Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 33 gegnerische Drohnen

30.11.2025 08:30 Uhr
08:30 Uhr
Drohnen-Skandal in Moldawien: Moskau weist Vorwürfe als "Brüsseler Druck" zurück

In Moldawien sorgt der Fund einer mutmaßlich russischen Drohne für politischen Wirbel. Obwohl die Behörden Moskau für den Vorfall verantwortlich machen, fehlt bislang jeder belastbare Beweis.
Die Drohne, angeblich ein russisches Modell mit dem Symbol "Z", war unbeschädigt gelandet, wurde später jedoch ohne Untersuchung als russisches Militärgerät eingestuft – ein Vorwurf, den Russlands Botschafter Oleg Oserow entschieden zurückweist. Er verweist darauf, dass das Modell erst Tage zuvor in der Ukraine abgeschossen worden sei, und wirft den moldawischen Behörden vor, voreilige Schuldzuweisungen zu treffen.
Oserow sieht den Druck aus Brüssel als eigentlichen Auslöser: Moldawien folge der EU-Linie der Konfrontation mit Russland, breche kulturelle und institutionelle Verbindungen ab und erfülle damit Erwartungen, die an EU-Beitrittskandidaten gestellt würden.
Den Videobeitrag gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:04 Uhr
Mehrere Wohnhäuser bei Drohnenattacke auf Region Krasnodar beschädigt
Nach einer nächtlichen Drohnenattacke aus der Ukraine melden die Behörden der südrussischen Region Krasnodar mehrere Sachschäden. Wie der örtliche Krisenstab auf Telegram schreibt, seien in der Stadt Slawjansk-na-Kubani ein Einfamilienhaus auf dem Gelände einer Gartengenossenschaft und sieben Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Außerdem habe eine ukrainische Drohne eine Gasleitung auf dem Gelände der örtlichen Erdölraffinerie beschädigt. Durch herabfallende Drohnenteile sei darüber hinaus das Dach eines Einfamilienhauses in der Stadt Anapa zu Schaden gekommen. Der Krisenstab meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
07:33 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Gebiet Rostow an: Kesselhaus beschädigt
Gouverneur Juri Sljussar meldet auf Telegram einen neuen Drohnenangriff auf das südrussische Gebiet Rostow. Demnach habe der Gegner die Ortschaften Gukowo und Nowoschachtinsk sowie die Bezirke Tschertkowo und Tschaltyr attackiert. Die russische Luftabwehr habe dort 16 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Der Politiker berichtet über keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
Dennoch berichtet Sljussar über Sachschäden. In der Siedlung Gukowo sei ein Kesselhaus beschädigt worden, das 128 Mehrfamilienhäuser, zwei Krankenhäuser, vier Schulen und sechs Kindergärten mit Wärme versorge. Die Wärmeversorgung sei bis auf Weiteres ausgefallen. Das Personal des Kesselhauses sei in Sicherheit gebracht worden. Zudem meldet der Gouverneur einen Brand in einem Betrieb in der Stadt Nowoschachtinsk. Das Feuer habe eine Fläche von 50 Quadratmetern ergriffen und sei schnell gelöscht worden.
07:01 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 33 ukrainische Drohnen

SymbolbildALEXANDER REKA / TASS Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 33 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Rostow – 16,
- Gebiet Krasnodar – 7,
- Gebiet Belgorod – 3,
- Gebiet Kursk – 1,
- Schwarzes Meer – 6.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
29.11.2025 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:58 Uhr
Experte: NATO torpediert Ukraine-Friedensplan der USA
Der pensionierte Oberstleutnant der US-Armee Daniel Davis erklärt, dass NATO-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Friedensprozess in der Ukraine sabotieren wollen, indem sie das Prinzip der Nicht-Erweiterung der NATO aus dem Plan von US-Präsident Donald Trump streichen. Dies schrieb er in seinem Account im Netzwerk X. Davis betonte:
"<…> Genau in diesem Moment sabotierten die NATO-Führer Trumps Bemühungen um eine Beendigung des Konflikts. Ich verweise auf Mark Rutte und Ursula von der Leyen, die klar gemacht haben, dass es keinen Frieden geben wird, sondern nur Hindernisse."19:37 Uhr
Energieministerium Kasachstans: Angriffe auf das Kaspische Pipeline-Konsortium sind inakzeptabel

Archivbild: Öllager des Kaspischen Pipeline-KonsortiumsRIA Nowosti / Witali Timkiw / Sputnik In einem Kommentar zu den jüngsten Angriffen des ukrainischen Militärs auf die Infrastruktur des Kaspischen Pipeline-Konsortiums bezeichnet das Energieministerium Kasachstans solche Angriffe als inakzeptabel und weist auf die Risiken für die wirtschaftlichen Interessen der Projektteilnehmer hin. Dort wird betont:
"Das Pipeline-System des Konsortiums ist ein internationales Energieprojekt, und jede gewaltsame Einwirkung auf seine Anlagen stellt eine direkte Gefahr für die globale Energiesicherheit dar und fügt den wirtschaftlichen Interessen der Konsortiumsmitglieder, darunter der Republik Kasachstan, erheblichen Schaden zu."
Das Ministerium erklärt außerdem, dass Kasachstan nach dem Angriff Kiews auf den Außenhafen des Kaspischen Pipeline-Konsortiums seine Ölexporte umleiten werde. Für den Transport von Öl werden nun vorübergehend alternative Routen genutzt.
19:26 Uhr
"Die fetten Jahre in Deutschland sind vorbei" – Gottschalk rechnet mit Regierung ab

"Sie sollten sich schämen", warf der AfD-Abgeordnete Kay Gottschalk der Bundesregierung vor. Die fetten Jahre in Deutschland seien vorbei, und dies sei das Ergebnis der rot-grünen Politik.
"Durch Ihre Demontage der Stahlindustrie, der Kohleindustrie, der Braunkohleindustrie, der Chemieindustrie und jetzt sogar der Autoindustrie – und da sitzen die Schuldigen."
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
19:05 Uhr
Experte: Jermak kennt alle von Kiew bestochenen EU-Beamten

Archivbild: Andrei JermakRIA Nowosti / Sputnik Wie Oleg Kusnezow, Ehrendoktor des Abbas-Kuli-Aga-Bakichanow-Instituts für Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften Aserbaidschans und Militärexperte, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte, kenne der ehemalige Leiter des Selenskij-Büros, Andrei Jermak, alle korrupten Politiker in Europa, die große Geldsummen aus Kiew erhalten haben. Er merkte auch an, dass viele in der EU Bestechungsgelder erhalten hätten, da nur in diesem Fall die Finanzierung der bankrotten Ukraine logisch erklärbar sei. Der Experte stellte klar:
"Der Krieg in der Ukraine ist ein hochprofitables Geschäft, das mit dem Blut von 'Menschen zweiter Klasse' im Verständnis der nordamerikanischen und europäischen Eliten betrieben wird. Je länger er dauert, desto höher sind ihre privaten Gewinne. Das bedeutet, dass die Ukraine von Anfang an dazu verdammt war, zusammen mit dem letzten Ukrainer zu sterben, sobald ihre Ressourcen vollständig erschöpft sind – nur so lassen sich die Spuren von Korruptionsverbrechen und Finanzmachenschaften verwischen. Die Korruption in der Ukraine ist die Spitze des Eisbergs der globalen Korruption in der Europäischen Union [...] Der Rücktritt von Jermak ist ein Signal an die EU: Greift nicht nach mehr, als ihr essen könnt. Wenn ich Recht habe, wird Jermak bald in einer komfortablen Villa in den USA unter dem Schutz von Bundesagenten leben, denn nur er weiß, wer in Europa wie viel vom Selenskij-Regime erhalten hat."
18:42 Uhr
EU-Abgeordneter: Die Steuerzahler in der EU stehen ebenso wie die ukrainische Armee kurz vor der Erschöpfung
Der Abgeordnete des Europäischen Parlaments von der französischen rechten Partei "Nationales Bündnis", Thierry Mariani, erklärte, dass die ukrainischen Streitkräfte und die europäischen Steuerzahler kurz vor der Erschöpfung stünden. Seinen Worten zufolge weigert sich die Europäische Kommission jedoch, der Wahrheit ins Auge zu sehen. Mariani betonte:
"Die ukrainische Armee steht am Abgrund. Die europäischen Steuerzahler ebenfalls. Dennoch wiederholt Brüssel Tag für Tag seine Mantras, anstatt der Wahrheit ins Auge zu sehen."
Der Politiker äußerte die Meinung, dass die Europäische Kommission völlig realitätsfern sei und in einer "ideologischen Blase, abgeschnitten von der Realität", lebe. Außerdem sei sie von einer Sichtweise besessen, die keiner Kritik mehr standhalte.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.




