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Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Frage der Territorien steht auf der Tagesordnung in Genf

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Frage der Territorien steht auf der Tagesordnung in GenfQuelle: Sputnik © Alexei Witwizki
  • 16.02.2026 14:04 Uhr

    14:04 Uhr

    Medien: Jede Woche Brandanschläge auf Ukrposchta-Filialen

    In der Ukraine werden nach Angaben der Unternehmensführung nahezu wöchentlich Filialen von Ukrposchta in Brand gesetzt. Hintergrund sei der Versand von Einberufungsbescheiden. Dies erklärt Generaldirektor Igor Smiljanski. Er wurde vom Telegram-Kanal des ukrainischen Mediums Strana zitiert:

    "Fast jede Woche werden unsere Filialen angezündet, weil wir Einberufungsbescheide verteilen."

    Zugleich räumte Smiljanski ein, dass Ukrposchta zur militärischen Infrastruktur zähle. Das Unternehmen habe einen Vertrag mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium über die Verteilung der Bescheide abgeschlossen. Zudem verfügten 100 Prozent der wehrpflichtigen Mitarbeiter über eine Freistellung vom Wehrdienst.

  • 13:50 Uhr

    Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Sumy und in DVR 

    Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Pokrowka im Gebiet Sumy befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

    Die Siedlung Minkowka in der Volksrepublik Donezk wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Süd befreit.

  • 13:30 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 33 Orte in den neuen Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 88 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 51 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet einen Verletzten. 

    Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, zwölf Privathäuser, mehrere Energieanlagen, drei Geschäfte, eine soziale Einrichtung sowie 16 Fahrzeuge beschädigt.

  • 13:09 Uhr

    Medien: USA halfen Russland bei Flug nach Genf

    Ein diplomatischer Informant in Genf teilte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit, dass die USA an der sicheren Überflugplanung der russischen Delegation zu den Verhandlungen in Genf beteiligt waren.

    "Die USA haben auf technischer Ebene bei der Abstimmung der Genehmigungen geholfen, die mit der Ankunft der russischen Delegation in Genf verbunden sind."

    Zudem gab es bisher keine Probleme mit Visa oder Flügen für die russische Delegation.

    "Bisher liegen keine Informationen über Schwierigkeiten mit Visa oder Flügen für die russische Delegation vor, die an den Ukraine-Gesprächen in Genf teilnimmt."

  • 12:50 Uhr

    Tausende Haushalte im Gebiet Saporoschje ohne Strom

    Fast 10.000 Haushalte haben im Bezirk Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje keinen Strom, berichtet TASS unter Berufung auf die örtlichen Behörden. 

    "Wegen der schlechten Wetterbedingungen sind 9.856 Nutzer ohne Strom. Von den Stromausfällen sind die Stadt Kamenka-Dneprowskaja und die Ortschaften Wodjanoje, Dneprowka und Mitschurino betroffen."

    Zudem haben die ukrainischen Streitkräfte eine Gaspipeline angegriffen. Die Wiederherstellungsarbeiten wurden bereits abgeschlossen.

  • 12:33 Uhr

    Puschilin: Logistik der ukrainischen Truppen in Konstantinowka teilweise abgeschnitten

    Nach Angaben des DVR-Chefs Denis Puschilin hätten die russischen Einheiten die Nachschubwege der ukrainischen Streitkräfte im Westen der Stadt Konstantinowka abgeschnitten.

    Zudem seien die russischen Truppen in Richtung Dobropolje weiterhin vorgerückt, so Puschilin. Die Säuberung der Ortschaft Drobyschewo in Richtung Krasny Liman werde fortgesetzt.

  • 12:10 Uhr

    Saldo: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Cherson getötet

    Im Gebiet Cherson ist eine Frau bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit.

    "In der Siedlung Raiskoje-2 im Stadtkreis Nowaja Kachowka wurde eine 1955 geborene Frau durch den Abwurf eines Sprengsatzes von einer Drohne getötet."

    Zudem griff eine ukrainische Drohne ein Auto nahe dem Dorf Wassiljewka an. Dabei wurde ein 21-jähriger Mann verletzt.

  • 11:49 Uhr

    Kiew verstärkt Angriffe auf zivile Infrastruktur 

    Kiew habe die Intensität der Attacken auf die russischen Grenzregionen erhöht. Besonders betroffen seien die Gebiete Belgorod und Cherson. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, gegenüber der Zeitung Iswestija

    "Die ukrainischen Streitkräfte verstärken ihre Angriffe auf die zivile Infrastruktur in den russischen Grenzregionen."

    Laut dem Blatt könnte die Verstärkung der ukrainischen Angriffe mit den bevorstehenden trilateralen Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in Genf zusammenhängen.

  • 11:25 Uhr

    Gouverneur: Gebiet Brjansk erlebte schwersten Drohnenangriff der Ukraine

    Das Gebiet Brjansk hat am 15. Februar den bislang massivsten ukrainischen Drohnenangriff erlebt. So viele Drohnen seien innerhalb eines Tages noch gegen keinen anderen russischen Landesteil eingesetzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit.

    Nach seinen Angaben wurden 229 Drohnen vom Typ Flugzeug über der Region abgeschossen. Durch "terroristische Handlungen der ukrainischen Streitkräfte" seien Anlagen der Energieinfrastruktur beschädigt worden.

    In fünf Gemeinden sowie teilweise in der Stadt Brjansk kam es zu Strom- und Heizungsausfällen. Die Versorgung wurde innerhalb von drei Stunden wiederhergestellt. Dabei kam auch eine Notstromversorgung zum Einsatz, die mit Unterstützung der russischen Regierung beschafft worden war. Bogomas dankte den Einsatzkräften für ihr rasches Handeln.

  • 11:06 Uhr

    Peskow zu Ukraine-Gesprächen in Genf: Frage der Territorien steht auf der Tagesordnung

    Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Flughafen Genf erfuhr, sind die ersten Delegationen für die Gespräche über die Ukraine bereits am Sonntag eingetroffen. Weitere Teilnehmer sollen bis Dienstag anreisen.

    Die russische Delegation werde erweitert, so Kremlsprecher Dmitri Peskow. Neben Präsidentenberater Wladimir Medinski werden auch Vizeaußenminister Michail Galusin und weitere offizielle Vertreter teilnehmen. Bei den Gesprächen in Genf sollen zentrale Fragen erörtert werden, darunter auch territoriale Themen, so Peskow.

    "Dieses Mal ist vorgesehen, ein breiteres Spektrum an Fragen zu erörtern. Einschließlich der eigentlichen Kernfragen – jener, die sowohl die Territorien als auch alle weiteren Punkte betreffen –, die mit den Forderungen zusammenhängen, die wir haben."

    Wie der Flughafen Genf weiter mitteilte, werden die an den Ukraine-Gesprächen beteiligten Delegationen die Stadt am Mittwoch oder Donnerstag verlassen – abhängig vom Verlauf und den Ergebnissen der Verhandlungen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.