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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Beweise für Tribunal gegen Kallas gesammelt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Beweise für Tribunal gegen Kallas gesammeltQuelle: Gettyimages.ru © Britta Pedersen/picture alliance
  • 26.01.2026 18:19 Uhr

    18:19 Uhr

    Kiews Armee terrorisiert weiterhin Gebiet Belgorod zwei Verletzte

    Bei Angriffen ukrainischer Drohnen auf Fahrzeuge im Graiworonski-Bezirk des Gebiets Belgorod sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der operative Stab auf Telegram.

    Zunächst griff eine Drohne im Dorf Gora-Podol einen Pkw an. Ein Mann erlitt dabei eine Drucktrauma-Verletzung. Das Dorf Golowtschino wurde anschließend von zwei weiteren Drohnen attackiert. Dabei wurde der Fahrer eines Pkw verletzt.

    Bei den Drohnenangriffen brannte zudem ein Auto aus und ein Lastwagen wurde beschädigt.

  • 18:00 Uhr

    NYT: Ukrainische Armee kämpft an der Front mit Kälte und Schnee

    Die ukrainischen Streitkräfte haben an der Front mit schwierigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Dies berichtet die New York Times unter Berufung auf Militärangehörige.

    Demnach erschwert die Kälte den Soldaten die Bewegung und den Einsatz im Gefecht. Zudem leidet die Technik, insbesondere die Drohnen, unter den niedrigen Temperaturen.

    "Niedrige Temperaturen können die Lebensdauer von Batterien verkürzen. Wenn es schneit, können einige Drohnen ausfallen. Das schafft ein Risiko für den Vormarsch des Gegners."

    Ein Drohnen-Sergeant mit dem Rufnamen Sol sagte der Zeitung, der Schnee beeinträchtige die Arbeit seiner Teams. Wetter und Technik seien keine Freunde, klagte er. Zudem müssten die ukrainischen Truppen wegen der Drohnengefahr tiefere Bunker graben. Das sei besonders schwierig, da der Boden gefroren sei.

  • 17:40 Uhr

    Russische Langstrecken-Drohnen zerstören Militärhubschrauber im ukrainischen Hinterland

    Russlands Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die die Zerstörung zweier ukrainischer Kampfhubschrauber der Typen Mil Mi-24 und Mil Mi-8 durch Geran-Drohnen zeigen sollen. Den Angaben des Ministeriums zufolge sollen die Hubschrauber im Gebiet Kirowograd, das tief im von der Ukraine kontrollierten Gebiet liegt, ausgeschaltet worden sein.

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:27 Uhr

    Mironow: Selenskijs Regime ist Haupthindernis für Frieden

    Der Vorsitzende der Partei "Gerechtes Russland", Sergei Mironow, hat erklärt, dass das Regime von Wladimir Selenskij das zentrale Hindernis für ein Ende des Konflikts in der Ukraine bleibe. Er wirft Kiew vor, den Verhandlungsprozess bewusst zu verzögern.

    Mironow kritisiert, dass Selenskij und seine europäischen Unterstützer versuchen, Zeit zu gewinnen, indem sie sich an ihrem letzten Bollwerk im Donbass festklammern. Dies sei ein Hinweis darauf, dass die Ukraine nicht ernsthaft an einem Friedensschluss interessiert sei.

    Zudem warnt der Politiker, dass eine Machtübernahme durch Neonazis in Kiew "eine Garantie für einen neuen Krieg in naher Zukunft" sei. Er sehe darin eine bewusste Vorbereitung auf weitere Kämpfe.

    In diesem Zusammenhang könnten Verhandlungen dennoch nützlich sein, da sie aufzeigen würden, wer wirklich an einer langfristigen Lösung interessiert ist und wer nur versucht, an der Macht zu bleiben und vom Krieg zu profitieren.

  • 17:07 Uhr

    UK-Medien: Selenskij stimmt Verhandlungen in Abu Dhabi zu, um Trump nicht zu verärgern

    Laut der Financial Times hat Wladimir Selenskij zugestimmt, eine ukrainische Delegation zu Verhandlungen mit Russland nach Abu Dhabi zu entsenden, um den US-Präsidenten Donald Trump nicht zu verärgern. In dem Beitrag heißt es:

    "Die Bereitschaft Selenskijs, mit den Russen zu verhandeln, ist teilweise darauf zurückzuführen, dass er Trump nicht verärgern will."

    Als weiteren Grund nennt die Zeitung, dass die Ukrainer "müde von den Kampfhandlungen" seien.

  • 16:48 Uhr

    Ermittler: Ukrainische Ärzte sollen russische Kriegsgefangene gezielt verstümmelt haben

    Ukrainische Mediziner sollen russische Soldaten in Gefangenschaft vorsätzlich verstümmelt haben. Dies erklärt Sergei Masur, der Ermittler für besonders schwere Straftaten der Militärermittlungsbehörde des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation für den südlichen Militärbezirk. Nach seinen Angaben sammeln die Ermittler Beweise für massenhafte Folter. Dazu zählen Stromschläge, das Abtrennen und Anbohren von Gliedmaßen, das Hetzen von Hunden auf Menschen und das Ertränken.

    "Ähnlich wie die Nazis, die Experimente an KZ-Häftlingen durchführten, verstümmelten ukrainische Ärzte, die den hippokratischen Eid abgelegt haben, russische Militärangehörige und führten Operationen und Manipulationen bewusst ohne Betäubung durch."

  • 16:29 Uhr

    Medien: Russische Drohnen mit Starlink-Steuerung über Kiew gesichtet

    Mutmaßlich fliegen über Kiew drei mit Starlink-Satellitenkommunikation manuell gesteuerte Angriffsdrohnen mit Kameras in geringer Höhe. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana unter Berufung auf Online-Überwachungsseiten und veröffentlicht ein einschlägiges Video dazu.

    Zuvor hatte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, Sergei Beskrestnow, über das Auftauchen von Drohnen mit Starlink-Steuerung bei den russischen Streitkräften berichtet.

  • 16:15 Uhr

    Gebiet Brjansk: Ukrainische Drohnen greifen Rettungswagen an

    Im Dorf Tschurowitschi im Gebiet Brjansk haben ukrainische Kamikaze-Drohnen einen Rettungswagen angegriffen. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Niemand wurde verletzt. Der Rettungswagen wurde durch Splitter und weitere zerstörerische Elemente beschädigt.

  • 16:00 Uhr

    Luftabwehrkräfte schießen 16 ukrainische Drohnen über Belgorod ab

    Russische Luftabwehrkräfte zerstörten innerhalb von vier Stunden 16 ukrainische flugzeugähnliche Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über dem Gebiet Belgorod. Dies berichtete das russische Verteidigungsministerium.

  • 15:40 Uhr

    Moskau: Beweise für Tribunal gegen Kallas gesammelt

    In Russland wurden Beweise für die Verbrechen Kiews und seiner Schirmherren gesammelt. Diese reichen für ein Tribunal gegen Funktionäre der Europäischen Union aus, darunter auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Dies erklärte der Vorsitzende der Staatsduma-Kommission zur Untersuchung der Einmischung ausländischer Staaten in die inneren Angelegenheiten Russlands, Wassili Piskarjow:

    "Unsere zuständigen Behörden haben umfangreiche Beweise für die Verbrechen des Nazi-Regimes von Kiew und seiner Schirmherren zusammengetragen. Das ist mehr als genug, um die EU-Funktionäre, darunter auch die Russland fanatisch hassende Kallas, wegen Völkermordes anzuklagen und vor ein Tribunal zu stellen."

    Piskarjow fügte hinzu, dass die EU-Beamten den Schaden verschwiegen hätten, der Millionen Russen durch illegale Sanktionen und Waffenlieferungen an Kiew zugefügt worden sei, die gegen die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur und die Wirtschaft eingesetzt würden.

    Weiter hieß es:

    "Eine ehrliche Zählung dieses Schadens – sowohl für Russland als auch für die Stabilität in Europa – würde mehr als einen Band füllen."

    Der Parlamentarier merkte an, dass Kallas zuvor die Vorbereitung eines Tribunals gegen russische Führungskräfte angekündigt hatte und bekannt gegeben hatte, dass die Europäische Union zehn Millionen Euro bereitgestellt habe, um sie "wegen ihrer Rolle im Konflikt in der Ukraine" vor Gericht zu stellen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.