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Liveticker Ukraine-Krieg: Westliche Geheimdienste liefern Chemiewaffen an Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Westliche Geheimdienste liefern Chemiewaffen an Kiew© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.04.2026 08:08 Uhr

    08:08 Uhr

    Russlands Vertreter bei OPCW: Westliche Geheimdienste liefern Chemiewaffen an Kiew

    Söldner und westliche Geheimdienste liefern Giftstoffe und chemische Munition in die Ukraine. Dies teilte Wladimir Tarabrin, der russische Gesandte bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), gegebüber Iswestija mit. 

    "Wir haben in der OPCW wiederholt erklärt, dass Giftstoffe, Precursore und chemische Munition aus ausländischer Produktion von Söldnern und westlichen Geheimdienstmitarbeitern in die Ukraine geliefert werden. Alle von uns übermittelten Daten beruhen auf zuverlässigen Materialien und Informationen des russischen Verteidigungsministeriums."

    Tarabrin zufolge werden große Chargen an persönlicher Schutzausrüstung und chemischen Stoffen sowie deren Precursore in die Ukraine geliefert.

    Er betonte, dass die gleichzeitige Lieferung von chemischen Stoffen und Schutzausrüstung "auf Pläne für großangelegte Provokationen mit Giftstoffen in der Zone der militärischen Sonderoperation hinweisen könnte".

  • 07:26 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 73 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Orjol, Rostow, der Region Krasnodar, der Republik Krim  sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres zerstört.

  • 7.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:47 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Cherson – Zivilist verletzt

    Im Gebiet Cherson ist ein Einwohner des Dorfes Kairy bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt die Verwaltung des Bezirks mit.

    Seit Beginn des Tages wurden zudem 27 Artillerieangriffe und 19 Drohnenangriffe auf das Gebiet registriert. Unter anderem wurden Gornostajewka, Kairy und Sawodowka beschossen.

  • 21:22 Uhr

    15 Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Schule in Saporoschje

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die ukrainischen Streitkräfte heute eine Schule im Gebiet Saporoschje mit Drohnen angegriffen. Dabei sollen 15 Menschen verletzt worden sein, darunter auch Kinder.

  • 21:21 Uhr

    Russische Luftabwehr meldet 15 abgeschossene Drohnen

    Die russische Luftabwehr hat am Dienstag über mehreren Regionen 15 ukrainische Drohnen abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit:

    "Am 7. April wurden zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr Moskauer Zeit durch Luftabwehrsysteme 15 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk und Leningrad zerstört."

  • 20:46 Uhr

    Ex-Branchenvertreter: Mobilisierung von Fahrern führt zu Problemen bei Treibstofflieferungen

    Die Mobilisierung von Fahrern in der Ukraine hat laut Leonid Kosjantschuk, dem ehemaligen Leiter des Branchenverbands "Vereinigung der Betreiber des Mineralölmarktes", zu Problemen bei der Treibstoffversorgung geführt. Dies sagte er in einem Interview für den YouTube-Kanal "Superposition":

    "Wir haben ein Problem mit der Lieferung. Warum? Weil viele Fahrer zwangsrekrutiert wurden. Ein anderer Teil ist einfach untergetaucht, um dem zu entgehen. Fahrer für solche Transporte gibt es in der Ukraine ohnehin nicht viele. Derzeit gibt es Transportmittel, aber niemanden, der sie fährt."

    Zuvor hatte der Leiter des ukrainischen Büros für Migrationspolitik, Wassili Woskoboinik, erklärt, der Personalmangel im Land liege bei rund 30 Prozent und erreiche in einzelnen Branchen bis zu 50 Prozent.

  • 20:24 Uhr

    Bericht: Drohnenlieferung mit Drogen im Gebiet Charkow entdeckt 

    Im Gebiet Charkow haben Einsatzkräfte einen ukrainischen FPV-Drohnenflug mit einer mutmaßlichen Drogenladung entdeckt und abgeschossen. Dies teilte die Verwaltung des Innenministeriums der Region mit, wie RIA Nowosti berichtet.

    Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 28. März im Dorf Dwuretschnaja im Bezirk Kupjansk. Die Drohne trug ein angehängtes Paket. Als "Fracht" wurde ein in blaues Isolierband gewickelter Gegenstand identifiziert. In diesem befanden sich mehrere Zip-Beutel mit kristallinen Substanzen. Nach einer Untersuchung handele es sich um synthetische Opioide. Die Substanzen wurden als schwere Drogen eingestuft.

    Zudem hieß es, die Drohne sei von Stellungen der ukrainischen Nationalgarde-Einheit "Hartija" gestartet worden. Aufgrund einer fehlerhaften Navigation habe sie ihr Ziel jedoch verfehlt und sei in ein von russischen Kräften kontrolliertes Gebiet gelangt.

  • 19:59 Uhr

    Vance: Europäische Energiepolitik hat Ukraine-Konflikt mit vorbereitet

    Die europäischen Staaten haben nach Ansicht des US-Vizepräsidenten J. D. Vance zur Entstehung des Ukraine-Konflikts beigetragen. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán:

    "Die Samen dieses Konflikts wurden lange vor Beginn der Kampfhandlungen gesät."

    Die Ursachen lägen aus seiner Sicht in der Energiepolitik. Europäische Staaten hätten sich bewusst von russischen Öl- und Gaslieferungen aus dem Osten abgekoppelt. "Das war ein enormer Fehler", erklärte der US-Vizepräsident.

    Zudem äußerte sich Vance zur Rolle der Europäischen Union in den Verhandlungen über die Ukraine. Diese versuche seit längerer Zeit vergeblich, einen Platz am Verhandlungstisch zu erhalten. Bereits zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärt, die EU habe keinen Anspruch auf eine Teilnahme an solchen Gesprächen.

  • 19:35 Uhr

    Beloussow: Vertragsrekrutierung der Armee läuft schneller als geplant

    Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat erklärt, die Aufstockung der Streitkräfte mit Vertragssoldaten verlaufe schneller als geplant. Dies berichtet RIA Nowosti:

    "Alle Pläne werden erfüllt. Wir stellen neue Einheiten und Verbände auf. Derzeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Ausbildung und Koordination. Das gilt insbesondere für Truppen unbemannter Systeme."

    Zuvor hatte Beloussow mitgeteilt, dass 47 Regionen das Moskauer Modell eines einheitlichen Einberufungszentrums übernehmen wollten. Die Umsetzung eines solchen Projekts könne nach Ende der militärischen Sonderoperation beginnen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.