International

Liveticker Ukraine-Krieg – FSB: Kiew plante Anschläge auf britische Diplomaten in Moskau

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – FSB: Kiew plante Anschläge auf britische Diplomaten in MoskauQuelle: Sputnik © Natalja Selewjorstowa
  • 10.09.2026 08:59 Uhr

    08:59 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 448 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Tula, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Dagestan, Kalmückien und Krim sowie den Gewässern des Kaspischen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:19 Uhr

    FSB: Kiew plante Anschläge auf britische Diplomaten in Moskau

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen ehemaligen Sicherheitsmitarbeiter der britischen Botschaft in Moskau festgenommen, der mit dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) zusammengearbeitet haben soll. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Donnerstag mit. Wie es heißt, handelt es sich um einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1981.

    Im Auftrag des ukrainischen Bloggers Dmitri Karpenko (Pseudonym Apostol Dmitri) habe der Mann im Interesse des SBU Informationen über Mitarbeiter der britischen diplomatischen Mission in der russischen Hauptstadt gesammelt. Dazu gehörten Fotos und personenbezogene Daten, Wohnanschriften, genutzte Fahrzeuge, Informationen zu Treffen und Reisen sowie Einzelheiten zu den Sicherheitssystemen der Botschaft und den dort stattfindenden Veranstaltungen. Das Kiewer Regime soll geplant haben, diese Informationen "zur Vorbereitung und Durchführung von Sabotage- und Terrorakten gegen den Leiter der britischen diplomatischen Vertretung und weitere Diplomaten" zu nutzen.

    Nach Angaben des FSB sollte die Verantwortung für die geplanten Anschläge der russischen Seite zugeschoben werden. Das Ziel sei es gewesen, Großbritannien in einen direkten bewaffneten Konflikt mit Moskau hineinzuziehen, zusätzliche Waffen- und Militärtechniklieferungen aus Großbritannien zu erhalten und den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen.

    Der FSB wies London und andere Unterstützer des Selenskij-Regimes darauf hin, dass die ukrainische Führung bereit sei, "Sabotageakte und Terroranschläge selbst gegen ihre strategischen Verbündeten zu verüben", um sich an der Macht zu halten. 

    Es seien Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet worden, so der FSB.

  • 07:37 Uhr

    Drohnenlager, Hafeninfrastruktur und Schiffe der ukrainischen Armee getroffen

    In der Nacht setzten die russischen Streitkräfte mittels Kampfdrohnen ihre Angriffe auf Logistikzentren und Seehäfen der Ukraine sowie auf Schiffe fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt wurden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    In der Stadt Nikolajew sei ein Lager für unbemannte Luftfahrzeuge getroffen worden, die für die Versorgung der ukrainischen Armee verwendet worden seien.

    Im Hafen von Tschornomorsk im Gebiet Odessa habe die russische Armee Infrastrukturobjekte des Verteilzentrums eines Zollterminals beschädigt, die für die Entladung und Lagerung von aus dem Ausland gelieferten militärischen Gütern genutzt worden seien.

    Darüber hinaus seien zwei Trockenfrachter nahe dem Hafen von Odessa, die Güter für die ukrainischen Streitkräfte transportierten, sowie ein Schlepper getroffen worden, der diese Schiffe begleitet habe.

  • 9.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Befreiung von Dolgenkoje und Beresnjaki: Was den Kessel im Gebiet Charkow besonders macht

    Auch wenn die jüngst befreiten Orte im Gebiet Charkow klein sind, bedeutet ihre Einnahme die Einkesselung eines größeren ukrainischen Truppenverbands. Dies könnte weitreichende Folgen haben, die über einen Frontabschnitt hinausgehen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Website.

  • 21:55 Uhr

    Sotschi: Brand an Uferpromenade nach Angriff ukrainischer unbemannter Boote

    An der Uferpromenade in Sotschi ist infolge eines Angriffs ukrainischer unbemannter Boote ein Brand ausgebrochen. Dies teilte der operative Stab des Gebiets Krasnodar mit. Nach vorläufigen Informationen wurde ein Mensch verletzt. Am Ort des Geschehens sind Einsatz- und Spezialkräfte im Einsatz.

  • 21:40 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen im Gebiet Kursk sind drei Menschen verletzt worden. In Mokruschino im Bezirk Belowo wurde ein 43-jähriger Mann verletzt. Er erlitt zahlreiche Splitterverletzungen im Gesicht, am Hals und an den Armen sowie Verletzungen im Brust- und Bauchbereich. Nach einer Erstversorgung vor Ort soll er zur weiteren Behandlung nach Kursk gebracht werden.

    Bei einem weiteren Angriff auf das Dorf Olchowka wurden eine Frau und ihr vierjähriger Sohn verletzt. Die Frau erlitt zahlreiche Splitterverletzungen an Armen und im Gesicht, ihr Sohn Verletzungen am Unterschenkel, Knie, Bauch und im Gesicht. Beide sollen in das Gebietskrankenhaus von Kursk gebracht werden.

    In Gorlowka in der Donezker Volksrepublik kam bei einem ukrainischen Drohnenangriff zudem ein Zivilist ums Leben. Drei weitere Einwohner wurden verletzt. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.

  • 21:22 Uhr

    Medwedew: Russland will schnelles Ende des Ukraine-Konflikts – aber zu seinen Bedingungen

    Russland sei daran interessiert, den Ukraine-Konflikt so schnell wie möglich zu beenden. Er müsse jedoch zu den Bedingungen Moskaus enden, da er andernfalls bald wieder aufflammen könnte, so der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, in einem Interview mit Wedomosti.

    Gegner Russlands würden weiterhin versuchen, die Grundlagen des russischen Staates zu erschüttern und ihn bei jeder Gelegenheit zu spalten. Mit Blick auf Europa sagte Medwedew, europäische Staaten und Politiker hätten sich beim Ausbruch des Ukraine-Konflikts anders verhalten können. Sie hätten nicht zwingend die russische Sichtweise übernehmen müssen, aber zumindest die Position Moskaus und dessen Bedenken hätten sie berücksichtigen können.

    "Warum sollten wir uns über die Annäherung der NATO freuen? Das versteht doch jeder. Aber sie haben unsere Position einfach ignoriert."

    Zudem verwies Medwedew auf die Taktik der hybriden Kriegsführung. Demnach könnten die Grundlagen eines Staates auch ohne einen direkten militärischen Konflikt untergraben werden.

    "Darauf zielen alle hybriden Konflikte ab. Deshalb besteht unsere Aufgabe darin, den derzeitigen Konflikt mit unserem Sieg und zu unseren Bedingungen zu beenden."

  • 21:11 Uhr

    Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen zur Einnahme von Osernoje

    Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die zeigen, wie Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Ortschaft Osernoje im Gebiet Charkow übernommen haben.

  • 20:59 Uhr

    Russland meldet Angriffe auf Logistik- und Militäranlagen bei Nikolajew

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte mehrere von den ukrainischen Streitkräften genutzte Objekte in Nikolajew und Umgebung angegriffen. Dabei seien luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz gekommen.

    In Nikolajew wurden demnach zwei Logistikzentren getroffen: das Zentrum "Delivery", das zur Lagerung und Verteilung von Militärgütern genutzt wird, sowie das Logistikzentrum "Nibulon", in dem Material gelagert wird, das für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte bestimmt ist.

    Darüber hinaus wurde auf dem Gelände des Unternehmens "Konweirmasch" ein Lager für unbemannte Luftfahrzeuge getroffen. Im Seehafen Nikolajew wurden auf dem Gelände des Frachtterminals "Nika-Terra" zudem Lager mit Militärgütern und Tanks mit Treibstoffen für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte vernichtet.

    Laut dem Ministerium wurde zudem ein Schlepper getroffen, der Schiffe in den Hafen von Odessa begleitet hatte.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.