Liveticker Ukraine-Krieg - TASS: Kiew führt Zwangsevakuierung von Kindern aus Slawjansk durch

21.03.2026 19:18 Uhr
19:18 Uhr
TASS: Ukrainische Streitkräfte evakuieren Kinder unter Zwang aus Slawjansk, ohne Details zu nennen
Ukrainische Soldaten evakuieren Kinder zwangsweise aus Slawjansk in der Volksrepublik Donezk (DVR), ohne zuvor festzulegen, wohin oder zu wem sie gebracht werden sollen. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Die zuvor von den ukrainischen Behörden angekündigte Zwangsevakuierung habe bereits mehrere Skandale ausgelöst, teilt die Quelle mit. Es habe sich herausgestellt, dass die Kinder im Grunde "ins Nirgendwo" gebracht würden.
Das Einzige, was die ukrainischen Sozialarbeiter täten, sei, zu versuchen, entfernte Verwandte der Jungen und Mädchen ausfindig zu machen, um sie diesen zu übergeben.
18:54 Uhr
Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen entlang der Front auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen der Truppenverbände Nord und Ost in den Gebieten Charkow und Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe von Geschützen Gwosdika (dt.: Nelke) und Akazija (dt: Akazie) gegnerische Stellungen und Stützpunkte.
18:20 Uhr
Medienbericht: Kiew stuft getötete Soldaten als Deserteure ein
Die nach NATO-Standards aufgestellte 47. separate mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte setzt die im Militär allgemein anerkannte Praxis fort. Dies bedeutet, dass ukrainische Soldaten, die in Kämpfen mit dem russischen Truppenverband Nord getötet wurden, als Deserteure eingestuft werden. So ist Mitte Februar nahe Junakowka im Gebiet Sumy fast die gesamte 6. Kompanie der Brigade "spurlos verschwunden". Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
17:48 Uhr
Todesopfer bei ukrainischer Drohnenattacke im Gebiet Brjansk gemeldet
Die ukrainischen Einheiten griffen am Samstagmachmittag (Ortszeit) das Dorf Demjanki mit Drohnen an. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas bekannt.
"Das Kiewer Regime begeht weiterhin unmenschliche Verbrechen gegen Zivilisten", schreibt der Beamte auf Teleram. "Leider kam bei dem barbarischen Angriff ein Zivilist ums Leben." Die Behörden leisteten der Familie des Todesopfers jegliche notwendige Unterstützung und finanzielle Hilfe, fügt Bogomas hinzu.
Ferner teilt der Gouverneur mit, ein Nebengebäude und ein Traktor seien durch den Angriff beschädigt worden. Die zuständigen Dienste seien vor Ort im Einsatz.
17:15 Uhr
Russische Kampfjets greifen gegnerischen Stützpunkt an (Video)
Su-25-Kampfflugzeuge der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte zerstörten bei einem Einsatz im Operationsgebiet des Truppenverbands Süd einen Stützpunkt der ukrainischen Armee. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
16:26 Uhr
Erneute ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet – Behörden melden Tote und Verletzte
Das ukrainische Militär griff am Samstagnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Artillerie und Drohnen an. Nach Angaben der Behörden kamen dabei zwei Zivilisten um, zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen.
Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt gibt, beschossen Kiewer Kräfte im Dorf Smorodino eine soziale Einrichtung. Es könnten sich laut dem Beamten noch Menschen unter den Trümmern befinden.
Das Gebäude sei zerstört worden, teilt der Gouverneur weiter mit. Auch ein Einzelhandelsgeschäft daneben brannte ihm zufolge aus. Die Rettungs- und Räumungsaktivitäten würden angesichts der hohen Gefahr durch gegnerische Drohnen behindert.
15:50 Uhr
Orbán: "Wir haben keine Angst vor Brüssel und Berlin" – 90-Milliarden-Veto gegen Kiews Öl-Blockade

Auf seiner Abschlusspressekonferenz zum EU-Gipfel am Freitag in Brüssel hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sein Veto gegen den 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine bekräftigt. Orbán begründete seine Ablehnung erneut mit der ukrainischen Blockade der Druschba-Pipeline und der Weigerung Kiews, die beschädigte Leitung zu reparieren. Da diese Leitung für Ungarns Energieversorgung essenziell ist, betonte der Regierungschef, dass Budapest über weitere Hebel verfüge, um Kiew zum Einlenken zu bewegen:
"40 Prozent der ukrainischen Stromversorgung laufen über Ungarn, das haben wir bisher nicht angerührt."
Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen äußerten sich nach dem Gipfel zum Veto Ungarns. Der Kanzler warf Orbán dabei "grobe Illoyalität" vor, drohte mit Konsequenzen und verwies auf rechtliche Prüfungen der Kommission, um das Veto zu umgehen.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
15:18 Uhr
Deutscher Freiwilliger: Kiew entfesselte Krieg im Donbass wegen Volksprotesten gegen Maidan
Der Freiwillige Martin Meerhoff aus Deutschland kämpft als Teil der russischen Truppenverbände in der Ukraine. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS ging er auf die Ursachen der militärischen Spezialoperation ein.
Nach dem Maidan 2014 in der Ukraine, als die legitime Regierung gestürzt worden war, kam es im Osten des Landes, im Donbass, zu Protesten gegen die Ereignisse, sagte Meerhoff.
"Und das ist normal", meinte der Freiwillige. Es sei unmöglich, dass die Bevölkerung überall im Land gleichermaßen auf die Situation reagiere.
Und weiter:
"Was hat die Regierung dann getan? Sie hat dort Krieg entfesselt und die einheimische Bevölkerung angegriffen."
Ferner sagte Meerhoff, der Westen habe die Minsker Vereinbarungen zur Beilegung des Donbass-Konflikts manipuliert und keinerlei Absicht gehabt, diese durchzusetzen. "Deshalb war es notwendig, die militärische Spezialoperation beginnen."
14:59 Uhr
Kiew setzt Terroranschläge auf zivile Ziele im Gebiet Saporoschje fort
In den zurückliegenden 24 Stunden hat das ukrainische Militär zivile Infrastruktureinrichtungen in vier Ortschaften gezielt mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telagram bekannt.
Leider erlitten in der Siedlung Kochanoje zwei Zivilisten Verletzungen, berichtet der Beamte. Sie seien mittlerweile medizinisch versorgt worden.
14:29 Uhr
Medien: Bevölkerung der Ukraine soll 20 Millionen Menschen betragen
Will Lloyd, stellvertretender Chefredakteur des britischen Magazins New Statesman, hat unter Berufung auf einen hochrangigen britischen Beamten bekannt gegeben, in der Ukraine würden aktuell 20 Millionen Menschen leben. Eine Mitteilung darüber hat der ukrainische Verband orthodoxer Journalisten auf seiner Webseite veröffentlicht.
Laut dem britischen Journalisten sei diese Zahl ein Beleg für "außergewöhnliche Veränderungen" in der demografischen Struktur der ukrainischen Gesellschaft. Wie es heißt, hatten Anfang der 1990er-Jahre in der Ukraine noch 52 Millionen Einwohner gelebt. Britische Beamte sollen darauf hingewiesen haben, dass die Einwohnerzahl des Landes im Jahr 2014 noch auf etwa 40 Millionen geschätzt worden sei.
Während der Jahre der Unabhängigkeit und des Konflikts mit Russland sei die Bevölkerung jedoch um mehr als 30 Millionen Menschen zurückgegangen. Am 24. August 1991 hatte die Ukraine die staatliche Unabhängigkeit erklärt.
Lloyd wird in dem Zusammenhang mit den Worten zitiert:
"Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Ukraine im Jahr 2040 aussehen wird."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
