Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Kiew setzt auf Eskalation des Konflikts

12.03.2026 17:17 Uhr
17:17 Uhr
Medien: Ukraine will Oppositionsabgeordnete an die Front schicken
Ukrainische Politiker sprechen über die Notwendigkeit eines Gesetzes zur Mobilisierung der Rada-Opposition, da diese nicht bereit ist, mit der Fraktion "Diener des Volkes" von Wladimir Selenskij zusammenzuarbeiten, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Zeitung Ukrainskaja Prawda. In dem Artikel der Zeitung heißt es dazu:
"Man sollte nach den Ursachen für das Aufkommen verschiedener extravaganter Ideen suchen, wie beispielsweise der Verabschiedung eines Gesetzes zur Mobilisierung von Abgeordneten […] Die 'Mobilisierungsvariante' könnte für die Regierung auch ein gutes Instrument zur Kontrolle der Opposition sein. Das klingt seltsam, aber es sieht so aus, als hätte das Team von Selenskij keine anderen Ressourcen mehr, um Partner außerhalb der eigenen Partei zu suchen."16:40 Uhr
Orbán bespricht mit Kommission zur Druschba-Pipeline Vorgehen gegenüber den ukrainischen Behörden
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán telefonierte mit dem Staatssekretär des ungarischen Energieministeriums, Gábor Csépek, der die Kommission zur Inspektion des Zustands der Ölpipeline Druschba leitet. Er besprach mit ihm die Strategie für den Umgang mit den ukrainischen Behörden, die den Kontakt verweigern und die Kommission nicht zur Ölpipeline lassen wollen.
Am Mittwoch hatte Zoltán Kovács, ein Vertreter der ungarischen Regierung, erklärt, dass eine Kommission aus Ungarn sich auf den Weg gemacht habe, um den Zustand der von der Ukraine stillgelegten Ölpipeline Druschba zu inspizieren. Das ukrainische Außenministerium reagierte auf die Ankunft und erklärte, dass die ungarischen Beamten keinen offiziellen Status hätten und von Kiew als Touristen betrachtet würden.
16:22 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium: Acht Tote nach Angriff der Ukraine auf Klinik in DVR
Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine medizinische Einrichtung in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind acht Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
Nach Angaben des Ministeriums erfolgte der Angriff in der Nacht zum 10. März mit vier Drohnen vom Typ Flugzeug. Zum Zeitpunkt der Attacke hätten sich mehr als 130 Patienten und rund 50 Mitarbeiter in der Einrichtung befunden. Das Krankenhaus sei niemals für militärische Zwecke genutzt worden."Infolge des terroristischen Angriffs des Kiewer Regimes kamen acht medizinische Mitarbeiter ums Leben. Weitere zehn Menschen, darunter neun Mediziner, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."
Das Ministerium bezeichnete den Angriff als "groben Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und grundlegende moralische Normen". Zugleich hieß es, dass die ukrainischen Streitkräfte nahezu täglich Grenzregionen angriffen. Die russischen Streitkräfte führten ihrerseits Schläge mit hochpräzisen Waffen aus der Luft, von See und vom Boden sowie mit Drohnen ausschließlich gegen militärische Ziele und Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes aus.
15:57 Uhr
NATO: Operation in Iran hat keinen Einfluss auf Waffenlieferungen an Kiew
Die USA liefern trotz der laufenden Militäroperation in Iran weiterhin Waffen an die Ukraine, erklärte der NATO-Oberbefehlshaber in Europa, Alexus G. Grynkewich, während einer Anhörung im US-Senat.
"Was die Lieferungen angeht, würde ich Folgendes sagen: Wir liefern weiterhin Munition an die Ukraine."
15:49 Uhr
Fidan: Türkei bereit für neue Ukraine-Gespräche
Die Türkei ist bereit, erneut eine Plattform für Verhandlungen zur friedlichen Beilegung des Ukraine-Konflikts zur Verfügung zu stellen. Dies erklärte der türkische Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bleibe ein wichtiger Punkt auf der internationalen Agenda, betonte der Minister. Die Türkei werde weiterhin mit allen beteiligten Seiten zusammenarbeiten, um einen Frieden durch Verhandlungen zu erreichen.
"Es ist äußerst wichtig, dass die früheren Gespräche, bei denen erhebliche Fortschritte erzielt wurden und eine Annäherung an den Abschluss des Friedensprozesses gelang, ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Wir sind bereit, die nächste Runde der Gespräche bei uns auszurichten."
15:40 Uhr
Orbán: Lasse mich durch Erpressung und Drohungen von Selenskij nicht einschüchtern
Die Erpressung und Drohungen von Wladimir Selenskij werden keine Wirkung zeigen, Ungarn nehme sie ernst, werde sich ihnen aber nicht beugen, verkündet der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Drohungen gegen ihn und seine Familie würden zu keinem Ergebnis führen.
"Wir nehmen die Drohungen natürlich ernst, aber wir werden uns nicht davon einschüchtern lassen und nicht nachgeben. Wir sind stark genug, um uns zu verteidigen und die Ölblockade von ihrer Seite zu stoppen."
Der ungarische Ministerpräsident erklärte, dass Ungarn keine Konflikte suche, aber auch nicht bereit sei, Ungerechtigkeiten hinzunehmen, und forderte Kiew auf, den Betrieb der Ölpipeline Druschba wieder aufzunehmen.
Zuvor hatte Selenskij dem ungarischen Ministerpräsidenten wegen der Blockade eines weiteren EU-Kredits für die Ukraine durch die ungarische Seite mit einem "Treffen" mit dem ukrainischen Militär gedroht. Der ehemalige General des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Grigori Omeltschenko, drohte daraufhin nicht nur Orbán selbst, sondern auch seinen Kindern und Enkeln.
15:29 Uhr
Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf drei Bezirke des russischen Gebiets Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf seinem Telegram-Kanal mit.
"Im Dorf Rschewka im Bezirk Schebekino wurde ein Mann verletzt, nachdem eine Drohne ein Auto angegriffen hatte."Ein weiterer Drohnenangriff traf ein Auto im Dorf Otradnoje im Bezirk Belgorod. Zudem wurde eine Frau im Bezirk Graiworon bei einem Drohnenangriff verletzt. Zwei der Verletzten wurden mit Minen-Explosions- und Splitterverletzungen in Krankenhäuser gebracht. Eine weitere Person wird ambulant behandelt.
15:14 Uhr
Nach Drohnenangriff: Brandfläche auf Ölbasis in Kuban auf 3.800 Quadratmeter gestiegen

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Wie der Fernsehsender Westi berichtet, ist die Brandfläche auf der Ölbasis im Krasnodar-Gebiet, die nach dem Absturz eines ukrainischen Drohnenwracks entstanden ist, auf 3.800 Quadratmeter angestiegen. Dies teilt die Einsatzzentrale von Kuban mit. Das Feuer auf dem Gelände des Öldepots brach am Morgen aus. Es wird darauf hingewiesen, dass 69 Einsatzfahrzeuge sowie ein Feuerwehrzug an der Bekämpfung des Notfalls beteiligt sind. Im Telegram-Kanal der Einsatzzentrale heißt es:
"Die Brandfläche auf dem Ölterminal in einem Vorort von Tichoretzk beträgt 3.800 Quadratmeter. An der Löschaktion sind 257 Personen beteiligt, darunter Spezialisten des russischen Katastrophenschutzministeriums."15:06 Uhr
Sacharowa: Kiew setzt auf Eskalation des Konflikts
Die Ukraine sei auf eine weitere Eskalation des Konflikts ausgerichtet und lasse ihre Wut über militärische Misserfolge an der Zivilbevölkerung aus. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing:
"Das Kiewer neonazistische Regime verletzt unter dem Vorwand einer angeblichen militärischen Zweckmäßigkeit weiterhin das internationale humanitäre Recht, begeht terroristische Akte und Angriffe und lässt seine Wut über das Scheitern an der Front an der Zivilbevölkerung aus. In der vergangenen Woche wurden mehr als 240 Zivilisten verletzt, darunter 13 Kinder. 31 Menschen kamen ums Leben."
Die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten zeigten "die offensichtliche Bereitschaft der Bankowa, den Konflikt weiter zu eskalieren", fügte sie hinzu.
14:27 Uhr
Russischer Diplomat: Selenskij benutzt eigene Bevölkerung als menschlichen Schutzschild
Wladimir Selenskij benutze friedliche Ukrainer als "menschlichen Schutzschild", sagt Dmitri Poljanski, der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der OSZE.
"Wir haben es mit groben Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht zu tun – friedliche Ukrainer werden von Selenskij und seinen Handlangern im Grunde als 'lebender Schutzschild' benutzt.
Wir stellen fest, dass unsere Gegner erneut versuchen, heuchlerisch die Augen davor zu verschließen, dass die Tragödien mit dem Tod von Zivilisten in der Ukraine auf die absichtliche Stationierung von Luftabwehrsystemen, schweren Waffen und Kommandozentralen durch die Kiewer Behörden in Wohngebieten, Krankenhäusern und Schulen zurückzuführen sind."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
