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Liveticker Ukraine-Krieg: Erdölraffinerie in Region Krasnodar gerät in Brand

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Erdölraffinerie in Region Krasnodar gerät in BrandQuelle: Sputnik © WITALI TIMKIW
  • 29.11.2025 10:32 Uhr

    10:32 Uhr

    Ukrainische Angriffe auf 14 Ortschaften im Gebiet Belgorod: Frau getötet, Kind verletzt

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 14 Ortschaften in drei Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens vier Geschosse abgefeuert und 49 Drohnen eingesetzt, von denen 31 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik beklagt der Politiker Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Dragunskoje sei eine junge Frau ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne ein Einfamilienhaus angegriffen habe. Ein fünfjähriges Kind sei dabei schwer verletzt worden und befinde sich momentan auf der Intensivstation.

    Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 13 Einfamilienhäuser, eine Stromleitung, drei Landwirtschaftsgeräte und fünf Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 10:05 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 28. November 22 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 3,
    • Kachowka — 3,
    • Welikije Kopani — 5,
    • Lasurnoje — 4,
    • Dnjeprjany — 7.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Briljowka, Nowaja Majatschka, Welikaja Lepeticha, Kairy und Nowaja Kachowka seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:38 Uhr

    Viktor Orbán in Moskau: Putin hebt enge bilaterale Beziehungen hervor

    Russlands Präsident Wladimir Putin und der ungarische Ministerpräsident haben bei einem Treffen im Kreml die Lage in der Ukraine und die bilateralen Beziehungen erörtert. Mehr dazu von unserem Korrespondenten Iwan Medwedew. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 09:07 Uhr

    Zwei Verletzte in Wolgograd durch Drohnenattacke aus Ukraine

    Gouverneur Andrei Botscharow meldet eine ukrainische Drohnenattacke auf das südrussische Gebiet Wolgograd. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr den Angriff am Morgen zurückgeschlagen. Die Terrorattacke habe offenbar zivilen Infrastrukturobjekten gegolten. Der Politiker meldet dabei zwei Verletzte. In der Gebietshauptstadt Wolgograd sei ein Lagerhaus mit Baumaterialien beschädigt worden. Darüber hinaus seien in etlichen Wohnhäusern die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet seinerseits auf Telegram, dass die russische Luftabwehr am Samstag im Zeitraum von 5 Uhr MEZ bis 6 Uhr MEZ fünf ukrainische Drohnen abgeschossen habe.

  • 08:33 Uhr

    DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik elf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 28. November bis 0 Uhr am 29. November (Ortszeit) wurde ein 14-jähriger Jugendlicher verletzt. Durch den Beschuss kam ein Wohnhaus zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Ein ziviles Infrastrukturobjekt wurde beschädigt.

  • 08:01 Uhr

    Erdölraffinerie in Region Krasnodar gerät in Brand

    Die Behörden der südrussischen Region Krasnodar melden Sachschäden, die in der Nacht durch eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine verursacht wurden. Der Krisenstab schreibt auf Telegram, dass im Bezirk Sewerski eine Erdölraffinerie in Brand geraten sei. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte. Das Personal des Destillationswerks Afipski sei evakuiert worden. Das Feuer habe eine Fläche von 250 Quadratmetern ergriffen. Zu den Löscharbeiten habe man 65 Feuerwehrleute und 21 Spezialfahrzeuge herangezogen. Der Brand sei mittlerweile eingedämmt worden. Die Ausrüstung der Erdölraffinerie sei teilweise beschädigt worden.

    Ferner meldet der Krisenstab Schäden in einem Landwirtschaftsbetrieb in der benachbarten Siedlung Afipski. Durch herabfallende Drohnenteile sei dort eine Scheune in Brand geraten. Das Feuer sei mittlerweile gelöscht worden. Verletzte habe es nicht gegeben.

  • 07:36 Uhr

    Ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Rostow: Mehrere Wohngebäude in Taganrog beschädigt

    In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte das südrussische Gebiet Rostow mit Drohnen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau sprach auf Telegram von 20 abgeschossenen unbemannten Luftfahrzeugen. Die örtlichen Behörden bestätigten die massive Attacke und meldeten Sachschäden.

    Swetlana Kambulowa, Bürgermeisterin der Hafenstadt Taganrog, teilte mit, dass die Feuerwehr infolge des Drohnenangriffs aus der Ukraine acht Brände in der Stadt gelöscht habe. Man habe zudem vor drei Häusern Drohnenteile entdeckt, die man entschärfen werde. Die Fundorte seien abgesperrt worden. Die Politikerin meldete weder Todesopfer noch Verletzte.

    Gouverneur Juri Sljussar gab seinerseits bekannt, dass die gegnerischen Drohnen über fünf Bezirken des südrussischen Gebiets Rostow zerstört worden seien. In der Hafenstadt Taganrog seien ein Mehrfamilienhaus und ein Studentenwohnheim beschädigt worden. Ein Einfamilienhaus sei völlig ausgebrannt. Die Bewohner seien provisorisch in einer benachbarten Schule untergebracht worden.   

    Außerdem schrieb der Politiker auf Telegram, dass eine weitere Drohne ein Haus in der Siedlung Schurawka getroffen habe. Das Dach eines Einfamilienhauses sei beschädigt worden. Sljussar meldete weder Todesopfer noch Verletzte. 

  • 07:04 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 103 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 103 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Belgorod – 26,
    • Gebiet Rostow – 20,
    • Teilrepublik Krim – 19,
    • Gebiet Rjasan – 11,
    • Region Krasnodar – 11,
    • Gebiet Woronesch – 5,
    • Gebiet Lipezk – 4,
    • Gebiet Kursk – 3,
    • Gebiet Astrachan – 1,
    • Gebiet Wolgograd – 1,
    • Teilrepublik Kalmückien – 1,
    • Asowsches Meer – 1.  

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 28.11.2025 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:38 Uhr

    Medwedew: Selenskij kann Friedensvertrag nicht unterzeichnen

    Der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskij, bekleidet sein Amt illegal und kann daher keinen Friedensvertrag unterzeichnen, erklärt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates. In den sozialen Medien schreibt Medwedew:

    "Er wird nicht derjenige sein, der einen Friedensvertrag unterzeichnet.

    Der Zusammenbruch seines Systems ist unausweichlich."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.