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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreitQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 8.02.2026 15:20 Uhr

    15:20 Uhr

    Tschechiens Premier: Frieden in Ukraine hätte 2022 erreicht werden können

    Laut dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš hätte in der Ukraine schon bald nach Konfliktbeginn, im April 2022, Frieden geschlossen werden können. Damals sei der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson ins Spiel gekommen und habe die Beilegung verhindert, sagte Babiš im Interview mit TN.cz. Es habe damals Interesse an diesem Konflikt gegeben.

    Die Europäische Union werde ohne US-Präsident Donald Trump nicht in der Lage sein, die Beilegung der Ukraine-Krise zu beeinflussen, fügte Tschechiens Regierungschef hinzu. Es sei jedoch von Bedeutung, dass "wichtige Akteure" aus Europa, wie der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premier Keir Starmer oder Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni an den Gesprächen teilnehmen.

  • 14:49 Uhr

    Raketenabwehr Donbass Dome verhindert Hunderte ukrainische Drohnenattacken

    Das System der elektronischen Kampfführung Donbass Dome hat innerhalb einer Woche 205 terroristische Drohnenangriffe des ukrainischen Militärs auf die Volksrepublik Donezk (DVR) abgewehrt. Dies gab die regionale Direktion des Inlandsgeheimdienstes FSB bekannt. 

    Wie die Behörde mitteilte, versuchen Kiews Kräfte weiterhin, die Zivilbevölkerung und Infrastruktureinrichtungen der Republik mit Kampfdrohnen anzugreifen.

    Unter den abgefangenen feindlichen Drohnen befanden sich demnach zwei schwere unbemannte Fluggeräte vom Typ Baba Jaga, die als "Mutterdrohnen" eingesetzt wurden, um kleinere Kampfdrohnen zu der stark befahrenen Autobahn Donezk-Gorlowka zu bringen.

    In der Stadt Gorlowka wurde laut dem FSB ein Schwarm von FPV-Drohnen, die mit improvisierten Sprengsätzen mit kumulativen Gefechtsköpfen bestückt waren, abgefangen. Diese auf Granatwerfergeschossen basierenden Sprengköpfe sind Spezialmunition, die zur Zerstörung gepanzerter Fahrzeuge und Befestigungsanlagen entwickelt wurde.

  • 14:23 Uhr

    Der Frieden wird die Ukraine nicht retten: Was nach dem Krieg kommt, könnte noch schlimmer sein

    Die Folgen des Krieges werden für die Ukraine auch nach einem endgültigen Schweigen der Waffen noch lange nachhallen. Die Geschichte lässt vermuten, dass die physisch und psychisch geschwächte Bevölkerung des Landes auf Jahre hinaus mit anhaltenden sozialen Unruhen zu kämpfen haben wird.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Dmitri Pauk auf unserer Website.

  • 14:00 Uhr

    "Zur Enttäuschung des Feindes": Rostech-Vertreter bestätigt Lieferung immer neuer Waffen an die Front 

    Die russische Verteidigungsindustrie liefert an die Truppen stetig neue sowie modernisierte Ausrüstung. Dazu gehören unter anderem die Panzer T-90M Proryw, T-72B3M und T-80BVM. Dies erklärte Bekchan Osdojew, ein Industriedirektor beim Rüstungsunternehmen Rostech.

    Osdojew hat der Nachrichtenagentur TASS ein Interview zum Auftakt der Rüstungsmesse World Defense Show 2026 in Saudi-Arabien gegeben.

    Russlands Konzern Uralwagonsawod habe seine Panzerproduktion um ein Vielfaches gesteigert, bemerkte Osdojew.

    Und weiter:

    "Diese Ausrüstung wird auf Grundlage praktischer Kampferfahrung ständig weiterentwickelt und verbessert. Die Kampfkraft und Überlebensfähigkeit der Fahrzeuge wurden deutlich erhöht. Es wurde ein ausgeklügeltes System für ihre Evakuierung und Reparatur entwickelt, das es ermöglicht, die Panzer schnell wieder an die Front zu bringen. Deshalb muss ich den Feind enttäuschen: Uns werden die Panzer nicht ausgehen."

    Seit dem Beginn der Spezialoperation in der Ukraine hatten westliche Politiker und ausländische Medien immer wieder erklärt, Russland habe angeblich keine modernen Panzer mehr und müsse nun alte Waffen an die Front liefern.

  • 13:40 Uhr

    Luftabwehr der DVR verhindert Drohnenattacke auf Wärmekraftwerk

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntag versucht, eine Energieanlage in der Volksrepublik Donezk (DVR) zu treffen. Nach Angaben der DVR-Behörden galt der versuchte Drohnenangriff dem Wärmekraftwerk Starobeschewo. Die Luftabwehr fing das unbemannte Luftfahrzeug des Gegners jedoch ab. Es handelte sich um eine Drohne vom Typ FP-1, die mit einem Sprengsatz bestückt war. Eine weitere Drohne dieses Typs wurde darüber hinaus in der Nähe eines Umspannwerkes im Bezirk Amwrossijewka außer Gefecht gesetzt.

  • 13:08 Uhr

    Ukraine verhängt Sanktionen gegen ausländische Zulieferer

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat neue Sanktionen gegen ausländische Hersteller und Zulieferer verhängt, die angeblich Bauteile für russische Drohnen und Raketen liefern. Wie der Politiker auf der Plattform X schreibt, sei die Herstellung von Raketen und Drohnen, mit denen Russland die Ukraine angreife, ohne wichtige ausländische Komponenten unmöglich. Dabei verweist er darauf, dass Russland notwendige Komponenten weiterhin beschaffe, indem es Sanktionen umgehe.

    Außerdem hat der Staatschef nach eigenen Angaben Einschränkungen gegen den russischen Finanzsektor verhängt. Die Liste umfasse Firmen, über die Zahlungen für die Lieferung von Komponenten für die Produktion von Raketen und Drohnen abgewickelt würden, und Organisationen, die den russischen Kryptomarkt unterstützten. Einige dieser Maßnahmen würden auch in das 20. Sanktionspaket der Europäischen Union einlaufen, so Selenskij.

  • 12:39 Uhr

    Gasspeicher leer – "Tagesschau": Russen schuldig

    Die Gasspeicher in Deutschland sind nur noch zu weniger als 40 Prozent gefüllt. Das passt super zu einem harten Winter. Speicherkapazität gibt es genug in Deutschland. Aber die Speicher sind nicht so gefüllt wie in den Jahren zuvor. Die Mainstream-Medien geben Russland dafür die Schuld.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel auf unserer Website.

  • 12:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Sidorowka im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und in der Nähe der Ortschaften Andrejewka und Ugrojedy im selben Gebiet sowie Weliki Burluk, Malaja Woltschja, Kolodesnoje, Nesternoje, Ochrimowka, Petropawlowka und Tichoje im Gebiet Charkow Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen. Der Gegner habe bis zu 210 Soldaten verloren. Ein Transportpanzer, zwölf Wagen, sechs Munitionslager und fünf Materiallager seien zerstört worden.

    Der Truppenverband West habe die Ortschaft Gluschkowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kowscharowka, Netschwolodowka, Nowoossinowo, Petschenegi und Schijkowka im Gebiet Charkow getroffen. Mehr als 150 ukrainische Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Zudem habe der Gegner zwölf Pick-ups und vier Munitionslager verloren.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Artjoma, Druschkowka, Kondratowka, Konstantinowka, Kramatorsk, Nikolaipole und Slawjansk in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 120 Armeeangehörige. Darüber hinaus habe das russische Militär ein Panzerfahrzeug, 14 Wagen, drei Geschütze und ein Materiallager zerstört.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Belizkoje, Wodjanskoje, Grischino, Dobropolje, Kutusowka, Kutscherow Jar, Swetloje, Sergejewka und Torezkoje in der DVR und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 205 Kämpfer verloren. Dabei seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zwei Pick-ups und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

    Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orly und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Barwinowka, Wosdwischewka, Kommunarowka, Rownoje, Samoilowka, Staroukrainka, Zwetkowoje und Schirokoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 390 Armeeangehörige. Dabei seien acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen und ein Mehrfachraketenwerfer außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Schtscherbaki im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem zwei Wagen und ein Materiallager verloren.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieattacken auf Energie- und Verkehrsanlagen in der Ukraine, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Darüber hinaus seien 145 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern getroffen worden. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den letzten 24 Stunden 27 HIMARS-Raketen, drei Langstreckenraketen vom Typ Neptun und 42 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.924 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.553 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.661 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.150 Geschütze und Mörser verloren.

  • 11:34 Uhr

    Orbán warnt vor EU-Plänen: Es besteht Gefahr, dass junge Ungarn als Soldaten eingezogen werden

    Ungarns Premierminister Viktor Orbán hat erneut erklärt, dass er sich nicht an "EU-Friedenstruppen" in der Ukraine beteiligen werde. Heute bestehe die Gefahr, dass ungarisches Geld in die Ukraine geschickt werde. Morgen könnten es junge Ungarn sein, die in den Krieg geschickt würden, warnte der Politiker.

    "Die Russen haben deutlich gemacht und tun dies auch weiterhin jeden Tag, dass dies nicht geschehen darf. Denn wenn westliche Truppen in das Gebiet der Ukraine einmarschieren, werden sie von Russland als militärische Ziele betrachtet, was bedeutet, dass sie beschossen werden würden."

    Das wäre ein direkter Kampf zwischen EU-Truppen und Russland auf dem Territorium der Ukraine, so Orbán.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 11:06 Uhr

    Gouverneur meldet zwei Verletzte bei Angriffen auf 17 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär im Zeitraum von 12 Uhr MEZ am 7. Februar bis 5 Uhr MEZ am 8. Februar 17 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens acht Geschosse und acht Raketen abgefeuert sowie 25 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 16 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Graiworon seien ein Mann und eine Frau verletzt worden, als eine ukrainische FPV-Drohne ihr Auto angegriffen habe. Die beiden Zivilisten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Mann schwebe in Lebensgefahr. Außerdem habe am Samstag ein Einwohner der Siedlung Krinitschnoje eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 6. Februar bei einer Drohnenattacke eine Splitterwunde an einem Unterschenkel sowie zahlreiche Schürfwunden und Quetschungen an beiden Beinen erlitten habe.      

    Gladkow meldet außerdem Sachschäden. Durch die jüngsten Attacken seien demnach eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, vier Einfamilienhäuser, zwei Betriebe, eine Scheune, mehrere Infrastrukturobjekte, eine Gasleitung und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.