International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte greifen Hafen-Infrastruktur im Gebiet Odessa an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte greifen Hafen-Infrastruktur im Gebiet Odessa an© Ukrainian Emergency Service
  • 12.07.2026 13:04 Uhr

    13:04 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Stepok und Mogriza im Gebiet Sumy sowie Stariza, Bakschejewka, Bely Kolodes, Wodjanoje, Wessjoloje, Losowaja und Ustinowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 185 Soldaten verloren. Zudem seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen und dabei Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka und Peski-Radkowskije im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Schtschurowo in der DVR getroffen. Mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und ein Geschütz zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Orechowatka, Nikolajewka, Druschkowka, Tschassow Jar, Kondratowka und Nikolaipole in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 155 Armeeangehörige. Der Gegner habe sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 30 Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Torezkoje, Rubeschnoje, Annowka, Schewtschenko und Sergejewka in der DVR und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 355 Kämpfer verloren. Ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sieben Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Timoschewka, Ljubizkoje, Mirowka und Noworosowka im Gebiet Saporoschje sowie Romanki, Podgawrilowka, Gawrilowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 495 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Jurkowka und Malokaterinowka im Gebiet Saporoschje sowie Nowoalexandrowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 55 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 17 Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Lager mit Langstreckendrohnen und Munition sowie 158 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden elf Lenkbomben und 585 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 179.525 Drohnen, 665 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.128 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.756 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.735 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:38 Uhr

    Selenskij will nach Explosionen bei Kiew verantwortliche Militärs bestrafen

    Bei einem russischen Raketenangriff sind vor einigen Tagen in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew Munitionslager in die Luft gegangen. Jetzt will Präsident Wladimir Selenskij die verantwortlichen Beamten bestrafen. Es sei eindeutig verboten gewesen, Depots in der Stadt Wischnjowoje anzulegen, doch all diese Vorschriften seien missachtet worden, klagt der Politiker in einer auf X veröffentlichten Videobotschaft. Dabei gebe es genügend Orte in der Ukraine, um solche Depots in sicherer Entfernung von Wohnhäusern errichten.

    Laut Selenskij seien für den Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften die Leiter zweier Staatsbetriebe verantwortlich. Gegen sie und andere Manager werde ermittelt.

    Das russische Militär hatte in der Nacht zum 6. Juli einen massiven Angriff mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern auf die Ukraine gestartet. Ziel war neben Kiew auch die Stadt Wischnjowoje unmittelbar westlich der ukrainischen Hauptstadt. Durch die Einschläge und die Folgeexplosionen kamen in Wischnjowoje nach Behördenangaben neun Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Wegen der andauernden Explosionsgefahr mussten die Behörden hunderte Anwohner evakuieren. Tagelang kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen.

  • 12:09 Uhr

    Ein Todesopfer und sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 68 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 68 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 31 Geschosse abgefeuert und 219 Drohnen eingesetzt, von denen 111 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Stadt Graiworon sei ein Kind ums Leben gekommen. Bei einem Drohnenangriff auf einen Kleintransporter sei in der Siedlung Politotdelski ein Mann verletzt worden. Bei einer Attacke auf einen Minibus seien in der Siedlung Perwomaiski vier Menschen zu Schaden gekommen. Bei der Detonation zweier Drohnen seien zwei Einwohner der Siedlung Krasnaja Jaruga verletzt worden. Außerdem sei ein Mann ärztlich versorgt worden, der noch am 3. Juli mehrere Splitterverletzungen erlitten habe. Auch eine Frau, die noch am 9. Juli in der Stadt Schebekino verletzt worden sei, habe ärztliche Hilfe bekommen.

    Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden fünf Mehrfamilienhäuser, 23 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, ein Geschäft, ein Betrieb sowie ein Lagerhaus zerstört oder beschädigt worden. Betroffen seien außerdem sechs Infrastrukturobjekte, vier Garagen, eine Gasleitung, eine Stromleitung, fünf Lkw, zwei Busse, ein Kleintransporter, zwei Minibusse und 28 Autos.

  • 11:33 Uhr

    Drei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 11. Juli bis 8 Uhr am 12. Juli (MESZ) 95 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 47-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

    Chinstein meldet drei Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Bei ihnen handele es sich um eine Frau und zwei Männer im Alter von 59, 60 und 39 Jahren. Sie seien bei den Attacken auf die Ortschaften Iljok, Tolpino und Rylsk verletzt worden. Der Politiker wünscht ihnen eine schnellstmögliche Genesung. Infolge der Attacken seien im Gebiet fünf Einfamilienhäuser, eine Möbelfabrik, zwei Garagen und drei Autos beschädigt worden.

  • 11:01 Uhr

    Niederlande: Unbekannte beschmieren sowjetische Soldatengräber

    Unbekannte haben auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof im niederländischen Leusden rund 150 Grabsteine mit neonazistischen Parolen beschmiert. Polizei, die Stiftung Sovjet Ereveld und die niederländische Regierung verurteilten die Schändung, während die russische Botschaft eine rasche Aufklärung forderte.

    Die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende sieht den Vorfall als Folge zunehmender gesellschaftlicher Radikalisierung und antirussischer Rhetorik.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 10:39 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 11. Juli 21 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kairy — 3,
    • Knjase-Grigorowka — 4,
    • Ljubimowka — 3,
    • Nowaja Kachowka — 7,
    • Staraja Sburjewka — 2,
    • Tawrijsk — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastruktur in den von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Dnjeprjany, Kardaschinka und Korsunka seien insgesamt 22 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:07 Uhr

    DVR meldet 17 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 17 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 25 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 11. Juli bis 0 Uhr am 12. Juli (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben, 15 weitere Einwohner wurden verletzt. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte, ein Bus sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist erlitt dabei Verletzungen. Drei zivile Infrastrukturobjekte und ein Lkw wurden beschädigt.

  • 09:30 Uhr

    Russische Streitkräfte greifen Hafen-Infrastruktur im Gebiet Odessa an

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über erfolgreiche kombinierte Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram schreibt, habe das russische Militär dabei Kampfdrohnen und hochpräzise luftgestützte Langstreckenwaffen eingesetzt.

    Unter den getroffenen Objekten nennt das Ministerium Hafen-Infrastruktur in den Städten Odessa und Tschernomorsk, zwei Trockenfrachtschiffe, eine Fähre und ein Patrouillenboot. In der Mitteilung heißt es, der Gegner benutze diese Häfen als Umschlagplätze und Lager für Militärgüter sowie Brenn- und Schmierstoffe.

    Ukrainische Medien berichteten über Stromausfälle in Teilen des Gebiets Odessa. In der Hafenstadt Odessa sollen zwei Menschen ums Leben gekommen sein.

  • 09:05 Uhr

    Attacke auf Gebiet Tula: Zehn ukrainische Drohnen abgefangen, ein Mehrfamilienhaus beschädigt

    In den frühen Morgenstunden hat die russische Luftabwehr über dem Gebiet Tula zehn ukrainische Drohnen abgefangen. Gouverneur Dmitri Miljajew meldet auf der Plattform Telegram weder Todesopfer noch Verletzte. In der Stadt Schtschokino sei allerdings ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Bei der Abwehr der Drohnenattacke seien das Dach des Gebäudes und die Decke einer Wohnung beschädigt worden. Die Hausbewohner seien in Sicherheit gebracht worden. Man habe für die Betroffenen eine Notunterkunft organisiert. Weitere Einzelheiten teilt der Politiker nicht mit.

    Miljajew warnt seine Landsleute davor, sich herumliegenden Drohnenteilen zu nähern. Diese könnten explosive oder giftige Stoffe enthalten. Beim Fund solcher Drohnenteile sollte man umgehend den Rettungsdienst alarmieren.

  • 08:37 Uhr

    Erneut Tankschiff im südrussischen Gebiet Rostow beschädigt

    In der vergangenen Nacht hat das südrussische Gebiet Rostow erneut eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf der Plattform Telegram schreibt, seien über der Bucht von Taganrog, den Städten Taganrog und Kamensk-Schachtinski sowie vier Bezirken der Region mehr als zwei Dutzend Drohnen zerstört worden. Infolge der Attacke sei ein leerer Tanker beschädigt worden. Das Schiff sei gerade dabei gewesen, in den Asow-Schwarzmeer-Kanal einzulaufen. Der an Bord ausgebrochene Brand sei schnell gelöscht worden.

    Darüber hinaus teilt Sljussar mit, dass auf der Autobahn M4 "Don" Wrackteile von Drohnen entdeckt worden seien. Die Strecke sei für die Zeit der Entschärfungsarbeiten abgesperrt worden. Der Verkehr in Richtung Süden sei vorübergehend umgeleitet worden.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.