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Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in ukrainischen Häfen angegriffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in ukrainischen Häfen angegriffenQuelle: Gettyimages.ru © Joel Carillet
  • 15.07.2026 13:39 Uhr

    13:39 Uhr

    Energodar nach Drohnenangriffen ohne Strom

    Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, ist nach ukrainischen Drohnenattacken vollständig ohne Strom. Dies teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, mit. 

    "Das Kiewer Regime hat einen weiteren Terroranschlag mit unbemannten Luftfahrzeugen auf zivile Infrastruktur in unserer Region verübt. Die Stadt Energodar ist vorübergehend ohne Strom. Die Einsatzkräfte werden mit den Wiederherstellungsarbeiten unmittelbar nach Stabilisierung der Lage beginnen." 

    Die soziale Infrastruktur wird über Notstromanlagen versorgt, so Balizki.

  • 13:00 Uhr

    EU: Schutz für wehrfähige Ukrainer wird eingeschränkt

    Die EU-Staaten haben beschlossen, den vorübergehenden Schutzstatus für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bis zum 4. März 2028 zu verlängern. Dies geht aus der Erklärung des EU-Rats hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

    Die Verlängerung um ein weiteres Jahr soll "Klarheit und Planbarkeit" für die geflüchteten Ukrainer bringen. Der Schutz beschränkt sich nun jedoch auf Personen, die in der Ukraine keinen Wehrdienst leisten müssen. Dank dieser Maßnahme würden "die Verteidigungsbedürfnisse der Ukraine" berücksichtigt.  

    Laut der Pressemitteilung gelte die neue Einschränkung nur für neue Antragsteller. Die Änderung gelte nicht für die Ukrainer, die bereits vorübergehenden Schutz in den EU-Staaten haben.

  • 12:19 Uhr

    TASS: Fidan will in Kiew Unannehmbarkeit der Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer betonen 

    Der türkische Außenminister Hakan Fidan wird am Mittwoch und Donnerstag Kiew einen Besuch abstatten, um über eine Beilegung des Konflikts in der Ukraine und die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu sprechen. Dies berichtete TASS unter Berufung auf eine Quelle im türkischen Außenministerium. Gespräche mit Wladimir Selenskij, dem Außenminister Andrei Sibiga, dem Leiter der Präsidialverwaltung Kirill Budanow und dem Sekretär des Sicherheitsrates Rustem Umerow sind geplant.

    Wie es heißt, werde der türkische Chefdiplomat bei den Treffen mit der ukrainischen Seite betonen, dass es wichtig sei, die zunehmenden Spannungen zu mildern und die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu gewährleisten. Er werde anmerken, dass "Angriffe auf Häfen und Schiffe im Schwarzen Meer, einschließlich Fischereischiffen, unter keinen Umständen akzeptabel" seien, so die Quelle.

    Zudem wolle Fidan auf die Bedeutung diplomatischer Bemühungen zur Lösung des Konflikts hinweisen und "die Bereitschaft der Türkei erklären, die Ukraine und Russland wieder an den Verhandlungstisch zu bringen".

  • 11:35 Uhr

    LVR: Zwei Tote und neun Verletzte binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Leonid Passetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, wurden im Laufe des Tages infolge von gegnerischen Angriffen zwei Zivilisten getötet und neun weitere verletzt.

    Im Dorf Smoljaninowo griff eine ukrainische Drohne einen zivilen Lastwagen an, der Lebensmittel an Geschäfte auslieferte. Der Fahrer kam dabei ums Leben, zwei Passagiere erlitten Verletzungen. Ein weiterer Mann, der sich zum Zeitpunkt der Attacke in der Nähe befand, wurde ebenfalls verwundet.

    Im Stadtbezirk Kremennaja wurden mehrere Fälle registriert, in denen Drohnen Munition direkt auf Menschen abwarfen. Der Gegner griff zwei Motorradfahrer an; einer von ihnen erlag seinen Verletzungen, der andere wurde verletzt. Ein anderer Mann erlitt Splitterverletzungen, als er sich in der Nähe eines Geschäfts zum Zeitpunkt der Explosion aufhielt. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Swatowo, wo ein Radfahrer verletzt wurde.

    Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Stadt Sorinsk. Bei einem Angriff in der Nähe einer Haltestelle wurden zwei Zivilisten verletzt.

    Nahe Sewerodonezk traf eine Drohne einen Bestattungswagen. Der Fahrer wurde verwundet. 

  • 10:53 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 100 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen  

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 89 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 105 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet siebenmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

    Es gibt keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

    Zu Schaden kamen drei Privathäuser. Vier Privathäuser sind abgebrannt.

  • 10:07 Uhr

    Russische Armee trifft weiterhin Militärobjekte der gegnerischen Hafeninfrastruktur

    Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen auf Telegram, dass das russische Militär in der Nacht die kombinierten Schläge mit luftgestützten Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen gegen ukrainische Militärziele fortgesetzt hat. Die Behörde gab die Einzelheiten der Attacken bekannt. 

    Infolge der Angriffe auf den Hafen von Odessa wurden Hafenanlagen zur Entladung von Treib- und Schmierstoffen sowie Treib- und Schmierstofftanks für die ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Zwei Werkstätten für die Produktion und Montage der Drohnen, darunter vom Typ UJ-22, wurden ebenfalls auf dem Gelände des Hafens getroffen.

    Im Hafen von Tschornomorsk im Gebiet Odessa wurden ein Containerschiff und ein Trockenfrachtschiff, die Fracht für die ukrainischen Truppen transportierten, beschädigt.

    Im Hafen von Dnjepr-Burg im Gebiet Nikolajew hat das russische Militär zwei Trockenfrachtschiffe, die Güter für die ukrainische Armee beförderten, beim Entladen getroffen.

  • 09:34 Uhr

    Kertsch vollständig ohne Strom

    Infolge der nächtlichen Attacke der ukrainischen Streitkräfte kam es zu Stromausfällen in der Stadt Kertsch auf der Republik Krim. Dies gab Bürgermeister Iwan Koschel auf Telegram bekannt.

    "Leider ist Kertsch infolge eines gegnerischen Drohnenangriffs vollständig ohne Strom. Lebenserhaltungssysteme werden über Notstromanlagen versorgt." 

    Einsatzkräfte arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung. 

  • 09:00 Uhr

    Von der Leyen in Kiew eingetroffen

    Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, ist in der ukrainischen Hauptstadt eingetroffen. Dies gab sie auf X bekannt.  

    "Ich bin gerade in Kiew angekommen – zu meinem elften Besuch in der Ukraine während des Krieges."

    Von der Leyen erklärte, dass sie neue Initiativen zur Integration der Verteidigungsindustrien der EU und der Ukraine ankündigen werde, damit die Seiten "mehr und schneller" produzieren könnten. Die Vorbereitungen für den kommenden Winter stehen auch auf der Tagesordnung.

  • 08:20 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht Dutzende ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 93 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 07:38 Uhr

    Militärische Ziele in ukrainischen Häfen angegriffen

    In der Nacht haben die russischen Streitkräfte ukrainische Häfen angegriffen, die für den Transport von Militärgütern genutzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Das russische Militär hat dabei luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt. 

    Infolge der kombinierten Schläge wurden in den Häfen von Odessa und Tschornomorsk in der Region Odessa folgende Anlagen getroffen:

    • Objekte der Hafeninfrastruktur für das Entladen von Treib- und Schmierstoffen,
    • Treibstoff- und Schmierstofftanks der ukrainischen Streitkräfte,
    • Produktions- und Montagewerkstätten für unbemannte Luftfahrzeuge.

    Darüber hinaus wurden in den Häfen von Tschornomorsk und Dnjepr-Burg vier Seeschiffe getroffen, die Güter für die ukrainischen Streitkräfte transportierten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.