panzerbesatzungen übermittelt worden.

    Die Panzersoldaten hätten den Gegner von einer verdeckten Feuerstellung aus angegriffen und dabei hochexplosive Splittergranaten eingesetzt. Es seien außer Drohnenleitstellen auch Funksysteme und weitere Ausrüstung der ukrainischen Armee durch präzise Treffer unschädlich gemacht worden.

  • 12.05.2026 22:02 Uhr

    22:02 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:54 Uhr

    Trump stimmt Putin zu: Ende des Ukraine-Kriegs ist nahe

    Nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer Pressekonferenz am 9. Mai erklärt hatte, dass die militärische Sonderoperation in der Ukraine offenbar ihrem Ende zugehe, stimmte sein US-amerikanischer Kollege Donald Trump dieser Sicht zu. Vor seinem Abflug nach China erklärte der Republikaner vor Journalisten:

    "Ich glaube, dass das Ende des Krieges in der Ukraine schon sehr nahe ist."

    Er werde sein Bestes tun, damit dies geschehe, erklärte Trump und verwies darauf, dass er inzwischen acht bewaffnete Konflikte beendet habe. Zugleich verneinte er, dass es eine Abmachung mit Russland gebe, wonach die Ukraine den gesamten Donbass als Teil einer Einigung an das Nachbarland abtreten müsse. Auf die Frage, ob er noch im laufenden Jahr Russland besuchen werde, schloss der US-Präsident diese Möglichkeit nicht aus.

  • 21:30 Uhr

    Kritik im US-Senat: Hegseth legt weiterhin keinen Zeitplan für Ukraine-Hilfen vor

    Vor einem Senatsausschuss hat US-Kriegsminister Pete Hegseth am Dienstag angekündigt, dass Verteidigungshilfen für die Ukraine im Wert von 400 Millionen US-Dollar (fast 340 Millionen Euro) wie geplant fließen sollen. Einen konkreten Zeitplan legte der Republikaner allerdings nicht vor. Das Pentagon wolle mit dem für Europa zuständigen Regionalkommando (EUCOM) zusammenarbeiten, um die Mittel "entsprechend und ordnungsgemäß auszugeben", sagte Hegseth lediglich.

    Senator Chris Coons kritisierte, dass das Pentagon bislang keinen einzigen Groschen aus diesem Paket für Waffen für die Ukraine ausgegeben habe. Auf die Nachfrage des Demokraten nach einem konkreten Ausgabenplan wich Hegseth aus. Coons machte auf die folgende Tatsache aufmerksam:

    "Es ist Mai, und dies ist seit Januar geltendes Recht. Sie oder Ihre Abgeordneten wurden von Mitgliedern dieses Ausschusses wiederholt und parteiübergreifend dazu aufgefordert."

    US-Präsident Donald Trump hatte für die Haushaltsjahre 2026 und 2027 jeweils Ukraine-Hilfen in Höhe von 400 Millionen Dollar unterschrieben.

  • 21:06 Uhr

    Pistorius attestiert Russland "Phase der Schwäche"

    Verteidigungsminister Boris Pistorius sieht Anzeichen für eine Kehrtwende im schwierigen Abwehrkampf der Ukraine gegen russische Angriffe. Zugleich macht er deutlich, dass er aus den Erfahrungen des osteuropäischen Landes beim Kampfeinsatz unbemannter Waffensysteme weitere Schlüsse für die Bundeswehr ziehen will. Der SPD-Politiker wird von der Deutschen Presse-Agentur mit den Worten zitiert:

    "Ich glaube, dass die Ukrainer tatsächlich ein Momentum haben. Russland hat eine Phase der Schwäche, sowohl wirtschaftlich als auch innenpolitisch, als auch auf dem Gefechtsfeld."

    Die Ukrainer machten riesige Fortschritte. Die Schläge gegen russische Militärinfrastruktur im Hinterland würden empfindlicher und hinterließen Wirkung, so Pistorius.

    "Heute reden viele von einer entscheidenden Phase des Krieges, möglicherweise zugunsten der Ukraine."

    Eine für die Ukraine sehr pessimistische Prognose über den weiteren Kriegsverlauf werde heute nicht mehr geteilt, so der Verteidigungsminister. Das erkläre vielleicht auch, warum der russische Präsident Wladimir Putin über ein baldiges Ende des Krieges spreche, obwohl er selbst ihn sofort beenden könne.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.