Liveticker Ukraine-Krieg – Quelle: Ukraine erleidet "kolossale" Verluste bei Flussüberquerung

8.03.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:49 Uhr
30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Die russische Luftabwehr hat laut Angaben des Verteidigungsministeriums 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen. In der Erklärung der Behörde heißt es:
"Am 8. März dieses Jahres, zwischen 18:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit, fingen die Luftabwehrkräfte im Einsatz 30 ukrainische Drohnen ab und zerstörten sie:
- acht Drohnen über dem Gebiet Tula,
- sechs Drohnen über der Region Krasnodar,
- fünf Drohnen über dem Gebiet Brjansk,
- vier Drohnen über dem Gebiet Rjasan,
- drei Drohnen über dem Gebiet Orjol,
- zwei Drohnen über der Region Moskau,
- eine Drohne über dem Gebiet Belgorod,
- eine Drohne über dem Schwarzen Meer"
19:07 Uhr
Ukrainische Streitkräfte erleiden kolossale Verluste beim Versuch, den Fluss Woltschja zu überqueren
Die ukrainische Armee hat bei dem Versuch, den Fluss Woltschja nahe des Dorfes Sybino im Bezirk Woltschansk des Gebiets Charkow zu überqueren, kolossale Verluste erlitten, wie russische Sicherheitskräfte berichten. Die Quelle erklärte:
"Die 159. Separate Mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte erleidet bei dem Versuch, den Fluss Woltschja nahe des Dorfes Sybino im Bezirk Woltschansk zu überqueren, kolossale Verluste … Tausende ukrainische Soldaten gelten derzeit als vermisst und befinden sich auf dem Grund des Flusses, dennoch schickt das Oberkommando der ukrainischen Streitkräfte weiterhin Personal dorthin, um es dem Tod auszuliefern."
Weiter wurde angemerkt, dass die ukrainischen Soldaten den Fluss Woltschja als "Fluss des Todes" bezeichnen.
18:36 Uhr
170 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Das russische Verteidigungsministerium hat gemeldet, dass die in Alarmbereitschaft befindlichen Luftverteidigungssysteme innerhalb von vier Stunden 170 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen haben. In einem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr Moskauer Zeit fingen die Luftabwehrsysteme in Alarmbereitschaft 170 ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte ab und zerstörten sie:
- 73 über dem Gebiet Brjansk,
- 27 über der Region Krasnodar,
- 19 über dem Gebiet Tula,
- 11 über dem Gebiet Belgorod,
- 10 über dem Gebiet Rjasan,
- 6 über dem Gebiet Kursk,
- 5 über dem Asowschen Meer,
- 5 über dem Gebiet Kaluga,
- 4 über dem Schwarzen Meer,
- 3 über dem Gebiet Orjol,
- 3 über der Republik Krim,
- 3 über der Region Moskau, darunter zwei, die über Moskau flogen,
- 1 über dem Gebiet Lipezk."
18:00 Uhr
Gebiet Belgorod: Ukrainische Drohne greift Krankenwagen an
Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat einen Krankenwagen im Dorf Samostje im Bezirk Graiworon des Gebiets Belgorod angegriffen. Laut dem Telegram-Kanal der regionalen Einsatzgruppe gab es keine Verletzten.
Die Ärzte befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einem Haus, wo sie einen Patienten versorgten. Niemand wurde verletzt.
Nach Angaben des regionalen Einsatzstabs wurde der Krankenwagen beschädigt.
17:29 Uhr
Luftabwehrkräfte wehren Drohnenangriff auf Moskau ab
Die Luftabwehr hat zwei Drohnen der ukrainischen Streitkräfte abgeschossen, die auf Moskau zuflogen, wie Bürgermeister Sergei Sobjanin mitteilte. Auf der Plattform MAX schrieb er:
"Einsatzkräfte sind an der Absturzstelle im Einsatz."
Der Flughafen Schukowski ist vorübergehend für alle Flüge gesperrt.
17:07 Uhr
Gebiet Saporoschje: Bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto Ehepaar ums Leben gekommen
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto im Gebiet Saporoschje wurden ein Ehepaar getötet und ein Kind verletzt, wie Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Stadt Pologi einen Angriff mit einer Drohne auf ein ziviles Fahrzeug durchgeführt. Ein Ehepaar im Auto wurde durch einen Volltreffer getötet."
Laut Balizki befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs auch ihre kleinen Kinder im Auto. Ein sechsjähriger Junge wurde verletzt und befindet sich im Krankenhaus, wo die Ärzte um sein Leben kämpfen, fügte der Gouverneur hinzu. Der zweijährige Junge blieb glücklicherweise unverletzt, präzisierte Balizki. Er wird derzeit von Polizeibeamten auf der Polizeiwache betreut, und über seine Übergabe an die Angehörigen wird entschieden, so der Gouverneur.
Die Familie werde jede erdenkliche Hilfe und Unterstützung erhalten, betonte Balizki und sprach den Familien der Opfer sein tiefstes Beileid aus.
16:32 Uhr
Peskow fragt sich, welches Recht das Völkerrecht ersetzt hat
Die Welt hat das verloren, was einst Völkerrecht genannt wurde, und niemand kann bisher benennen, was an seine Stelle getreten ist, erklärte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Westi.
Er äußerte sich im Zusammenhang mit der Destabilisierung im Nahen Osten, die sowohl wirtschaftliche als auch politische Folgen hat. Peskow sagte:
"Ehrlich gesagt verstehe ich nicht einmal, wie man von irgendjemandem verlangen kann, sich an die Normen und Prinzipien des Völkerrechts zu halten (…) Es existiert im Grunde nicht mehr. Und ehrlich gesagt kann niemand benennen, welches Recht das Völkerrecht ersetzt hat. Man kann diese Frage nur politisch diskutieren, aber niemand kann eine klare Definition liefern."
In diesem Zusammenhang, so fuhr er fort, habe der russische Präsident Wladimir Putin recht:
"Inmitten dieses verheerenden Sturms, der nun begonnen hat, müssen wir uns auf uns selbst, auf unsere Interessen, auf unser Potenzial konzentrieren."
16:00 Uhr
Selenskij: Ukrainische Militärs schon morgen in Nahost für Drohnenbekämpfung

Archivbild: Wladimir SelenskijMaksym Kishka/Frontliner / Gettyimages.ru Die ersten ukrainischen Militärangehörigen reisen morgen in den Nahen Osten. Dies gab der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij laut dem Telegram-Kanal Solowjow Live bekannt. Der Chef des Kiewer Regimes sagte:
"Die ersten ukrainischen Militärangehörigen und Experten reisen morgen in den Nahen Osten, um die Länder des Persischen Golfs im Abschuss iranischer Drohnen zu schulen."
Selenskij hatte zuvor angekündigt, Drohnenabwehrexperten in Länder des Nahen Ostens zu entsenden, angeblich auf Bitten der Vereinigten Staaten, die seiner Ansicht nach keinen zuverlässigen Schutz für Kiewer Einrichtungen gewährleisten könnten. Er gab weder die Anzahl der entsandten Spezialisten noch deren genauen Einsatzort bekannt.
15:45 Uhr
Bericht: Ukrainische Delegation nach versuchtem Attentat auf Alexejew zur Rede gestellt

Menschen vor dem Haus, in dem ein Attentat auf den russischen General Wladimir Alexejew verübt wurde (Archivbild)Grigori Syssojew / Sputnik Die russische Delegation hat der ukrainischen Seite bei den Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts eine scharfe Frage zum Attentat auf Generalleutnant Wladimir Alexejew, dem Ersten Stellvertretenden Chef der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, gestellt. Dies erklärte Igor Kostjukow, Chef der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte. In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin sagte er:
"Die Frage wurde definitiv gestellt. Und zwar mit Nachdruck."
Am 6. Februar war in einem Wohnhaus in Moskau ein Attentat auf Generalleutnant Wladimir Alexejew verübt worden. Alexejew wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Laut dem Pressedienst des FSB wurde der Attentäter, der im Auftrag ukrainischer Geheimdienste nach Moskau gekommen war, um den Anschlag zu verüben, in Dubai festgenommen und an Russland ausgeliefert. Er war am 7. Februar in Russland in Abwesenheit zur Haft verurteilt worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

