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Liveticker Ukraine-Krieg: Artillerie zerstört Kampfgerät ukrainischer Armee durch präzise Treffer

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Artillerie zerstört Kampfgerät ukrainischer Armee durch präzise TrefferQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 18.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Litauen verhängt Einreiseverbote für russische Soldaten

    Laut der Entscheidung der litauischen Behörden dürfen 268 russische Soldaten, die an der Front in der Ukraine gekämpft haben, nicht nach Litauen einreisen. "Die von ehemaligen russischen Kämpfern ausgehenden Sicherheitsbedrohungen sind offensichtlich. Wir können sie nicht ignorieren", erklärte Innenminister Vladislavas Kondratovič.

    Zuvor hatte Estland Einreiseverbote verhängt und mehr als 1.300 russische Militärs auf eine schwarze Liste gesetzt.

  • 21:51 Uhr

    Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod

    Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) vier Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen attackiert. Insgesamt setzte der Gegner acht unbemannte Fluggeräte gegen zivile Ziele ein.

    Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, erlitt im Dorf Kupino ein Zivilist eine Minenverletzung infolge einer Drohnenattacke.

    Laut dem Beamten wurden außerdem ein Geschäftsraum, ein Verwaltungsgebäude, eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, zwei Eigenheime und mindestens neun zivile Fahrzeuge beschädigt.

  • 21:41 Uhr

    CIA-Direktor: Konflikt mit Iran hat keine Auswirkung auf Ukraine-Hilfe

    Washington werde die Ukraine im Konflikt mit Russland trotz der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten weiterhin unterstützen, erklärte John Ratcliffe, der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA.

    "Ich bin mir sicher, dass wir mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen können", sagte Ratcliffe während einer Anhörung im Geheimdienstausschuss des US-Senats.  

    Laut dem Geheimdienstchef sei es für die USA möglich, ihre Ziele im Nahen Osten zu verfolgen und zugleich Kiew weiterhin Hilfe zu leisten.

  • 21:28 Uhr

    TASS: Ukrainische Deserteure verfolgen Angehörige der Sperreinheiten im Hinterland

    Die ukrainische Militärführung setzt radikale Nationalisten als Teil der Sperreinheiten ein. Die zwangsmobilisierten Ukrainer, die an der Front überlebt haben und desertiert sind, verfolgen jedoch die Militärs der Sperreinheiten im Hinterland regelrecht. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

    Die Quelle habe in dem Zusammenhang mitgeteilt, zuvor sei in Wyschgorod im Gebiet Kiew der Kommandeur einer ukrainischen Drohneneinheit, A. Glawtschow, getötet worden. Der Offizier, der als Teil der Artillerieaufklärung gekämpft und an der Anti-Terror-Operation der Ukraine im Donbass teilgenommen habe, habe über zahlreiche Auszeichnungen verfügt.

  • 21:10 Uhr

    Russische Artillerie zerstört gegnerisches Kampfgerät durch präzise Treffer (Video)  

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe einer Msta-B-Haubitze und eines D-30-Geschützes einen Pickup sowie ein gepanzertes Infanterie-Kampffahrzeug der ukrainischen Einheiten samt Personal außer Gefecht.

  • 20:49 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 14:00 Uhr bis 20:50 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 32 ukrainische unbemannte Fluggeräte über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.

  • 20:09 Uhr

    Medienbericht: In Berlin steigt Zahl von Senioren aus Ukraine

    Der Evangelische Pressedienst (epd) berichtet unter Berufung auf die Berliner Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial, dass die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Berlin im vergangenen Jahr gestiegen sei. Im Vergleich zum Jahr 2024 sei diese Gruppe um 5.235 auf 57.070 Personen angewachsen. Kinder und Jugendliche machten rund ein Viertel der Geflüchteten aus. Aufgrund des andauernden Krieges im osteuropäischen Land kämen jedoch auch mehr Senioren nach Deutschland.

    Wie Niewiedzial mitteilt, habe Berlin unter den Geflüchteten aus der Ukraine bundesweit die niedrigste Arbeitslosenquote. Insgesamt hätten im vergangenen Jahr in Berlin rund 177.000 Geflüchtete aus verschiedenen Ländern gelebt. Damit betrage der Anteil der Geflüchteten an der Bevölkerung der Hauptstadt etwa fünf Prozent.

  • 19:37 Uhr

    Merz: EU-Gipfel muss 90-Milliarden-Kredit für Ukraine freigeben

    Nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz muss der EU-Gipfel am Donnerstag eine Einigung über die weitere Finanzierung der Ukraine finden. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert den CDU-Politiker mit den Worten:

    "Wir müssen in der EU jetzt schnell zu einer Einigung über das sogenannte 20. Sanktionspaket kommen. Und wir müssen auch dringend den bereits vereinbarten Kredit über 90 Milliarden Euro für die Ukraine zur Auszahlung bringen."

    Man dürfe keine Rücksicht nehmen auf ein einziges Land aus der Europäischen Union, das aus innenpolitischen Gründen und eines dort geführten Wahlkampfes diese Blockade in Europa gegenwärtig aufbaue, so Merz.

    Hintergrund der Blockade des Darlehens durch Ungarn ist der Streit zwischen Budapest und Kiew um die Druschba-Pipeline, die Erdöl aus Russland über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei liefert. Diese soll nach ukrainischen Angaben bei einem russischen Angriff beschädigt worden sein. Ungarn und die Slowakei werfen Kiew aber vor, Reparaturen an der Leitung zu verzögern.

  • 19:07 Uhr

    Sacharowa: Kontakte mit Frankreich unmöglich, solange Druck auf Russland ausgeübt wird

    Moskau könne keine Kontakte zu Paris aufnehmen, solange es der Ansicht sei, der Druck auf Russland müsse erhöht werden. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte dies bei einem Pressebriefing.

    Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot habe die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und die Ermordung des Obersten Führers Irans, Ali Chamenei, als Grund bezeichnet, Russland verstärkt unter Druck zu setzen, sagte die Sprecherin am Mittwoch in Moskau.

    Paris solle seine Position für sich selbst klar bestimmen, meinte Sacharowa. Wenn Frankreich dies bereits getan und sich dafür entschieden habe, den Druck auf Russland zu erhöhen, könne keine Rede von Kontakten mit Moskau sein.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.