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Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA streben eine für Russland akzeptable Lösung in der Ukraine an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA streben eine für Russland akzeptable Lösung in der Ukraine anQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Bulkin
  • 14.02.2026 18:31 Uhr

    18:31 Uhr

    Merz kündigt stärkste Armee Europas an – Medwedew: "Es ist das Jahr 2026, nicht 1933!"

    In seiner Rede zur Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz am Freitag, dem 13. Februar 2026, hat Bundeskanzler Friedrich Merz das Ziel erklärt, die Bundeswehr schnellstmöglich zur "stärksten konventionellen Armee Europas" auszubauen, die im Bedarfsfall "standhält".

    Merz verwies dabei auf die begonnene Wehrdienstreform sowie den derzeit laufenden Aufbau der Brigade Litauen und kündigte eine verstärkte Präsenz von Eurofightern im Norden an. Dmitri Medwedew, stellvertretender Leiter des russischen Sicherheitsrates, nahm auf der Social-Media-Plattform Max Bezug auf diese Äußerungen. Er zitierte das Vorhaben und kommentierte: "Dämon, hast du dich in der Zeit geirrt? Es ist das Jahr 2026, nicht 1933!" Seinem Post fügte Medwedew ein KI-generiertes Bild bei, das Merz in einer Kleidung zeigt, die eine NS-Uniform darstellen soll.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unsere Website

  • 17:53 Uhr

    Bericht: Nach Einschränkung von Starlink gehen ukrainische Einheiten zum Angriff über

    Ukrainische Einheiten haben nach Einschränkungen der Nutzung von Starlink-Terminals für das russische Militär lokale Gegenangriffe an mehreren Frontabschnitten gestartet. Das Unternehmen SpaceX hat vor einiger Zeit Einschränkungen für den Betrieb von Starlink-Terminals eingeführt, um den unbefugten Zugriff auf das Satellitensystem zu verhindern, das nicht nur von ukrainischen Einheiten, sondern auch von der russischen Armee genutzt wurde. Dies berichtet die Zeitung The Telegraph unter Berufung auf Daten des Instituts für Kriegsforschung (ISW). Darüber hinaus habe Kiew die Angriffe auf militärische Einrichtungen auf russischem Territorium verstärkt, wie die Zeitung berichtet. Insbesondere wird über den Einsatz von Flamingo-Flugkörpern berichtet.

    Nach Angaben von Experten unternehmen die ukrainischen Streitkräfte Schritte, um ihre Positionen an der Frontlinie zwischen dem Süden von Dobropolje und dem Norden der Ortschaft Warwarowka wiederherzustellen. Veröffentlichte Karten zeigen Kampfeinsätze in der Gegend von Ternowatoje, Dobropolje und Salisnitschnoje, die sich in der Nähe der Grenze der Gebiete Dnjepropetrowsk und Saporoschje befinden.

  • 17:15 Uhr

    Selenskij fordert erneut NATO-Mitgliedschaft der Ukraine

    Wladimir Selenskij hat erneut die NATO-Mitgliedschaft seines Landes gefordert. Die ukrainische Armee sei die stärkste in Europa, sagte der ukrainische Präsident auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

    "Es wäre nicht schlau, die größte Armee Europas von einer NATO-Mitgliedschaft auszuschließen. Aber ​stellen Sie sicher, dass dies Ihre Entscheidung ist und ⁠nicht Putins."

    Außerdem verlangte der Politiker mehr Luftabwehrsysteme und Abfangraketen. Er verwies auf andauernde russische Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine und sagte in diesem Zusammenhang:

    "In der Ukraine gibt es kein einziges unbeschädigtes Kraftwerk mehr."

    Selenskij kündigte gleichzeitig an, dass die Ukraine künftig ausreichend Drohnen herstellen werde, um alle russischen unbemannten Luftfahrzeuge unschädlich zu machen. Derzeit wisse die Ukraine mehr über Drohnenabwehr als jedes andere Land.

  • 16:42 Uhr

    Außenministerium: Rund 20.000 ausländische Söldner nahmen am Krieg in der Ukraine teil

    Rund 20.000 ausländische Söldner nahmen auf Seiten der ukrainischen Streitkräfte an den Kampfhandlungen teil. Dies teilte Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, heute mit. Laut Miroschnik könnte die Zahl der Söldner sogar noch höher sein, da Kiew solche Personen geheim hält. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte er:

    "Die Zahl der Söldner, die durch den Fleischwolf geschickt wurden, beläuft sich auf etwa 20.000 Personen."

  • 16:06 Uhr

    10.000 Drohnen bis Jahresende: Selenskij eröffnet deutsch-ukrainische Fabrik in Bayern

    Nur wenige Stunden vor seinem Eintreffen auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 13. Februar 2026 hat Wladimir Selenskij im oberbayerischen Umland der Landeshauptstadt die erste Drohne aus deutsch-ukrainischer Produktion entgegengenommen. In einer neu eröffneten Fertigungsstätte nahm er gemeinsam mit Verteidigungsminister Boris Pistorius das Projekt der Firmen Quantum Systems und Frontline Robotics offiziell in Betrieb.

    Die dortige Produktion der Mehrzweckdrohne "Linza", die laut den Zielvorgaben des Joint Ventures Quantum Frontline Industries bis Jahresende eine Stückzahl von 10.000 erreichen soll, bildet den Auftakt für Selenskijs Vision eines europaweiten Netzwerks für die Drohnenproduktion.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:35 Uhr

    Abgeordneter: Anhaltender Ukraine-Konflikt kommt Kiew und westlicher Waffenlobby zugute

    Trotz begonnener Friedensverhandlungen geht der Ukraine-Konflikt weiter. Der Abgeordnete und Journalist Anatoli Wasserman nannte in einem Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez den Grund dafür. Wasserman ist der Ansicht, dass der Konflikt in erster Linie den Machthabern in Kiew zugutekommt, gefolgt von den Nutznießern im Westen und der Waffenlobby. Er betonte:

    "Dies ist vor allem für die Anführer der Terrororganisation Ukraine von Vorteil, da klar ist, dass mit der Beendigung der Kampfhandlungen auch ihre Position und vielleicht sogar das Leben der meisten dieser Anführer sofort beendet sein wird. Im Westen ist der Ukraine-Konflikt wahrscheinlich nicht für alle, aber für viele von Vorteil. Erstens ist es für die Waffenlobby von Vorteil, ihn fortzusetzen, da sie so die Möglichkeit hat, ihre Entwicklungen in realen Kampfsituationen zu testen [...] Außerdem profitieren diejenigen vom Fortbestehen des Ukraine-Konflikts, die immer noch hoffen, dass die Ukraine Russland besiegen wird. Bis heute hoffen viele, dass die Ukraine, wenn sie schon nicht das restliche Russland vernichtet, so doch zumindest dazu beiträgt, dass wir ziemlich viele Ressourcen aufwenden müssen. Und diejenigen hoffen, dass die Ukraine uns letztendlich so weit schwächt, dass sie uns ohne großes Risiko endgültig erledigen kann. Natürlich hoffen sie vergeblich, aber sie hoffen trotzdem."

  • 14:50 Uhr

    Rubio: USA streben eine für Russland akzeptable Friedenslösung in der Ukraine an

    US-Außenminister Marco Rubio erklärte, Washington werde weiterhin nach einer für Moskau akzeptablen Lösung für den Konflikt in der Ukraine suchen. In seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz legte der Chef des US-amerikanischen Außenministeriums die Prioritäten im diplomatischen Prozess dar. Seinen Worten zufolge bleibt die Suche nach einem Kompromiss eine zentrale Aufgabe. Er betonte insbesondere, dass die Parameter eines künftigen Friedensabkommens ausgewogen sein und auch Kiew zufriedenstellen müssten, und unterstrich:

    "Wir werden weiterhin nach einer Lösung suchen, die Russland akzeptieren kann."

  • 14:21 Uhr

    Russlands Argument, das den Lauf der Sonderoperation komplett umkrempeln wird

    Der Ausgang der militärischen Sonderoperation in der Ukraine wird vom Einsatz der Drohnen bestimmt, und dies nicht nur an der Front. Entscheidend für den künftigen Kriegsverlauf könnte die nachhaltige Deindustrialisierung der Ukraine durch Drohnengeschwader werden, die mit ausgeklügelter Kampftaktik eingesetzt werden.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Kirill Strelnikow auf unserer Webseite.

  • 13:39 Uhr

    Chinas Außenminister Wang: Beilegung der Ukraine-Krise erfordert gemeinsame Anstrengungen

    Am Samstag hat Chinas Außenminister Wang Yi in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zum Dialog aufgerufen, um den bewaffneten Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zu lösen. Die internationale Gemeinschaft sollte ihre Bemühungen koordinieren, um eine friedliche Lösung zu finden. Der Diplomat sagte dabei:  

    "Wenn wir den Dialog nicht aufrechterhalten, wird ein Friedensabkommen nicht einfach so vom Himmel fallen."

    Wang wiederholte, dass die Position der Regierung in Peking eindeutig sei: Alle regionalen Probleme sollten auf dem Dialogweg gelöst werden.

    "Wir müssen eine politische Lösung finden."

    China sei keine unmittelbare Partei des Konflikts und habe nicht das letzte Wort, sagte der Minister. Peking fördere jedoch Friedensverhandlungen und nutze alle möglichen Kanäle. Wang erinnerte dabei an die Bemühungen der chinesischen Shuttle-Diplomatie.  

  • 13:06 Uhr

    Russische Behörden melden weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Ein Einwohner verletzt

    Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Dabei spricht er von Terrorangriffen auf friedliche Ortschaften und zivile Infrastrukturen. Demnach hat der Gegner ein Verwaltungsgebäude im Bezirk Kuibyschewski unter Beschuss genommen und schwer beschädigt. Durch Splitter wurden anliegende Einfamilienhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Ein 38 Jahr alter Mann erlitt Verletzungen. Auch in der Stadt Tokmak kamen mehrere Einfamilienhäuser zu Schaden. In der Ortschaft Welikaja Snamenka wurden das Dach und die Fassade einer Schule beschädigt.

    Der Politiker ruft seine Landsleute zur Umsicht auf. Die Terrorgefahr in der Region stuft er als hoch ein. Beim Fund von verdächtigen Gegenständen sollten umgehend die örtlichen Sicherheitsbehörden alarmiert werden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.