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Liveticker Ukraine-Krieg – Medienbericht: USA drängen auf Referendum und Wahlen in Ukraine im Mai

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medienbericht: USA drängen auf Referendum und Wahlen in Ukraine im Mai© Urheberrechtlich geschützt
  • 7.02.2026 10:02 Uhr

    10:02 Uhr

    DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 6. Februar bis 0 Uhr am 7. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden liegen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde ein ziviles Infrastrukturobjekt beschädigt. Berichte über Opfer unter der Zivilbevölkerung lagen nicht vor.

  • 09:35 Uhr

    US-Regierung genehmigt begrenzten Verkauf von Ersatzteilen an Ukraine

    Die US-Regierung hat einen begrenzten Verkauf von militärischen Ersatzteilen an die Ukraine gebilligt. Über die geplante Bereitstellung sogenannter Class-IX-Ersatzteile im Wert von 185 Millionen US-Dollar oder umgerechnet 156 Millionen Euro sei der Kongress informiert worden, teilte das Außenministerium in Washington am Freitag mit. Die Ersatzteile umfassten demnach unter anderem Motoren, Getriebe, Räder, Reifen und Bremsen und sollen der Instandsetzung der von den USA gelieferten Militärfahrzeuge dienen.

  • 09:03 Uhr

    Medienbericht: USA drängen auf Referendum und Wahlen in Ukraine im Mai

    Die USA und die Ukraine erörtern Insidern zufolge einen Zeitplan für ein Friedensabkommen mit Russland, der im Frühjahr Wahlen vorsehen könnte. Ziel sei eine Einigung im März, gefolgt von einem Referendum und Wahlen im Mai, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen. Das US-Verhandlungsteam um den Sondergesandten Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner dränge zur Eile. Hintergrund sei die Sorge, dass sich der US-Präsident angesichts der im November anstehenden Kongresswahlen bald stärker auf innenpolitische Themen konzentrieren werde.

    Mehrere Experten bezeichneten den Zeitplan als unrealistisch. Zum einen seien Wahlen unter dem geltenden Kriegsrecht verboten und logistisch kaum in der kurzen Zeit zu organisieren. Zum anderen gebe es bei zentralen Streitpunkten noch keine Einigung. Moskau fordere die Kontrolle über den gesamten Donbass, während Kiew dies ablehne. Auch die Zukunft des AKW Saporoschje sei ungeklärt: Russland habe einen US-Vorschlag abgelehnt, wonach Washington die Anlage kontrollieren und die Stromversorgung beider Seiten sicherstellen solle.

    Am Donnerstag war die zweite Runde der von den USA vermittelten Verhandlungen in Abu Dhabi mit einem Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine zu Ende gegangen. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij stellte ein baldiges nächstes Treffen in den USA in Aussicht.

  • 08:30 Uhr

    OSZE in der Krise: Lawrow empfängt Vorsitzenden Cassis

    Am Freitag hat sich der russische Außenminister Sergei Lawrow im Kreml mit dem amtierenden OSZE-Vorsitzenden Ignazio Cassis getroffen. Zu Beginn der Gespräche betonte Lawrow, dass sich die OSZE in einer tiefen Krise befinde.

    Unser Korrespondent Georg Sadownitschij berichtet ausführlich über das Treffen. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:01 Uhr

    Mehrere Opfer bei Absturz einer ukrainischen Drohne auf Einfamilienhaus im russischen Gebiet Kursk

    Am späten Freitagabend ist es im russischen Grenzgebiet Kursk zu einer Tragödie gekommen. Wie Gouverneur Alexander Chinschtein in der Nacht zum Samstag auf Telegram schrieb, sei eine ukrainische Drohne auf ein Einfamilienhaus in der Siedlung Werchni Ljubasch abgestürzt. Dabei sei ein Brand ausgebrochen, der zwei Schuppen und ein Dampfbad ergriffen habe.

    Der Politiker meldete ein Todesopfer. Es handele sich um einen 27 Jahre alten Mann, der sich zum Zeitpunkt des Drohnenabsturzes in der Hausgarage befunden habe. Weitere drei Menschen – ein 39 Jahre alter Mann, eine 42 Jahre alte Frau und ein 13 Jahre altes Mädchen – seien mit Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Chinschtein drückte den Angehörigen des Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus und versprach der Familie alle notwendige Unterstützung. Die ukrainische Attacke auf die Zivilbevölkerung des Gebiets Kursk bezeichnete der Gouverneur als barbarisch.       

    "Solche niederträchtigen Verbrechen sind durch nichts zu rechtfertigen."

  • 07:32 Uhr

    Ukrainische Drohne löst Brand in Betrieb im russischen Gebiet Twer aus

    Infolge einer ukrainischen Drohnenattacke ist es im russischen Gebiet Twer zu einem Brand gekommen. Gouverneur Witali Koroljow teilte auf der Plattform MAX mit, dass das Feuer in der Nacht zum 7. Februar auf dem Gelände eines Betriebs im Bezirk Konakowo ausgebrochen sei. Der Politiker meldete keine Opfer. Vor Ort seien Rettungs- und Sicherheitskräfte im Einsatz. Seine Regierung beobachte die Situation genau, fügte Koroljow hinzu.

    Russlands Verteidigungsministerium berichtete auf der Plattform Telegram, dass die russische Luftabwehr über dem Gebiet Twer vier ukrainische Drohnen abgeschossen habe.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 82 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 82 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Wolgograd – 45,
    • Gebiet Brjansk – 8,
    • Gebiet Rostow – 6,
    • Gebiet Saratow – 6,
    • Gebiet Orjol – 4,
    • Gebiet Twer – 4,
    • Gebiet Kursk – 3,
    • Gebiet Astrachan – 1,
    • Gebiet Belgorod – 1,
    • Gebiet Woronesch – 1,
    • Gebiet Kaluga – 1,
    • Gebiet Lipezk – 1,
    • Gebiet Smolensk – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 6.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Moskau: Attentat auf General – Lawrow: Kiew torpediert Verhandlungsprozess

    In Moskau ist der russische Generalleutnant Wladimir Aleksejew bei einem Anschlag schwer verletzt worden.

    Nach Angaben der Ermittler schoss ein bislang Unbekannter in einem Wohnhaus im Nordwesten der Hauptstadt mehrfach auf den hochrangigen Militärangehörigen, als dieser am Morgen seine Wohnung verließ.

    Das russische Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes ein, wertet Überwachungsvideos aus und befragt Zeugen. Aleksejew gehört zur russischen Arbeitsgruppe bei den laufenden Gesprächen zur Ukraine in Abu Dhabi. Außenminister Sergej Lawrow sprach von einem weiteren Versuch, den Verhandlungsprozess zu sabotieren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:49 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod – ein Toter, eine Verletzte

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow traf ein unbemanntes Flugzeug ein Auto im Ort Murom im Kreis Schebekino. Der Fahrer erlag vor Ort den Verletzungen. Mit in dem Auto fuhr auch eine Frau. Sie wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Das Fahrzeug ging in Flammen auf, fügt Gladkow hinzu.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.