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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft einen Tanker im Gebiet Odessa

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft einen Tanker im Gebiet OdessaQuelle: Sputnik © Jewgeni Jepantschinzew
  • 24.08.2026 08:59 Uhr

    08:59 Uhr

    Drohnenangriff auf Krasnodar – zwei Kinder tot, mehrere verletzt 

    Die Region Krasnodar wehrt einen ukrainischen Drohnenangriff ab. Laut Gouverneur Weniamin Kondratjew stürzten Fragmente eines unbemannten Flugzeuges auf eine private Kindertagesstätte in der Stadt Krasnodar ab. Zwei Kinder kamen ums Leben, sieben wurden verletzt.

  • 08:35 Uhr

    Mehr als 350 ukrainische Drohnen über Russland zerstört

    In der vergangenen Nacht hat die russische Flugabwehr 351 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugobjekte über neun Gebieten Russlands sowie dem Asowschen und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 08:05 Uhr

    Russische Armee trifft einen Tanker im Gebiet Odessa

    Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht koordinierte Angriffe auf Häfen und Schiffe in der Ukraine durchgeführt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    Im Hafen von Juschny im Gebiet Odessa wurde ein Tanker getroffen, der Treib- und Schmierstoffe für die ukrainische Armee lieferte.

    Zudem wurden ein Umspannwerk nordwestlich von Odessa sowie fünf für ukrainische Truppen bestimmte Treibstoffbehälter getroffen.

    Darüber hinaus attackierte Russland zehn Speicher für militärisches Material auf dem Gelände eines Logistikterminals und Objekte der Hafeninfrastruktur für die Entladung und Lagerung militärischer Güter.

    Für alle Angriffe kamen luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz.

  • 23.08.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Im Verlauf des heutigen Sonntags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 269 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Archangelsk, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, Tula, Moskau und Krasnodar, über der Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 20:14 Uhr

    TASS: Witkoffs und Kushners Besuch in Kiew und Moskau wird vertagt

    Der Besuch des Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, und des Schwiegersohns des US-Staatschefs, Jared Kushner, in Kiew und Moskau wird vertagt. Die russische Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle:

    "Vor Ende August wird der Besuch kaum stattfinden. Das heißt, es gibt Gründe, um ihn zu vertagen."

    Zuvor hatte eine Quelle gegenüber TASS berichtet, dass Witkoff und Kushner die Hauptstädte der Ukraine und Russlands vor Ende August besuchen könnten. Sergei Lawrow, der russische Außenminister, erklärte dazu, dass Russlands Präsident Wladimir Putin bereit sei, die US-Diplomaten zu empfangen, es aber vor allem auf deren Vorschläge ankomme.

  • 18:57 Uhr

    Selenskij: Kiew vereinbart Drohnenproduktion in Finnland

    Im Rahmen der militärischen Zusammenarbeit hat die Ukraine ein Abkommen mit Helsinki über Drohnenproduktion in Finnland unterzeichnet. Dies gab der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij nach seinem Treffen mit den nordischen und baltischen Staatschefs bekannt. Auf Telegram schrieb er:

    "Unsere Unternehmen haben Dokumente über die Entwicklung und die Produktion von Drohnen für die Ukraine und Europa in Finnland, über die Erweiterung der Möglichkeiten im Bereich der Seedrohnen und über die Gründung von Betrieben zur Produktion von Landdrohnen unterzeichnet."

  • 18:06 Uhr

    Gorlowka: Ukraine greift Kirche während Gottesdienst an

    In der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik hat das ukrainische Militär die örtliche Kathedrale angegriffen, während im Inneren ein Sonntagsgottesdienst abgehalten wurde. Wie das Oberhaupt der DVR, Denis Puschilin, berichtet, erlitten dabei insgesamt vier Personen – zwei Priester und zwei Mitarbeiter einer humanitären Mission – mittelschwere Verletzungen. Auf seinem Telegramkanal kommentierte Puschilin den Angriff:

    "Das ist nicht bloß ein Beschuss. Das ist ein Angriff gegen ein Heiligtum, gegen jene, die Menschen helfen. Die Ukraine hat erneut ihr menschenfeindliches Wesen zur Schau gestellt, indem sie wehrlose Zivilisten angegriffen hat."

  • 17:01 Uhr

    Gebiet Tula: Zivilistin bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das russische Gebiet Tula ist eine Zivilistin ums Leben gekommen. Dmitri Miljajew, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Heute ist bei der Abwehr eines Drohnenangriffs in der Siedlung Plechanowo leider eine Frau in einem Einfamilienhaus ums Leben gekommen. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine weiteren Verletzten."

  • 15:58 Uhr

    Dänemarks Regierung verschärft Asylregelungen für Ukrainer

    Die dänischen Behörden werden aufhören, Ukrainern aus Regionen, die weniger vom Konflikt betroffen sind, Aufenthaltserlaubnisse nach vereinfachtem Verfahren zu gewähren. Dies berichtet Dänemarks Ministerium für Migration und Integration. Die Änderungen betreffen Einreisende aus 14 Regionen, vor allem im Westen der Ukraine, darunter die Gebiete Kiew, Lwow und Iwano-Frankowsk. Der dänische Migrationsminister Morten Bødskov erklärt dazu:

    "Gegenwärtig leben rund 47.600 Ukrainer in den Gemeinden, und einige Gemeinden sind erheblich belastet. Daher wird die Regierung die Regeln ändern, damit nur jene Ukrainer, die am meisten Schutz benötigen, eine Aufenthaltserlaubnis zu vereinfachten Bedingungen erhalten können."

    Zusätzlich gab das Ministerium bekannt, dass ukrainische Bürger wie alle Personen, die Sozialleistungen erhalten, zu Arbeit verpflichtet werden.

    Zuvor hatte Dänemarks Regierung einen Gesetzentwurf vorbereitet, wonach wehrpflichtige Ukrainer keine Aufenthaltsgenehmigung in Dänemark erhalten können.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.