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Liveticker zum Ukraine-Krieg: LVR bringt Siedlungen Priwolje und Schipilowka unter ihre Kontrolle

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker zum Ukraine-Krieg: LVR bringt Siedlungen Priwolje und Schipilowka unter ihre KontrolleQuelle: Sputnik © Sergei Awerin
  • 1.07.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:55 Uhr

    Marokkanischer Söldner Saadoun ficht Todesurteil an

    Die Verteidigung des marokkanischen Söldners Brahim Saadoun, der in der Volksrepublik Donezk wegen seiner Teilnahme an Kampfhandlungen als Söldner im Bestand der ukrainischen bewaffneten Verbände zum Tode verurteilt worden war, hat beim Obersten Gericht der DVR Berufung gegen das Urteil eingelegt. Das teilte der Pressedienst des Gerichts am Freitag mit. Es heißt in der Mitteilung:

    "Ein Antrag des Anwalts von Brahim Saadoun auf Änderung des Strafmaßes ist heute bei der Berufungskammer des Obersten Gerichtshofs eingegangen."

    Zuvor hatte das Oberste Gericht gegenüber RIA Nowosti den Empfang der Berufung des ebenfalls zur Hinrichtung verurteilten britischen Söldners Shaun Pinner bekanntgegeben.

  • 22:45 Uhr

    Cherson: Russische Luftabwehr aktiv

    Wie der Telegram-Kanal von RIA Nowosti meldet, soll die russische Luftabwehr am Freitagabend Ziele im Raum Cherson bekämpft haben. Vorläufigen Berichten zufolge seien zwei ukrainische Raketen abgeschossen worden.

  • 22:30 Uhr

    Ansage aus Kiew: Selenskij fordert Unabhängigkeit der EU von russischer Energie sowie Kampf gegen Verschwörungstheorien und Demokratiefeinde

    Der ukrainische Präsident Selenskij hat einen virtuellen Auftritt nach dem anderen in der westlichen Gesellschaft. Nun sprach er beim 4GameChangers-Festival in Wien und rief zu mehr Unterstützung im Krieg gegen Russland auf.

    Den Ukraine-Konflikt beschrieb er als Möglichkeit für einen echten Gamechanger, die "die Welt" nutzen müsse, um gemeinsam gegen Russland vorzugehen.

    "Die Ukraine hat das Spiel verändert, weil wir ihr die Möglichkeit geben, das zu tun, was schon lange hätte getan werden müssen: die europäische Einheit so weit wie möglich zu stärken. Die Abhängigkeit Europas von russischer Energie zu beseitigen", sagte Selenskij.

    Zudem müsse man den "Lügen, Verschwörungstheorien und antiwissenschaftlichen Theorien" aus Russland etwas entgegensetzen.

    Solle es der westlichen Welt nicht gelingen, Russland zu bestrafen und Kriegsverbrecher vor Gericht zu stellen, würden dies alle aggressiven politischen Bewegungen und Regime in der Welt wahrnehmen und "Hunderte weitere Aggressionen" in der Welt würden folgen. Beim Kampf in der Ukraine ginge es seiner Meinung nach um den Kampf für den Weltfrieden.

  • 22:15 Uhr

    USA kündigen weiteres 820-Millionen-Waffen-Paket für die Ukraine an 

    Die US-Regierung hat Kiew im Ukraine-Krieg weitere Militärhilfen in Millionenhöhe zugesagt. Mit einem Paket im Umfang von 820 Millionen US-Dollar sollen dem Land unter anderem weitere Munition für das Raketenwerfersystem vom Typ HIMARS, zwei Boden-Luft-Raketenabwehrsysteme mit der Bezeichnung NASAMS, Artilleriemunition und Radare zur Artillerieabwehr bereitgestellt werden, wie das Pentagon am Freitag mitteilte.

    Ein großer Teil der neuen Hilfen kommt nicht aus den Beständen der USA, sondern aus einer Vereinbarung mit der Industrie. Die USA haben der Ukraine seit der Eskalation des bewaffneten Konflikts Ende Februar damit nach eigenen Angaben Waffen und Ausrüstung im Wert von fast sieben Milliarden US-Dollar zugesagt oder bereits geliefert. US-Präsident Joe Biden hatte die neuen Hilfen bereits beim NATO-Gipfel in Madrid in Aussicht gestellt.

  • 22:00 Uhr

    Russische Staatsduma: Schlangeninsel bleibt unter russischer Kontrolle

    Wie RIA Nowosti meldet, bleibt die Schlangeninsel im Schwarzen Meer unter der Kontrolle der russischen Marine und Luftwaffe. Dies habe der Duma-Abgeordnete der Krim-Region, Alexei Tschernjak, gegenüber RIA Nowosti erklärt.

    Das russische Verteidigungsministerium teilte am Donnerstag mit, dass Russland seine Truppen als Geste des guten Willens von der Schlangeninsel abgezogen habe. Russland habe damit gezeigt, dass es die Bemühungen der Vereinten Nationen um die Einrichtung eines humanitären Korridors für den Abtransport landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet nicht behindere. Später erklärte der stellvertretende Leiter der ukrainischen Generalstabsdirektion für Operationen, Alexei Gromow, dass Kiew beabsichtige, die Insel unter seine Kontrolle zu bringen.

    "Unsere Kämpfer der Spezialeinheiten der russischen Streitkräfte haben die Schlangeninsel von den ukrainischen Nationalisten befreit, mehrere Angriffe und Versuche, ukrainische Landungstruppen zu landen, abgewehrt und eine große Anzahl von Flugzeugen und Drohnen abgeschossen. Die Insel wird dann von unseren Raketen, der Marine und der Luftwaffe kontrolliert",

    sagte Tschernjak.

    Ihm zufolge wurde nach der Übergabe von Geschützen und Raketen der westlichen Länder an die Ukraine eine erfolgreiche Operation zum Rückzug von der Insel durchgeführt, um das Leben der Soldaten zu retten.

    "Die Taktik bei militärischen Operationen kann unterschiedlich sein. Bei einer Militäroperation denkt Russland in erster Linie daran, das Leben seiner Soldaten zu retten",

    betonte Tschernjak.

    Außerdem könne niemand in der Welt mehr Russland beschuldigen, eine Hungersnot künstlich herbeizuführen, indem es das Auslaufen von Schiffen aus ukrainischen Häfen blockiert und sie gefährdet.

  • 21:45 Uhr

    Austin: US-Streitkräfte in Stuttgart Rund-um-die-Uhr einsatzbereit für die Ukraine

    US-Verteidigungsminister Lloyd Austin nahm am Freitag in Stuttgart an einer Zeremonie anlässlich des Kommandowechsels von zwei US-Generälen des United States European Command (EUCOM) teil.

    In seiner Rede sagte Austin, dass er stolz auf die US-Streitkräfte des EUCOM sei. Das EUCOM habe seine Konferenzräume in 24-Stunden-Einsatzzentralen umgewandelt, um der Ukraine "eilige Sicherheitsunterstützung" zukommen zu lassen, während NATO-Truppen an die Ostflanke des Landes geschickt werden könnten.

    Austin zufolge stelle Russland die größte Bedrohung für den "transatlantischen Frieden" dar. Er bezeichnete den russischen Präsidenten als Tyrannen, dem die "imperialen Gelüste" mehr bedeuten würden als die Rechte ihrer "friedlichen Nachbarn".

    US-Verteidigungsminister Lloyd Austin nahm am Freitag in Stuttgart an einer Zeremonie anlässlich des Kommandowechsels zweier US-Generäle des United States European Command (EUCOM) teil.

    In seiner Rede sagte Austin, dass er stolz auf die US-Streitkräfte des EUCOM sei. Das EUCOM habe seine Konferenzräume in 24-Stunden-Einsatzzentralen umgewandelt, um der Ukraine "eilige Sicherheitsunterstützung" zukommen zu lassen, während NATO-Truppen an die Ostflanke des Landes geschickt werden könnten.

    Austin zufolge stelle Russland die größte Bedrohung für den "transatlantischen Frieden" dar. Er bezeichnete den russischen Präsidenten als Tyrannen, dem die " imperialen Gelüste" mehr bedeuten würden als die Rechte ihrer "friedlichen Nachbarn".

  • 21:20 Uhr

    Polen stoppt Zahlungen an ukrainische Flüchtlinge

    Polen stellt ab Freitag die Zahlungen für Essen und Unterkunft an ukrainische Flüchtlinge in Höhe von täglich 40 Złoty (etwa 8,50 Euro) ein. Laut dem Flüchtlingssprecher der polnischen Regierung, Pawlo Bossernaker, seien die meisten im Land angekommenen Flüchtlinge bereits in der Lage, auf eigenen Füßen zu stehen. Ausnahmen sollen allerdings weiterhin für Menschen mit Behinderungen, kinderreiche Familien und schwangere Frauen gelten, hieß es.

  • 21:00 Uhr

    Reportage vom zerstörten Flughafen Sewerodonezk

    Die Agentur RIA Nowosti zeigt in ihrem Telegram-Kanal eine Kurzreportage über den zerstörten Flughafen von Sewerodonezk.

    Der Korrespondent der russischen Nachrichtenagentur besichtigte den Flughafen, den Kiew offenbar in einen NATO-Stützpunkt umwandeln wollte. Zurückgelassene Ausrüstung und Verteidigungsanlagen nach den Standards der westlichen Militärallianz seien hier noch zu finden. Weiter heißt es in einem Bericht der Agentur, der stellvertretende Leiter des Innenministeriums der Volksrepublik Lugansk, Witalij Kisseljow, habe ebenfalls geschildert, dass die ukrainischen Truppen den Flughafen von Sewerodonezk nach NATO-Standards befestigt hätten.

    Zuvor hatte der tschetschenische Staatschef Ramsan Kadyrow erklärt, dass das Industriegebiet von Sewerodonezk und der Flughafen vollständig befreit worden seien. Auch Apty Alaudinow, Berater des tschetschenischen Sicherheitschefs, erklärte jedoch gegenüber RIA Nowosti, es seien Beweise dafür gefunden worden, dass der Flughafen von Sewerodonezk für die Einrichtung eines wichtigen NATO-Stützpunktes nahe der russischen Grenze vorbereitet worden sei.

    "Jetzt sehen wir (am Flughafen Sewerodonezk – Anm. d. Red.) Befestigungsanlagen, die nach NATO-Standards gebaut wurden. Ausgehend von Staniza Luganska, Schtschastje und Mironow-Wasserreservoir – alle sind identisch. Das alles zeigt, dass dies eine Vorbereitung für Projekte wie 'NATO und Ukraine gemeinsam' war",

    so Kisseljow.

    Der ukrainische Verteidigungsminister Andrei Sagorodnjuk erklärte zu einem früheren Zeitpunkt, dass die Ukraine im Jahr 2020 zwei Stützpunkte in Sewerodonezk und Mariupol nach NATO-Standards errichten wolle. Die Entfernung in gerader Linie von Sewerodonezk zur russischen Grenze beträgt nur 100 Kilometer.

  • 20:35 Uhr

    Schlangeninsel: Ist Russland abgezogen oder von der Ukraine vertrieben worden?

    Das russische Verteidigungsministerium hat den Rückzug der Truppen von der Schlangeninsel im Schwarzen Meer nahe der Stadt Odessa angekündigt. Russland bezeichnet den Schritt als einen "Akt des guten Willens", um die Bemühungen der UNO zur Förderung der ukrainischen Getreideexporte auf dem Weltmarkt zu unterstützen. Die UNO hat sich zu dieser Entwicklung nicht geäußert. Kiew seinerseits behauptet, Russland habe sich nicht zurückgezogen, sondern sei von der ukrainischen Armee vertrieben worden.

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