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Liveticker Ukraine-Krieg – Frontbericht: Kiew verliert mehr als 9.000 Soldaten binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Frontbericht: Kiew verliert mehr als 9.000 Soldaten binnen einer Woche© Urheberrechtlich geschützt
  • 13.03.2026 13:34 Uhr

    13:34 Uhr

    Selenskij trifft zu Gesprächen mit Macron in Paris ein

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist laut Medienberichten zu Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron in Paris eingetroffen.

    "Die Kernbotschaft und der Hauptzweck dieses Besuchs ist es zu ​zeigen, dass nichts – keine Krise und keine Entwicklung – unsere Aufmerksamkeit ⁠von der Ukraine ablenken wird", erklärte ein Vertreter des Präsidialamtes in Paris mit Blick auf den Irankrieg.  

    Die Ukraine bleibe ein ​zentrales Sicherheitsthema. "Unsere Unterstützung für die Ukraine wankt nicht."

  • 13:15 Uhr

    Botschafter: Kiew kontrolliert nur noch zehn Prozent des Donbass

    Die Ukraine steuert unaufhaltsam auf die Niederlage zu, erklärt der russische Botschafter im Vereinigten Königreich, Andrei Kelin, im Interview mit CNBC. Nach seinen Angaben kontrolliert Kiew derzeit nur noch zehn Prozent des Donbass. Kelin betont:

    "Auf der Tagesordnung stehen nun die rund zehn Prozent des Donbass-Territoriums, die sich noch nicht unter unserer Kontrolle befinden."

    Am 10. März hatte der russische Präsident Wladimir Putin verkündet, dass die Ukraine 17 Prozent des Gebiets der Volksrepublik Donezk kontrolliert.

  • 12:53 Uhr

    Sacharowa: Brüssel setzt auf Eskalation des Konflikts in der Ukraine

    Die EU rechne mit der Fortsetzung der Kampfhandlungen in der Ukraine, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber RIA Nowosti.

    "Brüssel setzt auf eine Eskalation des Ukraine-Konflikts, da es in anderen Bereichen keine Erfolge erzielt."

    Sacharowa zufolge untergrabe die EU-Kommission die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts und tue alles, damit das Regime in Kiew an der Macht bleibe. Dies demonstriere insbesondere die Versuche der EU, der Ukraine einen Kredit unter Umgehung Ungarns und der Slowakei zu gewähren. 

    Mehr zum Thema Medien: EU könnte Kiew unter Umgehung Ungarns und der Slowakei finanzieren

  • 12:24 Uhr

    Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Innerhalb der vergangenen sieben Tage hat die ukrainische Armee insgesamt 9.145 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

    • neun Panzer,
    • 147 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 517 Kraftfahrzeuge,
    • 88 Artilleriegeschütze,
    • 53 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare,
    • 95 Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung,
    • 19 Lager mit Munition und Ausrüstung,
    • 24 Munitionslager.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener zerstörten einen Mi-8-Hubschrauber, ein Su-27-Kampfflugzeug, sechs Mehrfachraketenwerfer, einschließlich der Abschussvorrichtung eines HIMARS-Systems, eine Startanlage des MLRS-Systems und zwei Fahrzeuge des Vampire-Mehrfachraketenwerfers. Die Flugabwehr schoss zwei Storm-Shadow-Marschflugkörper, 30 Flugbomben, 33 HIMARS-Raketen und 2.650 unbemannte Flugzeuge ab. Einheiten der russischen Schwarzmeerflotte zerstörten ein unbemanntes Boot des Gegners.

  • 11:58 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Zwischen 7:00 Uhr und 8:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: vier Drohnen über dem Gebiet Kirow, vier Drohnen über der Region Krasnodar und vier Drohnen über der Region Stawropol."

  • 11:30 Uhr

    Kiew beschießt Gelände um das AKW Saporoschje und Energodar

    Ukrainische Truppen beschießen regelmäßig das Gelände um das Atomkraftwerk Saporoschje und die Stadt Energodar. Laut der Pressemitteilung des Atommeilers gab es intensive Angriffe am 12. März, kurz vor den Konsultationen zwischen Russland und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) in Moskau.

    An den Konsultationen in Moskau sind IAEA-Chef Rafael Grossi, Rosatom-Chef Alexei Lichatschjow sowie Vertreter des russischen Außenministeriums, Verteidigungsministeriums und der Nationalgarde beteiligt.

  • 10:59 Uhr

    Zwei Agenten der ukrainischen Geheimdienste festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Einwohner der Region Moskau und des Gebiets Twer festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatten. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.

    Die beiden Männer (Jahrgänge 2004 und 1989) hätten Kontakt mit Vertretern des Militärnachrichtendienstes der Ukraine aufgenommen. 

    Auf Anweisung der ukrainischen Kontaktmänner hätten die Festgenommenen Informationen über die Militärobjekte und die Standorte der russischen Militäreinheiten auf dem Territorium der Region Moskau, des Gebiets Tula und des Gebiets Twer gesammelt und der ukrainischen Seite übermittelt. 

    Ein Strafverfahren wegen Landesverrats wurde eingeleitet. Den Verdächtigen droht eine lebenslange Haftstrafe.

  • 10:20 Uhr

    Gebiet Kursk: Fast 100 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 96 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 12. März bis 7:00 Uhr am 13. März wurden insgesamt 62 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zehnmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet einen Verletzten. 

    Infolge der Attacken wurden zwei Wohnhäuser beschädigt.

  • 09:44 Uhr

    Sacharowa: EU nutzt Ukraine-Krieg, um Militarisierung Europas zu rechtfertigen

    Das Thema Ukraine sei für die Europäische Union eine Gelegenheit, die beispiellosen Investitionen in die Verteidigung zu rechtfertigen, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber RIA Nowosti.

    "Genau genommen ist dies die einzige Möglichkeit, vor dem heimischen Publikum die beispiellosen politischen und finanziellen Investitionen in die erzwungene Militarisierung Europas zu rechtfertigen. Man tut das auf Kosten des Wohlstands einfacher europäischer Bürger." 

    Außerdem rechtfertige die EU dadurch "die Stagnation der europäischen Wirtschaft, die durch die antirussische Sanktionsspirale und die gescheiterte sozialwirtschaftliche Politik der aktuellen EU-Führung" verursacht worden sei, erklärte Sacharowa. Zudem betonte sie:

    "Die meisten europäischen Politiker haben ihr ganzes politisches Kapital in die Unterstützung des 'Projektes Ukraine' investiert." 

    Sacharowa zufolge hätten sie "einfach Angst, 'zurückzurudern', weil sie befürchten, dass es ihnen zumindest ihre Karriere kosten wird".

  • 09:00 Uhr

    Russische Armee wehrt Dutzende nächtliche Drohnenangriffe in Sewastopol ab

    Einer der langwierigsten Drohnenangriffe wurde in der vergangenen Nacht in Sewastopol abgewehrt, wie der Gouverneur Michail Raswoschajew mitteilte.

    "Die Luftverteidigung und unsere Schwarzmeerflotte wehrten die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte die ganze Nacht ab. Es war einer der längsten Angriffe auf Sewastopol in der letzten Zeit. Insgesamt wurden 53 Drohnen abgeschossen. Glücklicherweise gab es keine Opfer."

    Nach Angaben des Gouverneurs wurden bei den Attacken mehrere Wohngebäude beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.