Liveticker Ukraine-Krieg – Odessa: Russische Streitkräfte eliminierten rund zehn NATO-Offiziere

7.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Szijjártó: "Koalition der Willigen" macht neuen Schritt zum Konflikt mit Russland

Archivbild: Péter SzijjártóRIA Nowosti / Sputnik Die "Koalition der Willigen" hat während ihres Treffens in Paris einen neuen Schritt in Richtung eines Konflikts mit Russland gemacht, schrieb der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft, Péter Szijjártó, im sozialen Netzwerk X. Der Politiker betonte auch, dass Ungarn weiterhin Friedensgespräche unterstütze, darunter Treffen zwischen den USA und Russland auf höchster Ebene, und die jüngsten Entscheidungen Brüssels, die einen Krieg näher bringen, ablehne. Szijjártó schrieb:
"Mit ihrem Bestreben, eine militärische Präsenz in der Ukraine sicherzustellen, verstärken die westeuropäischen Länder die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland."
21:36 Uhr
Trump: "Ohne mich hätte Russland längst die Kontrolle über die Ukraine"

Archivbild: US-Präsident Donald TrumpRIA Nowosti / Sputnik US-Präsident Donald Trump erklärte am 7. Januar, dass Russland ohne sein Eingreifen bereits das gesamte Gebiet der Ukraine kontrollieren würde. Der US-Präsident äußerte auch Zweifel daran, dass die NATO die USA im Ernstfall unterstützen würde, und erklärte, dass die Allianz ohne die USA weder für Russland noch für China eine Bedrohung darstelle. Im sozialen Netzwerk Truth Social schrieb Trump:
"Ohne mein Eingreifen würde Russland jetzt die gesamte Ukraine kontrollieren."
21:18 Uhr
Stockholm: Schweden wird Kiew mit Kampfflugzeugen unterstützen
Im Falle einer Friedensvereinbarung in der Ukraine werde Schweden Kiew Kampfjets des Typs Gripen zur Luftraumüberwachung sowie Ausrüstung zur Seeminenräumung zur Verfügung stellen, wie der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson bekannt gab. Auf dem sozialen Netzwerk X schreibt er:
"Nach dem Abschluss eines Friedensabkommens in der Ukraine ist Schweden bereit, einen Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheitsgarantien für die Ukraine und den Rest Europas zu leisten."
21:09 Uhr
Insider: Etwa zehn NATO-Offiziere von russischen Truppen in Odessa getötet
Das russische Militär hat NATO-Offiziere und ukrainische Elitekämpfer in Odessa ausgeschaltet. Dies berichtete Sergei Lebedew, Koordinator der prorussischen Untergrundbewegung in der Stadt Nikolajew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er fügte hinzu, dass mindestens zwei US-Offiziere ebenfalls ums Leben gekommen seien. Lebedew erklärte:
"In Odessa wurde eine Eliteeinheit der ukrainischen Armee angegriffen, die von britischen Unterwasser-Spezialisten für Sabotageaktionen ausgebildet worden war. Die Briten wurden ebenfalls ausgeschaltet, unter den getöteten Ausländern befinden sich acht Offiziere. [Unklar ist,] wie viele ukrainische Spezialisten außer Gefecht gesetzt wurden – man spricht von Dutzenden."
20:59 Uhr
Bundesregierung besteht auf US-Sicherheitsgarantien für Ukraine
Nach dem Treffen der Koalition der Willigen in Paris erklärte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, die USA seien zu einer "substanziellen Unterstützung" von Sicherheitsgarantien für Kiew bereit.
"Wir gehen davon aus, dass die Zusagen der USA stark sind", sagte Kornelius nach den Beratungen am Dienstag. "Und ich glaube, es ist auch ohne diese Zusage schwer vorstellbar, dass der nötige Druck entsteht, um in dem politischen Prozess voranzukommen", so der Regierungssprecher.
Und weiter:
"Wir sind in diesem politischen Prozess nur deswegen an dieser Stelle, weil die Vereinigten Staaten nun bereit sind, diesen Druck auszuüben und diese Kaskade an politischen, militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen in Aussicht zu stellen."
20:43 Uhr
Russische Artillerie eliminiert Ziele im Gebiet Saporoschje (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Selbstfahrlafetten vom Typ 2S1 Gwosdika im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten die Artilleriebesatzungen des Truppenverbands Ost damit ukrainische Stoßtrupps außer Gefecht.
20:15 Uhr
Starmer: Ukraine-Einsatz britischer Truppen nur mit parlamentarischem Mandat
Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte vor dem britischen Parlament, dass Großbritannien nur nach einem Waffenstillstand und nach Zustimmung des britischen Parlaments Truppen in die Ukraine entsenden könne. Starmer betonte:
"Wir werden die Einzelheiten so bald wie möglich in einer Erklärung darlegen. Ich werde das Unterhaus über die Entwicklung der Lage auf dem Laufenden halten, und wenn Truppen gemäß der unterzeichneten Erklärung entsandt werden, werde ich diese Frage im Unterhaus zur Abstimmung stellen."
19:41 Uhr
Bericht: Ausländische Söldner rebellieren wegen Verlegung in Sturmtruppen
Laut Angaben russischer Geheimdienstkreise gegenüber der Nachrichtenagentur TASS rebellieren ausländische Söldner der ukrainischen Streitkräfte wegen ihrer Verlegung in Sturmtruppen. Weiter heißt es, dass der Erlass zur Versetzung aller fremdländischen Verbände in Sturmtruppen die Attraktivität der Verträge gemindert habe und die Zahl der ankommenden Söldner zurückgegangen sei. Außerdem sehen sich die Ausländer mit dem Problem konfrontiert, dass sie ihren Vertrag nicht einseitig kündigen können. Den Angaben zufolge würden die Herkunftsländer der Söldner das Problem lieber "ignorieren", weshalb eine Beschwerde bei den diplomatischen Vertretungen für sie keine Lösung darstellt. TASS schreibt:
"Während früher die meisten von ihnen im Hinterland stationiert waren und eine angemessene Bezahlung erhielten, müssen sie nun Aufgaben erfüllen, die mit einer realen Lebensgefahr verbunden sind, was in einigen Einheiten zu Aufständen führt."
19:05 Uhr
Orbán: Tagungen des Europäischen Rats sind zu Kriegsratssitzungen geworden

Archivbild: Viktor OrbánRIA Nowosti / Sputnik Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat erklärt, dass die Tagungen des Europäischen Rats zu Kriegsratssitzungen geworden sind. Im sozialen Netzwerk X schrieb er dazu:
"Die Tagungen des Europäischen Rats sind zu Kriegsratssitzungen geworden. Einige von uns schlagen einen anderen Weg vor: Frieden, Stabilität und eine verantwortungsvolle Wirtschaft. Unterdessen fordert die Ukraine 800 Milliarden Euro für die nächsten zehn Jahre, was Europa noch mehr in den wirtschaftlichen Abschwung treibt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Europäer es ablehnen, sich in den Ruin treiben zu lassen."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


