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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew hat nur noch bis Juni Geld zur Finanzierung seiner Armee

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew hat nur noch bis Juni Geld zur Finanzierung seiner Armee© Urheberrechtlich geschützt
  • 27.03.2026 15:04 Uhr

    15:04 Uhr

    Todesopfer und Verletzte bei erneuten Drohnenangriffen aus Ukraine im Raum Belgorod

    Das ukrainische Militär griff am Freitagnachmittag (Ortszeit) erneut drei Ortschaften mit Drohnen an. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram bekannt.

    In der Ortschaft Malomichailowka sei bei einem Angriff auf ein ziviles Auto der Insasse getötet worden, so der Beamte. Im Dorf Nischegol sei infolge einer Drohnenattacke auf einen Kleinbus der Fahrer verletzt worden.

    Ferner teilt Gladkow mit, dass ein russischer Soldat in der Stadt Graiworon bei der Abwehr eines Drohnenangriffs aus der Ukraine mehrere Splitterverletzungen erlitten habe.  

  • 14:29 Uhr

    Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Orte befreit.

    Die Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Ortschaften Potapowka im Gebiet Sumy sowie Pestschanoje und Schewjakowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht.

    Darüber hinaus haben die Soldaten des Verbandes Süd die Siedlung Nikiforowka in der DVR befreit.

  • 13:58 Uhr

    "Die Ukraine ist auch nicht Amerikas Krieg" – Rubio kritisiert Europas Iran-Kurs

    US-Außenminister Marco Rubio schlug im Vorfeld des G7-Außenministertreffens am Donnerstag scharfe Töne gegenüber den europäischen Verbündeten an. Er kritisierte insbesondere die Haltung einiger europäischer Staats- und Regierungschefs, die den Konflikt mit Iran als "nicht Europas Krieg" bezeichnet hatten.

    Dem hielt der US-Außenminister entgegen, dass die USA für die Ukraine mehr geleistet hätten als jedes andere Land der Welt – und das für einen Konflikt auf einem fremden Kontinent, der ebenfalls "nicht Amerikas Krieg" sei. 

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  • 13:30 Uhr

    Gruppe ukrainischer Soldaten desertiert im Gebiet Sumy

    Eine Gruppe ukrainischer Kämpfer ist von ihren Stellungen im Gebiet Sumy desertiert, berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    Wie es heißt, hätten demoralisierte Soldaten der 119. separaten Brigade der Territorialarmee infolge des Angriffs ihre Stellungen in der Nähe der Siedlung Nowodmitrowka verlassen.

  • 12:49 Uhr

    Gebiet Cherson: Gouverneur meldet ukrainische Drohnenangriffe auf Schulen

    Die ukrainische Armee hat Drohnenangriffe auf zwei Schulen im Gebiet Cherson durchgeführt, meldete Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region. Auf Telegram schrieb der Politiker: 

    "In Nowaja Majatschka im Bezirk Aljoschki und in Michailowka im Bezirk Skadowsk wurden Schulgebäude mit Drohnen angegriffen. Kinder und Personal wurden in beiden Fällen evakuiert. Es gibt keine Opfer."

  • 12:04 Uhr

    Verdacht auf Spionage – Ein russischer Staatsbürger festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 2005, unter dem Verdacht der Spionage für Kiew festgenommen, berichtet die Pressestelle der Behörde. 

    Der 20-jährige Einwohner der Stadt Uljanowsk soll auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) Daten über einen Produktionsbetrieb für Drohnen gesammelt und der ukrainischen Seite übermittelt haben. 

    Wie es heißt, seien diese Drohnen aktiv auf dem Territorium der Ukraine im Rahmen der militärischen Sonderoperation eingesetzt worden. 

  • 11:22 Uhr

    Medien: Kiew verfügt nur noch bis Juni über Geld zur Finanzierung seiner Armee

    Für Kiew bestehe die Gefahr, innerhalb von zwei Monaten kein Geld mehr für die Verteidigung zu haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Quellen. Wie es heißt, reichten die Mittel derzeit nur noch bis Juni.

    Für die Ukraine sei die Unterstützung durch die westlichen Partner Kiews entscheidend gewesen, um den Krieg über vier Jahre hinweg fortsetzen zu können.

    Die Agentur schrieb, dass "eine Reihe von Rückschlägen in jüngster Zeit den Handlungsspielraum der Ukraine erheblich eingeschränkt" habe. Dabei handelt es sich vor allem um das ungarische Veto gegen einen EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro und die Streitigkeiten um das jüngste Hilfspaket des Internationalen Währungsfonds.

    Kiew sollte den EU-Kredit bereits im April erhalten, nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der EU im Dezember auf Kredite für dieses Jahr und 2027 geeinigt hatten.

    Dieser Zeitplan sei jedoch gescheitert, so die Agentur weiter. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass er den Kredit blockieren werde, bis Kiew den Transit von russischem Öl durch die Druschba-Pipeline wiederaufnehme. Das Schicksal dieses EU-Kredits werde wahrscheinlich "mindestens bis nach den Parlamentswahlen in Ungarn am 12. April ungewiss bleiben".

  • 10:44 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 38 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 26. März bis 7:00 Uhr am 27. März wurden insgesamt 52 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 14 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

    Infolge der Angriffe wurden vier Wohnhäuser und zwei Fahrzeuge beschädigt.

  • 10:06 Uhr

    Budanow: Kiew und Moskau könnten an Ostern Gefangenenaustausch durchführen

    Nach Angaben von Kirill Budanow, dem Leiter des ukrainischen Präsidentenbüros, könnten Russland und die Ukraine an Ostern einen weiteren Gefangenenaustausch durchführen. Dies erklärte Budanow bei einer Veranstaltung. Die Agentur Interfax-Ukraine zitiert ihn:

    "Unsere gemeinsame Arbeit wird täglich durchgeführt. Die Verhandlungen werden fortgesetzt und es werden neue Austausche stattfinden. Ich hoffe sehr, dass wir an Ostern einen großen Austausch sehen. Wir werden dafür alles tun, was notwendig ist." 

  • 09:35 Uhr

    Selenskij: Washington fordert von Kiew Truppenabzug aus Donbass im Austausch für Garantien 

    In einem Interview mit Reuters erklärte Wladimir Selenskij, dass die USA bereit sind, Sicherheitsgarantien "auf hoher Ebene zu vereinbaren", sobald Kiew seine Truppen aus dem Donbass zurückzieht. Selenskij merkte an, dass Washington Druck auf die ukrainische Seite ausübt. 

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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.