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Liveticker Ukraine-Krieg: US-Finanzminister bezeichnet Putin erneut als Kriegsverbrecher

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: US-Finanzminister bezeichnet Putin erneut als KriegsverbrecherQuelle: Gettyimages.ru © Tom Williams/CQ-Roll Call, Inc
  • 5.02.2026 21:30 Uhr

    21:30 Uhr

    Moskalkowa: Hinweise auf Folter und Tod russischer Kriegsgefangener in ukrainischer Haft

    Die russische Seite verfügt über Informationen zu Fällen, in denen Soldaten der russischen Streitkräfte in ukrainischer Gefangenschaft gefoltert wurden und ums Leben kamen. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa gegenüber TASS.

    "Unsere Kriegsgefangenen berichten, dass ihnen nicht immer die medizinische Hilfe gewährt wurde, die tatsächlich hätte helfen und Leben retten können. Uns liegen Hinweise auf eklatante Fälle vor, in denen unsere Kriegsgefangenen gefoltert wurden und starben."

    Sie betonte, dass sie von russischer Seite weiterhin "strikt auf die Unzulässigkeit einer solchen Behandlung von Kriegsgefangenen bestehen" werde. Dies verstoße nicht nur gegen das internationale humanitäre Recht, sondern auch gegen grundlegende menschliche Moralvorstellungen, fügte sie hinzu.

  • 21:22 Uhr

    Witkoff: Gespräche in Abu Dhabi konstruktiv und auf Frieden ausgerichtet

    Die trilateralen Gespräche zur Ukraine in Abu Dhabi sind laut dem US-Sondergesandten Steve Witkoff konstruktiv verlaufen und auf eine Friedenslösung ausgerichtet. Er schrieb dazu im Netzwerk X:

    "Über zwei Tage hinweg führten die Delegationen umfassende Gespräche über noch offene Fragen, darunter Wege zur Umsetzung eines Waffenstillstands sowie Mechanismen zur Überwachung der Einstellung der Kampfhandlungen."

    Wie Witkoff zuvor mitteilte, einigten sich die Teilnehmer der Gespräche zudem auf einen Austausch von Kriegsgefangenen. Die Verhandlungen bezeichnete der US-Sondergesandte insgesamt als detailliert und produktiv.

    Die Delegationen vereinbarten, die Ergebnisse der Gespräche in ihren jeweiligen Hauptstädten vorzustellen und den Dialog in den kommenden Wochen fortzusetzen.

  • 21:11 Uhr

    Gebiet Charkow: Mann stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff

    Ein Einwohner des Dorfes Iwanowka im Gebiet Charkow ist bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne ums Leben gekommen. Dies teilt der Leiter der russischen Verwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, auf Telegram mit:

    "Der 1994 geborene Mann befand sich im Hof seines Hauses und erlitt nach dem Angriff einer FPV-Drohne schwere Splitterverletzungen, denen er erlag."

    Nach seinen Angaben wurde bei einem weiteren Drohnenangriff auch ein Einwohner des Dorfes Tawolschanka verletzt.

  • 20:59 Uhr

    Lawrow: Russland will neutrale und freundliche Ukraine als Nachbar

    Russland könne sich eine Ukraine als Nachbar vorstellen, die neutral und freundlich sei, erklärte Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit Rick Sanchez für RT anlässlich des Tages der Diplomaten:

    "Es sollte eine freundliche Ukraine sein. Nicht unbedingt ein Verbündeter, aber neutral und wohlgesinnt. Das bedeutet Respekt – nicht nur für die Rechte der Bewohner der Gebiete, die bei der Ukraine verbleiben, sondern auch für ihren Zugang zu zivilisatorischen Gütern wie Wärme, Nahrung und Wasser sowie für grundlegende Menschenrechte, einschließlich Sprache, Bildung und Religion."

    Lawrow betonte, dass in der Ukraine, die die Vereinbarungen unterzeichnet, weder das internationale Recht noch die ukrainische Verfassung, die die Rechte nationaler Minderheiten garantiert, verletzt werden dürften.

  • 20:44 Uhr

    TV-Interview: Selenskij glaubt nicht an Frieden, sondern an den Endsieg

    In einem Interview mit einem französischen Fernsehsender hantierte Wladimir Selenskij mit Zahlen über russische und ukrainische Verluste, die offenkundig nichts mit der Realität zu tun haben. Vielmehr dienen sie einem Zweck: Der ukrainische Präsident will dem Glauben an den "Endsieg" neue Nahrung verschaffen.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Achim Detjen.

  • 20:35 Uhr

    Lawrow: Westlicher Plan zu "Verstößen" Russlands ist Unsinn

    Der Plan des Westens für mögliche "Verstöße" Russlands gegen künftige Ukraine-Abkommen sei reiner Unsinn, erklärte Außenminister Sergei Lawrow.

    Zuvor hatte die Financial Times berichtet, dass die USA und die europäischen Staaten angeblich einen mehrstufigen Plan für den Fall vereinbart hätten, dass Russland die Abkommen verletze. Dabei sei sogar der Einsatz amerikanischer Truppen vorgesehen.

    "Das ist Unsinn, aber sehr aufschlussreich. Was bedeutet das? Im vergangenen Jahr hat der Westen nur eines gesagt: Es braucht verlässliche Sicherheitsgarantien und einen sofortigen Waffenstillstand. Ohne Lösung der Regelungsfragen würden diese Sicherheitsgarantien aber nur dazu dienen, die Ukraine mit Waffen aufzustocken. Diese Logik haben sie nicht verstanden und nicht reagiert."

    Lawrow erinnerte daran, dass US-Präsident Donald Trump öffentlich erklärt habe, dass bei einer Regelung des Ukraine-Konflikts die NATO außen vorbleibe und die Realität "vor Ort" berücksichtigt werden müsse.

    "Das wurde alles in Alaska besprochen. Wir haben unseren amerikanischen Kollegen erneut erklärt, dass es uns nicht primär um Territorien geht. Wichtig sind die Menschen, die dort lebten – Russen, die ihre Kinder auf Russisch erzogen und diese Gebiete über Jahrhunderte erschlossen haben."

  • 20:22 Uhr

    Gebiet Belgorod: Sechs Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen

    Im Kreis Schebekino im Gebiet Belgorod sind bei Angriffen ukrainischer Drohnen sechs Menschen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

    "In der Stadt Schebekino erlitt ein Mann bei der Detonation einer FPV-Drohne ein Minen-Explosionstrauma und eine Schrapnellwunde an der Brust.

    Im Dorf Grafowka wurden bei einem Drohnenangriff auf ein Auto vier weitere Personen verletzt.

    Auf einem Parkplatz eines Gewerbeobjekts wurde ein weiteres Auto von einer FPV-Drohne getroffen. Ein Mann erlitt eine Splitterverletzung am Rücken."

  • 20:00 Uhr

    Schweizer Außenminister Cassis trifft in Moskau ein

    Der Schweizer Außenminister Ignazio Cassis ist gemeinsam mit dem OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu in Moskau eingetroffen. Dies teilte Cassis auf X mit:

    "Nach unserem Besuch in der Ukraine bin ich heute zusammen mit dem OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu in Moskau angekommen. Dialog erfordert den Austausch mit allen Seiten."

  • 19:44 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 40 ukrainische Drohnen ab

    Die russische Luftabwehr hat am Dienstag zwischen 13:00 und 18:00 Uhr Moskauer Zeit 40 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen Russlands abgefangen und zerstört. Dies teilte das Verteidigungsministerium mit. Demnach wurden 24 Drohnen über dem Gebiet Belgorod abgeschossen, acht über dem Gebiet Rostow, fünf über dem Gebiet Brjansk und drei über dem Gebiet Kursk.

  • 19:18 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ukrainischer Drohnenangriff tötet Radiologen

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist im Kreis Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod ein Radiologe der zentralen Kreisklinik ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

    Demzufolge griff am späten Dienstagabend im Dorf Ilek-Pjenkowka eine Drohne ein fahrendes Auto an. Der Mann starb noch am Tatort an seinen Verletzungen. Aufgrund der hohen Drohnenaktivität konnte der Leichnam erst am nächsten Tag geborgen werden.

    Gladkow sprach den Angehörigen sowie den Kollegen des Getöteten sein Beileid aus und betonte den Mut der medizinischen Mitarbeiter, die trotz schwieriger Bedingungen weiterarbeiteten und Menschenleben retteten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.