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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Keine Toleranz mehr für EU-Beitritt der Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Keine Toleranz mehr für EU-Beitritt der UkraineQuelle: Sputnik © JEKATERINA SCHTUKINA
  • 3.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele an gesamter Front sicher (Video)   

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Ausrüstung, Kampfgerät, Drohnenleitstellen und Erdbunker der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.

  • 21:58 Uhr

    RIA Nowosti: Keine Ukraine-Hilfe im US-Haushaltsentwurf 2027 vorgesehen

    Der Haushaltsentwurf des Weißen Hauses für 2027 enthält keinerlei Mittel für die Unterstützung der Ukraine. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine eigene Datenanalyse.

    Das Wort "Ukraine" kommt demnach in dem 92-seitigen Dokument kein einziges Mal vor. Die US-Regierung soll weder die Lieferung von Waffen und Munition an Kiew noch die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel planen. Außerdem seien keine Ausgaben für humanitäre Hilfe vorgesehen.

    Zugleich plane Washington für das Haushaltsjahr 2027 eine massive Erhöhung des US-Militärbudgets auf 1,5 Billionen US-Dollar.

  • 21:48 Uhr

    Erneute Drohnenattacken auf Gebiet Belgorod aus der Ukraine gemeldet

    Das ukrainische Militär hat am Freitagabend (Ortszeit) mindestens zehn Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten attackiert. Ein Zivilist erlitt laut Behördenangaben bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der Siedlung Oktjabrskoje Verletzungen.

    Wie es heißt, wurden sechs zivile Fahrzeuge, zehn Eigenheime, eine Kirche, eine Garage und ein Nebengebäude durch die Angriffe beschädigt. Ein Auto brannte aus.

  • 21:43 Uhr

    Mehrfachwerfer zerstört Stützpunkt ukrainischer Armee in der DVR (Video)

    Die Besatzung eines Grad-Mehrfachraketenwerfers, die als Teil des russischen Truppenverbands Süd kämpft, nahm einen gegnerischen Stützpunkt auseinander. Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen des Einsatzes im Frontabschnitt Kramatorsk-Druschkowka in der Volksrepublik Donezk auf Telegram.     

  • 21:31 Uhr

    Russische Flugabwehrkräfte holen weitere ukrainische Drohnen vom Himmel

    In der Zeitspanne von 16 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 40 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk und der Republik Krim zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 21:18 Uhr

    Matwijenko: Russland wird Selenskij nicht entführen

    Russland wird den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij nicht entführen, wie es die USA mit dem venezolanischen Staatspräsident Nicolás Maduro getan haben. Das erklärt die Vorsitzende des russischen Föderationsrats Walentina Matwijenko im Gespräch mit dem Fernsehsender Rossija 1.

    "Das entspricht nicht unserem Stil", betont die Politikerin.

    Und weiter:

    "Wir sind das Land mit dem größten Selbstrespekt, und wir sind das angesehenste Land der Welt. Wenn wir solche Methoden einsetzen werden, werden wir unseren Selbstrespekt verlieren."

  • 20:58 Uhr

    Ukrainisches Militär greift gezielt Historisch-Archäologisches Museum im Gebiet Saporoschje an

    Am Freitagnachmittag (Ortszeit) haben die ukrainischen Kämpfer gezielt einen Lagerraum des Historisch-Archäologischen Museums in Kamenka-Dnjeprowskaja angegriffen. Wie der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki bekannt gibt, handelt es sich um das Depot, in das die Hauptsammlungen zuvor evakuiert worden waren.

    Laut dem Beamten wurden drei Ausstellungshallen durch den Angriff vollständig zerstört. "Das Kiewer Regime hat einen weiteren Akt der Barbarei begangen", schreibt Balizki auf Telegram.

    Und weiter:

    "Über 100 Quadratmeter der Museumssammlung fingen Feuer. Die Folge: Artefakte, Zeugnisse tausendjähriger Geschichte unserer Region, sind unwiederbringlich verloren. Dies ist ein gezielter Terrorakt gegen die russische Kultur und unser historisches Erbe."

    Dank des engagierten Einsatzes der Rettungskräfte und des Museumspersonals konnten dem Gouverneur zufolge rund 2.000 Exponate, Archivdokumente und einzigartige Fotografien gerettet werden. Das Ausmaß des Schadens wird ermittelt.

  • 20:36 Uhr

    Medwedew: Keine Toleranz mehr für EU-Beitritt der Nachbarstaaten – inklusive Ukraine

    Es ist offensichtlich, dass es innerhalb der NATO starke Widersprüche gibt, die durch den Iran-Krieg noch verschärft wurden. Und europäische Spitzenpolitiker, vor allem in Brüssel, erwägen ernsthaft die Schaffung einer vollwertigen Militärstruktur im Rahmen der EU. Der Vizechef des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew schreibt das in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag.

    "Doch das verändert das Weltgeschehen", meint Medwedew.

    Bislang sei Moskaus Haltung hinsichtlich des EU-Beitritts der Nachbarländer zurückhaltend gewesen, fügt Medwedew hinzu. "Wenn ihr beitreten wollt, dann tretet bei", hieß es.

    "Doch nun muss sich alles ändern – die EU ist keine Wirtschaftsunion mehr. Sie könnte sich recht schnell zu einem vollwertigen und extrem feindseligen Militärbündnis gegenüber Russland entwickeln, das in mancher Hinsicht schlimmer wäre als die NATO."

    Es sei an der Zeit, dass Russland seine tolerante Haltung gegenüber dem Beitritt seiner Nachbarn, einschließlich der Ukraine, zur militärisch-wirtschaftlichen Europäischen Union aufgebe, fordert Medwedew.

  • 20:17 Uhr

    Russisches Militär feuert thermobares Geschoss auf Munitionsdepot im Raum Charkow ab (Video)

    Bei einem Einsatz im Gebiet Charkow griffen russische Soldaten eine Stellung der ukrainischen Einheiten mithilfe eines Panzerabwehrraketenkomplexes vom Typ Kornet an. Wie es heißt, wurde dabei durch das thermobare Geschoss ein Munitionsdepot zerstört. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.