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Liveticker Ukraine-Krieg: Trump sieht Selenskij als Hindernis für Frieden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Trump sieht Selenskij als Hindernis für Frieden© Urheberrechtlich geschützt
  • 5.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Gefangenenaustausch: 200 russische Soldaten kehren in die Heimat zurück

    Das russische Verteidigungsministerium hat am Donnerstag, dem 5. März 2026, die Rückkehr von 200 russischen Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft bekannt gegeben. Möglich wurde dies durch humanitäre Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate und der USA. Zusammen mit einem für den 6. März geplanten Gefangenenaustausch im Format "300 gegen 300" wird erwartet, dass innerhalb von zwei Tagen insgesamt 500 russische Soldaten zurückkehren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:54 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört Drohnen über Gebiet Cherson und Sewastopol auf der Krim

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwölf unbemannte Flugzeuge der Ukraine vom Himmel über dem Gebiet Cherson geholt, teilt Gouverneur Wladimir Saldo mit. Informationen über Verletzte oder Schäden gibt er nicht bekannt.

    Zudem schoss die Flugabwehr drei Drohnen über Sewastopol in der Teilrepublik Krim ab. Nach Angaben des Bürgermeisters Michail Raswoschajew wurden ein Umspannwerk und eine Gasleitung durch die Teile der zerstörten Drohnen beschädigt. In Teilen Sewastopols kam es zu Stromausfällen.

  • 21:34 Uhr

    Selenskij: USA bitten Ukraine um Hilfe bei Abwehr iranischer Shahed-Drohnen

    Die USA haben die ukrainische Führung um Unterstützung bei der Bekämpfung der Shahed-Drohnen im Iran-Krieg gebeten, erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij. Der Staatschef habe angewiesen, die erforderlichen Mittel bereitzustellen und die Anwesenheit ukrainischer Spezialisten sicherzustellen, damit die nötige Sicherheit gewährleistet werden könnte.

  • 21:13 Uhr

    Russische Menschenrechtsbeauftragte meldet Rückkehr eines für tot erklärten Soldaten

    Beim heutigen Gefangenenaustausch kehrte ein Militärangehöriger nach Russland zurück, der zuvor für tot erklärt worden war, berichtet die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa. Die Ehefrau des Soldaten bat Moskalkowa um Unterstützung bei der Suche, im Zuge der Nachforschungen stellte sich jedoch heraus, dass der Mann verstorben war.

    "Heute ein unglaublicher Moment, wenn viele unsere Jungs im Rahmen des Gefangenenaustauschs zurückkehren – 200 Personen. Unter ihnen ist ein absolut wundervoller Mann, der doch am Leben ist."

  • 20:48 Uhr

    Szijjártó kritisiert Selenskijs Drohungen gegen Ungarn

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat die jüngsten Aussagen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij über Ungarn und den Regierungschef Viktor Orbán kritisiert. Auf Facebook schreibt der Diplomat:

    "Das geht über alle Grenzen hinweg. Das ist die Ukraine, das ist die ukrainische 'Kultur', das ist der Mann, den Brüssel bewundert, das ist das Land, das man in die Europäische Union aufnehmen will."

    Niemand dürfe Ungarn oder den ungarischen Ministerpräsidenten bedrohen und erpressen, weil das Land nicht bereit sei, den Preis für den Ukraine-Krieg und die teurere Energie zu zahlen, betont Szijjártó. Ungarn wolle in keinen Krieg hineingezogen werden.

    Mehr zum ThemaKredit-Blockade: Selenskij droht Orbán mit militärischer Gewalt

  • 20:17 Uhr

    Gebiet Cherson wehrt ukrainischen Drohnenangriff ab

    Ukrainische Truppen unternehmen einen massiven Angriff mit unbemannten Flugzeugen auf das Gebiet Cherson, teilt Gouverneur Wladimir Saldo mit. Einheiten der Flugabwehr sind im Einsatz. Weitere Einzelheiten gibt Saldo bislang nicht bekannt.

  • 19:42 Uhr

    Trump sieht Selenskij als Hindernis für Frieden

    US-Präsident Donald Trump erklärt in einem Interview mit Politico, dass die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt fortgesetzt werden, und bringt seine Frustration über den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij zum Ausdruck. Trump wörtlich:

    "Selenskij muss endlich in die Gänge kommen und eine Einigung erzielen."

    Auf die Frage, welche Hindernisse für ein Friedensabkommen es vonseiten Selenskijs gibt, beharrt Trump darauf, dass der ukrainische Präsident nicht genügend Gesprächsbereitschaft demonstriert:

    "Es ist undenkbar, dass er das Hindernis ist. Du hast keine Karten. Jetzt hat er noch weniger Karten."

  • 19:19 Uhr

    Moskau und Kiew vereinbaren Wiedervereinigung von zehn Familien

    Tatjana Moskalkowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte, berichtet über eine Vereinbarung mit der ukrainischen Seite zur Wiedervereinigung von zehn getrennten Familien. Nach ihren Angaben handelt es sich um Kinder und Eltern, die in Russland und der Ukraine leben.

  • 18:30 Uhr

    Nahostkrise bremst den Dialog zur Lösung des Konflikts in Ukraine

    Die Operation der USA und Israel gegen Iran kann die Verhandlungen zur Beilegung des Krieges in der Ukraine verzögern. Das Weiße Haus konzentriert sich derzeit auf den Nahen Osten. Außerdem könnte Kiew einen Teil seiner Militärhilfe verlieren. 

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.