Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen in der Nacht

10.02.2026 07:05 Uhr
07:05 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen in der Nacht

SymbolbildJewgeni Bijatow / Sputnik In der vergangenen Nacht hat die russische Flugabwehr sechs ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod, Astrachan und Kursk zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugziele zwischen 23 Uhr am 9. Februar und 7 Uhr am 10. Februar zum Absturz gebracht.
Zuvor meldete das Ministerium am Montagabend die Abwehr der Drohnenangriffe auf die Gebiete Brjansk und Kursk, indem 17 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört wurden. Außerdem holte die Flugabwehr drei Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer.
9.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Bloomberg: EU will Ukraine-Mitgliedschaft in Friedensabkommen mit Russland verankern
Die EU arbeitet an mehreren Optionen, um eine künftige Mitgliedschaft der Ukraine in einem Friedensabkommen mit Russland festzuschreiben. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise.
Demnach werde unter anderem erwogen, Kiew von Beginn an Schutzmechanismen zu gewähren, die mit einer EU-Mitgliedschaft verbunden sind. Ebenso soll ein sofortiger Zugang zu bestimmten Rechten von EU-Staaten ermöglicht werden.
Zugleich wolle die EU der Ukraine klare Fristen für die Umsetzung notwendiger Schritte im Beitrittsprozess setzen. Weitere Optionen sehen die Fortsetzung des bisherigen Aufnahmeverfahrens oder eine Übergangsphase mit schrittweiser Integration vor, heißt es.
21:40 Uhr
Lawrow: USA werden keine europäischen Interventionspläne unterstützen
Die USA werden die von europäischen Staaten vorangetriebene Idee einer Truppenentsendung in die Ukraine nicht unterstützen. Dies erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Dabei geht es um Pläne, im Falle eines Waffenstillstands europäische Truppen in der Ukraine zu stationieren und dafür eine "automatische Garantie" militärischer Unterstützung durch Washington zu erhalten. Eine positive Reaktion der USA darauf sei nicht zu erwarten, so Lawrow.
Zuvor hatte die Financial Times berichtet, die USA und europäische Staaten hätten angeblich einen mehrstufigen Plan für den Fall möglicher "Verstöße" Russlands gegen Vereinbarungen ausgearbeitet. Demnach werde sogar der Einsatz US-amerikanischer Streitkräfte erwogen. Im Interview mit dem Sender NTV sagte Lawrow:
"Die britische Führung um Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron prahlen gemeinsam mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte offen damit, dass dort sogenannte Expeditionskräfte von Interventen stationiert würden und es eine automatische Garantie für militärische Unterstützung durch die USA gebe."
Laut Lawrow habe Russland bei den USA nachgefragt, ob dies zutreffe. Er zweifle nicht daran, dass die Antwort für die Europäer und Wladimir Selenskij nicht positiv ausfallen werde, fügte er hinzu.
21:20 Uhr
Bericht: Westen drängt Selenskij zum Weiterkämpfen
Europäische Spitzenpolitiker drängen Wladimir Selenskij, bei den Verhandlungen mit Russland keine Zugeständnisse zu machen. Dies schreibt das italienische Portal L’AntiDiplomatico.
Demnach hätten zuletzt mehrere "Euroatlantiker" Kiew besucht, darunter NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Polens Premier Donald Tusk. Sie hätten darauf bestanden, dass die Ukraine den Krieg fortsetzt – "um jeden Preis und auf Kosten der eigenen Bevölkerung, die zur Schlachtbank geführt wird".
In Brüssel, Warschau, Berlin und London werde weiterhin alles getan, um eine Beilegung des Konflikts zu verhindern, heißt es. Selenskij füge sich diesem Druck umgehend. In der Publikation wird resümiert, Selenskijs Hauptziel sei es, an der Macht zu bleiben und am Krieg zu verdienen.
"Die europäische Elite will keinen Frieden. All ihre Anstrengungen dienen der eigenen Bereicherung durch die Fortsetzung des Genozids an den Slawen."
21:01 Uhr
Medienbericht: Kiew will für 50 Milliarden Euro 250 europäische Kampfjets kaufen
Laut einem Bericht des ukrainischen Fachportals Defense Express plant die Ukraine den Kauf von 250 europäischen Kampfflugzeugen im Wert von rund 50 Milliarden Euro.
Demnach will Kiew 150 schwedische Gripen- sowie 100 französische Rafale-Jets beschaffen. Die Gesamtkosten wurden auf Basis offener Quellen berechnet. Laut Daten aus dem kolumbianischen Staatsaudit lag der Preis für einen Gripen im Jahr 2025 bei 184,4 Millionen Euro. Die geplante Bestellung von 150 Maschinen würde demnach rund 27,7 Milliarden Euro kosten. Der Stückpreis für die Rafale-Jets ergebe sich aus einem Vertrag mit Serbien und liege bei 225 Millionen Euro. Für 100 Flugzeuge würden weitere 22,5 Milliarden Euro fällig.
Defense Express weist jedoch darauf hin, dass die Endkosten aufgrund der langen Lieferzeit von bis zu zehn Jahren und der Inflation noch steigen könnten. Zudem müsste die Ukraine nach dem Kauf jährlich rund 2,5 Milliarden Euro für die Wartung und Modernisierung der Flotte aufbringen.
20:49 Uhr
Ombudsfrau: Kiew lässt Gefangene in "erbärmlicher Kleidung" zurück
Auf einer Sitzung des Staatsduma-Ausschusses sagte die Menschenrechtsbeauftragte Russlands, Tatjana Moskalkowa, dass Kiew russische Gefangene in einer "erbärmlichen Kleidung" heimschickt. Sie meinte unter anderem:
"Unsere Jungs wurden wie üblich inerbärmlichen Kleidern zurückgebracht. Unsere Soldaten haben sie empfangen und ihnen gute Kleidung gegeben. All dies geschah unter direkter Beteiligung der Weißrussen. Sie stellen uns Räumlichkeiten zur Verfügung, versorgen alle Gefangenen mit Essen, geben denen, die etwas brauchen, Kleidung oder Medikamente, und es stehen auch Krankenwagen bereit, falls jemand einen braucht.
20:20 Uhr
Ritter: Die Ukraine kann sich nur durch Kapitulation retten
Die Ukraine kann sich nur im Falle einer Kapitulation vor Russland von den Folgen der russischen Angriffe erholen, erklärte der Militäranalyst und ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Scott Ritter. Seinen Worten zufolge ist der Schaden an der ukrainischen Infrastruktur irreparabel, und der Wiederaufbau des Landes könnte mehrere Generationen dauern. In einem Interview mit dem Journalisten Garland Nixon auf dessen YouTube-Kanal betonte Ritter:
"Der Schaden, der der Ukraine zugefügt wurde, ist irreparabel … Ihre Infrastruktur befindet sich in einem desolaten Zustand. Und die gute Nachricht ist wohl, dass sie nicht mehr funktioniert und nie wieder funktionieren wird. Sie werden sich davon nicht erholen, sie verlieren Städte, sie verlieren Kiew. Es wird Generationen dauern, um all das wieder in Ordnung zu bringen … Was die Ukrainer jetzt wirklich tun müssen, ist zu verstehen, dass die Europäer ihnen niemals mit irgendetwas helfen werden. Nur die Russen werden Ihnen helfen. Warum? Weil sie verdammt gute Menschen sind. Ergeben Sie sich Russland!"
19:44 Uhr
Krim-Oberhaupt: Ukrainische Unterhändler wollen keinen Frieden, um ihre Karriere nicht zu riskieren
Führende Politiker in Kiew seien überhaupt nicht an einer Einigung interessiert, da ihre Karrieren unmittelbar nach Beendigung der Kampfhandlungen beendet wären. Diese Vermutung äußerte das Oberhaupt der Republik Krim, Sergej Aksjonow. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte er:
"Die ukrainischen Unterhändler wollen keinen Frieden, denn die meisten von ihnen würden ihre politische Karriere beenden, wenn die Kampfhandlungen eingestellt würden. Derzeit erhalten sie Finanzmittel aus dem Westen und haben die Möglichkeit, von den Geldern zu profitieren, die von den USA und der Europäischen Union bereitgestellt werden."
19:19 Uhr
US-Militär: Anschlag auf General Alexejew zeigt Selenskijs Verzweiflung
Der Anschlag auf den ersten stellvertretenden Leiter der Hauptverwaltung des russischen Generalstabs, Generalleutnant Wladimir Alexejew, zeugt von der Verzweiflung Wladimir Selenskijs und dessen fehlendem Friedenswillen. Dies erklärt der pensionierte US-Heeresoberstleutnant Earl Rasmussen im Interview mit RIA Nowosti:
"Selenskij befindet sich in einer verzweifelten Lage und steht von vielen Seiten unter Druck. Er unterstützt keinen Frieden und versucht, Vergeltungsmaßnahmen zu provozieren, Friedensverhandlungen zu sabotieren und die USA oder Europa in den Konflikt hineinzuziehen."
Angesichts des bisherigen Verhaltens der ukrainischen Führung überraschten solche Taten nicht, so der Ex-Offizier. Selenskij gehe es um Machterhalt und persönliche Bereicherung, nicht um das Wohl des eigenen Volkes.
"Selenskij weiß, dass die Zeit nicht auf seiner Seite ist. Verzweifelte Menschen begehen ungewöhnliche und gefährliche Handlungen."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
