Liveticker Ukraine-Krieg – Orbán: Ungarn setzt Soldaten zum Schutz von Energieanlagen ein

25.02.2026 20:59 Uhr
20:59 Uhr
Mearsheimer: Russland wird 2026 mit massiver Offensive zuschlagen und den Krieg beenden

In einem aktuellen Interview mit Andrew Napolitano sieht der renommierte US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer den Krieg in der Ukraine an einem gefährlichen Eskalationspunkt angelangt.
2026 werde dabei ein entscheidendes Jahr sein, da Russland gezwungen sein werde, den Konflikt durch eine massive Offensive zu beenden. Ein weiteres Hinauszögern um Jahre könne der Kreml nicht zulassen, da die Risiken einer direkten Konfrontation mit dem Westen stetig wachsen.
Die Verhandlungen unter Präsident Trump bezeichnete Mearsheimer als reines "Kabuki-Theater": Sie führten seiner Ansicht nach zu nichts, während die USA die Ukraine weiterhin stark unterstützten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:41 Uhr
USA drängen Kiew zu mehr Rücksicht auf wirtschaftliche Interessen
Nach ukrainischen Angriffen auf den russischen Hafen Noworossijsk hat die US-Regierung die Ukraine ermahnt, Rücksicht auf US-amerikanische Wirtschaftsinteressen zu nehmen. Das US-Außenministerium habe die Regierung in Kiew in einem Schreiben aufgefordert, Angriffe zu unterlassen, die diese Interessen beeinträchtigen würden, gab die Botschafterin der Ukraine in Washington, Olga Stefanischina, bekannt.
Laut der Diplomatin handele es sich bei der Aufforderung nicht um eine generelle Anweisung, Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur einzustellen.
Über den Hafen von Noworossijsk, den das ukrainische Militär immer wieder ins Visier nimmt, läuft der Ölexport aus Kasachstan.
20:23 Uhr
Saluschny: Ukrainisches Drohnenwerk in Großbritannien eröffnet
In Großbritannien hat das erste ukrainische Rüstungswerk – ein Produktionskomplex des Unternehmens Ukrspecsystems – den Betrieb aufgenommen, wie Kiews Botschafter in London, Waleri Saluschny, mitteilt. Das Werk produziert unbemannte Fluggeräte.
Laut Saluschny folgt die Produktionsaufnahme in Großbritannien einer klaren strategischen Logik: Die Verbündeten begründeten damit eine neue Form der Partnerschaft und eine gemeinsame industrielle Sicherheitsbasis.
20:04 Uhr
"Putin-Zustimmung eisern bei 85 Prozent" – ARD-Interview geht nach hinten los

In einem Tagesschau-Beitrag vom Montag sollte erkennbar ein weitverbreitetes westliches Narrativ untermauert werden. Sanktionen und Kriegsmüdigkeit würden die russische Gesellschaft zunehmend spalten und Wladimir Putin schwächen. Doch das Live-Interview mit dem russischen Meinungsforscher Denis Wolkow vom Lewada-Zentrum nahm eine unerwartete Wendung.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseute.
19:40 Uhr
Orbán: Ungarn setzt Soldaten zum Schutz von Energieanlagen ein
Die Regierung in Budapest will Truppen und Ausrüstung einsetzen, um wichtige Energieanlagen vor ukrainischen Angriffen zu schützen.
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán kündigte in einer auf Facebook veröffentlichten Mitteilung eine verstärkte Polizeipräsenz in der Nähe von Kraftwerken, Umspannwerken und Kontrollzentren an.
Laut Orbán sollen Drohnenflüge im an die Ukraine grenzenden Gebiet verboten werden. Der Schutz sämtlicher Energieinfrastruktur werde gestärkt, betonte der Regierungschef.
19:15 Uhr
Erneute ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Belgorod gemeldet
Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) ein fahrendes Auto mit einer Drohne angegriffen. Dies gibt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt. Ein Zivilist sei schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Fahrzeug brannte aus.
Des Weiteren meldet der Beamte, zwei Freiwillige der Orlan-Einheit hätten bei einem Kampfeinsatz mehrere Verletzungen erlitten. Die Orlan-Angehörigen sind neben der Nationalgarde an der Drohnenabwehr beteiligt.
18:48 Uhr
Xi spricht sich für friedlichen Dialog im Ukraine-Konflikt aus
China hält friedlichen Dialog für den wichtigsten Faktor bei der Lösung des Ukraine-Konflikts, erklärt Staatspräsident Xi Jinping auf dem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz in Peking. Beim Prozess der Konfliktlösung sollten die gleichberechtigte Beteiligung jeder Partei gewährleistet, ihre legitimen Interessen garantiert und die friedliche Grundlage für den Dialog gestärkt werden. Zudem sei erforderlich, den Willen zum Frieden zu stärken, die gemeinsame Sicherheit zu gewährleisten und einen verlässlichen Rahmen für dauerhaften Frieden zu schaffen.
18:20 Uhr
Grafskoje im Gebiet Charkow nun unter russischer Kontrolle (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Befreiung der Ortschaft Grafskoje im Raum Charkow durch den Truppenverband Nord. Laut der Behörde haben Artilleriebesatzungen und Drohnenpiloten die Stoßtrupps bei ihren Kampfeinsätzen unterstützt. Wie es heißt, ist es nun für die russische Armee möglich, eine weitere Offensive in Richtung Süden entlang des Flusses Sewerski Donez durchzuführen.
17:47 Uhr
Podoljaka: Bilanz der ukrainischen Gegenoffensive – gegnerische Stoßtrupps eingekesselt

Die Standhaftigkeit der russischen Soldaten im Raum Orestopol hat alle Pläne von Selenskijs Stoßtrupps zunichte gemacht. Das berichtet der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka in seinem jüngsten Frontbericht. Jetzt befinden sie sich in einer sehr prekären Lage, was die Einheiten des russischen Truppenverbands Ost zu nutzen versuchen.
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17:30 Uhr
Selenskij kündigt Treffen zwischen Vertretern der Ukraine und USA an
Ukrainische Unterhändler und US-Vertreter sollen sich im Laufe des Tages treffen, um das sogenannte Wohlstandspaket und den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Ende des Konflikts zu besprechen, teilt Präsident Wladimir Selenskij mit.
Ihm zufolge soll es bei den Verhandlungen auch um die Vorbereitungen für ein trilaterales Treffen mit Beteiligung Russlands gehen. Selenskij hoffe, dass diese Gesprächsrunde Anfang März stattfinden könne.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


