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Liveticker Ukraine-Krieg: Bereitet Kiew eine Landungsoperation auf der Krim vor?

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Bereitet Kiew eine Landungsoperation auf der Krim vor?© KI-generiert
  • 29.06.2026 21:05 Uhr

    21:05 Uhr

    Drohnenproduktion: Lettland und die Ukraine planen Werk nahe russischer Grenze

    Die Regierungen Lettlands und der Ukraine bauen ihre militärische Zusammenarbeit weiter aus. Geplant sind ein gemeinsames Drohnenwerk im Grenzgebiet zu Russland und Weißrussland sowie der Ausbau der lettischen Drohnenabwehr mit ukrainischer Unterstützung.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 20:44 Uhr

    Mehrere Zivilisten bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod verletzt

    Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im russischen Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. In der Siedlung Otradowski im Bezirk Krasnaja Jaruga traf eine ukrainische Drohne ein Fahrzeug. Eine Frau und zwei Männer erlitten dabei multiple Splitterverletzungen und wurden zunächst in das Zentralkrankenhaus von Krasnaja Jaruga eingeliefert. Nach der Erstversorgung sollen sie in das Krankenhaus in Belgorod verlegt werden.

    Zudem wurde eine weitere Frau nach dem Raketenbeschuss des Dorfs Weselaja Lopan im Bezirk Belgorod mit einem Drucktrauma ins Krankenhaus eingeliefert. Laut dem Krisenstab war der Bezirk Belgorod am Montagmorgen zweimal Ziel ukrainischer Raketenangriffe.

  • 20:20 Uhr

    Medien: Putin warnt Kiew vor Folgen des Einmarschs in das Gebiet Kursk

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat die ukrainische Führung eindringlich vor den Folgen eines Einmarschs in das Gebiet Kursk gewarnt. Dies berichtet die italienische Zeitung L’AntiDiplomatico. In dem Beitrag heißt es:

    "Der russische Präsident richtete eine weitere scharfe Warnung an die Ukraine."

    Die Zeitung zitiert Putin mit den Worten, Kiew werde für seine Verbrechen auf dem Gebiet Kursk durch den Verlust jener Territorien bezahlen, die Russland zur Schaffung einer Sicherheitszone benötige.

    Am Sonntag hatte Putin erklärt, das Ziel der russischen Streitkräfte in den Richtungen Sumy und Woltschansk sei die Einrichtung einer Sicherheitszone entlang der Staatsgrenze. Diese Aufgabe sei nach dem Einmarsch ukrainischer Truppen in das Gebiet Kursk und den Angriffen auf russische Grenzregionen entstanden.

  • 19:55 Uhr

    Beloussow: KI findet zunehmend Anwendung in russischen Luftabwehrsystemen

    Der Verteidigungsminister der Russischen Föderation, Andrei Beloussow, erklärte bei einem Treffen mit Militärkorrespondenten, dass künstliche Intelligenz zunehmend in russischen Luftabwehrsystemen Anwendung findet. 

    Die Einführung künstlicher Intelligenz im militärischen Bereich wurde als eines der vorrangigen Projekte des Verteidigungsministeriums bezeichnet. Es sollen sowohl Technologien zur Zielerfassung mithilfe künstlicher Intelligenz als auch zur Navigation und Geländeerkennung weiterentwickelt werden.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:30 Uhr

    Experte: Kiew setzt bei Angriffen gegen Moskau auf symbolische Wirkung

    Moskau sieht sich derzeit einer Intensität ukrainischer Drohnenangriffe gegenüber, wie sie bislang von keinem Flugabwehrsystem weltweit abgewehrt werden musste. Dies erklärte der russische Militärkorrespondent Alexander Kots.

    "Für Selenskij wurde Moskau mit dem Auftauchen der ersten Drohnen zum erklärten Ziel – mehr als Symbol denn als militärisches Objekt."

    Seinen Worten zufolge werden die ukrainischen Drohnen vor den Kameras westlicher Journalisten gestartet, während die Aufnahmen anschließend umgehend über ukrainische Kanäle verbreitet werden. Das eigentliche Ziel sei dabei die symbolische Wirkung eines Angriffs auf die russische Hauptstadt.

    Zugleich verwies Kots auf eine veränderte Taktik der ukrainischen Streitkräfte. Während Drohnenangriffe früher punktuell und in Wellen erfolgten, würden sie inzwischen "aggressiver, massiver, intelligenter und schneller" durchgeführt. Ihr Hauptziel bestehe darin, die russische Flugabwehr, die Logistik und die Kommunikationssysteme zu überlasten und die Bevölkerung zu verunsichern.

    Laut dem Militärkorrespondenten werden jedoch rund 98 Prozent der auf Moskau gerichteten ukrainischen Drohnen von den russischen Luftverteidigungskräften abgefangen.

  • 19:09 Uhr

    Untergrundbewegung: Kiew bereitet Landungsoperation auf der Krim vor

    Die ukrainischen Streitkräfte sollen eine taktische Landungsoperation an der Westküste der Krim vorbereiten und dafür Reserven in Otschakow und Odessa zusammenziehen. Dies behauptet die Untergrundorganisation "Chersoner Widerstand" in einem Beitrag auf Telegram.

    Den Angaben zufolge treffen dort bereits lateinamerikanische Söldner ein, die in Ausbildungszentren der Marineinfanterie untergebracht werden. Zudem werde die Truppenkonzentration in den Gebieten Nikolajew und Odessa sowie in den Küstenorten des Gebiets Cherson verstärkt.

    Wie die Untergrundorganisation weiter mitteilte, nehme auch die Präsenz ukrainischer Soldaten im Bereich des Dnjepr-Bug-Limans zu. Demnach werden Militärangehörige in leer stehenden sowie von Einwohnern bewohnten Häusern einquartiert.

    Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, Kiew bereite neue Operationen vor, darunter auch in Richtung Krim. Die Umsetzung dieser Pläne hänge von den Entscheidungen der G7-Staaten über weitere Waffenlieferungen ab.

  • 18:41 Uhr

    Kommandeur ukrainischer Großeinheit tot mit Schusswunde aufgefunden

    Die Polizei hat Mordermittlungen zum Tod von Oberst Wladimir Kononnikow eingeleitet. Der Kommandeur der 154. Separaten Mechanisierten Brigade wurde am Sonntag tot aufgefunden. Kononnikow wurde letztes Jahr zum Kommandeur der Brigade ernannt.

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  • 18:18 Uhr

    DVR: Zivilistin bei Drohnenangriff auf Gorlowka verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist eine Zivilistin verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf seinem Telegram-Kanal mit.

  • 18:00 Uhr

    Traktorfahrer bei ukrainischem Drohnenangriff in der LVR getötet

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Kremennaja in der Lugansker Volksrepublik (LVR) ist ein Traktorfahrer eines kommunalen Betriebs ums Leben gekommen. Dies teilte der russische Sonderbotschafter des Außenministeriums, Rodion Miroschnik, auf Telegram mit. Demnach griffen ukrainische Drohnen den Ort an. Eine der Drohnen traf einen Traktor. Der 1958 geborene Fahrer des kommunalen Betriebs erlag seinen Verletzungen. Zudem wurden zwei Zivilisten durch Splitter verletzt, nachdem eine Drohne auf einer Straße der Stadt detoniert war.

  • 17:40 Uhr

    Minsk warnt Kiew: Bei Überschreitung der Grenze wird "gesamtes Potenzial" eingesetzt

    Weißrussland warnt vor einer heftigen Reaktion auf einen ukrainischen Überfall. Der stellvertretende Außenminister stellte eine Antwort mit dem "gesamten Potenzial" des Landes in Aussicht, sollte die ukrainische Armee versuchen, die Staatsgrenze zu überschreiten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.