Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiews Angriffe auf Noworossijsk zielen auf ausländische Aktionäre

6.04.2026 19:21 Uhr
19:21 Uhr
Erneut Verletzte im Gebiet Belgorod nach Drohnenangriffen aus der Ukraine
Die ukrainischen Kämpfer setzen den Drohnenterror gegen Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod fort. Am Montagnachmittag (Ortszeit) griffen sie zwei Ortschaften, darunter die gleichnamige Gebietshauptstadt, mit unbemannten Luftfahrzeugen an. Der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über drei Personen, die Verletzungen unterschiedlicher Schwere erlitten haben.
Zudem meldet der Beamte Sachschäden an drei zivilen Fahrzeugen, einem Kommunikationsobjekt und einem Nebengebäude.
18:46 Uhr
Russische Drohnenpiloten greifen gegnerisches Personal im Raum Charkow an (Video)
Besatzungen der russischen Drohnenabwehr haben einen temporären Standort der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Truppen angegriffen. Bei dem Angriff in der Ortschaft Kolodes im Gebiet Charkow setzte das russische Militär unbemannte Fluggeräte vom Typ Geran ein. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
18:16 Uhr
Orbán: Ukraine beweist täglich ihre Ungeeignetheit für EU-Mitgliedschaft
Die Ukraine hat die Anfrage Ungarns und der Slowakei zurückgewiesen, die Ölleitung Druschba durch ihre Experten inspizieren zu lassen. Das erklärte der ungarische Regierungschef Viktor Orbán auf einer Pressekonferenz in der Nähe einer Verdichterstation der TurkStream-Pipeline an der Grenze zu Serbien.
Brüssel habe daraufhin angekündigt, eigene Beobachter dorthin zu entsenden, fügte der Politiker hinzu. "Aber bisher sehe ich nicht, dass sie dort angekommen sind."
Orbán führte in dem Zusammenhang aus:
"Das Verhalten der Ukraine gegenüber Europa und Ungarn geht somit über die Erwartungen an ein Land hinaus, das einen EU-Beitritt anstrebt. Daher beweisen die Ukrainer täglich ihre Ungeeignetheit für eine Mitgliedschaft in der Gemeinschaft."
17:42 Uhr
Ukrainische Soldaten jagen gebliebene Zivilisten in Krasnoarmeisk
Ukrainische Drohnenpiloten jagen die in Krasnoarmeisk noch verbliebenen Zivilisten, berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Derzeit jagt der Gegner aktiv diejenigen zivilen Einwohner, die in Krasnoarmeisk geblieben sind. Es handelt sich um FPV-Drohnen, für die Zivilisten ein vorrangiges Ziel sind."
17:10 Uhr
Moskau: Kiew will mit Angriffen auf Kaspisches Pipeline-Konsortium Ölversorgung europäischer Verbraucher stoppen
In der Nacht zum 6. April hat das ukrainische Militär den Seeumschlagplatz in der russischen Hafenstadt Noworossijsk mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. Kiews Ziel sei es, den globalen Markt für Kohlenwasserstoffe zu destabilisieren und die Versorgung europäischer Verbraucher mit Erdölprodukten zu kappen.
"Das Kiewer Regime griff gezielt die Anlagen des internationalen Öltransportunternehmens Kaspisches Pipeline-Konsortium (CPC) an, um dessen größten Anteilseignern, den Energiekonzernen aus den USA und Kasachstan, maximalen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen."
Infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen seien die Rohrleitung der Einpunktverankerung und der Ölverladekai beschädigt worden, heißt es weiter. Außerdem seien vier Öltanks in Brand geraten.
16:42 Uhr
Peskow bestätigt Pause in Ukraine-Verhandlungen
Derzeit gibt es eine Pause in den trilateralen Gesprächen zwischen Moskau, Washington und Kiew. Dies erklärte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.
"Was den Verhandlungsprozess betrifft, ja, der ruht vorerst."
"Die Amerikaner haben viele andere Sachen zu tun, und es ist klar, welche. Es ist schwierig, dieses trilaterale Format derzeit zusammenzubringen."
Peskow fügte hinzu, dass Moskau und Kiew derzeit ihre Kontakte mit Washington getrennt voneinander pflegen.
"Die Ukrainer setzen ihre Gespräche mit den Amerikanern fort. Und wir tauschen Meinungen weiterhin über die uns zur Verfügung stehenden Kanäle mit den Amerikanern aus."
16:12 Uhr
Notabschaltung der Stromversorgung in mehreren Regionen der Ukraine, auch in Kiew
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind Notstromabschaltungen angeordnet worden, wie Sergei Kowalenko, der Direktor des Energieunternehmens Jasno, am Montag auf Facebook mitteilt.
Der staatliche Stromversorger Ukrenergo meldet auch massive Stromausfälle in den Gebieten Tscherkassk, Sumy, Charkow und Odessa sowie im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Cherson.
15:42 Uhr
Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 6. April zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."
Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Belgorod – 18
- Gebiet Rostow – neun
- Republik Krim – fünf
- Gebiet Kursk – eine
15:16 Uhr
Russische Artillerie eliminiert Ziele durch präzise Treffer (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie getarnte Stellungen und einen temporären Standort der ukrainischen Einheiten mit der Giazint-S-Selbstfahrlafette und dem Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.
14:44 Uhr
Puschilin: Russische Armee ist auf Vormarsch entlang der gesamten Frontlinie in DVR
Die russischen Streitkräfte rücken entlang der gesamten Kampflinie vor, erklärte der Chef der DVR, Denis Puschilin.
"In der vergangenen Woche haben unsere Einheiten die Befreiung von Gebieten in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt und sind praktisch entlang der gesamten Frontlinie vorgerückt."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.