Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Moskau und Kiew tauschen Leichname gefallener Soldaten aus

17.07.2026 11:49 Uhr
11:49 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 170 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 74 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 172 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet zehnmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Infolge der Attacken erlitten zwei Zivilistinnen Verletzungen.
Ein Mehrfamilienhaus, zwei Pkw, zwei Traktoren und ein Lkw wurden beschädigt.
11:10 Uhr
DVR meldet Dutzende ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 35 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 39 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 16. Juli bis 0 Uhr am 17. Juli (Ortszeit) kamen zwei Zivilisten ums Leben, elf weitere erlitten Verletzungen.
Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, mehrere Fahrzeuge und sieben Objekte ziviler Infrastruktur beschädigt.
10:37 Uhr
Energieobjekte in ukrainischen Häfen angegriffen
Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt Einzelheiten der nächtlichen Angriffe der russischen Armee auf die Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa bekannt. Das russische Militär hat dabei luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt.
Infolge der Attacken auf den Hafen von Odessa wurden Anlagen zur Entladung von Treib- und Schmierstoffen sowie Treib- und Schmierstofftanks zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Ein Munitionslager und zwei Werkstätten für die Produktion und Montage der Drohnen, darunter vom Typ UJ-22, wurden ebenfalls auf dem Gelände des Hafens getroffen.
Im Hafen von Tschornomorsk im Gebiet Odessa wurden ein Feuerlöschboot und mehrere Treib- und Schmierstofftanks zur Versorgung der ukrainischen Truppen angegriffen.
09:54 Uhr
Medien: Moskau und Kiew tauschen in Weißrussland Leichname gefallener Soldaten aus

Archivbild: Austausch gefallener Soldaten zwischen Russland und der UkraineRT/Ruptly / Sputnik Nach Angaben der weißrussischen Nachrichtenagentur BelTA hat am Donnerstag ein weiterer Austausch gefallener Soldaten zwischen Russland und der Ukraine im weißrussischen Grenzgebiet stattgefunden. Der Austausch erfolgte am Grenzübergang Nowaja Guta im Gebiet Gomel.
Moskau habe 501 Leichname ukrainischer Kämpfer an Kiew übergeben. Von der ukrainischen Seite habe Moskau 31 Leichen gefallener russischer Soldaten erhalten.
"Weißrussland setzt seine humanitäre Mission fort und stellt sichere Korridore und Orte für die Organisation und Durchführung des Austauschs von Kriegsgefangenen, Zivilisten und Leichnamen gefallener Soldaten beider Länder zur Verfügung", schrieb BelTA.
Schamsail Saralijew, ein Duma-Abgeordneter und Vertreter der parlamentarischen Koordinierungsgruppe für die militärische Sonderoperation, hat diese Information gegenüber RBC bestätigt.
09:05 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 243 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, Tula, den Regionen Krasnodar und Stawropol, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
08:21 Uhr
Russische Armee zerstört ukrainische Unterschlüpfe in Ortschaften nahe Kramatorsk
Artilleristen des russischen Truppenverbandes Süd setzten die Zerstörung gegnerischer Unterschlüpfe in den Ortschaften im Raum Kramatorsk in der DVR fort, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.
"Artilleristen des Verbandes Süd führen weiterhin Präzisionsschläge gegen Unterschlüpfe ukrainischer Streitkräfte in den Siedlungen im Raum Kramatorsk durch. Diese Operationen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit Drohnenpiloten, die Aufklärung leisten und die Zielkoordinaten übermitteln."
So entdeckten Drohnenpiloten Unterschlüpfe ukrainischer Soldaten in verlassenen Privathäusern in Alexejewo-Druschkowka und Ischewka. Ein weiterer Unterschlupf wurde in einem Waldstreifen nahe Nikolaipolje entdeckt. Alle Ziele wurden eliminiert.
Darüber hinaus zerstören die Drohnenpiloten des Verbandes Süd weiterhin Fahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte. Dadurch wurde der Nachschub in den Siedlungen in dieser Gegend unterbrochen.
07:34 Uhr
Objekte der Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen
In der Nacht haben die russischen Streitkräfte erneut ukrainische Häfen angegriffen, die für den Transport von Militärgütern genutzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Das russische Militär hat dabei luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt.
In den Häfen von Odessa und Tschornomorsk im Gebiet Odessa wurden Objekte der Hafeninfrastruktur getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Zudem wurden Werkstätten für die Herstellung und Montage unbemannter Luftfahrzeuge angegriffen.
Im Hafen von Tschernomorsk wurde ein Feuerlöschboot getroffen.
16.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Präzise Drohnenangriffe auf ukrainische Lokomotiven im Raum Dnjepropetrowsk (Video)
Russische Drohnenpiloten setzten Kamikazedrohnen vom Typ Geran gegen Lokomotiven ein, die militärische Güter an die ukrainischen Streitkräfte lieferten. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, handelt es sich um einen Kampfeinsatz nahe Boschedarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.
21:48 Uhr
Volksrepublik Donezk: Weitere Tote und Verletzte bei Angriffen aus der Ukraine
Das ukrainische Militär hat tagsüber am Donnerstag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in der Volksrepublik Donezk (DVR) mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt der Republikchef Denis Puschilin auf der Plattform Max bekannt.
Laut dem Beamten seien dabei zwei Menschen getötet worden. Zwei weitere Einwohner hätten Verletzungen erlitten. Die Betroffenen würden medizinisch versorgt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
