International

Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in Kiew und Umgebung mit Präzisionswaffen getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in Kiew und Umgebung mit Präzisionswaffen getroffen© Kostiantyn Liberov/Libkos/Getty Images
  • 5.08.2026 08:59 Uhr

    08:59 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zu Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 475 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Tula, Uljanowsk, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:24 Uhr

    Gebiet Tula: Gouverneur meldet Sachschäden nach ukrainischen Drohnenangriffen

    In der Nacht war das Gebiet Tula ukrainischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Nach Angaben von Gouverneur Dmitri Miljajew fing die Luftabwehr insgesamt 107 gegnerische Drohnen ab. 

    Infolge der Attacken seien zwei Mehrfamilienhäuser und zwei Produktionsstätten beschädigt worden, so Miljajew. Darüber hinaus habe eine Drohne ein Verteilzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries getroffen. Ein Feuer sei auf dem Gelände der Anlage ausgebrochen. Laut dem Gouverneur sei eine Person verletzt worden. Die Einsatzkräfte seien vor Ort.

  • 07:48 Uhr

    Militärische Ziele in Kiew und Umgebung mit Präzisionswaffen getroffen

    In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckendrohnen geführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

    Infolge der Attacke wurden folgende Objekte in Kiew getroffen: 

    • Das Logistikzentrum "MLP-Tschaika", das zur Lagerung von Komponenten für Drohnen mittlerer und großer Reichweite genutze wurde.
    • Das Terminal- und Logistikzentrum "Nowja Potschta", wo Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert wurden. Diese Güter wurden unter anderem bei der Produktion von Drohnen, Robotersystemen und Systemen für die elektronische Kampfführung verwendet.
    • Das Transport- und Logistikzentrum "Trans-Logistics", das verschiedene Drohnenmodelle produzierte und materiell-technische Mittel der ukrainischen Streitkräfte lagerte.
    • Das Logistikzentrum "Epizentr", das für die Auftragsbearbeitung, Sortierung, Lagerung und Lieferung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck und Drohnenkomponenten verwendet wurde.

    Folgende Ziele hat die russische Armee im Gebiet Kiew angegriffen:

    • Das Logistikzentrum "Terminal Browary", wo Komponenten für Drohnen mittlerer und großer Reichweite, darunter auch ausländische, lagerten.
    • Das Transport- und Logistikzentrum "Raben Ukraine", das als wichtiger Umschlagplatz für die Verteilung und Lagerung von Komponenten für Drohnen verschiedener Art diente.
    • Das Logistikzentrum "Browary", wo Starrflüglerdrohnen und deren Komponenten gelagert wurden.

    Darüber hinaus wurden drei Trockenfrachtschiffe südlich von Odessa attackiert, die Waffen und militärische Ausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte beförderten.

  • 4.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Ex-Armeechef Saluschny: Ukraine wird niemals Mitglied der NATO werden

    Der Ex-Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee Waleri Saluschny schließt die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aus. Grund dafür sei der Entwicklungsstand der ukrainischen Streitkräfte. Russland lehnt den Beitritt der Ukraine zum Militärblock entschieden ab.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Lastwagen verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Lastwagen im Ort Borissowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit. Der Mann begab sich selbstständig in das Zentrale Krankenhaus, wo Splitterverletzungen an Schulter und Beinen bei ihm festgestellt wurden. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

  • 21:40 Uhr

    Selenskij erlaubt Ex-Häftlingen Wechsel zu Mobilisierungsbeamten

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat ein Gesetz unterzeichnet, das ehemaligen Häftlingen im Dienst der ukrainischen Streitkräfte den Wechsel zu territorialen Rekrutierungszentren (TZK) ermöglicht. Dies geht aus einer Mitteilung auf der Website der Werchowna Rada hervor.

    Das Gesetz erweitert die sozialen und rechtlichen Garantien für ehemalige Gefangene, die zur Ableistung des Militärdienstes aus der Haft entlassen wurden. Es sieht unter anderem Urlaubsanspruch, die Möglichkeit eines Wechsels in andere Einheiten sowie zusätzliche Gründe für eine Entlassung vor.

    Nach einem Jahr Dienst können ehemalige Häftlinge demnach in andere Einheiten versetzt werden. Nach einer Krankheit, Verwundung, Verletzung oder Gehirnerschütterung erhalten sie unabhängig von ihrer bisherigen Dienstzeit zudem das Recht, in TZK oder Versorgungseinheiten zu wechseln.

  • 21:35 Uhr

    Geht Selenskij das Personal aus – und warum will niemand mehr mitmachen? (VIDEO)

    Ein ehemaliger ukrainischer Diplomat spricht Klartext über die jüngsten Umbesetzungen in Kiew. Eine Welle der Entlassungen und Neubesetzungen folgt der nächsten. Was hinter dem Stuhlspiel steckt und warum loyale Gesichter plötzlich in ungewohnten Rollen landen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:31 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 304 ukrainische Drohnen ab

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr innerhalb von zwölf Stunden 304 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut diesen Angaben wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol und Tula, über dem Gebiet Moskau sowie über dem Schwarzen Meer abgeschossen.

  • 21:22 Uhr

    Medien: Unter neuen Ukraine-Flüchtlingen in Tschechien überwiegen Männer

    Die Zahl der Männer im erwerbsfähigen Alter unter den neu ankommenden ukrainischen Flüchtlingen in Tschechien nimmt zu. Dies berichtet das tschechische Nachrichtenportal Novinky.

    "Während in den ersten Jahren nach Beginn des Ukraine-Konflikts unter den aus der Ukraine nach Tschechien eingereisten Flüchtlingen Frauen, Kinder und ältere Menschen überwogen, nimmt in letzter Zeit die Zahl der ankommenden Männer zu. Im Jahr 2025 waren es etwa 20.000 mehr als Frauen, obwohl der Frauenanteil unter den ukrainischen Flüchtlingen 2024 noch bei 56,3 Prozent lag."

    Als einen Grund nennt Novinky die seit Herbst 2025 geltende Ausreiseerlaubnis für junge Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren, die nicht der Mobilisierung unterliegen. Wehrpflichtig sind in der Ukraine Männer ab 25 Jahren.

    Derzeit haben rund 380.000 ukrainische Flüchtlinge in Tschechien einen Status des vorübergehenden Schutzes. Nach Angaben der EU hat Tschechien gemessen an der eigenen Bevölkerungszahl die meisten ukrainischen Flüchtlinge unter den EU-Staaten aufgenommen.

    Laut dem Arbeitsministerium haben seit Februar 2022 rund 150.000 eingereiste Ukrainer in Tschechien eine feste Arbeit gefunden, vor allem im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor. In beiden Bereichen herrscht laut Ministerium ein akuter Arbeitskräftemangel.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.