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Liveticker Ukraine-Krieg: 56 Tote durch Angriffe der Ukraine auf zivile Ziele seit Jahresbeginn

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: 56 Tote durch Angriffe der Ukraine auf zivile Ziele seit JahresbeginnQuelle: Sputnik © Pressestelle des Gouverneurs/RIA Nowosti
  • 22.01.2026 09:45 Uhr

    09:45 Uhr

    Region Krasnodar: Drei Tote nach ukrainischem Drohnenangriff auf Terminal

    Nach einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte sind auf dem Gelände der Hafenterminals im Dorf Wolna im Bezirk Temrjuk der Region Krasnodar vier Öltanks mit Erdölprodukten in Brand geraten. Dies berichtet Gouverneur Weniamin Kondratjew auf Telegram.

    Nach Angaben des regionalen Einsatzstabs starben drei Menschen, acht weitere wurden verletzt. Alle Verletzten wurden mit teils mittelschweren Traumata in Krankenhäuser gebracht. Die Ärzte leisten die notwendige medizinische Hilfe.

    Das Feuer auf dem Gelände des Hafenterminals in Wolna wurde gelöscht.

  • 09:33 Uhr

    Deutschland wirft Russland Kriegsverbrechen vor

    Die Bundesregierung hat Russland nach den jüngsten massiven Angriffen auf die Ukraine Kriegsverbrechen vorgeworfen. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer sagte am Mittwoch:

    "Hunderttausende Kinder, ältere Menschen, ganze Familien müssen bei eisigen Minusgraden ohne Strom, ohne Heizung und ohne warmes Wasser ausharren."

    Russland überziehe das Nachbarland im kältesten Winter seit Kriegsbeginn mit brutalen Angriffswellen auf zivile Ziele und Energieanlagen, erklärte Meyer.

    "Die Bundesregierung verurteilt diese fortgesetzten massiven russischen Luftangriffe aufs Schärfste."

    Der Sprecher warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, Kälte als Waffe zu nutzen. Sein Vorgehen sei zutiefst unmenschlich und menschenverachtend. Diese Kriegsführung solle die Ukraine zermürben und sei ein Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht. Russland begehe aus der Sicht der Bundesregierung Kriegsverbrechen. Dass dieser Krieg ein Ende finde, sollte "weiter auch das zentrale gemeinsame Anliegen Europas, der Ukraine, der USA, aber auch der Weltgemeinschaft sein".

    Die Führung in Moskau erklärt hingegen, dass die russischen Streitkräfte lediglich Militärziele und Objekte angreifen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutzt.

  • 09:14 Uhr

    Ukraine: Notabschaltungen wegen Energiekrise ausgeweitet

    In sieben ukrainischen Regionen sind Pläne für Notabschaltungen des Stroms eingeführt worden. Dies teilen die regionalen Niederlassungen des nationalen Energiekonzerns "Ukrenergo" mit. Betroffen sind die Regionen Kiew, Dnjepropetrowsk, Charkow, Poltawa, Sumy und Tscherkassy.

    In der Ukraine gilt derzeit der Ausnahmezustand im Energiesektor. In allen Regionen kommt es täglich zu mehrstündigen Stromausfällen. Ursache sind massive Schäden an Erzeugungs- und Verteilungsanlagen. Laut den Behörden ist die Lage in Kiew und der Hauptstadtregion am schwierigsten.

    In Kiew fehlt bereits seit drei Tagen die Wärmeversorgung in rund 3.000 Mehrfamilienhäusern, sagte Bürgermeister Witali Klitschko. In der Stadt werden weiterhin Notabschaltungen der Elektrizität durchgeführt.

  • 09:09 Uhr

    Moskau kritisiert Westen: Ukrainische Verbrechen im Donbass werden ignoriert

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat internationalen Menschenrechtsorganisationen vorgeworfen, Verbrechen an der Zivilbevölkerung im Donbass zu ignorieren. Stattdessen sammele ein internationales öffentliches Tribunal systematisch Beweise, Zeugenaussagen und Namen mutmaßlicher Täter.

    Das im Jahr 2022 gegründete Tribunal, dem Journalisten, Juristen und Aktivisten aus mehr als 30 Ländern angehören, untersucht mutmaßliche Kriegsverbrechen ukrainischer Einheiten und legt gesammelte Materialien auch internationalen Gremien vor.

    Über die Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes, die Wahrnehmung einseitiger westlicher Berichterstattung und die Kriminalisierung pro-russischer Positionen in Deutschland hat RT DE mit der Vorsitzenden des Vereins "Friedensbrücke", Liliane Kilinc, gesprochen.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 09:00 Uhr

    Ukrainische Armee verliert binnen eines Tages Dutzende Kampfdrohnen

    Durch das Vorgehen des russischen Truppenverbandes West hat die ukrainische Armee innerhalb von 24 Stunden 56 schwere Kampfdrohnen sowie 50 Drohnen des Typs Flugzeug verloren. Dies teilt der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes, Iwan Bigma, mit.

    "Luftabwehrkräfte und mobile Feuergruppen haben eine HIMARS-Rakete, drei gelenkte Fliegerbomben, 50 Drohnen vom Flugzeugtyp sowie 56 schwere Kampfdrohnen des Gegners in der Luft abgeschossen."

    Zudem seien 39 Kontrollpunkte für Drohnen, eine Anlage zur elektronischen Kampfführung, zwei Starlink-Satellitenkommunikationsstationen sowie vier Munitionslager der ukrainischen Streitkräfte entdeckt und zerstört worden.

  • 08:48 Uhr

    DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 21. Januar bis 0 Uhr am 22. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Berichte über zivile Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

  • 08:29 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse von Ukraine aus abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 21. Januar 21 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der in den Ortschaften eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Dnjeprjany – fünf,
    • Nowaja Kachowka – sieben,
    • Malokachowka – zwei,
    • Aljoschki – drei,
    • Malaja Lepeticha – vier.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Gornostajewka, Kasatschji Lageri und Aljoschki seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:14 Uhr

    Moskalkowa: 56 Tote durch Angriffe der Ukraine auf zivile Ziele seit Jahresbeginn

    Seit Jahresbeginn sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte in Russland insgesamt 56 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befinden sich drei Kinder, wie die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa mitteilte.

    Insgesamt seien 227 Menschen verletzt worden. Kiew greife täglich zivile Einrichtungen in Russland an, sagte Moskalkowa.

    Besonders häufig betroffen sind die Gebiete Woronesch, Cherson, Brjansk und Kursk. Dort komme es regelmäßig zu Raketenbeschuss sowie zu massiven Angriffen mit Drohnen und FPV-Drohnen.

  • 08:00 Uhr

    Russische Armee vereitelt zwei Durchbruchsversuche Richtung Kupjansk

    Russische Truppen haben innerhalb von 24 Stunden zwei Gegenangriffe ukrainischer Einheiten abgewehrt, die versucht haben, nach Kupjansk im Gebiet Charkow vorzudringen. Dies teilt der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, Iwan Bigma, mit.

    "In Richtung Kupjansk haben Einheiten der 6. Armee zwei Gegenangriffe der 1. Brigade der Nationalgarde sowie der 92. Sturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Ossinowo und Netschwolodowka zurückgeschlagen."

    Dabei seien zehn Kämpfer, ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ Kosak sowie ein Pick-up zerstört worden.

  • 07:45 Uhr

    Menschenrechtsbeauftragte: Kiew übergab Leichen zweier russischer Kriegsgefangener

    Im Rahmen eines Austauschs hat die Ukraine die Leichen zweier russischer Soldaten an Russland übergeben. Dies teilt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa mit.

    Den Angaben zufolge gerieten die beiden Militärangehörigen im Mai 2025 unverletzt in die Hände der ukrainischen Streitkräfte. Ein ukrainischer Telegram-Kanal veröffentlichte am 5. Juni 2025 ein Video, in dem die Soldaten ihre Gefangennahme ohne sichtbare Verletzungen bestätigten.

    Offizielle Anfragen der russischen Seite seien von Kiew nicht bestätigt worden. Im September und Oktober 2025 seien die Leichen schließlich im Zuge eines Austauschs an Russland übergeben worden.

    Moskalkowa erklärte zudem, sie habe dieses und weitere mutmaßliche Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte am 16. Januar 2026 bei einem Treffen in Genf mit der Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Mirjana Spoljaric, thematisiert.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.