Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht 151 gegnerische Drohnen

10.04.2026 08:33 Uhr
08:33 Uhr
Peskow: Oster-Waffenruhe nicht im Voraus mit Kiew und Washington besprochen
Russland hat den Oster-Waffenstillstand weder mit der Ukraine noch mit den USA im Voraus besprochen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Ihm zufolge steht der Waffenstillstand in keinem Zusammenhang mit der Wiederaufnahme der Verhandlungen.
08:17 Uhr
Selenskij begrüßt Oster-Waffenstillstand
Die Ukraine erklärt sich bereit, den Oster-Waffenstillstand zu unterstützen, gibt Präsident Wladimir Selenskij bekannt. In sozialen Medien schreibt das Staatsoberhaupt:
"In diesem Jahr haben wir einen Waffenstillstand über Ostern vorgeschlagen und werden entsprechend handeln. Menschen brauchen ein Osterfest ohne Bedrohungen und mit echten Fortschritten zum Frieden."
Auch nach Ostern hat "Russland die Chance, nicht zu Angriffen zurückzukehren", fügt Selenskij hinzu.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstagabend einen Waffenstillstand vom 16 Uhr am 11. April bis Tagesende am 12. April 2026 angeordnet.
07:37 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht 151 gegnerische Drohnen

Symbolbild: Ein Soldat der russischen FlugabwehrAlexander Reka / TASS Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht 151 unbemannte Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte abgefangen. Laut dem Verteidigungsministerium wurden 57 Drohnen über dem Gebiet Wolgograd zerstört. Weitere 35 Flugziele holte die Flugabwehr über dem Gebiet Belgorod vom Himmel. Zudem wurden neun Drohnen über dem Kaspischen Meer und je eine über der Teilrepublik Kalmykien und über dem Gebiet Tambow neutralisiert.
9.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Rutte: Keine Vereinbarungen über NATO-Beitritt der Ukraine in nächster Zeit
Die Möglichkeit eines Beitritts der Ukraine zur NATO wird gegenwärtig nicht in Erwägung gezogen, sagt der Generalsekretär der Allianz Mark Rutte. Bei seinem Auftritt beim Ronald-Reagan-Institut in Washington verkündet er:
"Eine NATO-Mitgliedschaft steht bisher nicht auf der Agenda."
Rutte fügt hinzu, dass Sicherheitsgarantien für Kiew ein "Schlüsselfaktor" zur Regulierung des Ukraine-Konflikts seien, und merkt an:
"Ich denke nicht, dass wir die Frage nach Mitgliedschaft der Ukraine bei der NATO in kurzfristiger Perspektive lösen können."
21:34 Uhr
Zivilist bei ukrainischem Angriff im Gebiet Brjansk getötet
Ein Bewohner des Gebiets Brjansk ist bei einem ukrainischen Angriff ums Leben gekommen, berichtet der Gouverneur der Region Alexander Bogomas:
"Der Gegner hat einen vorsätzlichen und niederträchtigen Angriff aus einem Mehrfachraketenwerfer gegen die Siedlung Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk verübt. Leider kam durch das weitere blutige Verbrechen des Kiewer Regimes ein Zivilist ums Leben, eine weitere Bewohnerin wurde verwundet."
Nach Angaben von Bogomas wurde die Verwundete in ein Krankenhaus angegriffen. Der Gouverneur fügt hinzu, dass beim Angriff ein Haus zerstört und ein weiteres beschädigt wurde.
21:09 Uhr
Putin erklärt Waffenstillstand zu Ostern
Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt anlässlich des kommenden Osterfests einen Waffenstillstand. In einer Pressemitteilung des Kremls heißt es dazu:
"Gemäß der Entscheidung des obersten Befehlshabers der Streitkräfte der russischen Föderation wird anlässlich des kommenden orthodoxen Osterfests ein Waffenstillstand vom 16 Uhr am 11. April bis Tagesende am 12. April 2026 erklärt."
Moskau rechnet damit, dass die Ukraine den Waffenstillstand ebenfalls einhält, so die Meldung weiter:
"Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite dem Beispiel der Russischen Föderation folgen wird."
Dabei hat Putin Russlands Streitkräfte angewiesen, die Kampfhandlungen für die Zeit des Waffenstillstands einzustellen, allerdings bereit zu sein, auf feindliche Aktionen zu reagieren.
20:46 Uhr
Russland und Ukraine übergeben erneut Leichen gefallener Soldaten

Russland und die Ukraine haben erneut die Leichen gefallener Soldaten ausgetauscht. Der Berater des russischen Präsidenten, Wladimir Medinski, erklärte, der ukrainischen Seite seien 1.000 gefallene Soldaten übergeben worden. Im Gegenzug habe Russland die Leichen von 41 gefallenen Soldaten erhalten. Der letzte Austausch dieser Art zwischen beiden Seiten hatte am 26. Februar stattgefunden.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
20:31 Uhr
Rutte: Frontlinie in Ukraine bewegt sich in "falsche Richtung"
NATO-Generalsekretär Mark Rutte äußert sein Bedauern, dass sich die Frontlinie in der Ukraine nach seiner Ansicht "in falsche Richtung" bewege. Bei seinem Auftritt bei der Ronald-Reagan-Präsidialstiftung und -Institut sagt er:
"Insgesamt bewegt sich die Frontlinie in die falsche Richtung – sehr langsam, aber immerhin. Insgesamt sehen Sie immer noch, dass die Bewegung in falsche Richtung erfolgt, wenn Sie, wie ich, für die Ukraine und gegen Russland sind."
19:52 Uhr
Gebiet Cherson meldet Abnahme ukrainischer Angriffe auf Energieobjekte
Seit Anfang des Jahres hat das ukrainische Militär Energieobjekte im Gebiet Cherson über 60-mal angegriffen, berichtet der Gouverneur der Region Wladimir Saldo. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er:
"Seit Anfang des Jahres gab es über 60 Treffer von Objekten der Energieinfrastruktur. Das beeinträchtigt die Lebensfähigkeit sowohl des Wohnsektors als auch der Industrie als auch der Landwirtschaft."
Parallel dazu merkt Saldo an, dass die Abwehr der Angriffe verbessert werde und er mit einer Verminderung der Angriffe rechne:
"Der Schutz von Energieobjekten steht unter ständiger Kontrolle des Stabs des Energieministeriums, der Arbeitsgruppe der Regierung sowie unseres Stabs. Wir arbeiten mit den Streitkräften zusammen. Daher hat die Anzahl der Treffer abgenommen, weil wir die Schutztechnologie und die Abwehrmöglichkeiten verbesserten."
Der Gouverneur betont abschließend:
"Wir rechnen damit, dass diese Einwirkung wenn nicht schon beseitigt, so doch minimiert wird."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

