Liveticker Ukraine-Krieg: Massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Rostow abgewehrt

11.03.2026 07:46 Uhr
07:46 Uhr
Ukrainische Haubitze im Gebiet Charkow zerstört
Eine ukrainische Haubitze vom Typ Bogdan-B wurde von Drohnenpiloten des 11. Armeekorps des russischen Truppenverbandes Nord zerstört. Dies meldet der Leiter der Abteilung für Planung und Bekämpfung unbemannter Systeme mit dem Rufzeichen "Karta". Die Haubitze hatte Siedlungen in der Region Belgorod beschossen.
Es wird erklärt, dass durch präzise Treffer der russischen FPV-Drohnen die Knotenpunkte und Aggregate des Geschützes außer Betrieb gesetzt wurden und es nicht mehr repariert werden könne. Außerdem seien an diesem Frontabschnitt auch ein Mörser und zehn Hexacopter des Typs R-18 zerstört worden.
07:11 Uhr
Massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Rostow abgewehrt
In Taganrog und mehreren Bezirken des Gebietes Rostow wurde ein massiver ukrainischer Drohnenangriff von mehr als 40 Drohnen abgewehrt. Dies teilt Gouverneur Juri Sljusar mit.
"Am vergangenen Abend und in der Nacht wurde das Gebiet Rostow einem massiven Luftangriff ausgesetzt. Mehr als 40 Drohnen wurden in der Stadt Taganrog und fünf Bezirken der Region – Millerowo, Tschertkowo, Scholochowski, Neklinowski und Kujbyschewo – abgewehrt. Es gab keine Verletzten."
Sljusar fügt hinzu, dass durch herabfallende Trümmer in der Ortschaft Tschertkowo eine Stromleitung beschädigt worden sei. Ihm zufolge wurde die Stromversorgung von Privathäusern innerhalb von 1,5 Stunden wiederhergestellt.
10.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Miroschnik: Ukraine intensivierte Angriffe zum Internationalen Frauentag
Bei den ukrainischen Angriffen während des langen Wochenendes anlässlich des Internationalen Frauentags sind neun Zivilisten getötet und über 70 weitere verwundet worden. Dies berichtet Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums. Der Diplomat erklärte:
"In den Feiertagen vom 7. bis 9. März sind 80 Zivilisten zu Schaden gekommen. Verwundet wurden 71 Menschen, darunter vier Kinder. Neun Zivilisten wurden getötet, darunter ein Kind. Die meisten Opfer stammten aus den Gebieten Belgorod, Saporoschje und der Donezker Volksrepublik."
Miroschnik betonte, dass es sich bei den ukrainischen Angriffen um eine vorsätzliche Eskalation handelte:
"Solche Zufälle gibt es nicht. Kiew organisierte vorsätzlich eine 'Feiertags-Eskalation', um durch Kriegsverbrechen das fehlende militärische Potenzial zu imitieren."
21:41 Uhr
Tote bei ukrainischen Angriffen in Gebieten Cherson und Saporoschje
Zwei Zivilisten sind im Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen, nachdem das ukrainische Militär ihre Fahrzeuge mit Drohnen angegriffen hatte. Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Nach vorläufiger Information von operativen Diensten haben bewaffnete Verbände der Ukraine ein ziviles Auto im Bezirk Pologi mit einer Drohne angegriffen. Der Fahrer des Autos ist ums Leben gekommen. Darüber hinaus wurde ein weiterer Zivilist angegriffen – ein Mann auf einem Motorrad, der tödliche Verwundungen erlitten hat."
Ein weiterer Mann wurde bei einem Angriff auf sein Auto im Gebiet Cherson getötet. Dazu meldet das Oberhaupt des Bezirks Kachowka, Pawel Fipiptschuk:
"Heute Morgen wurde um 5:50 Uhr das Dorf Korobki angegriffen. Ein ziviles Auto verließ die Siedlung, als ein Sprengsatz von einer Drohne darauf abgeworfen wurde. Im Auto befanden sich ein Mann und eine Frau. Der Mann ist gestorben. Die Frau erlitt zahlreiche Splitterwunden und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert."
21:26 Uhr
Ukrainischer Raketenangriff auf Brjansk: Zahl der Getöteten steigt auf sechs
Die Anzahl der Menschen, die beim ukrainischen Raketenangriff gegen die russische Stadt Brjansk ums Leben gekommen sind, ist auf sechs Personen angestiegen. Alexandr Bogomas, Gouverneur des Gebiets Brjansk, berichtet auf seinem Telegramkanal unter Verweis auf eine Meldung des regionalen Katastrophenschutzministeriums zur Lage, Stand 18:42 Uhr MEZ:
"Durch den terroristischen Raketenangriff sind sechs Zivilisten getötet und 37 verwundet worden. Alle Verwundeten wurden ins Brjansker Gebietskrankenhaus eingewiesen, wo sie medizinisch versorgt werden."
21:05 Uhr
Witkoff rechnet mit neuem Ukraine-Treffen in der kommenden Woche

Archivbild: Sondergesandter des US-Präsidenten, Steve Witkoff (vorne)Chip Somodevilla / Gettyimages.ru Ein trilaterales Treffen zwischen Russland, den USA und der Ukraine im Rahmen der Verhandlungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts könnte nach Vermutung des Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, in der kommenden Woche stattfinden. In einem Interview für den Fernsehkanal CNBC sagte er dazu:
"Ich denke, dass das trilaterale Treffen auf irgendeinen Zeitpunkt in der kommenden Woche verlegt wird."
Witkoff fügte hinzu, dass er sich im Hinblick auf die Möglichkeit einer Lösung des Konflikts weiterhin eine "positive Einstellung" bewahre.
20:39 Uhr
Bulgarien: Zwei ukrainische Ex-Militärs wegen Spionageverdachts festgenommen
In Bulgarien sind zwei ehemalige ukrainische Militärangehörige verhaftet worden. Dies berichtet die bulgarische Zeitung 24 Tschassa unter Verweis auf gerichtliche Quellen.
Der Meldung zufolge wurden die Verdächtigten in der Nähe eines militärischen Objekts am 12. Januar festgenommen. Obwohl zu dem Prozess keine Einzelheiten vorliegen, wird den beiden Männern nach Angaben der Quelle der Zeitung Spionage für die Ukraine vorgeworfen. Die beiden Verdächtigten, Roman Sosulja und Alexei Timofejew, hatten zuvor beim ukrainischen Militär gedient und sollen danach in Spanien gelebt haben.
19:58 Uhr
EU-Kommission: Protokoll zur Bewilligung des Kredits an Ukraine noch nicht fertig
Das Protokoll des Abkommens zwischen der Europäischen Kommission und der Ukraine über die Bewilligung eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an Kiew steht noch nicht fest. Valdis Dombrovskis, EU-Kommissar für Wirtschaft, sagte dazu:
"Wir arbeiten gemeinsam mit der ukrainischen Regierung an der Fertigstellung der Finanzstrategie und des Protokolls des Abkommens, das die Bedingungen für den Erhalt des Kredits festlegt. Dies wird es ermöglichen, die Mittel nach dem Ende des legislativen Prozesses zu bewilligen. Unter den Mitgliedsstaaten besteht ein breiter Konsens bezüglich der Dringlichkeit dieses Kredits für die Ukraine."
Zuvor hatte Ungarn am 20. Februar die Gewährung des Kredits an Kiew bis zur Wiederaufnahme der Öllieferungen aus Russland über die Ukraine blockiert. Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bezeichnete diesen Schritt als Reaktion auf die Erpressung durch das Kiewer Regime, das aus politischen Gründen den Energieträgertransit behindere.
19:24 Uhr
Merz lehnt Lockerung der Sanktionen gegen Russland ab
Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland wegen weltweit steigender Ölpreise abgelehnt. Am Dienstag sagte Merz in Berlin mit Blick auf den israelisch-amerikanischen Iran-Krieg:
"Ich teile die Hoffnung des amerikanischen Präsidenten, dass dieser Krieg schnell zu Ende geht. Und wenn er schnell zu Ende geht, dann werden wir auch relativ schnell eine Normalisierung wieder an den Ölmärkten und Energiemärkten sehen."
Deswegen sehe die Regierung in Berlin keine Veranlassung, über eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland nachzudenken. Die Hilfe für die Ukraine dürfe nicht unterbrochen werden.
"Vor die Wahl gestellt, Sanktionen oder Solidarität, dann steht unsere Haltung fest: Wir stehen auf der Seite der Ukraine und sind auch bereit, notfalls eine solche Phase durchzustehen."
Auch EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis sagte am Dienstag in Brüssel, dass die EU weiter maximalen Druck auf Russland ausüben müsse. Eine Lockerung der Erdöl-Sanktionen wäre "kontraproduktiv" und würde "Russlands Fähigkeit zur Kriegsführung stärken."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
