Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Zerstörung von Leopard-Panzer

12.02.2026 18:50 Uhr
18:50 Uhr
Deutschland bietet der Ukraine Geld statt Waffen an
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat der Ukraine mit Blick auf eine mögliche Erschöpfung der Waffenbestände finanzielle Unterstützung angeboten. Dies sagte er bei einer Pressekonferenz in Berlin, wie Clash Report berichtet:
"Man muss prüfen, was wir aus unseren Beständen bereitstellen können. Wenn nichts mehr übrig ist, muss man überlegen, was man der Ukraine geben könnte. Es geht dabei um Geld – so wie wir es im vergangenen Jahr gemacht haben."
18:35 Uhr
Ombudsfrau: UN wegen Festhaltung von Zivilisten aus Gebiet Kursk eingeschaltet
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa hat mitgeteilt, sie habe sich wegen der unbegründeten Festhaltung von zehn Einwohnern des Gebiets Kursk durch die Ukraine an die Vereinten Nationen gewandt.
"Ich habe dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte ein Schreiben übermittelt, wonach weiterhin zehn Menschen völlig unbegründet und unter Verletzung der Genfer Konventionen festgehalten werden."
Am 5. Februar hatte Moskalkowa berichtet, dass zwei Einwohner des Gebiets Kursk aus der Ukraine zurückgebracht werden konnten. Zehn weitere Personen würden weiterhin in Sumy festgehalten.
18:08 Uhr
Rutte zu Macrons Moskau-Vorstoß: "Jeder Verbündete kann so handeln wie die Franzosen"

NATO-Generalsekretär Mark Rutte äußerte sich am Mittwoch in Brüssel zu der Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, wieder technische Gesprächskanäle mit Moskau aufzubauen. Anfang Februar reiste Macrons engster diplomatischer Berater, Emmanuel Bonne, nach Moskau, um Kontakte mit Russland auf Beraterebene wiederherzustellen.
Auf die Frage, ob er europäische Länder dazu ermutigen würde, den Dialog mit Russland wieder aufzunehmen, antwortete Rutte, dass jedes NATO-Mitglied in seiner Außenpolitik frei sei und das tun könne, was die Franzosen gerade tun.
Er betonte zudem, dass er jede Initiative unterstützen würde, die den Krieg in der Ukraine schneller beenden könnte. Dabei stellte er jedoch klar, dass die Führungsrolle der USA entscheidend bleibe.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:50 Uhr
NATO-Generalsekretär räumt russische Erfolge in der Ukraine ein
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat zugegeben, dass Russland in der Ukraine Fortschritte erzielt hat. Diese seien jedoch "sehr gering", sagte er bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem neuen ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow.
"Aber das ukrainische Volk ist nicht zu brechen. Das habe ich vergangene Woche in Kiew gesehen. Ich habe erneut Soldaten getroffen und in ihren Augen Entschlossenheit und Härte gesehen, den Kampf gegen die Russen fortzusetzen – auch wenn die russischen Streitkräfte nur sehr geringe Erfolge erzielen."
Zuvor hatte er am Dienstag erklärt, er hoffe auf eine baldige und langfristige Waffenruhe in der Ukraine "oder sogar auf ein Friedensabkommen" mit verlässlichen Garantien.
Unterdessen haben russische Streitkräfte in der vergangenen Woche sieben Ortschaften im Gebiet der militärischen Sonderoperation unter ihre Kontrolle gebracht, berichtete RIA Nowosti unter Verweis auf Angaben des russischen Verteidigungsministeriums.
17:33 Uhr
Ukrainische Drohnenführer töten gezielt Gemeindepfarrer bei Angriff auf Trauerprozession

Erzpriester Sergij Kljachin (18.07.1968–10.02.2026) Es dürfte ein klares Kriegsverbrechen sein: Ukrainische Drohnenführer haben am 10. Februar 2026 im russisch kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje eine Trauerprozession angegriffen und einen an seiner Kleidung klar als Priester erkennbaren Geistlichen getötet.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.17:17 Uhr
Ukrainische Drohne greift Auto im russischen Grenzgebiet Brjansk an: Vorsteher einer Gemeinde verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben am Nachmittag im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Bogomas berichtete auf Telegram über eine Drohnenattacke auf ein ziviles Fahrzeug im Bezirk Pogar. Der Politiker bezeichnete den Angriff als "barbarisch". Der Vorfall habe sich demnach in der Nähe der Siedlung Markowsk ereignet. Der Vorsteher der Gemeinde Tschaussowo habe dabei eine Wunde erlitten und sei ärztlich versorgt worden. Zudem sei sein Auto beschädigt worden.
16:45 Uhr
Orbán: Europa sollte statt Ukraine-Hilfen eigene Wirtschaft ankurbeln
Nach den Worten des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán sollte Europa die Ukraine nicht mehr finanziell unterstützen, wenn es seine eigene Wirtschaft ankurbeln möchte. Am Rande eines Treffens mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs sagte der Ungar am Donnerstag zu Reportern:
"Schicken Sie Ihr Geld nicht an andere, wenn Sie es für Ihre Wettbewerbsfähigkeit brauchen, also schicken Sie das Geld nicht an die Ukraine."
Orbán hatte sich auch früher skeptisch über die Unterstützung der EU für die Ukraine geäußert.
Offiziellen Zahlen zufolge haben die EU und ihre Mitgliedstaaten seit dem Beginn des Krieges vor knapp vier Jahren bis Ende 2025 rund 177 Milliarden Euro an Hilfe geleistet. Das Bruttoinlandsprodukt der 27 EU-Staaten liegt bei fast 18 Billionen Euro.
16:16 Uhr
Linken-Co-Chef will Chinas Präsidenten bei Ukraine-Friedensgipfel sehen
Linken-Co-Chef Jan van Aken hat Bundeskanzler Friedrich Merz aufgefordert, Chinas Präsident Xi Jinping zu einem Ukraine-Gipfel einzuladen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte van Aken in Anspielung auf das geplante Treffen des CDU-Politikers mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi:
"Merz sollte auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Initiative ergreifen, den chinesischen Präsidenten Xi Jinping einzuladen, zusammen mit der EU einen Friedensgipfel für die Ukraine zu organisieren."
Um die Friedensverhandlungen zwischen Moskau und Kiew einen entscheidenden Schritt voranzubringen, müsse man Peking mit ins Boot holen. Der Linken-Vorsitzende begründete seinen Vorstoß folgenderweise:
"Russland wiederum ist in hohem Maße von China abhängig. Wenn Xi Jinping einlädt, muss Wladimir Putin kommen."
Van Aken zeigte sich verwundert, dass er dieses Jahr nicht zur MSC eingeladen wurde. Damit fehle eine ganz bestimmte Perspektive auf der Sicherheitskonferenz.
15:49 Uhr
Rutte hofft auf baldigen Friedensschluss in der Ukraine
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat die Hoffnung auf einen zeitnahen Waffenstillstand in der Ukraine geäußert. Im Rahmen der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow behauptete er:
"Ich hoffe auf einen baldigen, langfristigen Waffenstillstand oder, noch besser, ein Friedensabkommen. Die NATO arbeitet täglich sorgfältig an Sicherheitsgarantien."
15:24 Uhr
Russlands Verteidigungsminister Beloussow inspiziert Truppenverband Süd
Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat im Kommandopunkt einer Einheit des Truppenverbands Süd eine Beratung abgehalten. Dort hörte er sich Berichte über die aktuelle Situation an der Kontaktlinie an. Der Befehlshaber des Truppenverbands Süd, Sergei Medwedew, informierte den Minister über den Verlauf der russischen Offensive und über die Handlungen des Gegners.
Im Rahmen der Inspektion konnte Beloussow neue technische Entwicklungen zu Gesicht bekommen. So wurde dem Minister unter anderem über ein modernes unbemanntes Luftfahrzeug berichtet, das Funksignale an andere Kampfdrohnen weiterleiten und somit ihre Reichweite erweitern kann. Zudem wurden Beloussow mobile Störsender gezeigt, die gegnerische FPV-Drohnen bekämpfen und dadurch Stoßtruppen und Lieferrouten für Verpflegung und Munition decken.
Der Minister schätzte die Kampfleistungen des Truppenverbands Süd hoch ein und überreichte Armeeangehörigen, die sich als besonders mutig und heldenhaft hervorgetan hatten, staatliche Auszeichnungen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

