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Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Premier der Ukraine: Energie-Ausnahmezustand für Selenskij von Vorteil

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Premier der Ukraine: Energie-Ausnahmezustand für Selenskij von VorteilQuelle: Gettyimages.ru © Mustafa Yalcin/Anadolu
  • 18.01.2026 18:54 Uhr

    18:54 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 17 ukrainische Drohnen

    Die russische Luftabwehr hat in den letzten elf Stunden 17 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgefangen oder zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit, das präzisierte, dass 13 Drohnen über dem Gebiet Belgorod, zwei über dem Gebiet Orjol, eine Drohne über dem Gebiet Kursk und eine Drohne über dem Gebiet Brjansk zerstört worden seien.

  • 18:06 Uhr

    Ukrainischer Oberkommandierender Syrski kündigt Offensive an

    Der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, hat Pläne für neue Offensivoperationen der ukrainischen Armee im laufenden Jahr bekanntgegeben. Er wird von Strana.ua wie folgt zitiert:

    "Wir werden eine strategische Verteidigungsoperation durchführen, wobei wir uns bewusst sind, dass man in der Verteidigung keinen Sieg erringen kann. Deshalb werden wir entsprechend Offensivoperationen durchführen."

    Laut Syrski sollen diese Offensivoperationen dazu dienen, die russischen Truppen aus den für sie wichtigsten Gebieten zurückzudrängen.

  • 17:31 Uhr

    Niederländischer Politiker bezeichnet Fortsetzung der Militärhilfe für die Ukraine als Verbrechen

    Die fortgesetzte Militärhilfe der Niederlande für Kiew ist ein Verbrechen. Das erklärte der Gründer der rechtskonservativen Partei BVNL und ehemalige Abgeordnete des niederländischen Parlaments, Wybren van Haga:

    "Ich halte das für ein abscheuliches Beispiel von Opportunismus. Und ich halte es für ein Verbrechen, dass wir diesen Krieg weiterhin unterstützen. Ich denke, wir hätten uns nicht einmischen sollen."

    Van Haga ist überzeugt, dass hinter dem Scheitern aller Friedensinitiativen die Europäische Union, NATO-Generalsekretär Mark Rutte und die Niederlande selbst stünden, während "die Tötungen weitergehen, obwohl wir absolut keinen Grund haben, die Ukraine zu unterstützen". Nach Ansicht des Politikers neigen der niederländische Verteidigungsminister Ruben Brekelmans und Rutte besonders zum Militarismus und nutzen den Konflikt für ihre eigenen Interessen.

    Zudem ist van Haga der Ansicht, dass die Fortsetzung des Konflikts ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstelle, da "niemand, der bei klarem Verstand ist, einen Krieg will, wenn es eine Chance gibt, ihn zum Wohle aller zu beenden". Der Politiker ist überzeugt, dass der derzeitige Kurs der Landesführung nicht die Interessen der Mehrheit der niederländischen Bevölkerung widerspiegele.

  • 16:59 Uhr

    Ex-Premierminister der Ukraine: Ausnahmezustand im Energiesektor ist für Selenskij von Vorteil

    Der in der Ukraine verhängte Ausnahmezustand im Energiesektor kommt Wladimir Selenskij zugute. Diese Meinung äußerte der ehemalige Premierminister des Landes, Nikolai Asarow, auf Telegram:

    "Der Ausnahmezustand ist für Selenskij von Vorteil. Wenn die Lage tatsächlich kritisch ist, ermöglicht ein solcher Zustand, Mittel ohne bestimmte Kontrollen auszugeben, was die Entscheidungsfindung erleichtert und beschleunigt. Hier ist kein Platz für Ausschreibungen."

    Laut Asarow werde die Verringerung der Kontrolle über die Mittelverwendung in der Ukraine "zu einer weiteren Veruntreuung dieser Mittel führen".

  • 16:25 Uhr

    Russischer Politiker setzt auf Fortschritte in Sachen Beilegung des Konflikts in den kommenden Monaten

    Der Vorsitzende des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, geht davon aus, dass in den nächsten drei Monaten sehr gute Chancen bestehen, Fortschritte bei der friedlichen Beilegung des Konflikts in der Ukraine zu erzielen:

    "Die Chancen sind für die nächsten drei Monate sehr gut. US-Präsident Trump wird sich noch um den Frieden kümmern, danach beginnt für ihn die Vorbereitung auf die Kongresswahlen."

    Zugleich zeige Kiew laut Konstantinow die Bereitschaft, den militärischen Konflikt fortzusetzen, indem es auf eine verstärkte Mobilisierung setze. Der Politiker merkte an:

    "Die Ukraine hat genug von Selenskij, und wenn auch nur irgendeine Form des Friedens gefunden wird, wie auch immer sie heißen mag, werden sie zustimmen. Selenskij ist kein Sieger, er ist ein Verlierer und kümmert sich nur um seine eigene Sicherheit."

  • 15:53 Uhr

    Krim-Abgeordneter kommentiert Kiews Einführung von Bonus für Tötung russischer Soldaten

    Michail Scheremet, Abgeordneter der Staatsduma von der Krim und Mitglied des Sicherheitsausschusses, äußerte sich gegenüber RIA Nowosti zur Einführung eines Bonussystems für die Tötung russischer Soldaten durch die ukrainischen Behörden:

    "Leider sind durch die Verdummung des ukrainischen Volkes echte Neofaschisten an die Macht gekommen, die von einer menschenverachtenden Ideologie und dem Nazi-Virus befallen sind, weshalb es sinnlos ist, sie zu Humanismus zu ermahnen."

    Zuvor hatte ein Korrespondent von RIA Nowosti nach Auswertung öffentlich zugänglicher Daten berichtet, dass der neue Verteidigungsminister der Ukraine, Michail Fjodorow, bereits vor seiner Ernennung ein System eingeführt habe, in dessen Rahmen ukrainische Soldaten für bestätigte Tötungen russischer Soldaten digitale Punkte erhalten und diese über einen Online-Marktplatz gegen Technik eintauschen können.

  • 15:21 Uhr

    Russische Streitkräfte befreien weitere Orte – Brückenkopf am Fluss Gaitschur erweitert

    Russische Truppen haben die Ortschaften Priwolje in der Volksrepublik Donezk und Priluki im Gebiet Saporoschje unter ihre Kontrolle gebracht. Die Einnahme von Priluki ermöglichte es, den Brückenkopf am Westufer des Flusses Gaitschur zu erweitern und die Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in die Tiefe des Gebietes Saporoschje zu schaffen. Außerdem wurde ein großer Verteidigungsknotenpunkt des Gegners mit einer Fläche von bis zu 15 Quadratkilometern unter Kontrolle gebracht.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:40 Uhr

    Ukrainische Drohne trifft Tankstelle im Gebiet Cherson: Kassierer verletzt

    Die Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Berufung auf Pawel Filiptschuk, Leiter des Bezirks Kachowka im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson, über eine Drohnenattacke auf die Siedlung Petropawlowka. Demnach sei dort eine Tankstelle getroffen worden. Ein Kassierer habe Splitterverletzungen erlitten. Es gebe keine Todesopfer. Die Tankstelle habe ihren Betrieb bis auf Weiteres eingestellt.

    Auf Telegram teilt Filiptschuk ein Foto von dem Einschlagsort.

    https://t.me/filipchukp/4946

  • 13:37 Uhr

    Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod: Frau getötet, Mann verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf Telegram, dass bei einer Attacke auf die Ortschaft Netschajewka eine Frau getötet worden sei. Die Einwohnerin sei an Ort und Stelle ums Leben gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne detoniert sei. Der Politiker spricht den Angehörigen der Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus.

    Außerdem meldet Gladkow einen Verletzten. Bei ihm handele es sich um einen Mann, den eine ukrainische Drohne auf dem Parkplatz eines Betriebs erwischt habe. Der Mann habe eine Splitterverletzung am Schenkel und Verbrennungen an der rechten Hand erlitten. Sein Auto und die Fassade des Betriebsgebäudes seien durch Splitter beschädigt worden.

  • 13:10 Uhr

    Russlands Drohnenstrategie: Militärische Innovation mit zivilem Nutzen

    Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnet autonome und unbemannte Systeme als Notwendigkeit und fordert den schnellen Übergang von Tests zur flächendeckenden Einführung, da diese Schlüsseltechnologien zusammen mit KI und digitalen Plattformen Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität stärken. Drohnen und bodengestützte Robotersysteme seien zudem zentral, um angesichts demografischer Herausforderungen und im modernen Gefecht Soldatenleben zu schützen. Russland entwickle dafür verschiedene unbemannte Plattformen und Systeme mit unterschiedlichen Einsatzprofilen.

    Mehr dazu berichtet unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij von einem Übungsgelände des Regiments für unbemannte Systeme. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.