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Liveticker Ukraine-Krieg – FSB warnt vor Telegram-Nutzung: Ukrainische Geheimdienste haben Zugriff

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – FSB warnt vor Telegram-Nutzung: Ukrainische Geheimdienste haben ZugriffQuelle: Sputnik © ALEXEI MALGAWKO
  • 21.02.2026 11:01 Uhr

    11:01 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff auf Schule in Energodar – Selenskij verschärft Rhetorik

    Nach Angaben der Behörden im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Streitkräfte eine Schule in Energodar mit Drohnen angegriffen. Ziel sei die Schule Nr. 4 gewesen, in der sich demnach rund 700 Menschen – darunter etwa 600 Kinder – befunden hätten. Eine Drohne sei auf dem Gelände mit einem Baum kollidiert. Die Fensterscheiben und die Fassade der Schule seien beschädigt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets, Jewgeni Balizki, mit. Opfer habe es nicht gegeben.

    Unterdessen verschärfte Wladimir Selenskij nach den Gesprächen in Genf den Ton, forderte langfristige Sicherheitsgarantien und drängte auf ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt der Ukraine bis 2027.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 10:30 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 20. Februar bis 5 Uhr MEZ am 21. Februar 36 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 21-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus acht Angriffe, bei denen gegnerische Drohnen Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

    Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, dafür aber Sachschäden. Bei den Attacken wurden ein Mobilfunkmast in der Siedlung Schtschokino und das Dach des Hauses der Kultur im Dorf Ryschewka beschädigt.

  • 10:03 Uhr

    FSB warnt vor Telegram-Nutzung: Ukrainische Geheimdienste haben Zugriff

    Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) warnt die russischen Bürger, insbesondere die Armeeangehörigen, vor der Nutzung des populären Messenger-Dienstes Telegram. In einer am Samstagmorgen verbreiteten Pressemitteilung heißt es, dass es glaubwürdige Informationen gebe, wonach der Gegner Zugriff auf Telegram-Inhalte habe. Die ukrainischen Streitkräfte und Geheimdienste könnten auf Telegram gepostete Daten zu militärischen Zwecken verwenden. Der FSB begründet die Warnung folgendermaßen:

    "Eine durchgeführte Analyse der Nutzung des Messenger-Dienstes Telegram hat zahlreiche glaubwürdige Hinweise ergeben, dass dessen Verwendung durch Angehörige der Streitkräfte der Russischen Föderation in der Zone der militärischen Sonderoperation in den vergangenen drei Monaten wiederholt zu einer Gefährdung des Lebens von Armeeangehörigen geführt hat."

    Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht mitgeteilt.

  • 09:31 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. Februar 22 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 3,
    • Nowaja Kachowka — 7,
    • Golaja Pristan — 3,
    • Kachowka — 4,
    • Knjase-Grigorowka — 3,
    • Nowaja Majatschka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Rybaltsche, Solonzy und Ljubimowka wurden insgesamt 19 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:06 Uhr

    DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 20. Februar bis 0 Uhr am 21. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Sachschäden lagen ebenfalls nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser und ein Auto beschädigt.

  • 08:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von zwei Stunden zwölf ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über andauernde Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 Uhr bis 7 Uhr MEZ zwölf unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Rostow – 5,
    • Region Krasnodar – 3,
    • Gebiet Belgorod – 2,
    • Gebiet Astrachan – 1,
    • Gebiet Wolgograd – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:02 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen zwei Industriegelände im russischen Gebiet Samara an

    In der Nacht zum Samstag wurde auch das russische Gebiet Samara Ziel einer ukrainischen Drohnenattacke. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew schrieb auf der Plattform Max, dass der Angriff Industrieobjekten in der Wolga-Region gegolten habe. Ohne Einzelheiten mitzuteilen, gab der Politiker bekannt, dass bei der Attacke zwei Industriegelände getroffen worden seien. Er meldete keine Opfer.

    Russlands Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von fünf Drohnen über dem Gebiet Samara.

  • 07:35 Uhr

    Elf Verletzte durch ukrainische Drohnenattacke auf russische Teilrepublik Udmurtien

    In der vergangenen Nacht hat das ukrainische Militär in der russischen Teilrepublik Udmurtien zugeschlagen. Der Republikchef Alexander Bretschalow schrieb auf Telegram, dass ein Objekt getroffen worden sei. Einzelheiten über das Objekt gab Bretschalow nicht bekannt. Er meldete allerdings Sachschäden und Verletzte.

    "Die Aufgabe des Feindes ist es, Panik auszulösen, aber wir halten zusammen."

    Bretschalow rief seine Landsleute dazu auf, auf Provokationen nicht einzugehen und keine falschen Informationen zu verbreiten.

    Am frühen Morgen teilte der udmurtische Gesundheitsminister Sergei Bagin auf Telegram mit, dass bei der ukrainischen Drohnenattacke elf Menschen verletzt worden seien. Drei von ihnen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Die restlichen Betroffenen habe man an Ort und Stelle ärztlich versorgt. Den Zustand eines Patienten bezeichnete Bagin als schwer. Der Schwerverletzte sei mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in der Regionalhauptstadt Ischewsk eingeliefert und dort umgehend operiert worden. Weitere Einzelheiten gab der Minister nicht bekannt.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 77 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 77 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Region Krasnodar – 24,
    • Teilrepublik Krim – 13,
    • Gebiet Kursk – 9,
    • Gebiet Rostow – 9,
    • Gebiet Belgorod – 8,
    • Gebiet Samara – 5,
    • Asowsches Meer – 4,
    • Gebiet Saratow – 3,
    • Gebiet Wolgograd – 1,
    • Gebiet Woronesch – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 20.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.