Liveticker Ukraine-Krieg: Rund 1.000 ukrainische Soldaten bei Konstantinowka eingekesselt

25.07.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Russische Streitkräfte treffen drei Schiffe mit Militärgut in Häfen von Tschernomorsk und Odessa
Das russische Militär setzte seine Angriffe auf das Logistiknetzwerk der ukrainischen Armee fort. Im Laufe des Tages trafen die russischen Streitkräfte einen Massengutfrachter sowie drei Frachtschiffe, die Militärgüter in die Häfen von Tschernomorsk und Odessa transportierten. In einer Mitteilung des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums heißt es:
"Während der Fahrt auf See wurden ein Massengutfrachter und drei Frachtschiffe getroffen, die Militärgüter in die Häfen von Tschernomorsk und Odessa lieferten."
20:25 Uhr
Rund 1.000 ukrainische Soldaten bei Konstantinowka eingekesselt
Ukrainische Einheiten sind in die erste Einkesselung geraten, seit Michail Drapaty das Kommando als Befehlshaber der ukrainischen Armee übernommen hat. Die russischen Streitkräfte haben bei Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik rund 1.000 ukrainische Soldaten aus zwei verschiedenen Brigaden eingekesselt. Dies meldete der Telegram-Kanal Mash. Dem Bericht zufolge gehören die eingekesselten Truppen zur 18. und zur 24. Brigade. Die Einkreisung erfolgte im Gebiet zwischen Konstantinowka und Tschassow Jar – in der Gegend um die Ortschaften Nikolajewka, Tscherwonoje und Podolskoje.
Wie Mash weiter berichtet, hatte ein Teil der eingeschlossenen Soldaten die Zugangswege von Tschassow Jar aus verteidigt, während andere sich nicht rechtzeitig nach Druschkowka zurückziehen konnten.
20:07 Uhr
Orbán: Ungarn muss in der Ukraine-Frage Neutralität wahren
Die neue Regierung unter der Führung von Péter Magyar verfolge laut Viktor Orbán eine falsche Politik gegenüber der NATO. Dies erklärte der ehemalige Ministerpräsident des Landes bei einer Rede an der Freien Universität. Orbán betonte:
"Wir müssen klarstellen, dass die NATO zwar von entscheidender Bedeutung ist, es sich dabei aber um ein Verteidigungsbündnis handelt. In Fragen, die das NATO-Gebiet betreffen, darf es keine Kompromisse geben – es ist ein Bündnis der kollektiven Verteidigung. Bei Kriegen außerhalb des NATO-Gebiets haben wir das Recht auf Neutralität … Nun ist diese Neutralität jedoch verletzt, und Ungarn hat sich der proukrainischen, antirussischen europäischen Militärkoalition angeschlossen. Das ist eine ernste Angelegenheit, kein Kinderspiel. Eine Eskalation dieses Krieges hat schwerwiegende Folgen."19:54 Uhr
Gebiet Belgorod: Lkw-Fahrer bei ukrainischem Angriff verletzt
Ukrainische Truppen haben mit Hilfe einer Drohne einen Kamaz-Lastwagen in der Region Belgorod angegriffen – dies teilte die Einsatzzentrale der Region mit. In der Mitteilung der Behörde heißt es:
"Im Bezirk Belgorod, in der Ortschaft Politotdelskij, hat eine Drohne einen Kamaz getroffen. Der Fahrer wurde mit mehreren Splitterwunden und Verbrennungen von einem Rettungswagen in das regionale Klinikum gebracht. Das Fahrzeug wurde durch den Brand zerstört."19:27 Uhr
Rom bietet ukrainischem Ex-Verteidigungsminister Fedorow Posten in Italien an
Der Verteidigungsminister von Italien hat dem ehemaligen Verteidigungsminister der Ukraine, Michail Fedorow, einen neuen Posten angeboten – und zwar in der italienischen Regierung. Die Deutsche Presse-Agentur schreibt dazu:
"Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto hat seinem ukrainischen Ex-Kollegen Michail Fedorow nach dessen Entlassung einen Beraterposten angeboten. Der Vertraute von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni lobte Fedorow in der Tageszeitung 'La Repubblica' als ausgesprochen innovativen Politiker. Deshalb habe er ihn am Tag nach der Entlassung durch Präsident Wladimir Selenskij angerufen und gefragt: 'Wann möchtest du nach Rom kommen, um als Berater mit mir zusammenzuarbeiten?'"
18:58 Uhr
Tucker Carlson: Der Westen führt einen Krieg gegen Energie

Der US-Moderator Tucker Carlson hat in einem am 23. Juli 2026 veröffentlichten Video erklärt, dass der Konflikt zwischen dem Westen und Russland im Kern ein Krieg um Energie sei. Günstige und zuverlässig verfügbare Energie sei unmittelbar mit Wohlstand und dem Lebensstandard einer Gesellschaft verbunden.
Carlson verwies auf die Angriffe auf russische Raffinerien und Öldepots. Er stellte die Frage, warum die USA und ihre Verbündeten gezielt gegen den russischen Energiesektor vorgingen und Europa zugleich den Zugang zu günstiger russischer Energie erschwerten.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
18:27 Uhr
Zahl der Opfer des Terroranschlags in Kirillowka ist gestiegen
Wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje mitteilte, ist die Zahl der Opfer des ukrainischen Angriffs auf die Ferienanlage in Kirillowka bei Melitopol gestiegen. Der Untersuchungsausschuss Russlands habe bereits ein Strafverfahren wegen des Terroranschlags eingeleitet, so Balizki weiter. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:
"Die Zahl der Opfer des terroristischen Angriffs des Feindes auf die Ferienanlage in Kirillowka ist auf 16 Personen gestiegen, darunter fünf Kinder. 11 Menschen sind ums Leben gekommen, darunter vier Kinder. Der Verbleib von weiteren acht Personen ist weiterhin unbekannt, die Rettungsarbeiten dauern an. Alle Verletzten wurden je nach Schweregrad ihres Zustands in medizinische Einrichtungen der Region Saporoschje gebracht."
17:55 Uhr
Kiew: Bei Angriff auf Übungsplatz starben Angehörige der Geheimdienste und des Staatsschutzes
Ukrainische Medien gaben heute die Namen und Dienstgrade der Opfer bekannt, die bei dem gestrigen Angriff auf eine Drohnenausstellung in der Nähe von Kiew ums Leben gekommen sind. So wurde bekannt, dass sich unter den Opfern des Angriffs ein Vertreter eines polnischen Rüstungsunternehmens befindet. Es wird zudem berichtet, dass bei dem Angriff eine der Leiterinnen des ukrainischen Staatsschutzes, Walentina Sawizkaja, getötet wurde. Diese Information bestätigte ihr Ehemann Igor Solowej auf Facebook.
Auch der Mitarbeiter der ukrainischen Sicherheitsdienste, Oberst Eduard Sirenko, kam bei dem Angriff auf das Truppenübungsgelände in der Region Kiew ums Leben. Dies berichtet die Online-Zeitung Strana. Medienangaben zufolge war er Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und des Hauptnachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums und leitete die Abteilung des Zentrums für Spezialeinsätze des SBU.17:24 Uhr
Experte: Kiew greift Wildberries-Lagerhäuser an, um Russen einzuschüchtern
Die Ukraine greift Wildberries-Lagerhäuser mit Drohnen an, um unter der russischen Bevölkerung Panikstimmung zu schüren. Diese Ansicht äußerte Dmitri Kusjakin, Experte für unbemannte Luftfahrt und Chefkonstrukteur des Zentrums für komplexe unbemannte Lösungen, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er erklärte unter anderem:
"Der Gegner zielt auf unsere gemeinsamen Ängste ab und schürt Panikstimmung. Er führt schon seit langem einen Krieg mit offen terroristischen Methoden. Mit Methoden der Einschüchterung und der Angst. Genau deshalb werden Ziele ausgewählt, die für die Bevölkerung am empfindlichsten sind. Die Lagerhäuser von Wildberries bilden da keine Ausnahme. Das Ziel des Feindes ist es, einzuschüchtern und Panik zu verbreiten."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
